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Psychologie im Journalismus

Warum vermeiden immer mehr Menschen Nachrichten? Wieso lieben es Menschen, Recht zu haben – auch Journalistinnen und Journalisten? Wie genau sind der Hass und die Hetze zu erklären, die Debatten in den Medien allzu oft nach sich ziehen? Und vor allem: Wie kann verantwortungsvoller Journalismus gegensteuern? Einfache Antworten helfen wie so oft nicht weiter. Wer tiefer eintaucht, landet sehr bald bei grundsätzlichen Fragen – und bei psychologischen Erkenntnissen, von denen der Journalismus enorm profitieren kann.Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und konkreten Handlungsempfehlungen für die tägliche journalistische Praxis, die wir in der Serie "Psychologie im Journalismus" aufarbeiten, sollen Medienschaffende dazu anregen, das eigene tägliche Tun noch intensiver zu reflektieren und Neues auszuprobieren. Denn dies bildet die Basis dafür, dass sich Journalismus sinnvoll weiterentwickeln kann.Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRed

  1. 12

    Mentale Gesundheit, Selbstfürsorge und Resilienz im Journalismus

    Viele Journalistinnen und Journalisten arbeiten unter stressigen, manchmal gefährlichen Bedingungen und sehen sich regelmäßig mit schwerem menschlichem Leid konfrontiert. In einem solchen Umfeld ist es wichtig, gut auf sich zu achten, um die eigene Gesundheit, Arbeitsmotivation und eine konstruktive Einstellung zu bewahren. Wie das geht, erfährst Du in diesem zwölften und letzten Kapitel unserer Publikation "Psychologie im Journalismus".Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner, Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  2. 11

    Von polarisierenden Kontroversen zu konstruktiven Dialogen

    Journalistinnen und Journalisten berichten fast jeden Tag über Situationen, zu denen es unterschiedliche Sichtweisen gibt. Wenn dies auf eine Art und Weise geschieht, die Spaltungen hervorruft oder fördert, kann dies negative Auswirkungen sowohl auf die Journalistinnen und Journalisten als auch auf ihr Publikum haben. Alternativ dazu können Medienschaffende einen konstruktiveren Ansatz wählen, der darauf abzielt, Lösungen oder gemeinsame Ergebnisse zu finden. In Kapitel 11 der Publikation "Psychologie im Journalismus" konzentrieren wir uns auf die Lehren aus den international anerkannten Harvard Principles of Negotiation sowie darauf, wie sie in die Berichterstattung einfließen können und welche positiven Auswirkungen ein solcher Ansatz hat.Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner, Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  3. 10

    Psychologische Auswirkungen von Macht: Was Journalistinnen und Journalisten wissen müssen

    Gespräche über Macht erscheinen oft schwarz oder weiß: In manchen Fällen wird Macht mit Unterdrückung in Verbindung gebracht und dann verteufelt. In anderen Fällen wird Macht als ein Mechanismus für Veränderung gesehen, für sich selbst oder für andere. Die psychologische Forschung zeigt, dass Macht im Sinne der Fähigkeit, andere zu beeinflussen (ganz allgemein ausgedrückt), einen positiven Einfluss auf die eigene Wahrnehmung, die Entscheidungsfindung und das soziale Verhalten haben kann. Ob Macht "gut" oder "schlecht" ist, hängt also wie bei vielen Dingen im Leben davon ab, was Du daraus machst. In Kapitel 10 unserer Publikation "Psychologie im Journalismus" zeigen wir, wie Journalistinnen und Journalisten die Erkenntnisse der Forschung zu Macht nutzen können, um bei ihrer Arbeit entschlossenere und einfühlsamere Beziehungen aufzubauen und sich bewusster zu machen, wie Macht die Entscheidungen beeinflusst, die sie bei ihrer Berichterstattung treffen.Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner, Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  4. 9

    Schluss mit Schubladendenken: Klischees dekonstruieren und vorurteilsfreier berichten

    Es liegt in der menschlichen Natur, andere “in Schubladen zu stecken”, sie zu etikettieren und sich Einstellungen zu bilden, die allein auf der sozialen Gruppenzugehörigkeit einer Person beruhen. Aber Vorurteile machen etwas mit uns. Psychologische Forschung zeigt, dass rassistische und andere Klischees unsere Urteilsbildung und unser Verhalten beeinflussen können, selbst wenn wir überzeugt sind, dass sie nicht stimmen. In Kapitel 9 unserer Publikation "Psychologie im Journalismus" erklären wir, wie Vorurteile entstehen und sich hartnäckig halten können – und wie Journalistinnen und Journalisten durch eine bewusstere und menschenfreundlichere Berichterstattung dazu beitragen können, Polarisierung zu überwinden.Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner, Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  5. 8

    Von hilflos zu hoffnungsvoll: Wie Journalismus Menschen zu Zuversicht und Engagement inspirieren kann

    Einer der Gründe, warum Menschen Nachrichten meiden, ist, dass sie sich dabei oft hilflos fühlen. Sie sehen keine Möglichkeiten, etwas zu ändern, und die Informationen haben oft zu wenig Bezug zu ihrem täglichen Leben. Drei psychologische Konzepte – erlernte Hilflosigkeit, Selbstwirksamkeit und Ambiguitätstoleranz – helfen zu verstehen, warum das so ist. In Kapitel 8 der Publikation "Psychologie im Journalismus" erklären wir, warum ein Verständnis dieser Konzepte für Journalistinnen und Journalisten wichtig ist – mit einer Brücke zum Klimajournalismus, einem der Bereiche, in dem sich Menschen oft besonders entmutigt fühlen, was die positiven Auswirkungen ihres Handelns angeht.Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner, Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  6. 7

    Die Macht des ersten Eindrucks

    Die meisten Journalistinnen und Journalisten überlegen sich genau, wie sie ein Thema einleiten und was ein gutes Schlusswort sein kann. Tatsächlich kann die Reihenfolge, in der über ein Thema berichtet wird, von der anfänglichen Recherche bis zum Endprodukt nicht nur die Sicht des Publikums auf das Thema prägen, sondern auch die Art und Weise, wie Reporterinnen und Reporter selbst darüber denken und es rahmen. In Kapitel 7 unserer Publikation "Psychologie im Journalismus" des Bonn Institute erfährst Du mehr darüber und bekommst Tipps, wie Du Reihenfolgeeffekte bei der Recherche, der Berichterstattung, in Interviews und beim Storytelling bewusst berücksichtigen kannst, um aufschlussreiche und neue Perspektiven auf komplexe Themen zu erhalten.Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner, Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  7. 6

    Appreciative Inquiry: Wie man Fragen stellt, die den Fokus auf Fortschritt richten

    Als Journalistinnen und Journalisten verbringen wir viel Zeit damit, Fragen über die Welt und die Menschen und Situationen zu stellen, über die wir berichten. Aber sind wir uns wirklich bewusst, welche Auswirkungen die Fragen haben, die wir formulieren? "In dem Moment, in dem wir eine Frage stellen, fangen wir an, Veränderung zu bewirken”: Dies ist einer der Grundsätze von Appreciative Inquiry. Der Ansatz lädt ein, sich auf ressourcenbasierte Fragen zu konzentrieren, die das verstärken, was funktioniert, inspirierende Erzählungen hervorbringen und zu einem nachhaltigen kollektiven Wohlbefinden beitragen. In Kapitel 6 der Publikation "Psychologie im Journalismus" erfahrt Ihr, was Appreciative Inquiry ist, wie der Ansatz für journalistische Interviews genutzt werden kann und warum es dabei überhaupt nicht darum geht, etwas zu beschönigen.Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner, Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  8. 5

    Warum Bilder so wirkmächtig sind

    Bilder werden im Journalismus immer wichtiger. Sie können starke Emotionen auslösen und haben große Auswirkungen auf das Publikum. Aber was genau bedeutet das? Was macht Bilder so wirkmächtig? Damit beschäftigen wir uns in Kapitel 5 der Serie "Psychologie im Journalismus" – und mit der Frage, warum Journalistinnen und Journalisten Bilder bei jedem Beitrag von Anfang an mitdenken und in ihre Arbeitsabläufe einbeziehen sollten. Außerdem stellen wir eine Checkliste vor, die einen konstruktiven Umgang mit Bildern im redaktionellen Alltag unterstützen soll.Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner, Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  9. 4

    Das vertrackte „Warum“: Vereinfachende Erklärungen vermeiden und nuancierter berichten

    Die Frage nach den fünf Ws - wer, was, wo, wann und warum - ist im Journalismus Standard. Forschungsarbeiten aus der kognitiven Psychologie zeigen jedoch, dass Antworten auf das "Warum" irreführend sein können: Mehrere psychologische Prozesse führen Menschen (unbeabsichtigt) zu voreingenommenen Schlussfolgerungen, wenn sie Ereignissen und Verhaltensweisen anderer Ursachen zuschreiben. Wissen über diese Prozesse kann Journalistinnen und Journalisten helfen, die Situationen zu erkennen, in denen Menschen – ebenso wie sie selbst - in diese Fallen tappen. So können sie über vereinfachende "Warum"-Antworten hinausgehen und Fragen stellen, die zu einer differenzierteren Berichterstattung beitragen.Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner, Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  10. 3

    Gemeinschaftssinn in Zeiten von Polarisierung: Was Journalismus dem „Wir-gegen-Die“ entgegensetzen kann

    Gemeinschaftssinn innerhalb einer Gruppe fördert einerseits das Zugehörigkeitsgefühl und das Engagement für prosoziale Verhaltensweisen – also Handlungen, die anderen oder der Gesellschaft als Ganzes zugutekommen. Zugleich hebt er andererseits die Unterschiede zwischen Gruppen hervor. Beide Effekte können ein Ausgangspunkt für eine geeintere Gesellschaft sein, die Vielfalt respektiert. Wie kann Journalismus trennende Themen aufarbeiten und gleichzeitig ein besseres Miteinander befördern?Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner, Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  11. 2

    Die Macht der Sprache: Wie Worte Gedanken und Gefühle prägen

    Forschungsarbeiten aus der Psychologie und anderen Gebieten zeigen, dass die Macht der Sprache über eine emotionale Wirkung hinausgeht und die Art und Weise verändern kann, wie Menschen die Welt wahrnehmen. In bestimmten Fällen kann der Austausch nur eines Wortes sogar beeinflussen, welche von zwei Entscheidungsoptionen jemand wählt. Doch wie können Journalistinnen und Journalisten dieses Wissen nutzen, um wiederum in ihrer täglichen Arbeit bessere Entscheidungen zu treffen und noch bessere Inhalte zu generieren? In Kapitel 2 der Bonn-Institute-Publikation "Psychologie im Journalismus" stellen wir wichtige Erkenntnisse dazu vor – sowie Werkzeuge und Tipps für die journalistische Praxis.Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  12. 1

    Verzerrtes Weltbild: Kognitive Filter und Denkfehler verstehen und vermeiden

    Die meisten Menschen sind überzeugt, dass sie Informationen halbwegs rational und objektiv aufnehmen, einordnen und beurteilen, zumindest im beruflichen Kontext. Das gilt in der kognitionspsychologischen Forschung schon lange als widerlegt. Unser Gehirn unterliegt vielmehr zahlreichen unterschiedlichen so genannten Heuristiken und Biases, systematischen Verzerrungen in der Informationsverarbeitung – und wir sind uns dessen meist nicht einmal bewusst. Wie beeinflussen diese das Publikum einerseits und die tägliche journalistische Arbeit andererseits? Und wie können Medienschaffende hier aktiv gegensteuern und so differenziertere Recherchen und ausgewogenere Beiträge liefern? Darum geht es in Kapitel 1 unserer Publikation "Psychologie im Journalismus".Mit anwendungsbezogener Forschung, Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Fortbildungen trägt das gemeinnützige Bonn Institute dem gestiegenen Bedarf der Medienbranche nach Vernetzung und Wissensaustausch im Hinblick auf konstruktive und nutzerzentrierte Ansätze im Journalismus Rechnung. Ziel ist es, den Journalismus so weiterzuentwickeln, dass er die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt – gerade vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen. Den Newsletter des Bonn Institute kannst du hier abonnieren. Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRedaktion: Peter Lindner, Paula Rösler und Mirella Murri (Bonn Institute)Host: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Produktion: AudiotexTour (audiotextour.de)Leitung: Ellen Heinrichs (Bonn Institute)Kontakt: [email protected] © 2024 Bonn Institute Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Warum vermeiden immer mehr Menschen Nachrichten? Wieso lieben es Menschen, Recht zu haben – auch Journalistinnen und Journalisten? Wie genau sind der Hass und die Hetze zu erklären, die Debatten in den Medien allzu oft nach sich ziehen? Und vor allem: Wie kann verantwortungsvoller Journalismus gegensteuern? Einfache Antworten helfen wie so oft nicht weiter. Wer tiefer eintaucht, landet sehr bald bei grundsätzlichen Fragen – und bei psychologischen Erkenntnissen, von denen der Journalismus enorm profitieren kann.Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und konkreten Handlungsempfehlungen für die tägliche journalistische Praxis, die wir in der Serie "Psychologie im Journalismus" aufarbeiten, sollen Medienschaffende dazu anregen, das eigene tägliche Tun noch intensiver zu reflektieren und Neues auszuprobieren. Denn dies bildet die Basis dafür, dass sich Journalismus sinnvoll weiterentwickeln kann.Credits:Autorinnen: Margarida Alpuim und Katja EhrenbergRed

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Warum vermeiden immer mehr Menschen Nachrichten? Wieso lieben es Menschen, Recht zu haben – auch Journalistinnen und Journalisten? Wie genau sind der Hass und die Hetze zu erklären, die Debatten in den Medien allzu oft nach sich ziehen? Und vor allem: Wie kann verantwortungsvoller Journalismus...

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