EPISODE · May 16, 2026 · 3 MIN
Das Börsenmagazin vom 15. Mai 2026
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Die Finanzmärkte zeigten sich zuletzt etwas ruhiger, wie bereits in der Vorwoche erwartet. Dennoch bleiben geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten zentral. Im Fokus stehen weiterhin die Spannungen im Nahen Osten: Sowohl die USA als auch der Iran lehnten die gegenseitigen Vorschläge für ein Friedensabkommen ab. Dadurch bleibt die Lage angespannt, insbesondere wegen der blockierten Strasse von Hormuz, was die Energiepreise hoch hält und den Inflationsdruck verstärkt. Auch das Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping sorgte für Aufmerksamkeit. Zwar gab es Zeichen einer möglichen Stabilisierung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, doch die grundlegenden Konflikte – insbesondere in den Bereichen Handel, Taiwan und Technologie – bestehen weiterhin. Wirtschaftlich rückten vor allem die USA in den Mittelpunkt. Die Inflation stieg überraschend stark auf rund 3,8 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Mai 2023. Hauptgründe dafür sind höhere Energie- und Dienstleistungspreise. In der Folge stiegen auch die Anleihezinsen deutlich an: Zehnjährige US-Staatsanleihen liegen inzwischen bei rund 4,5 Prozent, während die Renditen 30-jähriger Anleihen zeitweise über fünf Prozent kletterten – ein Niveau wie zuletzt vor der Finanzkrise. Trotz der höheren Zinsen erreichten die US-Börsen zwischenzeitlich neue Höchststände, getragen von der anhaltenden KI-Euphorie. Gleichzeitig wachsen jedoch die Zweifel an der Nachhaltigkeit dieser Rally. Gegen Ende der Woche überwogen deshalb wieder vorsichtigere Marktstimmungen. In den kommenden Wochen richtet sich der Blick insbesondere auf die Quartalszahlen von Nvidia. Nachdem AMD mit starken Ergebnissen überzeugt und dem KI-Sektor neuen Schwung verliehen hat, wird nun entscheidend sein, ob Nvidia die hohen Erwartungen erfüllen kann.
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Die Finanzmärkte zeigten sich zuletzt etwas ruhiger, wie bereits in der Vorwoche erwartet. Dennoch bleiben geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten zentral. Im Fokus stehen weiterhin die Spannungen im Nahen Osten: Sowohl die USA als auch der Iran lehnten die gegenseitigen Vorschläge für ein Friedensabkommen ab. Dadurch bleibt die Lage angespannt, insbesondere wegen der blockierten Strasse von Hormuz, was die Energiepreise hoch hält und den Inflationsdruck verstärkt. Auch das Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping sorgte für Aufmerksamkeit. Zwar gab es Zeichen einer möglichen Stabilisierung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, doch die grundlegenden Konflikte – insbesondere in den Bereichen Handel, Taiwan und Technologie – bestehen weiterhin. Wirtschaftlich rückten vor allem die USA in den Mittelpunkt. Die Inflation stieg überraschend stark auf rund 3,8 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Mai 2023. Hauptgründe dafür sind höhere Energie- und Dienstleistungspreise. In der Folge stiegen auch die Anleihezinsen deutlich an: Zehnjährige US-Staatsanleihen liegen inzwischen bei rund 4,5 Prozent, während die Renditen 30-jähriger Anleihen zeitweise über fünf Prozent kletterten – ein Niveau wie zuletzt vor der Finanzkrise. Trotz der höheren Zinsen erreichten die US-Börsen zwischenzeitlich neue Höchststände, getragen von der anhaltenden KI-Euphorie. Gleichzeitig wachsen jedoch die Zweifel an der Nachhaltigkeit dieser Rally. Gegen Ende der Woche überwogen deshalb wieder vorsichtigere Marktstimmungen. In den kommenden Wochen richtet sich der Blick insbesondere auf die Quartalszahlen von Nvidia. Nachdem AMD mit starken Ergebnissen überzeugt und dem KI-Sektor neuen Schwung verliehen hat, wird nun entscheidend sein, ob Nvidia die hohen Erwartungen erfüllen kann.
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