PODCAST · business
dehner Business Podcast - Organisationale Resilienz, Unternehmenskultur und Leadership
by Alice Dehner
Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ ist der Führungskräfte-Impuls, Business Talk und Management-Input. Mit Gedanken, die Unternehmen stärken für die Zukunft.Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit und Kompetenz der Zukunft. Unternehmen und Führungskräfte müssen immer schneller auf sich ändernde Anforderungen reagieren. In einer Krise zu verharren, ist keine Option. Sie müssen vielmehr den Change wie selbstverständlich integrieren, um die Zukunft der Organisation zu sichern. Mitarbeitende werden in Veränderungsprozesse einbezogen, starke Führungsteams steuern die Organisation und bei Veränderungen bleibt das Unternehmen effizient und leistungsstark.Dabei setzt organisationale Resilienz nicht nur auf agile Organisationsstrukturen. Die Haltungen und Werte der Führungskräfte und Mitarbeitenden stehen im Fokus. So gelingt es Organisationen, wertvolle Ressourcen in Krisenzeiten zu nutzen.Resilienz ist der Schlüsselfaktor, der in unserer VUCA Welt den Fortbestand und die
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Familienunternehmen im Konzern #dBp117
Warum entstehen in großen Konzernen oft Widerstände, die an Familienunternehmen erinnern? Das liegt daran, dass viele Konflikte in Change-Prozessen mit dem Erleben von Wertschätzung und Identität zu tun haben. Ein typisches Muster zeigt sich, wenn jemand neu ins Unternehmen eintritt. Sie bringen frische Ideen und wollen Strukturen verändern. Bei erfahrenen Mitarbeitenden kommt jedoch oft etwas anderes an. Nämlich die Botschaft, dass ihre bisherige Arbeit nicht ausreichend gewesen war. Das löst Widerstand aus. Es geht also weniger darum, dass die Bereitschaft zur Veränderung fehlte, sondern um ein vages Gefühl der Abwertung. Diese Dynamik kennt man aus Familienunternehmen im Generationenwechsel. Doch sie zeigt sich auch in Konzernen, etwa bei Projektübergaben oder strategischen Neuausrichtungen. Wer das versteht, erkennt den Widerstand als einen Hinweis auf fehlende Würdigung des bis dahin Geleisteten. Damit löst sich der Widerstand von der Person und kann anders adressiert werden. Der Schlüssel liegt also in der Kommunikation. Führung bedeutet hier, beides gleichzeitig zu leisten. Wertschätzung für das bisher Erreichte zu geben und Klarheit über die notwendige Weiterentwicklung zu schaffen. Gelingt diese Balance, entsteht echte Anschlussfähigkeit für Veränderung.
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Psychologische Spiele in Change-Prozessen #dBp116
Es steht mal wieder eine Veränderung an. Und schlagartig wird es zäh. Gespräche verlaufen im Kreis und Emotionen kochen hoch. Was hier passiert, sind in der Regel keine sachlich begründbaren Widerstände. Es handelt sich vielmehr um sogenannte „psychologische Spiele“. Diese unbewussten Kommunikationsmuster folgen einer klaren Dramaturgie. Ein scheinbar harmloser Satz trifft einen wunden Punkt. Die andere Seite reagiert. Und schon entsteht ein destruktives Muster, das in die Sackgasse führt. Gerade in Change-Prozessen treten diese Dynamiken verstärkt auf, weil Unsicherheit, unklare Rollen und diffuse Machtverhältnisse den Nährboden dafür liefern. Diese Spiele sind keine bewusste Manipulation, sondern erlernte Notfallstrategien, die greifen, wenn wir uns unsicher fühlen. Für Führungskräfte ist es unerlässlich, die eigenen Trigger zu kennen und bewusst aus diesen Mustern auszusteigen. Denn genau das ist ihre Aufgabe in schwierigen Situationen. Sie müssen in der Lage sein, nicht auf jeden Impuls zu reagieren, sondern souverän zu bleiben und den anderen Orientierung zu geben. Wer versteht, wie psychologische Spiele funktionieren, kann Gespräche anders führen. Statt sich in Konflikten zu verstricken, entsteht Raum für Klarheit, Verständnis und echte Entwicklung im Team.
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Systemische Faktoren im Selbstmanagement #dBp115
Selbstmanagement gilt oft als Schlüssel gegen Stress. Priorisieren, strukturieren, abgrenzen. All das ist wichtig. Und doch reicht es manchmal nicht aus. Alice Dehner zeigt an einem Coachingfall, warum Stress nicht nur aus individuellen Mustern oder fehlender Disziplin entsteht, sondern auch aus systemischen Widersprüchen im Unternehmen. Im Mittelpunkt steht eine Führungskraft, die fachlich stark ist, Verantwortung übernimmt und Projekte voranbringt. Genau darin lag jedoch das Problem. Sie übernahm Aufgaben, ohne dafür die formale Rolle zu haben. Im Meeting griff sie ein, brachte Dinge ins Laufen und wurde dafür geschätzt. Systemseitig blieb sie jedoch ohne klaren Auftrag. Andere orientierten sich weiter an den offiziell verantwortlichen Personen. So entstand ein permanenter Kraftverlust. Viel Einsatz für wenig Wirksamkeit. An diesem Beispiel wird deutlich, warum Selbstmanagement immer auch eine Rollenklärung braucht. Wer Wirkung erzielen will, muss prüfen, ob die eigene Rolle den gewünschten Impact überhaupt ermöglicht. Sonst beginnt der Kampf gegen Windmühlen. Alice Dehner zeigt, wie Führungskräfte und Mitarbeitende durch mehr Rollenklarheit, saubere Verantwortlichkeiten und eine bewusste Reflexion ihrer systemischen Position wieder handlungsfähig werden.
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Vertrauen im Team aufbauen #dBp114
Vertrauen im Team entsteht nicht automatisch mit einer neuen Führungsrolle. Gerade dann nicht, wenn ein Team bereits viele Führungswechsel erlebt hat, Entscheidungen lange offengeblieben sind oder die Führungskraft über längere Zeit kaum greifbar war. Wie kann eine Führungskraft unter solchen Voraussetzungen dennoch Vertrauen aufbauen? Der Weg führt über klare Strukturen, echte Begegnungen und verlässliches Verhalten im Alltag. So kann eine sinnvolle Umgestaltung der Meetingstrukturen ein erster Schritt sein. Häufigere Kontaktpunkte statt seltener langer Runden tragen zum Vertrauensaufbau bei. Setzen Sie auf informellen Austausch und bewusst geführte Erwartungsklärung. Es gilt, bewusst zuzuhören, Klarheit zu schaffen und verbindlich zu kommunizieren. Wer als Führungskraft sichtbar bleibt, Zusagen einhält und offen benennt, was gerade möglich ist und was nicht, schafft Schritt für Schritt eine belastbare Vertrauensbasis in seinem Team.
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Führungsdefinition #dBp113
Das Ziel ist klar, das Team ist motiviert und trotzdem entsteht immer wieder der Impuls, als Führungskraft genauer hinzuschauen, nachzujustieren und einzelne Schritte zu kontrollieren. Dabei beschreiben die meisten Führungsdefinitionen etwas anderes. Führung bedeutet, Ziele zu setzen, Orientierung zu geben, Mitarbeitende zu motivieren und gemeinsam Ergebnisse zu erreichen. Die Aufgabe der Führungskraft besteht darin, den Rahmen zu schaffen, in dem Leistung möglich wird. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein anderes Muster. Aus einem starken Verantwortungsgefühl heraus übernehmen viele Führungskräfte nicht nur die Verantwortung für das Ergebnis, sondern auch für den Weg dorthin. Sie greifen ein, korrigieren Entscheidungen und steuern Abläufe immer genauer. So entsteht schnell Micromanagement. Die entscheidende Frage lautet deshalb: Muss eine Führungskraft wirklich jeden Schritt kontrollieren, um am Ende für das Ergebnis einstehen zu können?
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Kulturschock #dBp112
Stellen Sie sich vor, Sie haben den Job gewechselt und landen gefühlt auf einem anderen Kontinent. Die Sprache ist zwar vertraut, sie haben ja nicht das Land gewechselt. Dennoch gelten plötzlich völlig andere Regeln. Karrierewege, Entscheidungsbefugnisse und unausgeprochene Erwartungen – im Grunde funktioniert alles anders als bisher. Was im universitären Kontext als proaktive Exzellenz gilt, kann im Konzern als illoyales Vorpreschen wahrgenommen werden. Was im Dienstleistungsumfeld als angemessene Zurückhaltung erscheint, wirkt im mittelständischen Produktionsbetrieb wie fehlende Initiative. Und wer aus einer stark regulierten Bankenwelt kommt, erlebt eine Macherkultur mitunter als Kontrollverlust. Unternehmenskulturen unterscheiden sich manchmal stärker als nationale Kulturen. Wer das unterschätzt, riskiert Irritationen bis zum Karriereknick und Zweifeln an der eigenen Kompetenz.
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Introvision 2 #dBp111
Warum reagieren wir in bestimmten Situationen übermäßig gestresst, ängstlich oder blockiert? Obwohl wir „eigentlich wissen“, dass objektiv keine Gefahr besteht? Dafür sind unsere „inneren Imperative“ verantwortlich, jene tief verankerten Glaubenssätze, die eng mit unserer inneren Alarmanlage verbunden sind. Diese Überzeugungen gehen meist auf frühe, als existenziell bedrohlich erlebte Situationen zurück. Ein Kind, das sich an der Tafel bloßgestellt fühlt, kann unbewusst den Satz entwickeln: „Ich darf mich nie wieder blamieren.“ Solche Sätze wirken oft über Jahrzehnte nach. Im Erwachsenenleben werden sie durch die kleinsten Auslöser aktiviert. Die Methode der Introvision setzt hier an. Statt Gefühle zu verdrängen oder gegen den Stress anzukämpfen, geht es um ein bewusstes Wahrnehmen. Wer lernt, innere Alarmreaktionen wahrzunehmen, ohne sie reflexhaft zu unterdrücken, ermöglicht eine rasche Nachentwicklung dieser „unversorgten Anteile“. Introvision eröffnet einen konkreten Weg, mehr Gelassenheit und innere Souveränität zu entwickeln.
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Der Satz, der dein Leben verändert #dBp110
Stress fühlt sich oft alternativlos an. Sie verstehen den Auslöser. Trotzdem fährt Ihr System hoch. Diese Folge zeigt den Kernmechanismus dahinter. Im Zentrum stehen „innere Imperative“. Sie klingen wie: „Ich darf auf gar keinen Fall versagen.“ Solche Sätze sind mit der Amygdala gekoppelt. Die Alarmanlage reagiert extrem schnell. Sie schüttet Stresshormone aus, bevor Denken eingreifen kann. Viele Strategien helfen dann nur kurzfristig. Sie öffnen ein Ventil am Dampfkochtopf. Der Druck sinkt. Die Herdplatte bleibt an. Introvision setzt tiefer an. Die Koppelung des inneren Imperativs mit der Amygdala wird aufgelöst Die Herdplatte ausgeschaltet Der Imperativ verliert die Alarmkraft. Gelassenheit wird im Alltag wieder verfügbar.
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Tit for Tat #dBp109
Wenn Konflikte trotz aller Deeskalationsversuche nicht besser werden, liegt es oft daran, dass die andere Seite gar nicht kooperieren will. Genau das erlebte eine neue Führungskraft. Eine Mitarbeiterin, die selbst den Posten hätte haben wollen, sabotierte sie und zog das Team mit. Zuhören, Beziehung klären, Verständnis zeigen – alles lief ins Leere. In solchen Situationen kann eine überraschende und vielleicht auch harte Strategie helfen: „Tit for Tat“ oder zu Deutsch: „Wie du mir, so ich dir“. Man spiegelt unkooperatives Verhalten konsequent, bietet danach aber sofort wieder die Kooperation an. Die Botschaft: „Ich kann auch anders, doch ich bevorzuge die Zusammenarbeit.“ Richtig eingesetzt, kann das Dynamiken drehen und aus Gegnern wieder Mitstreiter machen.
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Neues Jahr, neues Ziel #dBp108
Neues Jahr, neues Ziel? Gute Vorsätze reichen erfahrungsgemäß leider nicht sehr weit. Alice Dehner zeigt, dass das Problem oft schon in der Formulierung liegt. Vage „Weg-von“-Ziele führen ins Nichts. Dagegen helfen klare „hin-zu-Ziele“, ins Handeln zu kommen. Entscheidend ist ein realistischer Plan, der auch Rückschläge mitdenkt. Wenn-dann-Pläne und ein freundlicher Umgang mit sich selbst machen den Unterschied. Denn Selbstführung beginnt nicht mit Disziplin, sondern mit innerer Klarheit und einem stabilen Rahmen für echte Veränderung.
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Psychologische Spiele #dBp107
„Was war das denn wieder für ein Gespräch?“ Wenn solche Gedanken auftauchen, ist oft ein psychologisches Spiel abgelaufen. Gemeint sind unbewusste Muster in der Kommunikation, die nach festen Regeln ablaufen und am Ende einen faden Beigeschmack hinterlassen. Sie fühlen sich zu etwas gedrängt, was Sie gar nicht wollen. Das Konzept stammt aus der Transaktionsanalyse und zeigt, wie durch Ausblendung, Verzerrung oder gezielte Provokation ein Spiel gestartet wird. Wer die Mechanik erkennt und um die eigenen Trigger weiß, kann bewusst aussteigen oder im Idealfall gar nicht erst einsteigen. Gerade jetzt, vor den Feiertagen, setzt Alice Dehner einen wertvollen Impuls für entspanntere Gespräche im Team und am Familientisch.
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Zeit für strategische Aufgaben #dBp106
Viele Führungskräfte stecken in einem Dillema. Einerseits wollen und sollen sie strategisch gestalten, Silos aufbrechen und Neues aufbauen. Andererseits erleben sie Zeitnot, Überlastung mit operativen Aufgaben und Frust. Im Coaching zeigt sich schnell, dass nicht nur die äußeren Umstände für diesen Zwiespalt verantwortlich gemacht werden können. Oft bremsen uns innere Muster aus, wie etwa der Drang zur Kontrolle, Zweifel an der Umsetzungsfähigkeit des Teams oder das Bedürfnis, alles selbst zu regeln. Wie gelingt in diesem Führungsdilemma der Schritt vom Getriebenen zum Gestalter? Und wie schafft man Raum für das, was wirklich zählt?
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Mitarbeiterentwicklung #dBp105
Kann man die Persönlichkeit von Mitarbeitenden wirklich entwickeln? Diese Frage stellen sich viele Führungskräfte, wenn sie Mitarbeitende fördern wollen, jedoch Grenzen in deren Persönlichkeitsstruktur wahrnehmen. Damit legen sie den Finger in die Wunde: Entwicklung setzt die Bereitschaft zur Veränderung voraus. Denn Persönlichkeit ist kein festes Konstrukt. Sie entsteht durch Erfahrungen. Neue Erfahrungen können Denk- und Handlungsmuster verändern, doch nicht jeder Mensch ist gleich offen dafür. Führungskräfte stehen dabei vor einer zentralen Aufgabe. Sie können kein Verhalten „delegieren“, aber sie können ein Umfeld schaffen, in dem Entwicklung möglich wird. Das gelingt durch gezielte Kommunikation, kleine Herausforderungen und konstruktives Feedback. Entscheidend ist, dass Mitarbeitende selbst den Wunsch und die Motivation mitbringen, die Komfortzone zu verlassen.
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Erholungstypen #dBp104
Erholung ist eine Grundvoraussetzung für Leistungsfähigkeit, Kreativität und Resilienz. Dabei gibt es vier unterschiedliche Typen von Erholung, die jeweils in verschiedenen Situationen helfen können. Aktive Erholung bedeutet, etwas zu tun – wie Wandern, Malen oder Yoga –, ohne dabei unter Leistungsdruck zu stehen. Passive Erholung schenkt dem Körper und Geist Ruhe, etwa durch Musikhören, Lesen oder den Blick in die Natur schweifen lassen. Soziale Erholung entsteht im Austausch mit Menschen, die Energie geben und nicht rauben, wie Freunde oder Familie. Mentale Erholung wiederum heißt, den Kopf freizubekommen, Langeweile zuzulassen und bewusst auf digitale Reize zu verzichten. Wichtig ist, dass echte Erholung nicht mit Ablenkung durch Social Media oder Netflix verwechselt wird. Diese bieten nur kurzfristige Betäubung statt Regeneration. Wer die eigenen Erholungstypen kennt und im Alltag bewusst einbaut, schafft sich eine stabile Basis, um Stress zu reduzieren und nachhaltig leistungsfähig zu bleiben.
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KI und Change #dBp103
Veränderungen im Unternehmen – ob Reorganisation, neue Technologien oder wirtschaftliche Unsicherheit – erzeugen bei Mitarbeitenden oft Stress, Sorgen und Widerstände. Besonders wenn mehrere Faktoren gleichzeitig zusammenkommen, entsteht schnell das innere „Kopfkino“, in dem Ängste über Arbeitsplatzverlust oder versteckte Absichten dominieren. Führungskräfte stehen hier vor der Aufgabe, diese Sorgen ernst zu nehmen und aktiv zuzuhören, bevor sie Lösungen präsentieren. Echtes, wertschätzendes Zuhören und das Spiegeln von Emotionen schaffen Vertrauen und öffnen den Raum für konstruktive Gespräche. Werden Ängste klar benannt und entkräftet, können Mitarbeitende Veränderungen leichter akzeptieren und sogar aktiv mitgestalten. Unterstützend wirken Kommunikations- und Resilienztrainings, die sowohl Führungskräfte als auch Teams befähigen, mit Druck und Wandel besser umzugehen. So kann der Einsatz von KI beispielsweise als Chance statt als Bedrohung gesehen werden, Routinetätigkeiten abzugeben und Raum für strategische Aufgaben zu gewinnen. Entscheidend ist, dass Führungskräfte die Balance zwischen Empathie, Klarheit und aktiver Gestaltung von Veränderungsprozessen finden.
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Das innere Kino #dBp102
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Kino, doch der Film läuft in Ihrem Kopf. Jede schlechte Nachricht, jede neue Herausforderung im Unternehmen löst sofort Bilder, Gefühle und Szenarien aus, die Ihre Wahrnehmung bestimmen. Das Prinzip der Three Principles setzt genau hier an: Resilienz ist bereits in Ihnen vorhanden und Realität entsteht durch die Projektion Ihrer Gedanken auf die Leinwand des Bewusstseins. Dieses Verständnis ermöglicht es, Abstand zu gewinnen und Gelassenheit zu entwickeln. Selbst, wenn gerade ein „Horrorfilm“ läuft. Entscheidend ist nicht, Gedanken zu kontrollieren oder zwanghaft positiv zu denken, sondern zu erkennen, dass der Film sich jederzeit ändern kann. Verstehen Sie das, handeln Sie bewusster, lösen sich von belastenden Mustern und steuern als Führungskraft souveräner durch Krisen.
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Führung von Führungskräften #dBp101
Was passiert, wenn eine erfahrene Teamleiterin aus dem Konzern ins Mittelstands-Management wechselt und plötzlich ihre Führungswirkung infrage steht? Eine Mitarbeiterumfrage bringt Defizite in Kommunikation und Empathie ans Licht und führt zur entscheidenden Kehrtwende: Im Coaching reflektiert die neue Abteilungsleiterin ihr Führungsbild, lernt, wie man Führungskräfte führt, und entdeckt, wie wichtig Erwartungsklärung, aktive Zuhörkompetenz und eine klare Reportingstruktur wirklich sind. Besonders der Perspektivwechsel von der operativen Führung zur Entwicklung von Führungspersönlichkeiten in der zweiten Reihe wird zum Gamechanger. Erste spürbare Erfolge? Ein verbessertes Vertrauensklima und Rückmeldungen aus der Belegschaft, dass sich tatsächlich etwas verändert. Ein Coachingprozess mit nachhaltiger Wirkung für Mensch, Team und Kultur.
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Druck erzeugt Gegendruck #dBp100
Was passiert, wenn wir als Führungskraft Veränderung wollen, unser Gegenüber aber nicht? Oft greifen wir instinktiv zu Druck und stoßen auf Gegendruck. Eine Teilnehmerin unseres Programms „ACT: Die Führungskraft als Coach“ erlebte genau dieses Muster in ihrem Team mit starken Persönlichkeiten. Der Aha-Moment kam mit dem physikalischen Prinzip: „Druck erzeugt Gegendruck“. Denn das gilt auch in der Kommunikation. Die eigentliche Kunst besteht darin, den Druck bewusst herauszunehmen und Raum zu schaffen, damit sich der andere selbst mit Veränderung auseinandersetzen kann. Der Schlüssel dazu liegt in ehrlichen, offenen Fragen. Wer verstehen will, wo sein Gegenüber in Bezug auf Unzufriedenheit, Vision, Handlungsideen oder Sorgen steht, schafft damit Entwicklung auf Augenhöhe.
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Keine Rabattmarken #dBp099
Manche Menschen explodieren scheinbar grundlos, doch oft steckt dahinter ein tief verinnerlichter Glaubenssatz: „Zeig keinen Ärger.“ Statt Gefühle direkt zu äußern, sammeln sie innerlich „Rabattmarken“, bis das Fass überläuft und der Ärger unverhältnismäßig heftig herausbricht. Dieses Verhalten ist selten bewusst gewollt. Im Gegenteil: Viele empfinden ihre Ausbrüche im Nachhinein als beschämend und fremd. Im Coaching geht es daher darum, zu lernen, erste Impulse rechtzeitig zu erkennen und sozialverträglich zu kommunizieren. Wer das beherrscht, erlebt weniger Konflikte und gewinnt Zugang zur kraftvollen Energie, die im Ärger steckt. Und kann sie im nächsten Schritt positiv nutzen.
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Die Kunst, Grenzen zu setzen #dBp98
Immer wieder fällt es Menschen schwer, sich klar abzugrenzen, ob im Job oder privat. Dabei ist fehlende Abgrenzung oft der direkte Weg in Überlastung, Verzettelung und Energieverlust. Schuldgefühle, das Bedürfnis nach Anerkennung oder die Angst, unzuverlässig zu wirken, halten viele davon ab, „Nein“ zu sagen. Doch echte Abgrenzung bedeutet Klarheit. Nehmen wir uns selbst ernst, kommunizieren wir auch Grenzen freundlich, aber bestimmt. Der Schlüssel liegt im Erkennen eigener Bedürfnisse, dem bewussten Umgang mit impulsivem Ja-Sagen und dem Mut, Verantwortung dorthin zurückzugeben, wo sie hingehört. Ein Nein kann Wachstum ermöglichen. Und zwar bei uns selbst und bei anderen.
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Jasper Dehner im Gespräch über Organisationsentwicklung #dBp097
Wachstum klingt oft nach Erfolg. Doch was passiert, wenn Strukturen nicht mitwachsen? Genau darum geht es heute: Wie Organisationen auch in Krisenzeiten beweglich bleiben und Teams ihren Platz finden, ohne im Chaos zu versinken. Jasper Dehner zeigt im Gespräch mit Alice Dehner, warum Organisationsentwicklung viel mehr ist als ein großer Change und wie schon kleine Einheiten den entscheidenden Unterschied machen. Er berichtet von einem Team, das von drei auf dreißig Personen wuchs, mit allen Reibungen, Konflikten und Unklarheiten, die entstehen, wenn Rollen verschwimmen. Schritt für Schritt wurden Abläufe neu definiert, Zuständigkeiten geklärt und Schnittstellen gestaltet. So entstanden mehr Effizienz und ein neues Miteinander. Wer wissen möchte, wie man Veränderungen klug startet und Menschen wirklich mitnimmt, findet hier wertvolle Einblicke und inspirierende Praxisbeispiele.
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Neu in der Führungsrolle #dBp096
In dieser Podcast-Folge geht es um einen meiner Coachingfälle: eine junge Führungskraft in der Automobilbranche, die nach ihrem Karrierestart vor großen Herausforderungen stand. Sie fühlte sich hin- und hergerissen zwischen ihrem Perfektionsanspruch, dem Wunsch, es allen recht zu machen, und dem Anspruch, souverän zu führen. Zwei Konflikte im Team – ein schwieriger Neuzugang und ein Generationskonflikt bei der Aufgabenübergabe – stellten sie auf die Probe. Im Coaching arbeiteten wir daran, psychologische Spiele zu durchschauen, Verantwortung abzugeben und sich selbst mehr zuzutrauen. Wir sprachen darüber, wie sie ihre Haltung zu Fehlern veränderte, den Mut fand, in Meetings Präsenz zu zeigen, und klare Grenzen zu setzen. Ein inspirierender Einblick, wie persönliches Wachstum Führungskompetenz stärkt.
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Trends in der Führung #dBp095
„Führung ist kein Modetrend.“ Als Coach und Trainerin irritiert mich die Frage nach Führungstrends, denn gute Führung ist keine kurzfristige Modeerscheinung. Natürlich verändern sich Arbeitswelten. Stichworte wie Human-Centered Leadership, Remote Teams, Diversität, Purpose, Agilität, KI-Kompetenz oder Nachhaltigkeit sind in aller Munde. Doch was dahintersteckt, sind zeitlose Prinzipien: Empathie, Vertrauen, Kommunikation auf Augenhöhe, Coaching statt Kontrolle. Diese „Trends“ sind im Kern menschliche Bedürfnisse. Keine neuen Phänomene, sondern Ausdruck einer langfristigen Entwicklung weg vom autoritären Führungsstil hin zu mehr Beziehung und Selbstverantwortung. Was Führung heute wirklich braucht, ist keine Trendanpassung, sondern eine klare Haltung. Eine Haltung, die Menschen versteht, Entwicklung ermöglicht und Orientierung gibt.
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Coaching von Führungskräften #dBp094
Führung hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt: Heute kommt es weniger auf klassische Anweisungen und mehr auf Kommunikation, Empathie und die Fähigkeit an, Werte im Arbeitsalltag erlebbar zu machen. Umgeben von ständigem Wandel und Dynamik reicht es nicht mehr aus, Führung einfach nur zu „wissen“, sie muss individuell gelebt und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Coaching ermöglicht genau das: Es unterstützt Führungskräfte dabei, neue Verhaltensweisen sicher zu verankern, persönliche Glaubenssätze zu reflektieren und die eigene Wirkung bewusst zu gestalten. Während Trainings oft bei der Wissensvermittlung bleiben, geht Coaching tiefer und fördert nachhaltige Veränderung. Wer in Führung investiert, investiert damit direkt in den Erfolg des Unternehmens.
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Frauen und Macht #dBp093
Macht wird in unserer Gesellschaft noch immer überwiegend durch ein männlich geprägtes Verständnis definiert, geprägt von Hierarchie, Dominanz und Kontrolle. Frauen, die Verantwortung übernehmen und Einfluss nehmen, stoßen deshalb oft auf widersprüchliche Erwartungen: Zeigen sie Stärke, gelten sie schnell als kühl oder zu ehrgeizig; handeln sie kooperativ und empathisch, wird ihnen häufig Führungskraft abgesprochen. Dieser doppelte Maßstab erschwert es Frauen, sich wirksam und authentisch in Führungsrollen zu entfalten. Gleichzeitig wirken tief verankerte Rollenbilder wie das der „abgelenkten Mutter“ auch heute noch als Karrierebremse. Was es braucht, ist ein neues Verständnis von Macht: eines, das auch Fürsorge, Verantwortung und soziale Intelligenz als Ausdruck von Stärke anerkennt. Erst wenn alternative Führungsstile sichtbar und wertgeschätzt werden, kann echte Vielfalt in der Führung entstehen.
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Führung in Krisenzeiten #dBp092
Krisenzeiten stellen Unternehmen wie auch ihre Führungskräfte unter Druck und vor Herausforderungen. Wenn Umstrukturierungen, Personalabbau und Gerüchte die Runde machen, wachsen Ängste und Unsicherheiten – bei Mitarbeitenden wie bei Führungskräften. Gerade dann ist eine offene, ehrliche und gleichzeitig zuversichtliche Kommunikation maßgebend, um Vertrauen zu erhalten und Zusammenhalt zu stärken. Persönliche Gespräche, echtes Zuhören und eine klare Haltung sind dabei genauso wichtig wie die Fähigkeit, Verantwortung zu teilen, statt alles selbst zu übernehmen. Führung in Krisenzeiten bedeutet, trotz eigener Sorgen Orientierung zu geben und motivierend voranzugehen. Denn wer Menschen mitnimmt, kann gemeinsam durch jede Krise gehen.
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Coaching-Fall – Führung in alle Richtungen #dBp091
Praxisbeispiel Coachingfall: In komplexen Unternehmensstrukturen ist Führung keine Einbahnstraße – sie wirkt in alle Richtungen. Wenn der Druck steigt, die Verantwortung wächst und das Selbstmanagement leidet, sind klare Kommunikation, Abgrenzung und ein gesundes Rollenverständnis entscheidend. Gerade Führung auf der mittleren Ebene erfordert den bewussten Umgang mit Rückdelegationen, psychologischen Mustern und der eigenen Wirksamkeit. Wer es schafft, Teamleiter zu stärken statt sie zu umgehen, Prioritäten klug zu setzen und sich selbst besser zu führen, gewinnt neben Klarheit auch Gelassenheit. Manchmal braucht es dafür nur ein bewusstes Innehalten, den Mut zur Veränderung und die richtigen Impulse.
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Wer fragt, der führt #dBp090
Wer fragt, der führt – hinter diesem Satz steckt viel mehr als nur rhetorische Technik. Wer gezielt Fragen stellt, gewinnt wertvolle Einsichten in die Denkweise und Perspektiven seines Gegenübers. So lassen sich Gespräche besser steuern, Missverständnisse vermeiden und gemeinsame Lösungen leichter finden. Statt sich in endlosen Erklärungen zu verlieren, kann eine fragende Haltung helfen, aus Rechtfertigungsschleifen auszusteigen und Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört. Fragen regen zum Nachdenken an, beenden destruktive Kommunikationsmuster und fördern Eigenverantwortung. Ein einfacher Perspektivwechsel mit großer Wirkung – nicht nur im Berufsleben.
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Kommunikation in Change Prozessen #dBp089
Erfolgreiche Veränderungsprozesse stehen und fallen mit einer klaren, durchdachten Kommunikationsstrategie. Modelle wie Lewin, Kotter und ADKAR zeigen, dass Kommunikation in jeder Phase des Wandels essenziell ist – von der ersten Orientierung über die Beteiligung der Mitarbeitenden bis hin zur Stabilisierung neuer Strukturen. Besonders wirksam ist ein Kommunikationsansatz, der Unzufriedenheit, Vision und konkrete Schritte sichtbar macht und damit größer ist als die wahrgenommenen Kosten des Wandels. Frühzeitigkeit, Transparenz und Dialogbereitschaft schaffen Vertrauen und reduzieren Widerstände. Auch emotionale Aspekte wie Ängste und Unsicherheiten dürfen nicht ausgeblendet werden – sie gehören in 1:1-Gesprächen genauso thematisiert wie in der Gesamtkommunikation. Glaubwürdige, eingebundene Führungskräfte sind dabei der Schlüssel, um Wandel verständlich und greifbar zu machen.
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Von der Haltung zur Haltung (Embodiment 3) #dBp088
Unsere Körperhaltung und Präsenz beeinflussen maßgeblich, wie wir auf andere wirken – und vor allem, wie wir uns selbst fühlen. Gerade in unsicheren Zeiten hilft es, sich bewusst in eine Haltung zu bringen, die Mut und innere Stärke ausstrahlt. Drei Prinzipien sind dabei essenziell: Erdung – also fest mit dem Boden verbunden zu sein, Zentrierung – die eigene Mitte bewusst wahrzunehmen, und Aufrichtung – eine entspannte, aber präsente Haltung einzunehmen. Wichtig ist, Körpersprache immer im Gesamtbild zu betrachten, denn einzelne Signale sind oft mehrdeutig. Eine einfache, aber wirkungsvolle Übung für mehr Präsenz ist die Vorstellung, barfuß am Sandstrand zu stehen, wo das Wasser sanft um die Knöchel spielt – so lassen sich Erdung, Zentrierung und Aufrichtung ganz natürlich spüren. Wer diese Praxis regelmäßig nutzt, geht mit mehr Souveränität in Meetings und meistert Herausforderungen gelassener. Probieren Sie es doch mal aus!
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Fake it till you make it (Embodiment 2) #dBp087
In dieser Episode dreht sich alles um die Macht der Körperhaltung und ihren Einfluss auf unsere Emotionen und unsere Souveränität. Alice Dehner zeigt anhand spannender Studien und praktischer Beispiele, wie „Fake it till you make it“ funktioniert und warum Embodiment im Business-Kontext ein echter Erfolgsfaktor sein kann. Gerade in schwierigen Gesprächen oder herausfordernden Situationen lohnt es sich, bewusst an der eigenen Präsenz zu arbeiten, um selbstsicher aufzutreten und das eigene Potenzial voll auszuschöpfen. Ob Führungskraft oder Teammitglied – wer gezielt Haltung annimmt, kann Veränderungen souverän meistern, die eigene Frustrationstoleranz steigern und so die Zusammenarbeit im Unternehmen positiv beeinflussen.
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Embodiment #dBp086
Ein erfahrener Journalist, brillant in der Recherche, messerscharf in seinen Fragen – und dennoch verliert er in Interviews mit dominanten Persönlichkeiten immer wieder die Kontrolle. Warum? Weil sein Körper ihm im entscheidenden Moment einen Strich durch die Rechnung macht. Die Schultern sinken, die Fersen heben sich – sein Körper signalisiert Unterordnung, lange bevor er den ersten Satz aussprechen kann. Doch was, wenn wir diese unbewussten Muster gezielt steuern könnten? Wenn unsere Körperhaltung uns nicht nur schützt, sondern uns Zugang zu mehr Selbstbewusstsein, Schlagfertigkeit und Klarheit verschafft? Genau hier setzt Embodiment an – die Verbindung zwischen Körper und mentaler Stärke. Denn: Wer sich in seinem Körper sicher fühlt, wird auch in der Kommunikation souveräner. Ein neuer Blick auf Resilienz, Körpersprache und die Kunst, sich in brenzligen Situationen nicht selbst im Weg zu stehen.
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Führung 2025 #dBp085
Die Führung von morgen erfordert einen Balanceakt zwischen Fordern und Fördern. Während autoritäre Führungskonzepte der Vergangenheit angehören, stehen Führungskräfte heute vor der Herausforderung, Teams als Coach zu begleiten und gleichzeitig klare Strukturen zu schaffen. Resilienz, emotionale Intelligenz und klare Kommunikation werden zu Schlüsselkompetenzen, um die Unsicherheiten einer sich schnell wandelnden Arbeitswelt zu meistern. Entscheidungsprozesse müssen transparent gestaltet, Verantwortlichkeiten klar definiert und Mitarbeitende gezielt weiterentwickelt werden. Gleichzeitig spielen Vertrauen und psychologische Sicherheit eine zentrale Rolle, um eine starke Unternehmenskultur zu etablieren. Führung ist kein statischer Zustand, sondern ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess – geprägt von Selbstreflexion, Lernbereitschaft und strategischem Weitblick.
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Best of Resilienz #dBp084
Resilienz bleibt 2025 ein entscheidendes Thema, sowohl für Einzelpersonen als auch für Organisationen, angesichts zunehmender Stressbelastungen durch Krisen wie Klimawandel, Wirtschaftskrisen und persönliche Herausforderungen. Resilienz bedeutet, in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben, indem man Ressourcen aktiviert, fokussiert handelt und Hoffnung bewahrt. Wichtige Strategien umfassen Stressreduktion durch Achtsamkeit, den Fokus auf Erfolge und positives Denken sowie Self-Care durch ausreichend Schlaf, Bewegung und Ernährung. Organisationen profitieren von resilienten Strukturen und gesunder Führung, die psychologische Sicherheit und Flexibilität fördern, was nachweislich die Produktivität steigert.
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83
Best of Selbstmanagement #dBp083
Der Jahresstart bietet die ideale Gelegenheit, neue Strukturen im Selbstmanagement zu schaffen. Klare Ziele und ein Fokus auf wenige, wirklich wichtige Aufgaben helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen. Ordnung und Priorisierung sind dabei entscheidende Schritte, unterstützt durch ein zentrales Tool für Aufgabenverwaltung. Regelmäßige Zeiten für konzentriertes Arbeiten, sogenannte „stille Stunden“, sowie ein bewusster Umgang mit E-Mails fördern Effizienz und Gelassenheit. Pausen und Routinen stärken die mentale Leistungsfähigkeit und schaffen Raum für langfristige Veränderungen. Mit durchdachten Strategien lassen sich Herausforderungen besser bewältigen und der Alltag selbstbestimmter gestalten.
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Visionen als Anker in Krisenzeiten #dBp082
Visionen sind in Krisenzeiten mehr als nur Worte – sie geben Orientierung und schaffen Vertrauen, wenn Unternehmen vor Herausforderungen stehen. Ein starkes Beispiel ist Patagonia, das seine Vision auch in schwierigen Momenten authentisch lebte und dadurch Loyalität bei Mitarbeitenden und Kunden aufbaute. Visionen beruhigen das limbische System, reduzieren Stress und fördern ein langfristiges Engagement, indem sie Mitarbeitenden einen Sinn in ihrer Arbeit vermitteln. Entscheidend ist jedoch, dass Führungskräfte diese Visionen glaubwürdig vorleben und sie konsequent in Entscheidungen und die Unternehmenskultur einbetten. Nur so werden Visionen zu einem wirksamen Anker, der Unternehmen und Mitarbeitende in unsicheren Zeiten stabilisiert und nach vorne führt.
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Fachkarriere vs. Führungskarriere #dBp081
Die Wahl zwischen einer Fach- oder Führungskarriere stellt viele vor große Herausforderungen. Fachkarrieren bieten tiefere Expertise und Stabilität, während Führungskarrieren mehr Einfluss und Verantwortung mit sich bringen – jedoch auch Druck und neue Anforderungen. Oftmals fehlt es an klaren Alternativen zur Führungskarriere, was sowohl für Einzelpersonen als auch Unternehmen nachteilig sein kann. Innovative Modelle, wie duale Karrierepfade oder geteilte Führungsrollen, könnten Abhilfe schaffen und eine echte Wahlmöglichkeit schaffen. Entscheidend ist eine Unternehmenskultur, die beide Wege gleichermaßen wertschätzt, um langfristig Motivation und Erfolg zu fördern.
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Solution Focus in der Führung #dBp080
Führungskräfte stehen heute vor immer komplexeren Herausforderungen wie der Digitalisierung und den sich verändernden Erwartungen der Mitarbeitenden. Der lösungsorientierte Ansatz, der den Fokus von Problemen auf Ressourcen und mögliche Lösungen lenkt, bietet eine wirkungsvolle Methode, um Herausforderungen in Teams und Unternehmen zu meistern. Statt Probleme tiefgehend zu analysieren, zielt dieser Ansatz darauf ab, vorhandene Stärken und bereits erfolgreiche Maßnahmen zu identifizieren und für künftige Erfolge zu nutzen. Führungskräfte können so eine positive Unternehmenskultur fördern, die Selbstvertrauen stärkt und die Resilienz erhöht. Kleine, realisierbare Schritte hin zu einer idealen Zukunft werden als Schlüssel zur nachhaltigen Veränderung gesehen. Dieser Ansatz hat das Potenzial, Teams zu Hochleistungsträgern zu entwickeln, indem er die Art der Zusammenarbeit grundlegend verändert.
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KI und wie sie unsere Arbeitsweise verändert #dBp079
Die Arbeitswelt erlebt durch Künstliche Intelligenz einen tiefgreifenden Wandel, der alle Branchen betrifft. Während KI viele Routineaufgaben übernimmt, entstehen neue Möglichkeiten, sich auf kreative und strategische Tätigkeiten zu konzentrieren. Doch diese Veränderungen lösen auch Unsicherheiten und Ängste aus, besonders in Bezug auf den möglichen Verlust von Arbeitsplätzen. Um diese Herausforderungen zu meistern, ist es wichtig, die richtige Balance zu finden: Eine positive Zukunft könnte in einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine liegen, in der KI als unterstützendes Werkzeug dient und neue Qualifikationen gefördert werden. Wie dieser Weg genau aussieht, bleibt eine spannende Frage.
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Modell der Passung #dBp078
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum manche Mitarbeitende in ihrem Job aufblühen, während andere unzufrieden sind? Oft liegt es nicht an den Fähigkeiten, sondern an der fehlenden Passung zwischen Person und Job, sei es in Bezug auf Werte, Kultur oder Anforderungen. Das Person-Environment-Fit-Modell zeigt, dass ein hoher Fit Zufriedenheit, Leistung und Mitarbeiterbindung fördert, während ein Misfit zu Stress, Fehlern und hoher Fluktuation führen kann. Unternehmen können durch gezielte Gespräche und Coachings diese Passung optimieren und so das Wohlbefinden der Mitarbeitenden und den Unternehmenserfolg steigern. Was denken Sie, wie würde Ihr Team im Modell des Person-Environment-Fits abschneiden?
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Empathie #dBp077
Empathie entwickelt sich zunehmend zu einer entscheidenden Kompetenz in der modernen Führung. Die Anforderungen an Führungskräfte steigen stetig, und es reicht nicht mehr aus, lediglich Aufgaben zu verteilen und zu managen. Die Fähigkeit, die Emotionen und Perspektiven der Mitarbeitenden zu verstehen und nachzuvollziehen, ist entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und das volle Potenzial eines Teams zu entfalten. Durch Empathie können Führungskräfte nicht nur die Resilienz ihrer Mitarbeitenden stärken, sondern auch ein Umfeld schaffen, in dem Kreativität und Eigenverantwortung gedeihen. Doch wie kann Empathie gezielt entwickelt und in der täglichen Führungsarbeit integriert werden? Sind Sie bereit, diese entscheidende Kompetenz in Ihrem Führungsstil zu verankern?
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Sonderpodcast Messe „Zukunft Personal“ #dBp076
In der aktuellen Arbeitswelt steht der Wandel im Mittelpunkt, und Themen wie Organisationsentwicklung, strategische HR-Arbeit und Recruiting bestimmen zunehmend die Agenda. Insbesondere der Umgang mit KI und die Entwicklung von Führungskräften sind zentrale Herausforderungen. Unternehmen suchen nach neuen Wegen, um Mitarbeitende zu binden, sei es durch gezielte Schulungen oder innovative Benefits wie Coaching. Auf der Messe "Zukunft Personal" waren genau diese Dinge Thema und Lösungsansätze wurden diskutiert. Haben Sie bereits überlegt, wie Sie Ihre Führungskräfte und Mitarbeitenden optimal auf die Zukunft vorbereiten?
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Entscheidungen #dBp075
Führungskräfte stehen oft vor der Herausforderung, Entscheidungen zu treffen, was negative Auswirkungen auf Teams und das gesamte Unternehmen haben kann. Heuristiken, intuitive Faustregeln, beeinflussen Entscheidungen und können zu Fehlurteilen führen. Dabei spielen Emotionen bei der Entscheidungsfindung eine zentrale Rolle, liefern wichtige Informationen und helfen, schnelle und relevante Entscheidungen zu treffen. Angst vor Fehlern und der Wunsch nach Perfektion führen oft auch mal dazu, dass überhaupt keine Entscheidungen getroffen werden. Fehlende Entscheidungen seitens der Führungskräfte verursachen aber wiederum Unsicherheiten und Demotivation bei den Mitarbeitenden, was die Effizienz und Produktivität beeinträchtigt. Es ist entscheidend, dass Führungskräfte Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen und diese transparent machen, um eine Kultur der Rechenschaftspflicht zu fördern. Die Herausforderung besteht darin, trotz dieser Schwierigkeiten klare und entschlossene Entscheidungen zu treffen, um die negativen Auswirkungen auf das Unternehmen zu minimieren. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie in der heutigen Folge.
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Konfliktlösestrategien #dBp074
Konflikte in Unternehmen können auf verschiedenen Ebenen auftreten, darunter Beziehungskonflikte, Kommunikationskonflikte, Verteilungskonflikte, Rollenkonflikte, Sachkonflikte, Machtkonflikte und Wertekonflikte. Eine gestörte Beziehungsebene kann die Kommunikation und das Konfliktverhalten negativ beeinflussen, was die Lösung von Konflikten erschwert. Effektive Kommunikationsstrategien wie aktives Zuhören, Fragenstellen und das Verstehen des Bezugsrahmens des anderen sind entscheidend, um Konflikte zu deeskalieren. Frühzeitiges Klären von Erwartungen und Zielen der Konfliktparteien hilft, Missverständnisse zu vermeiden und konstruktive Lösungen zu finden. Es ist wichtig, den Fokus auf die Zukunft zu richten, anstatt vergangene Ereignisse detailliert zu rekonstruieren. Emotionen sind in Konflikten unvermeidbar, daher sollte man sachlich bleiben und Angriffe nicht persönlich nehmen, um eine Eskalation zu vermeiden. Die Herausforderung besteht darin, diese Aspekte effektiv zu berücksichtigen, um Konflikte erfolgreich zu lösen. Dazu liefere ich im heutigen Podcast konkrete Strategien.
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Selbstführung in der Führung #dBp073
Führungskräfte müssen die Erwartungen, die sie an ihre Mitarbeitenden stellen – wie Loyalität, Selbstständigkeit und Kommunikationsstärke – auch an sich selbst erfüllen. Dies erfordert kontinuierliche Selbstführung und persönliche Weiterentwicklung. Regelmäßige Selbstreflexion und die Fähigkeit zur Selbstmotivation sind hierbei zentral, ebenso wie effektives Selbstmanagement und Resilienz, um Stress vorzubeugen. Eine klare und effektive Kommunikation sowie konstruktiver Umgang mit Konflikten sind essenziell. Integrität und ethisches Verhalten runden das Profil einer guten Führungskraft ab. Die Herausforderung liegt darin, diese hohen Standards zuerst bei sich selbst zu verwirklichen, um als Vorbild zu dienen und die gewünschten Qualitäten bei den Mitarbeitenden zu fördern. Dies erfordert ständige Selbstdisziplin und die Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung.
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Nachhaltige Führung #dBp072
Nachhaltigkeit ist heute ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und muss in alle Geschäftsbereiche integriert werden, um langfristigen wirtschaftlichen Erfolg zu gewährleisten. Immer mehr Unternehmen organisieren Nachhaltigkeit dezentral, was von Führungskräften verlangt, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Transparente Berichterstattung über Nachhaltigkeitsziele und -leistungen schafft Vertrauen bei den Stakeholdern und ermöglicht die Kommunikation von Fortschritten. Mitarbeiterengagement und -entwicklung sind entscheidend, um Nachhaltigkeit in der Unternehmenskultur zu verankern. Kontinuierliche Innovation und Kooperationen mit externen Partnern sind notwendig, um nachhaltige Produkte und Prozesse zu entwickeln. Ein verantwortungsvoller Führungsstil, der visionäres Handeln, Coaching und Change-Management umfasst, ist essenziell für die erfolgreiche Transformation Richtung Nachhaltigkeit. Diese Transformation bringt jedoch komplexe Herausforderungen mit sich, die neue Kompetenzen, effektives Stakeholder-Management und einen langfristigen Wandel in der Unternehmenskultur erfordern.
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Bezugsrahmen und Mitarbeiterführung #dBp071
Entdecken Sie die Welt der Bezugsrahmen und deren zentrale Rolle in der Transaktionsanalyse: Jeder Mensch betrachtet Situationen durch seine persönlichen Werte und Glaubenssätze, was zu Kommunikationshürden führen kann. Dies zeigt sich besonders in der Führung, wo das Verständnis und die Anpassung an individuelle Bezugsrahmen entscheidend für erfolgreiche Mitarbeiterführung sind. Durch aktives Zuhören und gezielte Fragen können Missverständnisse vermieden und eine klare Kommunikation gefördert werden. Stellen Sie sich der Herausforderung, Ihren eigenen Bezugsrahmen zu hinterfragen und offen für neue Perspektiven zu sein. Bereit für eine effektivere Kommunikation und eine harmonischere Arbeitsumgebung?
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Neue Sichtweise, neue Möglichkeiten #dBp070
Unser Bezugsrahmen, eine Kombination aus Weltsicht und Selbstsicht, beeinflusst durch unsere Werte und Erfahrungen, bestimmt unser Verhalten und hilft uns, die Welt zu verstehen. Während uns bewusste Teile wie Rollenbilder oft klar sind, bleiben tiefsitzende, unbewusste Glaubenssätze verborgen und können uns einschränken. Veränderungen im Bezugsrahmen durch neue Erfahrungen eröffnen neue Lösungsansätze und Verhaltensweisen. Hier kann das Konzept des Reframings helfen, indem es Situationen oder Verhaltensweisen in einem neuen Licht erscheinen lässt und dadurch mehr Handlungsmöglichkeiten schafft. Die Herausforderung besteht darin, diese unbewussten Glaubenssätze zu erkennen und festgefahrene Perspektiven aufzugeben, was oft Unterstützung und Selbstreflexion erfordert. Wann haben Sie zuletzt Ihren Bezugsrahmen hinterfragt?
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Glück sollte Chefsache sein #dBp069
Glück ist nicht Glückssache. Vieles hat Einfluss darauf, ob wir glücklich sind: unsere eigene Persönlichkeit, unser Umfeld, das Wetter, unser Job, unser körperliches Befinden, etc. Ich bin der Meinung: Glück sollte Chefsache sein. Warum? Weil glückliche Menschen gleich bessere Führungskräfte, aber auch besser Mitarbeitende sind. Weil Menschen, die sich glücklich fühlen stabilere soziale Bindungen haben, gesünder und aktiver sind, länger leben, mehr Hilfsbereitschaft und Resilienz zeigen und insgesamt effizienter arbeiten. Und welche Führungskraft wünscht sich nicht effizientere Mitarbeitende? Also tun Sie doch einfach etwas dafür, dass Sie und Ihre Mitarbeitenden glücklicher sind. Wie das geht, darum dreht sich diese Podcastfolge.
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Missverständnisse #dBp068
Haben Sie sich schon einmal wirklich bewusst gemacht, auf wie vielen Kanälen Sie täglich auf der Arbeit kommunizieren? Telefonate, Emails, persönliche Dialoge, Post, SMS, WhatsApp, Slack oder vielleicht sogar noch das alte Fax? Und noch dazu hat Kommunikation gleichzeitig immer drei Ebenen: das inhaltlich Gesagte, die Beziehungsebene und den Kontext. Auch kommt es immer noch darauf an, wie die empfangende Person unser Gesagtes aufnimmt. Da ist wirklich viel Spielraum für Missverständnisse. Also fragen Sie sich bitte einmal, wie viel Zeit Unternehmen damit verbringen, um Missverständnisse aufzuklären und auszubügeln. Diese Zeit könnte doch viel sinniger im Arbeitsalltag genutzt werden. Was dabei helfen kann, Missverständnisse zu vermeiden? Das erfahren Sie in dieser Folge.
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ABOUT THIS SHOW
Der dehner Business Podcast „Unternehmen stärken“ ist der Führungskräfte-Impuls, Business Talk und Management-Input. Mit Gedanken, die Unternehmen stärken für die Zukunft.Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit und Kompetenz der Zukunft. Unternehmen und Führungskräfte müssen immer schneller auf sich ändernde Anforderungen reagieren. In einer Krise zu verharren, ist keine Option. Sie müssen vielmehr den Change wie selbstverständlich integrieren, um die Zukunft der Organisation zu sichern. Mitarbeitende werden in Veränderungsprozesse einbezogen, starke Führungsteams steuern die Organisation und bei Veränderungen bleibt das Unternehmen effizient und leistungsstark.Dabei setzt organisationale Resilienz nicht nur auf agile Organisationsstrukturen. Die Haltungen und Werte der Führungskräfte und Mitarbeitenden stehen im Fokus. So gelingt es Organisationen, wertvolle Ressourcen in Krisenzeiten zu nutzen.Resilienz ist der Schlüsselfaktor, der in unserer VUCA Welt den Fortbestand und die
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Alice Dehner
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