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Valerie - The Lucky Few

Das Leben einer Mama eines Kindes mit Trisomie 21

Episode 199 of the mit Milch und Zucker podcast, hosted by mit Milch und Zucker, titled "Valerie - The Lucky Few" was published on June 20, 2022 and runs 69 minutes.

June 20, 2022 ·69m · mit Milch und Zucker

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Triggerwarnung: In dieser Folge wird das Thema Abtreibung besprochen. (03:56) Zwischenmenschliche Beziehungen, die mir was bedeuten, machen mir am meisten Freude. (05:24) Der beste Kaffee ist tatsächlich jeder erste Kaffee des Tages, wenn die Nacht überstanden ist. (07:05) Wie wir erfahren haben, dass der Emil das Downsyndrom hat, haben wir nach einer Möglichkeit gesucht zu verstehen, was das bedeutet und die einzige wirkliche Hilfe dabei war Instagram. (07:40) Mir war das ein Anliegen, das hinauszutragen in der Hoffnung, dass sich die Leute dann ein bisschen weniger anscheißen. (09:16) Allein das Wording dieser Testseiten ist so heftig, dass wir es mit uns nicht vereinbaren konnten. (09:34) Gewickelt wird, was rauskommt. (10:09) Unerwarteterweise ist auch für mich eine Welt zusammengebrochen, worüber ich mich im Nachhinein wahnsinnig ärgere. (10:56) Ich kann nachvollziehen, dass man diese Fragen hat, es kommt aber darauf an, wie man mit der Antwort umgeht. (12:56) Es war schmerzhaft, dass das für uns bedeutet, dass unsere Elternschaft potenziell komplizierter wird, aber wir haben es geschafft, uns trotzdem zu freuen. (14:25) Ich hab mich davor schon gefragt, wie andere Frauen das als „schönste Zeit ihres Lebens“ bezeichnen können. (15:46) Er ist auf die Welt gekommen und hatte keine Ahnung wie viele Gedanken man sich um ihn gemacht hat. (18:15) Es waren fast nur positive oder neutrale Reaktionen, auch wenn immer ein bisschen Mitleid dabei war. (18:35) Das sind lauter so Sätze, die gut gemeint sind, aber wenn man sie zerstückelt und schaut, was eigentlich damit gemeint ist, ziemlich org sind. (19:05) Das Downsyndrom ist keine Krankheit, das ist eine Neurodivergenz oder eine Behinderung. (19:26) Der Emil wird von allen das Herzwärmerchen genannt. (21:33) Ein leukämisches Syndrom nach der Geburt ist nicht untypisch für Babys mit Downsyndrom. (21:52) Er hat sich nach 6 Wochen von dem leukämischen Schub erholt und das ist viel aufregender, als wann er gehen wird können, ob er Bruttoinlandsprodukt buchstabieren kann oder ob er mal Auto fahren wird. (25:53) Wir leben in einer Gesellschaft, wo man das gerne wegzaubern möchte. (27:39) Sobald du erfährst, dass dein Kind nicht der Norm entsprechen wird, rattern in dir alle unbewussten und blinden Flecken, ob du das jetzt möchtest oder nicht. (29:09) Wir bieten dem Emil in unserem Rahmen alles, was wir können. (31:12) Mich strengt Muttersein wahnsinnig an. (32:55) Wenn mir jemand sagt, dass er noch nie gern sein Kind abgegeben hätte, dann schwanke ich zwischen Unglauben und Neid. (42:53) Ich wusste, dass man das machen kann, weil meine Mama mir ein großes Vorbild war. (47:02) Es war arg zu sehen, dass Ärztinnen und Ärzte in ihren 40ern oder 50ern am Emil noch was lernen. (49:05) Es gibt keinen Grund, vorm Downsyndrom Angst zu haben. (50:58) Das Allerwichtigste ist, dass der Emil lieb ist zu anderen. (56:13) Es gibt einiges, vor dem man Angst haben muss, aber das Downsyndrom ist es nicht. (58:57) Die erste Anlaufstelle sind immer andere Eltern. (1:01:00) Man wird sehr schön aufgenommen in die Familie der Menschen mit Downsyndrom. (1:03:05) Die Liebe zu deinem Kind ist derartig groß, dass du Bäume versetzen kannst. (1:05:00) Ich ermutige alle: Es geht schon. (1:07:01) Ich würde mich irre freuen, wenn man mich öfter darauf anspricht, ob mein Kind Trisomie 21 hat.

Triggerwarnung: In dieser Folge wird das Thema Abtreibung besprochen. (03:56) Zwischenmenschliche Beziehungen, die mir was bedeuten, machen mir am meisten Freude. (05:24) Der beste Kaffee ist tatsächlich jeder erste Kaffee des Tages, wenn die Nacht überstanden ist. (07:05) Wie wir erfahren haben, dass der Emil das Downsyndrom hat, haben wir nach einer Möglichkeit gesucht zu verstehen, was das bedeutet und die einzige wirkliche Hilfe dabei war Instagram. (07:40) Mir war das ein Anliegen, das hinauszutragen in der Hoffnung, dass sich die Leute dann ein bisschen weniger anscheißen. (09:16) Allein das Wording dieser Testseiten ist so heftig, dass wir es mit uns nicht vereinbaren konnten. (09:34) Gewickelt wird, was rauskommt. (10:09) Unerwarteterweise ist auch für mich eine Welt zusammengebrochen, worüber ich mich im Nachhinein wahnsinnig ärgere. (10:56) Ich kann nachvollziehen, dass man diese Fragen hat, es kommt aber darauf an, wie man mit der Antwort umgeht. (12:56) Es war schmerzhaft, dass das für uns bedeutet, dass unsere Elternschaft potenziell komplizierter wird, aber wir haben es geschafft, uns trotzdem zu freuen. (14:25) Ich hab mich davor schon gefragt, wie andere Frauen das als „schönste Zeit ihres Lebens“ bezeichnen können. (15:46) Er ist auf die Welt gekommen und hatte keine Ahnung wie viele Gedanken man sich um ihn gemacht hat. (18:15) Es waren fast nur positive oder neutrale Reaktionen, auch wenn immer ein bisschen Mitleid dabei war. (18:35) Das sind lauter so Sätze, die gut gemeint sind, aber wenn man sie zerstückelt und schaut, was eigentlich damit gemeint ist, ziemlich org sind. (19:05) Das Downsyndrom ist keine Krankheit, das ist eine Neurodivergenz oder eine Behinderung. (19:26) Der Emil wird von allen das Herzwärmerchen genannt. (21:33) Ein leukämisches Syndrom nach der Geburt ist nicht untypisch für Babys mit Downsyndrom. (21:52) Er hat sich nach 6 Wochen von dem leukämischen Schub erholt und das ist viel aufregender, als wann er gehen wird können, ob er Bruttoinlandsprodukt buchstabieren kann oder ob er mal Auto fahren wird. (25:53) Wir leben in einer Gesellschaft, wo man das gerne wegzaubern möchte. (27:39) Sobald du erfährst, dass dein Kind nicht der Norm entsprechen wird, rattern in dir alle unbewussten und blinden Flecken, ob du das jetzt möchtest oder nicht. (29:09) Wir bieten dem Emil in unserem Rahmen alles, was wir können. (31:12) Mich strengt Muttersein wahnsinnig an. (32:55) Wenn mir jemand sagt, dass er noch nie gern sein Kind abgegeben hätte, dann schwanke ich zwischen Unglauben und Neid. (42:53) Ich wusste, dass man das machen kann, weil meine Mama mir ein großes Vorbild war. (47:02) Es war arg zu sehen, dass Ärztinnen und Ärzte in ihren 40ern oder 50ern am Emil noch was lernen. (49:05) Es gibt keinen Grund, vorm Downsyndrom Angst zu haben. (50:58) Das Allerwichtigste ist, dass der Emil lieb ist zu anderen. (56:13) Es gibt einiges, vor dem man Angst haben muss, aber das Downsyndrom ist es nicht. (58:57) Die erste Anlaufstelle sind immer andere Eltern. (1:01:00) Man wird sehr schön aufgenommen in die Familie der Menschen mit Downsyndrom. (1:03:05) Die Liebe zu deinem Kind ist derartig groß, dass du Bäume versetzen kannst. (1:05:00) Ich ermutige alle: Es geht schon. (1:07:01) Ich würde mich irre freuen, wenn man mich öfter darauf anspricht, ob mein Kind Trisomie 21 hat.
Fotografie kann soviel mehr sein! Vitali Brikmann Der erste Fotografie Podcast, bei dem Fotografie soviel mehr ist, als nur das Auslösen, die Bildbearbeitung und am Ende das fertige Bild. Ich bin seit März 2017 Selbstständig im Bereich Foto & Video, würde mich aktuell eher Content Creator nennen und möchte dir auf ehrliche und authentische Weise näher bringen, dass die Selbstständigkeit nicht immer nur ein Zuckerschlecken und mit Spaß verbunden ist. Themen wie Mindset, Familie, Kommunikation und viele weitere, sind genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger um immer wieder am Ball zu bleiben und niemals zu vergessen, warum man eigentlich angefangen hat zu fotografieren!"Vergiss nie, warum DU fotografierst!" Brittwoch Lina Britt moin, servus und hallo ihr zuckermäuse!ich bin lina, 24 jahre alt, war nach dem abi in australien, habe irgendwas mit medien studiert und habe nun auch noch einen podcast. bin mir also selbst nur semi sympathisch, aber trotzdem würd ich mich freuen, wenn ihr mal hier reinhört! meine gäste reden sowieso immer mehr und sind nicht nur unfassbar attraktiv, sondern auch unterhaltsam! meine oma findet es nicht immer gut, aber sie hört's trotzdem! also sei wie meine oma! und erzähl auch mal deiner oma von brittwoch. bis dahin, bleib' auf der hut. HDL, deine britti DIE ELALI TALKS Rami El-Ali Es gab in meinem Leben viele Menschen und viele Dinge, die mich beschäftigt haben. Genauso gingen mir aber auch viele Menschen und viele Dinge am Arsch vorbei. Und genau diese nicht verschenkte Aufmerksamkeit hat ungeheuer viel ausgemacht.Die Leute sagen oft, der Schlüssel zu Zuversicht und Erfolg im Leben wäre einfach „drauf zu scheißen“. Häufig definieren wir die stärksten und bewundernswertesten Menschen, die wir so kennen, darüber wie viel ihnen am Arsch vorbei geht. Z.B. „Oh, Susie arbeitet schon wieder das Wochenende durch, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.“ Oder „Hast du gehört, Podsblitz on the Road Hendrik & Anna Meyerhof In diesem neuen Podcast experimentieren eure Hosts Anna & Hendrik, die ihr vielleicht aus Podcasts wie dem „90s Podcast“ oder „Podsblitz“ kennt, mit einer Art von Sommerurlaubs-Reisetagebuch in Podcast-Form. - Es geht u.a. nach Montecatini in der Toskana, einer kleinen Stadt nahe Lucca und Florenz. - Und ihr seid quasi fast live dabei.
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