EPISODE · Jun 12, 2026 · 4 MIN
Das Börsenmagazin vom 12.Juni 2026
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Die Finanzmärkte starteten nervös in die Woche. Nach den Verlusten bei Technologiewerten in der Vorwoche schwankten die Kurse stark, und der Nasdaq lag zeitweise fast 8 % unter seinem Höchststand. Zusätzlich sorgten große Börsengänge für Unsicherheit, da sie viel Kapital binden und andere Aktien belasten könnten. Gegen Ende der Woche verbesserte sich die Stimmung deutlich. Ausschlaggebend war jedoch nicht die bevorstehende Fußball-WM, sondern Signale einer möglichen Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Aussagen von Donald Trump führten zu Erleichterung an den Märkten. Der Ölpreis fiel daraufhin um rund 4 %, und die Aktienmärkte in den USA sowie Asien konnten einen Großteil ihrer Verluste wettmachen. Die großen US-Indizes und der SMI schlossen die Woche etwa 1 % im Plus. Ein zentrales Thema war der Börsengang von SpaceX. Das Unternehmen sammelte rund 75 Milliarden US-Dollar frisches Kapital ein und wird nun mit fast 1,8 Billionen US-Dollar bewertet – trotz eines Verlusts von 5 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr. Investoren setzen damit klar auf das zukünftige Wachstum des Raumfahrtkonzerns. Elon Musk behält die Kontrolle über das Unternehmen und könnte durch die hohe Bewertung der erste Dollar-Billionär werden. Auch die Geldpolitik stand im Fokus. Die Europäische Zentralbank erhöhte die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte aufgrund der wieder gestiegenen Inflation. In den USA stieg die Inflation auf 4,2 % und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Jahren. Hauptgrund sind die höheren Energiepreise. Zinssenkungen erscheinen deshalb derzeit unwahrscheinlich, vielmehr wächst der Druck für weitere Zinserhöhungen. Dennoch wird erwartet, dass der neue Fed-Präsident Kevin Warsh die Zinsen zunächst unverändert lässt. Für die kommende Woche richten sich die Blicke auf die Zentralbanken. Die US-Notenbank, die Bank of Japan, die Bank of England und die Schweizerische Nationalbank werden über ihre Zinspolitik entscheiden. Die Märkte rechnen mit einer weiteren Zinserhöhung in Japan, während in den USA, Großbritannien und der Schweiz keine Änderungen erwartet werden. Auch bei der SNB wird vorerst kein Zinsschritt erwartet. Abseits der Finanzmärkte bleibt die Hoffnung auf einen Erfolg der Schweizer Nationalmannschaft im Spiel gegen Katar bestehen.
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Die Finanzmärkte starteten nervös in die Woche. Nach den Verlusten bei Technologiewerten in der Vorwoche schwankten die Kurse stark, und der Nasdaq lag zeitweise fast 8 % unter seinem Höchststand. Zusätzlich sorgten große Börsengänge für Unsicherheit, da sie viel Kapital binden und andere Aktien belasten könnten. Gegen Ende der Woche verbesserte sich die Stimmung deutlich. Ausschlaggebend war jedoch nicht die bevorstehende Fußball-WM, sondern Signale einer möglichen Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Aussagen von Donald Trump führten zu Erleichterung an den Märkten. Der Ölpreis fiel daraufhin um rund 4 %, und die Aktienmärkte in den USA sowie Asien konnten einen Großteil ihrer Verluste wettmachen. Die großen US-Indizes und der SMI schlossen die Woche etwa 1 % im Plus. Ein zentrales Thema war der Börsengang von SpaceX. Das Unternehmen sammelte rund 75 Milliarden US-Dollar frisches Kapital ein und wird nun mit fast 1,8 Billionen US-Dollar bewertet – trotz eines Verlusts von 5 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr. Investoren setzen damit klar auf das zukünftige Wachstum des Raumfahrtkonzerns. Elon Musk behält die Kontrolle über das Unternehmen und könnte durch die hohe Bewertung der erste Dollar-Billionär werden. Auch die Geldpolitik stand im Fokus. Die Europäische Zentralbank erhöhte die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte aufgrund der wieder gestiegenen Inflation. In den USA stieg die Inflation auf 4,2 % und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Jahren. Hauptgrund sind die höheren Energiepreise. Zinssenkungen erscheinen deshalb derzeit unwahrscheinlich, vielmehr wächst der Druck für weitere Zinserhöhungen. Dennoch wird erwartet, dass der neue Fed-Präsident Kevin Warsh die Zinsen zunächst unverändert lässt. Für die kommende Woche richten sich die Blicke auf die Zentralbanken. Die US-Notenbank, die Bank of Japan, die Bank of England und die Schweizerische Nationalbank werden über ihre Zinspolitik entscheiden. Die Märkte rechnen mit einer weiteren Zinserhöhung in Japan, während in den USA, Großbritannien und der Schweiz keine Änderungen erwartet werden. Auch bei der SNB wird vorerst kein Zinsschritt erwartet. Abseits der Finanzmärkte bleibt die Hoffnung auf einen Erfolg der Schweizer Nationalmannschaft im Spiel gegen Katar bestehen.
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Das Börsenmagazin vom 12.Juni 2026
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