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Gibt es eine ideale Scheidung?

Trennungen lösen oft Lebenskrisen aus. Anwältinnen wie Diana Wiemann-Große helfen dabei, dass dennoch richtige Entscheidungen getroffen werden. Ein Gespräch über die wichtigsten Fragen zu Scheidungen.

An episode of the Recht in Sachsen podcast, hosted by Sächsische.de, titled "Gibt es eine ideale Scheidung?" was published on May 27, 2024 and runs 51 minutes.

May 27, 2024 ·51m · Recht in Sachsen

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Bundesweit trennen sich durchschnittlich 140.000 Ehepaare pro Jahr. Und in der Regel ist es auch so, dass beide Partner für die Scheidung einen Juristen an ihrer Seite brauchen. So gesehen ist es schon eine Art Gesetz: Anwältinnen und Anwälte im Familienrecht haben immer viel zu tun. Eine von ihnen ist Diana Wiemann-Große von der Dresdner Kanzlei Pöppinghaus : Schneider : Haas. Sie ist seit über 20 Jahren Anwältin - und berichtet im Podcast "Recht in Sachsen" über den oft verflixt komplizierten Weg einer Scheidung. Eins macht die erfahrene Fachanwältin gleich klar: "Bei einer Scheidung gibt es keine Schuldigen und am Ende auch keine Gewinner." Wem eine Trennung samt gerichtlicher Auseinandersetzung bevorstehe, dem müsse das stets bewusst sein. Oder anders ausgedrückt: Der Schritt sollte wohl überlegt und bestenfalls auch von beiden Partnern gewollt sein. "Im besten Fall kommt man zu einer Einigung, bei der es keine Verlierer gibt." Das wäre, wenn man es so nennen wollte, eine ideale Scheidung. Wiemann-Große schildert allerdings, dass es oft anders laufe und wie sich ihre Mandanten meist verhalten würden. "Da sitzen in der Regel Menschen, die sich in ihrer größten Lebenskrise befinden", sagt sie. Ihr Handeln sei oft nicht rational und nicht selten von Zukunftsängsten geprägt. Wie geht es weiter mit gemeinsamen Vermögenswerten oder Immobilien, aber vor allem mit Kindern? "Also mit dem wichtigsten im Leben", betont die Fachanwältin. Ein Großteil ihrer Arbeit sei deshalb nicht nur die rechtliche Betreuung ihrer Mandanten, sondern auch das Spenden emotionalen Halts. Auf diese Weise, verrät die Fachanwältin, erfahre sie auch wichtigste Hintergründe aus den Beziehungen ihrer Mandanten und könne sie, wie Wiemann-Große es sagt, vor manchen "rechtlichen Katastrophen" bewahren. Denn nicht selten würden Menschen in einer Trennung aus der Emotion heraus Fehler begehen, die sich in einem Scheidungsprozess negativ auswirken. Welche Fehler das sein können, das erklärt Diana Wiemann-Große ausführlich in der knapp einstündigen Podcast-Episode von "Recht in Sachsen". Die Anwältin beantwortet die wichtigsten Fragen zum Umgang mit Kindern und wie bei Scheidungen das bestmögliche Vorgehen ist. Wie sollte man Kinder in eine Trennung einbeziehen? Welche Modelle gibt es? Wie einigt man sich darauf, wer die Kinder wann hat? Und was dürfen Kinder bei einer Scheidung der Eltern alles selbst bestimmen? Tatsächlich eine Menge, aber hören Sie selbst … Außerdem Themen in dieser Folge sind: - Was ist bei Eheverträgen zu beachten? - Wann ist man Ehepartnern gegenüber unterhaltspflichtig? - Warum haben Scheidungen auch Auswirkungen auf die Rente?

Bundesweit trennen sich durchschnittlich 140.000 Ehepaare pro Jahr. Und in der Regel ist es auch so, dass beide Partner für die Scheidung einen Juristen an ihrer Seite brauchen. So gesehen ist es schon eine Art Gesetz: Anwältinnen und Anwälte im Familienrecht haben immer viel zu tun. Eine von ihnen ist Diana Wiemann-Große von der Dresdner Kanzlei Pöppinghaus : Schneider : Haas. Sie ist seit über 20 Jahren Anwältin - und berichtet im Podcast "Recht in Sachsen" über den oft verflixt komplizierten Weg einer Scheidung. Eins macht die erfahrene Fachanwältin gleich klar: "Bei einer Scheidung gibt es keine Schuldigen und am Ende auch keine Gewinner." Wem eine Trennung samt gerichtlicher Auseinandersetzung bevorstehe, dem müsse das stets bewusst sein. Oder anders ausgedrückt: Der Schritt sollte wohl überlegt und bestenfalls auch von beiden Partnern gewollt sein. "Im besten Fall kommt man zu einer Einigung, bei der es keine Verlierer gibt." Das wäre, wenn man es so nennen wollte, eine ideale Scheidung. Wiemann-Große schildert allerdings, dass es oft anders laufe und wie sich ihre Mandanten meist verhalten würden. "Da sitzen in der Regel Menschen, die sich in ihrer größten Lebenskrise befinden", sagt sie. Ihr Handeln sei oft nicht rational und nicht selten von Zukunftsängsten geprägt. Wie geht es weiter mit gemeinsamen Vermögenswerten oder Immobilien, aber vor allem mit Kindern? "Also mit dem wichtigsten im Leben", betont die Fachanwältin. Ein Großteil ihrer Arbeit sei deshalb nicht nur die rechtliche Betreuung ihrer Mandanten, sondern auch das Spenden emotionalen Halts. Auf diese Weise, verrät die Fachanwältin, erfahre sie auch wichtigste Hintergründe aus den Beziehungen ihrer Mandanten und könne sie, wie Wiemann-Große es sagt, vor manchen "rechtlichen Katastrophen" bewahren. Denn nicht selten würden Menschen in einer Trennung aus der Emotion heraus Fehler begehen, die sich in einem Scheidungsprozess negativ auswirken. Welche Fehler das sein können, das erklärt Diana Wiemann-Große ausführlich in der knapp einstündigen Podcast-Episode von "Recht in Sachsen". Die Anwältin beantwortet die wichtigsten Fragen zum Umgang mit Kindern und wie bei Scheidungen das bestmögliche Vorgehen ist. Wie sollte man Kinder in eine Trennung einbeziehen? Welche Modelle gibt es? Wie einigt man sich darauf, wer die Kinder wann hat? Und was dürfen Kinder bei einer Scheidung der Eltern alles selbst bestimmen? Tatsächlich eine Menge, aber hören Sie selbst … Außerdem Themen in dieser Folge sind: - Was ist bei Eheverträgen zu beachten? - Wann ist man Ehepartnern gegenüber unterhaltspflichtig? - Warum haben Scheidungen auch Auswirkungen auf die Rente?

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De Almendra DJ De Almendra DJ Am 02.07.93 einem regnerischen Tag mit übelstem Gewitter erblickte Patrick De Almendra das Licht der Welt und verbringt seitdem sein Leben in einem doch recht kleinen Ort in Sachsen. Schon immer hatte er einen Bezug zur Musik und deshalb begann er mit 8 Jahren mit Kassetten zu spielen Er hat den Beat in sich, fand allerdings erst etwas später durch Freunde zur elektronischen Musik. Doch diese hat es ihm angetan und so entwickelte sich sein Interesse für die Arbeit als DJ.Seit neuestem versucht er sich auch als Produzent. Mit seinen 23 Jahren steht er sicher noch am Anfang, doch dies soll sich nun ändern. Durch die Kontakte, die er überall knüpft, will er an seiner Karriere arbeiten und hofft dabei auf viel Unterstützung.Nach anfänglichen kleineren, trotzdem legendären Auftritten bei Geburtstagen und Partys, ist es ihm schnell gelungen auf größeren Events wie Abipartys oder in Clubs aufzulegen.Durch harte Arbeit ist es ihm mittlerweile gelungen, weit über die regionalen Grenzen hinw LMU Sachenrecht WiSe 2013/14 - Lehrstuhl für Bürgerl. Recht, Deutsches, Europäisches und Internat. Unternehmensrecht Prof. Dr. Horst Eidenmüller, LL.M. (Cambridge) Der Podcast folgt der Vorlesung Sachenrecht aus dem Wintersemester 2013/14. Die Vorlesung vermittelt in systematischer Weise das dogmatische Grundgerüst des deutschen Sachenrechts. Anhand zahlreicher Fallbeispiele und unter Berücksichtigung ökonomischer Zusammenhänge wird der examensrelevante Inhalt des Sachenrechts veranschaulicht. ARD Radioreport Recht Verfassung, Gesetze und Rechtsprechung - Was Richter oft in rostigem Juristenlatein entscheiden, darüber wird beim Radioreport Recht in verständlicher Form berichtet. Europas Weg - Verfassungsgeschichte der Europäischen Union Frank Schorkopf Der Podcast hat das europäische Recht in seinen ideellen, politisch-gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen zum Gegenstand. Es geht um Verträge, Ereignisse und Personen, um das Denken und Sprechen, um Partizipation und Repräsentation im organisierten Europa von der Gründung der Montanunion in den frühen 1950er Jahren bis zur Europäischen Union der 2000er Jahre. Die 25 Folgen des digitalen Vorhabens machen die Grundlagen europäischer Integration, besonders des Europarechts allen Interessierten zugänglich.
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