EPISODE · Sep 14, 2025 · 8 MIN
Wie hilft mir ACT beim Umgang mit Finanzsorgen? / 091
from Der ACT-Podcast ! schoen_achtsam
Finanzsorgen können sehr belastend sein – sie wecken oft Ängste, Zukunftssorgen und Schuldgefühle. Der Verstand kreist dann schnell um Gedanken wie „Ich werde es nie schaffen“ oder „Ich bin gescheitert“. Diese Gedankenspiralen erzeugen noch mehr Druck, ohne dass sie das eigentliche Problem lösen. ACT lädt dazu ein, zwei Ebenen zu unterscheiden: Zum einen gibt es die ganz konkreten Handlungen, die finanziell sinnvoll sind (z. B. Ausgaben prüfen, Beratung in Anspruch nehmen, kleine Schritte zur Entlastung planen). Zum anderen gibt es die innere Ebene – den Umgang mit Gedanken und Gefühlen, die in solchen Situationen auftreten. Mit Akzeptanz kannst du anerkennen, dass Sorgen, Angst oder Scham auftauchen. Sie sind normale Begleiter, wenn es ums Geld geht. Mit Defusion kannst du üben, Gedanken wie „Ich bin wertlos, weil ich Schulden habe“ als genau das zu erkennen, was sie sind: Gedanken, keine Fakten. Achtsamkeitsübungen helfen, dich immer wieder ins Hier und Jetzt zurückzuholen, statt in Sorgen über die Zukunft zu versinken. Entscheidend ist die Werteorientierung: Welche Haltung möchtest du trotz finanzieller Schwierigkeiten leben? Vielleicht geht es um Verantwortung, Ehrlichkeit oder Fürsorge – auch für dich selbst. Dann kannst du kleine Schritte gehen, die nicht nur Zahlen betreffen, sondern auch deine Würde und Selbstachtung stärken. So wird der Umgang mit Finanzsorgen nicht nur zur Frage des Kontostands, sondern auch zu einer Chance, bewusst und klar zu handeln – im Einklang mit deinen Werten, auch wenn die Umstände schwierig sind.
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Finanzsorgen können sehr belastend sein – sie wecken oft Ängste, Zukunftssorgen und Schuldgefühle. Der Verstand kreist dann schnell um Gedanken wie „Ich werde es nie schaffen“ oder „Ich bin gescheitert“. Diese Gedankenspiralen erzeugen noch mehr Druck, ohne dass sie das eigentliche Problem lösen. ACT lädt dazu ein, zwei Ebenen zu unterscheiden: Zum einen gibt es die ganz konkreten Handlungen, die finanziell sinnvoll sind (z. B. Ausgaben prüfen, Beratung in Anspruch nehmen, kleine Schritte zur Entlastung planen). Zum anderen gibt es die innere Ebene – den Umgang mit Gedanken und Gefühlen, die in solchen Situationen auftreten. Mit Akzeptanz kannst du anerkennen, dass Sorgen, Angst oder Scham auftauchen. Sie sind normale Begleiter, wenn es ums Geld geht. Mit Defusion kannst du üben, Gedanken wie „Ich bin wertlos, weil ich Schulden habe“ als genau das zu erkennen, was sie sind: Gedanken, keine Fakten. Achtsamkeitsübungen helfen, dich immer wieder ins Hier und Jetzt zurückzuholen, statt in Sorgen über die Zukunft zu versinken. Entscheidend ist die Werteorientierung: Welche Haltung möchtest du trotz finanzieller Schwierigkeiten leben? Vielleicht geht es um Verantwortung, Ehrlichkeit oder Fürsorge – auch für dich selbst. Dann kannst du kleine Schritte gehen, die nicht nur Zahlen betreffen, sondern auch deine Würde und Selbstachtung stärken. So wird der Umgang mit Finanzsorgen nicht nur zur Frage des Kontostands, sondern auch zu einer Chance, bewusst und klar zu handeln – im Einklang mit deinen Werten, auch wenn die Umstände schwierig sind.
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Wie hilft mir ACT beim Umgang mit Finanzsorgen? / 091
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