"Du, Leo?" Alltagsrätsel einfach erklärt

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"Du, Leo?" Alltagsrätsel einfach erklärt

Wie schwer sind eigentlich Wolken? Warum klebt der Klebstoff in der Tube nicht? Und wie groß wird überhaupt eine Schneeflocke?Herzlich willkommen in der Welt von "Du, Leo?" - dem Podcast VON Kindern FÜR Kinder. Denn hier sind die Kinder und Jugendlichen diejenigen, die dem Experten auf den Zahn fühlen!Leo Ludick, Buchautor und ehemaliger Professor für Chemie, Mathematik und Physik, erklärt in "Du, Leo?" die Rätsel des Alltags in einfachen Worten. Mehr als 500 Alltagsrätsel hat Leo Ludick bereits in den OÖNachrichten als Kolumnist den Leserinnen und Lesern erklärt – jetzt stellt er sich im neuen Video-Podcast den Fragen der Kinder. "Du, Leo?" wird produziert von den KinderNachrichten. Da der Podcast mitgefilmt wird, ist er auch als „Videocast“ auf nachrichten.at, Spotify und YouTube zu sehen. Viel Spaß beim Hören und Sehen!Mehr dazu auf: www.kindernachrichten.at

  1. 40

    Warum hört man ein Echo?

    Ein lauter Ruf in die Berge und kurz darauf erklingt er ein zweites Mal. Dieses faszinierende Naturphänomen nennt man Echo. Es entsteht, wenn Schallwellen auf eine entfernte Fläche treffen und von dort zum Ursprung zurückgeworfen werden. Schall breitet sich in Form von Wellen aus und benötigt Zeit, um von der Schallquelle zum Ohr zu gelangen. In der Luft bewegt er sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 340 Metern pro Sekunde, das entspricht mehr als 1200 Kilometern pro Stunde. Wird der Schall von einer Wand, einem Felsen oder einer anderen festen Oberfläche reflektiert, erreicht er den Zuhörer ein zweites Mal, als Echo. Besonders eindrucksvoll lässt sich dieses Phänomen in den Bergen beobachten. Am Almsee in Oberösterreich etwa befindet sich ein sogenannter „Echoplatz“. Von dort aus benötigt ein Ruf rund zwei Sekunden, um von einer gegenüberliegenden Felswand zurückgeworfen zu werden. Auch am Königssee in Bayern sind sogar mehrfache Echos möglich, da der Schall von unterschiedlich weit entfernten Felswänden reflektiert wird. Ein Echo ist jedoch nicht auf die Natur beschränkt. Es kann auch in großen Gebäuden, Kathedralen oder Stadien auftreten. Dabei spielt der zeitliche Abstand zwischen dem ursprünglichen Schall und seiner Reflexion eine entscheidende Rolle. Erst wenn dieser mehr als etwa eine Zehntelsekunde beträgt, nehmen Menschen den Widerhall als eigenständiges Echo wahr. Das Echo zeigt, wie sich physikalische Gesetze im Alltag bemerkbar machen. Es macht hörbar, dass Schall nicht verschwindet, sondern reflektiert wird und manchmal zu uns zurückkehrt.

  2. 39

    Warum ist der Jupiter keine Sonne?

    Der Jupiter ist der größte Planet unseres Sonnensystems und dennoch keine Sonne. Er wird mitunter als „gescheiterter Stern“ bezeichnet. Der Begriff verdeutlicht, dass der Planet in seinem Aufbau der Sonne ähnelt, jedoch nicht die entscheidende Voraussetzung erfüllt, um selbst zu leuchten. Der grundlegende Unterschied zwischen Sternen und Planeten liegt in ihrer Energiequelle: Sterne erzeugen Licht und Wärme durch Kernfusion, während Planeten lediglich das Licht ihres Zentralsterns reflektieren. In Sternen verschmelzen Wasserstoffatome zu Helium. Dieser Prozess setzt enorme Energiemengen frei und bringt die Himmelskörper zum Leuchten. Voraussetzung dafür sind extrem hohe Temperaturen und gewaltige Druckverhältnisse, die durch die enorme Masse eines Sterns entstehen. Im Inneren der Sonne herrscht ein Druck, der rund 280 Milliarden Mal höher ist als der Luftdruck auf der Erde. Jupiter besitzt zwar beeindruckende Dimensionen, erreicht jedoch nicht die notwendige Masse, um diesen Prozess in Gang zu setzen. Die Erde würde etwa 1300 mal in den Gasriesen passen. Dennoch ist er zu klein, um die Kernfusion zu zünden: Dafür müsste er rund 70 mal massereicher sein. Erst dann könnte er zu einem selbstleuchtenden Stern werden.

  3. 38

    Warum ist Schweiß kalt?

    Lea (12) fragt, Leo antwortet: Warum fühlt sich Schweiß kalt an, obwohl der Körper beim Sport eigentlich heiß wird?  Beim Sport arbeiten die Muskeln intensiv und erzeugen dabei Wärme. Der menschliche Körper muss jedoch seine Temperatur in einem gewissen Bereich halten: Wird es zu kalt oder zu heiß, etwa unter 30 Grad oder über 42 Grad Celsius, geraten lebenswichtige Körperfunktionen in Gefahr. Deshalb verfügt der Körper über ein ausgeklügeltes Kühlsystem: das Schwitzen. Dabei scheiden die Schweißdrüsen Wasser über die Haut aus, welches anschließend verdunstet. Genau hier liegt der entscheidende Effekt. Für das Verdunsten benötigt Wasser Wärme. Diese Energie entzieht das Wasser der Hautoberfläche und dadurch wird der Körper gekühlt und der Schweiß fühlt sich in Folge kalt an. Dieses Phänomen lässt sich mit einem einfachen Experiment nachvollziehen: Befeuchtet man einen Finger und bläst darüber, fühlt sich die Haut sofort kühler an. Die vorbeiströmende Luft beschleunigt die Verdunstung des Wassers und damit auch die Wärmeabgabe.

  4. 37

    Warum malen Flugzeuge Streifen in den Himmel?

    Wer an einem klaren Tag in den Himmel blickt, sieht sie fast immer: lange weiße Linien, die Flugzeuge hinter sich herziehen. Diese sogenannten Kondensstreifen sind ein alltägliches Phänomen. Doch wie entstehen sie eigentlich? Die Erklärung beginnt im Inneren der Flugzeugtriebwerke. Düsenflugzeuge verbrennen Kerosin, den Treibstoff für ihre Motoren. Dabei entstehen unter anderem heißer Wasserdampf, Kohlendioxid und kleine Rußpartikel. Die Abgase verlassen das Triebwerk mit sehr hohen Temperaturen. In großer Flughöhe, meist zwischen etwa 8.000 und 12.000 Metern, trifft dieser heiße Wasserdampf jedoch auf extrem kalte Luft. Dort herrschen Temperaturen von etwa minus 50 Grad Celsius. Durch diese Kälte kühlt der Wasserdampf sehr schnell ab: Er kondensiert zunächst zu winzigen Wassertröpfchen und gefriert anschließend zu Eiskristallen. Diese Eiskristalle bilden die sichtbaren weißen Streifen am Himmel. Allerdings entstehen Kondensstreifen nicht bei jedem Flugzeug. Besonders deutlich sieht man sie bei Düsenflugzeugen, die in großer Höhe unterwegs sind. Propellermaschinen fliegen meist niedriger, wo die Temperaturen nicht kalt genug sind, damit sich sofort Eiskristalle bilden. Segelflugzeuge oder Hubschrauber hinterlassen deshalb in der Regel keine langen Kondensstreifen. Wie lange ein Kondensstreifen sichtbar bleibt, hängt vor allem von der Luftfeuchtigkeit ab. Ist die Luft feucht, können die Kondensstreifen lange bestehen bleiben und sich ausbreiten. Bei trockener Luft lösen sich die Streifen dagegen rasch wieder auf.

  5. 36

    Warum können wir in der Kälte unseren Atem sehen?

    An frostigen Tagen wird beim Ausatmen die Luft sichtbar, bei milden Temperaturen hingegen nicht. Hanna fragt Leo, woran das liegt. Entscheidend ist ein physikalischer Zusammenhang: Luft kann Wasser in gasförmiger Form aufnehmen, allerdings abhängig von ihrer Temperatur. Je wärmer sie ist, desto mehr Wasserdampf kann sie speichern. Dieser Vorgang begegnet uns im Alltag etwa dann, wenn eine Schale Wasser im Raum stehen bleibt und der Inhalt nach einiger Zeit verschwindet. Das Wasser verdunstet, geht also vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über und verteilt sich in der Umgebung. Wasserdampf selbst ist unsichtbar. Sichtbar wird Wasser erst, wenn es wieder kondensiert, also vom gasförmigen in den flüssigen Zustand zurückkehrt. Genau das geschieht im Winter beim Ausatmen. Die Atemluft ist etwa 37 Grad warm und mit Feuchtigkeit gesättigt. Trifft sie auf deutlich kältere Außenluft, sinkt ihre Temperatur abrupt. Da kalte Luft weniger Wasserdampf binden kann, wird der überschüssige Anteil als feine Tröpfchen ausgeschieden. Diese mikroskopisch kleinen Wassertröpfchen streuen das Licht und machen die ausgeatmete Luft sichtbar, ein Effekt, der auch bei Nebel zu beobachten ist. Auch hier sorgen schwebende Tröpfchen dafür, dass Licht in verschiedene Richtungen gelenkt wird. Bei höheren Außentemperaturen bleibt dieser Effekt in der Regel aus. Die Umgebungsluft ist dann warm genug, um den zusätzlichen Wasserdampf aufzunehmen, ohne dass es unmittelbar zur Kondensation kommt. Die sichtbare Atemluft an kalten Tagen ist somit kein „Rauch“, sondern ein physikalisch erklärbares Zusammenspiel von Temperatur, Feuchtigkeit und Kondensation.

  6. 35

    Was ist ein Schulschaltjahr?

    Warum dauert ein Schuljahr manchmal länger als ein anderes? Diese Frage stellt sich, wenn man genauer auf den Ferienkalender blickt. Während ein reguläres Schuljahr, ohne Ferien gerechnet, in der Regel 38 Unterrichtswochen umfasst, gibt es Ausnahmen. Eine solche stellt zum Beispiel das Schuljahr 2025/26 dar, in dem in Oberösterreich an 39 Wochen unterrichtet wird. Der Grund dafür liegt in der Struktur des Kalenders. Ein Kalenderjahr besteht aus 52 Wochen sowie einem oder zwei zusätzlichen Tagen. Gleichzeitig sind Beginn und Dauer der Sommerferien klar geregelt: Sie müssen zwischen dem 5. und 11. Juli beginnen und neun Wochen dauern. Diese festen Vorgaben führen dazu, dass sich die Anzahl der Unterrichtswochen von Jahr zu Jahr unterscheiden kann. Fallen diese Faktoren ungünstig zusammen, ergibt sich ein sogenanntes Schulschaltjahr, ein Schuljahr mit einer zusätzlichen Unterrichtswoche. Leo Ludick erläutert im Podcast genau, wie es zu dieser Verschiebung kommt und warum sie für den schulischen Jahresrythmus notwendig ist.

  7. 34

    Sieht man die chinesische Mauer vom Mond?

    Die Behauptung hält sich hartnäckig: Die Chinesische Mauer sei vom Mond aus mit freiem Auge zu erkennen. In der neuen Folge geht Leo Ludick dieser Frage nach und liefert eine klare physikalische Erklärung. Entscheidend ist dabei die Leistungsfähigkeit des menschlichen Auges. Ein normalsichtiges Auge kann zwei Punkte nur dann getrennt wahrnehmen, wenn sie unter einem bestimmten Mindestwinkel auf die Augenlinse treffen. Aus der großen Entfernung des Mondes ergibt sich daraus, dass ein Objekt dort mindestens eine Länge von rund 58 Kilometern haben müsste, um überhaupt erkennbar zu sein. Die Chinesische Mauer erfüllt diese Voraussetzung nicht. Sie ist nur etwa sechs Meter breit und kann nicht einmal von der Internationalen Raumstation ohne technische Hilfsmittel erkannt werden. Selbst aus dieser vergleichsweise geringen Entfernung wäre eine Breite von rund 58 Metern notwendig, um sie mit freiem Auge zu sehen. Zum Vergleich erklärt Leo Ludick, dass man aus einem Flugzeug in etwa 10.000 Metern Höhe Objekte ab einer Größe von rund eineinhalb Metern erkennen kann. Der Physiker erklärt anschaulich, wie leicht sich Wahrnehmung und Wirklichkeit unterscheiden können und warum physikalische Grundlagen helfen, Mythen einzuordnen.

  8. 33

    Seit wann gibt es die KI?

    Künstliche Intelligenz wirkt wie ein Phänomen der Gegenwart dabei reichen die gedanklichen Wurzeln deutlich weiter zurück. Leo Ludick zeigt in der neuen Folge, dass die Frage nach denkenden Maschinen Menschen schon seit Jahrhunderten beschäftigt. Bereits im 18. Jahrhundert tauchte die Vorstellung einer Maschine mit menschlichen Fähigkeiten in der Literatur auf: Der deutsche Schriftsteller Jean Paul beschreibt in seinem satirischen Werk „Auswahl aus des Teufels Papieren“ einen Schachautomaten, dem Verstand zugeschrieben wird. Ein frühes Gedankenexperiment, das erstaunlich gut zu heutigen KI-Debatten passt. Der wissenschaftliche Durchbruch folgte allerdings erst viel später. Als Geburtsstunde der modernen KI-Forschung gilt das Jahr 1956, als Forscher am Dartmouth College in den USA zu dem Entschluss kamen, dass Maschinen grundsätzlich lernen und denken können. Die zentrale Annahme damals: Es sei nur eine Frage der Zeit, bis diese Vision Realität werde. Heute, rund sieben Jahrzehnte später, ist die Künstliche Intelligenz nahezu allgegenwärtig. Leo Ludick ordnet diese Entwicklung ein und erklärt, wie aus philosophischen Überlegungen und frühen Ideen eine Schlüsseltechnologie unserer Zeit wurde.

  9. 32

    Wer erfand das Fernrohr?

    Wer hat das Fernrohr erfunden und warum ist die Antwort darauf garnicht so einfach? Wir begeben uns auf eine Reise von den ersten Brillenschleifern über Galileo Galilei bis zu Keplers astronomischem Fernrohr. Physikexperte Leo Ludick gibt Einblicke in die Anfänge der Optik und Astronomie, einfach und verständlich erklärt.

  10. 31

    Seit wann gibt es Computer?

    Vom mittelalterlichen Rechenberuf bis zum ersten elektronischen Wunderwerk der Technik: Physiker Leo Ludick geht der Frage nach, seit wann es Computer eigentlich gibt und warum ihre Geschichte schon viel früher beginnt, als die meisten denken.

  11. 30

    Wie entstand die Erde?

    Wie entstand die Erde? Gemeinsam mit Leo Ludick blicken wir 4,5 Milliarden Jahre zurück. Der Physiker nimmt  uns mit auf eine Reise in die Frühzeit des Sonnensystems und erklärt, wie moderne Laborexperimente und Computersimulationen unser Verständnis von der Entstehung der Erde geprägt haben.

  12. 29

    Warum kann man im Toten Meer nicht untergehen?

    Warum kann man im Toten Meer nicht untergehen? Leo erklärt das es an dem extrem hohen Salzgehalt des Toten Meeres liegt. Während das Mittelmeer etwa 3,8 Prozent Salz enthält, liegt der Salzgehalt im Toten Meer bei bis zu 35 Prozent. Das bedeutet: In einem einzigen Liter Wasser sind über ein Drittel Kilogramm Salz! Warum das so wichtig ist? Leo erklärt es anhand eines einfachen Experiments, das jeder zu Hause nachmachen kann: Ein Glas Wasser, ein Ei und etwas Salz – schon zeigt sich, was auch im Toten Meer passiert. Salz erhöht die Dichte des Wassers, wodurch der Auftrieb stärker wird. Das Ei wird dadurch leichter „getragen“. Im Toten Meer ist die Dichte so hoch, dass man automatisch an der Oberfläche treibt, ohne schwimmen zu müssen. Untergehen? Kaum möglich! Doch woher kommt eigentlich das viele Salz? Leo geht der Sache auf den Grund und erklärt, dass Regenwasser Salz aus Gesteinen löst, das schlussendlich über Flüsse ins Meer gelangt. Da das Tote Meer keinen Abfluss hat und Wasser stark verdunstet, bleibt das Salz zurück – über Jahrtausende hat sich so eine riesige Menge angesammelt. Weil das Wasser so salzig ist, gibt es dort kaum Lebewesen. Daher auch der Name: Totes Meer.

  13. 28
  14. 27

    Was sind Seepferdchen?

    Sie sind klein, leben im Meer und sehen ein bisschen aus wie Pferde: Seepferdchen gehören zu den ungewöhnlichsten Meeresbewohnern. Ihren Namen verdanken sie ihrem pferdeähnlichen Kopf und ihrer aufrechten Schwimmhaltung. Doch warum heißen sie „See“-pferdchen und nicht „Meer“-pferdchen? Im Deutschen bedeutet „die See“ auch „Meer“ – daher tragen auch Seesterne, Seehunde oder Seelöwen dieses „See“ im Namen. Die außergewöhnlichen Meerestiere gibt es in allen Größen: von winzigen 2 Zentimetern bis zu 35 Zentimetern Länge. Besonders einzigartig: Bei ihnen tragen die Männchen den Nachwuchs aus. In einem Brutbeutel am Bauch entwickeln sich die Eier, bis circa 500 Jungtiere ins Meer entlassen werden. Am liebsten leben Seepferdchen in warmen Küstengewässern. In Europa findet man sie etwa im Mittelmeer oder an der Atlantikküste – allerdings gut versteckt, denn sie sind wahre Meister der Tarnung. Mehr spannende Fakten über diese faszinierenden Meeresbewohner gibt es in der neuen Folge - also gleich reinhören!

  15. 26

    Warum kann ein Heißluftballon fliegen?

    Ein bunter Heißluftballon schwebt fast lautlos über die Landschaft – für viele ein faszinierender Anblick. Doch wie kann so ein riesiger Ballon überhaupt in die Luft steigen? Das Geheimnis liegt in der warmen Atmosphäre im Inneren des Ballons. Unter der Hülle erwärmt ein Brenner die Gase, die dadurch leichter werden als die kühlere Umgebung. So wie warme Luft über einer Kerze nach oben steigt, hebt sie auch den Ballon an. Damit der Ballon schwebt, muss die Auftriebskraft der warmen Luftmasse genau das Gewicht von Korb, Brenner und Passagieren ausgleichen. Wird die heiße Luft stärker erhitzt, steigt der Ballon höher. Kühlt sie ab oder entweicht durch eine Klappe an der Spitze, sinkt der Ballon langsam wieder zur Erde. Ein Heißluftballon lässt sich nicht wie ein Flugzeug steuern – er fährt immer mit dem Wind. Doch da die Windrichtungen in verschiedenen Höhen unterschiedlich sein können, kann der Pilot durch Auf- und Absteigen die Richtung beeinflussen. Erfahrung und genaue Wetterbeobachtung sind dabei entscheidend. Normale Fahrten gehen meist bis rund 1000 Meter hoch, mit Sauerstoff bis etwa 3000 Meter. Besonders hoch stieg 2005 der Inder Vijaypat Singhania mit seinem Heißluftballon: unglaubliche 21.000 Meter, also fast so hoch wie Verkehrsflugzeuge fliegen.

  16. 25

    Ist der Mars wirklich rot?

    Der Mars ist von der Sonne aus gesehen der vierte Planet in unserem Sonnensystem. Obwohl er nur halb so groß wie die Erde ist, gibt es dort trotzdem  jede Menge Spannendes zu entdecken.

  17. 24

    Warum sind Schnorchel so kurz?

    Roxanne (9) fragt, Leo erklärt: Ein Schnorchel ist eigentlich ein kleines Atemrohr. Mit seiner Hilfe kann man unter Wasser die Fische beobachten und dabei weiter Luft holen, ohne den Kopf ständig aus dem Wasser zu heben. Aber warum sind Schnorchel eigentlich so kurz? Das hat zwei Gründe: Frische Luft: Beim Ein- und Ausatmen braucht unser Körper Sauerstoff. Wenn das Rohr zu lang wäre, würde zu viel verbrauchte Luft darin steckenbleiben. So würde man nicht genug frischen Sauerstoff bekommen. Wasserdruck : Je tiefer man im Wasser ist, desto größer wird der Druck. Unsere Lunge kann sich dann nicht mehr richtig ausdehnen. Mit einem langen Schnorchel tief unter Wasser zu atmen, wäre also unmöglich. Darum sind Schnorchel meist nur etwa 30 Zentimeter lang und 3 Zentimeter breit – gerade richtig, damit man bequem und sicher atmen kann. Und wie tief kann man eigentlich tauchen? Wenn man die Luft anhält und ohne Schnorchel abtaucht, schaffen Anfänger meistens zwei bis drei Meter. Aber Achtung: Luftanhalten kann schnell gefährlich werden. Schon nach kurzer Zeit können Schwindel oder Übelkeit auftreten – deshalb sollte man nie länger als eine Minute die Luft anhalten. Mit einer Tauchflasche kommt man zwar viel tiefer ins Meer, aber das ist nichts für Anfänger. Beim Tauchen wird spezielle Pressluft verwendet, nicht reiner Sauerstoff. Außerdem braucht man dafür eine gute Ausbildung und viel Training. Deshalb sagt Leo: Für Kinder und Anfänger ist Schnorcheln die beste und sicherste Wahl. Eine spannende Folge, die erklärt, wie man beim Schnorcheln das Meer ganz sicher genießen kann.

  18. 23

    Warum wird bei einer langen Rutsche der Popo heiß?

    In der neuen Folge von „Du, Leo?“, dem Podcast der KinderNachrichten, dreht sich alles rund um das Thema: Reibung.

  19. 22

    Kann man durch eine Autoscheibe braun werden?

    Was passiert genau beim Sonnenbaden mit unserer Haut? Kann man durch die Autoscheibe eigentlich braun werden? Und warum ist Sonnenschutz auch im Auto trotzdem wichtig?

  20. 21

    Warum sind Regenwolken dunkel?

    Warum sind manche Wolken strahlend weiß und andere grau oder fast schwarz? Vor allem Regenwolken sehen oft schwer und dunkel aus. Was genau dahintersteckt und was das mit Licht, Wasser und Luft zu tun hat, erklärt Leo in dieser Folge.

  21. 20

    Wie bewegt sich die Erde?

    Wie schnell bewegt sich eigentlich unser Planet Erde? Leo Ludick erklärt in der neuen Podcast-Folge, wie unser Planet mit über 100.000 km/h durchs All fliegt - und wir trotzdem nichts davon merken.

  22. 19

    Was ist ein Lichtjahr?

    Wie misst man eigentlich Entfernungen im Weltall? Ein Lichtjahr klingt nach Zeit – ist aber eine Strecke. Leo erklärt, was dahintersteckt und warum wir beim Blick ins All eigentlich in die Vergangenheit schauen.

  23. 18

    Kann man unter einem Regenbogen durchfahren?

    Kann man unter einem Regenbogen durchfahren? Leo erklärt in der neuen Folge, warum der Regenbogen immer mit uns mitwandert, wieso er für jede Person anders aussieht und ob man ihn wirklich durchqueren kann .

  24. 17

    Wie forscht man in der Physik?

    Was macht man eigentlich als Physiker oder Physikerin? Sitzt man im Labor oder jagt man mit Raketen durch den Weltraum? Leo hat die Antwort und verrät uns in seiner neuen Folge: Wie forscht man eigentlich in der Physik?

  25. 16

    Warum ist manches Metall härter?

    Alufolie lässt sich mit einem Finger zerknüllen, ein Autodach hingegen ist so hart, dass es bei einem Hagelschauer kaum nachgibt – und doch bestehen beide aus Metall. Wie kann das sein? Diese spannende Alltagsfrage beantwortet Leo in der neuen Folge.

  26. 15

    Warum sieht man sich im Spiegel?

    Benjamin (5) fragt - Leo antwortet: Warum sieht man sich eigentlich im Spiegel? Und warum zeigt der Spiegel alles seitenverkehrt?

  27. 14

    Warum sind die Dinosaurier ausgestorben?

    Liam (10) fragt - Leo antwortet: Warum sind die Dinosaurier ausgestorben? Was hat ein Meteorit damit zu tun? Und was ist überhaupt ein Meteorit?

  28. 13

    Warum fallen Dinge zu Boden?

    Liam (10) fragt - Leo antwortet: Wie funktioniert die Erdanziehungskraft und wie schwer ist eigentlich unsere Erde?

  29. 12

    Was brauchen Pflanzen, damit sie wachsen können?

    Josefina (8) fragt - Leo antwortet: Was brauchen Pflanzen, damit sie wachsen können? Und warum wachsen keine Palmen im Gebirge?

  30. 11

    Warum ist der Marathon genau 42,195 km lang?

    Aulona fragt - Leo antwortet: Warum ist der Marathon genau 42, 195 km lang? Leo weiß Bescheid und erklärt es dir!

  31. 10

    Wie entsteht eine Sonnenfinsternis?

    Melina fragt - Leo antwortet: Was passiert, wenn es am Tag plötzlich dunkel wird? Keine Sorge, die Sonne geht nicht kaputt – es passiert etwas ganz Besonderes: eine Sonnenfinsternis!

  32. 9
  33. 8

    Können Katzen in der Nacht sehen?

    Hast du dich auch schon mal gefragt, ob Katzen in der Nacht sehen können? Leo erklärt es dir! Katzen sind nämlich wahre Nacht-Profis! Aber auch sie brauchen ein bisschen Licht, um gut sehen zu können. Leo verrät, wie das funktioniert und warum es ein wahres Geheimnis der Natur ist.

  34. 7

    Warum können Flugzeuge fliegen?

    Flugzeuge sind schwer - warum können sie trotzdem fliegen? Und wie schnell muss ein Flugzeug sein, dass es überhaupt starten kann?

  35. 6

    Wie viele Satelliten gibt es im All?

    Veronika fragt - Leo antwortet: Wie viele Satelliten schwirren im All umher? Und wie hoch fliegen sie eigentlich?

  36. 5

    Warum klebt der Klebstoff in der Tube nicht?

    Chiara fragt - Leo antwortet: Warum klebt der Klebstoff in der Tube nicht, aber heraußen schon? Und wie ist das bei Sekundenkleber?

  37. 4

    Seit wann gibt es das Internet?

    Ella fragt - Leo antwortet: Seit wann gibt es eigentlich das Internet und wo wurde es erfunden?

  38. 3

    Wie groß wird eine Schneeflocke?

    Veronika fragt - Leo antwortet: Wie groß kann eigentlich eine Schneeflocke werden? Und wie groß ist die größte jemals gemessene Schneeflocke?

  39. 2

    Wie schwer sind eigentlich Wolken?

    Chiara fragt - Leo antwortet: Wie schwer sind Wolken und warum fallen sie nicht vom Himmel? Und was hat das ganze mit Eiskristallen zu tun?

  40. 1

    Trailer: "Du, Leo?"

    Im neuen Wissens-Podcast „Du, Leo?“ stellen Kinder und Jugendliche Fragen rund um die Rätsel des Alltags, schnuppern dabei Medienluft und begeistern andere für naturwissenschaftliche Themen.

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