PODCAST · education
Bühne aufs Ohr. Eine Reise durch die geistlichen Spiele des Mittelalters (Audio)
by Dr. Sandra Hofert
Theater im MittelalterEin eigenes Theatergebäude mit einer beleuchteten Bühne und einem dunklen Zuschauerraum, in welchem das Publikum schweigend sitzt und das Schauspiel verfolgt – so mag Theater heute funktionieren, nicht aber im Mittelalter! Dort gibt es oft mehrere einzelne Bühnen unter freiem Himmel, zwischen denen das Publikum im Laufe des Stückes hin und her wandert. Das ‚Drama des Mittelalters‘, die sogenannten geistlichen Spiele, knüpfen nicht an die antike Theatertradition an, sondern sind eng mit der Liturgie verwandt. Religiöse Stoffe werden zu kirchlichen Festtagen als großes Spektakel inszeniert.Doch um biblische Inhalte auf die Bühne zu bringen, brauchen sie eine neue Form: Die Geschichten werden ausgewählt und neu arrangiert, weiter- und umerzählt, und dabei auch mit eigenen Sinndimensionen aufgeladen. Dabei müssen verschiedene Fragen beantwortet werden, etwa: Wie wird der Bühnenraum organisiert? Wie stark soll das Publikum in das Gesch
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Was sind geistliche Spiele?
Worum geht es in dieser Folge? Tropus, Teufelsschlund und Massenseelsorge - die geistlichen Spiele sind ein wichtiges Element der Geschichte des Theaters. In dieser Folge definieren wir den Begriff, sprechen über die Entstehung und Entwicklung und hinterfragen auch die Gründe hinter der Aufführung der geistlichen Spiele. Außerdem wollen wir uns mit euch in eine solche Inszenierung hineinversetzen. Korrekturen: Die Handschrift, auf der die Edition des Innsbrucker Osterspiels beruht, ist aus Papier (nicht aus Pergament). Details zur Handschrift gibt er hier! Und da wir mit diesem Osterspiel schon am Ende des 14. Jh. sind, spricht man hier nicht mehr von Mittelhochdeutsch, sondern von Frühneuhochdeutsch ;-) Weiterführende Informationen Die Verse 1–10 aus dem Innsbrucker Osterspiel, die wir vorgelesen haben, findet ihr hier. Den Spielplan vom zweiten Spieltag des Luzerner Passionsspiels findet ihr hier. Milena Löhnert u. Elena Anna Stephanie Pichler
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Bühne auf’s Papier. Die Praxis der Editionsphilologie
Worum geht es in dieser Folge? Geistliches Spiel schön und gut. Aber wie die Überlieferung eines solchen Spiels lesen bzw. anderen Leserinnen und Lesern zugänglich machen? Die Antwort darauf lautet: Durch die Editionsphilologie. Aber was ist das nun wieder? Diese Fragen sollen in dieser Folge beantwortet werden. Im Zuge dessen wird es auch darum gehen, was das Geistliche Spiel in Bezug auf seine Überlieferung auszeichnet. Weiterführende Informationen Minute 4:01ff.: Ein bildliches Beispiel für den "Nasalstrich" Ein Beispiel aus dem Anfang des Alsfelder Passionsspiels finden Sie hier! Nasalstrich z.B. in der fünften, rot unterstrichenen Zeile (erste Zeile, die linksbündig ausgerichtet ist und die größte Initiale auf der Seite hat): Nu horet alle und vorne(m)met mich - Nasalstrich über dem /e/ in vornemet (= zweites Wort von rechts), welcher als /m/ aufgelöst werden muss. Drei Zeilen darunter lautet das erste Wort wieder "vornemmet", wieder mit Nasalstrich. Minute 7:50ff: Ergänzung zum "Armen Heinrich" Der "Arme Heinrich" ist zwar in insgesamt sieben Schriftzeugen überliefert, allerdings überliefern ihn nur drei der Zeugen vollständig. Auf diese drei Überlieferungsträger beziehe ich mich im Podcast. Die übrigen Fragmente sind via Handschriftencensus oder mittels der digitalisierten Edition einzusehen. Minute 9:05ff.: Ein Beispiel für die stellvertretende Benutzung von /u/ & /v/ Wieder ein Beispiel aus dem Anfang des Alsfelder Passionsspiels finden Sie hier! Erneut findet sich in Zeile fünf ein Beispiel für ein sog. "vokalisiertes /v/", also ein /v/, das als /u/ gelesen werden muss. Und zwar bei dem Wort : Nu horet alle vnd vornemmet mich => Nu horet alle und vornemmet mich Minute 18:15ff.: Informationen zum Schwäbischen Weihnachtsspiel, welches über alternative Enden verfügt, finden Sie hier! Cedric Dütsch
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Intertextualität. Von der Bibel zum Stage Play am Beispiel der Versuchung Jesu
Worum geht es in dieser Folge? Wie können die Geschichten der Bibel auf die Bühne kommen? Wir schauen uns an, wie das Heidelberger Passionsspiel die Versuchung Jesu inszeniert! Korrekturen: Zur Zeit des Heidelberger Passionsspiels gab es auch schon deutsche Bibelübersetzungen, die lateinische Vulgata blieb aber zentral und wurde im Spiel zitiert. Die Bibelzitate im Spiel sind weniger als aemulatio i. S. eines Konkurrenzgedankens zu verstehen; vielmehr soll das Spiel die biblische Geschichte volkssprachlich verständlich und dramatisch nahbar gestalten. Der Verweis des „Parzival“ auf den „Erec“ wäre eine Einzeltextreferenz. Die Positionierung des „Parzival“ im Kontext höfischer Artusliteratur könnte man als Systemreferenz bezeichnen. Hinweis: Bitte nicht wundern: Wir fallen uns nicht gegenseitig ins Wort, es gab leider ein kleines technisches Problem ;-) Weiterführende Informationen Quellen: Das Heidelberger Passionsspiel, hier: Die Versuchung Jesu (V. 257–316) Vulgata: Mk 1,9–13; Mt 4,1–11 (Ausgabe: Biblia sacra vulgata. Hrsg. v. Michael Fieger, Widu-Wolfgang Ehlers und Andreas Beriger. Bd. 5. Berlin u. Boston 2019) Zum Weiterlesen: Emmelius, Caroline: Intertextualität. In: Ackermann, Christiane u. Michael Egerding (Hgg.): Literatur- und Kulturtheorien in der Germanistischen Mediävistik. Ein Handbuch. Berlin u. Boston 2015, S. 275–294. Kühne, Udo: Geistliches Spiel als Bibeldichtung. Literarisierungsverfahren im religiösen Drama des lateinischen Mittelalters. In: Kapp, Volker u. Dorothea Scholl (Hgg.): Bibeldichtung. Berlin 2006 (Schriften zur Literaturwissenschaft 26), hier S. 79–96. Reifenberg, Hermann: Gottesdienst und das Dramatische. Perspektiven zum Verhältnis Liturgie – Darstellungskunst – Theater. In: Hansjakob Becker, Walter Dürig u. Reiner Kaczynski (Hgg): Liturgie und Dichtung. Ein interdisziplinäres Kompendium. Bd. 2: Interdisziplinäre Reflexion. St. Ottilien 1983, S. 227–255 (hier online abrufbar). Spreckelmeier, Susanne: Bibelepisches Erzählen vom ‚Transitus Mariae‘ im Mittelalter. Diskurshistorische Studien. Berlin u. Boston 2014 (Literatur, Theorie, Geschichte 14), hier S. 12–20, S. 71–73. Noah Friebel, Anna-Maria Fürstaller, Lena Hetzel, Franziska Lang u. Alina Reischl
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Vergegenwärtigtes Theater. Performativität und Räumlichkeit im Alsfelder Passionsspiel
Worum geht es in dieser Folge? Sich die Räumlichkeit und Performativität eines geistlichen, im 16. Jahrhundert aufgeführten Spiels vorzustellen, dürfte durch die vielen Unterschiede zu heute eher schwerfallen. In diesem Podcast sollen beide Begriffsfelder am Beispiel des Alsfelder Passionsspiels näher gelegt werden. Neben der Expertin für Räumlichkeit soll dabei ein besonderer Gast aus dem Mittelalter helfen: Der Proclamator des Alsfelder Passionsspiels! Korrekturen: Die Hölle wurde im Westen verortet, der Himmel im Osten. So waren beispielsweise auch mittelalterliche Weltkarten geostet (stadt genordet), mit dem Paradies ganz oben, wie hier, auf der Ebstorfer Weltkarte! Zu den verschiedenen Orten, insbesondere Marktplatz und Stadt, die zu den Aufführungsorten der Spiele wurden, siehe auch unsere zweite Folge. Weiterführende Informationen Quelle: Das Alsfelder Passionsspiel, hier V. 1–132. Zum Weiterlesen: Barton (2016) sowie ders. u. Rebekka Nöcker: Performativität. In: Literatur- und Kulturtheorien in der Germanistischen Mediävistik. Hg. von Christiane Ackermann u. Michael Egerding. Berlin 2015, S. 407–452. Fischer-Lichte, Erika: Ästhetik des Performativen. Frankfurt am Main 2004. Herrmann, Max: Das theatralische Raumerlebnis (1931). In: Raumtheorie. Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaften. Hrsg. v. Jörg Dünne u. Stephan Günzel. Frankfurt am Main 2006, S. 501–514. Josefine Engelhard, Emily Goesch, Maja Hotzel u. Melina Schröder
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Performativität und Medialität. Schauspieler und Publikum
Worum geht es in dieser Folge? In unserer Folge geht es um das Thema Performativität, genauer: um das Darstellen von Emotionen im Alsfelder Passionsspiel! Weiterführende Informationen Quelle: Das Alsfelder Passionsspiel, hier V. 5264–5495. Zum Weiterlesen: Barton, Ulrich u. Rebekka Nöcker: Performativität. In: Literatur- und Kulturtheorien in der Germanistischen Mediävistik. Ein Handbuch. Hrsg. v. Christiane Ackermann u. Michael Egerding. Berlin 2015, S. 407–452. Däumer, Matthias: Stimmen im Raum und Bühne im Kopf. Über das performative Potenzial der höfischen Artusromane. Bielefeld 2014 (Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 2014), hier S. 112–122. Schulze (2012), hier S. 35–44, S. 218–226. Vera Ahlers, Felizitas Hopf u. Paula Zeiler
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Sollte man Mitleid mit dem Teufel haben?
Worum geht es in dieser Folge? Der Teufel, Satan, Luzifer – eine böse Figur durch und durch ... Doch ist es möglich, eine Figur als rein boshaft zu charakterisieren – oder gibt es nicht doch Grauzonen? Darf man Mitleid mit einer so negativ konnotierten Figur empfinden? Diesen Fragen stellen wir uns, indem wir einen Blick auf die Wehklage des Teufels im mittelalterlichen Innsbrucker Osterspiel werfen. Korrektur: Das Innsbrucker Osterspiel ist aus dem späten 14. Jh. Details zur Handschrift gibt er hier! Weiterführende Informationen Quelle: Das Innsbrucker Osterspiel, hier ins Neuhochdeutsche übertragen: V. 346ff; V. 362ff. Zum Weiterlesen: Gold, Julia: Mitleid mit dem Teufel? Ambivalenzen einer altbekannten Figur im geistlichen Spiel des Mittelalters und im protestantischen Drama der Frühen Neuzeit. In: Bockmann, Jörn u. Regina Toepfer (Hgg.): Ambivalenzen des geistlichen Spiels. Revisionen von Texten und Methoden. Göttingen 2018, S. 125–154. Kretz, Nicolette: Annäherung an das Drama in analytischer Perspektive. Grundelemente (1): Bausteine des Dramas (Figur, Handlung, Dialog). In: Marx, Peter W. u. Michael Bachmann (Hgg.): Handbuch Drama. Theorie, Analyse, Geschichte. Stuttgart 2012, S. 105–110. Schulze (2012), hier S. 209–213. Katharina Lang, Carlotta Leitner, Lina Lueb u. Julia Rossner
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Figurenanalyse. Gott auf die Bühne bringen
Worum geht es in dieser Folge? In dieser Folge sprechen wir über die Figur Gott im Egerer Fronleichnamsspiel und analysieren, wie diese dargestellt wird. Außerdem erzählen wir euch auch sonst spannende Fakten zum Egerer Passionsspiel, zur Figurenanalyse und wie Gott auch sonst so dargestellt wird. Viel Spaß mit unserer Folge zur Reihe: Bühne aufs Ohr. Eine Reise durch die geistlichen Spiele des Mittelalters! Weiterführende Informationen Quelle: Das Egerer Fronleichnamsspiel Das Bild aus der Grandval Bibel, fol. 5v, findet ihr hier! Zum Weiterlesen: Goetz (2011) und Marx, Peter W.: Handbuch Drama. Theorie, Analyse, Geschichte. Stuttgart 2012. Svenja Bauer, Julius Hettiger u. Laura Reif
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Weihnachtsgeschichte meets Comedy. Das Hessische Weihnachtsspiel
Worum geht es in dieser Folge? In dieser Folge setzen wir uns mit dem Hessischen Weihnachtsspiel auseinander, das der bekannten Weihnachtsgeschichte mit viel ‚mittelalterlichem‘ Humor begegnet. Weiterführende Informationen Quelle: Das Hessische Weihnachtsspiel Szene 1: S. 902–939, V. 608–647. Szene 2: S. 902–939, V. 97–108. Szene 3: S. 902–939, V. 817–820 (erster Ausschnitt), bzw. V. 774–779 (zweiter Ausschnitt). Zum Weiterlesen: Geselbracht, Vera: Komik im geistlichen Spiel. Eine Untersuchung der Krämerszene des Innsbrucker und Wiener Osterspiels. Baden-Baden 2017. Krieger, Dorette: Die mittelalterlichen deutschsprachigen Spiele und Spielszenen des Weihnachtsstoffkreises. Frankfurt a. M., Bern, New York u. Paris 1990 (Bochumer Schriften zur deutschen Literatur 15). Koch, Elke: Emotionsforschung. In: Literatur- und Kulturtheorien in der Germanistischen Mediävistik. Ein Handbuch. Hrsg. v. Christiane Ackermann u. Michael Egerding. Berlin u. Boston 2015, S. 67–85. Ridder, Klaus: Erlösendes Lachen. In: Ritual und Inszenierung. Geistliches und weltliches Drama des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Hrsg. v. Hans Joachim Ziegler. Tübingen 2004, S. 195–206. Wolf, Gerhard: O, du fröhliche! Zur Komik im Hessischen Weihnachtsspiel. In: Komische Gegenwelten. Lachen und Literatur in Mittelalter und früher Neuzeit. Hrsg. v. Werner Röcke u. Helga Neumann. Paderborn u. a. 1999, S. 155–173. Vogelsang, Klaus: Dona infernalia. Die Teufelsszene des ‘Hessischen Weihnachtsspiels‘ in Neuedition mit kommentierenden Hinweisen. In: Forschungen zur deutschen Literatur des Spätmittelalters. Festschrift für Johannes Janota. Hrsg. v. Horst Brunner u. Werner Williams-Krapp. Tübingen 2003, S. 233–252. Unsere Empfehlung für Interessierte :-) Wolf, Gerhard: O, du fröhliche! Zur Komik im Hessischen Weihnachtsspiel. In: Komische Gegenwelten. Lachen und Literatur in Mittelalter und früher Neuzeit. Hrsg. v. Werner Röcke u. Helga Neumann. Paderborn u. a. 1999, S. 155–173. Lea Kaiser, Johann Loroña Ornelas u. Hannah Stößlein
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Emotionsdarstellung in geistlichen Spielen des Mittelalters
Worum geht es in dieser Folge? In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Rolle Emotionen für uns als Menschen haben und wie diese ausgedrückt und in geistlichen Spielen dargestellt werden. Dazu haben wir uns exemplarisch mit einem geistlichen Spiel des Mittelalters beschäftigt, mit dem Alsfelders Passiosspiel. Weiterführende Informationen Quelle: Das Alsfelder Passionsspiel Sophie Hahn u. Felix Hoch
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Passion und Poststrukturalismus. Das Heidelberger Passionsspiel aus diskursanalytischer Perspektive
Worum geht es in dieser Folge? Was ist ein Diskurs? Und wie kann man sich aus diskursanalytischer Perspektive dem Heidelberger Passionsspiel nähern? Darüber denken wir hier nach! Korrekturen: Die Hiob-Szene ist nicht die einzige alttestamentliche Szene im Heidelberger Passionsspiel. Insgesamt gibt es 13 (vermutlich waren es ursprünglich 16) solcher Präfigurationen! Die Vorstellung, dass alttestamentliche Figuren neutestamentliches Geschehen vorweggenommen (präfiguriert!) haben, heißt Typologie und ist ein wichtiges Konzept im theologischen Diskurs. Die lateinische Passage der Teufelsrede ist ein Bibelzitat (Sed extende paululum manum tuam). Sowohl in der Bibel als auch im Passionsspiel ist der Teufel Provokateur Gottes und schließt mit ihm eine Wette um Hiobs Frömmigkeit ab, aber im Passionsspiel werden die Leiden Hiobs noch stärker an den Teufel rückgebunden. Der Teufel bleibt zwar auch hier Gott untergeordnet, gleichzeitig trägt er eine deutlichere Schuld an den Leiden des Unschuldigen. Weiterführende Informationen Quelle: Das Heidelberger Passionsspiel Zum Weiterlesen: Anz, Thomas (Hg.): Handbuch Literaturwissenschaft, Gegenstände – Konzepte – Institutionen. Band 1: Gegenstände und Grundbegriffe. Stuttgart 2007. Harst, Joachim: Diskursanalyse. In: Christiane Ackermann u. Michael Egerding (Hgg.): Literatur- und Kulturtheorien der germanistischen Mediävistik. Ein Handbuch. Berlin 2015, S. 7–34. Spreckelmeier, Susanne: Bibelepisches Erzählen vom Transitus Mariae im Mittelalter, Diskurshistorische Studien. Berlin 2019 (Literatur – Theorie – Geschichte 14). Ukena-Best, Elke: Typus und Antitypus. Methoden der Verknüpfung im Heidelberger (Mainzer) Passionsspiel. In: Amsterdamer Beitrage zur älteren Germanistik 75 (2015), S. 86–113. Elias Drechsel, Philipp Dörr u. Ferdinand Geipel
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Diskursanalyse am Heidelberger Passionsspiel
Worum geht es in dieser Folge? In dieser Podcastfolge wird der vielseitige Begriff des Diskurses an ausgewählten Szenen des Heidelberger Passionsspiels erörtert. Weiterführende Informationen Quelle: Das Heidelberger Passionsspiel, hier V. 4975–4980, 4989–4994, 4967–4970, 5007–5012, 5013–5016, 4981–4984 Zum Weiterlesen: Harst, Joachim: Diskursanalyse. In: Ackermann, Christiane u. Michael Egerding (Hgg.): Literatur- und Kulturtheorien in der Germanistischen Mediävistik. Ein Handbuch. Berlin u. München 2015, S. 7–34. Sophia Altmayer u. Franciska Schulze
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Geistliche Spiele heute. Das Oberammergauer Passionsspiel
Worum geht es in dieser Folge? In dieser letzten Folge der Podcast-Reihe werfen wir einen Blick auf das Oberammergauer Passionsspiel, das seit 1634 noch bis heute alle 10 Jahre aufgeführt wird und als modernes geistliches Spiel verstanden werden kann. Dabei geht es nicht nur um den Inhalt und die Entwicklung des Spiels, sondern auch um die Probleme, denen sich ein modernes geistliches Spiel stellen muss. Weiterführende Informationen Offizielle Website des Oberammergauer Passionsspiels hier (zum Spiel allgemein) bzw. hier (zur Geschichte) Reinbold, Wolfgang: Das Oberammergauer Passionsspiel 2022. Vom Hort des Antisemitismus zum Vorkämpfer gegen Antisemitismus. In: Zeitschrift für Theologie u. Kirche 120.1 (2023), S. 124–154 (hier online abrufbar). Schulze (2012), hier S. 227–230. Jule Stegner u. Lisa Stock
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Vom Theater zum Podcast. Was erwartet Sie hier?
Worum soll es in dieser Podcast-Reihe gehen? Das erfahren Sie hier! Hinweis: In den Shownotes der einzelnen Folgen finden Sie ein paar Literaturangaben. Eine kleine Sammlung von Literaturtipps zum tieferen Eintauchen in das Thema gibt es hier! Sandra Hofert
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