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Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher | WDR
by WDR
Zwischen Christine Westermann und Mona Ameziane liegen zwei Generationen und unzählige Bücher in großen und kleinen Stapeln. Was sie vereint: ihre Leidenschaft für gute Geschichten. Solche, die das Leben schreibt, aber vor allem solche, die auf unseren Nachttischen landen. Gemeinsam diskutieren sie in diesem Literatur-Podcast über die wichtigen und abseitigen Themen des Alltags, geraten ins Schwärmen oder ins Streiten und bringen in jeder Folge das Beste mit, was ihre Bücherregale zu bieten haben. Zu hören in ARD Sounds!
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Einhundert – über das, was war und was noch kommt
Das hier ist die 100. Folge Zwei Seiten! Zur Feier des Tages schauen wir mit euch ein wenig in die Vergangenheit und in die Zukunft, aber auch in unsere Bücherregale. Wir empfehlen euch in dieser Folge gleich sechs Bücher, die wir beide gelesen und gemocht haben, und die es deshalb nicht in eine reguläre Folge schaffen können: "Lügen über meine Mutter" von Daniela Dröscher "Herkunft" von Saša Stanišić "Dann schlaf auch du" von Leila Slimani "Die Anomalie" von Hervé Le Tellier "Männer" von Johanna Adroján "Mein Freund Rilke" von Melanie Garanin Außerdem sind wir noch mal unsere gesamte "Zwei Seiten"-Bibliothek durchgegangen, um ein paar Highlights für euch herauszufischen, die besonders gut in bestimmte Lebenssituationen passen. Auch an dieser Stelle möchten wir DANKE sagen, dass ihr uns schon so lange begleitet und ein so großer Teil dieses Podcasts seid. Auf die nächsten Einhundert! Schreiben könnt ihr uns immer an unsere Mailadresse [email protected] oder über Monas Instagramkanal @mona.ameziane. Beim nächsten Mal führen wir unsere Elemente-Reihe fort und tauchen mit euch ein ins Thema "Wasser". Dafür empfiehlt Christine das Buch "Ultramarin" von Ann-Christin Kumm und Monas Tipp ist "Unter Wasser" von Tara Menon. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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100
Mode – über das, was wir tragen
Wir sind in dieser Folge zu Gast beim SWR Podcastfestival in Mannheim und haben uns dafür richtig herausgeputzt. Wir klären, wie lange jede von uns vorm Kleiderschrank stand, was die Outfitwahl bei der einen mit Sudoku und bei der anderen mit einer Uniform zu tun hat und wir sprechen darüber, was wir in unserem Leben bisher über das Thema Mode gelernt haben. Außerdem geht’s um unseren Blick auf Frühlings-Trends, um die Macht von Kleidung und, na klar, um zwei Bücher: Mona empfiehlt: "Let's talk about feelings" von Leif Randt Christine empfiehlt: "Einatmen. Ausatmen" von Maxim Leo "Coming of Middleage" - mit dieser Genrebezeichnung wird das aktuelle Buch von Leif Randt vermarktet. Die Geschichte dreht sich um einen Mann um die 40, der eine Boutique in Berlin führt, in der er Klamotten von penibel kuratierten Designern verkauft. Im neuen Buch von Maxim Leo geht es um einen ganz anderen Modetrend: "Achtsamkeit". Die Hauptfigur wird von ihrem Chef zu einem Seminar bei einem berühmten Coach verdonnert, das ihr Leben innerhalb kürzester Zeit verändert. Kleiner Spoiler: über beide Bücher wird leidenschaftlich diskutiert, dabei wünschen wir euch viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das per Mail an [email protected] oder über Monas Instagram-Account @mona.ameziane Beim nächsten Mal feiern wir die 100. Folge von Zwei Seiten und sprechen ausnahmsweise mal über Bücher, die wir beide gelesen UND gemocht haben. Lasst euch überraschen! Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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99
Kraft – über die Stärke in uns
Hinter uns beidem liegen intensive Monate, die uns viel (!) Freude bereitet, aber auch viel abverlangt haben. Das ist ein Grund von vielen, die dazu geführt haben, dass wir in dieser Folge über das Thema Kraft sprechen. Wir fragen uns: was macht und stark, was raubt uns die Kräfte und wie gehen wir damit um, wenn das Energielevel immer weiter sinkt? Es geht um mentale Stärke, aber auch um Muskelkraft und – natürlich – um Bücher: Christine empfiehlt: "Es ist hell und draußen dreht sich die Welt" von Dita Zipfel Mona empfiehlt: "Eine Hymne an das Leben" von Gisèle Pelicot Zwei Paare und ein Haus an der Côte d'Azur. Dieses Setting lässt Dita Zipfel in ihrem ersten Roman entstehen. Während die Männer angeln gehen und Crémant trinken, entsteht zwischen den Frauen erst Konkurrenz und dann eine Schwesternschaft, die in einem irren Showdown endet. Die unfassbare Lebensgeschichte von Gisèle Pelicot kennen die allermeisten von uns schon aus den Nachrichten. In diesem Buch erzählt sie sie zum ersten Mal aus ihrer Perspektive und zeigt uns, warum Liebe die wichtigste Rüstung sein kann. In unserer Rubrik geht's noch mal um E-Reader und die Frage, ob Christine sich ihnen mittlerweile angenähert hat. Falls ihr uns auch eine Frage oder ein Thema schicken möchtet, dann meldet euch via Mail an [email protected] oder über Monas Instagram-Account @mona.ameziane. Beim nächsten Mal geht's um Mode! Mona empfiehlt "Let's Talk About Feelings" von Leif Randt, Christines Tipp ist "Einatmen. Ausatmen" von Maxim Leo. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Spaß – übers das, was uns Freude macht
Eine von uns hat ein neues Hobby, die andere braucht keins, weil sie einfach so ihr Leben feiert. Gründe genug, um über eins der schönsten Themen der Welt zu sprechen. In einem vollen Saal im Kölner Tanzbrunnen klären wir, was uns Spaß macht und was nicht. Wir sprechen über Lachanfälle im Fernsehen (und haben am Ende der Folge selbst einen), machen eine kleine Zeitreise zurück in die Anfänge von Christines Sendung "Zimmer frei" und diskutieren über diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: "Wir Freitagsmänner" von Hans-Gerd Raeth Mona empfiehlt: "Das Leben ist eins der Härtesten" von Giulia Becker Die Wechseljahre beim Mann sind literarisch ein noch recht unbeackertes Feld. Hans-Gerd Raeth will das ändern und erzählt von einem, der lernen muss, was es bedeutet, ein Freitagsmann zu sein. Auch Giulia Beckers Figuren geht es nicht besonders gut, bis sie einen kleinen Roadtrip machen und den größten Indoor-Wasserpark der Welt besuchen. In unserer Rubrik klären wir die Frage, ob und wie es gelingen kann, seinen Lesegeschmack zu ändern. Viel Spaß! Falls ihr auch eine Frage an uns habt oder uns aus anderen Gründen schreiben wollt, geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagramkanal @mona.ameziane. Beim nächsten Mal geht's um das Thema Kraft. Dazu empfiehlt Mona das Buch "Eine Hymne an das Leben" von Gisèle Pelicot und Christines Tipp ist "Es ist hell und draußen dreht sich die Welt" von Dita Zipfel. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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97
Namen – über das Etikett, das uns prägt
Er steht in unserem Ausweis, auf unserem Briefkasten und in den Handies anderer Menschen, oft bringt er Erwartungen mit sich, manchmal auch eine Last. Unser Name begleitet uns ein Leben lang und ist ein Teil unserer Identität. Warum heißen wir, wie wir heißen? Was bedeuten unsere Namen? Und wie groß ist die Verantwortung einem Menschen einen Namen zu geben? In dieser Folge sprechen wir über all das und diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: "Die Namen" von Florence Knapp Christine empfiehlt: "Frankie" von Jochen Gutsch Wie sehr prägt unser Name unser Leben? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Autorin Florence Knapp in ihrem ersten Roman und zeigt uns drei Leben, die an einer einzigen Entscheidung hängen. Im Buch von Jochen Gutsch erzählt ein Kater von seinem Alltag und einer skurrilen Freundschaft zu einem Menschen, der in ihm einen neuen Lebenssinn findet. In unserer Rubrik geht's um Namedropping in Büchern und die Frage, wie sehr uns das nervt. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet: unser Mailadresse lautet [email protected] und Monas Instagramkanal findet ihr unter dem Handle @mona.ameziane. Beim nächsten Mal gehts ums Thema "Spaß", dazu empfiehlt Christine das Buch "Wir Freitagsmänner" von Hans-Gerd Raeth, Monas Tipp ist "Das Leben ist eins der härtesten" von Giulia Becker. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Chancen – übers Ergreifen und Verpassen
Diese Folge beginnt damit, dass wir in unser Kennenlernen abtauchen und uns fragen, wer von uns eigentlich die Chance für diesen Podcast gewittert hat. Mona erzählt, wieso sie fast Animateurin geworden wäre, und Christine überlegt, welche Chance sie in ihrem Leben verpasst hat. Danach nimmt das Gespräch noch einen ernsteren Twist, bevor wir zu unseren Büchern kommen. Christine empfiehlt: "Wenn die Kraniche nach Süden ziehen" von Lisa Ridzén Mona empfiehlt: "Im Leben nebenan" von Anne Sauer Der Roman von Lisa Ridzén erzählt vom letzten Sommer eines 89-Jährigen, dem das eigene Leben aus den Händen flutscht und der die Chance ergreift, dass am Ende die Versöhnung steht. Anne Sauers Debüt dreht sich um den Anfang des Lebens, darum, was Frauen beschäftigt vor und während sie Mutter werden und um die Frage nach dem großen "was wäre gewesen wenn?". In der Rubrik sprechen wir über Nähe und Distanz beim Lesen und darüber, was das mit Kunst zu tun hat. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagram-Account @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über das Thema "Namen". Dafür empfiehlt Mona das Buch "Die Namen" von Florence Knapp und Christines Tipp ist "Frankie" von Jochen Gutsch. Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://1.ard.de/die-loesung?q1=zs Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Orientierung – über die Wegweiser des Lebens
In dieser Folge machen wir uns auf die Suche nach der richtigen Richtung. Eine von uns wäre fast mal in San Francisco verloren gegangen, die andere hatte vergangene Woche den Ehrgeiz, die Insel Lanzarote ohne Navi zu erkunden. Außerdem geht es um die Frage, was es mit uns macht, dass die Welt immer komplexer wird, und es geht um diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: "Monstergott" von Caroline Schmitt Christine empfiehlt: "Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße" von Maxim Leo In ihrem zweiten Roman erzählt Caroline Schmitt von zwei Geschwistern, die in einer Freikirche aufgewachsen sind und sich neu orientieren müssen, als ihr Weltbild ins Wanken gerät. Maxim Leo beschäftigt sich mit einem, der unfreiwillig zum Nationalhelden wird, weil er über einhundert Menschen zur Flucht aus der damaligen DDR verholfen haben soll. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagramkanal @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über "Chancen". Dafür empfiehlt Christine das Buch "Wenn die Kraniche nach Süden ziehen" von Lisa Rizdén, Monas Tipp ist "Im Leben nebenan" von Anne Sauer. Der Podcast-Tipp in dieser Folge: https://1.ard.de/eltern-ohne-filter-1 Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Luft – übers Atmen, Fliegen und Wolkengucken
Mit dieser Folge starten wir eine kleine Serie, die ihr euch gewünscht habt. In diesem Jahr möchten wir uns in vier Folgen mit den vier Elementen beschäftigen. Diesmal gehts ums richtige Luftholen, um zerstörte Luftschlösser, luftige Höhen und Momente, in denen wir unserem Ärger Luft machen müssen. Außerdem hört ihr, ob wir bei diesen beiden Büchern Luftsprünge machen oder nicht: Mona empfiehlt: "Die Wolkengucker" von Kristina Fritz Christine empfiehlt: "Der letzte Sommer der Tauben" von Abbas Khider Selten waren zwei Bücher in einer Folge so unterschiedlich wie diese beiden Geschichten. Während Kristina Fritz uns auf leichte Weise mitnimmt in eine Runde von himmelsbegeisterten Fremden, die zu Freunden werden, erzählt Abbas Khider von einer Kindheit voller Repression und Brutalität, aber auch von der Freiheit der Lüfte. In unserer Rubrik sprechen wir dann noch über die Frage, wie luftig Texte gestaltet sein sollten. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagramaccount @mona.ameziane. Nach diesem kleinen Höhenflug geht's beim nächsten Mal zurück auf die Erde. Wir sprechen über Orientierung, und zwar mit diesen Büchern: Christine empfiehlt "Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße" von Maxim Leo, Monas Tipp ist "Monstergott" von Caroline Schmitt. Der Hörbuch-Tipp aus dieser Folge: https://1.ard.de/wenn-die-sonne-untergeht Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Essen – über das, was wir mögen und meiden
Welches Menü würdest du dir wünschen, wenn du wüsstest, dass es dein letztes sein wird? Mit dieser etwas apokalyptischen Frage endet diese Folge. Davor reisen wir mit euch durch unsere kulinarischen Welten: es geht um die besten Pfirsiche und Pfannkuchen, um marokkanische Tajine und Fondue als letzten Akt des alten Jahres. Außerdem sprechen wir über den Diätwahn in unserer Gesellschaft und unseren persönlichen Umgang mit Lebensmitteln. Dann kommen wir zu unserer literarischen Speisekarte: Christine empfiehlt: "Ein Tisch am Fenster" von Vincent Moissonnier Mona empfiehlt: "Kochen im falschen Jahrhundert" von Teresa Präauer Im ersten Buch erzählt ein besonderer Sternekoch aus seinem Leben und nimmt uns mit in die Küche und den Gastraum seines berühmten Restaurants. Im zweiten Roman begleiten wir eine Frau, die zur Gastgeberin wird und ein Abendessen mit Freunden ausrichtet, bei dem mehr auf den Tisch kommt als nur Quiche und Crémant. In unserer Rubrik helfen wir einer Hörerin dabei, den Neujahrsvorsatz "mehr Lesen" umzusetzen. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das auch in diesem Jahr via Mail an [email protected] oder über Monas Instagramkanal @mona.ameziane. Beim nächsten Mal starten wir eine kleine Serie, die wir im Laufe des Jahres fortführen werden. Wir sprechen über die vier Elemente und starten mit dem Thema "Luft". Monas Buch ist "Die Wolkengucker" von Kristina Fritz, Christine empfiehlt "Der letzte Sommer der Tauben" von Abbas Khider. Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://1.ard.de/mein-mensch Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Erinnerung – über den Speicher in unserem Kopf
Erinnerung – über den Speicher in unserem Kopf Was war das für ein Jahr, das hinter uns liegt? Woran erinnern wir uns gerne, was möchten wir am liebsten vergessen? Wieso merken wir uns die komischsten Details und anderes verblasst schnell? Darüber diskutieren wir in dieser Folge und dann über diese beiden Bücher: Christine empfiehlt "Schlupfwinkel" von Friedrich Ani Mona empfiehlt "Die Ausweichschule" von Kaleb Erdmann Friedrich Ani ist eigentlich Krimi-Autor, aber schreibt in seinem aktuellen Buch sehr persönlich über seine Eltern, seine Kindheit und seinen ganz persönlichen Schlupfwinkel im Leben. Kaleb Erdmann schreibt über den Amoklauf in Erfurt vor über zwanzig Jahren und lässt seinen Erzähler auf Recherchereise gehen, um seine Erinnerungen an diesen Tag aufzuarbeiten. In der Rubrik sprechen wir über die Frage, wie wir auf das Buchjahr 2025 zurückschauen. Ein letztes Mal in 2025: viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagramaccount @mona.ameziane. Wir wünschen euch einen guten Start ins neue Jahr und hören uns im Januar wieder mit dem Thema "Essen". Dazu empfiehlt Mona das Buch "Kochen im falschen Jahrhundert" von Teresa Präauer und Christines Tipp ist "Tisch am Fenster" von Vincent Moissonnier. Der Podcast-Tipp dieser Folge: Große Geschichten als Hörspielfassungen - https://1.ard.de/grossegeschichten Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Druck – über das, was auf uns lastet
Die Vorweihnachtszeit soll besinnlich sein, aber viele von uns empfinden sie auch als anstrengend. Wir sprechen in dieser Folge aber nicht nur über den Druck rund um das Jahresende, sondern auch über berufliche Drucksituationen oder den Schönheitsdruck in unserer Gesellschaft und erzählen, was wir tun, um Druck abzulassen. Außerdem geht's um diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: "Nur für Mitglieder" von Thorsten Nagelschmidt Christine empfiehlt: "Vielleicht ist die Liebe so" Katja Früh Thorsten Nagelschmidt will der traditionellen Weihnachtsdepression entgehen und fliegt über die Feiertage in ein Hotel nach Gran Canaria. Sein Plan: 86 Folgen "Die Sopranos" gucken. Katja Früh schreibt über eine Frau, die entscheidet, ihr Leben zu beenden. Ihre Tochter wirft diese Ankündigung aus der Bahn, auch weil das Verhältnis zu ihrer Mutter schon immer kompliziert war. In der Rubrik sprechen wir darüber, wie viel Druck Buchgeschenke machen können. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagram-Account @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über "Erinnerungen" und zwar mit diesen Büchern: "Schlupfwinkel" von Friedrich Ani (Christines Tipp) und "Die Ausweichschule" von Kaleb Erdmann (Monas Tipp). Der Hörbuch-Tipp dieser Folge: "Die beste Idee der Welt" von Bernhard Heckler https://1.ard.de/beste-idee-der-welt?cp=zweiseiten Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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90
Feiern – über fette Parties und kleine Feste
Eine von uns wird heute 77 Jahre alt und Mona ist es nicht! Zur Feier des Tages gibt es eine kleine Podcastparty mit Discokugel, Glitzervorhängen, Geschenken und Champagner. Außerdem plaudern wir über unsere schönsten und schlimmsten Partyerfahrungen, über durchgefeierte Nächte und Feste, die wir am liebsten sofort wieder verlassen hätten. Und dann geht es um diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: "Das kleine Haus am Sonnenhang" von Alex Capus Mona empfiehlt: "Wedding People" von Alison Espach Wie feiert man das Leben? Alex Capus hat die Antwort: indem man es einfach passieren lässt, ohne sich ständig nach besseren Alternativen für Bars, Strände oder Pizzen umzusehen. Alison Espach findet in ihrem Buch die Antwort auf die Frage, wie man am besten eine Hochzeit crasht: Indem man eine Frau zwischen den Gästen auftauchen lässt, die am traurigsten Punkt ihres Lebens ist. In unserer Rubrik geht es um sogenannte Lese-Parties, einen Trend aus New York! Tickets für unsere Liveshow beim SWR-Podcastfestival am 12. April in Mannheim gibts hier: https://www.190a.de/swr-podcastfestival-2026/ Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagram-Account @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über Druck. Monas Tipp ist "Nur für Mitglieder" von Thorsten Nagelschmidt, Christine empfiehlt "Vielleicht ist die Liebe so" von Katja Früh. Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://www.ardaudiothek.de/sendung/edgar-allan-poe-gruselgeschichten-als-hoerbuecher-wdr/urn:ard:show:76b246fd9075306d/ Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Fehler – über kleine Makel und falsche Entscheidungen
Für das Thema dieser Folge haben wir uns besonders gut vorbereitet: eine von uns hat die falsche Strumpfhose gekauft, die andere die Hälfte ihres Anzuges zuhause vergessen. Aber wann passt es besser, mit unperfekten Outfits vor mehreren hundert Menschen auf einer Bühne zu sitzen, als für einen Podcast über "Fehler"? Es geht um die kleinen und die großen, um peinliche, lustige, schmerzhafte und schöne Fehler. Und es geht um diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: "Geordnete Verhältnisse" von Lana Lux Christine empfiehlt: "1000 letzte Dates" von Anna Dushime Zwei Bücher, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Das eine: die Geschichte von zwei Menschen, deren Freundschaft sich langsam in eine schlimme Tragödie verwandelt. Das andere: eine Dating-Biografie, die sehr lustig davon erzählt, wie es sich anfühlt, die Liebe vergeblich zu suchen, dafür aber etwas anderes (Besseres?) zu finden. In unserer Rubrik sprechen wir über die Frage, ob wir es gut finden, wenn Bücher in Städten spielen, die wir gut kennen. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagram-Account @mona.ameziane. Beim nächsten Mal hören wir uns an Christines Geburtstag. Deshalb sprechen wir übers Feiern und zwar mit diesen beiden Büchern: "Das kleine Haus am Sonnenhang" von Alex Capus (Christine) und "Wedding People" von Alison Espach (Mona). Der Podcast-Tipp dieser Folge: Der neue Doku-Podcast-Kanal der ARD "Hateland" rund um radikalisierte Strömungen in der Gesellschaft - https://1.ard.de/hateland_deepstate Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Ungerechtigkeit – über eine Welt, die nicht fair spielt
Zum Thema dieser Folge hat uns eine sehr junge Hörerin inspiriert. Wir sprechen über die kleinen Ungerechtigkeiten in unserem Alltag und über Momente, in denen wir selbst uns ungerecht verhalten haben. Wir klären, warum es einen Unterschied zwischen Ungerechtigkeit und Ungleichheit gibt und ob eine komplett gerechte Welt eine bessere wäre. Außerdem geht's um diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: "Fallers große Liebe" von Thommie Bayer Mona empfiehlt: "Tigermilch" von Stefanie De Velasco Ein reicher Mann bittet einen jungen Buchhändler, ihn auf eine Reise zu begleiten. Das ist die Ausgangslage in Thommie Bayers Buch, und die beiden begeben sich auf einen geheimnisvollen Roadtrip. "Tigermilch" dagegen ist ein Coming-of-Age Roman, in dem wir zwei junge Mädchen kennenlernen, die früh erwachsen werden (müssen). In unserer Rubrik geht's diesmal um die Frage, wie wir zu unterschiedlichen Erzählperspektiven in Büchern stehen. Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das per Mail an [email protected] oder über Monas Instagram-Account @mona.ameziane. Beim nächsten Mal widmen wir uns dem Thema "Fehler". Monas Tipp ist "Geordnete Verhältnisse" von Lana Lux. Christine empfiehlt "1000 letzte Dates" von Anna Dushime. Der Podcast-Tipp dieser Folge: Die Hörspiel-Mystery-Serie "Lamyas Buch der Scharlatane" https://1.ard.de/Lamya Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Herbst – über Kürbisse, Kastanien und kürzere Tage
Herbstzeit ist Lesezeit! Dieser Satz sorgt bei mindestens einer von uns für einen erhöhten Puls. Die andere kann der Idee zwar etwas abgewinnen, sich mit einer Decke aufs Sofa zu kuscheln, aber kennt auch die Momente, in denen der Herbst ungemütlich ist. Trotzdem stürzen wir uns in dieser Folge rein ins Herbst-Feeling. Es geht um Kürbisse und Zwiebelkuchen, um bunte Blätter, Kastanien, selbstgebastelte Laternen und um diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: "Tage im warmen Licht" von Kristina Pfister Christine empfiehlt: "Nach Mattias" von Peter Zantingh Eine Frau zieht an einem trüben Herbstabend mit ihrer Teenie-Tochter zurück an den Ort, der mal ihre Heimat war, und an dem nicht nur viele warme, sondern auch schlimme Erinnerungen auf die warten. Das ist das Setting im Roman von Kristina Pfister, der kaum herbstlicher sein könnte. Im Buch von Peter Zantingh versteckt sich der Herbst etwas mehr zwischen den Zeilen, aber plötzlich ist er da. In der Geschichte geht es um Menschen, die alle eines gemeinsam haben: den Verlust von Mattias. In der Rubrik sprechen wir über die Frage, wie wichtig uns die Namen von Figuren in Büchern sind. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das per Mail an [email protected] oder über eine Direktnachricht auf Monas Instagramkanal @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über "Ungerechtigkeit" und haben dazu diese beiden Bücher ausgewählt: "Fallers große Liebe" von Tommie Bayer und "Tigermilch" von Stefanie De Velasco. Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://1.ard.de/keinkinderwunschstaffel2 Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Bewunderung – über alles zwischen Faszination und Neid
In dieser Folge geht es um das Gefühl des Aufschauens. Wir sprechen über Menschen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die wir bewundern, und über die Frage, wo gesunde Bewunderung aufhört und in Neid übergeht. Wir klären, wie viel Augenhöhe eine Freundschaft oder Beziehung braucht und diskutieren über diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: "Familiensache" von Claire Lynch Mona empfiehlt: "Gym" von Verena Kessler Eine Frau, die sich im England der 80er Jahre in eine andere Frau verliebt. Das ist die Grundgeschichte in "Familiensache". Was heute nach schöner Lovestory klingt, hat damals ein echtes Drama ausgelöst, mit schlimmen Konsequenzen für alle Seiten. Konsequenzen fürchtet auch die Hauptfigur in "Gym". Sie erfindet ein Baby, um eine Stelle in einem Fitnessstudio zu bekommen und stürzt sich nach und nach in eine Selbstoptimierung, die schnell zur Obsession wird. In unserer Rubrik sprechen wir über die Frage, wie wir mit Buchrezensionen umgehen, wenn wir Autorinnen gut kennen. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das per E-Mail an [email protected] oder über Monas Intagramaccount @mona.ameziane. Beim nächsten Mal schließen wir mit unserer Jahreszeiten-Serie ab und sprechen über den "Herbst". Monas Tipp ist "Das Licht an warmen Tagen" von Kristina Pfister. Christine empfiehlt "Nach Mattias" von Peter Zantingh. Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://www.ardaudiothek.de/sendung/bergfreundinnen/urn:ard:show:95449e1fc5c91446/ Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Therapie – über den Blick in die Seele
Viele von euch haben sich diese Folge gewünscht, jetzt ist sie da. Wir sprechen über mentale Gesundheit und die Frage, wie wichtig professionelle Hilfe sein kann, wenn es uns psychisch nicht gut geht oder wir das Gefühl haben, da müsste mal etwas aus unserem Tümpel der Vergangenheit gefischt werden. Wir klären, wann wir diesen Schritt in unserem Leben gegangen sind, was uns geholfen hat (bzw. was nicht!) und wie nah man seiner Therapeutin eigentlich kommen darf. Außerdem geht's um diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: "Marianengraben" von Jasmin Schreiber Christine empfiehlt: "Auf gefährlich sanfte Art" von Antoine Laurain Auch Paula, die Hauptfigur im Roman von Jasmin Schreiber, war bei einem Therapeuten. Sie trauert um ihren kleinen Bruder Tim, aber nicht die Therapie ist es, die ihr aus dem tiefen Tal hilft, sondern eine ganz besondere Begegnung und ein ganz besonderer Roadtrip. Im zweiten Buch geht es um einen Psychoanalytiker, der eine neue Patientin aufnimmt und schnell merkt: diese Frau ist anders als alle Personen, die jemals auf seiner Couch gesessen haben. Und ganz langsam versteht er, dass ihre Vergangenheit auch mit der seinen zusammenhängt. In der Rubrik sprechen wir über die Frage, ob Lektorinnen und Lektoren in Zukunft in Büchern genannt werden sollten. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagram-Account @mona.ameziane. Beim nächsten Mal geht es um "Bewunderung". Christine empfiehlt das Buch "Familiensache" der Autorin Claire Lynch, Monas Tipp ist "Gym" von Verena Keßler. Der Podcast-Hinweis dieser Folge: https://1.ard.de/ kalk-und-welk-podcast Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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84
Spiele – übers Gewinnen und Verlieren
Auf die Plätze, fertig, los! In dieser Folge gehen wir alles ein wenig verspielter an als sonst und sprechen über Brettspiele, Kartenspiele, Computerspiele, Rollenspiele, Partyspiele, Rätselspiele, Hochzeitsspiele und Glücksspiele. Wir legen offen, was für Spieletypen wir sind, diskutieren darüber, was es für ein richtig gutes Spiel braucht, und stellen euch diese beiden Geschichten vor: Christine empfiehlt: "Alle meine Wünsche" von Grégoire Delacourt Mona empfiehlt: "Die Falle" von Melanie Raabe Was passiert mit einem Menschen, wenn er über 18 Millionen Euro gewinnt? Eine Antwort auf diese Frage findet Grégoire Delacourt in seinem zweiten Roman und macht uns damit großen Reichtum alles andere als schmackhaft. In Melanie Raabes erstem Thriller geht es dagegen um ein gefährliches Katze-und-Maus-Spiel, bei dem die Hauptfigur dem Mörder ihrer Schwester eine Falle stellt – oder ist alles doch ganz anders? Für unsere Rubrik haben wir uns die Frage ausgesucht, wie wir zu verspielten Elementen in Büchern stehen. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagramaccount @mona.ameziane. Beim nächsten Mal beschäftigen wir uns mit dem großen Thema "Therapie" und mit diesen beiden Büchern: "Marianengraben" von Jasmin Schreiber (Mona) und "Auf gefährlich sanfte Art" von Antoine Laurain (Christine). Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://1.ard.de/gartenpodcast Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Großeltern – über Omas und Opas
Großeltern – über Omas und Opas Sie setzen die Regeln ihrer Kinder außer Kraft, verwöhnen ihre Enkelkinder wo sie nur können und kreieren so eine einzigartige Wärme, die sich für immer in der Erinnerung festsetzt. Das ist das Klischeebild von Großeltern, an das zumindest eine von uns nah rangekommen ist. Die andere fragt sich: was wäre gewesen, wenn ich solche Omas und Opas in meinem Leben gehabt hätte? Und was wäre ich selbst eigentlich für eine Großmutter geworden? Außerdem sprechen wir über diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: "Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena Mona empfiehlt: "Nonna" von Thomas de Padova Zwei ganz unterschiedliche Geschichten, die doch viel gemeinsam haben. In beiden Romanen steht eine Großmutter im Zentrum und gleichzeitig geht es um so viel mehr: Familie, Identität und Erinnerungen. Der Debütroman von Katharina Hagena spielt in einem Dorf in Norddeutschland, wo die Erzählerin das Haus ihrer Oma erbt. Thomas de Padova nimmt uns mit nach Apulien, wo seine Nonna lebt, und erzählt uns von einer Welt, die schwarz und gleichzeitig sonnengelb ist. In unserer Rubrik wenden wir uns einem Thema zu, das uns diese Woche ganz persönlich bewegt (und etwas aufgeregt) hat. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das mit einer Mail an [email protected] oder über Monas Instagramaccount @mona.ameziane. Wir freuen uns über Feedback, Fragen und Themenvorschläge! Beim nächsten Mal sprechen wir über Spiele jeglicher Art. Mona empfiehlt das Buch "Die Falle" von Melanie Raabe, Christines Tipp ist "Alle meine Wünsche" von Grégoire Delacourt. Der Podcast-Tipp dieser Folge: "Baborie & Rakers – Was war los gewesen?" https://1.ard.de/_bx8k Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Nacht – über wache Momente in dunklen Stunden
Wir hoffen, dass ihr diese Folge mitten in der Nacht hört, denn dann könnt ihr live nachempfinden, mit welchem Gefühl wir in diese Aufnahme gegangen sind. Um 2:48 Uhr gings los mit unserem Gespräch über Nächte, in denen wir wachgelegen oder durchgefeiert haben, in denen wir verliebt oder verzweifelt waren und die uns große Angst oder große Freude bereitet haben. Außerdem gibt's auch diesmal natürlich zwei Buchtipps zum Thema der Folge: Mona empfiehlt: "Nachts" von Mercedes Lauenstein Christine empfiehlt: "Die Karte meiner Träume" von Reif Larsen Eine Frau zieht nachts um die Häuser und klingelt dort, wo die Fenster erleuchtet sind, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und zu erforschen, was die verbindet, die wach sind, wenn andere schlafen. Aus diesen Geschichten hat Mercedes Lauenstein ihren Debütroman gestrickt, während Reif Larsen sich auf fast 500 Seiten einem großen Abenteuer widmet. Die Reise von T.S. Spivet startet in einer sternenklaren Augustnacht und nimmt uns mit in die Welt eines sonderbaren, aber genialen Helden. In unserer Rubrik sprechen wir darüber, ob wir mal in einer Buchhandlung übernachten wollen und: wir schmieden einen coolen Plan! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das per Mail an [email protected] oder über Monas Instagram-Account @mona.ameziane. Da findet ihr auch das Begleitvideo zu dieser Folge. Beim nächsten Mal sprechen wir über Großeltern. Christines Buch ist "Der Geschmack von Apfelkernen" von Katharina Hagena. Mona empfiehlt "Nonna" von Thomas de Padova. Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://1.ard.de/podcast-lisas-paarschitt Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Sommer – über Wärme, Wellen und Wurstsalat
Unsere Jahreszeitenreihe geht weiter und wir hüpfen mit einem Kopfsprung rein in den Sommer. Es geht ums Lesen im Halbschatten auf der Wiese oder im Schwimmreifen auf dem Wasser. Wir sprechen über Eis und Wassermelone, aber auch über Hitzewellen und Waldbrände. Wir fragen uns, wie die Sommer sich mit dem Alter verändern und denken an unsere ersten Urlaubsflirts zurück. Das ist die perfekte Überleitung zu unseren Büchern dieser Folge: Mona empfiehlt: "Damals im Sommer" von Florian Gottschick Christine empfiehlt: "Ein Ende und ein Anfang" von Oliver Hilmes Im ersten Buch geht es um einen Sommer, der im Leben des Erzählers viel verändert hat. Er erzählt die Geschichte eines ersten Verliebtseins und eines ersten großen Liebeskummers. Das zweite Buch ist auch ein Sprung zurück, allerdings in diesem Fall in den Sommer 1945, in dem die Menschen wieder in einen Alltag ohne Krieg finden müssen, der weiterhin geprägt ist von der Angst und der Zerstörung der vergangenen Jahre. In unserer Rubrik sprechen wir über unseren Umgang mit Büchern und ihren Schutzumschlägen im Sommerurlaub. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das per Mail an [email protected] oder via Instagram über Monas Kanal @mona.ameziane. Beim nächsten Mal treffen wir uns zu einer ungewohnten Uhrzeit, denn wir wollen in der Nacht über die Nacht sprechen. Christine empfiehlt dazu das Buch "Die Karte meiner Träume" von Reif Larsen, Monas Tipp ist "Nachts" von Mercedes Lauenstein. Der Podcast-Tipp dieser Folge: 1 plus 1 - Freundschaft auf Zeit https://1.ard.de/1+1 Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Schmerz – über gebrochene Knochen und gebrochene Herzen
Aua! Diese Folge tut weh. Wir sprechen über körperliche und seelische Schmerzen, über Momente, in denen wir die Zähne zusammenbeißen mussten und uns nichts sehnlicher gewünscht haben, als dass der Schmerz endlich verschwindet. Es geht aber auch um die Frage, ob Schmerz positive Seiten haben kann und wie ein Leben ohne ihn wäre. Außerdem stellen wir euch diese beiden Bücher vor: Mona empfiehlt: "Drei Meter Dreißig" von Jaqueline Scheiber Christine empfiehlt: "Vergiss mich" von Alex Schulman Eine junge Frau wacht auf und ihr Freund neben ihr im Bett lebt nicht mehr. Das ist die Ausgangslage im Debüt von Jaqueline Scheiber, ein Buch. Sie erzählt von der Zeit, in der die Welt kurz stillsteht, bevor der ganz große Schmerz reinknallt. Auch Alex Schulman schreibt darüber, wie es ist, einen Menschen zu verlieren, allerdings schleichend und über Jahrzehnte. Wie geht ein Kind mit der Alkoholsucht der Mutter um und wie lassen sich Risse in einer Familie wieder flicken? In unserer Rubrik gehts dann um die Frage, ob ein Buch weniger wert ist, wenn es von einer KI geschrieben wurde. Viel Spaß beim Hören! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das per Mail an [email protected] oder ihr nehmt die Abkürzung über Monas Instagram-Account @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über den Sommer und über diese beiden Bücher: "Ein Ende und ein Anfang" von Oliver Hilmers (Christines Tipp) und "Damals im Sommer" von Florian Gottschick (Monas Tipp). Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://1.ard.de/0630 Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Fantasie – über das Kino in unserem Kopf
Für diese Folge beamen wir uns an Orte, die nur in unserer Vorstellung existieren. Wir tauchen ein in fremde Welten und alternative Realitäten und fragen uns, was es mit den Bildern in unseren Köpfen auf sich hat. Ist Fantasie etwas Gutes oder kann sie auch gefährlich sein? Warum haben Kinder oft mehr Fantasie als Erwachsene? Und was würde der Menschheit fehlen, wenn es gar keine Fantasie gäbe? Diesen Fragen gehen wir nach und sprechen über diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: "Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte" von T.J. Klune Christine empfiehlt: "Der Bademeister ohne Himmel" von Petra Pellini Ein Waisenhaus auf einer verlassenen Insel, in dem Kinder leben, die besondere Fähigkeiten haben. Und ein dementer Mann, der regelmäßig Besuch bekommt von einer 15-Jährigen, die eigentlich nicht mehr leben möchte. Das sind die Grundzüge der Geschichten, die wir uns für diese Folge empfohlen haben. In unserer Rubrik tauchen wir in die Geschichte der Fantasyliteratur ein und klären auf, warum "küssende Drachen" in unserem Podcast nur in Form von lustigen Randbemerkungen eine Rolle spielen. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben wollt, dann geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagram-Account @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über "Schmerz" und über diese beiden Bücher: "Vergiss mich" von Alex Schulman (Christine) und "Drei Meter Dreißig" von Jaqueline Scheiber (Mona). Der Podcast-Tipp dieser Folge: "Deutschland 3000", zum Beispiel mit Cornelia Funke https://1.ard.de/D3000_Cornelia_Funke?cp Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Zeit – über das Ticken in unserem Leben
Über die Zeit ist schon viel gesagt worden: sie soll alle Wunden heilen können, Rat kommen lassen und Geld sein. Gleichzeitig lässt sie sich kaum greifen und vergeht mal wie im Flug, mal extrem langsam. Was wäre, wenn wir keine Uhren und keine Kalender hätten? Oder wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten? Über diese Fragen diskutieren wir in dieser Folge und sprechen dann über diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: "Uhren gibt es nicht mehr" von André Heller Mona empfiehlt: "Das Ministerium der Zeit" von Kaliane Bradley Was hat eine Frau nach über 100 Lebensjahren zu sagen? Was bleibt für sie vom Leben und wie fühlt es sich an, dem Tod ganz nah zu sein? Darüber schreibt André Heller in seinem Buch, für das er Gespräche mit seiner Mutter geführt hat. Die Autorin Kaliane Bradley dagegen hat einen wilden Roman über Zeitreise im 21. Jahrhundert geschrieben. Eine Mischung aus Science Fiction, Liebesgeschichte und Thriller. In unserer Rubrik sprechen wir über die Frage, ob wir unsere Lesegeschwindigkeit anpassen, je nachdem wie gut uns ein Buch gefällt. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben wollt, nutzt gerne unsere Mailadresse [email protected] oder meldet euch über Monas Instagramaccount @mona.ameziane. Beim nächsten Mal geht es um "Fantasie". Monas Tipp ist "Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte" von T.J. Klune, Christine empfiehlt "Der Bademeister ohne Himmel" von Petra Pellini. Podcast-Tipp dieser Folge: "Sherlock Holmes - Krimi-Hörspielklassiker nach Sir Arthur Conan Doyle" https://1.ard.de/zweiseiten-sherlockwatson Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Eitelkeit – über Schönheit, Schein und Selbstinszenierung
In dieser Folge fragen wir: wie wichtig ist es uns, was andere über uns denken? Wo hört Stolz auf und geht in Eitelkeit über? Und wie viel fehlt dann noch zum Narzissmus? Außerdem diskutieren wir darüber, wie eitel uns unser Beruf macht oder ob wir ihn überhaupt nur ausüben können, weil wir schon vorher eitel waren. Dann geht es um diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: "Das Palais muss brennen" von Mercedes Spannagel Christine empfiehlt: "Montauk" von Max Frisch Mercedes Spannagel schreibt in ihrem ersten Roman über die Tochter der rechtskonservativen östereichischen Bundespräsidentin. Es geht um Rebellion, Selbstermächtigung und um das Leben mit einer zutiefst eitlen Mutter. Dass Max Frisch eitel ist, schreibt er schon auf der ersten Seite seines Buches "Montauk", das als sein persönlichster Text in die Literaturgeschichte eingegangen ist. In unserer Rubrik sprechen wir über die Frage, ob es eine intellektuelle Eitelkeit unter Viellesern gibt. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das via Mail an [email protected] oder über Monas Instagramaccount @Mona Ameziane In der nächsten Folge geht es um das Thema "Zeit". Dafür empfiehlt Christine das Buch "Uhren gibt es nicht mehr" von André Heller. Monas Tipp ist "Das Ministerium der Zeit" von Kaliane Bradley. Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://1.ard.de/paartherapie-podcast Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Ehe – über ein großes "JA" und alles danach
"Bis, dass der Tod uns scheidet" oder etwas weniger pathetisch: "für immer". Unter diesem Motto steht das, was etwa 50 Prozent der Erwachsenen in Deutschland tun. Aber was macht eine gute Ehe aus und wieso wollten wir überhaupt heiraten? Über diese Fragen diskutieren wir in dieser Folge und wir sprechen über diese beiden Romane: Christine empfiehlt: "Die anhaltende Suche nach Glück" von Géraldine Dalban-Moreynas Mona empfiehlt: "Die Ehefrau" von Meg Wolitzer Im ersten Buch wird eine Frau Anfang vierzig verlassen und stürzt sich mit einem Fake-Ehering in ein Jetsetleben zwischen New York, Paris und Marokko. In der zweiten Geschichte erleben wir die letzten Tage einer langen Ehe. Und wir erleben eine Frau, die nach der Hochzeit alles für ihren Mann geopfert hat. In unserer Rubrik sprechen wir über die Frage, wie wir zu Buchreihen stehen und warum es sie in der Belletristik so selten gibt. Viel Spaß! Wir freuen uns über Themenvorschläge oder Fragen für unsere Rubrik. Schreibt uns via E-Mail an [email protected] oder über Monas Instagramaccount @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über Eitelkeit. Monas Tipp ist "Das Palais muss brennen" von Mercedes Spannagel. Christine empfiehlt "Montauk" von Max Frisch. Podcast-Tipp dieser Folge: https://1.ard.de/mein-mensch Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Reue – über das, was wir bedauern
Hätte ich doch bloß... wäre ich doch nicht... könnte ich doch nur die Zeit zurückdrehen. Solche Gedanken kennen wir alle. Sie quälen uns nach kleinen oder großen Entscheidungen und sorgen dafür, dass wir hinterfragen, was wir getan oder nicht getan haben. In dieser Folge widmen wir uns dem Gefühl der Reue und klären, ob alle von uns gleich viel und heftig bedauern und ob Reue mit dem Alter zunimmt. Außerdem sprechen wir über diese beiden Romane: Mona empfiehlt: "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch Christine empfiehlt: "Peggy" von Rebecca Godfrey und Leslie Jamison Im ersten Roman von Axel Ranisch entführen zwei Jugendliche ihren Schulleiter und sperren ihn in seiner Wohnung ein. Was als Streich beginnt, entwickelt sich schnell zu einem echten Drama mit Reue auf allen Seiten. Im zweiten Buch geht es um die amerikanische Kunstmäzenin Peggy Guggenheim, eine Frau die in ihrem Leben anscheinend wenig bereut hat. Die Frage in unserer Rubrik: Warum lösen Filme andere Gefühle in uns aus als Bücher? Falls ihr uns auch eine Frage, ein Thema oder eine Anregung schicken möchtet, geht das via E-Mail an [email protected] oder über Monas Instagramaccount @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über die Ehe. Dazu empfiehlt Christine das Buch "Die anhaltende Suche nach Glück" von Géraldine Dalban-Moreynas. Monas Tipp ist "Die Ehefrau" von Meg Wolitzer. Der Podcast-Tipp dieser Folge: Telephobia - Dieser eine Anruf, preisgekrönter Podcast über die Anrufe, vor denen wir uns drücken https://1.ard.de/zweiseiten-telephobia3 Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Frühling – über das große Aufblühen
Kurz nach dem langen Osterwochenende verlieren wir uns in Frühlingsgefühlen und sprechen über die Zeit im Jahr, in der die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht und wir mit Spargel und Pistazieneis auf unseren frisch bepflanzten Balkonen sitzen. Außerdem geht's um Schmetterlinge im Bauch und um diese beiden Bücher: Monas Tipp: "Sonnenhang" von Kathrin Weßling Christines Tipp: "Kirschblüten: Hanami" von Doris Dörrie Eine Frau im Spätfrühling ihres Lebens erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann und stolpert durch Zufall in eine Seniorenresidenz, die sie aus ihrem emotionalen Loch holt. Das ist die Geschichte in "Sonnenhang". Die Geschichte des zweiten Buches werden viele von euch kennen, denn sie hangelt sich an einem berühmten Film entlang und erzählt von einer ganz besonderen Reise nach Japan. In unserer Rubrik richten wir die Outdoor-Leseecke einer Hörerin ein. Viel Spaß beim Zuhören! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das per Mail an [email protected] oder via Instagram über Monas Kanal @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über Reue, dafür haben wir diese Bücher ausgesucht: "Peggy" von Rebecca Godfrey und Leslie Jamison (Christine) und "Nackt über Berlin" von Axel Ranisch (Mona). Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://1.ard.de/too_many_tabs mit Caro Worbs und Miguel Robitzky Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Versuchung – über das, was uns lockt
Die Tafel Schokolade am Abend, das ungesperrte Handy des Partners auf dem Nachttisch oder der Gedanke an das große Geld beim Glücksspiel. Versuchungen lauern überall in unserem Alltag. Wann geben wir ihnen nach, wann widerstehen wir? Was unterscheidet Versuchung von Verführung? Und warum will Gott uns eigentlich ständig in Versuchung führen? Das alles besprechen wir in dieser Live-Folge von der lit.Cologne in der Kölner Flora - und auch den Inhalt dieser beiden Bücher: Christine empfiehlt: "Die Partie seines Lebens" von Walter Tevis Mona empfiehlt: "Dschungel" von Friedemann Karig Ein Billardspieler, der sein Geld damit verdient, andere schamlos abzuzocken, bis er selbst der Verlierer ist und sich bereit macht für die große Revanche. Und ein Erzähler, der sich in Kambodscha auf die Suche nach seinem besten Freund macht. Das sind die beiden Hauptfiguren in den Romanen dieser Folge, die unterschiedlicher kaum sein könnten. In unserer Rubrik sprechen wir über die Frage, für welchen Preis wir für immer aufs Lesen verzichten könnten. Viel Spaß! Beim nächsten Mal lassen wir die Frühlingsgefühle raus und sprechen in Teil zwei unserer Jahreszeiten-Reihe über diese beiden Bücher: "Sonnenhang" von Kathrin Weßling (Monas Tipp) und "Kirschblüten – Hanami" von Doris Dörrie (Christines Tipp). Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das per Mail an [email protected] oder via Instagram über Monas Kanal @mona.ameziane. Der Hörspiel-Podcast-Tipp dieser Folge: "Forever Club", eine Mystery-Geschichte über ungeklärte Todesfälle https://1.ard.de/foreverclub Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Streit – über großen Krach und kleine Kränkungen
Ja, auch wir haben uns gefragt, ob wir uns in dieser Folge streiten werden. Ohne zu viel zu verraten: es wird durchaus kontrovers. Erst mal klären wir aber, welche Streittypen wir überhaupt sind, was einen Streit von einer Diskussion unterscheidet und warum das Wort "Streitkultur" in unserer Gesellschaft auf der Kippe stehen könnte. Außerdem reden wir über diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: "Schwindel" von Hengameh Yaghoobifarah Christine empfiehlt: "Noch mal von vorne" von Dana von Suffrin Vier Personen, gefangen auf einem Hochhausdach, mit maximalem Streitpotential. So lässt sich der zweite Roman von Hengameh Yaghoobifarah zusammenfassen. Ein queeres Buch und eine Art Kammerspiel in schwindelerregender Höhe. Dana von Suffrin nimmt uns dagegen mit in eine Familie, in der es für Konflikte keine Extremsituation braucht. Oder ist das Leben an sich eine einzige große Extremsituation? In unserer Rubrik beantworten wir die Frage, was eine gute Buchrezension ausmacht. Viel Spaß! Beim nächsten Mal geht es um das Thema "Versuchung". Dafür empfiehlt Christine das Buch "Die Partie seines Lebens" von Walter Tevis. Monas Tipp ist "Dschungel" von Friedemann Karig. Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das per Mail an [email protected] oder auf dem kurzen Dienstweg über Monas Instagramaccount @mona.ameziane. Der Podcast-Tipp dieser Folge: "eat.READ.sleep. Bücher für dich" - https://1.ard.de/eat_read_sleep-podcast-zs Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Träume – über das Kino in unserem Kopf
Schon die Aufzeichnung dieser Folge war ein Träumchen! Wir haben vor 500 Menschen in Haltern am See übers Träumen gesprochen und sind dabei ganz schön tief in die Filme eingetaucht, die unsere Gehirne uns in der Nacht vorspielen. Christine erzählt davon, wie sie jahrelang im Traum ihren toten Vater wiedergetroffen hat und analysiert, was das Motiv, das in Monas Träumen immer wieder auftaucht, über ihren Charakter aussagt. Außerdem sprechen wir über erfüllte und unerfüllte Lebensträume und über diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: „Sieben Tage Sommer“ von Thommie Bayer Mona empfiehlt: „Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben“ von Anika Decker Ein reicher Mann, der fünf alte Freunde in sein Ferienhaus nach Südfrankreich einlädt, aber selbst nicht erscheint. Das ist die Ausgangslage im Buch von Thommie Bayer, das uns mitnimmt in ein Setting voller Rätsel. In Anika Deckers neuem Buch geht’s um die Liebesgeschichte zwischen Nina (50) und David (30) und darum, was passiert, wenn Träume platzen oder Luftschlösser im Kopf entstehen, die nicht in die gesellschaftliche Norm passen wollen. In der Rubrik klären wir, ob es sich finanziell lohnt ein Buch zu schreiben oder ob die meisten Schreibenden es mit brotloser Kunst zu tun haben. Falls ihr uns schreiben möchtet, dann macht das gerne via Mail an [email protected] oder via Instagram an @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über Streit und lesen dafür folgende Geschichten: „Schwindel“ von Hengameh Yaghoobifarah (Monas Tipps) und „Nochmal von vorne“ von Dana von Suffrin (Christines Tipp). Der Podcast-Tipp dieser Folge: CUT - Das Virus, das uns trennt. https://1.ard.de/CUT_S02?p=zs Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Hoffnung – über all das, was möglich scheint
Diese Folge erscheint zwei Tage nach der Bundestagswahl. Ein guter Zeitpunkt, um über Hoffnung zu sprechen. Was macht uns Hoffnung, was sorgt dafür, dass wir sie verlieren, und wie verändert sie sich im Laufe eines Lebens? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im Gespräch und diskutieren im Anschluss über diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: "Mitternachtsschwimmer" von Roisin Maguire Christine empfiehlt: "Ostende" von Volker Weidermann Ein kleiner Küstenort in Nordirland, ein hoffnungsloser Mann auf der Suche nach Halt und eine ruppige Außenseiterin, die sich nicht nur den Wellen entgegenstemmt, sondern auch dem Leben. Das sind die Zutaten im Debüt von Roisin Maguire. Volker Weidermann springt in seinem kleinen Roman zurück ins Jahr 1936 und erzählt von einem Sommer, in dem sich eine Gruppe von Kunstschaffenden zum Exil im belgischen Ostende trifft. In der Rubrik sprechen wir darüber, ob die Pandemie in Romane gehört oder nicht. Viel Spaß beim Zuhören und innerlich mitdiskutieren! Falls ihr uns schreiben möchtet, dann macht das gerne per Mail an [email protected] oder via Instagram über Monas Kanal @mona.ameziane. Beim nächsten Mal sprechen wir über "Träume" und damit über diese beiden Bücher: "Sieben Tage Sommer" von Thommie Bayer und "Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben" von Anika Decker. Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://1.ard.de/BromanceDaddys Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Grenzen – übers Überschreiten und Einhalten
Wir alle haben es schon mal getan: Wir sind an unsere Grenzen gegangen oder haben sie überschritten. Das kann beim Sport passieren, im Büro, im Bett oder im Gespräch mit anderen Menschen. Wir diskutieren darüber, was es braucht, um die eigenen Grenzen auszuloten und wie es sich anfühlt, sie in bestimmten Kontexten (noch) nicht zu kennen. Außerdem sprechen wir über diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: „23 Uhr 12“ von Adeline Dieudonné Mona empfiehlt: „Über den Fluss“ von Theresa Pleitner Dass Adeline Dieudonné ein Faible für die absurden und dunklen Seiten des Lebens hat, haben wir schon in unserer Folge zum Thema „Entscheidungen“ festgestellt. Diesen Eindruck bestätigt sie auch mit „23 Uhr 12“. Ebenfalls ernst, aber ganz anders, die Geschichte in „Über den Fluss“. Hier erleben wir den Alltag in einer Unterkunft für Geflüchtete aus den Augen einer Psychologin und erfahren, was die Regel unseres Asylsystems mit Menschen machen. In unserer Rubrik sprechen wir diesmal über Buchclubs! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das per Mail an [email protected] oder über Monas Instagramkanal @mona.ameziane Beim nächsten Mal sprechen wir übers Thema Hoffnung. Monas Tipp ist „Mitternachtsschwimmer“ von Roisin Maguire. Christine empfiehlt „Ostende: 1936, Sommer einer Freundschaft“ von Volker Weidermann. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Winter – über eisige Zeiten und warme Socken
Wir stecken mittendrin in dem Monat, der nicht besonders viele Fans hat: im Januar sind die großen Feste gefeiert und das Jahr kommt unter einem meist grauen Himmel nur langsam in Schwung. Genau dem möchten wir mit dieser Folge gegenwirken und sprechen deshalb nicht nur über die schlechten, sondern auch über die schönen Seiten des Winters. Eine von uns erinnert sich zum Beispiel an Bratwurstbuden auf dem zugefrorenen Rhein, die andere erfreut sich an praktischen Gadgets für kalte Tage. Und dann schlittern wir durch diese beiden Romane: Mona empfiehlt: „Das Eisschloss“ von Tarjei Vesaas Christine empfiehlt: „Die Eismacher“ von Ernest van der Kwast Das erste Buch nimmt uns mit in die frostige Winterlandschaft Norwegens und in eine ganz besondere Freundschaft zwischen zwei jungen Mädchen, die tragisch endet. Das zweite Buch ist die Geschichte einer Familie von Eismachern, die den Winter in den Dolomiten und den Sommer in einem Eiscafé in Rotterdam verbringen. In unserer Rubrik sprechen wir über die Frage, wie wichtig uns Signaturen in Büchern sind und welche wertvollen Unterschriften so bei uns im Regal stehen (oder an den Wänden hängen). Also: schnappt euch eure Heizdecke und dann viel Spaß! Beim nächsten Mal sprechen wir über das Thema „Grenzen“. Christine empfiehlt dazu „23 Uhr 12“ von Adeline Dieudonné und Monas Tipp ist „Über den Fluss“ von Theresa Pleitner. Falls ihr uns schreiben möchtet: unsere Mailadresse lautet [email protected] und Mona findet ihr bei Instagram unter @mona.ameziane. Der Podcast-Tipp dieser Folge: https://1.ard.de/flexikon Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Umzug – über gepackte Kisten und neue Räume
Neues Jahr, neues Studio! Unser Podcast hat ein neues Zuhause und auch in Christines Leben steht ein Umzug kurz bevor. Deshalb sprechen wir in dieser Folge übers Kistenpacken in der Vergangenheit und der Zukunft, übers Ausmisten und über die Frage, warum ein Wohnungswechsel sich auch immer ein bisschen anfühlt, wie ein neuer Lebensabschnitt. Außerdem diskutieren wir über diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: „Alles wie immer“ von Shirley Jackson Mona empfiehlt: „Okaye Tage“ von Jenny Mustard Eine Familie in den 50er Jahren, die mit vier Kindern, drei Haustieren und unendlich viel Zeug in ein neues Haus einzieht. In kleinen Miniaturen erzählt Shirley Jackson von ihrem trubeligen Leben als Mutter und Hausfrau, das auch nach dem Umzug nicht ruhiger wird. Ganz anders der Debütroman von Jenny Mustard. Sie erzählt die Liebesgeschichte von Sam und Luc zwischen London und Stockholm und zeigt, wie viel ein einziger Umzug im Leben manchmal verändern kann. In unserer Rubrik sprechen wir über unseren Umgang mit schönen Buchzitaten und kommen zu dem Schluss, dass wir sie mit EUCH sammeln möchten. Schreibt uns eure Lieblingssätze aus Büchern über Monas Instagramkanal @mona.ameziane oder per Mail an [email protected]. Beim nächsten Mal sprechen wir über den „Winter“ und haben dazu folgende Bücher rausgesucht: „Das Eisschloss“ von Tarjej Vesaas (Mona) und „Die Eismacher“ von Ernest van der Kwast (Christine). Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Weihnachten – über (nicht ganz so) heilige Tage
Dieser Podcast macht auch vor Heiligabend nicht Halt, im Gegenteil: wir liefern euch mit dieser Folge das perfekte Begleitmaterial zu Heiligabend. Eine von uns schmückt gerade nach über 15 Jahren zum ersten Mal wieder einen Weihnachtsbaum. Die andere liegt am Strand und lässt sich die marokkanische Sonne auf den Bauch scheinen. Diese Folge ist aber nicht nur besinnlich. Es geht zum Beispiel auch um die Frage, in welcher Situation man einen bekannten Autor nach seinem Geschlechtsteil fragen darf (eine von uns hat das getan) und es geht um diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: „Der alte Mann und der Bär“ von Janosch Christine empfiehlt: „Verflixte Festtage“ von Kati Hertzsch Wir hoffen, dass es unter euch viele Menschen gibt, die genauso große Janosch-Fans sind wie wir! Dann wird das hier eure Folge, denn wir verlieren uns kurz in unserer Janosch-Liebe und seiner Geschichte über den alten Mann und den Bär. Das zweite Buch ist eine Sammlung von ganz unterschiedlichen Weihnachtsgeschichten, die die Feiertage aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten. Außerdem sprechen wir in dieser Folge über unsere Bücher des Jahres 2024. Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das entweder in einer Nachricht über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane oder per Mail an die Adresse [email protected]. Die nächste Folge erscheint am 14. Januar. Dann geht es hier ums Thema „Umzug“. Christine empfiehlt „Alles wie immer“ von Shirley Jackson. Monas Tipp ist „Okaye Tage“ von Jenny Mustard. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Rituale – über Momente mit Bedeutung
Ein Handschlag zur Begrüßung, das Auspusten einer Kerze am Geburtstag oder Adventskalender in den Wochen vor Weihnachten. Wir alle bauen bewusst oder unbewusst Abläufe in unser Leben ein, die gesellschaftlich zu Ritualen geworden sind. Gleichzeitig haben wir alle unsere ganz eigenen Rituale im Alltag. In unserem Fall reichen sie vom Schauen der Tagesschau beim Zähneputzen bis zu einem einsamen Walzertanz am Silvesterabend. Und auch, dass wir in diesem Podcast jedes Mal zwei Bücher empfehlen, ist quasi ein Ritual. Christine empfiehlt: „Barbara stirbt nicht“ von Alina Bronsky Mona empfiehlt: „Issa“ von Mirrianne Mahn Ein Ehepaar, dessen Alltag nur noch aus festen Abläufen besteht, und dass aus der Bahn geworfen wird, als Barbara stürzt und Walter plötzlich all ihre Aufgaben übernehmen muss. Das ist der Plot im ersten Buch, wohingegen es in der zweiten Geschichte eher um Riten im spirituellen Sinne geht. Eine junge Frau reist darin hochschwanger nach Kamerun, wo ihre Familie auf traditionelle Art dafür sorgen will, dass sie ein gesundes Kind zur Welt bringt. In unserer Rubrik klären wir, ob wir es mögen, wenn sich Autorinnen und Autoren melden, deren Bücher wir hier im Podcast besprochen haben. Viel Spaß! In genau zwei Wochen ist der 24. Dezember und das schreit ja wohl nach einer Weihnachtsfolge! Mona empfiehlt das Büchlein (!) „Der alte Mann und der Bär“ von Janosch, Christines Tipp ist „Verflixte Festtage“, eine Sammlung von Weihnachtsgeschichten. Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das entweder in einer Nachricht über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane oder per Mail an die Adresse [email protected]. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Ordnung – übers Aufräumen, Sortieren und Klarkommen
Auf einer Skala von 1-10: wie ordentlich seid ihr? Wir finden in dieser Folge für uns persönlich eine Antwort auf diese Frage und klären, welchen Stellenwert Ordnung in unserem Leben hat. Es geht aber nicht nur um Ordnung in der Wohnung, sondern auch um Ordnung im Kopf und im Leben. Was hilft, wenn Chaos herrscht? Manchmal lautet die Antwort auf DIESE Frage: Bücher. Zu unserem Thema der Folge haben wir folgende zwei Romane ausgesucht: Mona empfiehlt: „Weltalltage“ von Paula Fürstenberg Christine empfiehlt: „Man kann auch in die Höhe fallen“ von Joachim Meyerhoff Das erste Buch folgt einer ganz eigenen Ordnung, denn es ist komplett in Listenform geschrieben. Gleichzeitig versucht die Erzählerin Ordnung in ihr Leben zu bringen, so ähnlich wie es auch Joachim Meyerhoff in seinem neuen Roman tut. Aus einer Krise heraus fährt er für zehn Wochen zu seiner Mutter an die Ostsee und erzählt von dieser Zeit, aber auch von seinen vielen Jahren als Schauspieler am Theater. In der Rubrik sprechen wir über die Frage, ob wir die Sätze beim Lesen in unserem Kopf betonen oder nicht. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das entweder in einer Nachricht über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane oder per Mail an die Adresse [email protected]. Beim nächsten Mal geht’s um „Rituale“. Dafür empfiehlt Christine das Buch „Barbara stirbt nicht“ von Alina Bronsky. Monas Tipp ist „Issa“ von Mirrianne Mahn. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Prüfungen – über das, was wir bestehen wollen
Diese Woche waren wir wieder unterwegs und haben in Siegen vor Publikum über ein Thema gesprochen, das uns sofort wieder in unsere Schulzeit zurückversetzt hat. Aber nicht nur unsere schlimmsten Schulprüfungen waren Thema, sondern auch die Frage, vor welche Prüfungen uns das Leben sonst noch stellt. Außerdem haben wir über diese beiden Bücher diskutiert. Mona empfiehlt: „Institut für gute Mütter“ von Jessamine Chan Christine empfiehlt: „Munk“ von Jan Weiler Einer Frau wird nach einem schweren Fehler das Sorgerecht entzogen und sie muss in einer Art Besserungsanstalt beweisen, dass sie eine gute Mutter ist. Dieses dystopische Szenario erwartet euch im ersten Roman von Jessamine Chan. Ganz anders der Plot im neuen Buch von Jan Weiler. In "Munk" prüft ein Mann nach einem Herzinfarkt die Lieben seines Lebens und fragt sich, warum keine von ihnen gehalten hat. In der Rubrik sprechen wir über die Frage, welche Aspekte unseres Berufs wir am schwierigsten finden. Viel Spaß! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das entweder in einer Nachricht über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane oder per Mail an die Adresse [email protected]. Beim nächsten Mal wird es um „Ordnung“ gehen und um diese beiden Bücher: Christine empfiehlt „Man kann auch in die Höhe fallen“ von Joachim Meyerhoff, Monas Tipp ist „Weltalltage“ von Paula Fürstenberg. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Wehmut – über bittersüße Momente
Eure beiden Lieblingshühner melden sich zurück aus ihrem Eierkarton. Mal von der News abgesehen, dass es uns jetzt auch in gackernder Form gibt, freuen wir uns immer noch, dass die Verleihung des Julius-Campe-Preises so toll war. Hier könnt ihr sie euch online noch mal angucken: https://youtu.be/S6OZAi99wUY?feature=shared Eigentlich soll es in dieser Folge aber um ein Gefühl gehen, das sich schön und schmerzhaft zugleich anfühlt. Wehmut ist für uns die Sehnsucht nach etwas Vergangenem oder Unerreichbarem. Dabei kann es um Momente in der Karriere gehen, aber auch um Liebe, ums Reisen oder um das, was der eigene Körper mal war. Christine empfiehlt: „Bevor wir uns vergessen“ von Éliette Abécassis Mona empfiehlt: „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“ von Björn Stephan Im ersten Roman geht es um die Frage, was eine Liebe braucht, um zu bestehen. Die Autorin erzählt die Geschichte eines Ehepaares von hinten nach vorne, das Buch endet also mit dem Moment, in dem sie sich kennenlernen und von ihrer Wehmut mit 85 Jahren noch keine Ahnung hatten. Das zweite Buch ist ein Coming of Age Roman, der in den 90er Jahren in Ostdeutschland spielt. Im Zentrum: ein Junge, der seltene Wörter sammelt. Und ein Mädchen, das plötzlich auftaucht und irgendwann wieder verschwindet. In unserer Rubrik geht es um die Frage, wie wir damit umgehen, wenn wir Fehler in Büchern finden. Den Podcast „Reisen Reisen“ und auch den neuen Ableger „Sunset Stories“ findet ihr hier: https://podcasts.apple.com/de/podcast/reisen-reisen-der-podcast-mit-jochen-schliemann-und/id1339794413 Nächstes Mal geht es hier ums Thema „Prüfung“. Mona empfiehlt den Roman „Institut für gute Mütter“ von Jessamine Chan, Christines Tipp ist „Munk“ von Jan Weiler. Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das entweder in einer Nachricht über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane oder per Mail an die Adresse [email protected]. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Macht – über Einfluss, Kontrolle und Abhängigkeit
In Frankfurt läuft die Buchmesse und passend dazu sprechen wir in dieser Folge über die Macht von Büchern. Das ist allerdings nur ein Aspekt von vielen, denn Macht kann viele Gesichter haben. Es geht um politische Macht, um Protest, um die Währung Aufmerksamkeit und um die Frage, wie mächtig Kleidung sein kann. Wir klären außerdem, wie mächtig wir uns fühlen und wir sprechen über diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: „Die schönste Version“ von Ruth-Maria Thomas Christine empfiehlt: „Die Himmelsrichtungen“ von Jo Lendle Der erste Roman stand in diesem Jahr auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis. Es geht um ein Paar, das mit der Zeit in ein Machtgefälle schlittert, bis die Situation eskaliert. Das zweite Buch erzählt die Geschichte von Amelia Earhart, die als erste Pilotin Anfang der Dreißigerjahre den Atlantik überquert hat. In unserer Rubrik sprechen wir diesmal über die Frage, ob Bücher gut riechen, und kommen überraschend zu ganz unterschiedlichen Antworten. Viel Spaß beim Zuhören! Für die nächste Folge haben wir uns das schöne Thema „Wehmut“ ausgesucht. Christine empfiehlt das Buch „Bevor wir uns vergessen“ von Éliette Abécassis, Monas Tipp ist „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“ von Björn Stephan. Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das entweder in einer Nachricht über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane oder per Mail an die Adresse [email protected]. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Vertrauen – über ein sicheres Gefühl
Zu Beginn dieser Folge berichtet Mona von ihrer Drehreise nach Marokko, die anders verlaufen ist als geplant. Christine beschäftigt mit Blick auf das Thema der Folge vor allem der Aspekt „Selbstvertrauen“, aber es geht im Gespräch auch um das Vertrauen in den eigenen Körper und die Frage, was es braucht, um einer anderen Person zu vertrauen. Außerdem besprechen wir diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: „Das größere Wunder“ von Thomas Glavinic Christine empfiehlt: „Kleine Monster“ von Jessica Lind Ein Mann, ein Ziel: der Gipfel des Mount Everest. Das ist die Kurzversion der Geschichte im Roman von Thomas Glavinic, aber längst nicht alles, was auf rund 520 Seiten passiert. Denn seine Hauptfigur Jonas blickt auf ein irres Leben zurück. Deutlich ruhiger erzählt Jessica Lind von einer Familie, die aus den Fugen gerät, als klar wird: der siebenjährige Sohn soll einer Mitschülerin etwas angetan haben. Können die Eltern ihm noch vertrauen? In unserer Rubrik sprechen wir darüber, ob wir bei Buchempfehlungen einen Unterschied zwischen den Geschlechtern machen. Viel Spaß beim Zuhören! Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das entweder in einer Nachricht über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane oder per Mail an die Adresse [email protected]. Beim nächsten Mal sprechen wir über „Macht“. Christine empfiehlt „Die Himmelsrichtungen“ von Jo Lendle, Monas Tipp ist „Die schönste Version“ von Ruth-Maria Thomas. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Wunder – über die unerklärlichen Momente
Wunderbar, wundersam, wunderlich. Überall in unserer Sprache tauchen sie auf: große und kleine Wunder, über die wir in dieser Folge genauer sprechen wollen. Während Christine noch immer auf ein ganz spezielles Wunder hofft, ist Mona etwas skeptischer. Was sind Wunder überhaupt? Wie haben sie sich im Laufe der Jahrhunderte verändert? Und sind sie überhaupt etwas für die Realitst*innen unter uns? Über diese Fragen sprechen wir und stellen euch dann diese beiden Bücher vor: Christine empfiehlt: „Wunder“ von R.J. Palacio Mona empfiehlt: „Draußen feiern die Leute“ von Sven Pfizenmaier Beide Romane haben eine Sache gemeinsam: es geht um Menschen, die von der Gesellschaft zu Außenseitern gemacht wurden. In der ersten Geschichte ist das ein 10-jähriger Junge, der mit starken Gesichtsanomalien lebt und für den mit seinem ersten richtigen Schultag ein neues Kapitel beginnt. Im zweiten Buch lernen wir eine Gruppe wunderliche Jugendliche in einem Dorf kennen, die auf der Suche sind nach der großen Utopie und nach einem Weg mit ihrem Anderssein umzugehen. Außerdem helfen wir einer Hörerin in unserer Rubrik, aus einem kleinen Buchclub-Dilemma zu entkommen. Viel Spaß! Fürs nächste Mal haben wir uns das Thema „Vertrauen“ ausgesucht. Dafür empfiehlt Mona das Buch “Das größere Wunder“ von Thomas Glavnic. Christines Tipp ist „Kleine Monster“ von Jessica Lind. Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das entweder in einer Nachricht über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane oder per Mail an die Adresse [email protected]. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Humor – über das, was uns zum Lachen bringt
„Kommt ein Grashüpfer in eine Bar“ – mit diesem Satz beginnt Christines neuer Lieblingswitz, den sie am Ende der Folge zum Besten geben wird. Erst mal fragen wir uns, was uns überhaupt zum Lachen bringt und in welcher Situation wir zuletzt Tränen gelacht haben. Außerdem schimpfen wir ein bisschen über das Wort „Humor“ und diskutieren darüber, wie weit Satire überhaupt gehen darf. Wann ist etwas lustig und wann ist die Grenze erreicht? Diese Frage passt perfekt zum ersten Buch, über das wir sprechen: Mona empfiehlt: „Funny Girl“ von Anthony McCarten Christine empfiehlt: „Schrei mich bitte nicht so an!“ von Miriam Wurster In „Funny Girl“ geht es um eine junge kurdische Frau in London, die Karriere in der Stand up Comedy macht. Als erste muslimische Frau betritt sie in einer Burka die Bühne und bricht ein Tabu nach dem anderen. Das zweite Buch ist eine kleine Premiere: zum ersten Mal sprechen wir in diesem Podcast über einen Cartoon. Es geht um Speisemotten, deeskalierende Hundestaffeln und die erste Feinkost-Tafel Deutschlands. In unserer Rubrik geht es dann noch um die Frage, ob man uns beim Lesen anmerkt, was für eine Geschichte wir gerade lesen. Fürs nächste Mal haben wir uns das Thema „Wunder“ ausgesucht. Dafür empfiehlt Christine ein Buch von R.J. Palacio, das genau so heißt, nämlich einfach „Wunder“. Monas Tipp ist „Draußen feiern die Leute“ von Sven Pfizenmaier. Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das entweder in einer Nachricht über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane oder per Mail an die Adresse [email protected]. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Verbrechen – über den Mix aus Angst und Faszination
Zum Anfang dieser Folge berichtet Mona von einer besonderen Begegnung, die sie auf ihrem Trip nach Wien erlebt hat – und die auch mit diesem Podcast zusammenhängt. Danach wird’s düster: wir sprechen über Verbrechen. Die, die wir schon selbst erlebt haben und die, vor denen wir uns fürchten. Wir diskutieren darüber, warum Krimis und Thriller seit jeher die beliebtesten Buchgenre sind und warum sie gerade Frauen besonders ansprechen. Außerdem geht’s um diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: „Müll“ von Wolf Haas Mona empfiehlt: „Nullzeit“ von Juli Zeh Ein Ex-Kommissar findet auf einem Wertstoffhof ein menschliches Knie in einem der Container. Kurz darauf tauchen weitere Körperteile auf und plötzlich steckt Simon Brenner bis zum Hals in einem Kriminalfall, in dem es auch um das Thema Organhandel geht. Ganz anders ist die Ausgangslage im zweiten Buch. Dort begleiten wir ein Pärchen auf einen Tauchtrip nach Lanzarote, wo zwischen ihnen und dem Tauchlehrer ein gefährliches Dreieck entsteht, inklusive Unter-Wasser-Verbrechen. In unserer Rubrik geht’s dann noch um die Frage, wie sich ein Weg finden lässt, um neben Büchern auch noch genug Nachrichten zu konsumieren. Beim nächsten Mal wird’s lustig: wir sprechen über das Thema „Humor“. Dafür hat Mona das Buch „Funny Girl“ von Anthony McCarten ausgesucht und Christine empfiehlt „Schrei mich bitte nicht so an“ von Miriam Wurster. Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das entweder in einer Nachricht über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane oder per Mail an die Adresse [email protected]. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Stimme – über den Klang unserer Worte
Und da sind sie wieder: unsere Stimmen, in euren Ohren. Wir klären, warum wir heute klingen, wie wir klingen, welche Beziehung wir zu unseren Stimmen haben, was sich überhaupt an einer Stimme verändern lässt und wie gut wir unsere im Griff haben. Es geht um den Zauber von Pastillen und Blubber-Schläuchen, um Stimmen-Traumata und verführerische Telefonate. Mit Letzterem sind wir quasi schon mittendrin in einem unserer Bücher dieser Folge: Christine empfiehlt (so halb): „Vox“ von Nicholson Baker Mona empfiehlt: „Vox“ von Christina Dalcher Zwei Menschen, die sich über eine erotische Telefonhotline kennenlernen und sich stundenlang ihre geheimsten Fantasien erzählen. Das ist der Plot des über 30 Jahre alten Romans, den Christine aus der hintersten Ecke ihres Regals gefischt hat. Das zweite Buch namens „Vox“ ist eine Dystopie, in der Frauen nur noch maximal 100 Worte pro Tag sprechen dürfen und, im Vergleich zu den Männern in der Gesellschaft, keine Rechte mehr haben. In unserer Rubrik geht es diesmal um die Rolle von Erzählstimmen in Büchern. Viel Spaß! In zwei Wochen sprechen wir über das Thema „Verbrechen“. Mona empfiehlt dazu „Nullzeit“ von Juli Zeh, Christines Tipp ist der Krimi „Müll“ von Wolf Haas. Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das auf dem kurzen Dienstweg über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane oder per Mail an die Adresse [email protected]. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Entscheidungen – über die Qual der Wahl
Soll ich oder soll ich nicht? Das ist heute die Frage, denn wir sprechen über Entscheidungen und welchen Stellenwert sie in unserem Leben einnehmen. Wir analysieren unterschiedliche Wege, mit großen und kleinen Entscheidungen umzugehen und stellen fest, dass wir recht ähnliche Entscheidungs-Typen sind. Außerdem sprechen wir über diese beiden Bücher: Mona empfiehlt: „Das Shaolin Prinzip“ von Bernhard Moestl Christine empfiehlt: „Bleib“ von Adeline Dieudonné Es kommt selten vor, dass wir in diesem Podcast über Sachbücher sprechen, aber in dieser Folge ist es mal wieder so weit. Bernhard Moestl hat in einem chinesischen Shaolin-Kloster gelebt und erzählt in seinem Buch, was wir in Sachen Entscheidungen von den Mönchen lernen können. Adeline Dieudonné hingegen, hat einen Roman geschrieben, der sich nach Schauerromantik anfühlt: Eine Frau entscheidet sich bei ihrem toten Geliebten zu bleiben und seiner Ehefrau Briefe zu schreiben. In unserer Rubrik sprechen wir über die Frage, ob es Momente gibt, in denen Lesen die falsche Entscheidung ist. Viel Spaß beim Zuhören! Beim nächsten Mal möchten wir über das Thema „Stimme“ sprechen. Wie es der Zufall will, empfehlen wir dazu beide ein Buch namens „Vox“. Christines Tipp hat Nicholson Baker geschrieben, Monas Buchtipp kommt von Christina Dalcher. Falls ihr uns schreiben möchtet, geht das über Monas Instagram-Kanal @mona.ameziane und per Mail an [email protected]. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Märchen – über das große "Es war einmal..."
In einem fernen Land vor unserer Zeit, lebten einmal zwei Frauen unterschiedlichen Alters, die eine Leidenschaft teilten – und einen Podcast. Und damit herzlich willkommen im Märchenland „Zwei Seiten“! Wir sprechen heute über die vielleicht berühmtesten Geschichten überhaupt und die Frage, warum Märchen seit über 200 Jahren so erfolgreich sind, auch wenn sie heute immer wieder kritisiert werden. Wir nehmen euch mit rein in den ein oder anderen Märchenmoment und sprechen über diese beiden Bücher: Christine empfiehlt: „Nathalie küsst“ von David Foenkinos Mona empfihelt: „Power“ von Verena Güntner Eine junge schöne Frau verliert ihren Prinzen und küsst einen Frosch. So könnte man das erste Buch zusammenfassen, das vor 15 Jahren ein großer internationaler Bestseller war. Die zweite Geschichte gleicht dagegen eher einem Schauermärchen, das uns mit rein in den Wald nimmt, in dem Kinder leben, die mit der Zeit zu einem Rudel Hunde werden. Zum Schluss der Folge gibt es noch ein exklusives „Zwei Seiten“-Märchen, in dem es um verlorene Bücher geht und einen freundlichen Kobold, den wir direkt ins Herz geschlossen haben. In der nächsten Folge geht es dann ums Thema „Entscheidungen“. Dazu empfiehlt Mona den Ratgeber „Das Shaolin Prinzip“ von Bernhard Moestl und Christines Tipp ist „Bleib“ von Adeline Dieudonné. Wie immer gilt: falls ihr uns schreiben möchtet, macht das gerne! Monas Instagram-Kanal heißt @mona.ameziane und unsere Mail-Adresse lautet [email protected]. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Reisen – über alle Berge
Während viele von euch ihre Sommerurlaube noch vor sich haben, sind wir schon zurück und schwelgen ein bisschen in Reiseerinnerungen. Wir sprechen über gute Begegnungen und schlechte Erfahrungen, über Kurzurlaube und Fernreisen und über die Frage, was uns beim Reisen wichtig ist (bzw. immer wichtiger wird). Außerdem bekommt eine von uns ein Geschenk überreicht und es geht noch um diese beiden Reise-Bücher: Mona empfiehlt: „Nächsten Sommer“ von Edgar Rai Christine empfiehlt: „Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen“ von Jaroslav Rudiš Das erste Buch ist ein Roadtrip-Roman, in dem wir eine Gruppe Freunde auf einer ganz besonderen Reise nach Frankreich begleiten. Das zweite Buch ist ein Sachbuch, in dem wir (fast) alles über die große Liebe zum Zugfahren lernen und nach dem ihr sehr sicher mit einem anderen Gefühl in eine Bahn steigen werdet. In unserer Rubrik beschäftigen wir uns mit der perfekten Planung von Reiseliteratur und verraten euch unseren wichtigsten Tipp für eure Buchauswahl auf Reisen. Viel Spaß beim Hören! Beim nächsten Mal geht’s für uns ins Märchenland und wir sprechen über Bücher, die uns zum Thema „Märchen“ eingefallen sind. Christines Tipp ist „Nathalie küsst“ vom Franzosen David Foenkinos und Mona empfiehlt „Power“ von Verena Güntner. Falls ihr uns schreiben möchtet, dann macht das gerne! Monas Instagram-Kanal heißt @mona.ameziane und unsere Mail-Adresse lautet [email protected]. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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Jubiläum – über unseren ersten Geburtstag
Wir sind wieder zurück aus unserer kleinen Pause und wir sind in dieser Woche ein Jahr alt geworden! Grund genug, um ganz besondere Schokolade zu essen und ein bisschen in „Zwei Seiten“-Erinnerungen zu schwelgen. Außerdem sprechen wir in dieser Jubiläumsfolge über Bücher, die uns beide begeistert haben und die es deshalb regulär nicht in diesen Podcast schaffen würden. Entschieden haben wir uns für: „Léon und Louise“ von Alex Capus „Trennungsroman“ von Anna Brüggemann „Supergute Tage“ von Mark Haddon „Der Club“ von Takis Würger „Der Papierpalast“ von Miranda Cowley Heller „City of Girls“ von Elizabeth Gilbert Alle Bücher fassen wir euch in dieser Folge kurz zusammen und erzählen euch, was wir daran so gut fanden. Außerdem gucken wir auf das, was euch kommende Woche erwartet, wenn der Podcast wieder seine gewohnte Form annimmt: Passend zur Sommerzeit, die uns bevorsteht, geht es dann ums Thema „Reisen“. Christine empfiehlt das Buch „Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen“ von Jaroslav Rudiš und Monas Tipp ist der Roman „Nächsten Sommer“ von Edgar Rai. Wie immer gilt: Für alle Anliegen erreicht ihr uns per Mail über [email protected] oder via Instagram über den Kanal @mona.ameziane. Von Christine Westermann & Mona Ameziane.
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ABOUT THIS SHOW
Zwischen Christine Westermann und Mona Ameziane liegen zwei Generationen und unzählige Bücher in großen und kleinen Stapeln. Was sie vereint: ihre Leidenschaft für gute Geschichten. Solche, die das Leben schreibt, aber vor allem solche, die auf unseren Nachttischen landen. Gemeinsam diskutieren sie in diesem Literatur-Podcast über die wichtigen und abseitigen Themen des Alltags, geraten ins Schwärmen oder ins Streiten und bringen in jeder Folge das Beste mit, was ihre Bücherregale zu bieten haben. Zu hören in ARD Sounds!
HOSTED BY
WDR
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