EPISODE · Aug 31, 2025 · 36 MIN
Interview mit Celina "Mein Umgang mit Narkolepsie" / 089
from Der ACT-Podcast ! schoen_achtsam
Mit Narkolepsie zu leben bedeutet, sich immer wieder mit den eigenen körperlichen Grenzen und unvorhersehbaren Symptomen auseinanderzusetzen. Es ist nicht nur eine medizinische, sondern auch eine emotionale und psychologische Herausforderung. Müdigkeit, plötzliche Schlafattacken und die ständige Wachsamkeit im Alltag können leicht zu Frustration, Selbstzweifeln oder dem Gefühl führen, eingeschränkt zu sein. ACT kann dabei helfen, einen konstruktiven Umgang zu entwickeln. Statt permanent gegen die Erkrankung anzukämpfen, lädt sie dazu ein, anzuerkennen, dass die Narkolepsie Teil der eigenen Lebensrealität ist – ohne dass sie die gesamte Identität bestimmt. Akzeptanz bedeutet hier nicht Resignation, sondern, die Energie auf das zu richten, was trotz der Erkrankung möglich ist. Psychologische Flexibilität spielt eine wichtige Rolle: Offen für die eigenen Empfindungen zu bleiben, den Umgang mit Müdigkeit oder Schwäche achtsam zu gestalten und bewusst zu wählen, wie man seine Zeit und Energie einsetzen möchte. Werteorientierung kann helfen, Prioritäten klar zu setzen – etwa, Beziehungen zu pflegen, Kreativität auszuleben oder berufliche Projekte in angepasstem Rahmen zu verfolgen. Selbstmitgefühl ist dabei essenziell. Sich Pausen zu erlauben, Unterstützung anzunehmen und kleine, realistische Schritte zu feiern, sind keine Schwächen, sondern Zeichen von Selbstfürsorge. Narkolepsie mag den Weg manchmal unberechenbar machen – doch es ist möglich, ihn so zu gestalten, dass er den eigenen Werten entspricht und das Leben trotz Einschränkungen bereichert.
What this episode covers
Mit Narkolepsie zu leben bedeutet, sich immer wieder mit den eigenen körperlichen Grenzen und unvorhersehbaren Symptomen auseinanderzusetzen. Es ist nicht nur eine medizinische, sondern auch eine emotionale und psychologische Herausforderung. Müdigkeit, plötzliche Schlafattacken und die ständige Wachsamkeit im Alltag können leicht zu Frustration, Selbstzweifeln oder dem Gefühl führen, eingeschränkt zu sein. ACT kann dabei helfen, einen konstruktiven Umgang zu entwickeln. Statt permanent gegen die Erkrankung anzukämpfen, lädt sie dazu ein, anzuerkennen, dass die Narkolepsie Teil der eigenen Lebensrealität ist – ohne dass sie die gesamte Identität bestimmt. Akzeptanz bedeutet hier nicht Resignation, sondern, die Energie auf das zu richten, was trotz der Erkrankung möglich ist. Psychologische Flexibilität spielt eine wichtige Rolle: Offen für die eigenen Empfindungen zu bleiben, den Umgang mit Müdigkeit oder Schwäche achtsam zu gestalten und bewusst zu wählen, wie man seine Zeit und Energie einsetzen möchte. Werteorientierung kann helfen, Prioritäten klar zu setzen – etwa, Beziehungen zu pflegen, Kreativität auszuleben oder berufliche Projekte in angepasstem Rahmen zu verfolgen. Selbstmitgefühl ist dabei essenziell. Sich Pausen zu erlauben, Unterstützung anzunehmen und kleine, realistische Schritte zu feiern, sind keine Schwächen, sondern Zeichen von Selbstfürsorge. Narkolepsie mag den Weg manchmal unberechenbar machen – doch es ist möglich, ihn so zu gestalten, dass er den eigenen Werten entspricht und das Leben trotz Einschränkungen bereichert.
NOW PLAYING
Interview mit Celina "Mein Umgang mit Narkolepsie" / 089
No transcript for this episode yet
Similar Episodes
Mar 26, 2026 ·1m
Jan 2, 2026 ·47m
Dec 21, 2025 ·46m