EPISODE · Sep 20, 2024 · 2 MIN
Das Börsenmagazin vom 20. September 2024
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Die US-Notenbank (FED) hat die Zinswende eingeläutet und erstmals in diesem Konjunkturzyklus die Zinsen um 0,5 % gesenkt. Zudem signalisierte sie für das kommende Jahr weitere Lockerungen der Geldpolitik um insgesamt 1 Prozentpunkt. Diese Maßnahmen zeigen, dass die FED eine Rezession in den USA für möglich hält und verhindern will, dass sie zu spät auf eine Abschwächung reagiert. Der FED-Vorsitzende Jerome Powell betonte, dass alles unternommen wird, um eine starke Abschwächung der US-Konjunktur zu vermeiden. Die Mehrheit der Marktteilnehmer hatte den Zinsschritt von 50 Basispunkten erwartet, aber die Hinweise auf eine mögliche Rezession führten zu Unruhe. Zunächst stiegen die Aktienkurse, fielen aber bis zum Ende des Tages ins Negative. Im Gegensatz dazu reagierten asiatische und europäische Märkte positiv. Technologieaktien wie NVIDIA und Tesla sowie Großbanken erlebten nach einem Rückgang am Mittwoch einen neuen Höhenflug. Die Anleihemärkte blieben weitgehend unbeeindruckt. Die Entscheidung der FED hat die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) erhöht. Die SNB befindet sich jedoch in einer guten Position, da die Inflation unter Kontrolle ist und der Exportsektor erste Anzeichen einer Erholung zeigt. In der nächsten Woche rückt die globale Konjunkturentwicklung in den Fokus. Es werden Stimmungswerte von Unternehmen aus Industrienationen erwartet, die als Indikator für die Konjunkturentwicklung gelten. Ende der Woche werden zudem Daten zur Einkommens- und Konsumentwicklung der US-Haushalte sowie die US-Konsuminflation veröffentlicht. Unternehmensnachrichten werden erst wieder nach Ende des Quartals erwartet.
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Die US-Notenbank (FED) hat die Zinswende eingeläutet und erstmals in diesem Konjunkturzyklus die Zinsen um 0,5 % gesenkt. Zudem signalisierte sie für das kommende Jahr weitere Lockerungen der Geldpolitik um insgesamt 1 Prozentpunkt. Diese Maßnahmen zeigen, dass die FED eine Rezession in den USA für möglich hält und verhindern will, dass sie zu spät auf eine Abschwächung reagiert. Der FED-Vorsitzende Jerome Powell betonte, dass alles unternommen wird, um eine starke Abschwächung der US-Konjunktur zu vermeiden. Die Mehrheit der Marktteilnehmer hatte den Zinsschritt von 50 Basispunkten erwartet, aber die Hinweise auf eine mögliche Rezession führten zu Unruhe. Zunächst stiegen die Aktienkurse, fielen aber bis zum Ende des Tages ins Negative. Im Gegensatz dazu reagierten asiatische und europäische Märkte positiv. Technologieaktien wie NVIDIA und Tesla sowie Großbanken erlebten nach einem Rückgang am Mittwoch einen neuen Höhenflug. Die Anleihemärkte blieben weitgehend unbeeindruckt. Die Entscheidung der FED hat die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) erhöht. Die SNB befindet sich jedoch in einer guten Position, da die Inflation unter Kontrolle ist und der Exportsektor erste Anzeichen einer Erholung zeigt. In der nächsten Woche rückt die globale Konjunkturentwicklung in den Fokus. Es werden Stimmungswerte von Unternehmen aus Industrienationen erwartet, die als Indikator für die Konjunkturentwicklung gelten. Ende der Woche werden zudem Daten zur Einkommens- und Konsumentwicklung der US-Haushalte sowie die US-Konsuminflation veröffentlicht. Unternehmensnachrichten werden erst wieder nach Ende des Quartals erwartet.
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