PODCAST · religion
hr2 Camino - Religionen auf dem Weg
by hr2
Reportagen aus der Welt der Kirchen und Religionen. Lebensfragen, Ethik, Theologie.
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Nachgefragt – Das aktuelle Gespräch mit Pater Godehard Brüntrup, Jesuit und Philosoph
Papst Leo XIV. hat mit seiner ersten Enzyklika über die Künstliche Intelligenz (KI) weltweit Schlagzeilen gemacht. Er widmet sich darin den ethischen Fragen, die mit dieser jüngsten technologischen Revolution einhergehen. Leo kritisiert die unkontrollierte Macht der Tech-Firmen und fürchtet, dass die KI Kriege "durchführbarer" macht. Im Gespräch mit dem Philosophen und Jesuiten Godehard Brüntrup gehen die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister in "Nachgefragt" in Camino der Frage nach, welche Impulse der Papst für die Diskussion um die Künstliche Intelligenz setzt.
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Der mit der Sonne sprach. Warum Franz von Assisi so beliebt ist. Eine Spurensuche in Deutschland
Vor 800 Jahren schon ist der Heilige Franz von Assisi gestorben, aber er fasziniert bis heute viele Menschen. Der Gründer des Franziskanerordens ist bekannt für seine radikale Armut und für seine Liebe zu Tieren und zur Natur. Er spricht viele Menschen an, die mit Kirche sonst eher wenig anfangen können. Uwe Birnstein ist den Spuren Franz von Assisis in Deutschland gefolgt.
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Neuen Sinn finden – Wenn Altes nicht mehr trägt
Das Leben läuft nicht immer so, wie wir uns das vorgestellt haben. Ein neuer Abschnitt beginnt, im Job stehen Veränderungen an, eine Krankheit wirft alle Pläne über den Haufen. In solchen Momenten kann auch der Sinn, den wir uns im Leben gegeben haben, brüchig werden. Wenn uns aber der Sinn abhandenkommt, fühlt sich unser Leben nicht mehr stimmig an. Plötzlich tauchen Fragen auf: Wer bin ich? Wofür stehe ich? Wie will ich leben? Forschende haben 26 Quellen herausgefunden, die helfen können, dem eigenen Leben wieder eine Richtung zu geben. Rita Homfeldt hat sich auf die Suche gemacht, wie wir neuen Sinn im Leben entdecken können.
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Brot – Für Leib und Seele
Brot gehört zu unseren Grundnahrungsmitteln. Mehl, Wasser, Hefe. Es klingt ganz einfach. Und doch ist das Brotbacken eine jahrhundertealte Handwerkskunst, die heute unterzugehen droht. Gleichzeitig entdecken viele das Selberbacken jetzt neu - als Ruhepol im Alltag, fast schon meditativ. Auch in der Religion spielt das Brot eine entscheidende Rolle. Heute an Fronleichnam wird das heilige Brot, die zum Leib Christi verwandelte Hostie bei den katholischen Prozessionen durch die Straßen getragen. Hören Sie in Camino einen Beitrag von Ulrich Land über Brot, das auch ganz einfach nur lecker sein kann.
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Meines Herzens Lust – Paul Gerhardt oder Der Trost der Zuversicht
„Geh aus, mein Herz“, „Ich steh an deiner Krippen hier“ oder „Nun ruhen alle Wälder“: Die Lieder Paul Gerhardts gehören zu den großen Schätzen der europäischen Kultur. Lange, bevor jemand das Wort „Resilienz“ überhaupt kannte, schwärmt der glaubensstarke Dichter von der Kraft des Lebens. Seine Lieder handeln von Zuversicht und Vertrauen - obwohl er den Dreißigjährigen Krieg mit persönlichen Verlusten erlebt. Zum 350. Todestag von Paul Gerhardt erinnert Fabian Vogt an den Theologen, dessen Lieder bis heute gesungen werden.
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Mutig und stark? Eindrücke vom 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg
„Hab Mut, steh auf!“ - so vollmundig klingt das Motto des Katholikentags in Würzburg. Doch vielen Christinnen und Christen ist derzeit eher unsicher zumute. Die Welt wirkt aus den Fugen geraten: Kriege und Krisen, wachsende Unsicherheit über die Zukunft. Und auch die Kirchen selbst stehen unter Druck - die Mitgliederzahlen sinken, die Rolle des Glaubens in der Gesellschaft scheint fragiler denn je. Der Katholikentag in Würzburg wollte in den vergangenen fünf Tagen dagegen ein Zeichen setzen: Christlicher Glaube soll Mut machen, Christen wollen in der Gesellschaft Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft übernehmen. Welche Impulse vom Katholikentag ausgehen, darüber berichten die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister direkt aus Würzburg.
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Ey Gott, warum lässt Du uns so hängen – Was Panik-Rocker Udo Lindenberg vom Glauben hält
Udo Lindenberg ist nicht nur Panik-Rocker, sondern auch ein Künstler, der sich immer wieder mit Sinnfragen beschäftigt. Auf coole Weise verkörpert er Werte wie Hoffnung, Friedenssehnsucht und Toleranz. Und auch wenn er die Kirche teilweise drastisch kritisiert, greift er für seine Texte und Bilder gern tief in die Schatzkiste der Bibel. Er weiß, dass der Glaube ein gutes Fundament sein kann für das, was unsere bunte Weltgemeinschaft zusammenhält. Uwe Birnstein ist der spirituellen Spur im Leben und Werk Udo Lindenbergs nachgegangen.
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Kein Himmel – nirgends? Wie sich Jenseitsvorstellungen verändern
Was kommt nach dem Tod? Früher waren die Antworten klar. Himmel, Hölle, Fegefeuer. Viele dieser Vorstellungen sind heute - zum Glück - vorbei. Aber was bleibt stattdessen? Für knapp die Hälfte der Deutschen ist ein Leben nach dem Tod zumindest wahrscheinlich. Wie das aussehen könnte, darüber gehen die Meinungen allerdings weit auseinander. Michael Hollenbach hat für Camino aktuelle Jenseitsvorstellungen erkundet.
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Gegen die Globalisierung der Ohnmacht – für den Frieden auf Erden. Ein Jahr Papst Leo XIV.
Als Robert Francis Prevost zum ersten Mal auf die Loggia des Petersdoms tritt, wirkt er fast ein wenig eingeschüchtert. Millionen Menschen blicken auf ihn, den neuen Papst. Jedes Wort zählt. Er beginnt sein Pontifikat mit einem Friedensgruß: „Der Friede sei mit euch allen!“ Es ist sein Leitmotiv. Für Leo steht der Frieden im Zentrum der christlichen Botschaft. Er will Friedensbotschafter sein, vielleicht mehr noch: Friedensstifter. Seine anfängliche Zurückhaltung ist inzwischen gewichen. Aus dem vorsichtigen ersten Auftritt ist ein Pontifikat mit erkennbarem Profil geworden. ARD-Korrespondent Tilmann Kleinjung hat Papst Leo in seinem ersten Amtsjahr begleitet.
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Das Leben ist nicht schwarz-weiß – die christlichen Musiker Judy Bailey und Patrick Depuhl
Im kleinen Örtchen Alpen am Niederrhein lebt das christliche Musikerpaar Judy Bailey und Patrick Depuhl. Beide haben eine spannende Vergangenheit. Sie stammt aus Barbados, hat weltweit Gospel-Konzerte gegeben, er ist in Duisburg und Dallas aufgewachsen. In ihrer Herkunftsgeschichte haben sie Dramatisches entdeckt: Ihre Wurzeln reichen bis in die Zeit der Sklaverei zurück, seine sind geprägt von einem „Lebensborn“-Heim der Nazis. Aus diesen Erfahrungen ziehen die beiden eine klare Haltung: weg vom Schubladendenken, hin zu einem offenen Blick auf das wundervoll bunte Leben. Uwe Birnstein hat das Paar besucht und sie zu ihren Auftritten begleitet.
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Von der Kur in den Tod – Nachfahren jüdischer Familien kehren zurück nach Bad Soden am Taunus
Bad Soden am Taunus ist heute eine wohlhabende Gemeinde im Speckgürtel von Frankfurt. Früher war das Städtchen ein gediegener Kurort - auch für jüdische Patienten. Es gab jüdische Hotels und die israelitische Kuranstalt für Lungenkranke. Und es gab eine rege jüdische Gemeinde. Spätestens mit der Pogromnacht 1938 aber war Bad Soden fest in der Hand der Nationalsozialisten. Heute erinnern Ehrenamtliche an die Geschichte. Auch die Nachfahren von jüdischen Familien, die inzwischen in Amerika und Israel leben, interessieren sich für das, was einmal war. Unsere Autorin Silke Fries war auf Spurensuche jüdischen Lebens in Bad Soden.
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„Ich habe es als Aufgabe angenommen“ - Bundesministerin Karin Prien sieht ihr Jüdischsein als politische Verpflichtung
Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist stolz: Karin Prien, die neue Bundesbildungs- und Familienministerin, ist jüdischer Herkunft - und sie bekennt sich dazu. So offen war sie nicht immer. Lange folgte sie der Mahnung ihrer Mutter, ihr Jüdischsein in der Öffentlichkeit lieber zu verschweigen. Seit sie zum Bundeskabinett gehört, erhält sie mehr Hassnachrichten. Trotzdem bleibt sie klar in ihren Positionen. Die Ministerin will den Kampf gegen Antisemitismus verstärken. Und sie wirbt für eine differenziertere Israel-Debatte. Wie reagiert die jüdische Community darauf? Was sagen Weggefährten und Kritiker?
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Liebe verlangt Klarheit (3/3): Rechtsextremismus und Kirche – historische Verbindungen
Rechtsextreme Positionen fordern Kirchen und christliche Gruppierungen heraus. Die großen Kirchen und auch die Evangelische Allianz haben sich zwar klar gegen einen „völkischen Nationalismus“ ausgesprochen, wie er von rechtsextremen Parteien formuliert wird. Aber auch Christen wählen rechtsextreme Parteien. Und manche christliche Gruppierungen zeigen sich insgesamt anfällig für rechtsextremes Gedankengut. In den USA gehören solche Kirchen sogar zu den gesellschaftlichen Stützen dieses Denkens. Um das zu verstehen, lohnt sich ein Blick in die Geschichte, sagt der deutsche Theologe Thorsten Dietz. Was hat damals die „Deutschen Christen“ zu so radikalen Anhängern der Nazi-Ideologie gemacht? Und warum unterstützen bis heute manche Christen illiberale und antipluralistische Ideen - oft sogar mit theologischen Begründungen? Darüber spricht Konstantin Sacher mit Thorsten Dietz, er ist Systematischer Theologe und arbeitet in Zürich.
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Liebe verlangt Klarheit (2/3) - Kirchliche Positionierungen gegen rechts
Wenn autoritäre und populistische Parolen immer mehr Anhänger finden, welche Möglichkeiten haben die christlichen Gemeinden noch, dem Hass etwas entgegenzusetzen? Bettina Schlauraff ist Regionalbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und zuständig für die ländliche Region nördlich von Magdeburg, zwischen Halberstadt, Salzwedel und Stendal. Sie erlebt, wie rechtsextreme Haltungen und Narrative im Alltag zur Normalität werden, wie Sprache sich verschiebt. Sie ist Mitherausgeberin eines neuen Buches mit dem Titel „Kirche gegen den Hass“. Es enthält theologische Reflexionen und zahlreiche Praxisbeispiele. Im zweiten Teil unserer Gesprächsreihe „Liebe braucht Klarheit“ spricht hr-Kirchenredakteur Lothar Bauerochse mit Bettina Schlauraff darüber, wie eine kirchliche Positionierung gegen Rechts aussehen kann.
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Liebe verlangt Klarheit (1/3) - Ordensleute für Demokratie und Vielfalt
Liebe verlangt Klarheit - unter dieser Überschrift bringen wir heute und an den Osterfeiertagen in Camino Gespräche zur aktuellen Lage in Kirche und Gesellschaft. Hintergrund ist eine Initiative von Persönlichkeiten aus den christlichen Kirchen, die Bewusstsein schaffen möchten für die Veränderungen, die sich durch den Rechtsruck in Gesellschaft, Kirche und Theologie ergeben. Unter dem Stichwort „Kirche gegen den Hass“ beziehen sie Stellung und möchten Gemeinden anregen, menschenfeindlichen Parolen entgegenzutreten. Den Anfang macht Nicole Grochowina. Sie ist Ordensschwester bei der evangelischen Communität Christusbruderschaft Selbitz und Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Erlangen-Nürnberg. Außerdem ist sie Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und damit Teil der Kirchenleitung der EKD. Im Gespräch mit hr-Kirchenredakteur Klaus Hofmeister geht es um die spirituellen Hintergründe für einen politischen Einsatz von Christinnen und Christen - und nicht zuletzt von Ordensschwestern heute.
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Nachgefragt – das aktuelle Gespräch mit Prof. Jan Loffeld
“Ich glaube nichts, mir fehlt nichts.” Unter diesem provokativen Titel gab es schon in früheren Jahren einzelne Veranstaltungen bei Kirchentagen. In der Zwischenzeit aber haben religionssoziologische Untersuchungen gezeigt, dass so eine religiöse Gleichgültigkeit zu einem Megatrend geworden ist. Die aktuellen Kirchenaustrittszahlen belegen das auf ihre Weise. Die Überzeugung, dass alle Menschen „irgendwie” religiös sind, stimmt offenbar nicht mehr. Der in den Niederlanden lehrende katholische Pastoraltheologe Jan Loffeld rückt in seinem Buch “Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt” die größer werdende Zahl der Menschen in den Blick, die existentiell völlig unberührt sind von religiösen Fragen. Die christliche Botschaft werde heute nicht mehr “gebraucht”, um ein irdisches Leben in Freude und Fülle zu leben, schreibt Loffeld. Welche Zukunft das Christentum dann noch haben könnte, erläutert Jan Loffeld im Gespräch mit den hr-Kirchenredakteuren Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister.
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Der Frühling ruft - Wie bekommen wir neue Energie?
Wenn die Tage heller werden und es wärmer wird, spüren wir: Der Frühling kündigt sich an - eine Zeit, die vieles in Bewegung bringt und neue Energie freisetzt. Für viele steht sie auch für Aufbruch, für Hoffnung und einen frischen Blick auf das, was vor uns liegt. Rita Homfeldt geht in Camino dieser besonderen Stimmung nach und fragt, was uns inspiriert und stärkt für das Neue, das ins Leben tritt.
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Bei uns liegen Sie richtig! Der Wiener Zentralfriedhof.
Wien gilt als Stadt des Kaffees, der Musik und der großen Gesten. Wer verstehen will, wie ihre Bewohner über Leben, Glauben und Vergänglichkeit denken, muss einen besonderen Ort aufsuchen: dorthin, wo Erinnerung, Religion und Alltag aufeinandertreffen, den Wiener Zentralfriedhof. Er ist Ort der Trauer und des Gedenkens, zugleich aber auch öffentlicher Raum, Park, Naherholungsgebiet und kulturelles Gedächtnis. Hier liegen Komponisten und Politiker, Künstlerinnen, Stadtlegenden und Namenlose. Hier zeigt sich, wie sich Begräbniskultur wandelt - zwischen katholischer Tradition, religiöser Vielfalt, zunehmender Säkularisierung und neuen Formen des Abschieds. Michael Marek hat den Wiener Zentralfriedhof besucht und einen Ort entdeckt, an dem der Tod nicht ausgeklammert wird, sondern mitten im Leben steht.
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Online-Chuzpe - Wie sich jüdische Influencer auf Social Media behaupten
Junge jüdische Podcaster und Influencer zeigen online ihre vielfältige religiöse und kulturelle Identität und wollen sich nicht auf Holocaust oder Israel reduzieren lassen. In Podcasts und Videos diskutieren sie Themen wie Religion, Geschlecht und Migration. Zugleich reagieren sie auf politische Krisen und thematisieren verstärkt Antisemitismus - besonders seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023. Jens Rosbach schildert in Camino, wie ihre Aktivitäten den Zusammenhalt der jüdischen Gemeinschaft stärken, die in Deutschland oft verstreut lebt.
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Losing my religion – Was fehlt, wenn der Glaube verloren geht
Soziologen sagen, der Verlust sei ein Grundproblem unserer Zeit. Zu den Verlusterfahrungen zählt auch die Religion. Immer mehr Menschen verlassen die Kirchen und verlieren ihren christlichen Glauben. Michael Hollenbach fragt in Camino, was da verloren geht und ob das alles durch etwas anderes ersetzt wird.
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Mit Lügen an die Macht - Wenn die Wahrheit unter die Räder kommt
Die Lüge gehört zum menschlichen Alltag. Manchmal ist sie groß und skandal-umwittert, manchmal ist es die kleine unvermeidbare Notlüge. Wir pflegen die Kunst der Lüge geradezu, gleichzeitig lehnen wir sie entschieden ab. Gegen sie scheint kein Kraut gewachsen - weder moralisch noch religiös. Ulrich Land geht in Camino den Spannungen zwischen Wahrheit, Selbstschutz und Verantwortung nach.
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Nachgefragt. Das aktuelle Gespräch mit Claudia Lücking-Michel - Bilanz des Synodalen Weges
Am vergangenen Sonntag endete der sogenannte “Synodale Weg” mit einer letzten, sechsten Vollversammlung in Stuttgart. Dort trafen sich katholische Bischöfe und Laien sowie Experten, um Bilanz zu ziehen. Was hat das sechsjährige Reformprojekt gebracht? Die Liste der Reformwünsche war lang: Mehr Mitbestimmung von Laien, mehr Transparenz, eine erneuerte Sexualmoral, Segnungen von Homosexuellen und ein Arbeitsrecht ohne Diskriminierung. Außerdem Zugang für Frauen zu den Weiheämtern. Claudia Lücking-Michel war als damalige Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken von Anfang an eine treibende Kraft beim Synodalen Weg. Welche Bilanz zieht sie? Welche Aussichten gibt es für spürbare Reformen in der Katholischen Kirche. Darüber haben die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister mit Claudia Lücking-Michel gesprochen.
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Dreck der Landstraße - Jenische in der Schweiz
Jenische sind heute eine anerkannte Minderheit in der Schweiz. In den 1920er-Jahren jedoch wurden die Mitglieder dieser Gemeinschaft von Fahrenden als unerwünscht betrachtet und gedrängt, sesshaft zu werden. Das Projekt „Kinder der Landstraße“ zielte auf die Beseitigung der jenischen Minderheit: Kinder wurden ihren Familien entrissen und wuchsen in Heimen oder Pflegefamilien auf, entwurzelt von ihrer Kultur. Viele Eltern sahen ihre Kinder nie wieder. Das brachte der Schweiz den Vorwurf des kulturellen Genozids ein. Dorothea Brummerloh erzählt in Camino vom Lebensschicksal einiger dieser Kinder.
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Die Welt besser zu machen, ist eine Pflicht. Erika Freeman – ein Jahrhundertleben
Als 12-Jährige flüchtet Erika Freeman allein aus Wien vor den Nationalsozialisten zu Verwandten nach New York. Niemand glaubt ihr dort, was sie erlebt hat. Erika kommt in ein Waisenhaus. Als promovierte Psychoanalytikerin macht sie später Karriere, berät Politikerinnen und berühmte Künstler. Mit 98 Jahren lebt sie heute wieder in Wien und gibt jungen Menschen mit, mutig zu sein und Gutes zu schaffen.
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Das Schweigen der Bischöfe - Missbrauch in der italienischen Kirche
Auch in Italien haben katholische Geistliche in unzähligen Fällen Kinder sexuell missbraucht. Die Betroffenen verlangen Gerechtigkeit, doch der Wille zur Aufklärung ist bei Kirche und staatlichen Stellen nur schwach ausgeprägt. Wie kann das sein? Lisa Weiß ist in Camino auf Spurensuche gegangen.
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Rente - und dann? Wie der Übergang in den neuen Lebensabschnitt gelingen kann
Endlich ist sie da: die Rente. Zeit für die schönen Dinge - doch ob der Traum sich erfüllt, bleibt offen. Mit dem Abschied vom Arbeitsleben stellt sich die Frage: Was bedeutet das in einer Gesellschaft, die Leistung ins Zentrum rückt? Damit der Übergang gelingt, sollte er aktiv gestaltet werden. Rita Homfeldt fragt in Camino: Wie gelingt das? Welche Herausforderungen warten? Und hilft der Glaube, im Fluss des Lebens mitzugehen?
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Retter vor Trumps Kahlschlag - Kirchliche Gesundheitsarbeit in Kenia
Afrikas Gesundheitssysteme sind vielerorts extrem schwach. Kirchennahe Dienste schließen die Lücke - unterstützt von Hilfsorganisationen und Entwicklungshilfe. Doch den wichtigsten Geber, US-AID, hat Donald Trump zerschlagen. Nun droht die größte Gesundheitskrise der jüngeren Geschichte. Wie kirchliche Arbeit in Kenia in dieser Situation versucht, den Menschen beizustehen, schildert Thomas Kruchem in der nachfolgenden Sendung Camino.
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Ökologische Reformation oder Öko-Sekte? Die Gründung der “Church of Interbeing”
Die “Church of Interbeing” in der Berliner Genezareth-Kirche verzichtet auf Altar, Kreuz und Kirchenbänke - stattdessen gibt es Kissen, Gesänge an die Erde und Rituale für das Netz des Lebens. Seit 2022 will sie heilige Räume schaffen, um sich mit allem Leben zu verbinden. “Interbeing” - ein Begriff, der von dem Zen-Mönch Thich Nhat Hanh geprägt und als “Verbundenes Sein” verstanden wird - beschreibt die Erde als lebendes System. Geseko von Lüpke berichtet in Camino über die “Church of Interbeing” und die Hintergründe ihres spirituellen Weltbildes.
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Nachtod-Erfahrungen - Was Hinterbliebene mit ihren Verstorbenen erleben
Immer wieder berichten Trauernde, ihre Verstorbenen auch lange nach deren Tod noch in sinnlichen Wahrnehmungen zu erleben - im Hören, Riechen, Sehen. Aus Angst, belächelt zu werden, sprechen nur wenige über solche spirituellen Erfahrungen. Uwe Birnstein zeigt in Camino, wie Menschen solche Nachtod-Kontakte erleben, die - wie manche meinen - vielleicht sogar ein neues Licht auf die biblische Auferstehung Jesu werfen.
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Evangelische Eugenik- Wie in der Diakonie während der Nazi-Zeit über “Rassenhygiene” diskutiert wurde
Die Begriffe „Eugenik“ und „Euthanasie“ waren keine Erfindungen der Nazis. Auch Vertreter der Kirchen beteiligten sich daran. 1931 entstand im hessischen Treysa ein “Ausschuss für Rassenhygiene”. Und bald stellte sich die Frage, inwieweit diakonische Anstalten sich an Zwangssterilisationen oder gar an der Euthanasie beteiligen sollten. Thomas Klatt hat sich mit dem daraus entstandenen Gewissenskonflikt Diakonischer Einrichtungen beschäftigt und erinnert in Camino an die damaligen Positionen und ihre Folgen für die Menschen in diesen Einrichtungen.
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“Ossi-Juden – “Wessi”-Juden – Das mühsame Zusammenwachsen der jüdischen Gemeinden nach der Wiedervereinigung
Ende der 1980er-Jahre drohten die jüdischen Gemeinden in Deutschland zu verschwinden - sie waren klein und überaltert. In der DDR lebten nur noch wenige Hundert Juden. Mit dem Fall der Mauer wurden die Gemeinden aus Ost und West ab 1990 wiedervereinigt. Eine spannungsreiche Fusion: Politische Unterschiede, Stasi-Debatten und die Zuwanderung zehntausender Juden aus der Ex-Sowjetunion sorgten für Turbulenzen. Hören Sie in Camino einen Beitrag zum mühsamen Zusammenwachsen der jüdischen Gemeinden nach der Wiedervereinigung.
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Nachbarn im Jenseits - Die Begräbniskirche in Frankfurt
Die katholische Kirche St. Michael im Frankfurter Nordend wird zur ersten Begräbniskirche Hessens - mit Platz für 2.500 Urnen. Die Begräbniskirche soll mehr sein als ein bloßer „Aufbewahrungsort“ für die Asche von Verstorbenen. Ein benachbartes Trauerzentrum bietet Angehörigen Trost und Begleitung für den Trauerprozess. Wir stellen dieses außergewöhnliche Projekt und die Menschen dahinter vor.
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Segen und Fluch der Müllhalde – Recyclingprogramme bedrohen die Lebensgrundlage von Kindern
Auf den wachsenden Müll-Deponien Guatemalas und vieler Länder Lateinamerikas arbeiten auch Kinder. Ihre Familien leben davon, dass möglichst viel verwertbarer Abfall auf den Müllbergen landet. Gleichzeitig rutschen täglich Tonnen von Abfall in Flüsse und ins Meer. Recyclingprogramme bedrohen damit die Existenzgrundlage der Familien. Die Kirche ist in einer Zwickmühle: Soll sie sich mit den protestierenden Müllsammlern solidarisieren - oder ein nachhaltiges Recyclingsystem unterstützen?
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Das aktuelle Gespräch mit Abt Nikodemus Schnabel von der Dormitio-Abtei in Jerusalem
Der Gaza-Krieg ist beendet. Ein Aufatmen geht durch das Land. Zurück bleibt ein Ozean aus Leid auf beiden Seiten. Wie wird ein dauerhafter Friede möglich? Wie sind die nächsten Schritte zu Heilung und Versöhnung? Abt Nikodemus Schnabel leitet in Jerusalem das deutsche Benediktinerkloster "Dormitio", das traditionell ein Ort der Begegnung ist zwischen den Religionen. Er schildert seine Eindrücke nach dieser historischen Woche und seinen Ausblick in die Zukunft.
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Rettet die Bücher! - Die Welt entdecken zwischen zwei Buchdeckeln
Vor tausend Jahren war das Bücherschreiben den Klöstern vorbehalten - bis Gutenbergs Druckkunst alles veränderte. Heute verdrängen digitale Medien das Buch zunehmend. Lexika sind fast verschwunden, Gesangbücher halten sich. Ersetzt das Handy bald auch die Gesangbücher in den Kirchenbänken? Und kann der kirchliche Alltag das Buch retten? Diesen Fragen ist Ulrich Land in Camino nachgegangen.
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Aus der Gefangenschaft ins gelobte Land - Die spirituelle Kraft der Laubhütte
Das Laubhüttenfest „Sukkot“ ist seit biblischen Zeiten eines der größten Feste des Judentums. Es erinnert an den göttlichen Schutz während der vierzigjährigen beschwerlichen Wüstenwanderung ins „gelobte Land“. In Camino zeichnet Uwe Birnstein die reiche Tradition des Laubhüttenfestes nach, das in diesem Jahr am Abend des 6. Oktobers beginnt.
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Spiritualität der Heilung - 100 Jahre Missionsärztliche Schwestern
Die Missionsärztlichen Schwestern sind eine Ordensgemeinschaft der Katholischen Kirche, die im Jahr 1925 von Anna Dengel gegründet wurde. Sie sind Missionsschwestern, die sich dafür einsetzen, den Armen der Welt einen besseren Zugang zur medizinischen Versorgung zu ermöglichen. Birgitta Söling schildert, was junge Frauen heute noch bewegt, in diesen Orden einzutreten. Und wie die Spiritualität der Heilung international gelebt wird.
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Trimm-dich-Pfade für die Seele – Meditationswege in Hessen
Meditationswege sind eine faszinierend kompakte Variante des Pilgerns. Während man auf großen Pilgerwegen eine lange Zeit und viele hundert Kilometer unterwegs ist, geht es auf kurzen Besinnungswegen um eine einfachere Form des spirituellen Unterwegsseins. Thematische Impulse regen zum Nachdenken über das eigene Leben an. Manchmal sind solche Meditationswege wie „Trimm-dich-Pfade für die Seele”. Unser Autor Georg Magirius hat sich für Camino auf einige dieser Mini-Pilgerwege in Hessen begeben.
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Von der Judengasse in die weite Welt – Die Geschichte der jüdischen Familie Zuntz aus Frankfurt
500 Jahre Familiengeschichte, ein Stammbaum mit mehr als tausend Namen: Das Jüdische Museum Frankfurt widmet der deutsch-jüdischen Familie Zuntz eine Ausstellung. Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen der Berliner Fotografin Ruthe Zuntz und ihrem in Israel lebenden Vater Simon, Holocaust-Überlebender und leidenschaftlicher Briefschreiber. Mit der Kamera folgt sie in Frankfurt seinen Erzählungen, sucht die Orte auf, an denen er vor seiner Deportation gelebt hat. In Camino erzählt Igal Avidan die Geschichte der Familie Zuntz - und fragt, wie die Erinnerung an die Shoah ohne Zeitzeugen weiterlebt.
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Ehrfurcht vor dem Leben - Albert Schweitzer zum 60. Todestag
Albert Schweitzer wirkte jahrzehntelang als Urwaldarzt in Gabun, um den Einheimischen ein besseres Leben zu ermöglichen. Damit lebte der evangelische Theologe und Mediziner vor, was er als “Ehrfurcht vor dem Leben” lehrte - eine Ethik der Achtung vor allem Lebendigen, auch Tieren. Zum 60.Todestag erinnert Simon Berninger an den Pazifisten Albert Schweitzer.
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Das Lächeln des Dalai Lama - Der 90-jährige Weltweise und seine Nachfolge
Am 6. Juli ist "seine Heiligkeit", der 14. Dalai Lama, 90 Jahre alt geworden. Weltweit feiern viele den obersten tibetischen Buddhisten wie einen Popstar. Für viele Tibeter ist er die Identifikationsfigur, nicht nur in religiösen Fragen, sondern auch im Kampf gegen die Übermacht Chinas und für mehr Autonomie der Tibeter in ihrer Heimat. Doch inzwischen ist es ruhig geworden um den Dalai Lama. Längst hat die - politisch hoch sensible - Debatte um seine Nachfolge begonnen. Hören Sie dazu einen Beitrag von unserer Korrespondentin Charlotte Horn.
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700.000 Bäume gegen den Weltuntergang - Die Kirchen und der Klimaschutz
Der Klimawandel bedroht die natürlichen Grundlagen unseres Lebens. Deshalb engagieren sich auch Kirchen und Bistümer in Sachen Klimaschutz. Als einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz hat zum Beispiel die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck 700.000 Bäume gepflanzt. Was unternehmen die Kirchen in Sachen Klimaschutz? Und wo gibt es noch Handlungsbedarf? Diesen Fragen ist Michael Hollenbach in Camino nachgegangen.
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Quellen der Kraft - Schönes schaffen (7/7)
Kreativität ist eine wichtige Kraftquelle im Leben. Deborah Buschendorf zum Beispiel ist Polizistin. Zweimal die Woche streifen sie und ihre Kolleginnen die Uniformen ab und tauchen ein in Klang und Farbe: Als Tanzgruppe Police Revolution bringen sie zum Beispiel die Ostergeschichte auf die Bühne mit Dancefloor, Hiphop und akrobatischer Gymnastik. Susanne Müller-Kölmel und ihre Mal-Schülerinnen schöpfen dagegen Kraft beim Malen und Gestalten. Im kreativen Prozess entsteht neue Kraft. Die Künstlerinnen erklären, wie Pinsel und Farbe helfen, den Alltag zu meistern.
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Quellen der Kraft: Rituale haben (6/7)
Sport hilft dem Saarländer Michael Krauser, Stress abzubauen - und lässt ihn trotz einer Erkrankung lebensfroh und dankbar bleiben. Als Jugendlicher spielt er Fußball. Später reist er mit dem Fahrrad um die Welt. Mit Anfang 20 folgt die unerwartete Diagnose: Typ-1-Diabetes. Gesundheit wird fortan ein zentrales Thema. Auch für die 43-jährige Bibliothekarin Abou Kamar sind Sport und Bewegung eine wichtige Kraftquelle. Zwei Lebensgeschichten, die zeigen: Bewegung kann Gesundheit fördern und Lebensqualität schenken.
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Quellen der Kraft - Rituale haben (5/7)
Für viele Menschen sind Rituale treue Wegbegleiter. Sie wirken durch die immer gleiche Wiederholung, sie schaffen Zusammengehörigkeit, geben Orientierung und helfen, Krisen zu bewältigen. In einem Ritual liegen die Erfahrungen vieler Generationen. Rituale prägen deshalb auch unser Zusammenleben und unsere Kultur. Aber: Wenn sich die Zeiten ändern, ändern sich auch die Rituale. Traditionelle Formen und Formeln bleiben vielen modernen Zeitgenossen fremd. Für manche sind sie bloß Relikte aus einer anderen Zeit. Worin also liegt die Kraft der Rituale? Was macht sie unverzichtbar?
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Quellen der Kraft: Nichtstun
Muße und Müßiggang, einfach mal nichts tun - danach sehnen sich viele. Und haben doch zugleich ein schlechtes Gewissen. In diesen unruhigen Zeiten können wir doch nicht mehr „gar nichts tun“. Vielleicht aber rührt unsere Ablenkungssucht daher, dass wir Angst davor haben, in der Ruhe auf uns selbst zurückgeworfen zu werden. Davor, dass, wenn alles still ist, die Seele redet. Und wir vielleicht mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert werden?
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Quellen der Kraft: Größeres glauben
"Die Erde schreit." So drastisch beschrieb es der kürzlich verstorbene Papst Franziskus in seiner Sozial- und Umweltenzyklika Laudato si‘. Zehn Jahre ist das schon her und aus Sicht ernstzunehmender Wissenschaftler müssten wir radikal umsteuern, um die Ökosysteme des Planeten Erde zu erhalten. Die Widerstände gegen Fakten, Warnungen und Empfehlungen sind aber massiv. Zu gering ist die Bereitschaft, den eigenen Lebensstil grundlegend zu ändern. Was gibt Menschen Kraft, sich trotzdem für einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen einzusetzen?
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Quellen der Kraft: Verbunden sein
Mit 12 Jahren verliert Selina plötzlich ihre Sehkraft. Heute ist sie 27 und hat Wege gefunden, mit ihrer Einschränkung zu leben: In ihrem Videoblog berichtet die Studentin über ihren Alltag mit Sehbehinderung und macht anderen Betroffenen Mut. Mit vielen Menschen in der digitalen, aber auch in der realen Welt verbunden zu sein, gibt ihr Kraft. Auch für Sagithjan Surendra ist der Austausch mit anderen Menschen die Kraftquelle schlechthin.
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Quellen der Kraft: Draußen sein
Heute beginnen wir in Camino eine siebenteilige Reihe unter dem Motto „Quellen der Kraft“. Der Stresspegel in der Gesellschaft steigt. Jeder fühlt es und Umfragen belegen es. Kriege machen Angst, politische Spannungen verunsichern. Wo finden wir stärkende "Quellen der Kraft"? Barbara Schellhammer lehrt an der Hochschule für Philosophie in München, aber sie hat ihren Wohnsitz mitten in die Tiroler Berge verlegt. Sie wohnt nun in einem Holzhaus umgeben von Gipfeln. Und hier findet sie nicht nur zu sich, hier lernt sie auch fürs Leben - und für ihre Lehre.
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Die Unterbrechung ist die Vollendung - Von der spirituellen Kraft des Sommers
Die großen christlichen Feste fallen alle nicht in den Sommer. Stattdessen wird zum Beispiel der Kampf um Leben und Tod an Ostern im Frühling ausgefochten. Das Stürmen des Heiligen Geistes feiert man am Frühlingsende. Und mit dem Winterdunkel im Advent wächst die Erwartung, dass das neue Leben die Nacht durchbricht. Wie unspektakulär dagegen der Sommer. Die Hektik nimmt ab, die Gelassenheit zu. Zu erfahren sind Momente von Muße, Luft, Licht und Langsamkeit. Aber liegt vielleicht gerade darin die spirituelle Kraft des Sommers? Dieser Frage geht Georg Magirius in der folgenden Sendung nach.
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