EPISODE · Nov 22, 2024 · 3 MIN
Das Börsenmagazin vom 22. November 2024
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Die Woche begann eher ruhig, bis am Mittwoch die Quartalszahlen des Chipherstellers NVIDIA veröffentlicht wurden. Das Unternehmen konnte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln und hält weiterhin an einem positiven Ausblick für die Zukunft fest. Trotz der starken Zahlen scheinen die Erwartungen mittlerweile jedoch fast zu hoch zu sein. Die Aktie verlor einen Tag nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse knapp 1 Prozent an Wert. Gegen Ende der Woche zeigten sich auch die Aktienmärkte in den USA und Europa freundlicher. Dazu dürfte auch der Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA beigetragen haben. Die Märkte werteten dies offenbar als positives Zeichen, dass sich der US-Arbeitsmarkt nicht weiter abgekühlt hat. Auf der anderen Seite fielen die Zahlen des Immobilienmarktes eher enttäuschend aus. Das dürfte auf die gestiegenen Kapitalmarktzinsen und die Befürchtungen von längerfristig höheren Zinsen zurückzuführen sein. In der Schweiz stachen vor allem die starken Exportzahlen positiv hervor. Mit einem Zuwachs von über 11 Prozent lagen diese deutlich über den Erwartungen. Besonders die Pharmabranche trug mit einem Plus von 22 Prozent dazu bei. Der größte Verlierer bleibt die Uhrenindustrie, was sich diese Woche auch bei Swatch und Richemont zeigte. Tatsächlich entwickelte sich Bitcoin weiterhin positiv und bleibt in dieser Woche der klare Gewinner. Der Marktwert der Kryptowährung überschritt diese Woche sogar die Marke von 98.000 US-Dollar. Seit dem Wahlsieg von Donald Trump hat Bitcoin insgesamt über 40 Prozent zugelegt. Dies liegt daran, dass sich Trump während seines Wahlkampfs als krypto-freundlich positioniert hat und eine klarere sowie weniger strenge Regulierung in Aussicht stellte. Nächste Woche dürfte aus ökonomischer Sicht spannender werden. Vor allem die Stimmungs- und Inflationszahlen aus der Eurozone sowie die Zahlen zu den privaten Konsumausgaben könnten von Interesse sein.
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Die Woche begann eher ruhig, bis am Mittwoch die Quartalszahlen des Chipherstellers NVIDIA veröffentlicht wurden. Das Unternehmen konnte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln und hält weiterhin an einem positiven Ausblick für die Zukunft fest. Trotz der starken Zahlen scheinen die Erwartungen mittlerweile jedoch fast zu hoch zu sein. Die Aktie verlor einen Tag nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse knapp 1 Prozent an Wert. Gegen Ende der Woche zeigten sich auch die Aktienmärkte in den USA und Europa freundlicher. Dazu dürfte auch der Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA beigetragen haben. Die Märkte werteten dies offenbar als positives Zeichen, dass sich der US-Arbeitsmarkt nicht weiter abgekühlt hat. Auf der anderen Seite fielen die Zahlen des Immobilienmarktes eher enttäuschend aus. Das dürfte auf die gestiegenen Kapitalmarktzinsen und die Befürchtungen von längerfristig höheren Zinsen zurückzuführen sein. In der Schweiz stachen vor allem die starken Exportzahlen positiv hervor. Mit einem Zuwachs von über 11 Prozent lagen diese deutlich über den Erwartungen. Besonders die Pharmabranche trug mit einem Plus von 22 Prozent dazu bei. Der größte Verlierer bleibt die Uhrenindustrie, was sich diese Woche auch bei Swatch und Richemont zeigte. Tatsächlich entwickelte sich Bitcoin weiterhin positiv und bleibt in dieser Woche der klare Gewinner. Der Marktwert der Kryptowährung überschritt diese Woche sogar die Marke von 98.000 US-Dollar. Seit dem Wahlsieg von Donald Trump hat Bitcoin insgesamt über 40 Prozent zugelegt. Dies liegt daran, dass sich Trump während seines Wahlkampfs als krypto-freundlich positioniert hat und eine klarere sowie weniger strenge Regulierung in Aussicht stellte. Nächste Woche dürfte aus ökonomischer Sicht spannender werden. Vor allem die Stimmungs- und Inflationszahlen aus der Eurozone sowie die Zahlen zu den privaten Konsumausgaben könnten von Interesse sein.
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