PODCAST · education
Plurale Perspektiven im Wirtschaftsunterricht
by Philippe Kersting
In diesem Podcast spreche ich mit Expert*innen über plurale Perspektiven auf den Wirtschaftsunterricht, um plurale Perspektiven im Wirtschaftsunterricht zu entwickeln.
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#28 Denkwerkzeuge für eine ökologische Ökonomik im Anthropozän (Prof. Dr. Schlaudt)
In der Folge #28 unterhalte ich mich mit Prof. Dr. Oliver Schlaudt. Als Grundlage für das Gespräch dient sein jüngsten Buch „Wirtschaft im Anthropozän. Grundbegriffe der ökologischen Ökonomik“. Im Laufe des Gesprächs unterhalten wir uns unter anderem über die blinden Flecken und die Begriffslosigkeit der neoklassischen Ökonomik, sowie über seine Suche nach Begriffen bzw. Denkwerkzeugen, die es ermöglichen, das Verhältnis von Ökonomie und Ökologie zu begreifen und zu bearbeiten. Exemplarisch stellt Herr Schlaudt in dieser Folge die Konzepte vor: ökologisch ungleicher Tauschr, Kippunkte, Technofixes und energetische Kosten-Nutzen-Rechnung. Viele weitere Denkwerkzeuge können in seinem sehr lesenswerten Buch entdeckt werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Intro00:04:46 Welche Brillen?00:10:04 Was ist "die" Lehrbuchökonomik?00:15:05 Wo ist die Lehrbuchökonomik blind?00:36:06 Umweltökonomik vs. Ökologische Ökonomik00:44:44 Ökologisch ökonomische Denkwerkzeuge00:50:17 Denkwerkzeug "Produktion"01:00:41 Denkwerkzeug "Ökologisch ungleicher Tausch"01:06:50 Denkwerkzeug "Kipppunkt"01:13:34 Denkwerkzeug "Technofix"01:22:14 Denkwerkzeug "energetische Kosten-Nutzen-Rechnung" Aufnahmedatum27.02.2026
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#27 Marktförmiger Extremismus und Autoritarismus (Prof.'in Dr. Eva Groß und Amelie Nickel)
In der Folge #27 unterhalte ich mich mit Prof.'in Dr. Eva Groß und Amelie Nickel über marktförmigen Extremismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Autoritarismus. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Intro00:05:30 Welche Brillen?00:11:30 Gruppenbezogene Menschenfeindlich00:18:21 Das "unternehmerische Selbst"00:30:36 Libertärer Autoritarismus00:45:09 Rechtsextremismus00:53:48 Der Freiheitsbegriff00:59:11 Abschluss Aufnahmedatum04.02.2026
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#26 Ökonomie verstehen (Andreas Nölke und Michael Schedelik)
In der Folge #26 unterhalte ich mich mit Prof. Dr. Andreas Nölke und Dr. Michael Schedelik über ihr Lehrbuch "Ökonomie verstehen. Eine pluralistische Einführung für Lehramt und Sozialwissenschaften". Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Intro00:04:09 Welche Brillen?00:07:55 Warum dieses Buch?00:12:56 Welchen Prinzipien?00:21:39 Wie unterschieden sich Neoklassik und Keynesianismus?00:32:30 Kap.6: Arbeit plural00:40:58 Unbezahlte Arbeit00:44:47 Institutionalistische Brille auf Arbeit00:48:24 Kap.8: Ungleichheit plural01:03:42 Kap.13: Internationaler Handel plural01:08:50 Wie geht's weiter?Aufnahmedatum21.11.2025
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#25 Die Lehre der Wirtschaftswissenschaften: Wissenschaft oder Ideologie? (Lars Grünhagen)
In der Folge #25 unterhalte ich mich mit dem Wirtschaftssoziologen Lars Grünhagen über seine Studie „Die Lehre der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland. Wissenschaft oder Ideologie?“. Mittels Ethnographie und Inhaltsanalyse einer Einführungsveranstaltung der Wirtschaftswissenschaft geht Lars Grünhagen der Frage nach, ob die wirtschaftswissenschaftliche Lehre elementaren didaktische Prinzipien wie beispielsweise dem Kontroversitätsgebot, der Lebensweltorientierung oder auch der Konfliktorientierung gerecht wird. Grünhagens Untersuchung wurde als beste Abschlussarbeit mit dem Elinor-Ostrom-Preis der Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft ausgezeichnet. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:05:41 Die Brille der Wirtschaftssoziologie00:07:38 Wie kam es zur Studie?00:09:54 Der Bildungsbegriff der Untersuchung00:15:35 Die Kriterien: neoklassische vs. heterodoxe Ökonomik00:22:58 Die Untersuchung der Lehre00:27:49 Zentrale Ergebnisse der Arbeit00:38:43 Mindestlohn, BIP-Deflator und Austeritätspolitik00:43:31 Kontroversität von Seiten der Studierenden?00:49:31 Steuern00:54:26 Staatsverschuldung00:58:50 Mathematisierung01:00:08 Fazit LiteraturempfehlungGrünhagen, L. 2024: Die Lehre der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland. Wissenschaft oder Ideologie? Metropolis-VerlagPeukert, H. 2020: Makroökonomische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie? Metropolis-VerlagPeukert, H. 2018: Mikroökonomische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie? Metropolis-Verlag Rebhan, C. 2022: Wirtschaftspolitische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie? Eine Untersuchung der ökonomischen Lehrlandschaft an deutschen Hochschulen aus pluraler Sicht. Metropolis-Verlag Aufnahmedatum28.06.2025
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#24 Einblicke in den Band „Wirtschaft – plural“ der bpb (Julian Becker)
In der Folge #24 bespricht Herr Julian Becker unter anderem folgende Fragen: Was ist plurale Ökonomik?Warum ist Pluralität ein Mehrwert in der ökonomischen Bildung?Wie war der Entstehungsprozess des Bandes Wirtschaft – Plural der bpb?Wie ist der Band aufgebaut?Die Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:06:34 Die Brille der Wirtschaftsgeschichte und -soziologie00:11:45 Was bedeutet „plurale“ Ökonomik?00:19:18 Die Entstehung des Bandes00:26:35 Modul 1: Die Grenzen der Ökonomische Verhaltenstheorie00:32:51 Modul 2: Was ist Arbeit?00:37:22 Modul 3: Was ist Geld und wo kommt es her?00:42:54 Modul 7: Exportweltmeister – ein Grund zu feiern?00:49:39 Modul 8: Vermögensverteilung in Deutschland00:54:27 AbschlussLiteraturempfehlungGoldschmidt, N. van Treeck, T. 2024: Wirtschaft plural. Perspektiven Pluraler Ökonomik in der politischen Bildung. BpB (Link)Aufnahmedatum29.04.2025
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#23 Ökologische Ökonomik: Warum sind Ökonom*innen naturblind? (Dr. Spangenberg)
In der Folge #23 bespricht Herr Dr. Joachim Spangenberg unter anderem folgende Fragen: Was ist ökologische Ökonomik?Was ist der Unterschied zwischen Wert und Preis?Warum sind Ökonom*innen bedauernswerte Kreaturen?Warum ist die Klimakrise kein Marktversagen sondern ein Marktsystemversagen?Wo liegen die Grenzen der Internalisierung?Was bedeutet Komplexität in der Ökologie und in der Ökonomie?Ermöglicht Entkopplung grünes Wachstum?Wie könnte die Zukunft gestaltet werden?Die Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:04:49 Die Brille der ökologischen Ökonomik00:09:04 Kein Preis ist was anderes als ein Preis von Null00:13:39 Geld macht blind00:21:39 Klimakrise interessiert nicht die Ökonomie00:27:08 Drei Klassiker der Umweltökonomie: Constanza, Stern und Sukhdev00:38:41 Die Grenzen der externen Kosten00:47:02 Die Grenzen der Internalisierung00:50:44 Das Problem mit der Information00:58:16 Komplexität in der Ökologie und der Ökonomie01:06:31 Ermöglicht Entkopplung Grünes Wachstum?01:21:14 Wie könnte die Zukunft gestaltet werden?01:29:16 Was sollten Schüler*innen lernen?LiteraturempfehlungEl Tinay, H., Schor, J. B. 2025: Do economists think about climate change and inequality? Semantic analysis and topic modeling of top five economics journals. Ecological Economics 232: 108548. (Link) Kurz, R., Spangenberg, J. H. 2017: 50 Jahre Stabilitäts- und Wachstumsgesetz - Retrospektive und Perspektive. Ökolgisches Wirtschaften 32(3): 12-13. (Link)Spangenberg, J. 2017: Mehr wert als der Preis – Werte, externe Kosten und warum ihre Berechnung in Geldeinheiten mehr schadet als nutzt. Jahrbuch nachhaltige Ökonomie 2016/2017. ISBN 978-3-7316-1232-2, Metropolis Verlag, Marburg: 309-328. (Link)Parrique T., Barth J., Briens F., C. Kerschner, Kraus-Polk A., Kuokkanen A., Spangenberg J.H. 2019: Decoupling Debunked. Evidence and arguments against green growth as a sole strategy for sustainability. (Link)Polotzek, L. & Spangenberg, J. 2019: Komplexität und Postwachstum. Die blinden Flecken der neoklassischen Klimaökonomik. In: Makronom (Link)Aufnahmedatum14.05.2025
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#22 Integrative Wirtschaftsethik: Wirtschaften ist nie neutral ! (Dr. Thielemann)
In der Folge #22 bespricht Herr Dr. Ulrich Thielemann unter anderem folgende Fragen: Was ist Wirtschaftsethik?Welche Paradigmen gibt es innerhalb der Wirtschaftsethik?Was besagt das wirtschaftsethische Unmöglichkeitstheorem?Woher kommt der Zwang zum Unternehmertum? Was ist die Dschungeltheorie der Einkommenserzielung?Wie können externe Effekte ethisch bewertet werden?Warum ist Protektionismus wirtschaftsethisch wünschenswert?Die Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:05:02 Die Brille der Wirtschaftsethik00:11:37 Welche Wirtschaftsethik steckt im Schulbuch?00:20:49 Welche Paradigmen gibt es innerhalb der Wirtschaftsethik?00:23:25 Das separatistische Paradigma00:25:53 Das ökonomistische Paradigma00:33:57 CSR und Fairness00:40:54 Wer ist das moralische Subjekt der Unternehmensethik?00:43:02 Konsumenten- vs. Unternehmensethik00:46:58 Entry-Exit, Wettbewerb und der Zwang zum Unternehmertum00:53:26 Die Ethik des Ordoliberalismus00:56:06 Die zwei wettbewerbsethische Kardinalfragen00:57:27 Die Dschungeltheorie der Einkommenserzielung01:03:25 Ethische Betrachtung externer Effekte01:16:28 Warum Protektionismus ethisch wünschenswert ist01:23:21 EndeLiteraturempfehlungZahlreiche Artikel unter auf der Seite der MeM Denkfabrik für Wirtschaftsethik. Thielemann, U. 2010: Wettbewerb als Gerechtigkeitskonzept: Kritik des Neoliberalismus.Thielemann, U. 2009: System Error. Warum der freie Markt zur Unfreiheit führt. Westend-Verlag.Thielemann, U. 2003: Brennpunkt Bankenethik: Der Finanzplatz Schweiz in wirtschaftsethischer Perspektive. Sankt Galler Beiträge zur Wirtschaftsethik.Aufnahmedatum25.03.2025
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#21 Wie das Steuersystem Ungleichheiten reproduziert und Demokratie gefährdet (Prof. Dr. Hartmann)
In der Folge #21 bespricht Herr Prof. Dr. Michael Hartmann unter anderem folgende Fragen: Warum ist das Thema Eliten wichtig?Welchen Einfluss haben Eliten auf das Steuersystem?Welchen Einfluss hat das Steuersystem auf soziale Ungleichheiten?Warum ist das Thema Ungleichheit mehr als eine Neiddebatte?Welche Steuermythen prägen das ökonomische Alltagsverständnis?Die Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:04:41 Einleitung & Vorstellung00:08:12 Warum das Thema Eliten?00:15:10 Was sind geschlossene Eliten?00:26:52 Welchen Einfluss hat das Steuersystem auf Ungleichheiten?00:39:10 Steuermythen Erbschaftssteuer00:43:41 Welche Rolle spielen Sozialabgaben und der Sozialstaat?00:47:08 Wie hat sich das deutschen Steuersystems entwickelt?00:50:34 Wie können Ungleichheiten abgebaut werden?00:55:50 Warum ist Ungleichheit mehr als Neid?00:58:42 Was sollten Schüler*innen lernen?LiteraturempfehlungHartmann, M. 2018: Die Abgehobenen. Wie die Eliten die Demokratie gefährden. Campus VerlagHartmann, M. 2013: Soziale Ungleichheit. Kein Thema für die Eliten? Campus VerlagAufnahmedatum12.11.2024
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#20 Wirtschaft demokratisch gestalten lernen (Dr. Oppenhäuser)
Folge #20 beschäftigt sich mit dem Band "Wirtschaft demokratisch gestalten lernen. Kritische Materialien für Unterricht und außerschulische Bildung" (Link) bespricht Herr Dr. Oppenhäuser unter anderem folgende Fragen: - Warum macht Attac ökonomische Bildungsarbeit?- Welche Zusammenhänge gibt es zwischen dem Entzug der Gemeinnützigkeit von Attac und der Attac-Bildungsarbeit?- Nach welchen Prinzipien und Leitlinien gestaltet Attac ökonomische Bildungsarbeit?- Wie ist der Band „Wirtschaft demokratisch gestalten lernen“ strukturiert? - Welche Themen und Materialien sind in diesem Band zu finden?- Warum sollten Schüler*innen sich unbedingt mit den Themen Finanzialisierung und Steuersystem beschäftigen? Die Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:04:42 Einleitung & Vorstellung00:09:46 Was ist Attac?00:14:37 Warum und wie macht Attac Bildungsarbeit?00:18:54 Ursachen und Folgen des Entzugs der Gemeinnützigkeit?00:30:40 Wie erfolgte die Auswahl der Materialien?00:34:46 Gibt es eine bestimmte Zielgruppe?00:39:29 Wie sieht es mit der Kontroversität aus?00:42:36 Das Prinzip der 4 A00:44:26 Kurzvorstellung der ersten Kapitel00:54:18 Besprechung Kap. "Finanzmärkte und das Recht auf Wohnen"01:04:12 Besprechung Kap. "Steuern und Sozialstaat"01:14:24 Kompetenzen und Ende Literaturempfehlungattac: BLING - Planspiel zu Finanzmarkt & Gesellschaft (Link)attac: Wie wollen wir zusammen leben? Materialien für die Klassen 1 bis 6. (Link)attac: Attac-Bildungsmaterial (Link)Engartner, T. 2019: Wie DAX-Unternehmen Schule machen. Lehr- und Lernmaterial als Türöffner für Lobbyismus (= OBS-Arbeitsheft 100) (Link)Oppenhäuser, H. et al. 2023: Wirtschaft demokratisch gestalten lernen. Kritische Materialien für Unterricht und außerschulische Bildung. (Link Einleitung; Link Buch)Aufnahmedatum22.10.2024
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#19 Wie sozial ist die Soziale Marktwirtschaft? (Dr. Schreiner)
In Folge #19 bespricht Herr Dr. Schreiner unter anderem folgende Fragen: - Was ist die Rolle des Sozialstaates?- Warum wird die Darstellung des Sozialstaats häufig auf Grundsicherung reduziert? - Wie kam es zur Mystifizierung von Erhard und der Währungsreform? - Wie sozial ist eigentlich die Soziale Marktwirtschaft?- Was ist das Verhältnis von Wettbewerb und Sozialer Marktwirtschaft?Die Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:04:41 Einleitung & Vorstellung00:10:06 Die Ordoliberale Verkürzung der Sozialen Marktwirtschaft (Kap. 3.1)00:15:51 Versuch mit einseitigen Materialien kontrovers zu unterrichten (Kap. 3.1)00:24:23 Die Mystifizierung der Währungsreform (Kap. 3.1.1)00:31:47 Die Mystifizierung von Erhard und des Wirtschaftswunders (Kap. 3.1.1)00:37:58 Was bedeutet „Sozial“ in Sozialer Marktwirtschaft? (Kap. 3.1.2)00:42:33 Die soziale Marktwirtschaft ist keine deutsche Erfindung00:44:17 Wollte Ludwig Erhard Armut bekämpfen? (Kap. 3.1.2)00:50:47 Einseitigkeit des Themas Grundsicherung (Kap. 3.1.2)00:57:26 Ein Blick auf die Jobcenter00:59:58 Wie ist das Verhältnis von Wettbewerb und Sozialer Marktwirtschaft zu denken? (Kap. 3.1.3)01:03:34 Bewertung des Orientierungswissen (S.111)01:07:53 Was sollten Schüler*innen wissen? LiteraturempfehlungSchreiner, P. 2024: Nichts für alle. Wie Politik und Wirtschaft uns den Sozialstaat kündigen. Brumaire Verlag, Berlin. Schreiner, P. & Eicker-Wolf, K. 2023: Wirtschaftsmärchen. Hundertundeine Legende über Ökonomie, Arbeit und Soziales. PapyRossa Verlag, Köln.Schreiner, P. 2017: Warum Menschen sowas mitmachen. Achtzehn Sichtweisen auf das Leben im Neoliberalismus. PapyRossa Verlag, Köln.Schreiner, P. 2015: Unterwerfung als Freiheit. Leben im Neoliberalismus. PapyRossa Verlag, Köln.Aufnahmedatum01.10.2024
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#18 EPA: Das in Europa völlig unbekannte EU-AKP-Wirtschaftsabkommen (Dr. Mabanza)
In Folge #18 bespricht Herr Dr. Mabanza unter anderem folgende Fragen: - Was sind die EPAs bzw. Economic Partnership Agreements?- Wieso zerstören die EPAs die regionale Integration in Afrika?- Warum sind die EPA in Europa so wenig bekannt, obwohl sie schon seit über 20 Jahren hart verhandelt werden?- Was bietet das Bildungsmaterial der KASA Heidelberg zum Thema EPA? Die Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:02:45 Einleitung & Vorstellung00:04:34 Was sind die Economic Partnership Agreements?00:07:53 Wie die EPA die regionale Integration in Afrika zerstören00:17:27 Das Bildungsmaterial zu den EPAs Das besprochene BildungsmaterialWerkstatt Ökonomie e.V. 2023: Handelspolitik. Ideen für den Schulunterricht (ab Klassenstufe 10) (Link) LiteraturempfehlungMabanza, B. 2023: Afrika: der getriebene Kontinent. Deutschland bietet mit. In: Werkstatt Ökonomie. (link) (https://www.woek.de/aktuell/detail/afrika-der-getriebene-kontinent-deutschland-bietet-mit)Mabanza, B. 2021: Erfüllung eines Traums? Die Afrikanische Freihandelszone AfCFTA soll die größte ihrer Art werden – viele Fragen bleiben jedoch offen. In analyse & kritik 667 (Link)Mabanza, B. 2020: Zwischen kolonialem Erbe und globaler Ökonomie: Wirtschaft, Arbeit und die Kunst des Überlebens. In: Afrique-Europe-Interact e.V.& Mate ni kani e.V. (Hg.): Afrika gibt es nicht! Beiträge zur Dekolonisierung des Alltagsdenkens – Materialien für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung (Link)Aufnahmedatum06.03.2024
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#17 Perspektiven des Globalen Südens auf wirtschaftliche Globalisierung (Dr. Mabanza)
In Folge #17 bespricht Herr Dr. Mabanza unter anderem folgende Fragen: - Wem nützt die ökonomische Globalisierung? - Wer gestaltet die ökonomische Globalisierung? - Kann Fair Trade den Welthandel gerechter machen? - Warum sind Stimmen aus dem Globalen Süden wichtig? (auch in ökonomischen Lehrbüchern) - Welche Bedeutung hat die Krise der WTO für den Globalen Süden? Die Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:05:18 Einleitung & Vorstellung00:13:01 Wem nützt Globalisierung? Postkoloniale Perspektiven (Kap. 7.3.2, 7.4.2)00:21:28 Kann Fair Trade den Welthandel gerechter machen? (Kap. 7.3.2 und 7.3.3)00:25:29 Das Beispiel Fairtrade in Südafrika00:31:58 Die Reproduktion kolonialer Wertschöpfungsketten (Kap. 7.2.3)00:39:19 Das Problem der Außenorientiertheit der afrikanischen Ökonomien00:48:19 Warum sind Stimmen aus dem Globalen Süden wichtig?01:00:13 Wie sich die WTO vom Abkommen von Marrakesch entfernt hat (Kap. 7.4.3) LiteraturempfehlungDecolonising EconomicsMabanza, B. 2024: Boniface Mabanza und die kolonialen Kontinuitäten im Handel. In: Podcast In der Wirtschaft, Folge 62. (link)Mabanza, B. 2023: Afrika: der getriebene Kontinent. Deutschland bietet mit. In: Werkstatt Ökonomie. (link) Mabanza, B. 2023: Die EU sollte Afrika in Ruhe lassen. In: taz (link)Mabanza, B. 2022: Die EU ist für Afrika nicht die Lösung“. In: Frankfurter Rundschau (link)Mabanza, B. 2021: Erfüllung eines Traums? (link) Aufnahmedatum06.03.2024
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#16 Postkoloniale Ökonomik (Prof. Dr. Ziai)
In Folge #16 bespricht Herr Prof. Dr. Ziai unter anderem folgende Fragen: - Warum sollten sich die Wirtschaftswissenschaften mit postkolonialen und postdevelopment Perspektiven beschäftigen? - Warum war der Kolonialismus eine wesentliche Etappe in der Herausbildung des modernen Kapitalismus? - Welchen Einfluss hat die Kolonialzeit auf die heutigen ökonomischen Strukturen? - Was hat unser Sozialstaat mit Kolonialismus zu tun? - Welchen Einfluss hat die Kolonialzeit auf die Ökonomik, also unsere Art und Weise Wirtschaftswissenschaften zu denken? - Wo bestehen Kontinuitäten zwischen kolonialer und neoliberaler Ausbeutung?Die Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. SchulbuchbezugPostkoloniale Ökonomik kommt im Schulbuch nicht explizit vor, obwohl diese Perspektive fast das gesamte Schulbuch als Querthema durchziehen könnte.In dieser Folge werden postkoloniale Perspektive exemplarisch an Kapitel 1 (Ökonomisches Verhalten) und Kapitel 7 (Wirtschaftliche Globalisierung) besprochen.Kapitelmarken (Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:02:53 Einleitung & Vorstellung00:06:03 Was ist der Mehrwert einer postkolonialen Perspektive?00:11:13 Der blinde Fleck: Neo- / Kolonialismus00:20:24 Wie blickt Postkolonialismus auf Fairtrade?00:25:09 Welche Bedeutung hat Kolonialismus für die Herausbildung des Kapitalismus?00:28:45 Wie argumentiert die Dependenztheorie?00:38:04 Kompradore-Bourgesoisie und imperiale Lebensweise00:45:33 Ist die Modernisierungstheorie noch aktuell?00:53:31 Was bedeutet kultureller Rassismus?01:01:10 Sind die Wirtschaftswissenschaften kolonial geprägt?01:12:15 Postkoloniale Antwort auf den ökonomisch-kulturellen Imperialismus01:21:51 Why not Socialism oder Commonism?01:28:46 Anmerkungen zum intraindustriellen Handel01:31:52 Entwicklungsziele aus einer postdevelopment-Perspektive? LiteraturempfehlungBrand, U. & Wissen, M. 2017: Unsere schöne imperiale Lebensweise. Wie das westliche Konsummodell den Planeten ruiniert. In: Blätter, 5: 75-82. Breuer, A. Marie Grau, J. & Springfeld, L. 2020: Ökonomik der Entwicklung: Analyse und Kritik aus postkolonialer Perspektive. Handreichung zum Selbststudium und zur Durchführung von Seminare. Ín: Exploring Economics Decolonising Economics Kaskel, M., Haag, S. & Diawara, M. 2020: Postkoloniale Kritik der Verhaltensökonomik. In: Exploring EconomicsZiai, A. 2022: Aram Ziai und Post-Development. Podcast: In der Wirtschaft #42. Ziai, A. 2012: Post-Development: Fundamentalkritik der ”Entwicklung“. In: Geographica Helvetica, 67: 133–138. Aufnahmedatum04.06.2024
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#15 Feministische Ökonomik (Prof'in Dr. Knobloch)
In Folge #15 bespricht Frau Prof'in. Dr. Knobloch unter anderem folgende Fragen: Warum sollte sich Ökonomik mit Feminismus beschäftigen? Welche Bedeutung haben unbezahlte Sorgearbeit, Pflegearbeit, Betreuungsarbeit? Was ist Konsumarbeit? Was ist das vier-Sektoren-Modell und warum sollte sich die Ökonomik auch mit dem Sektor Haushalt beschäftigen? Was haben Verlagerungsprozesse mit Wirtschaftswachstum zu tun? Was ist die Tischlein-Deck-Dich-Ökonomie?Die Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. SchulbuchbezugFeministische Ökonomik kommt im Schulbuch nicht explizit vor, obwohl diese Perspektive fast das gesamte Schulbuch als Querthema durchziehen könnte.In dieser Folge werden die Bezüge exemplarisch an folgenden zwei Kapiteln erarbeitet, indem der Begriff "Unternehmen" durch "Haushalte" ersetzt wird:Kap. 5 Entscheidungen im komplexen System UnternehmenKap. 6 Unternehmen im Spannungsfeld unterschiedlicher Ziele und InteressenKapitelmarken (Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:03:14 Einleitung & Vorstellung00:06:38 Warum eine feministische Ökonomik? 00:15:58 Was passiert in einem Haushalt? 00:19:04 Was ist die Tischlein-deck-dich-Ökonomie?00:24:59 Welche Effekte hat die Monetarisierung der Hausarbeit?00:30:14 Was sind Entlastungsstrategien im Haushalt?00:34:53 Welche Stellung haben Haushalte im Wirtschaftskreislauf?00:45:12 Welche Haushaltsformen gibt es?00:52:55 Warum brauchen wir eine Erweiterung des Arbeitsbegriffs? LiteraturempfehlungKnobloch, U. 2024: Ökonomie der bezahlten und unbezahlten Arbeit – Eine feministische Betrachtung der Tätigkeitsgesellschaft. In: Engel, R. (Hrsg.): Der Beutelsbacher Konsens im Wirtschaftsunterricht durchgängig plural? In: Deutschland & Europa 87, S. 16-23 (Link) Knobloch, U. 2021: Zukunftsfähiges Versorgen – oder vom Privileg, sich nicht um Hausarbeit kümmern zu müssen. In: exploring economics (Link)Knobloch, U. 2021: Plurale Feministische Ökonomie. In: exploring economics (Link)Knobloch, U. 2021: Plurale Feministische Ökonomie des Sorgens und Versorgens (Video). Aufnahmedatum16.07.2024
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#14 Postwachstum ist mehr als eine ceteris paribus-Annahme (Prof. Dr. Deimling)
In Folge #14 bespricht Herr Prof. Dr. Deimling unter anderem folgende Fragen: Gibt es grünes Wachstum? Ist Wirtschaftswachstum Voraussetzung für Innovation, Arbeitsplätze und Wohlstand? Welche Unternehmensformen ermöglichen Nachhaltigkeit? Gibt es einen Wachstumszwang? Herr Deimling plädiert für Postwachstum, stellt aber auch klar, dass Postwachstum mehr als eine ceteris paribus-Annahme ist. Postwachstum kann nicht erreicht werden, indem lediglich die Wirtschaftsleistung (BIP) schrumpft. Es erfordert tiefgreifende Transformationen in unterschiedlichen Bereichen wie bspw. Arbeit, Produktion, Vermögensverteilung und Konsum.Die Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. SchulbuchbezugKap. 4.1.2 Wie wichtig ist Wirtschaftswachstum?Kap. 4.1.3 Im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und ÖkologieKapitelmarken (Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:02:20 Einleitung00:06:00 Gibt es grünes Wachstum?00:08:50 Ist Wachstum Voraussetzung für Innovation?00:14:15 Ist Wachstum Voraussetzung für Vollbeschäftigung?00:25:19 Kein Wohlstand ohne Wachstum?00:38:07 Funktioniert Degrowth unter ceteris Paribus-Bedingungen?00:47:04 Gibt es laut Marx ein Wachstumszwang?00:58:14 Wachse oder weiche?01:09:42 Führt Wirtschaftswachstum zu Lebenszufriedenheit? LiteraturempfehlungDeimling, D. 2021: Die BWL ist eine reine Profitlehre. In: STB web (Link)Deimling, D. 2017: Betriebswirtschaftslehre: Eine Polemik. Rainer Hampp Verlag.Die Anstalt 2022: Friedrich Merz löst die Klimakrise durch grünes Wachstum (Link) Hickel, J. & Kallis, G. 2020: Is Green Growth Possible? In: New Political Economy, vol. 25, issue 4, 469-486 (Link)Mazzucato, M. 2024: "Deutschland ist kein hoffnungsloser Fall" (Link) Parrique, T., Barth J., Briens F., C. Kerschner, Kraus-Polk A., Kuokkanen A., Spangenberg J.H 2019: Decoupling Dedunked. Evidence and arguments against green growth as a sole strategy for sustainability. (Link) Rosa-Luxemburg-Stiftung 2017 (Hrsg.): Kein Wachstum ist auch (k)eine Lösung. Mythen und Behauptungen über Wirtschaftswachstum und Degrotwh. (= luxemburg argumente Nr. 14). (Link) Aufnahmedatum31.01.2024
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#13 Unternehmensethik im Spannungsfeld orthodoxer und heterodoxer BWL (Prof. Dr. Deimling)
In dieser Folge bespricht Herr Prof. Dr. Deimling das Kapitel „Unternehmensethik im Spannungsfeld unterschiedlicher Ziele und Interessen". Dabei geht es unter anderem um die Konzepte Stakeholder und Shareholder Value, sowie um die ökonomische, soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen. Die heutige Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken und Schulbuchbezug(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:04:20 Einleitung00:07:29 Shareholder Value (S. 262ff.)00:14:06 Nachhaltigkeit und Unternehmensethik (S. 263)00:17:37 Unternehmensethik und der Dieselgate (S. 283)00:24:46 Legitimiert die CSR-Pyramide Gesetzesbruch? (S. 277)00:33:51 Welche Bedeutung haben Mitarbeiter*innen in Unternehmen (S. 265ff.)00:45:16 CSR funktioniert nicht ohne Wirtschaftsdemokratie (S. 276ff.)00:52:05 Ökonomistische vs. integrative Unternehmensethik? (S. 285)01:00:43 Nachträge zu CSR und Wirtschaftsethik Literaturempfehlung• Deimling, D. 2021: Die BWL ist eine reine Profitlehre. In: STB web (Link)• Deimling, D. 2017: Betriebswirtschaftslehre: Eine Polemik. Rainer Hampp Verlag.• Müller-Christ, G. 2020: Nachhaltiges Management – Über den Umgang mit Ressourcenorientierung und widersprüchlichen Managementrationalitäten.• Ulrich, P. 2016: Integrative Wirtschaftsethik.• Thielemann, U. 2009: System Error. Warum der freie Markt zu Unfreiheit führt, Frankfurt/Main.Aufnahmedatum11.10.2023
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#12 In der Marktwirtschaft gibt es mehr als private Unternehmen (Prof. Dr. Deimling)
In dieser Folge bespricht Herr Prof. Dr. Deimling das Kapitel „Entscheidungen im komplexen System Unternehmen“. Dabei geht es unter anderem um Formen der Unternehmensfinanzierung, um unternehmerische Entscheidungen sowie um die Beurteilung unternehmerischen Erfolgs. Die heutige Folge kann – wie immer – auch ohne das Schulbuch angehört und nachvollzogen werden. Zusammenfassungen in Form von Zitaten sind sowohl im Blog zum Podcast unter philippe-kersting.de sowie auf Instagramm zu finden. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00:00 Vorspann00:02:44 Einleitung00:03:04 Dogmengeschichte der BWL (S. 170)00:08:24 Vernichten Klimaziele Arbeitsplätze? (S. 173)00:10:39 Ökonomie als Subsystem der Ökologie (S. 172)00:13:19 Umverteilung von Arbeit (S. 173)00:17:55 Ineffizienz der Massenproduktion und Deindustrialisierung00:22:10 Grünes Wachstum, Rebound-Effekte und Entkopplung00:23:53 Degrowth00:25:39 Unternehmen produzieren Güter, um Gewinne zu erwirtschaften? (S. 183)00:32:00 Unternehmen als Garant der Demokratie? (S. 190)00:43:59 Was ist ökonomischer Erfolg? (S. 192) LiteraturempfehlungDeimling, D. 2021: Die BWL ist eine reine Profitlehre. In: STB web (Link)Deimling, D. 2017: Betriebswirtschaftslehre: Eine Polemik. Rainer Hampp Verlag.Hickel, J. & Kallis, G. 2019: Is Green Growth Possible?. In: New Political Economy, 25: 469-486 (Link)Parrique et al. 2019: Decoupling debunked. Evidence and arguments against green growth as a sole strategy for sustainability (Link)Aufnahmedatum 07.09.2023
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#11 Sechs Kritikpunkte an der Mainstream-BWL (Prof. Dr. Deimling)
Dies ist die erste Folge einer Reihe von Interviews mit Prof. Dr. Deimling zum Thema Betriebswirtschaftslehre. Das Gespräch erfolgt in zwei Teilen. Im ersten Teil entwickelt Daniel Deimling seine Kritik an der BWL, um im zweiten Teil plurale Alternativen vorzustellen. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00 Vorspann01:37 Einleitung05:07 Kritik 1: Ausblenden anderer Denkschulen06:34 Kritik 2: Das Axion der Gewinnmaximierung08:07 Kritik 3: Ausblenden der gesellschaftlichen Folgekosten09:41 Kritik 4: Widerspruch VWL- / BWL-Ziele11:44 Kritik 5: Ausblenden der Sinnhaftigkeit der Güter14:38 Kritik 6: Homo Oeconomicus und Unsichtbare Hand20:18 Alternative 1: Plurale Ökonomik ausbauen25:03 Alternative 2: Gewinnmaximierung enthronen28:26 Alternative 3: Einpreisen externer Kosten31:16 Alternative 5: Gemeinwohlorientierung32:58 Alternative 6: Wandel der Modelle LiteraturempfehlungDeimling, D. 2021: Die BWL ist eine reine Profitlehre. In: STB web (Link)Deimling, D. 2017: Betriebswirtschaftslehre: Eine Polemik. Rainer Hampp Verlag. Lieb, M. & Deimling, D. 2019: Konsum dient nicht der Bedürfnisbefriedigung. In Makroskop (Link)Parrique T., Barth J., Briens F., C. Kerschner, Kraus-Polk A., Kuokkanen A., Spangenberg J.H. 2019: Decoupling debunked. Evidence and arguments against green growth as a sole strategy for sustainability. European Environmental Bureau (Link) + Zusammenfassung auf Deutsch (Link)Parrique, T. 2022: Decoupling in the IPCC AR6 WGIII (Link)Aufnahmedatum 07.09.2023
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#10 Wertschöpfung und der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit (Prof. Dr. Bontrup)
In dieser Folge spricht Herr Bontrup über das Verhältnis von VWL und BWL, über die einzelwirtschaftliche Rationalitätsfalle, die Entwicklung des Widerspruchs zwischen Kapital und Arbeit und über die vier Arten der Wertschöpfung. SchulbuchbezugKap. 8.4 Was kann die Wirtschaftspolitik gegen Arbeitslosigkeit tun? (Wichtig: alle Folgen können ohne das Schulbuch nachvollzogen werden) (Hinweis: Wer auf Grundlage des Schulbuchs gezielt nach Folgen suchen möchte, kann dies hier tun) Welche Kompetenzen ergeben sich aus dem Gespräch? Die Schüler*innen können:das Konzept der einzelwirtschaftlichen Rationalitätsfalle erklären.die Entwicklung des Widerspruchs zwischen Kapital und Arbeit darstellen.die vier Arten der Wertschöpfung erläutern.Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00 Vorspann01:33 Einleitung03:26 Die einzelwirtschaftliche Rationalitätsfalle 06:45 Die Ära des Keynesianismus13:34 Die Entwicklung des Widerspruchs zwischen Kapital und Arbeit27:24 Die vier Arten der Wertschöpfung34:18 Kompetenzen LiteraturempfehlungBontrup, H.-J. 2008: Lohn und Gewinn. Oldenbourg Verlag, München, Wien.Bontrup, H.-J. & Marquardt, R.-M. 2021: Volkswirtschaftslehre aus orthodoxer und heterodoxer Sicht. Kapitel 3.5 Arbeit und Arbeitsmärkte. De Gruyter Oldenbourg.Engel, R. 2022 (Hrsg.): Arbeitsmärkte in Deutschland und Europa. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. (Link) Aufnahmedatum 20.12.2023
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#09 Mindestlohn = Fluch und Hartz = Segen ? (Prof. Dr. Bontrup)
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Bontrup über die Fragen, ob der Mindestlohn schuld an der Arbeitslosigkeit ist, ob die Hartz-Gesetzgebung tatsächlich ein Segen für die deutsche Wirtschaft gewesen ist (beides wird im Schulbuch so dargestellt) und warum er die Arbeitslosenstatistiken als Volksverdummung bezeichnet. SchulbuchbezugS. 377-379: Arbeitslosigkeit: Ist der Mindestlohn schuld? S. 391-395: Wirtschaftspolitische Maßnahmen und Beschäftigung (Hartz) (Wichtig: alle Folgen können ohne das Schulbuch nachvollzogen werden) (Hinweis: Wer auf Grundlage des Schulbuchs gezielt nach Folgen suchen möchte, kann dies hier tun) Welche Kompetenzen ergeben sich aus dem Gespräch? Die Schüler*innen können:den Einfluss des Mindestlohns auf die Arbeitslosigkeit ausgehend von unterschiedlichen Wirtschaftstheorien bewerten. die Entstehung des Niedriglohnsektors erklären.den Interessenskonflikt zwischen Unternehmern und Beschäftigten erläutern.das Konzept des existenzsichernde Lohns erklären.den Einfluss von Hartz-IV auf die Arbeitslosigkeit ausgehend von unterschiedlichen Wirtschaftstheorien bewerten.den Unterschied zwischen registrierter Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung darstellen.Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00 Vorspann01:22 Einleitung02:13 Ist der gesetzliche Mindestlohn Schuld an der Arbeitslosigkeit?05:16 Die Unterminierung der Gewerkschaften und des Tarifvertragsgesetzes09:22 Die Folgen des gesetzlichen Mindestlohns13:15 Oswald von Nell-Breuning: „Kapitalismus und gerechter Lohn“16:19 War Hartz-IV ein Segen?17:27 Die Geschichte der Hartz-Gesetzgebung23:34 Die Folgen der Hartz-Gesetzgebung29:03 Arbeitslosenstatistiken als Volksverdummung? LiteraturempfehlungBontrup, H.-J. 2008: Lohn und Gewinn. Oldenbourg Verlag, München, Wien.Bontrup, H.-J. & Marquardt, R.-M. 2021: Volkswirtschaftslehre aus orthodoxer und heterodoxer Sicht. Kapitel 3.5 Arbeit und Arbeitsmärkte. De Gruyter Oldenbourg.Engel, R. 2022 (Hrsg.): Arbeitsmärkte in Deutschland und Europa. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. (Link) Aufnahmedatum 20.12.2023
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#08 Der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit fehlt: Note 5 (Prof. Dr. Bontrup)
In dieser Folge unterhalte ich mich mit Prof. Bontrup über die Bedeutung der menschlichen Arbeit, über die Besonderheiten der Ware Arbeitskraft, über die Bedeutung von Gewerkschaften und über den Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit. SchulbuchbezugS. 376-367: Kapitel 8 Arbeitsmarkt, Einstiegsdoppelseite S. 371-376: Kap. 8.2 Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt (Wichtig: alle Folgen können ohne das Schulbuch nachvollzogen werden) (Hinweis: Wer auf Grundlage des Schulbuchs gezielt nach Folgen suchen möchte, kann dies hier tun) Welche Kompetenzen ergeben sich aus dem Gespräch? Die Schüler*innen können...die Wertschöpfung durch Arbeit charakterisieren. die Besonderheiten der Ware Arbeitskraft erklären. den Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit erläutern.den Unterschied zwischen einem Kauf- und einem Arbeitsvertrag darstellen.die Funktion und die Bedeutung Gewerkschaften darstellen. Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00 Einleitung03:54 Vorstellung Prof. Dr. Bontrup08:57 Die Bedeutung menschlicher Arbeit (Kap. 8, S. 366f.)14:31 Arbeitsmarkt = Apfelmarkt? (Kap. 8.2, S. 371ff.)17:05 Falsche Begrifflichkeiten: Arbeitnehmer und -geber20:41 Der Doppelcharakter der Arbeit24:25 Der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit28:23 Beim Arbeitsvertrag ist der abhängig Beschäftigte immer unterlegen32:05 "Den" Arbeitsmarkt gibt es nicht36:46 Das Preis-Mengen-Diagramm hat nichts mit ökonomischer Realität zu tun37:43 Gewerkschaften sind nicht Schuld an der Arbeitslosigkeit LiteraturempfehlungBontrup, H.-J. 2008: Lohn und Gewinn. Oldenbourg Verlag, München, Wien.Bontrup, H.-J. & Marquardt, R.-M. 2021: Volkswirtschaftslehre aus orthodoxer und heterodoxer Sicht. Kapitel 3.5 Arbeit und Arbeitsmärkte. De Gruyter Oldenbourg.Engel, R. 2022 (Hrsg.): Arbeitsmärkte in Deutschland und Europa. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. (Link) Aufnahmedatum 20.12.2023
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#07 Arbeitsmarkt = Gütermarkt? (Prof. Dr. van Treeck)
In dieser Folge unterhalte ich mich mit Prof. Dr. van Treeck über die Unterschied zwischen dem Arbeits- und dem Gütermarkt, über den Substitutions- und den Einkommenseffekt, über Keynes Prognose zur Entwicklung der Arbeitszeit, über reale und fiktive Güter und über das Bedingungslose Grundeinkommen als Möglichkeit zur Dekommodifizierung der Arbeit. Schulbuchbezug S. 371-373 (Wichtig: alle Folgen können ohne das Schulbuch nachvollzogen werden) (Hinweis: Wer auf Grundlage des Schulbuchs gezielt nach Folgen suchen möchte, kann dies hier tun) Welche Kompetenzen ergeben sich aus dem Gespräch? Die Schüler*innen können:die historische Entwicklung der Arbeitszeiten erklären. den Einfluss von Statuskonsumeffekten (positionales Wettrüsten) auf die Entwicklung der Arbeitszeit darstellen.den Zusammenhang von Arbeit, Freizeit und Wohlstand erklären (u.a. Substitutions- und des Einkommenseffekte).die Grenzen des Modells des Preis-Mengen-Diagramm für die Darstellung des Arbeitsmarktes darstellen (u.a. Machtverhältnisse, Gerechtigkeitsüberlegungen usw.). Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden) 00:00 Einleitung06:42 Die Nachfrage nach Arbeit – neoklassische Darstellung09:28 Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt – plurale Kritik11:36 Effizienzlohntheorie – eine Einordnung12:44 Höhere Löhne können zu mehr Nachfrage nach Arbeit führen14:16 Das Angebot an Arbeit und der Substitutionseffekt16:57 Der Einkommenseffekt18:17 Keynes Prognose zur Entwicklung der Arbeitszeit20:52 Warum stagniert der Rückgang der Arbeitszeiten?23:43 Warum werden Arbeitsmärkte als vollkommen dargestellt?26:23 Das bedingungslose Grundeinkommen30:47 Kompetenzen LiteraturempfehlungBehringer, J., Gonzales Granda, M & van Treeck, T. 2022: Raus aus dem Hamsterrad: Ist ein „Zeitalter der Freizeit und des Überflusses“ möglich? Ifso-Blog. (Link)Bontrup, H.-J. & Marquardt, R.-M. 2021: Volkswirtschaftslehre aus orthodoxer und heterodoxer Sicht. Kapitel 3.5 Arbeit und Arbeitsmärkte. De Gruyter Oldenbourg.Engel, R. 2022 (Hrsg.): Arbeitsmärkte in Deutschland und Europa. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. (Link) Keynes, J. M. 1930: Die ökonomischen Möglichkeiten unserer Enkelkinder (Link)van Treeck, T. 2022: Till van Treeck und die Spielarten des Kapitalismus. In: Podcast In der Wirtschaft, Folge 51 (Link)Aufnahmedatum 07.09.2023
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#06 Wie entsteht Gewinn? (Prof. Dr. Dr. Helge Peukert)
In dieser Folge spreche ich mich mit Prof. Dr. Dr. Helge Peukert über die Entstehung von Gewinn. Im Sinne einer pluralen Herangehensweise beleuchtet Helge Peukert dabei unterschiedliche Perspektiven. StichwörterGewinn, Profit, Mehrwert, Oligopol, Monopol, Windfall-Profits, Übergewinne, Bodenrente, Bodenschätze, Kostenexternalisierungen, Ausbeutung. SchulbuchbezugDas Thema Gewinn wird Schulbuch lediglich aus einer betriebswirtschaftlichen und rein deskriptiven Perspektive behandelt (Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), Gewinnschwelle, Gewinnmaximum etc.). Eine volkswirtschaftliche Erklärung der Entstehung von Gewinn kommt im Schulbuch nicht vor. Gleiches gilt für den Bildungsplan Baden-Württemberg. Welche Kompetenzen ergeben sich aus dem Gespräch?Die Schüler*innen können:Gewinne in ihrer Abhängigkeit von gesellschaftlich-institutionellen Rahmenbedingungen analysieren.unterschiedliche Quellen von Gewinn darstellen (bspw. Bodenrente, Bodenschätze, Kostenexternalisierung, Ausbeutung der Arbeitskraft, Patente).die Funktionalität unterschiedlicher Gewinnart für die Gesellschaft bewerten. die normative Rechtfertigung unterschiedlicher Gewinnarten bewerten.Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden)00:00 Einleitung02:36 Thema Gewinn fehlt im Schulbuch und Bildungsplan06:57 Wie ist dieser blinde Fleck einzuordnen?11:12 Welche Erklärungen gibt es für Gewinn?12:35 Bei vollkommener Konkurrenz kann es keine Gewinn geben14:12 Gewinne im Oligopol und Monopol15:43 Windfall-Profis, Übergewinne, Renten, Externalisierung21:47 Ausbeutung nach Marx25:17 Startup-Gewinne, Privatisierung öffentlicher Leistungen, Netzwerkeffekte, Survivorship Bias32:03 Die Frage der Institutionalisierung der Wertschaffung34:17 Alternative Unternehmens- und Eigentumsformen38:00 KompetenzenLiteraturempfehlungBontrup, H.-J. & Marquardt, R.-M. 2021: Volkswirtschaftslehre aus orthodoxer und heterodoxer Sicht. Eine Einführung. / Walter de Gruyter, Berlin, Boston. --> Kap. 3.5.2 Arbeit und ihre Bewertung (S. 375-452).Herrmann, U. 2018: Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Die Krise der heutigen Ökonomie oder Was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können. Piper Verlag, München.Mazzucato, M. 2018: Wie kommt der Wert in die Welt? Von Schöpfern und Abschöpfern. Camus Verlag, Frankfurt, New York.Aufnahmedatum06.09.2023
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#05 Marktversagen - Ausnahme oder Regel? (Prof. Dr. Dr. Helge Peukert)
In dieser Folge unterhalte ich mich mit Prof. Dr. Dr. Helge Peukert über unterschiedliche Formen von Marktversagen, Kartellbildung, das Principal-Agent-Modell und Klimawandel. StichwörterMarktversagen, Marktmacht, Informationsasymmetrien, Externalitäten, Fusionskontrolle, Kartell, Oligopol, Monopol, Principal Agent, öffentliche Güter, demeritorische Güter, Standard-Preis-Ansatz, CO2-Restbudget, CO2-Handel, CO2-Steuer.SchulbuchbezugS. 66-94(Wichtig: die Folge kann ohne das Schulbuch nachvollzogen werden)(Hinweis: Wer auf Grundlage des Schulbuchs gezielt nach Folgen suchen möchte, kann dies hier tun)Welche Kompetenzen ergeben sich aus dem Gespräch?Für das Thema Marktversagen infolge von Marktmacht. Die Schüler*innen können:relevante Fälle von globalen Megaunternehmen (bspw. GAFAM) analysieren,Inhalt, Stärken und Grenzen der deutschen und der europäischen Kartell- und Fusionskontrolle darstellen und bewerten,die Preisbildung im Oligopol und Monopol anhand von Preis-Mengen-Diagrammen analysieren,Maßnahmen zur Einschränkung der Marktmacht von Oligopolen bewerten (bspw. Dekartelierung)den Einfluss demeritorischen Gütern auf Marktversagen erklären.Für das Thema Marktversagen infolge von Externalitäten. Die Schüler*innen können:die Bedeutung des CO2-Restbudgets darstellen,den Standard-Preis-Ansatz erklären,Prinzipien, Chancen und Risiken des CO2-Handels darstellen,die Möglichkeiten von Ordnungsrecht, Verpflichtungen und Verbote sowie alternativer Leitbilder (bspw. Postwachstum) bewerten.Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden)00:00 Einleitung03:27 Vorstellung Prof. Dr. Dr. Helge Peukert04:36 Teil 1: Marktmacht06:44 Warum ist Flixbus ein schlechtes Beispiel, um Marktversagen zu verdeutlichen? (S. 66ff.)11:15 Warum ist das Bierkartell ein schlechtes Beispiel, um die Rolle des Staates zu verdeutlichen? (S. 71ff.)16:31 Oligopole sind in der Realität die Regel. Warum nicht im Schulbuch? (S. 72ff.)20:45 Teil 2: Informationsasymmetrien21:09 Die Darstellung der Prinzipal-Agent-Theorie ist menschenfeindlich (76f.)23:11 Die Darstellung der Verbraucherschutzpolitik blendet Schwachstellen aus (S. 79ff.)24:12 Es fehlen die öffentlichen und die demeritorischen Güter25:55 Kompetenzen zu Teil 1 und 228:30 Teil 3: Externalitäten29:26 Die externen Kosten des Straßenverkehrs: eine problematische Kosten-Nutzen-Rechnung (S. 85ff.)31:03 Es fehlten der Standard-Preis-Ansatz und das CO2-Restbudget35:54 Anmerkungen zur Kontroverse CO2-Handel vs. CO2-Steuer (S. 89ff.)44:22 Kompetenzen zu Teil 3 Literaturempfehlungen Peukert, H. 2020: Makroökonomische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie? Metropolis-VerlagPeukert, H. 2018: Mikroökonomische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie? Metropolis-VerlagÖtsch, W. O. 2020: Der Markt und das Klima. In: exploring economics (Link)Thieme, S. 2013: Der Ökonom als Menschenfeind? Über die misanthropischen Grundmuster der Ökonomik. Verlag Barbara Budrich. Berlin.Aufnahmedatum06.09.2023
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#04 Der vollkommene Markt zwischen Fiktion und Realität (Prof. Dr. Dr. Helge Peukert)
In dieser Folge unterhalte ich mich mit Prof. Dr. Dr. Helge Peukert unter anderem über den vollkommenen Markt und Abweichungen vom vollkommenen Markt, über das Pareto-Kriterium, über die Ausschlussfunktion des Preises sowie über die Rolle von Abbildungen, Randnotizen und Kästen in Wirtschaftslehrbüchern. StichwörterVollkommener Markt, Marktformen, Modell des Preis-Mengen-Diagramms, Oligopole, Monopole, Kollusion, Ausschlussfunktion des Geldes, Zahlungsfähigkeit, Gewinninflation, Gesamtwohlfahrt, Produzentenrente, Konsumentenrente, Pareto-Effizienz.SchulbuchbezugS. 48-57(Wichtig: die Folge kann ohne das Schulbuch nachvollzogen werden)(Hinweis: Wer auf Grundlage des Schulbuchs gezielt nach Folgen suchen möchte, kann dies hier tun)Welche Kompetenzen ergeben sich aus dem Gespräch?Die Schüler*innen können:den vollkommenen Markt als Modell reflektieren.bewerten, ob ein untersuchter Markt den Kriterien des vollkommenen Marktes entspricht.Zielkonflikte zwischen Effizienz und Gerechtigkeit darstellen.Preis-Mengen-Diagramme von Oligopolen und Monopolen analysieren.Maßnahmen zur Entflechtung von Oligopolen und Monopolen beschreiben und bewerten.Literaturempfehlungen Hedtke, R. Preis oder Qualität? Wie Märkte entstehen und bestehen (= Baustein 5). In: Zurstrassen, B. 2015: Ökonomie und Gesellschaft. bpb (Link)Ortlieb, C. P. 2004: Markt-Märchen. Zur Kritik der neoklassichen akademischen Volkswirtschaftslehre und ihres Gebrauchs mathematischer Modelle. In: EXIT! Krise und Kritik an der Warengesellschaft, Heft 1, 166-183, Bad Honnef (Link).Peukert, H. 2020: Makroökonomische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie? Metropolis-VerlagPeukert, H. 2018: Mikroökonomische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie? Metropolis-Verlagvan Treeck, T. 2016: Der “große Zwiespalt“ zwischen Effizienz und Gerechtigkeit: Realität oder Ideologie? In: van Treeck, T. & Urban, J. (Hrsg.): Wirtschaft neu denken. Blinde Flecken der Lehrbuchökonomie. Irights media: 128-138. (Link)Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden)00:00 Einleitung02:03 Vorstellung Prof. Dr. Dr. Helge Peukert03:11 Warum mit dem vollkommenen Markt einsteigen?07:47 Warum keine Preis-Mengen-Diagramme für Oligopole und Monopole? 09:21 Modellkompetenz an den Beispielen Backwaren- Kaffee- und ÖPNV-Markt13:06 Die Ausschlussfunktion des Preises und Gewinninflation15:07 Modellreflexionskompetenz, Gesamtwohlfahrt und die Bedeutung von Abbildungen22:38 Effizienz vs. Gerechtigkeit?26:49 Plurale Perspektiven als Randnotizen 29:52 KompetenzenAufnahmedatum15.08.2023
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#03 Das heilige Marshall-Kreuz der Neoklassik: Die Grenzen des Preis-Mengen-Diagramms (Prof. Dr. Dr. Helge Peukert)
In dieser Folge unterhalte ich mich mit Prof. Dr. Dr. Helge Peukert unter anderem über die Nachfragekurve, die Angebotskurve, Bandwagon-Güter, Veblen-Güter, Snob-Güter und Giffen-Güter und über die Grenzen des Modells des Preis-Mengen-Diagramms. StichwörterModell des Preis-Mengen-Diagramms, Nachfragefunktion, Angebotsfunktion, Bandwagon-Güter, Veblen-Güter, Snob-Güter, Giffen-Güter, economies of scale, politische und sozioökonomische Rahmenbedingungen, Komplexitätsreduktion, Modellkompetenz.SchulbuchbezugS. 36-40, 45-46(Wichtig: die Folge kann ohne das Schulbuch nachvollzogen werden)(Hinweis: Wer auf Grundlage des Schulbuchs gezielt nach Folgen suchen möchte, kann dies hier tun)Welche Kompetenzen ergeben sich aus dem Gespräch?Die Schüler*innen können:Bandwaggon-, Veblen-, Snob- und Giffengüter charakterisieren.vom klassischen Modell des PMD abweichende Kurvenverläufe erklären.den Einfluss politischer und sozioökonomischer Faktoren auf Angebot und Nachfrage darstellen.überprüfen, ob das Modell des PMD auf einen bestimmten Markt vorbehaltslos anwendbar ist.Literaturempfehlungen Hedtke, R. Preis oder Qualität? Wie Märkte entstehen und bestehen (= Baustein 5). In: Zurstrassen, B. 2015: Ökonomie und Gesellschaft. bpb (Link)Ortlieb, C. P. 2004: Markt-Märchen. Zur Kritik der neoklassichen akademischen Volkswirtschaftslehre und ihres Gebrauchs mathematischer Modelle. In: EXIT! Krise und Kritik an der Warengesellschaft, Heft 1, 166-183, Bad Honnef (Link).Ortlieb, C. P. 2004: Methodische Probleme und methodische Fehler der mathematischen Modellierung in der Volkswirtschaftslehre. Hamburger Beiträge zur Modellierung und Simulation. Heft 18. (Link)Peukert, H. & Rebhan, C. 2018: Eine plurale Sicht des (Wohnungs-)marktes. In: Exploring Economics. (Link)Peukert, H. 2020: Makroökonomische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie? Metropolis-VerlagPeukert, H. 2018: Mikroökonomische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie? Metropolis-VerlagSauer, I. B. 2018: Warum steigt die Angebotsfunktion? Ein häufiger Fehler (Vorlesung) (Link) Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden)00:00 Einleitung01:57 Vorstellung Prof. Dr. Dr. Helge Peukert03:05 Wer will schon keine freien Märkte?04:45 Der Wohnungsmarkt und die Grenzen des Modells des Preis-Mengen-Diagramms07:48 Der Einfluss von Bandwagon-, Veblen-, Snob- und Giffengüter auf die Nachfragekurve12:01 Der Einfluss von Skaleneffekten und soziopolitischer Rahmenbedingungen auf die Angebotskurve19:31 Überlegungen zur Reflexion des Modells des Preis-Mengen-Diagramms24:17 KompetenzenAufnahmedatum15.08.2023
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#02 Wie entstehen Präferenzen? Eine evolutionär-institutionelle Perspektive (Prof. Dr. van Treeck)
In dieser Folge unterhalte ich mich mit Prof. Dr. van Treeck über Verhaltensökonomik, Egoismus unter Studierenden der Wirtschaftswissenschaften, positionale Güter und positionales Wettrüsten. StichwörterExogene und endogene Präferenzen, Knappheit, evolutionär-institutionelle Ökonomik, methodologischer Individualismus, Diktatorspiel, positionale Güter, positionales Wettrüsten.Zitate aus der FolgeBlogInstagrammSchulbuchbezugS. 14f., 22, 32f. (Wichtig: die Folge kann ohne das Schulbuch nachvollzogen werden)(Hinweis: Wer auf Grundlage des Schulbuchs gezielt nach Folgen suchen möchte, kann dies hier tun)Welche Kompetenzen ergeben sich aus dem Gespräch?Die Schüler*innen können:eine ökonomische Handlung aus Perspektive der neoklassisch geprägten Verhaltensökonomik und mindestens eines weiteren Paradigma analysieren; beispielsweise aus Perspektive der evolutionären institutionellen Ökonomik und ihren Konzepten der positionalen Güter und des positionalen Wettrüstens.ökonomische Verhaltensmodelle hinsichtlich ihrer methodischen Annahmen und ihrer weltanschaulichen sowie ideologischen Grundlagen bewerten. erklären, wie die Begriffe Knappheit, Überfluss, Status und Statusvergleiche miteinander zusammenhängen. Literaturempfehlungen In der Wirtschaft 2022: Podcast #51 Till van Treeck und die Spielarten des Kapitalismus (Link)Hochmayr, E., Luger, S. & Eisner, M. , J. 2022: Evolutionäre und institutionelle Ökonomie. In: Exploring Economics (Link)Keynes, J. M. 1930: Die ökonomischen Möglichkeiten unserer Enkelkinder (Link)van Treeck, T. 2016: Welches Menschenbild für die ökonomische Bildung? Nicht-egoistisches Verhalten und soziale Vergleiche in der Haushaltstheorie. In: van Treeck, T. & Urban, J. 2016 (Hrsg.): Wirtschaft neu denken. Blinde Flecken der Lehrbuchökonomie. Irights media. (Link)Veblen, T. 1899: "The Theory of the Leisure Class" (Link)Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden)00:00 Einleitung02:21 Vorstellung Prof. Dr. van Treeck04:43 Scheingegensatz Neoklassik / Verhaltensökonomik11:06 Diktator- und Ultimatumspiel16:26 Plurale Perspektiven auf Präferenzen und Verhalten21:04 Umsetzung in der Lehre27:47 Präferenzen als soziales Phänomen: Positionale Güter35:50 KompetenzenAufnahmedatum07.09.2023
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#01 Verhalten in Supermarktwarteschlangen: Ökonomisches Denken ist mehr als wirtschaftswissenschaftliches Denken! (Prof. Dr. Hedtke)
In dieser Folge unterhalte ich mich mit Prof. Dr. Hedkte über die ersten Seiten des Kapitels ökonomisches Verhalten. Wir sprechen dabei unter anderem Warteschlangen an Supermarktkassen, Knappheit als Kernprinzip allen Wirtschaftens, Bier-Kino-Entscheidung und Modellkompetenz im Unterricht. Stichwörter Wirtschaftssoziologie, wirtschaftswissenschaftlicher Imperialismus, rationale Handlungstheorien, relative und absolute Knappheit, Budgetrestriktionen, Modellkompetenz.Zitate aus der FolgeBlogInstagrammSchulbuchbezug S. 14f., 20, 32f. (Wichtig: die Folge kann ohne das Schulbuch nachvollzogen werden)(Hinweis: Wer auf Grundlage des Schulbuchs gezielt nach Folgen suchen möchte, kann dies hier tun) Welche Kompetenzen ergeben sich aus dem Gespräch? Die Schüler*innen können:mindestens zwei unterschiedliche Selbstverständnisse der Volkswirtschaftslehre beschreiben und anwenden.ein wirtschaftliches Alltagsphänomen mit mindestens zwei unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Konzepten beschreiben.die einfache Modellierung von wirtschaftlichen Alltagsphänomenen beschreiben und an zwei alternativen Modellen für ein einfaches Phänomen erläutern.Aussagen über wirtschaftliches Verhalten nach theoretischen/modellhaften, empirischen und normativen Aussagetypen unterscheiden.Literaturempfehlungen Exploring Economics: frei zugängliche e-Learning-Plattform für plurale Wirtschaftswissenschaften (Link). Fischer, A. & Zurstrassen, B. 2014 (Hrsg.): Sozioökonomische Bildung. bpb, Bonn.Hedtke, R. 2019: Wirtschaftssoziologie. München: utb / UVK.Hedtke, R. 2023: Wirtschaft und Gesellschaft - Eine Theorie der sozioökonomischen Bildung. Frankfurt/Main: Wochenschau 2023) Jäger, J., Springler, E. 2013: Ökonomie der internationalen Entwicklung. Eine kritische Einführung in die Volkswirtschaftslehre. Wien: mandelbaum.Kapeller, J. 2011: „Was sind ökonomische Modelle?“ in Gadenne, Volker/Neck, Reinhard: Philosophie und Wirtschaftswissenschaft, Tübingen: Mohr-Siebeck, S. 29-50. (Link)Kapitelmarken(Hinweis: die Kapitelmarken können im Player direkt angesteuert werden)00:00 Einleitung02:24 Vorstellung Prof. Dr. Hedtke06:14 Knappheit und rationales Handeln22:32 Budgetgerade und Modellkompetenz30:40 Modellreflexion und Unterscheidung Modell/Realität35:16 Theoretische, empirische und normative Aussagetypen37:33 KompetenzenAufnahmedatum06.09.2023
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#00 Folge Null
In der Folge Null erkläre ich, warum ich diesen Podcast produziere, was ich mir von dem Podcast erhoffe und wie ich mir die Struktur des Podcast vorstelle.
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