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PODCAST · news

PodcaSteuerrecht

In der Reihe PodcaSteuerrecht des Finanzgerichts Münster werden in lockerer Folge aktuelle finanzgerichtliche Entscheidungen, verfahrensrechtliche Fragestellungen und Neuigkeiten aus dem Steuerrecht von Richterinnen und Richtern des Finanzgerichts Münster in einem Audio-Podcast besprochen. Zur Zielgruppe des Podcast gehören nicht nur steuerliche Berater, sondern auch am Steuerrecht und dem finanzgerichtlichen Verfahren interessierte Steuerbürgerinnen und -bürger.

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  1. 72

    § 3 Nr. 11 EStG im Falle sog. familienanaloger Wohngruppen

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 14. Senats des Finanzgerichts Münster, die sich mit der Frage befasst, ob Pflegegelder, die an die Betreiber von familienanalogen Wohngruppen gezahlt werden, steuerfreie Beihilfen i. S. d. § 3 Nr. 11 EStG sind. Die am 04.11.2025 unter dem Az. 14 K 2262/22 E ergangene Entscheidung ist unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2025/14K226222EUrteil20251104.html abrufbar.

  2. 71

    Ernstliche Zweifel an der Höhe der Aussetzungszinsen vor 2019

    In der neuen Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 9. Senats des Finanzgerichts Münster vom 03.06.2026 (Az. 9 V 583/26), die sich mit der Frage befasst, ob die Höhe der Aussetzungszinsen für Zeiträume vor 2019 verfassungsrechtlich zweifelhaft ist. Das Beschwerdeverfahren ist beim BFH unter dem Az. VIII B 59/26 (AdV) anhängig. Die Entscheidung ist im Volltext unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2026/9_V_583_26_Beschluss_20260603.html abrufbar.

  3. 70

    Keine passive Rechnungsabgrenzung bei einmaliger Verzichtserklärung auf Bergschadenersatzansprüche

    In der neuen Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 2. Senats des Finanzgerichts Münster vom 17.03.2026 (Az. 2 K 2199/23 E), die sich mit der Frage befasst, ob ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten für die Auszahlung eines Bergschadensverzichts zu bilden ist. Die Entscheidung ist im Volltext unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2026/2_K_2199_23_E_Urteil_20260317.html abrufbar.

  4. 69

    § 6b EStG: Vorbesitzzeit bei identischen Gesellschaftern

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen. Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 8. Senats des Finanzgericht Münster vom 16.04.2026, die sich mit der Frage befasst, ob die Bildung einer § 6b–Rücklage in einer Ergänzungsbilanz einer Kommanditistin zulässig ist, wenn die KG das veräußerte Grundstück innerhalb der Sechsjahresfrist von einer personenidentischen KG (teil-)entgeltlich erworben hatte. Die Besprechungsentscheidung ist im Volltext unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2026/8_K_820_24_G_F_Urteil_20260416.html abrufbar.

  5. 68

    Vermögensauskunft bei Rechtsanwälten: Grenzen der Schweigepflicht

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Frau Dr. Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann einen Beschluss des 14. Senats des Finanzgerichts Münster, der sich mit der Frage befasst, ob ein Rechtsanwalt im Rahmen einer Vermögensauskunft die Angabe der Namen seiner Mandanten, gegen die er Honorarforderungen hat, aufgrund der anwaltlichen Schweigepflicht verweigern darf. Der Beschluss ist im Volltext unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2026/14_V_232_26_AO_Beschluss_20260217.html abrufbar.

  6. 67

    Zur Gewerbesteuerpflicht von Personengesellschaften

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 15. Senats des Finanzgerichts Münster vom 17. Februar 2017 (Az. 15 K 1606/24 G), in der sich der Senat mit einer möglichen verfassungskonformen Auslegung von § 3 Abs. 1 Satz 2 GewStG in Fällen des Aufeinandertreffens von gewerblichen Beteiligungseinkünften und gewerblicher Prägung auseinanderzusetzen hatte.   Die Klägerin – eine GmbH & Co. KG – unterhielt umfangreichen Grundbesitz und bezog im Streitzeitraum zudem gewerbliche Einkünfte aus einer Beteiligung an einer anderen GmbH & Co. KG, die ihrerseits gewerblich tätig war.  Im Rahmen einer Außenprüfung gelangte die Groß- und Konzernbetriebsprüfung zu dem Ergebnis, dass die Klägerin aufgrund der gewerblichen Beteiligungseinkünfte sowie des Vorliegens der eigenen gewerblichen Prägung die Voraussetzung für die Umqualifizierung der originär vermögensverwaltenden Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung in Einkünfte aus Gewerbebetrieb in doppelter Hinsicht erfülle. Die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zu § 2 Abs. 1 Sätze 1 und 2 GewStG, wonach § 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG verfassungskonform dahingehend auszulegen sei, dass ein gewerbliches Unternehmen im Sinne des § 15 Abs. 3 Nr. 1 Alt. 2 EStG (gewerbliche Beteiligungseinkünfte) nicht als ein nach § 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG der Gewerbesteuer unterliegender Gewerbebetrieb gelte (BFH-Urteil vom 06.06.2019 IV R 30/16 BStBl II 2020, 649), sei daher nicht anwendbar. Das Finanzamt folgte den Feststellungen der Groß- und Konzernbetriebsprüfung und setzte für die Klägerin entsprechend den Gewerbesteuermessbetrag fest.  Mit der Klage vertrat die Klägerin die Auffassung, § 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG sei verfassungskonform dahingehend auszulegen, dass ein gewerbliches Unternehmen im Sinne des § 15 Abs. 3 Nr. 1 Alt. 2 EStG nicht als ein nach § 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG der Gewerbesteuer unterliegender Gewerbebetrieb gelte. Da die Klägerin bereits aufgrund der gewerblichen Beteiligungseinkünfte gewerblich tätig sei („Abfärbung“), scheide eine gewerbliche Prägung nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG aus. Deshalb dürfe in Fällen der „aufwärts abgefärbten“ Personengesellschaften, die selbst vermögensverwaltend tätig sind und gewerbliche Beteiligungseinkünfte beziehen, kein Gewerbebetrieb im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG anzunehmen sein.    Der 15. Senat des Finanzgerichts Münster folgte dieser Auffassung nicht und wies die Klage vollumfänglich ab. Zwar sei eine verfassungskonforme Auslegung des § 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG dann geboten, wenn auf Ebene der Obergesellschaft im Ergebnis ausschließlich dem Grunde nach nicht gewerbliche Einkünfte der Gewerbesteuer unterworfen würden. Im vorliegenden Fall sei dies jedoch nicht gegeben, da parallel zur gewerblichen Abfärbung im Sinne des § 15 Abs. 3 Nr. 1 Alt. 2 EStG die gewerbliche Prägung nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG vorliege. Die Gewerblichkeit entfiele daher nicht, selbst wenn die gewerblichen Beteiligungseinkünfte außer Betracht blieben. Die parallel bestehende gewerbliche Prägung der Personengesellschaft im Sinne des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG lebe mit dem Ende der originär oder „abgefärbten“ gewerblichen Tätigkeit wieder auf. Blieben die Beteiligungseinkünfte außer Betracht, unterläge die Klägerin weiterhin der Gewerbesteuer; eine verfassungskonforme Auslegung des § 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG zu Gunsten der Klägerin sei daher nicht geboten.  Der 15. Senat hat die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen.    Die Besprechungsentscheidung ist im Volltext unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2026/15_K_1605_24_G_Urteil_20260217.html abrufbar.  

  7. 66

    Kirchensteuerrechtliche Zwölftelregelung und Abänderung der Kirchensteuerfestsetzung nach § 175b AO

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann zwei Entscheidungen des 4. Senats des Finanzgerichts Münster mit Bezug zum Kirchensteuerrecht. In der unter dem Az. 4 K 884/23 Ki veröffentlichten Entscheidung vom 24.10.2025 befasste sich der Senat mit der Frage, ob eine Kirchensteuerfestsetzung nach § 175b AO aufgehoben oder geändert werden kann, wenn das Finanzamt den von einer Meldebehörde elektronisch übermittelten Kirchenaustritt nicht berücksichtigt hat. In der unter dem Az. 4 K 924/23 Ki veröffentlichten Entscheidung ebenfalls vom 24.10.2025 hatte der Senat über die Verfassungsmäßigkeit der kirchensteuerrechtlichen Zwölftelregelung zu befinden. Viel Spaß beim Reinhören!   Die der Besprechungsentscheidungen sind unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2025/4_K_884_23_Ki_Urteil_20251024.html und https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2025/4_K_924_23_Ki_Urteil_20251024.html im Vollext abrufbar!  

  8. 65

    Arbeitnehmer oder Arbeitgeber – wer kommt für die Rückerstattung der Energiepreispauschale auf?

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann eine aktuelle Entscheidung des 6. Senats des Finanzgerichts Münster vom 10.12.2025. In dem unter dem Az. 6 K 1524/25 E veröffentlichen Urteil hatte sich der Senat mit der Frage zu befassen, ob das Finanzamt eine zu Unrecht gewährte Energiepreispauschale vom Arbeitgeber anstatt vom Arbeitnehmer zurückfordern kann, wenn der Arbeitgeber bei Auszahlung der Energiepreispauschale die Voraussetzungen des § 117 Abs. 1 Satz 1 EStG beachtet hat?   Die Besprechungsentscheidung ist unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2025/6_K_1524_25_E_Urteil_20251210.html abrufbar!    

  9. 64

    Urlaubsabgeltung und Fünftelregelung: Wann greift § 34 EStG?

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 12. Senats des Finanzgerichts Münster vom 13.11.2025 (Az.: 12 K 1853/23 E), die sich mit der Frage befasst, ob abgegoltene Urlaubsansprüche bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses zu tarifbegünstigten Einkünften i. S. d. § 34 Abs. 1 EStG gehören. Die Entscheidung ist im Volltext unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2025/12K185323EUrteil20251113.html abrufbar.

  10. 63

    Wenn Spenden zurückfließen - Rechtsprechung zur Unentgeltlichkeit

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Dr. Christian Bohlmann und Dr. Vera Niestegge eine Entscheidung des Finanzgerichts Münster zur Frage, ob Zuwendungen eines Alleingesellschafters an seine gemeinnützige GmbH als Spenden abzugsfähig sind, wenn die GmbH das Geld nutzt, um dem Gesellschafter Miete zu zahlen. Das Urteil datiert auf den 02.09.2025 (Az. 1 K 102/23 E) und ist im Volltext unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2025/1K10223EUrteil20250902.html abrufbar. Weitere wichtige Rechtsprechung aus diesem Podcast: BFH-Urteil vom 26.04.2023, Az. X R 4/22, BStBl II 2023, 1037

  11. 62

    Enkeltrick und außergewöhnliche Belastungen

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Dr. Christian Bohlmann und Dr. Vera Niestegge eine Entscheidung des Finanzgerichts Münster zur Frage, ob ein Opfer eines sog. „Enkeltricks“ den erlittenen Vermögensverlust als außergewöhnliche Belastungen geltend machen kann. Das Urteil datiert auf den 02.09.2025 (Az. 1 K 360/25 K) und ist im Volltext unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2025/1_K_360_25_E_Urteil_20250902.html abrufbar. Das Aktenzeichen des Revisionsverfahrens ist noch nicht bekannt.

  12. 61

    Das Damoklesschwert über der Stiftung? – Der Wegfall der Gemeinnützigkeit

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Herr Dr. Christian Bohlmann und Frau Dr. Vera Niestegge eine Entscheidung des Finanzgerichts Münster zur rückwirkenden Besteuerung bei Verstößen gegen den Grundsatz der Vermögensbindung bei Stiftungen. Das Urteil datiert vom 29.11.2023 (Az. 13 K 1127/22 K) und betrifft eine aufgelöste Stiftung und ist unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2023/13K112722KUrteil20231129.htmlabrufbar. Das Revisionsverfahren ist beim BFH unter dem Az. V R 27/25 anhängig.

  13. 60

    Umzugskosten als Werbungskosten: Wunsch nach einem Arbeitszimmer reicht nicht aus

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Dr. Christian Bohlmann und Dr. Vera Niestege eine aktuelle Entscheidung des 14. Senats des Finanzgerichts Münster zur steuerlichen Behandlung von Umzugskosten. Besprochenes Urteil: • Finanzgericht Münster, 14. Senat • Urteil vom 13.06.2025 • Aktenzeichen: 14 K 2124/21 E Worum geht’s: Eine Grundschullehrerin zieht um, um erstmals ein eigenes Arbeitszimmer einrichten zu können. Das Finanzamt erkennt die Umzugskosten nicht als Werbungskosten an. Der 14. Senat bestätigt: Objektive Kriterien für eine berufliche Veranlassung fehlen. Kernaussagen: • Umzugskosten sind grundsätzlich private Lebensführung • Der reine Wunsch nach einem Arbeitszimmer reicht nicht aus • Objektive Kriterien (Arbeitsplatzwechsel, erhebliche Fahrzeitverkürzung) sind erforderlich • Das Arbeitszimmer selbst bleibt weiterhin abzugsfähig Das vollständige Urteil finden Sie auf der Website des Finanzgerichts Münster (https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2025/14K212421EUrteil20250613.html) Nächste Folge: 15. September 2025 PodcaSteuerrecht erscheint monatlich am 15. und behandelt aktuelle Entscheidungen der Senate des Finanzgerichts Münster.

  14. 59

    Reisekosten bei Ferienwohnungsvermietung: Zwischen Arbeit und Urlaub

    In dieser Folge besprechen Dr. Christian Bohlmann und Dr. Vera Niestegge eine wegweisende Entscheidung des 12. Senats des Finanzgerichts Münster zur Frage, wann bei der Vermietung von Ferienwohnungen eine “erste Tätigkeitsstätte” vorliegt und welche Auswirkungen dies auf die Abzugsfähigkeit von Reisekosten hat. Besprochenes Urteil: • Finanzgericht Münster, 12. Senat • Urteil vom 15.05.2025 • Aktenzeichen: 12 K 1916/21 F • ECLI: ECLI:DE:FGMS:2025:0515.12K1916.21F.00 • Status: Nicht rechtskräftig, Revision zugelassen Kernthemen der Folge: • Die Reform des Reisekostenrechts 2014 und ihre Auswirkungen • Entsprechende Anwendung von § 9 Abs. 3 EStG bei Vermietungseinkünften • Die Ein-Drittel-Regel nach § 9 Abs. 4 Satz 4 Nr. 2 EStG • Aufteilung gemischt veranlasster Reisekosten • Doppelte Haushaltsführung bei Vermietungstätigkeit • Schlussfolgerungen für Dokumentation und Nachweis Für wen relevant: Steuerberater, Rechtsanwälte, Mitarbeiter der Finanzverwaltung, Vermieter von Ferienwohnungen Das vollständige Urteil finden Sie über die Website des Finanzgerichts Münster und unter https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2025/12K191621FUrteil20250515.html

  15. 58

    Kein Eigentum, keine AfA - Containerleasing unter der steuerrechtlichen Lupe

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht sprechen Dr. Christian Bohlmann und Dr. Vera Niestegge über ein Urteil des 6. Senats des Finanzgerichts Münster vom 14.05.2025 (Az. 6 K 608/22 E). Der Fall: Ein Anleger investierte in Hochseecontainer – von denen ein Großteil gar nicht existierte. Wie sind die daraus erzielten Einkünfte steuerlich einzuordnen? Gewerbebetrieb? Kapitalvermögen? Oder doch nur sonstige Einkünfte? Der 6. Senat stellt klar: Ohne nachweisbare Container kein wirtschaftliches Eigentum – und damit keine AfA, kein Totalverlust, keine Verklammerung. Für viele betroffene Anleger bedeutet das: Steuerlich doppelt bitter. Einblicke in die Urteilsbegründung, Hintergründe zur Verklammerungsrechtsprechung des BFH – und ein Ausblick auf das beim BFH anhängige Verfahren (III R 23/24).

  16. 57

    Zwischen Startbahn und Steuerrecht - Angemessenheit betrieblicher Aufwendungen für ein Kleinflugzeug

    In dieser Folge unseres PodcaSteuerrecht sprechen Dr. Christian Bohlmann und Dr. Vera Niestege über eine jüngst veröffentlichte Entscheidung des Finanzgerichts Münster, in der der 9. Senat zu klären hatte, ob Aufwendungen für die Anschaffung und Unterhaltung eines Kleinflugzeugs als Betriebsausgaben abziehbar sind. ✈️ Das Urteil datiert vom 15.04.2025 (Az. 9 K 126/22 K,G) und betrifft die Streitjahre 2017 bis 2019. 📄 Die Entscheidung im Volltext: https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2025/9_K_126_22_K_G_Urteil_20250415.html

  17. 56

    Währungskursverluste bei Konzerndarlehen

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Dr. Christian Bohlmann und Dr. Vera Niestegge eine aktuelle Entscheidung des 10. Senats zu der Frage: 📌 Sind Währungskursverluste aus Konzerndarlehen steuerlich abziehbar – und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen? Anhand des Streitfalles, in dem es um ein Konzern-Darlehens in Schweizer Franken ging, das im Streitjahr 2016 zu einem realisierten Kursverlust führte, beleuchtet die Podcast-Folge… …die Voraussetzungen der Fremdüblichkeit und wirtschaftlichen Eigenständigkeit i.Sv. § 8b Abs. 3 Satz 6 KStG a.F., …den systematischen Regelungsgehalt des § 8b Abs. 3 KStG in seiner damaligen und heutigen Fassung, …und die Abgrenzung zwischen handelsrechtlicher Bewertungseinheit und steuerlicher Verrechnungspflicht. 💡 Außerdem geht es um die gesetzgeberische Reaktion ab dem Jahr 2022 – mit der Einführung des neuen § 8b Abs. 3 Satz 6 KStG, der inzwischen für Klarheit sorgt, aber auf Altfälle wie den hier besprochenen nicht anwendbar ist. Zur besprochenen Entscheidung: FG Münster, Urteil vom 20.02.2025 – 10 K 764/22 K: https://nrwe.justiz.nrw.de/fgs/muenster/j2025/10_K_764_22_K_Urteil_20250220.html

  18. 55

    Mieterstrom - Selbständige oder unselbständige Nebenleistung

    In dieser Episode des PodcaSteuerrecht diskutieren wir ein aktuelles Urteil des 15. Senats des Finanzgerichts Münster (Urteil vom 18.02.2025, Az. 15 K 128/21 U). Dabei geht es um die Frage, ob die Lieferung von Solarstrom durch den Vermieter an seine Mieter als unselbstständige Nebenleistung zur umsatzsteuerfreien Wohnraumvermietung oder als eigenständige Hauptleistung zu qualifizieren ist. Themen der Episode: • Sachverhalt: Ein Vermieter installiert eine Photovoltaikanlage auf seinem Mehrfamilienhaus und liefert den erzeugten Strom a seine Mieter. • Rechtliche Einordnung: Diskussion, ob die Stromlieferung eine umsatzsteuerfreie Nebenleistung oder eine steuerpflichtige Hauptleistung darstellt. • Entscheidung des Finanzgerichts Münster: Der Senat folgt der jüngeren BFH-Rechtsprechung und stuft die Stromlieferung als eigenständige steuerpflichtige Leistung ein. • Auswirkungen auf die Praxis: Welche Konsequenzen ergeben sich für Vermieter mit PV-Anlagen? Das Urteil finden Sie auf der Website des Finanzgerichts Münster (https://www.fg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/entscheidungen/15032025/index.php)

  19. 54

    Kapitalanteil oder Pro-Kopf? Die Beteiligung an einer Personengesellschaft in der Grunderwerbsteuer

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht führen Sie Dr. Christian Bohlmann und Dr. Vera Niestegge durch ein besonders praxisrelevantes Urteil des Finanzgerichts Münster zur Grunderwerbsteuer bei Personengesellschaften. Bevor sie in die Besprechungsenttscheidung eintauchen, geben sie zudem einen spannenden Einblick in die Veröffentlichungspraxis des Finanzgerichts Münster: ✅ Welche Entscheidungen werden veröffentlicht? ✅ Wie werden die Fälle für den Podcast ausgewählt? ✅ Warum kommen besonders Spezialmaterien zur Sprache? Im Fokus der Entscheidungsbesprechung steht dann die Frage: 👉 Ist für die grunderwerbsteuerliche Beurteilung einer unmittelbaren Beteiligung an einer Personengesellschaft die vermögensmäßige Beteiligung am Gesellschaftskapital oder die gesamthänderische Mitberechtigung am Gesellschaftsvermögen maßgeblich? Die Entscheidung des 8. Senats könnte erhebliche Auswirkungen auf die steuerliche Behandlung von Konzernstrukturen haben – das Revisionsverfahren ist bereits beim BFH anhängig (Az. II R 5/25). Hören Sie rein, wenn Sie erfahren möchten, welche Argumente das FG Münster überzeugt haben, welche Bedeutung das Urteil für Steuerberaterinnen, Steuerberater und Unternehmen hat und welche Gestaltungsmöglichkeiten sich daraus ergeben könnten. 📌 Das Besprechungsurteil: FG Münster, Urteil vom 16.01.2025 – 8 K 2751/21 F

  20. 53

    Betriebs- oder Verwaltungsvermögen bei Vermietungsabsicht

    In der ersten Folge des PodcaSteuerrecht  im neuen Jahr sprechen Herr Dr. Christian Bohlmann und Frau Dr. Vera Niestegge über zwei aktuelle Entscheidungen des 3. Senats des FG Münster. Die Urteile vom 14. November 2024 (Aktenzeichen: 3 K 906/23 und 3 K 908/23) wurden am 2. Januar 2025 veröffentlicht und thematisieren die schenkungsteuerliche Einordnung ungenutzter Grundstücke, die sich noch im Zustand der Bebauung befinden. Die Diskussion beleuchtet unter anderem: die Abgrenzung zwischen Verwaltungs- und Betriebsvermögen gemäß § 13b ErbStG, die Bedeutung des Zustandes der Grundstücke am Bewertungsstichtag für die tatbestandliche Einordnung i § 13b ErbStG, mögliche über die Fallgestaltung hinausgehende Konsequenzen für die Nachfolgeplanung. Die Entscheidungen des 3. Senates sind unter 3 K 906/23 F (https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2024/3_K_906_23_F_Urteil_20241114.html) und unter 3 K 908/23 F (https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2024/3_K_908_23_F_Urteil_20241114.html) abrufbar. Mittlerweile sind zu den Besprechungsentscheidungen unter dem Az II R 37/24 und II R 38/24 auch Revisionsverfahren beim BFH anhängig.

  21. 52

    Photovoltaik und Betriebsausgabenabzug

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht diskutieren Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann zwei jüngere Entscheidungen des Finanzgerichts Münster zum Betriebsausgabenabzug bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb im Rahmen des Betriebes einer Photovoltaikanlage. Sowohl der Beschluss des Finanzgerichts Münster vom 21.10.2024 (Az. 1 V 1757/24 E; https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2024/1_V_1757_24_E_Beschluss_20241021.html ) als auch das Urteil des Finanzgerichts Münster vom 06.11.2024 (Az. 7 K 105/24 E; https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2024/7_K_105_24_E_Urteil_20241106.html ) befassen sich mit der Frage, ob den Vorjahren zuzuordnende Betriebsausgaben steuerlich berücksichtigungsfähig sind abzugsfähig sind, obwohl sie zu einem Zeitpunkt abgeflossen sind, zu dem die Einnahmen aus dem Betrieb der Photovoltaikanlage steuerfrei gestellt wurden, und inwieweit bzw. unter welchen Voraussetzungen § 3c EStG im Kontext der Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 72 EStG Anwendung findet.

  22. 51

    Keine Aussetzung der Vollziehung bei geltend gemachter Verfassungswidrigkeit der Grundsteuerwertermittlung

    n der neuen Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann einen Beschluss des 3. Senats des Finanzgerichts Münster vom 29.10.2024, der sich mit der Frage befasst, ob im Falle geltend gemachte Verfassungswidrigkeit der Grundsteuerwertermittlung eine Aussetzung der Vollziehung in Betracht kommt.   Die Besprechungsentscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2024/3_V_1270_24_Ew_F_Beschluss_20241029.htmlabrufbar.   Die Pressemitteilung des Finanzgerichts Münster zur Besprechungsentscheidung finden Sie unter https://www.fg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/PM_5_15_11_2024/index.php.   Der im Podcast in Bezug genommene Beschluss des FG Berlin-Brandenburg datiert auf den 01.09.2023, 3 V 3080/23 (EFG 2023, 1642), der Beschluss des FG Nürnberg auf den 08.08.2023, 8 V 300/23 (EFG 2023, 1405) und der Beschluss des FG Düsseldorf auf den 10.05.2024, 11 V 533/24 A (BG) (EFG 2024, 1283).  

  23. 50

    Kosten eines auf nachehelichen Unterhalt gerichteten Prozesses als außergewöhnliche Belastungen?

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann, eine Entscheidung des 1. Senats des Finanzgericht Münster vom 18.09.2024 (Az. 1 K 494/18 E), die sich mit der Frage befasst, ob Aufwendungen für die Führung eines auf Erlangung nachehelichen Unterhalts gerichteten Prozesses im Rahmen der Einkommensteuerfestsetzung als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen sind. Bei dieser Entscheidung handelt es sich um eine Entscheidung im sog. zweiten Rechtsgang. Die durch den 1. Senat des Finanzgericht Münster im ersten Rechtsgang getroffene Entscheidung vom 03.12.2019 war bereits Gegenstand der PodcaSteuerrecht – Ausgabe aus Mai 2020 (https://www.fg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/podcast_steuerrecht/Archiv/index.php).

  24. 49

    BRENNPUNKT.STEUERPRAXIS: 75 Jahre FG Münster - Digitalisierung und KI im Steuerrechtsschutz

    In der neuen Folge des PodcaSteuerrecht blicken Herr Dr. Sascha Bleschick und Herr Dr. Christian Bohlmann auf die Veranstaltung „ Brennpunkt.Steuerpraxis“ zurück, die am 11.09.2024 Münsteraner Schloss anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Finanzgericht Münster unter dem Titel „Steuerrechtsschutz im Wandel der Zeit“ stattgefunden hat, und beleuchten in diesem Zusammenhang insbesondere die Podiumsdiskussion zum Thema Digitalisierung und KI im Steuerecht. Hier geht’s zur Pressemitteilung des FG Münster anlässlich des Brennpunktes: https://www.fg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/PM_4_12_09_2024/index.php

  25. 48

    Verspätungszuschläge in Erstattungsfällen: Anforderungen an die Ermessensausübung

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Herr Dr. Sascha Bleschick und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 4. Senats des FG Münster vom 14.06.2024, die sich mit den Anforderungen an die Ermessenausübung durch die Finanzverwaltung bei der Festsetzung von Verspätungszuschlägen in Erstattungsfällen auseinandersetzt.   Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2024/4_K_2351_23_Urteil_20240614.html abrufbar.

  26. 47

    Verfassungsmäßigkeit der Besteuerung von Termingeschäften

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht befassen sich Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann mit einem AdV-Beschluss des FG Münster vom 13.06.2024 (Az. 6 V 252/24 E; im Volltext abrufbar unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2024/6_V_252_24_E_Beschluss_20240613.html ), der sich mit der Frage der Verfassungsmäßigkeit der Besteuerung von Termingeschäften und der Beschränkung der Verlustverrechnung nach § 20 Abs. 6 Satz 5 EStG befasst. Die im Podcast in Bezug genommene Entscheidung des FG Rheinland Pfalz 05.12.2023 ist unter dem Az. 1 V 1674/23 ergangen, wird u.a. in  EFG 2024, 378-384 besprochen und ist unter https://www.landesrecht.rlp.de/bsrp/document/NJRE001561738 abrufbar. Zu einem anderen Ergebnis als der 6. Senat des FG Münster kam das FG Baden-Württemberg in einer (im Zeitpunkt der Beschlussfassung durch das FG Münster noch nicht veröffentlichten) Entscheidung vom 29.04.2024, die unter dem Az. 10 K 1091/23 ergangen und unter https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/NJRE001577548 abrufbar ist. Der BFH-Beschluss vom 07.06.2024 ist unter dem Az. VIII B 113/24 (AdV) ergangen und über die Website des BFH (https://www.bundesfinanzhof.de/de/entscheidung/entscheidungen-online/detail/STRE202410113/ ) abrufbar. 

  27. 46

    Wirksame Bekanntgabe trotz Widerrufs der Vollmacht?

    In der neuen Folge des PodcaSteuerrecht befassen sich Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann mit einer Entscheidung des FG Münster vom 03.11.2021 (Az. 6 K 24/21 E,U,F; im Volltext abrufbar unter: https://www.justiz.nrw/nrwe/fgs/muenster/j2021/6_K_24_21_E_U_F_Gerichtsbescheid_20211103.html ) und der kürzlich hierzu unter dem Az. VI R 25/21 ergangenen Revisionsentscheidung des BFH, die die Frage der wirksamen Bekanntgabe einer Einspruchsentscheidung an einen Bevollmächtigten im Falle des Widerrufs der Vollmacht nach Zugang der Einspruchsentscheidung aber vor Ablauf der Zugangsfiktion aus § 11 Abs. 2 Nr. 1 AO zum Gegenstand haben.

  28. 45

    Besteuerung der Energiepreispauschale

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Herr Dr. Hans Anders und Frau Anna Thiel eine Entscheidung ihres Senats, des 14. Senats des FG Münster, vom 17.04.2024 (Az. 14 K 1425/23 E), die sich mit der einkommensteuerlichen Behandlung der Energiepreispauschale und der Verfassungsmäßigkeit von § 119 Abs. 1 Satz 1 EStG befasst.   Lesen Sie für nähere Informationen zu der Besprechungsentscheidung auch die Pressemitteilung des FG Münster vom 02.05.2024:https://www.fg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/PM_3_02_05_2024/index.php . Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2024/14_K_1425_23_E_Urteil_20240417.html abrufbar.

  29. 44

    Gründungskosten eines Schiffsfonds - Anwendungsfragen zu § 6e EStG

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 12.- Senats des FG Münster vom 24.01.2024 (Az. 12 K 357/18 F), die sich mit Anwendungsfragen zu § 6e EStG und insbesondere der Frage befasst, ob die Anwendung der mit dem JStG 2019 geschaffenen Vorschrift auf alle offenen Fälle eine ausnahmsweise verfassungsrechtlich zulässige (echte) Rückwirkung darstellt.   Viel Spaß beim Reinhören!   Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2024/12_K_357_18_F_Urteil_20240124.html abrufbar.

  30. 43

    Stellt die aus der Zwangsversteigerung eines Grundstücks resultierende Steuer eine Massverbindlichkeit dar?

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Herr Dr. Christian Bohlmann und Frau Dr. Vera Niestegge eine Entscheidung des 10. Senats des Finanzgerichts Münster vom 25.01.2024, die sich mit der Frage befasst, ob eine Steuerforderung, die auf einem Veräußerungserlös aus einer Zwangsversteigerung eines Grundstücks resultiert, auch dann eine Masseverbindlichkeit darstellt, wenn die Beschlagnahme bereits vor, die Versteigerung indes erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgt. Die unter dem Az. 10 K 1934/21 E ergangene Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2024/10_K_1934_21_E_Urteil_20240125.html abrufbar. Inzwischen ist durch die Finanzverwaltung die durch den Senat zugelassene Revision eingelegt worden. Das Aktenzeichen des Revisionsverfahrens lautet IX R 6/24.

  31. 42

    Verfahrenseinstellung gegen Auflage nach § 153a StPO: Greift das steuerliche Abzugsverbot?

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Herr Dr. Hans Anders und Herr Dr. Jan Dominik eine Entscheidung des 4. Senats des FG Münster vom 18.12.2023 (Az.: 4 K 1382/20 G,F), in der sich der Senat mit der Frage zu befassen hatte, unter welchen Voraussetzungen eine Auflage zur Einstellung eines Strafverfahrens nach § 153a StPO der Gewinnabschöpfung dient mit der Folge, dass das Abzugsverbot nach § 12 Nr. 4 EStG nicht greift.   Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/4_K_1382_20_G_F_Urteil_20231218.html abrufbar.

  32. 41

    Entgeltlicher Verzicht auf ein Nießbrauchsrecht begründet keinen Veräußerungsgewinn

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Herr Dr. Christian Bohlmann und Frau Dr. Vera Niestegge eine jüngst veröffentlichte Entscheidung des 6. Senats des Finanzgerichts Münster vom 12.12.2023 (Az. 6 K 2489/22 E). In seinem Urteil, an dem Frau Dr. Niestegge als Berichterstatterin mitgewirkt hat, hatte der Senat die höchstrichterlich bisher ungeklärte Frage zu entscheiden, ob der entgeltliche Verzicht auf ein Nießbrauchrecht eine Veräußerung i.S.v. § 23 EStG darstellt.   Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/6_K_2489_22_E_Urteil_20231212.html abrufbar.   Mittlerweile hat die Finanzverwaltung auch von der Revisionszulassung Gebrauch gemacht. Das Aktenzeichen des Revisionsverfahrens ist noch nicht bekannt.

  33. 40

    Prüfungskompetenz der Familienkasse in Bezug auf das Vorliegen der Voraussetzungen nach dem FreizügG/EU

    In der neuen Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Herr Dr. Hans Anders und Herr Dr. Tobias Schöppner eine Entscheidung des 15. Senats des Finanzgerichts Münster vom 28.02.2023 (Az.: 15 K 1527/22 Kg), die sich mit der Frage befasst, ob Kindergeld auch für solche Zeiträume gewährt werden kann, für welche die Ausländerbehörde den Verlust des Freizügigkeitsrechts bestandskräftig festgestellt hat. Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/15_K_1527_22_Kg_Urteil_20230228.html abrufbar.  Auf die Nichtzulassungsbeschwerde der Familienkasse hin, hat der Bundesfinanzhof die Revision zugelassen. Das Revisionsverfahren ist unter dem Az. III R 36/23 anhängig.

  34. 39

    Besteuerung von Tätigkeiten während der Sicherheitsverwahrung

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 14. Senats des FG Münster vom 20.09.2023 (Az. 14 K 1227/21 E), in der sich der Senat mit der Frage zu befassen hatte, ob und – wenn ja – wie Einnahmen aus einer Tätigkeit zu besteuern sind, die sich in Sicherungsverwahrung befindende Steuerpflichtige in einer Justizvollzugsanstalt erbringen.   Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/14_K_1227_21_E_Urteil_20230920.html abrufbar.

  35. 38

    Energiepreispauschale kann beim Finanzgericht eingeklagt werden

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Herr Dr. Jan Kister und Herr Dr. Christian Bohlmann einen Beschluss des 11. Senats des Finanzgerichts Münster vom 05.09.2023, in dem sich der Senat mit der Frage der Zuständigkeit der Finanzgerichte für Klagen betreffend die für 2022 auszuzahlende Energiepauschale befasst. Der PKH-Beschluss bietet außerdem die Gelegenheit, näher auf die Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe im finanzgerichtlichen Verfahren einzugehen.   📄 Der Beschluss ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/11_K_1588_23_Kg_PKH_Beschluss_20230905.html abrufbar.   📣 Weitere Informationen finden Sie auch in der Pressemitteilung des FG Münster vom 02.10.2023: https://www.fg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/PM_12_02_10_2023/index.php  

  36. 37

    Anscheinsbeweis hinsichtlich der PKW-Privatnutzung eines Alleingesellschafter-Geschäftsführers

    In dieser Episode des PodcaSteuerrecht nehmen Herr Dr. Christian Bohlmann und Herr Dr. Sascha Bleschick eine Entscheidung des 10. Senats vom 28.04.2023 (Az: 10 K 1193/20 K,G,F) unter die Lupe. Im Zentrum des dortigen Streitfalls stand die für die Annahme einer vGA relevante Frage: Spricht ein Anscheinsbeweis dafür, dass ein Alleingesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH ein Firmenfahrzeug tatsächlich privat nutzt, obwohl im Hinblick auf dieses Fahrzeug ein ausdrückliches Privatnutzungsverbot vereinbart worden ist? 📄 Die gesamte Entscheidung können Sie unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/10_K_1193_20_K_G_F_Urteil_20230428.html nachlesen.

  37. 36

    Kosten für den Privatschulbesuch eines hochbegabten Kindes als außergewöhnliche Belastungen?

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Herr Dr. Hans Anders und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 2. Senats des FG Münster vom 13.06.2023 (Az: 2 K 1045/22 E), die sich mit der Berücksichtigungsfähigkeit von Aufwendungen für einen Privatschulbesuch eines hochbegabten Kindes als außergewöhnliche Belastungen befasst. Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/2K104522EUrteil20230613.html abrufbar.

  38. 35

    Steuerpflicht einer Einmalzahlung zur Abgeltung von Versorgungsbezügen der NATO an einen ehemaligen Angestellten

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Herr Dr. Hans Anders und Frau Dr. Anna Beck eine Entscheidung des 14. Senats des FG Münster vom 17.05.2023 (Az. 14 K 3421/20 E), nach welcher die Einmalzahlung zur Abgeltung von Versorgungsbezügen der NATO an einen ehemaligen Angestellten steuerpflichtig ist. Die Besprechungsentscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/14_K_3421_20_E_Urteil_20230517.html abrufbar.

  39. 34

    Vermögensübertragungen aus der Auflösung US-amerikanischer Trusts als Kapitaleinkünfte

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Herr Dr. Christian Bohlmann und Herr Dr. Jan Kister eine Entscheidung des 1. Senats des Finanzgerichts Münster vom 23.03.2023 (Az. 1 K 2478/21 E), die sich mit der Behandlung von Vermögensübertragungen aus der Auflösung US-amerikanischer Trusts als Einkünfte aus Kapitalvermögen befasst. Dabei beleuchten Herr Dr. Bohlmann und Herr Dr. Kister, Vorsitzender des 1. Senats und zugleich Berichterstatter des Besprechungsfalles, auch und insbesondere verfassungsrechtliche Aspekte, die im Streitfall bei der ertragsteuerlichen Würdigung zu berücksichtigen waren. Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/1_K_2478_21_E_Urteil_20230323.html abrufbar.

  40. 33

    Nutzungspflicht des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfachs (beSt) ab dem 01.01.2023?

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten unsere Kollegen Dr. Philipp Böwing-Schmalenbrock, Dr. Andreas Frantzmann und Dr. Hans Anders die Entscheidung des 7. Senats des FG Münster vom  14.04.2023 (Az.: 7 K 86/23 E) zum Beginn der beSt-Nutzungspflicht. In dieser Entscheidung vertrat der 7. Senat die Auffassung, dass die Pflicht von Steuerberaterinnen und Steuerberatern zur Nutzung des sog. beSt - unabhängig von der Möglichkeit der Stellung eines sog. Fast-Lane-Antrages - erst dann beginnt, wenn die Steuerberaterkammer den Registrierungsbrief an die jeweilige Berufsträgerin/den jeweiligen Berufsträger versandt hat. Unsere Kollegen ordnen die o.g. Entscheidung insbesondere auch in den Kontext des mittlerweile zur beSt-Nutzungspflicht ergangenen BFH-Beschlusses vom 04.05.2023 (Az. XI B 10/22) und der anderen in diesem Kontext ergangenen finanzgerichtlichen Entscheidungen ein. Die Entscheidung des 7. Senats ist hier abrufbar: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/7_K_86_23_E_Gerichtsbescheid_20230414.html Die zu der Entscheidung veröffentliche Pressemitteilung lesen Sie hier: https://www.fg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/PM_6_20_04_2023/index.php

  41. 32

    Ermäßigte Besteuerung von Corona-Hilfen?

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Herr Dr. Anders und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 13. Senats des FG Münster vom 26.04.2023 (Az.: 13 K 425/22 E), die sich mit der Frage befasst, ob Finanzhilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ermäßigt zu besteuern sind. Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/13_K_425_22_E_Urteil_20230426.html abrufbar.

  42. 31

    Verfassungsmäßgkeit der Ausetzungszinsen

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Herr Dr. Sascha Bleschick und Frau Dr. Vera Niestegge eine Entscheidung des 6. Senats des FG Münster vom 08.03.2023 (Az. 6 K 2094/22 E), die sich mit der Frage der Verfassungsmäßigkeit der Höhe von Aussetzungszinsen befasst. Im Streitfall wollte die Klägerseite den zur Höhe von Nachzahlungszinsen von ebenfalls 0,5 % pro Monat ergangenen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 08.07.2021 (Az. 1 BvR 2237/14, 1 BvR 2422/17) auf die für die Dauer der Aussetzung der Vollziehung zu zahlenden Zinsen übertragen. Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/6_K_2094_22_E_Urteil_20230308.html abrufbar. Die (auch) zur besprochenen Entscheidung veröffentlichte Pressemitteilung des FG Münster vom 03.04.2023 finden Sie unter https://www.fg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/PM_5_03_04_2023/index.php .

  43. 30

    Goldfinger 2.0

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Herr Dr. Sascha Bleschick und Herr Dr. Jan Dominik eine Entscheidung des 4. Senats des FG Münster vom 24.02.2023, die sich mit einem sog. Goldfinger-Modell befasst. Im Streitfall war zu entscheiden, ob über eine in Großbritannien ansässige General Partnership rechtskräftig als gewerblich anerkannte Verluste nachträglich über § 15a Abs. 5 EStG als nicht ausgleichsfähig behandelt werden können. Die unter dem Az. 4 K 1274/19 F ergangene Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2023/4_K_1274_19_F_Urteil_20230224.html abrufbar.

  44. 29

    Haftungsbescheid gegen einen Strohmann

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Herr Dr. Hans Anders und Herr Dr. Sascha Bleschick eine Entscheidung des 4. Senats des Finanzgerichts Münster vom 19.12.2022 (Az. 4 K 1158/20 L), die sich u.a. mit dem Auswahlermessen beim Erlass eines Haftungsbescheides gegenüber einem sog. Strohmann befasst. Das Urteil ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2022/4_K_1158_20_L_Urteil_20221219.html abrufbar. Inzwischen ist das Revisionsverfahren beim BFH unter dem Az. VII R 4/23 anhängig.

  45. 28

    Berücksichtigung eines Marktanpassungsabschlages bei der Bewerbtungs eines Miteigentumanteils an einem Grundstück für Erbschaftsteuerzwecke

    In der neuen Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Herr Dr. Hans Anders und Frau Dr. Bernadette Mai eine Entscheidung des 3. Senats des Finanzgerichts vom Münster vom 24.11.2022 (Az. 3 K 1201/21 F), nach welcher bei der Bewertung eines Miteigentumsantfiles an einem Grundstück für Erbschaftsteuerzwecke ein Marktanpassungsabschlag vorzunehmen ist, der die u.U. niedrigere Verkehrsfähigkeit eines Miteigentumanteils abbildet. Das Urteil ist unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2022/3_K_1201_21_F_Urteil_20221124.html abrufbar. Inzwischen ist das Revisionsverfahren beim BFH unter dem Az. II R 57/22 anhängig.

  46. 27

    Erlass von Nachzahlungszinsen im Falle des Anspruchs auf zinsfreie Stundung der Steuernachzahlung

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht stellen Herr Dr. Hans Anders und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 13. Senats des FG Münster vom 26.10.2022 (Az. 13 K 1920/21) vor. In dieser Entscheidung hat sich der 13. Senat mit der Frage auseinandergesetzt, ob die Voraussetzungen eines Erlasses von Nachzahlungszinsen im Falle eines Anspruchs auf zinsfreie Stundung der Steuernachzahlung gegeben sind. Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2022/13K192021Urteil_20221026.html abrufbar.

  47. 26

    Keine passive Entstrickung durch Änderung eines DBA

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Herr Dr. Hans Anders und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 13. Senats des FG Münster vom 10.08.2022 zur Frage der Anerkennung einer sog. passiven Entstrickung im Falle einer DBA-Änderung. In der unter dem Az. 13 K 559/19 G,F ergangenen Entscheidung hat der Senat entschieden, dass die Änderung eines DBA nicht zur Verwirklichung des Entstrickungstatbestands nach § 4 Abs. 1 Satz 3 EStG führen kann. Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2022/13_K_559_19_G_F_Urteil_20220810.html abrufbar. Lesen Sie hier die zu der Entscheidung ergangene Pressemitteilung des FG Münster vom 02.11.2022: https://www.fg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/PM_21_02_11_2022/index.php

  48. 25

    Zum Nachweis des vom Steuerpflichtigen bestrittenen Zugangs eines Steuerbescheids

    In der neuen Folge des PodcaSteuerrecht beleuchten Frau Dr. Vera Niestegge und Herr Dr. Christian Bohlmann eine Entscheidung des 6. Senats des FG Münster vom 16.08.2022 (Az.: 6 K 2755/21 E), die sich mit der Frage befasst, welche Anforderungen an den vom Finanzamt zu führenden Nachweis des vom Steuerpflichtigen bestrittenen Zugangs eines Steuerbescheides zu stellen sind.   Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2022/6_K_2755_21_E_Urteil_20220816.html abrufbar.

  49. 24

    Das Arbeitszimmer als Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit

    In dieser Folge des PodcaSteuerrecht besprechen Herr Dr. Hans Anders und Herr Dr. Peter Haversath eine Entscheidung des 8. Senats des FG Münster vom 18.08.2022 (Az. 8 K 3186/21 E), die sich mit der Frage befasst, unter welchen Voraussetzungen das häusliche Arbeitszimmer eines insbesondere von Strafgerichten beauftragten psychologischen Gutachters den Mittelpunkt seiner beruflichen Tätigkeit darstellt. Die Entscheidung ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2022/8_K_3186_21_E_Urteil_20220818.html abrufbar. Eine Zusammenfassung der Entscheidung finden Sie auch in der September-Ausgabe des Newsletters des FG Münster, den Sie unter https://www.fg-muenster.nrw.de/behoerde/presse/newsletter/zwischentext_formular/index.php abonnieren können!

  50. 23

    Steuerverkürzung im Falle pflichtwidriger Nichtabgabe einer Steuererklärung bei vorliegender elektronischer Lohnsteuerbescheinigung

    In dieser Folge besprechen Herr Dr. Hans Anders und Herr Dr. Jan Dominik eine Entscheidung des 4. Senats des FG Münster vom 24.06.2022, das sich mit der Frage auseinandersetzt, ob von der Unkenntnis der Finanzbehörde über steuerlich erhebliche Tatsachen i.S.v. § 370 Abs. 1 Nr. 2 AO ausgegangen werden kann, sofern im Falle einer Pflichtveranlagung zwar keine Steuererklärungen eingereicht werden, in denen die streitbefangenen Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit deklariert werden, die Finanzbehörde jedoch aufgrund der elektronisch übermittelten Lohnsteuerbescheinigungen Kenntnis von diesen Einkünften hat. Die unter dem Az. 4 K 135/19 E ergangene Entscheidung vom 24.06.2022 ist im Volltext unter https://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2022/4_K_135_19_E_Urteil_20220624.html abrufbar.

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In der Reihe PodcaSteuerrecht des Finanzgerichts Münster werden in lockerer Folge aktuelle finanzgerichtliche Entscheidungen, verfahrensrechtliche Fragestellungen und Neuigkeiten aus dem Steuerrecht von Richterinnen und Richtern des Finanzgerichts Münster in einem Audio-Podcast besprochen. Zur Zielgruppe des Podcast gehören nicht nur steuerliche Berater, sondern auch am Steuerrecht und dem finanzgerichtlichen Verfahren interessierte Steuerbürgerinnen und -bürger.

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