PODCAST · business
Lifeline
by Sachar Klein und das hypr-Team
In Lifeline geht es um weit mehr als nur spannende Lebensgeschichten – es geht um die Menschen, die unsere Zukunft gestalten. Wir nehmen dich mit auf eine faszinierende Reise durch die Biografien eindrucksvoller Persönlichkeiten, die durch ihr Handeln und ihre Initiativen die Welt verändern.Was treibt diese Zukunftsarchitekt:innen an? Gibt es ein geheimes Rezept für ihren Erfolg und ihre unermüdliche Energie? Genau das wollen wir herausfinden.Abonniere Lifeline und sei dabei, wenn wir tief in die Lebenswege dieser beeindruckenden Menschen eintauchen. Lass dich inspirieren und lerne mit uns von den außergewöhnlichsten Individuen.Das ist Lifeline – der Podcast der Kommunikationsagentur hypr, moderiert von Sachar Klein.
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#02 Macht Ski Aggu Musik nur noch für die PR?
Moin zur zweiten Episode von Haltung, bitte! Heute wird es popkulturell und kalkuliert. Sachar Klein und Max Van Poele haben sich dieses Mal kompetente Unterstützung ins Boot geholt: Kollegin Lea Dirnhofer schaltet sich live aus Regensburg dazu, um ein absolutes Phänomen der deutschen Rap-Szene zu zerlegen: Ski Aggu. Im Fokus steht sein vermeintliches „Australien-Comeback“ im April 2026. War der plötzliche Work-and-Travel-Trip nach Down Under echte Selbstfindung oder ein meisterhaftes Ablenkungsmanöver („Agenda Cutting“), um den zeitgleichen, toxischen Label-Skandal komplett auszusitzen? Wir diskutieren über Fußmassagen im Sat.1-Frühstücksfernsehen, Fake-Hippie-Inszenierungen und die Frage, ob moderne Künstler heute überhaupt noch Musik für die Musik machen – oder Musik nur noch als reinen Trigger für die eigene PR nutzen. Dieser Podcast wird produziert von TLDR Studios.
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#01 Kommuniziert Apple noch wie eine Love-Brand?
Moin zur ersten Folge von Haltung, bitte! Sachar Klein und das Team von hypr setzen ab jetzt regelmäßig die Kommunikationsbrille auf und analysieren die Debatten unserer Zeit. In dieser Folge nehmen Sachar und Max Van Poele das perfekt inszenierte, aber vielleicht seelenlose CEO-Beben bei Apple in den Fokus. Warum übernimmt mit John Ternus ein detailversessener „Hardware-Guy“ das Ruder von Tim Cook? Warum wurde er vorab menschlich kaum greifbar aufgebaut und steuert Apple damit endgültig weg von der emotionalen „Love Brand“ hin zum reinen Shareholder-Unternehmen?
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Trailer
Kommunikation ist keine starre Formel, sondern pure Haltung. Im neuen hypr-Podcast „Haltung, bitte!“ setzen wir die kommunikative Brille auf und nehmen die Debatten unserer Zeit unter die Lupe: Welche Haltung nehmen Menschen in ihrer Kommunikation ein? Und was macht eine Botschaft eigentlich gut oder schlecht? Darüber lässt sich verdammt gut streiten. Und genau das tut Moderator Sachar Klein ab jetzt regelmäßig – gemeinsam mit dem Team von hypr und spannenden Gästen von außerhalb. Das ist „Haltung, bitte!“ – der Podcast der Kommunikationsagentur hypr, moderiert von Sachar Klein. Dieser Podcast wird produziert von TLDR Studios.
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Lifeline: Sachar Klein (hypr)
Normalerweise stellt er die Fragen, im Staffelfinale aber gibt es eine besondere Episode: Sachar Klein war Anfang des Jahres bei „On the way to new work" zu Gast und durfte selbst erklären, wie er der Mensch wurde, der er ist. Es geht viel um Lernen, KI, ums Scheitern und ums Gewinnen.
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Lifeline: Florian Fehr (Neew Ventures)
In dieser Episode zu Gast: Florian Fehr – Unternehmer, Familienmensch, Internatsschüler, Tennisenthusiast und Geschäftsführer von Neew Ventures, einer Company, die sich auf die Gründung und Entwicklung von Circulary-Startups fokussiert. Es geht um: * seine Kindheit in Augsburg, die zwischen Tennisplatz, Fußballwiese und Gartenarbeit stattfand, * seine Zeit im Internat – ein prägender Abschnitt, der ihn Disziplin, Eigenverantwortung und Selbstorganisation gelehrt hat, * warum er nie der klassische Überflieger-Schüler war – und trotzdem wusste, wann es sich lohnt, alles zu geben, * was ihn als Unternehmer heute ausmacht * seine Arbeit bei Neew Ventures und warum dort Purpose und Business Hand in Hand gehen müssen 💼 Bei Neew Ventures baut Florian mit seinem Team Unternehmen auf, die einen klaren Beitrag zur nachhaltigen Transformation leisten. Warum ihn das reizt? Weil er daran glaubt, dass man unternehmerischen Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung nicht gegeneinander ausspielen darf – sondern zusammendenken muss.
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Lifeline: Dina Reit (SK Laser)
In dieser Episode von Lifeline spricht Sachar Klein mit Dina Reit, Geschäftsführerin des Familienunternehmens SK Laser. Dina gewährt einen sehr persönlichen Einblick in ihre Kindheit, ihre Werte und den Weg ins Unternehmertum – einen Weg, den sie zunächst gar nicht einschlagen wollte. Dina erzählt von ihrer Kindheit in Dinslaken, ihrer Liebe zu Fantasiewelten im Garten und ihrem Umzug nach Wiesbaden, der für sie schmerzhaft und aufregend zugleich war. Wir erfahren, wie sie schon früh eine Begeisterung für Kunst, Theater und Literatur entwickelte, die sie später zum Studium der Kunstgeschichte führte. Und wir lernen eine Frau kennen, deren Ehrgeiz nicht durch elterlichen Druck entstand, sondern tief aus ihrem Inneren. Besonders eindrucksvoll ist Dinas Schilderung darüber, wie sie zunächst entschlossen war, das Familienunternehmen nicht weiterzuführen – und wie sie schließlich doch zu SK Laser kam. Ein Gespräch über frühe Prägungen, über Leistungswillen ohne Leistungsdruck, über Theaterbühnen und Unternehmerverantwortung.
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Lifeline: Kevin Tewe (ALL IN)
Kevin Tewe ist Unternehmer, Digitalstratege – und ein Mensch, der offen darüber spricht, wie es ist, sich fremd zu fühlen. In dieser Episode erzählt er von seiner Kindheit zwischen Ost und West, von prägenden Momenten im Internat und davon, wie er sich seinen Platz in der Welt erarbeitet hat. Es geht um Identität, Herkunft und Zugehörigkeit – aber auch um Kevins Weg in die Selbstständigkeit mit seinem Unternehmen ALL IN und wie er heute anderen dabei hilft, sichtbar zu werden. Ein Gespräch über das Anderssein, über Mut zur Veränderung und über die Kraft, die in jedem biografischen Bruch liegen kann.
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Lifeline: Kati Ernst (Lifestyle of Longevity)
In dieser Folge von Lifeline spricht Sachar Klein mit Kati Ernst – Unternehmerin, Mutter und leidenschaftliche Gesundheitsenthusiastin. Es ist ein Gespräch über Neuanfänge, Selbstbestimmung und darüber, wie tiefgreifend persönliche Erfahrungen das berufliche Handeln prägen können. Wir erfahren, warum Kati bis heute mit ihrer Familie Englisch spricht, was es bedeutet, als Teenager zwischen fünf Schulen zu pendeln, und wie sie trotz Mobbingerfahrungen in jungen Jahren eine starke innere Widerstandskraft entwickelt hat. Kati gibt uns zudem einen ehrlichen Einblick in ihren Gesundheitsalltag und erklärt, warum sie keine Kompromisse beim Thema digitale Erziehung macht. 💡 Themen dieser Episode: Katis Kindheit in England und der schwierige Neustart in Deutschland Warum sie erst mit 12 Jahren Deutsch gelernt hat – und heute bilingual lebt Wie ein Austauschjahr in den USA zur persönlichen Emanzipation wurde Der Grund, warum sie ihren Kindern keine Smartphones erlaubt – und was sie sich von anderen Eltern wünscht Ihre Checkliste für gesunde Ernährung im stressigen Alltag Warum wir Gesundheit als Investition in die eigene Zukunft und die unserer Kinder sehen sollten Ein Gespräch, das inspiriert – nicht nur für junge Frauen, sondern für alle, die mutige Lebensentscheidungen bewundern und den Wert von Klarheit, Haltung und Fürsorge erkennen.
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Lifeline: Christoph Magussen (Blackboat)
In dieser intensiven Folge von Lifeline spricht Christoph Magnussen – Unternehmer, Podcaster und Mitgestalter der „New Work“-Bewegung – offen über die prägenden Stationen seines Lebens: vom frühen Verlust seines Großvaters über eine prägende Kanada-Erfahrung im Teenageralter bis hin zur Gründung seiner ersten Unternehmen. Er reflektiert darüber, was ihn antreibt, wie er mit Angst und Unsicherheit umgeht und warum Selbstverantwortung und Neugier seine größten Antriebskräfte sind. Christoph gewährt tiefe Einblicke in seine Lebensphilosophie: Warum frühes Aufstehen für ihn nicht nur Produktivität, sondern auch Selbstschutz bedeutet. Wie das Erlebnis von 9/11 bei der Bundeswehr sein Freiheitsverständnis verändert hat. Und wie ihn Meditation, Journaling und die Lust am Erklären auch in Krisen getragen haben. Wir sprechen über seine Rolle als Vater in einer Patchwork-Familie, über das Loslassen von Ego, über die Faszination für Technologie und die Kraft des Storytellings – auch als Vehikel für Selbstverstehen. Ein Gespräch über Haltung, über Verantwortung und über die Frage: Wie bleibt man handlungsfähig in einer Welt, die sich ständig verändert?
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Lifeline: Ina Remmers (Rulemapping Group)
Ina Remmers, Mitgründerin von nebenan.de und der Rulemapping Group, erzählt in dieser Lifeline-Episode von ihrem Weg vom Wendekind zur Sozialunternehmerin. Sie spricht über das Gefühl, sich fremd zu fühlen – in Sachsen, Schwaben und Berlin – und wie daraus der Wunsch gewachsen ist, Gemeinschaft und Nähe zu stiften. Ein Gespräch über Zugehörigkeit, Verantwortung und die Vision, Bürokratie als etwas Positives neu zu denken.
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Lifeline: Christian Steiger (Lexware)
Christian Steigers Lebensweg ist geprägt von technologischer Neugier, unternehmerischem Mut und der Leidenschaft, Menschen zu unterstützen. Sein Credo: „Kein Geschäftsmodell ist langfristig erfolgreich“ – nur ständiges Hinterfragen und mutiges Neudenken sichern Zukunftsfähigkeit. Mit Lexware treibt er diese Philosophie voran, um Unternehmer:innen den Rücken für das Wesentliche freizuhalten: ihre Träume.
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Lifeline: Hier kommt die zweite Staffel
Endlich geht es wieder los: Die zweite Staffel von Lifeline steht in den Startlöchern. Es werden wieder diverse Gäst:innen darüber berichten, wie sie die Menschen wurden, die sie heute sind. Damit wir alle von ihnen lernen können, was Menschen, die die Zukunft gestalten, ausmacht.
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Werteorientiertes Unternehmertum: Annemarie Heyl von Kale&Me (#8)
Willkommen zu „Lifeline“ – dem Podcast, der die inspirierenden Lebensgeschichten außergewöhnlicher Persönlichkeiten beleuchtet. In dieser Episode spricht Host Sachar Klein mit Annemarie Heyl, Co-Gründerin und Geschäftsführerin von Kale&Me. Annemarie erzählt von ihrer Kindheit in Fulda und Thüringen, ihrer prägenden Schulzeit in Bayern, und wie sie früh lernte, Verantwortung zu übernehmen. Sie spricht über die prägenden Erlebnisse in ihrer Jugend, ihre Ausbildung und die schwierige Zeit, als das Familienunternehmen ihres Vaters in eine Krise geriet. Ein Schlüsselerlebnis war ihr Aufenthalt in Kapstadt, wo sie die Kraft des Fastens entdeckte und die Idee zu Kale&Me geboren wurde. Annemarie und ihr Mitgründer Konstantin beschlossen, das Fastenkonzept nach Deutschland zu bringen und gründeten ihr Unternehmen, das sich inzwischen als führender Anbieter von Säften und Fastenprogrammen etabliert hat. Ein Gespräch über Optimismus, Entdeckergeist und die Kunst, aus Krisen neue Chancen zu schaffen. Begleite uns auf dieser inspirierenden Reise und entdecke, was Annemarie antreibt und zu einer wegweisenden Unternehmerin macht.
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Digitale Zukunft gestalten: Amanda Maiwald von Complori (#7)
Herzlich willkommen zu „Lifeline“ – dem Podcast, der die inspirierenden Lebensgeschichten außergewöhnlicher Persönlichkeiten beleuchtet. In dieser Episode spricht Host Sachar Klein mit Amanda Maiwald, Co-Gründerin von Complori, über ihre Mission, Kinder mit Future Skills auszustatten, um sie von Konsument:innen zu Gestalter:innen ihrer digitalen Welt zu machen. Amanda erzählt von ihrer Kindheit in Berlin, ihrem frühen politischen Engagement und der prägenden Zeit in Australien, die ihre Selbstständigkeit und Entschlossenheit formte. Sie berichtet über ihren beruflichen Einstieg bei CleverShuttle und wie sie dort wertvolle Erfahrungen sammelte. Ein Gespräch über Resilienz, Entdeckergeist und die Kraft der Bildung. Begleite uns auf dieser inspirierenden Reise und entdecke, was Amanda antreibt.
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Vom Mechaniker zum Mundpflege-Pionier: Axel Kaiser von Denttabs (#6)
Herzlich willkommen zu „Lifeline“ – dem Podcast, der die inspirierenden Lebensgeschichten außergewöhnlicher Persönlichkeiten beleuchtet. In dieser Episode spricht Host Sachar Klein mit Axel Kaiser, dem Gründer von Denttabs und Pionier im Bereich nachhaltiger Zahnpflegeprodukte. Axel findet: Auch Dinge, die als selbstverständlich angesehen werden, sollten wir in Frage stellen. Er erzählt von Schlüsselmomenten in seiner Schulzeit, den Herausforderungen seiner Lehrzeit als Kfz-Mechaniker und seiner Faszination fürs Programmieren, die er während seines Zivildienstes entdeckte. Ein Wendepunkt in Axels Leben war der Eintritt in das Zahntechniklabor seines Bruders in Singapur, was zur Entwicklung der innovativen Zahnputztabletten Denttabs führte. Axel berichtet von seiner Mission, herkömmliche Zahnpasta zu ersetzen und wie seine Motivatoren Gerechtigkeit, Unabhängigkeit und Neugier seine Arbeit prägen. Ein inspirierendes Gespräch über persönliche Entwicklung und nachhaltige Innovation.
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Digitale Welten und echte Werte: Creator und Influencer Philipp Steuer (#5)
Herzlich willkommen zu „Lifeline“ – der Podcast, in dem wir tief in die Lebensgeschichten inspirierender Persönlichkeiten eintauchen, um ihre Antriebe und Erfolge zu verstehen. In dieser Episode: Philipp Steuer, ein Influencer und Digitalexperte und seiner Reise aus einem verschlafenen Dorf in Thüringen in die große digitale Welt. Philipp erzählt von seinen Anfängen als FIFA-Spieler, seinem Umzug nach Köln und seiner Begeisterung für die E-Sport-Szene. Er gibt Einblicke in seine Zeit bei Google in Hamburg, wie er sein Interesse für YouTube entdeckte und schließlich als Snapchat-Erklärbär bekannt wurde. Philipp spricht auch über seine Entscheidung, vegan zu leben, beeinflusst durch eine Dokumentation über Massentierhaltung. Ein Gespräch über Neugier, ethische Entscheidungen und die Bedeutung von Selbstvertrauen. Begleite uns auf dieser faszinierenden Reise und entdecke, was Philipp antreibt.
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Über Gerechtigkeit und Gemeinschaft: Philipp Witzmann von nebenan.de (#4)
Herzlich willkommen zu „Lifeline“ – dem Podcast, der die inspirierenden Lebensgeschichten außergewöhnlicher Persönlichkeiten beleuchtet. In dieser Episode spricht Host Sachar Klein mit Philipp Witzmann, CEO von nebenan.de. Philipp berichtet von seiner Kindheit zwischen der DDR und Trier, seiner Leistungsmotivation während der Schulzeit und prägenden Momenten. Er erzählt, wie er sich nach einem Studium der Politikwissenschaft und Betriebswirtschaft für eine erfolgreiche Karriere im Vertrieb bei Vodafone und Rocket Internet entschied und wie er nun als CEO bei nebenan.de gegen die Einsamkeit kämpft. Ein Gespräch über Gerechtigkeit, Wasserball und die Bedeutung der Familie. Entdecke mit uns, was Philipp im Leben antreibt und wie ein Stuhl bezeichnend für seinen beruflichen Werdegang wurde.
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Mit Impact-Investments die Welt verbessern: Tina Dreimann von better ventures (#3)
Herzlich willkommen zu „Lifeline“ – dem Podcast, der die inspirierenden Lebensgeschichten außergewöhnlicher Persönlichkeiten beleuchtet. In dieser Episode spricht Host Sachar Klein mit Tina Dreimann, Co-Gründerin von better ventures, über ihre Mission, durch nachhaltige Investments die Welt positiv zu verändern. Tina erzählt von prägenden Momenten ihres Lebens, von ihrer Kindheit auf dem Land bis hin zu Erfahrungen in den USA und Costa Rica, und wie persönliche Verluste ihre Perspektive geprägt haben. Darüber, wie sie – entgegen all ihrer Vorurteile – zunächst in einer Beratung landete, bevor sie Mutter wurde und erfolgreich Beruf und Familie vereinte. Tinas Leidenschaft für Nachhaltigkeit und digitale Geschäftsmodelle führte schlußendlich zur Gründung von better ventures, einem Angel-Club für Impact-Startups. Tinas Optimismus inspiriert zum Vorwärtsblicken und zeigt, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sehr gut vereinbar sind. Dies ist nur einer ihrer Treiber, die wir zum Schluss analysieren.
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Philanthropie neu erfinden: Felix Oldenburg von bcause (#2)
Herzlich willkommen zu „Lifeline“ – dem Podcast, der die inspirierenden Lebensgeschichten außergewöhnlicher Persönlichkeiten beleuchtet. In dieser Episode spricht Host Sachar Klein mit Felix Oldenburg, einem visionären Sozialunternehmer und Gründer der Plattform bcause. Felix hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zu befähigen, ihr Geld für eine bessere Welt einzusetzen. Er nimmt uns mit auf seine faszinierende Reise von einer idyllischen Kindheit auf der Insel Föhr über seine rebellische Jugend im wohlhabenden Königstein bis hin zu seiner Zeit bei McKinsey und seinem Engagement bei Ashoka. Felix' innovative Ideen und sein unerschütterlicher Glaube an die Kraft des sozialen Unternehmertums zeigen, wie wir alle zu Architekt:innen einer besseren Zukunft werden können. Zum Schluss analysieren wir die maßgeblichen Treiber von Felix, die ihn zu der Person machen, der er ist.
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Revolution im Gesundheitssystem: Sophie Chung von Qunomedical (#1)
Herzlich willkommen zu „Lifeline“ – mit dem du tief in die Lebensgeschichten inspirierender Persönlichkeiten eintauchst, um zu verstehen, was sie antreibt und erfolgreich macht. Zu Gast in unserer ersten Episode: Dr. Sophie Chung, eine beeindruckende Ärztin und Unternehmerin. Sophie erzählt von ihrem Weg aus einer kleinen Stadt in Österreich über New York bis hin zur Gründung ihres eigenen Unternehmens Qunomedical in Berlin. Sie teilt bewegende Kindheitserinnerungen, die Herausforderungen und Durchbrüche in ihrer Karriere und ihre unerschütterliche Vision, das Gesundheitssystem zu revolutionieren und für alle zugänglich zu machen. Ein Gespräch über Resilienz, akademischen Ehrgeiz und den Willen zur Innovation. Begleite uns auf dieser spannenden Reise und entdecke, was Sophie antreibt und zu einer Architektin der Zukunft macht. Zum Schluss analysieren wir die maßgeblichen Treiber von Sophie, die sie zu der Person machen, die sie ist.
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Lifeline – Intro
Willkommen bei Lifeline Bei Lifeline tauchen wir tief in die Lebensgeschichten inspirierender Persönlichkeiten ein, um zu verstehen, was sie antreibt und erfolgreich macht. Jede Episode bietet Einblicke in die Motivationen und Strategien visionärer Menschen, die die Welt verändern. Abonniere den Podcast und begleite uns auf dieser Reise!
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So geht Klimakommunikation - mit Fabian Grischkat (Episode 100)
Fabian Grischkat ist Aktivist, Influencer und Moderator. In sozialen Medien klärt er regelmäßig über Klima-Themen auf und hat beispielsweise den jüngsten IPCC-Bericht in 60 Sekunden zusammengefasst. Im Gespräch mit Giuseppe Rondinella erzählt Fabian, warum er sich in seinem Klima-Aktivismus "radikalisiert" hat und warum das für ihn genau der richtige Begriff ist ("Wir brauchen Radikalität"). Außerdem erklärt Fabian, wieso er sich mit den streitbaren Aktionen der Letzten Generation solidarisiert. "Ich sehe die Dringlichkeit dieses Protests und verstehe die Notwendigkeit von zivilem Ungehorsam." Für diverse Klima-Kampagnen von Unternehmen hat er kein Verständnis: "Ich sehe da keine Freiwilligkeit mehr. Wir sind an einem Punkt, wo wir Unternehmen nicht mehr dafür loben müssen, wenn sie es geschafft haben, weniger CO2 auszustoßen."
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Was bringen Rankings in der PR? (Episode 99)
Forbes 30 under 30, Capital 40 under 40, Manager Magazin Top 100 Frauen, Business Punk Watchlist, OMR Top 50, PR Report 30 unter 30, und und und: Die Liste bekannter (Medien)Rankings ist lang. Diejenigen, die in diesen Formaten ausgezeichnet werden, dürfen sich freuen, zurecht. Aber welchen PR-Mehrwert können solche Rankings eigentlich real stiften? Ist man gut beraten, dort aufzutauchen oder gibt es auch Risiken? Kristin und Giuseppe sprechen darüber in der heutigen Episode von "Talking Digital".
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Geld spielt (k)eine Rolle - mit Alex Styles (Episode 98)
Lasst uns über Geld sprechen. Also genau gesagt: über Finanzkommunikation. Das einstige Nischenthema interessiert plötzlich ganz viele Stakeholder. Was ist Finanzkommunikation eigentlich genau? Und wie geht das heute am effektivsten? Einer, der sich bestens damit auskennt, ist Alex Styles (Ja, das ist wirklich sein Nachname). Er hat viele Jahre die Finanzkommunikation bei Zalando verantwortet, auch während des Börsenganges, und ist mittlerweile selbständig tätig. Alex Styles spricht darüber, warum die stärkere Regulierung in der Finanzkommunikation verhindert, dass man sich mit vielen Trends wie beispielsweise TikTok schnell und intensiv auseinandersetzen kann. Der KI-Fan Styles erzählt zudem, wie ChatGPT in der PR – und in der Finanzkommunikation im Allgemeinen – Mehrwert schaffen können. Viel Spaß beim Hören!
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Auf einen Snack: Unsere Buch-Tipps 2023
Wir melden uns mit einem dritten und letzten Snack aus unserer Winterpause und stellen euch Bücher vor, die man aus unserer Sicht in diesem Jahr gelesen haben sollte. Viel Spaß dabei! In zwei Wochen geht es dann wieder mit einer "regulären" Episode weiter.
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Happy new year! Auf einen kurzen Snack
Ein frohes Neues Jahr. Talking Digital veröffentlicht zu Beginn des Jahres 2023 kurze Snack-Episoden. Los geht es mit einem Neujahrsgruß und -wünschen.
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Talking Digital: Alles auf die Weihnachtskarte setzen? (Episode 97)
t3n-Redakteur Andreas Weck veröffentlicht jedes Jahr leidenschaftliche Aufrufe auf LinkedIn und bittet Agenturen und Presseabteilungen, auf das Senden von Weihnachtskarten und -kalendern zu verzichten. Das hält aber noch lange nicht alle davon ab, unpersönliche Massensendungen breit zu streuen. Auch innerhalb des Moderator:innenteams scheiden sich die Geister: Weihnachtskarten, Neujahrsgrüße oder lieber ein wertschätzender Austausch unabhängig von Feiertagen. Braucht es diese Tradition noch und was sind die Alternativen? Kristin, Sachar und Giuseppe gehen der Frage in der letzten Episode 2022 nach.
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Journalismus über Kommunikation – mit Volker Thoms (Episode 96)
Von der PR in den Journalismus: Volker Thoms hat den Seitenwechsel gewagt und arbeitet nun seit einiger Zeit als Chefredakteur für das KOM Magazin, das früher einmal Pressesprecher hieß und heute zu den renommiertesten Kommunikationsfachtiteln des Landes gehört. Im Gespräch mit Kristin Dolgner und Giuseppe Rondinella erzählt Volker Thoms, was für ihn ein gutes Fachmedium ausmacht, was er mit dem Titel in Zukunft vor hat und was neben dem Fachkräftemangel die größten Herausforderungen der Branche im nächsten Jahr sind.
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Wer braucht schon Awards? (Episode 95)
Award-Shows braucht kein Mensch, sagen die einen. Da feiert sich Branche nur selbst. Award-Shows sind unglaublich wertvoll, sagen die anderen. Sie bringen Öffentlichkeit und ermöglichen Austausch. Über den Sinn und Unsinn von Award-Shows in der Kommunikationsbranche wird nach wie vor leidenschaftlich gestritten. Kristin, Sachar und Giuseppe gehen daher der Frage nach: Brauchen wir das wirklich noch? Eine Diskussion über Award-Show-Inflation, zweifelhafte Jury-Entscheidungen und das eigene Ego.
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„Loud Quitting" mit Marc Raschke (Episode 94)
„Quiet Quitting" ist ein (medialer) Trend, der beschreibt, dass vor allem junge Menschen bestenfalls Dienst nach Vorschrift leisten und sich auf diese Art und Weise still und heimlich (als Leistungsträger) aus dem Job verabschieden – ohne dass sie ihren Vorgesetzten mitteilen, woran es liegt und dass sie perspektivisch tatsächlich kündigen werden. Denn: Der demographische Wandel sorgt dafür, dass Menschen, speziell gut ausgebildete, sich ihren Job aussuchen können und auf somit die große „Arbeiterlosigkeit" entsteht. Nicht gerade leise ist Marc Raschke vorgegangen, nachdem er seinen Job als Head of Corporate Communication am Klinikum Dortmund gekündigt hat. Auf LinkedIn machte er seinen bevorstehenden Abgang öffentlich und – das ist die Besonderheit – begründete diesen auch: „...Und bevor Ihr mich jetzt alle mit der Frage löchert „Warum gekündigt?“ - nur kurz, es ist quasi wie aus dem HR-Lehrbuch: Man heuert beim Unternehmen an - und kündigt wegen des (in diesem Fall neuen) Vorgesetzten." Das Ganze gab nicht nur eine Menge Echo, sondern auch in der neuesten Talking Digital-Episode mit Marc Raschke die Diskussion: Warum hat er sich für ein „Loud Quitting" entschieden? Was sind die Vorteile davon? Und: Wie geht es für ihn 2023 in einem Leben nach dem Klinikum Dortmund weiter?
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Die Messe ist gelesen – Brauchen wir noch Live-Events? (Episode 93)
Wenn man das ursprüngliche Konzept einer Messe betrachtet, dann muss man ihre Relevanz in digitalen Zeiten dringend kritisch hinterfragen. Denn früher war die Messe der Ort, an dem man sich über die neuesten Trends, Entwicklungen und Produkte in der Branche ausgetauscht hat. Das Internet, soziale Netzwerke und Marktplätze bieten heute eine ideale Plattform dafür und das sogar viel günstiger, mit einer größeren Reichweite und mit schnellerer Verbreitung in der eigenen Zielgruppe. Also: Wofür brauchen wir noch physische Messen? Sachar und Giuseppe berichten in dieser Folge von ihren persönlichen Eindrücken von der dmexco 2022 und diskutieren gemeinsam mit Kristin, welches Fazit sie für die Live-Event-Branche ziehen.
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Journalismus für die Gen Z – mit Tessniem Kadiri (Episode 92)
Junge Menschen lesen keine Zeitungen, schauen kein Fernsehen und haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne. So das Klischee, mit dem die Generation Z häufig behaftet wird. Vieles davon stimmt, vieles aber auch nicht. Eine Frage bleibt: Wie macht man für diese (sehr) jungen Menschen eigentlich Journalismus? Wie erreicht man sie, mit welcher Ansprache, über welche Kanäle, mit welchen Inhalten? Eine, die es wissen muss, ist Tessniem Kadiri. Die 21-jährige Nachwuchsjournalistin arbeitet für die Öffentlich-rechtlichen sowie für News-Formate auf Spotify und TikTok – und hat sich in den vergangenen Monaten eine gewisse Bekanntheit aufgebaut. Wir haben sie gefragt: Wie blickt eine junge Berufsanfängerin auf die Medienbranche? Wird der Nachwuchs eigentlich ansprechend gefördert? Wie divers ist die Branche aufgestellt? Und wie ist die Zauberformel für guten Gen-Z-Journalismus?
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Interviews freigeben: Fluch oder Segen? (Episode 91)
Im Podcast "Fest & Flauschig" gibt es die beliebte Rubrik "Tiere, die es geschafft haben". Bei "Talking Digital" sprechen Kristin, Sachar und Giuseppe in dieser Episode über Interviews, die es nicht geschafft haben. Anlass ist ein gescheitertes Interview vom Mediendienst "Medieninsider" mit der Strive-Verlegerin Katharina Wolff, das die Autorisierungsschleife nicht überlebt hat. Ein guter Zeitpunkt, um mal über den Freigabeprozess von Interviews zu diskutieren: Warum haben solche gescheiterte Interviews in den vergangenen Jahren gefühlt zugenommen? Warum überhaupt hat sich diese Autorisierungspraxis nur in Deutschland durchgesetzt? Was sind Vor- und Nachteile? Und warum machen Medien gescheiterte Interviews selbst zum Thema? Viel Spaß beim Hören!
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Kati Ernst: Wie geht PR für Start-ups? (Episode 90)
Wie macht man PR für ein Unternehmen, das sich selbst als „Female Empowerment Company" bezeichnet und vor allem für eine sog. Perioden-Unterwäsche bekannt ist, die gleichzeitig Binden und Tampons ersetzt? Darum geht es in dieser Folge von „Talking Digital". Kati Ernst, Co-Gründerin des Start-ups ooia, erzählt, wieso sie das Thema PR zu Beginn der Unternehmung trotz mangelnder Erfahrung in die eigenen Hände genommen hat, was das alles mit einer digitalen Pressemappe zu tun hat und wie man es über soziale Netzwerke schafft, Menschen dazu zu motivieren, neue und innovative Produkte auszuprobieren.
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Was tun bei einem Leak? (Episode 89)
Leaks gibt es gefühlt immer häufiger. Ständig werden in Unternehmen geheime Informationen an die Öffentlichkeit durchgestochen. Jüngstes Beispiel: Ende Juli wurde bei TikTok ein Dokument geleakt, in dem beschrieben wird, wie die PR-Abteilung Informationen kleinreden und zurückhalten soll. Zu Beginn des Jahres gab es außerdem noch zwei prominente Leaks bei Facebook und Uber, die die Titelseiten der Zeitungen füllten. Ganz zu schweigen von den Panama Papers, den Paradise Papers oder dem NSA-Leak rund um Edward Snowden. Welche Bedeutung haben Leaks heute eigentlich für die Kommunikationsbranche? Gibt es eine Leak-Inflation? Und wie geht man als Kommunikator:in mit Leaks um, wenn sie das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben?
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Richard Gutjahr: Ist Social Media noch zu retten? (Episode 88)
Vor gut zehn Jahren war Richard Gutjahr einer der ersten Journalist:innen, die die Macht von Social Media erkannten. Auch wegen Social Media gewann er den Titel „Journalist des Jahres" in der Kategorie Newcomer 2012. Nun aber gehört er zu den prominentesten Mahnern, wenn es um Facebook & Co. geht. Was ist passiert? Und ist Social Media noch zu retten?
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Bist Du im Urlaub erreichbar? (Episode 87)
Mails checken, bei Slack reinschauen oder gar einen Call machen? Viele Deutsche arbeiten auch in der Urlaubszeit. Erst recht wenn sie in der PR tätig sind. Was sind die Vor- und Nachteile? Und wie halten es Kristin, Giuseppe und Sachar mit der permanenten Erreichbarkeit?
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Im Auge des Shitstorms – mit Jörg Dahlmann (Episode 86)
Wie fühlt es sich an, inmitten eines Social-Media-Shitstorms? Wie beeinflusst diese Erfahrung die eigene Arbeit und was lernt man daraus? Der bekannte Fußball-Kommentator Jörg Dahlmann ist im vergangenen Jahr von seinem Arbeitgeber Sky nach einem veritablen Shitstorm rausgeschmissen worden. Wegen sexistischer und rassistischer Äußerungen, so Sky. In „Talking Digital" erzählt der erfahrene Reporter, wie er diese Zeit erlebt hat, warum er diese Erfahrung in einem Buch verarbeitet hat und warum er künftig auf Mallorca einer neuen Leidenschaft nachgehen möchte.
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Alles neu macht der Juli (Episode 85)
Alles neu macht der Juli! Während einige Podcasts sich in diesen Tagen in die Sommerpause verabschiedet haben, melden wir uns nach einer längeren Pause zurück. Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, haben wir diese Pause genutzt, um mal inne zu halten und ein paar Veränderungen an Talking Digital vorzunehmen. Mit Giuseppe Rondinella haben wir einen neuen Co-Host am Start, der Timo künftig ersetzen wird. Außerdem haben wir uns mit neuem Cover und neuem Jingle eine kleine Frischzellenkur verpasst. In dieser Folge erfahrt ihr, wer Giuseppe genau ist, wieso er das neue, dritte Podcast-Gesicht ist und wie der Halb-Italiener aus Wiesbaden eigentlich so tickt. Viel Spaß beim Hören!
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Talking Digital – People Branding auf LinkedIn mit Céline Flores Willers
Noch während ihres Masterstudiums hat Céline Flores Willers das Potenzial von LinkedIn erkannt und ist heute mit über 120.000 Follower:innen eine der deutschsprachigen Top-Stimmen der Plattform. Vor eineinhalb Jahren hat Céline die People Branding Company gegründet, mit der sie und ihr mittlerweile 15-köpfiges Team sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen zu mehr Sichtbarkeit in der digitalen Welt verhelfen. In dieser Episode von Talking Digital spricht Céline mit Sachar über ihre Anfänge auf der Plattform und wie sie heute mit ihre Kund:innen auf LinkedIn zusammenarbeitet. Dass viele, die sich eine Personal Brand aufbauen wollen, den Fokus fälschlicherweise auf die Content-Produktion legen, erlebt Céline dabei oft. Viel wichtiger sei aber der strategische Ausbau des eigenen Netzwerks: „Man kann super Content machen, aber mit nur 200 Kontakten schlägt das nicht durch.“ In Coachings der People Branding Company lernen CEOs und Kommunikator:innen, wie sie ihre Geschichten für die eigene People Brand nutzen können. Dass ihr Team darüber hinaus die Social-Media-Accounts einiger ihrer Kund:innen übernimmt, findet Céline legitim: „Denn die Gedanken und Statements kommen immer von den Leuten selbst und diese nicht zu erfahren, nur weil sie keine Zeit haben, das in Wort und Bild zu gießen, fände ich schade“. Wie aus Sprachnachrichten authentische Posts entstehen, welche Bedeutung LinkedIn-Umfragen für sie haben und wo sie LinkedIn und ihre Company in den nächsten Jahren sieht, berichtet Céline bei Talking Digital. Und auch Célines Tool-Tipp dreht sich um die Arbeit auf und mit LinkedIn.
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Talking Digital - Was genau ist eigentlich Working out loud (WoL) mit Mara Hollasch (Episode 83)
In der letzten Folge des Talking Digital-Podcasts 2021 sitzt Timo fast alleine vorm Mikrofon. Aber zum Glück hatte Mara Hollasch Zeit. Das freut Timo besonders, nicht nur, weil sie aus Hannover kommt, sondern auch ein spannendes Thema im Gepäck hat: Die Social Media Managerin von Wilkhan spricht mit Timo über Working out Loud: Was genau hat es damit auf sich und wie ist Mara überhaupt zu ihrem ersten WoL-Circle gekommen? Mara beschreibt WoL als ein Set an Methoden, „die einem dabei helfen, das eigene Netzwerk zu erweitern und wertschätzende Beziehungen aufzubauen“. Das Ganze funktioniert in einem WoL-Circle, der über einen Zeitraum von 12 Wochen läuft. Man trifft sich mit vier, fünf Personen in einer Peer Support Group, um sich gegenseitig bei dem Erreichen von Zielen zu unterstützen. Dabei geht es um zielgerichtetes Entdecken, den Aufbau und die Pflege von Beziehungen, Großzügigkeit, sichtbare Arbeit und wachstumsorientierte Denken, vielen auch bekannt als Growth Mindset. Für Mara dienen die Circle als eine Hilfestellung, um die Methodik zu erlernen, „die Treffen gehen aber weit darüber hinaus. Sie waren immer das Highlight meiner Woche, weil man so viel Unterstützung und ehrliches Interesse erfährt”. Die Social Media Managerin berichtet über ihre Erfahrung aus zwei unterschiedlichen WoL-Circlen, an denen sie teilgenommen hat. Anschließend diskutiert sie zusammen mit Timo, wie sich die WoL-Methodik in Unternehmen einsetzen lässt, um Change Prozesse voranzutreiben. Zum Abschluss teilt Mara noch ihren Tool Tipp. Wir wünschen allen Talking Digital-Hörer:innen entspannte Feiertage , eine erholsame Zeit und einen guten Start ins Jahr 2022, in dem wir wieder wundervolle Gäste begrüßen dürfen.
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Talking Digital - Warum es einen Millionen-Fonds für Agentur-Startups braucht mit Tilo Bonow, CEO Piabo (Episode 82)
Sein Herz schlägt für die Zukunft. Und weil Tilo Bonow die Zukunft der Agenturwelt in Deutschland und international mitgestalten möchte, hat er zusammen mit Michael Young in diesem Jahr einen Fond aufgelegt, der Agentur-Startups in der Kommunikationsbranche unterstützen soll. Mit diesem Joint Venture namens MXP Ventures stellen die beiden rund zehn Millionen US Dollar für Gründer:innen zur Verfügung, „die Entrepreneur-Material haben und die die Welt durch innovatives Denken verändern wollen“. In der neuen Episode von Talking Digital spricht der CEO von Piabo PR mit Kristin und Sachar darüber, warum es einen (oder genau diesen) Millionen-Fonds für Agentur-Start-ups braucht. „Ich will nicht nur Dienstleister sein, sondern auch ein echter Teil der Community und etwas zurückgeben“, erklärt Tilo den Antrieb, gemeinsam mit seinem US-Partner den Fonds für Kommunikationsunternehmer:innen ins Leben zu rufen. Tilo wendet seine Erfahrungen als Angel-Investor an, indem er nun Inkubator für angehende Agenturgründer:innen in der Kommunikations- und Marketingbranche wird. Dabei wollen sie aber „keine Klone von Piabo kreieren“, sondern schauen auch in andere Branchen und Spezialisierungen. Nach wenigen Monaten ist die Resonanz groß, aktuell gilt es die Unternehmer:innen mit dem größten Potenzial herauszufiltern. Dafür braucht es einen klaren Plan und Entrepreneurial Spirit und klar, die Nachfrage auf dem Markt, also ein bestehendes Netzwerk und Kund:innen. Zum Abschluss teilt Tilo noch seinen Tool-Tipp und entfacht damit eine hitzige Diskussion über Elektroautos.
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Talking Digital unter drei - Von mangelnder Vielfalt, den immer gleichen Expert_innen und dem PR-Nachwuchs (E 81)
Vier Wochen ist es mittlerweile her, dass Kristin, Timo und Sachar unter drei gesprochen haben. Dementsprechend gibt es viel nachzuholen und zu diskutieren: In Episoden 81 geht es um mangelnde Vielfalt in der Kommunikationsbranche, immer gleiche Expert:innen in der Medienberichterstattung sowie mangelhafte Telefongewohnheiten des PR-Nachwuchses. Kristin war Anfang November in der Jury des 30u30-Wettbewerbs. Die Aufgabe dieses Jahr griff ein Thema auf, mit dem sich Kristin schon in verschiedenen Arbeitsumfeldern beschäftigt hat: Ist die deutsche Kommunikationsbranche divers genug? Was können wir aktiv für ein vielfältiges Umfeld tun? Die drei diskutieren konkrete Impulse, um den Zugang zum Beruf Kommunikator:in für mehr Menschen zu öffnen, schauen aber auch auf den wachsenden Anspruch von Auftraggeber:innen mit Blick auf vielfältige Teams bei ihren Dienstleiter:innen. Nicht ganz so offen ist der PR-Nachwuchs was das Thema „Telefonieren“ angeht. Mit dieser These greift Timo eine aktuelle Debatte rund um ein Gespräch mit Wigan Salazar im PR-Report Podcast auf. Die Diskussion reicht von Telefon verfechten bis abschwören, und vielleicht ist es gar nicht so sehr ein Generationenkonflikt, als persönliche Präferenz, denn auch Sachar fühlt sich durch spontane Anrufe in einem eng getakteten Tag nicht nur in der Konzentration gestört, sondern auch aus seinem Schutzraum gerissen. Er schätzt die asynchrone Arbeit, bei der jede:r dem eigenen Tempo folgen kann. Zu guter Letzt geht es um die gute alte Filterblase. Sachar sieht in Medien und Netzwerken die immer gleichen Expert:innen zu Wort kommen Auf der Suche nach Lösungen diskutieren die drei das Lesen internationaler Medien für zusätzliche Perspektiven und das bewusste Beschäftigen mit Inhalten, zu denen man sich regulär nicht angezogen fühlt.
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Journalist:innen als Marke mit Andreas Weck von t3n (Episode 80)
Hamburg, Hannover, San Francisco, Berlin. Andreas Weck hat nicht nur schon an vielen verschiedenen Orten gelebt und gearbeitet, sondern auch schon über viele unterschiedliche Themen geschrieben. Seit einigen Jahren treibt er die Themen Arbeit, Karriere und Management bei t3n, quasi DEM Magazin für Digitalwirtschaft, voran. In der aktuellen Episode spricht Andreas mit Timo und Sachar über seinen Karriereweg, die Historie von t3n, was es bedeutet, als Journalist:in eine Marke geworden zu sein und beantwortet Fragen interessierter Hörer:innen. Damit wären wir auch schon mittendrin. Denn Andreas macht durchaus einiges anders als seine Kolleg:innen. So hat er schon früh gewusst, Soziale Medien für sich zu nutzen und Fragen, die ihn beschäftigen und über die er gerne schreiben würde, in den öffentlichen Raum zu transportieren. Ihm war es wichtig, Leser:innen zu Wort kommen zu lassen. „Ich habe ein Türchen gefunden, um in die Köpfe der Leute zu gelangen und dadurch super viele interessante Antworten und Gedanken erhalten.” Das ist ein Baustein, wie es Andreas gelungen ist, eine Marke und 2019 sogar Top Voice von LinkedIn zu werden. Dennoch findet er, dass Journalist:innen erst einmal gute Arbeit machen und gute Artikel schreiben sollten, bevor sie anfangen, sich zu vermarkten. „Dann kommt der Rest von alleine. Ich finde es aber nie verkehrt, den Weg zu gehen – wenn man Bock drauf hat.” Sich selbst zu vermarkten, passt schließlich nicht zu jeder Person. „Es ist aber auf jeden Fall eine Möglichkeit, sich in seiner Karriere besser zu positionieren.” In Andreas’ Tür kommt man übriges via Twitter, wenn er mal wieder eine Frage an die User:innen stellt oder als PRler via E-Mail, ein unvorbereiteter Anruf mit unbekannter Nummer ist nicht so sein Ding. New Work dagegen schon viel mehr. Schließlich schreibt er über dieses Thema schon einige Jahre, weil er gemerkt hat, dass er in diesem Bereich selbst Nachholbedarf und einfach Lust hatte, besser zu werden. Es sei aber auch wichtig, den Kopf mal aus seiner New-Work-Bubble herausziehen. Daher spricht er auch viel mit Menschen, die nicht in seiner Branche arbeiten. „Mein Bruder ist Koch. Wenn ich ihm was von New Work erzähle, dann zeigt er mir den Vogel. Er hat Schichtarbeit, arbeitet an Wochenenden und Feiertagen. Für ihn und meine Eltern bin ich ein Alien. Aber ich finde es gut, dass sie mich aus dem Start-up Szene mal rausholen.“ Andreas nimmt sich außerdem viel Zeit für die Fragen, die ihm Timo und Sachar mitgebracht haben. Neben der angesprochenen New-Work-Bubbel diskutieren die drei unter anderem darüber, ob Journalismus Haltung zeigen muss oder Objektivität bewahren sollte. Andreas hat da eine klare Meinung: „Journalist:innen müssen eine Haltung haben!” Schließlich besitzt jeder Mensch eine Meinung – und diese wird dann logischerweise auch in einem Artikel sichtbar. Das gelte übrigens auch für Medien, die eher in eine konservative (FAZ), linke (TAZ) oder libera (ZEIT) Richtung gehen. In die Richtung PR geht die Frage von Kristin, die diesmal leider nicht beim Podcast dabei sein kann: Wie sieht es mit der Digialkomperenz der PRler aus? „Leider gibt es nach wie vor Agenturen, die Themen ins Blaue schießen und bei Nachfragen einfach gar keine Ahnung haben. Das ist super schade, denn damit ist die Geschichte eigentlich schon für mich erledigt, weil im Vorfeld zur Identifikation schon so viel Zeit drauf geht, dass ich lieber ein anderes Thema mache. Es gibt aber auch auf jeden Fall andere Agenturen, die das richtig gut machen und wissen, wovon sie sprechen.“
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Unsere top Learnings und Fails in der PR. Über Agenturen, Home-Office und lebenslanges Lernen. (Episode 79)
Timo hat eine Twitterperle entdeckt. Der Journalist Alex Lieberman hat erfolgreiche Gründer:innen auf Twitter gefragt, welche großen Fehler sie beim Aufbau ihres Business gemacht haben. Diese Learnings nehmen Kristin, Timo und Sachar in dieser Folge zum Anlass, um auf die PR-Branche schauen. Timo startet seine PR-Fails damit, dass nett sein nicht immer hilfreich ist. „Ich war häufig viel zu nett, anstatt Dinge direkt zu benennen.“ Schließlich sei es ja sogar sehr hilfreich, bei Mitarbeiter:innen wie Kund:innen konstruktives Feedback zu äußern. Das spielt auch bei seinem zweiten Learning eine Rolle: Denn eine direkte Kommunikation beim Erwartungsmanagement und bei der Zielsetzung hätte er gerne schon früher angewendet. Kristin Learnings beziehen sich auf fehlende Kommunikation anstatt von Reputationsbildung das Finden von richtigen Kommunikationsanlässen für größere Agenda Setting-Kampagnen und wie das Tagesgeschäft in Kommunikationsabteilungen auch in Krisenzeiten erfolgreich weiterlaufen kann, anstatt das eine ganze Abteilung lahm zu legen. Sachar größter Fail bestand im Beharren und Verharren an einer Strategie, die man initial erstellt hat. Klar, braucht es für eine substanzielle Kommunikation eine Basis, die auf den Status quo ausgelegt ist. Aber viele Businesses sind heute so agil, dass eine gute Strategie fortwährend auf den Prüfstand gestellt werden sollte. Kristin bringt außerdem das Thema Weiterbildung in der Kommunikation in die Diskussionsrunde ein. Dabei geht es vor allem darum, wie es gelingen kann, lebenslanges Lernen zu institutionalisieren. Nach der Ausbildung (einem Traineeship oder einem Volontariat) steht in der Kommunikation regelmäßig ein Kongress oder eine Weiterbildung an. Kristin beschäftigt aber die Frage, wie man es schaffen kann, Teams ständig weiterzuentwickeln. Und zum Schluss muss Sachar zugeben, dass er sich in Rage geärgert hat, als er bei W&V auf ein Interview mit Alexandra Groß, Präsidentin der GPRA, gestoßen ist. Es ging dabei um die Forderung, dass Agentur-Mitarbeiter:innen nun endlich wieder zurück ins Büro sollten, da nur so kreative Arbeit entstehen könne. Sachar sieht das grundlegend anders. Seiner Meinung nach entsteht so ein Arbeitsbild, das sich gegen jegliche Veränderungen und Technologie sträube. Ja, ein Büro als Ort der Zusammenkunft kann Sinn machen, ist aber bei weitem kein Muss. Sowohl ein gutes Onboarding und als auch hervorragende strategische und kreative Arbeit funktionieren Dank vieler Tools heute mindestens genauso gut.
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BdKom, Kommunikationskongress und Berufsfeldstudie Kommunikatorinnen mit Regine Kreitz, Präsidentin des BdKom (E78)
In der aktuellen „Talking Digital“ Episode ist Regine Kreitz bei Sachar und Timo zu Gast. Sie ist hauptberuflich Director Marketing and Communications bei „Climate-KIC“, einer Initiative der EU für klimafreundliche Innovationen. Zusätzlich ist sie Präsidentin des Bundesverbandes der Kommunikatoren e. V. (BdKom), welcher den Themenschwerpunkt der heutigen Folge ausmacht. Zunächst spricht Regine mit Sachar und Timo über ihren beruflichen Werdegang, erklärt was hinter dem BdKom steckt und verweist auf deren Namensänderung. In diesem Zusammenhang bittet Sachar Regine noch einmal historisch zurückzublicken und neben dem Wandel des BdKom auch auf die Veränderung der Kommunikationsbranche einzugehen. Darauf folgt eine kurze Erläuterung des „Kom“ Magazins und des Kommunikations-kongress des BdKom. Der Kommunikationskongresses 2021 fand in diesem Jahr Corona geschuldet als Hybrid unter dem Motto „Aufbrechen“ statt. Was genau das bedeutet erklärt Regine, schildert Eindrücke und nennt thematische Schwerpunkte. Doch wie sieht die Zukunftsplanung des Kommunikationskongresses aus? Wieder ausschließlich Präsenz oder bleibt es bei Hybrid? Diese Frage stellte sich Sachar und bekam von Regine ihre ganz persönliche Einschätzung. Ein weiteres Thema, welches Timo und Sachar merklich unter den Nägeln brannte, war die diesjährige Berufsfeldstudie des BdKom. Themenschwerpunkte waren unter anderem Gehalt, Auswirkungen der Coronakrise auf die Kommunikator:innen und Entwicklung der Geschlechterverteilung. Zahlen, Daten, Fakten und interessante Erkenntnisse entfachen eine spannende Diskussion, bei der alle beteiligten ihre Erfahrungen schildern.
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Talking Digital unter drei mit Gast-Host Solveig Gode, Business Insider - Das Rollenverständnis von PR und Journalismus
Timo befindet sich im wohlverdienten Urlaub und wird in der aktuellen Folge “Talking Digital unter drei” gebührend vertreten von Solveig Gode vom Business Insider. Als Gast-Host ergänzt Solveig die Diskussionen von Sachar und Kristin und ordnet die aktuellen Debatten journalistisch ein. Eine Diskussion, die zuletzt an kaum einer Redaktion oder einem Kommunikationsteam vorbeigegangen ist, war die Forderung des Beirats der jungen Digitalwirtschaft nach einer Disziplinierung der Presse in einem Positionspapier für das Wirtschaftsministerium, um so die positive Berichterstattung zu Börsengängen junger Digitalunternehmen zu fördern. Eine Steilvorlage für Solveig, die diese Story nicht nur einordnet, sondern noch einmal deutlich aufzeigt, wo die Grenzen der Zusammenarbeit von Redakteur:innen und Unternehmer:innen erreicht sind. Parallel fragt sich Sachar, ob der fahrlässige Umgang mit der Verantwortung, die mit der Arbeit und dem Amt als Beirät:in einhergeht, symptomatisch ist für eine mögliche Hybris von Digitalunternehmer:innen. Mehrere der Beiratsmitglieder hatten zugegeben, nicht an der Beiratssitzung teilgenommen, das Positionspapier vor Veröffentlichung nicht gelesen und dennoch mit ihrem Namen unterzeichnet zu haben. Im zweiten - themenverwandten - Teil, diskutieren Kristin, Sachar und Solveig über Thought Leadership und Expert:innenpositionierung. Häufig nennen Unternehmer:innen dieses selbst gesteckte Ziel, wenn es darum geht sie selbst oder ihre Unternehmen in die Öffentlichkeit zu bringen. Solveig teilt Einblicke, welche Rolle eigentlich Expert:innen in der Berichterstattung spielen, warum die Gründung eines Unternehmens nicht zwingend eine Qualifizierung zum Expert:innenstatus ist, wie sich Wissenschaftler:innen und Unternehmer:innen in ihren Expert:innenstatements unterscheiden und wonach konkret sie für ihre Berichterstattung sucht. Gemeinsam überlegen sie, warum es noch immer mehr Experten als Expertinnen in den Medien gibt und wie Schweizer Medientreibende dem entgegen arbeiten wollen. Links zu dieser Folge: https://www.businessinsider.de/themen/macht-und-millionen/ https://www.businessinsider.de/autoren/solveig-gode/2/?order=popular
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Hate Speech und Bürger:innen-Dialog auf Social Media mit Birand Bingül, Leiter der ARD-Kommunikation (E 76)
WDR, NDR, SWR, HR … die Liste der Sender des ersten öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramm Deutschlands – der ARD – ist lang. 15 Sender sind es insgesamt, mehr als 100 Kanäle gilt es zu bespielen und täglich unzählige Themen zu bearbeiten. Die ARD-Kommunikation unterliegt einer sehr komplizierten Stakeholder-Landschaft mit unterschiedlichen Ansprüchen, die es gilt im Blick zu behalten. „Gerade das macht es doch spannend”, findet Birand Bingül, seit 2020 Leiter der ARD-Kommunikation. Der ehemalige Journalist und Buchautor ist mit seinem Team für den direkten Austausch mit Medien und Zuschauer:innen über Social Media, Content auf eigenen Kanälen und durch Kampagnen und bei Events zuständig. Social Media spielt dabei auch in der ARD-Kommunikation eine immer größere Rolle. Von frühmorgens bis in die späten Abendstunden betreibt das ARD Social Media Team Monitoring und Community Management, um angemessen und schnell auf Hate Speech im Netz, genauso aber auch auf berechtigte Kritik reagieren zu können. „Schweigen auf Social Media ist keine Antwort”, findet Bingül. Gerade in Hinblick auf „Trolle“ im Netz, die bewusst Krach um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk machen. Außerdem sei man viel glaubwürdiger, wenn man zu den Zeiten im Netz unterwegs ist, zu denen es auch die Community ist. Bei seiner Kommunikation versucht das Team von Bingül, immer sachlich zu agieren, wenn möglich aber auch mit einem kleinen Augenzwinkern und Haltung: „Wir sagen offen und ehrlich, wenn wir etwas nicht richtig gemacht haben. Keiner gibt Fehler gerne zu. Aber schließlich machen wir unseren Content im Auftrag der Bürger:innen, die dafür zahlen.” Und die größten Herausforderungen für die Unternehmenskommunikation in der Zukunft? Zum einen gehe es darum, folgende Fragen beantworten zu können: „Gibt es Klarheit und Commitment auf allen Ebenen, was kommuniziert wird und bin ich in der Lage, das richtig rüber zu bringen“? An zweiter Stelle nennt Bingül die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI), die aus seiner Sicht großes Potenzial besitzt. „KI wird unsere Kommunikation nicht übernehmen, uns aber sicherlich dabei unterstützen.“
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ABOUT THIS SHOW
In Lifeline geht es um weit mehr als nur spannende Lebensgeschichten – es geht um die Menschen, die unsere Zukunft gestalten. Wir nehmen dich mit auf eine faszinierende Reise durch die Biografien eindrucksvoller Persönlichkeiten, die durch ihr Handeln und ihre Initiativen die Welt verändern.Was treibt diese Zukunftsarchitekt:innen an? Gibt es ein geheimes Rezept für ihren Erfolg und ihre unermüdliche Energie? Genau das wollen wir herausfinden.Abonniere Lifeline und sei dabei, wenn wir tief in die Lebenswege dieser beeindruckenden Menschen eintauchen. Lass dich inspirieren und lerne mit uns von den außergewöhnlichsten Individuen.Das ist Lifeline – der Podcast der Kommunikationsagentur hypr, moderiert von Sachar Klein.
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Sachar Klein und das hypr-Team
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