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robust glücklich - Resilienz durch Stoizismus

Grübeln, Überreaktionen, emotionale Abhängigkeit – keine Charakterfehler, sondern Gewohnheiten. Und Gewohnheiten lassen sich ändern.robust glücklich ist der Podcast für innere Stabilität und Widerstandskraft – ohne Selbstoptimierungshype. Grundlage ist die Stoa: eine Philosophie, die sich als erstaunlich brauchbar für den Alltag erweist.Themen: Ärger, Kontrollverlust, innere Unruhe, Grübeln, Gelassenheit. Von Dietmar Gumprecht, Autor, psychologischer Berater und Coach.

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  1. 133

    Wähle dein Bedauern — Entscheiden heißt Abschied

    Wer sagt „ich bereue nichts", meint es meist ehrlich — und sagt trotzdem etwas, das zu viel behauptet. Denn wer wirklich nie etwas bereut, hat entweder nie eine Wahl getroffen, die ihm teuer war, oder er hört den Teil von sich nicht mehr, der noch am Verlorenen hängt.Diese Folge nimmt das Entscheiden beim Wort. Das lateinische decidere heißt abschneiden, und genau das tut jede Wahl: Sie trennt eine Möglichkeit ab und lässt sie liegen. Wähle ich diese Stadt, sterben die anderen Städte. Wähle ich diesen Weg, bleiben die ungegangenen für immer ungegangen. Entscheiden ist eine Form von Abschied, und Abschied kostet.Im Zentrum steht eine Unterscheidung, die im Alltag ständig verschwimmt: Bedauern ist nicht dasselbe wie Reue. Reue sagt, ich hätte anders gekonnt und sollen. Bedauern weiß, dass die Wahl richtig war, und trauert trotzdem dem nach, was sie gekostet hat. Man kann beides zugleich haben. Man kann eine Entscheidung für richtig halten und den Verlust darin dennoch spüren.Daraus wird eine andere Art zu fragen. Nicht mehr: Wie wähle ich so, dass ich nichts bereue? Sondern: Welchen Verlust kann ich tragen? Das Bedauern gehört in die Entscheidung eingerechnet, bevor man wählt — und nach der Wahl gehört es nicht mehr gegen ein Leben aufgerechnet, das es nie gegeben hat. Wähle dein Bedauern. Nicht als Formel gegen den Schmerz, sondern als Einladung, ihn vorher zu kennen.Website | Coaching | Audio-Masterclass | Meditations-AboDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  2. 132

    Was alle über dich wissen – nur du nicht.

    Ein Video von sich selbst, ein Mensch, der nicht sieht, was Fremde sofort erkennen – und ein Befund, der sich seit Jahrzehnten wiederholt: Genaues Hinschauen hilft an dieser Stelle nichts. Diese Folge geht der unbequemen Frage nach, wo Selbsterkenntnis wirklich an ihre Grenzen stößt.Ausgangspunkt ist ein Satz, der auf Kaffeetassen und in Instagram-Kacheln steht: Niemand weiß besser als du, was gut für dich ist. Woher er stammt, was Carl Rogers tatsächlich gemeint hat und wie aus einer Haltungsregel für Therapeuten eine Behauptung über die Beschaffenheit von Menschen wurde – das ist der erste Teil dieser Folge.Der zweite Teil zeichnet eine Landkarte: Wo bist du dir selbst die zuverlässigste Quelle, und wo sind es die anderen? Zwei einfache Fragen entscheiden darüber. Und ein Satz zieht sich durch die gesamte Folge: Je wichtiger dir eine Eigenschaft ist, desto unzuverlässiger ist dein Blick darauf.Diese Folge nimmt auch den Gegeneinwand ernst – die Geschichte testimonialer Ungerechtigkeit, verzögerter Diagnosen, jahrelang nicht geglaubter Erfahrung. Und sie trifft eine Unterscheidung, an der, wenn sie stimmt, alles hängt: die zwischen Erfahrung und Deutung.Am Ende stehen zwei sehr alte Stimmen. Epiktet, der beobachtet, welche Fehler Menschen zugeben und welche nie. Und Galen von Pergamon mit einer Anleitung aus dem zweiten Jahrhundert: Such dir jemanden, der dir sagt, was du nicht siehst – und wenn er schweigt, glaube ihm nicht.stoicmind.at | Coaching | Audio-Masterclass | Meditations-AboDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  3. 131

    Du fühlst dich minderwertig? – Gut so!

    Es gibt eine Aufgabe, an der manche Menschen ein halbes Leben arbeiten: sich endlich genug wert zu fühlen. Sie lesen die Bücher, sie besuchen die Seminare, sie arbeiten mit Disziplin an ihrem Selbstwert. Und sie kommen nie an. Kaum ist ein Ziel erreicht, wird es leiser, und die alte Frage meldet sich wieder: Ja, aber bin ich wirklich?Diese Folge schlägt eine unbequeme Erklärung vor. Nicht, dass du die Aufgabe noch nicht gelöst hast. Sondern dass sie keine Lösung hat, weil in ihr selbst ein Denkfehler steckt. Das Gefühl, nicht zu genügen, ist kein Defekt, den man reparieren muss. Der Versuch, ihn zu reparieren, verschlimmert ihn oft erst.Ein Wiener Arzt hat das vor hundert Jahren beschrieben, lange bevor die Selbstwert-Industrie erfunden war. Alfred Adler trennte zwei Dinge, die in der Alltagssprache zu einem verschwimmen: das Minderwertigkeitsgefühl, das normal und sogar gesund ist, und den Komplex, der daraus entsteht, wenn man das Gefühl loswerden will. Die Folge geht dieser Unterscheidung nach, sie fragt, woran Menschen ihren Wert überhaupt hängen und warum die äußeren Quellen so verlässlich in die Unruhe führen, und sie zeigt, wo Adler sich mit der Stoa trifft und wo die beiden getrennte Wege gehen. Am Ende steht keine Aufforderung, sich mehr wertzuschätzen, sondern die Frage, ob man die Frage nach dem eigenen Wert nicht ganz weglegen kann.Wer seinen Wert an die Anerkennung anderer geknüpft hat, ist auf sie angewiesen und damit erpressbar. Genau an dieser Stelle, an der Ablösung von der äußeren Bewertung, setzt die Audio-Masterclass "Mehr bei dir" an. Wer daran arbeiten möchte, findet sie hier: https://www.stoicmind.at/audiomasterclassMehr von Dietmar GumprechtWebsite: https://www.stoicmind.at/Coaching & Beratung: https://www.stoicmind.at/coaching-beratungAudio-Masterclass "Mehr bei dir": https://www.stoicmind.at/audiomasterclassMeditations-Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribeDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  4. 130

    Schon wieder enttäuscht? – Warum dieses Gefühl nie lügt.

    Enttäuschung behandeln wir wie einen Fehler, den man möglichst schnell hinter sich bringt. Dabei ist sie eines der ehrlichsten Signale, die wir haben. Sie trifft uns nie dort, wo uns etwas gleichgültig ist, sondern immer dort, wo wir vorher etwas investiert haben – eine Hoffnung, ein Bild davon, wie es kommen würde.Diese Folge geht dem nach, was im Moment der Enttäuschung eigentlich endet. Warum wir nicht um die Sache selbst trauern, sondern um eine Zukunft, die nur in unserem Kopf existiert hat. Warum die Enttäuschung genau dort am härtesten zuschlägt, wo wir am stärksten sind – und was sie damit über unseren heimlichen Selbstwert verrät. Und warum der bequeme Ausweg, einfach nichts mehr zu erwarten, keine Gelassenheit ist, sondern eine Betäubung.Worum es gehtWas im Wort „Ent-Täuschung" steckt. Die Unterscheidung zwischen dem, was in unserer Verfügung liegt, und dem, was nicht. Warum wir kränkbar sind, wo wir stark sind. Die Falle des Nichts-mehr-Erwartens. Und die soziale Seite: milder werden mit der Enttäuschung anderer und mit der Angst, selbst zu enttäuschen.Wer der Frage weiter nachgehen möchte, woran der eigene Selbstwert hängt und wie man ihn aus fremden Händen zurückholt, findet in der Audio-Masterclass „Mehr bei dir" den ausführlichen Weg dorthin.Mehr von Dietmar GumprechtWebsite: https://www.stoicmind.at/Coaching & Beratung: https://www.stoicmind.at/coaching-beratungAudio-Masterclass „Mehr bei dir": https://www.stoicmind.at/audiomasterclassMeditations-Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribeDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  5. 129

    Lust und Verzicht – Die Kunst des Genießens

    Vor dir steht etwas Schönes – ein Glas Wein, ein Abend, ein Ort, den du dir lange gewünscht hast. Und während du es genießt, ist dein Kopf schon woanders. Warum geht uns das Genießen so oft durch die Finger, obwohl wir alles dafür hätten? Diese Folge ist ein Nachdenken über das Genießen, kein Ratgeber mit fünf Schritten. Sie nimmt dich mit zu zwei Männern, die sich zu Lebzeiten aufs Bitterste verachteten und an einer einzigen Stelle trotzdem dasselbe rieten: Epikur, dem angeblichen Lustphilosophen, dessen Ruf einer der erfolgreichsten Rufmorde der Philosophiegeschichte ist, und Seneca, dem reichsten Römer seiner Zeit, der über Genügsamkeit schrieb und am eigenen Reichtum scheiterte.Es geht um die Abstumpfung, die wir für einen Defekt halten und die in Wahrheit ein Schutz ist. Um Senecas Kargheitsübung, die den Genuss schärft, indem sie ihn für ein paar Tage wegnimmt. Und um eine Übung in die andere Richtung, die weder Seneca noch Epikur in dieser Form kannten: die Luxusübung, das bewusste Genießen von etwas, das nie dein Standard werden kann. Mit der ehrlichen Frage, ob das wirklich gelingt oder ob es einen nur unzufriedener zurücklässt. Am Ende stehen drei Menschen im selben Hotelzimmer, und nur einer von ihnen ist frei.Den biologischen Mechanismus hinter dem Ganzen – warum die Vorfreude größer ist als die Erfüllung und was Dopamin damit zu tun hat – habe ich in einer früheren Folge ausführlich behandelt. Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du sie hier: Dopamin und Seneca.Wer beim Genießen frei bleiben will, stößt früher oder später auf eine verwandte Frage: Wie viel von dem, was wir tun und ertragen und mit uns machen lassen, gehört eigentlich uns – und wie viel geben wir nur her, weil wir nicht Nein sagen können? Genau darum geht es in meiner Audio-Masterclass Mehr bei dir – stoische Abgrenzung und innere Freiheit. Sie vermittelt die stoischen Prinzipien direkt und ohne historischen Umweg, für alle, die bei sich bleiben wollen, ohne hart zu werden. Du findest sie hier: stoicmind.at/audiomasterclass.Jeden Mittwoch erscheint außerdem eine neue geführte Meditation im Meditations-Abo – ein wachsendes Repertoire aus thematischen und grundlegenden Übungen, monatlich kündbar. Wenn du das Innehalten, von dem diese Folge spricht, nicht nur denken, sondern üben willst, findest du das Abo hier: Meditations-Abo.Mehr über meine Arbeit, das Coaching und das Buch findest du auf stoicmind.at. Schreib mir gern, wenn dir zu dieser Folge etwas durch den Kopf geht.Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  6. 128

    Und du bist schuld! – Scham, Reue, Verantwortung

    Schuld ist ein schweres Wort, und wir vermeiden es, wo wir können. Wir sagen lieber, wir hätten ein schlechtes Gewissen. Doch hinter diesem freundlichen Etikett steckt fast immer das stärkere Gefühl – und es meldet sich oft genau dann, wenn wir eigentlich nichts falsch gemacht haben. Nach einem Nein. Nach einer Entscheidung, die für jemand anderen schlecht ausging, obwohl sie vernünftig war.In dieser Folge sehen wir uns an, warum sich so viele Menschen schuldig fühlen, wo kein Gericht der Welt ein Urteil sprechen würde. Wir trennen drei Dinge, die im Gefühl ständig verschwimmen: etwas verursacht zu haben, schuld zu sein und für etwas verantwortlich zu sein. Und wir gehen der unbequemen Frage nach, warum etwas in uns die Schuld geradezu sucht – warum wir uns lieber zum Täter machen, als ein kleines Rad im Getriebe der Ursachen zu sein.Im Zentrum steht eine Unterscheidung, die alles verändert: der Unterschied zwischen Schuld und Scham. Zwischen dem Satz „Ich habe einen Fehler gemacht“ und dem Satz „Ich bin ein Fehler“. Das eine lässt sich bearbeiten, das andere legt uns lahm. Und genau an der Schwelle, an der das eine ins andere kippt, entscheidet sich, ob ein schlechtes Gewissen uns mit den anderen verbindet oder von ihnen trennt.Eine Folge über das nächtliche Kreisen, über die heimliche Größe, die in der Selbstanklage steckt, und über einen Rückweg, der nicht über mehr Strenge führt, sondern über die schlichte Frage: Würde ich mit einem Freund so reden, wie ich gerade mit mir selbst rede?Wer mit diesen Gedanken tiefer arbeiten und lernen möchte, eine Grenze zu ziehen, ohne sich dafür innerlich anzuklagen, findet das in meiner Audio-Masterclass „Mehr bei dir“: stoicmind.at/audiomasterclassMehr zu meiner Arbeit, zu Coaching und Beratung: stoicmind.at und stoicmind.at/coaching-beratungDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  7. 127

    Die Perfektions-Lüge. – Warum du nicht deine Leistung bist

    Du verschickst eine Mail, und in der zweiten Zeile fehlt ein Wort. Niemand würde stolpern. Und trotzdem kriecht eine Hitze den Nacken hoch, und ein Satz meldet sich, der gar nicht der Mail gilt, sondern dir: Wie konnte mir das passieren. Vierzig Dinge sind gelungen, eines nicht, und das eine gewinnt. Jedes Mal.In dieser Folge geht es um den Unterschied, den der Alltag ständig verwischt: zwischen hohen Ansprüchen und der Angst, die hinter ihnen sitzt. Wer hohe Standards hat und sie erreicht, lebt oft erstaunlich gut damit. Das Leiden beginnt woanders – dort, wo der eigene Wert an die Leistung gekoppelt ist und beim kleinsten Fehler einstürzt. Die Psychologie nennt das den bedingten Selbstwert. Du erfährst, woher diese Kopplung kommt, warum der gängige Ratschlag „sei einfach milder zu dir" ins Leere läuft, und was Tory Higgins' Modell der Diskrepanz mit dem Alarm zu tun hat, der dich beim verfehlten Detail überfällt.Und du erfährst, was die Stoa dem entgegensetzt – nicht als schneller Trost, sondern als Übung. Warum dein Wert nicht am Ergebnis hängen kann, das dir ohnehin nie ganz gehört. Warum die vier Kardinaltugenden zusammen ein Gegengewicht bilden. Und warum eine Philosophie, die ausgerechnet mit dem Schiffbruch eines Mannes begann, der alles verlor, das Scheitern nicht als Panne behandelt, sondern als den eigentlichen Weg.Wenn du an dem Thema dieser Folge weiterarbeiten möchtest – am Abstand zwischen dem, was du leistest, und dem, was du dir selbst zugestehst –, dann ist die Audio-Masterclass „Mehr bei dir. Stoische Abgrenzung & innere Freiheit" der nächste Schritt; alles dazu findest du unter https://www.stoicmind.at/audiomasterclass.Mehr über meine Arbeit, Texte und Angebote gibt es auf https://www.stoicmind.at/, und wenn du mit mir an deinen eigenen Themen arbeiten willst, findest du die Möglichkeiten zur Beratung und zum Coaching unter https://www.stoicmind.at/coaching-beratung. Wer den Podcast mag und tiefer einsteigen möchte, findet die wöchentlichen Meditationen im Meditations-Abo unter https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe.Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  8. 126

    Von Narzissten umzingelt! – Wirklich?

    Ein einziges Wort, und plötzlich erklärt sich alles. Jahre der Verwirrung, des Zweifelns an der eigenen Wahrnehmung – und dann fällt der Begriff „Narzisst“, und alles fügt sich. Diese Erleichterung ist echt und verdient Respekt. Die Folge fragt, was sie sonst noch leistet, und warum das verführerische Wort fast immer mehr verdeckt als erklärt.„Narzisst“ ist kein Schimpfwort, sondern ein klinischer Begriff. Nach dem amerikanischen Diagnosehandbuch DSM-5 müssen für die narzisstische Persönlichkeitsstörung mindestens fünf von neun Merkmalen über Jahre und alle Lebensbereiche hinweg erfüllt sein – eine hohe Schwelle, die die wenigsten erreichen, denen das Etikett im Alltag verpasst wird. Zugleich zählt die Störung zu den am wenigsten erforschten: Ein systematischer Review fand eine durchschnittliche Häufigkeit von rund einem Prozent (Spanne null bis 6,2 Prozent) und keine einzige kontrollierte Studie, die eine Behandlung als wirksam nachwies. In der größten US-Erhebung lag die Lebenszeitprävalenz bei 6,2 Prozent, deutlich höher bei Männern.Noch grundlegender: Das in Europa maßgebliche System der Weltgesundheitsorganisation, die ICD-11, hat die narzisstische Persönlichkeitsstörung als eigenständige Kategorie abgeschafft und durch ein dimensionales Modell aus Schweregrad und fünf Merkmalsbereichen ersetzt. Während Millionen das Wort wie eine feststehende Diagnose verwenden, haben die zuständigen Stellen diese Schublade gerade geräumt.Die Folge geht der Unterscheidung zwischen grandiosem und verletzlichem Narzissmus nach – dem lauten Typ, den jeder vor Augen hat, und dem stillen, der dem Klischee widerspricht und gerade bei Frauen oft übersehen wird. Wer tiefer an der Frage arbeiten möchte, wie man sich abgrenzt, ohne sich zu verschließen, findet das im Zentrum meiner Audio-Masterclass „Mehr bei dir. Die Audio-Masterclass für stoische Abgrenzung & innere Freiheit“: https://www.stoicmind.at/audiomasterclassMehr über meine Arbeit unter https://www.stoicmind.at/.Quellen und zum WeiterlesenZur diagnostischen Schwelle des DSM-5 (fünf von neun Kriterien) und zu den Grenzen dieser Definition: Caligor, Levy & Yeomans, Narcissistic Personality Disorder: Diagnostic and Clinical Challenges, American Journal of Psychiatry 2015, https://psychiatryonline.org/doi/10.1176/appi.ajp.2014.14060723.Zur Häufigkeit und zum Mangel an Behandlungsforschung (systematischer Review, Durchschnitt rund ein Prozent, Spanne null bis 6,2 Prozent): Dhawan et al., Prevalence and treatment of narcissistic personality disorder in the community: a systematic review, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK78977/. Zur größten epidemiologischen Erhebung (6,2 Prozent, Männerüberhang): Stinson et al., J Clin Psychiatry 2008, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18557663/.Zur Abschaffung der Kategorie in der ICD-11 und zum dimensionalen Modell der WHO: Bach et al., The ICD-11 classification of personality disorders: a European perspective on challenges and opportunities, https://link.springer.com/article/10.1186/s40479-022-00182-0.Zur Unterscheidung von grandiosem und verletzlichem Narzissmus und zur Schwierigkeit, beide diagnostisch zu erfassen: Day et al., Narcissistic personality disorder in the ICD-11: Severity and trait profiles of grandiosity and vulnerability, Journal of Clinical Psychology 2024, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38742471/.Zur Geschichte des Begriffs als wiederkehrende Kulturklage: Jean Twenge & Keith Campbell, The Narcissism Epidemic (2009), sowie Christopher Lasch, The Culture of Narcissism (1979).Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  9. 125

    Dein bester Trick funktioniert nicht mehr. Wie Kindheitsmuster dich steuern.

    Jeder Mensch entwickelt als Kind Strategien, um mit seiner Umgebung zurechtzukommen. Erdulden, vermeiden, kompensieren — diese Antworten auf frühe Erfahrungen waren einmal die bestmögliche Lösung. Das Problem: Sie laufen weiter, auch wenn sich die Bedingungen längst verändert haben. Du bist erwachsen, aber dein inneres Betriebssystem arbeitet noch mit den Parametern eines Sechsjährigen.In dieser Folge geht es darum, wie Kindheitsmuster zu festen Überlebensstrategien werden, warum Einsicht allein sie nicht verändert und was es wirklich braucht, um alte Reaktionen abzulegen. Mit Epiktet, Marc Aurel und der stoischen Übungspraxis als Kompass.Wer spürt, dass die alten Strategien nicht mehr tragen, und konkrete Werkzeuge für den Alltag sucht, findet vertiefende Praxis in der Audio-Masterclass „Mehr bei dir – stoische Abgrenzung und innere Freiheit": https://www.stoicmind.at/audiomasterclassMehr über meine Arbeit und die Möglichkeit einer Begleitung: https://www.stoicmind.at/ und https://www.stoicmind.at/coaching-beratungWöchentliche geführte Meditationen jeden Mittwoch im Meditations-Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribeDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  10. 124

    Echte Liebe kennt keine Eifersucht? Nachdenken über ein Gefühl

    „Echte Liebe kennt keine Eifersucht" — diesen Satz hört man heute oft, in Beziehungsratgebern, in kurzen Videos, in der Reife-Liebe-Rhetorik. Daneben hält sich das alte Lied hartnäckig: ein bisschen Eifersucht beweise eben, dass man wirklich liebt. Zwei Auskünfte über dasselbe Gefühl, die sich nicht vertragen — die eine tröstet, die andere warnt, und beide reden im Grunde nur über die Dosis.Diese Folge stellt eine andere Frage. Sie fragt nicht, wie viel Eifersucht erlaubt ist. Sie fragt, was unter ihr eigentlich geschieht. Welche Bewegung der kleine Stich am Frühstückstisch mit der durchwühlten Handytasche um drei Uhr morgens teilt. Und warum die schnelle Lösung — das gefühllose Drüberstehen, der Neunzig-Sekunden-Hack — möglicherweise gerade dort am gefährlichsten wird, wo sie am verlockendsten klingt.Mit Epiktet, mit Nestroy, mit einem ehrlichen Blick auf die Grenzen der eigenen Praxis. Die Folge erhebt nicht den Anspruch, das ganze Feld zu vermessen. Sie stellt ein paar Perspektiven neben das Gefühl, damit es sich länger betrachten lässt, bevor es wie üblich sofort einsortiert wird — als süß, als toxisch, als Beweis, als Warnsignal.Falls du gerade an dem anderen Punkt stehst — dort, wo aus Verdacht Gewissheit geworden ist —, findest du zwei eigene Folgen zum Thema Untreue: einmal aus der Sicht dessen, der betrogen wurde, einmal aus der Sicht dessen, der betrogen hat. Die Links dazu in den Shownotes.Untreue – Wenn jemand uns betrogen hat: https://spotifycreators-web.app.link/e/TiPi1kD4u3bWenn du untreu warst – Die zweite Perspektive: https://spotifycreators-web.app.link/e/fnRnAmD4u3bCoaching & psychologische Beratung: https://www.stoicmind.at/coaching-beratungWöchentliche Meditationen im Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribeWebsite: https://www.stoicmind.at/Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  11. 123

    Du bist nicht schuld an ihrer Laune. – Nähe ohne Selbstverlust.

    Du kommst nach Hause, die Stimmung am Tisch ist kühl, und noch bevor ein Wort gefallen ist, läuft in dir eine Inventur ab: Was habe ich falsch gemacht? Diese Frage kommt schneller als jede andere, und sie hat einen Namen. Hinter dem dauernden Gefallen-Wollen sitzt oft eine Schuld – das Gefühl, dafür geradestehen zu müssen, wie es einem anderen Menschen geht. Eine gedrückte Miene im Raum, und schon übernimmst du die Verantwortung für eine Stimmung, die dir gar nicht gehört.Diese Folge geht dieser Schuld auf den Grund. Woher sie kommt, warum sie so tief im Nervensystem sitzt, dass kein gutes Argument sie auflöst, und warum die Stoiker hier eine Unterscheidung anbieten, die vieles verändert: zwischen dem, was dir gehört, und dem, was nicht. Mit Epiktet als Wegmarke kommen wir zu einer unbequemen Wendung – dass die Schuld, die sich wie reine Demut anfühlt, eine versteckte Selbstüberhöhung ist. Wer glaubt, er sei schuld an der Laune eines anderen, schreibt sich eine Macht über fremdes Innenleben zu, die er nicht besitzt.Es geht dabei nicht um Rückzug und nicht um Kälte. Über die vier Kardinaltugenden als zusammenhängendes Gefüge schauen wir uns an, wie Fürsorge und Klarheit zusammenspielen, und wo der Unterschied liegt zwischen für jemanden da sein und für jemanden verantwortlich sein. Und wir gehen einer Frage nach, die mir in der Beratung immer wieder begegnet: ob man einen Menschen, der einen chronisch leerräumt, eigentlich meiden darf. Seneca hat darauf in seiner Schrift über die Gemütsruhe eine erstaunlich klare Antwort gegeben.Wer merkt, dass ihn dieses ständige Tragen fremder Lasten auszehrt, findet vertiefende Werkzeuge in der Audio-Masterclass „Mehr bei dir – stoische Abgrenzung und innere Freiheit“: https://www.stoicmind.at/audiomasterclassMehr über meine Arbeit und die Möglichkeit einer Begleitung: https://www.stoicmind.at/ und https://www.stoicmind.at/coaching-beratungDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  12. 122

    Mach das weg! Gib mir das! – Die stoische Disziplin des Begehrens

    Was sich gut anfühlt, gilt heute als richtig. Was sich schlecht anfühlt, gilt als reparaturbedürftig. Trauer rückt in die Nähe einer Diagnose, Anerkennungssucht in die Nähe einer Berufung, Konsumlust in die Nähe von Selbstfürsorge. Wir behandeln, was zu uns gehört, und feiern, was uns zerreibt.Die Stoiker hatten einen anderen Maßstab. Ein Affekt war für sie zu prüfen an dem Urteil, auf dem er ruht. Ob er sich gut oder schlecht anfühlt, war zweitrangig; entscheidend war, ob die Annahme dahinter wahr oder falsch ist. Diese Verschiebung der Achse, vom Gefühl zum Urteil, verschiebt fast alles, was wir uns über uns selbst zu sagen gewöhnt haben.Die Antwort der Stoa liegt in einer Übung, die sie die Disziplin des Begehrens genannt haben. Sie arbeitet mit einer einzigen Frage: Liegt das, wonach ich gerade verlange, in meiner Hand? Diese Frage öffnet einen Raum, den die andere – die nach dem Angenehmen und Unangenehmen – nicht öffnet. Es ist der Raum, in dem die Stoa beheimatet ist.Links:Website: https://www.stoicmind.at/Coaching: https://www.stoicmind.at/coaching-beratungAudio-Masterclass „Mehr bei dir": https://www.stoicmind.at/audiomasterclassMeditations-Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribeDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  13. 121

    „Wie ungerecht!" – Wenn Empörung zur Gewohnheit wird

    Die Natur kennt keine Gerechtigkeit. Sie kennt Schwerkraft, Thermodynamik und Zerfall — aber kein Verdienst und keinen Anspruch. Gerechtigkeit ist eine menschliche Erfindung, fragil und unvollständig. Die Stoiker wussten das. Sie erhoben Gerechtigkeit trotzdem zur Kardinaltugend — gerade weil sie von alleine nirgendwohin tendiert.In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen echtem Gerechtigkeitssinn und Anspruchsdenken, das sich als moralische Sensibilität verkleidet. Warum der Gerechtigkeitsradar vor allem dann anspringt, wenn wir selbst betroffen sind. Was Seneca über den Zorn als Werkzeug der Gerechtigkeit schrieb. Warum öffentliche Empörung oft mehr mit Selbstpositionierung zu tun hat als mit Haltung. Und warum Gerechtigkeit im stoischen Sinn erst dort beginnt, wo sie etwas kostet.Die geführte Meditation zu dieser Folge erscheint wie jede Woche am Mittwoch im robust-glücklich-Meditations-Abo auf Spotify — diesmal eine Übung, die sich der inneren Buchführung widmet: den stillen Rechnungen, die wir führen, ohne es zu bemerken.Wer das Thema Abgrenzung und innere Freiheit vertiefen will: Die Audio-Masterclass „Mehr bei dir" arbeitet in sechs Modulen an der Fähigkeit, bei sich zu bleiben, ohne sich zu verschließen.Website: stoicmind.atMasterclass : „Mehr bei dir":Meditations-Abo: SpotifyDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  14. 120

    Warum dem Universum deine Bestellungen egal sind - Die Manifestations-Industrie

    Das Universum, 93 Milliarden Lichtjahre groß und 13,8 Milliarden Jahre alt, soll auf deine Bestellungen reagieren. So verspricht es eine Industrie, die seit fast hundert Jahren gut davon lebt — in den Dreißigern hieß es „denke nach und werde reich", in den Fünfzigern „die Macht des positiven Denkens", heute heißt es: manifestiere und sende die richtige Frequenz. Die Verpackung wechselt, der Kern bleibt identisch.Diese Folge fragt, was passiert, wenn die Bestellung nicht eintrifft. Warum der Confirmation Bias das Erleben von Manifestation produziert, auch wenn da niemand liefert. Wie eine bewusst dehnbare Definition ein System baut, das nie scheitern kann. Und wie aus dem Versprechen einer Ermächtigung ein Geschäftsmodell der Selbstverurteilung wird — gerade bei jenen, die in einer Krise nach Halt suchen.Erzählt wird auch die Geschichte einer Klientin, die zwei Jahre lang visualisiert hat, wie sich berufliche Erfüllung anfühlen soll — warm, leicht, frei — ohne je zu fragen, was sie konkret sein könnte. Eine fiktionalisierte Zusammenfassung dessen, was sich seit einigen Jahren in der Beratungspraxis häufiger zeigt.Dem stellt die Folge die stoische Position gegenüber. Du richtest das Universum nicht aus, du bist ein Teil davon. Mit Marc Aurels Blick von oben, Epiktets Dichotomie der Kontrolle und Senecas Brief an die trauernde Marcia entfaltet sich, was tatsächlich in deiner Hand liegt — Urteil, Handlung, Haltung — und warum das eine Entlastung ist, keine Resignation. Den Schlusspunkt setzt Carl Sagan mit jenem Foto, das die Voyager 1 im Jahr 1990 aus sechs Milliarden Kilometern Entfernung von der Erde gemacht hat. Ein blasser blauer Punkt im Sonnenstrahl. Und sein Satz: „In all dieser Weite gibt es keinen Hinweis darauf, dass Hilfe von anderswo kommen wird."Wenn die nüchterne Frage „Was liegt in meiner Hand?" beruflich oder persönlich nicht von selbst Antworten produziert, beginnt dort die psychologische Beratung — online, im gesamten DACH-Raum: stoicmind.at/coaching-beratungWer eine Praxis sucht, die den Kontakt zu dem schult, was tatsächlich ist — Erleben vor Benennen — findet das im wöchentlichen Meditations-Abo. Jeden Mittwoch eine neue Meditation, die sich über die Wochen zu einem wachsenden Repertoire summiert: creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribe—Mehr zu stoic mind: stoicmind.atCoaching und Beratung: stoicmind.at/coaching-beratungAudio-Masterclass „Mehr bei dir": stoicmind.at/audiomasterclassDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  15. 119

    Glaub mir nicht. – Prüfen statt folgen.

    Die Kālāma-Sutta ist 2.500 Jahre alt und trotzdem eine der unbequemsten Gebrauchsanweisungen der antiken Literatur. Ein Lehrer, der sagt: Auch mir gegenüber bleibt skeptisch. Diese Folge nimmt Buddhas Antwort an erschöpfte Dorfbewohner als Ausgangspunkt und zeigt, warum dieselbe Haltung auch im Zentrum der Stoa steht – bei Epiktet, in der Prosoche als innerem Wachdienst, in Marc Aurels Zumutung, den Einbildungen ein Ende zu machen. Am Beispiel zweier Gedankenexperimente wird sichtbar, wie aus Werkzeugen stille Identitäten werden, wie Überzeugungen über die eigene Belastungsgrenze oder Beziehungsfähigkeit zu geschlossenen Kreisläufen werden, die sich selbst bestätigen. Die zentrale Verschiebung, die beide Traditionen teilen: Das Prüfkriterium für eine Überzeugung ist nicht ihre Wahrheit, sondern ihre Wirkung. Macht sie dich beweglicher, klarer, handlungsfähiger – oder enger? Dazu eine Typologie geschlossener Systeme: woran man sie im Alltag erkennt, warum sie intellektuell wasserdicht und gerade deshalb gefährlich sind, und was passiert, wenn Verstehen zum komfortablen Ersatz für Veränderung wird.Audio-Masterclass „Mehr bei dir – Stoische Abgrenzung und innere Freiheit"Die Folge endet mit einem Hinweis, den sie selbst unterläuft: Glaub's vorher nicht. Sechs Module, die dort ansetzen, wo das Prüfen konkret wird – dort, wo man sich nicht mehr automatisch verfügbar macht, sondern entscheidet, bevor man reagiert. Infos und Zugang: https://www.stoicmind.at/audiomasterclassMeditations-AboIm Abo entsteht mit der Zeit ein wachsendes Repertoire an geführten Meditationen und Autosuggestionen – manche vertiefen das Thema der jeweiligen Folge, andere üben grundlegende stoische Haltungen ein. Jeden Mittwoch erscheint eine neue. Zum Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribehttps://www.stoicmind.atDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  16. 118

    Hochsensibilität ist keine Superkraft — wie ein Begriff dich kleiner macht

    Ein Begriff, der zunächst entlastet, kann sich in eine Identität verwandeln, die enger wird, je länger man sie trägt. Hochsensibilität ist so ein Begriff.In dieser Folge geht es um die Verschiebung von „So bin ich halt" zu „So reagiere ich in bestimmten Situationen" — und warum dieser kleine sprachliche Unterschied enormen Spielraum öffnet. Wir schauen uns an, warum die „Superkraft"-Rhetorik rund um Hochsensibilität problematisch ist, was Tests wirklich messen (und was nicht), wie man Wahrnehmung von Interpretation trennt, und warum ein Etikett, das man verteidigt, sich selten verändert.Eine Folge für alle, die gemerkt haben, dass die Kategorien, in denen sie sich selbst beschreiben, manchmal mehr zumachen als aufschließen.Die Masterclass zur Folge: „Mehr bei dir"Viele Hörerinnen und Hörer haben nach der Folge „Du bist nicht zu sensibel. Du bist zu verfügbar." gefragt, wie aus einer Einsicht eine Gewohnheit wird. Wie man dranbleibt, wenn der Tag laut wird und die alten Muster anspringen. Genau daraus ist „Mehr bei dir" entstanden — eine Audio-Masterclass über sechs Module, die stoische Abgrenzung und innere Freiheit als tägliche Praxis vermittelt. Kein Theorieprogramm, sondern ein Trainingsformat mit konkreten Übungen: ein Audit der eigenen Verfügbarkeit, ein Experiment gegen den Rechtfertigungsreflex, eine Firewall für digitale Kommunikation, eine Bibliothek freundlicher Grenzsätze, ein Integrationsplan, der daraus Alltag macht.→ Alle Infos zur Masterclass „Mehr bei dir"Weitere LinksWebsite: stoicmind.atEinzelsitzungen & Beratung: stoicmind.at/coaching-beratungMeditations-Abo (€4,99/Monat, monatlich kündbar): Hier abonnierenWenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere den Podcast und lass eine Bewertung da. Das hilft anderen, den Weg hierher zu finden.Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  17. 117

    Nett sein ist keine Tugend. Warum Peoplepleasing klein macht.

    People Pleasing wird kulturell oft als Freundlichkeit gelobt – als Empathie, Hilfsbereitschaft, soziale Kompetenz. Diese Folge stellt eine unbequeme These dagegen: People Pleasing scheitert an allen vier stoischen Kardinaltugenden gleichzeitig. Es ist kein Zuviel an Güte, sondern ein strukturelles Defizit an Mut, Gerechtigkeit, Weisheit und Mäßigung. Am Beispiel eines Gedankenexperiments wird sichtbar, wie aus einer kindlichen Überlebensstrategie ein Automatismus wird, der sich als Charakter verkleidet – und warum die Verwechslung von Harmonie mit Tugend weder dem People Pleaser noch seinem Gegenüber gerecht wird. Epiktets innere Passkontrolle liefert das Werkzeug, um Eindrücken die Zustimmung zu entziehen, und die stoische Tradition zeigt, wie Freundlichkeit aussieht, die aus Freiheit kommt statt aus Angst.Audio-Masterclass „Mehr bei dir – Stoische Abgrenzung & innere Freiheit"Sechs Module, die dort ansetzen, wo diese Folge aufhört. Alle Infos und Zugang: https://www.stoicmind.at/audiomasterclassMeditation im AboZur Vertiefung dieser Folge gibt es im Abo die geführte Meditation und Autosuggestion „Bei dir bleiben – Stoische Abgrenzung und innere Klarheit". Im Abo entsteht mit der Zeit ein wachsendes Repertoire an Meditationen – manche vertiefen das Thema der jeweiligen Folge, andere üben grundlegende stoische Haltungen ein. Zum Abo: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribehttps://www.stoicmind.atDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  18. 116

    Du fühlst, was du denkst – Wie Eindrücke zu Emotionen werden

    Ein Gefühl fühlt sich an wie eine Tatsache. Kommt rein, steht im Raum, duldet keinen Widerspruch. Aber zwischen dem Eindruck und der Emotion liegt ein Schritt, den die meisten übersehen: ein Werturteil, das so schnell fällt, dass es unsichtbar bleibt. Die Stoiker haben diesen Mechanismus vor zweitausend Jahren beschrieben – Eindruck, Zustimmung, Impuls, Handlung. Die kognitive Verhaltenstherapie hat ihn bestätigt, die Neurowissenschaft macht ihn messbar. In dieser Folge schauen wir uns an, was Gefühle wirklich sind, warum sie keine Befehle sind und wie du den Raum zwischen Reiz und Reaktion zurückgewinnen kannst. Mit drei konkreten Werkzeugen, die du sofort anwenden kannst.Zu dieser Folge gibt es eine geführte Meditation im „robust glücklich"-Abo auf Spotify – sie erscheint am Mittwoch.👉 Das Meditations-Abo mit wöchentlich neuen geführten Meditationen: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribeLinks & mehrWebsite: https://www.stoicmind.at/Coaching & Beratung: https://www.stoicmind.at/coaching-beratungAudio-Masterclass „Mehr bei dir": https://www.stoicmind.at/audiomasterclassDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  19. 115

    Und… als was identifizierst du dich heute? Die Identitäts-Falle

    Jemand sitzt auf dem Sofa und feilt an seiner Instagram-Bio. Drei Zeilen. Zwanzig Minuten. Der Daumen über dem Speichern-Button, als ginge es um eine Grundsatzerklärung. Diese Folge fragt, warum das so ist – und ob die Suche nach der richtigen Selbstbeschreibung auf einer falschen Voraussetzung beruht.Was ist dieses „Ich", das eine Identität haben soll? Ist es ein Kern, den man freilegen kann wie eine Skulptur im Marmor? Der Philosoph Thomas Metzinger zeigt, warum unser Selbstgefühl eher ein transparentes Modell ist als ein fester Besitzer – und warum wir das Modell nicht als Modell erkennen. Die Stoiker zogen daraus eine praktische Konsequenz: Nicht die richtige Beschreibung macht das Leben stimmig, sondern die nächste klare Handlung.Eine Folge über Identitätspolitik, den Ego-Tunnel, den delphischen Satz „Erkenne dich selbst" – und die Frage, warum Charakter mehr trägt als jedes Etikett.In der Folge erwähntThomas Metzinger: „Der Ego-Tunnel" – über das Selbstmodell des Gehirns und die Transparenz des Ich-Gefühls.Epiktet: Stoischer Philosoph, geboren als Sklave, Begründer der Dichotomie der Kontrolle.Marc Aurel: „Selbstbetrachtungen" – das private Tagebuch eines römischen Kaisers, der nicht fragte „Wer bin ich?", sondern „Handle ich richtig?"robust glücklich – Meditationen im AboJeden Mittwoch erscheint für Abonnenten eine geführte Meditation, die das Thema der jeweils aktuellen Sonntagsfolge vertieft und verankert. Diese Woche: eine stille Untersuchung dessen, was dieses „Ich" im Erleben eigentlich ist – und die Erfahrung, dass weniger Selbstbeschreibung mehr Spielraum bedeutet. Mit der Zeit entsteht so ein wachsendes Repertoire an Meditationen, auf das man jederzeit zurückgreifen kann.Meditations-Abo: Hier abonnierenAudio-Masterclass: Mehr bei dirDie Audio-Masterclass für stoische Abgrenzung und innere Freiheit. Sechs Module, die dort ansetzen, wo Identitätsfragen oft am lautesten werden: bei der Frage, wie du innerlich bei dir bleiben kannst, wenn du im Außen ständig gespiegelt, gezogen oder bewertet wirst.Alle Infos zur MasterclassLinksCoaching / KennenlerngesprächWebsiteBuch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus"Podcast auf SpotifyKontakt / FeedbackFragen, Themenwünsche, Rückmeldungen – am einfachsten über die Website.Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

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    Das gefährlichste Ziel ist das, das dich retten soll – Die Wenn-dann-Falle im Kopf

    Wir alle setzen uns Ziele. Das ist nicht das Problem. Das Problem beginnt dort, wo ein Ziel aufhört, Richtung zu geben, und anfängt, unser inneres Gleichgewicht zu tragen. Wo aus einem Vorhaben ein Erlösungsversprechen wird: Wenn ich das erreicht habe, dann wird es leichter. Dann bin ich endlich wieder ich.In dieser Folge schaue ich mir an, warum Ziele so leicht zur Selbstwert-Falle werden, was der Unterschied zwischen Zielen und Gewohnheiten mit deiner inneren Stabilität zu tun hat – und warum die Stoiker eine überraschend einfache Formel hatten, um entschlossen zu handeln und innerlich offen zu bleiben: die Vorbehaltsklausel.Es geht um Epiktets Dichotomie der Kontrolle, um Senecas Blick auf das Begehren, um Aaron T. Becks automatische Gedanken – und um die Frage, ob Erfolg wirklich das ist, was am Ende herauskommt. Oder ob er nicht eher dort entsteht, wo du heute handelst.Mit einer konkreten Morgenübung, die in drei Sätzen deinen Tag setzt – und einer Abendfrage, die ehrlich genug ist, um zu wirken.Geführte Übungen zum VertiefenZusätzlich zu den Sonntagsfolgen erscheint jeweils am Mittwoch im robust-glücklich-Abo auf Spotify eine geführte Übung – mal zum Thema der aktuellen Folge, mal als grundlegende stoische Praxis. Für 4,99 € pro Monat.Abo aktivieren: Audio-Masterclass „Mehr bei dir"Du willst tiefer einsteigen? Die Audio-Masterclass „Mehr bei dir – stoische Abgrenzung und innere Freiheit" ist für Menschen, die gemerkt haben, dass Verstehen allein nicht reicht. Sechs Module, jede Woche kompakt genug, um es wirklich zu hören, und dicht genug, um etwas zu verändern.Zur Masterclass: Links & mehrWebsite: https://www.stoicmind.at/Coaching & Beratung: https://www.stoicmind.at/coaching-beratungAudio-Masterclass „Mehr bei dir": https://www.stoicmind.at/audiomasterclassMeditations-Abo auf Spotify: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribeDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

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    Let Them reicht nicht. – Vom Lifehack zur Lebenshaltung | Mel Robbins stoisch geprüft

    Mel Robbins' „The Let Them Theory" ist der Selbsthilfe-Bestseller der Stunde. Die Kernidee: Du kannst andere nicht kontrollieren – also lass sie. Konzentrier dich auf dich. So weit, so richtig. Aber in dieser Folge schaue ich genauer hin – und zeige, was passiert, wenn man einer philosophischen Einsicht das ethische Rückgrat entfernt.„Let Them" operiert auf der Achse Kontrolle/Nicht-Kontrolle. Die Stoa fragt weiter: Wenn ich erkannt habe, dass das Verhalten des anderen nicht in meiner Macht steht – was fordert dann die Gerechtigkeit von mir? Was der Mut? Was die Besonnenheit? Ohne diesen Tugendrahmen wird die Dichotomie der Kontrolle zur philosophisch verkleideten Gleichgültigkeit. Aus der Frage „Was ist jetzt richtig?" wird „Was tut mir jetzt gut?" – und das ist ein grundlegender Unterschied.Eine Folge über die Frage, warum die Selbsthilfeindustrie philosophischen Traditionen regelmäßig die Technik entnimmt und die Ethik entsorgt – und warum eine Zwei-Wort-Formel kein Ersatz für eine Lebenshaltung ist.robust glücklich – Meditationen im AboJeden Mittwoch erscheint für Abonnenten eine geführte Meditation, die das Thema der jeweils aktuellen Sonntagsfolge vertieft und verankert – nicht als Wiederholung, sondern als Praxis. Weil Zuhören allein noch keine Veränderung ist. Die Meditationen sind so aufgebaut, dass sie stoische Haltungen und Denkweisen nicht nur erklären, sondern erfahrbar machen.Die Meditation zu dieser Folge heißt „Stoische Prinzipien verinnerlichen" und arbeitet mit dem, was „Let Them" weglässt: den vier Kardinaltugenden als Koordinatensystem, der Unterscheidung zwischen Gelassenheit und Gleichgültigkeit, und der Frage, was Weisheit, Gerechtigkeit, Mut und Besonnenheit in konkreten Situationen von dir fordern.Hier geht's zum Meditations-AboAudio-Masterclass: Mehr bei dirMeine Audio-Masterclass „Mehr bei dir – Die Audio-Masterclass für stoische Abgrenzung & innere Freiheit" erscheint voraussichtlich Ende April, Anfang Mai – sofern nichts dazwischenkommt. Sechs Module, die dort ansetzen, wo einfache Formeln aufhören: bei Verfügbarkeit, Abgrenzung und der Frage, was du dir selbst schuldig bist. Keine Zwei-Wort-Lösungen, sondern die eigentliche Arbeit an dir selbst – mit stoischem Rahmen und praktischen Übungen.Alle Infos zur MasterclassIn der Folge erwähntRonald Purser: „McMindfulness" – über die systematische Entkernung kontemplativer Praxis durch die Wellness-Industrie.Cassie Phillips: Dichterin, deren Gedicht „Let Them" bereits 2022 viral ging – lange bevor Mel Robbins das Buch veröffentlichte.Links & AngeboteCoaching / KennenlerngesprächWebsiteBuch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus"Podcast auf SpotifyKontakt / FeedbackWenn du mir schreiben möchtest (Fragen, Themenwünsche, Rückmeldungen): Am einfachsten über die Website.Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  22. 112

    Du bist nicht überfordert. Du bist unentschieden.

    Überforderung fühlt sich an wie „zu viel“. Oft ist es ein inneres Offenhalten. Offene Entscheidungen erzeugen einen mentalen Dauerstrom, der auch dann weiterläuft, wenn der Tag längst vorbei ist.In dieser Folge schauen wir präzise hin, welche Form von Unentschiedenheit dich bindet, warum offene Schleifen so viel Energie ziehen, und wie du mit einer kleinen Praxis wieder innerlich Boden findest.In dieser Folge:Warum Überforderung häufig aus innerem Offenhalten entstehtDie drei häufigsten Formen von Unentschiedenheit: Wertkonflikt, Konsequenzangst, IdentitätskonfliktOffene Schleifen: weshalb nicht die Aufgabe an sich erschöpft, sondern die innere Verhandlung darüberDrei Entscheidungsfragen, die sofort Klarheit schaffenNachbeben nach Entscheidungen: Schuldgefühle, Loyalität, Nettsein – und wie du klar bleiben kannstMini-Übung der Woche: „Ein offener Kreis wird geschlossen“ (Entscheidungssatz + Abschluss-Marker)Übungsraum im Spotify-Abo:Zu den regulären Folgen gibt es zusätzlich einen fortlaufenden Übungsraum im Spotify-Abo „robust glücklich“. Dort erscheinen geführte Meditationen, die die jeweiligen Themen praktisch vertiefen – damit sich das nicht nur im Kopf sortiert, sondern auch innerlich verankert.Wichtig: Es gibt bereits Bonus-Meditationen im Podcast, die weiterhin frei zugänglich bleiben. Das Abo ist eine Vertiefung für alle, die die Inhalte konsequent üben möchten.Abo-Link: https://creators.spotify.com/pod/profile/stoic-mind/subscribePodcast & alle Folgen: https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674Website: https://www.robust-gluecklich.com/Coaching: https://www.stoicmind.at/coachingYouTube-Playlist „robust glücklich – Filmische Reflexionen“: https://www.youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74DoDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  23. 111

    Sie verstehen dich nicht? – Die Illusion der Deutungshoheit

    Missverständnisse fühlen sich oft nicht nach Missverständnis an, sondern nach Gefahr. Viele geraten dann in einen Reflex: erklären, glätten, nachliefern, richtigstellen – als hinge die eigene Sicherheit davon ab, wie andere einen verstehen.In dieser Folge geht es um die Illusion, für die Deutung in fremden Köpfen verantwortlich zu sein. Wir schauen auf die psychologischen Wurzeln dieses Musters, auf die kulturelle „Absicherungs-Ära“ und auf den stoischen Kern dahinter: Du bist verantwortlich für Absicht, Ton und Fairness – nicht für Interpretation.Mit praktischen, stoisch-nüchternen Werkzeugen für Job, Familie und Social Media.🎧 Diese Episode ist VI/12 der Mini-Serie „Die 12 Illusionen“.Bisherige Folgen der Serie:I/12 – „Du bist nicht zu sensibel. Du bist zu verfügbar.“II/12 – „Wenn du dich ständig erklärst, verlierst du dich“III/12 – „Warum Selbstkontrolle oft Selbstbetrug ist“IV/12 – „Du brauchst keine Zustimmung – du brauchst Integrität“V/12 – „Du hast nicht verdient glücklich zu sein."Kostenloses Kennenlerngespräch (30 Min.)Wenn du spürst, dass dich dieses Muster im Alltag wirklich bindet, kannst du dir ein unverbindliches, kostenloses Kennenlerngespräch buchen. In diesem Gespräch klären wir gemeinsam, ob mein Beratungs- und Coachingangebot für dich passt:https://www.stoicmind.at/coachingWebsitehttps://www.robust-gluecklich.com/Buch: „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“https://amzn.eu/d/dru4EkrYouTube-Playlist: „robust glücklich – Filmische Reflexionen“https://www.youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74DoPodcast auf Spotifyhttps://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  24. 110

    Du hast nicht verdient, glücklich zu sein. – Wenn Glück zur Forderung wird

    "Du hast es verdient, glücklich zu sein.“Klingt freundlich. Nur steckt darin eine Rechnung. Und wer Glück wie ein Anrecht behandelt, erlebt jedes Tief nicht nur als schwer – sondern als Unrecht.In dieser Folge zerlegen wir die Anspruchslogik hinter den modernen Glücksversprechen (Kalendersprüche, Instagram-Coaching, „Glück ist dein Erbrecht“) und klären den entscheidenden Unterschied zwischen Hochgefühl-Glück und dem stoischen Gedanken der Eudaimonia: einem tragfähigen Baseline-Glück, das aus Haltung und einem gut geführten Leben entsteht.Mit konkreten, nüchternen Werkzeugen für den Alltag: vom Sprachwechsel weg vom „Verdienen“ bis zu privaten Kriterien für ein gutes Leben, auch wenn niemand zusieht.🎧 Diese Episode ist V/12 der Serie „Die 12 Illusionen“.Bisherige Folgen der Serie:I/12 – „Du bist nicht zu sensibel. Du bist zu verfügbar.“II/12 – „Wenn du dich ständig erklärst, verlierst du dich“III/12 – „Warum Selbstkontrolle oft Selbstbetrug ist“IV/12 – „Du brauchst keine Zustimmung – du brauchst Integrität“—Kostenloses Kennenlerngespräch (30 Min.)Wenn du spürst, dass dich dieses Thema wirklich betrifft und du herausfinden willst, ob mein Beratungs- und Coachingangebot für dich passt, kannst du dir ein unverbindliches, kostenloses Kennenlerngespräch buchen:https://www.stoicmind.at/coachingWebsitehttps://www.robust-gluecklich.com/Buch: „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“https://amzn.eu/d/dru4EkrYouTube-Playlist: „robust glücklich – Filmische Reflexionen“https://www.youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74DoPodcast auf Spotifyhttps://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  25. 109

    Du brauchst keine Zustimmung – du brauchst Integrität

    Viele von uns leben mit einer stillen Grundannahme: Wenn andere mich mögen, bin ich okay.Und genau daraus entsteht ein Lebensstil, der nach außen oft „funktioniert“, aber innen immer enger wird: Imagepflege statt Integrität, Erklärungen statt Klarheit, Anpassung statt Wahrheit.In dieser Folge geht es um den stoischen Kern hinter der Frage: Woran misst du dich – innen oder außen?Wir schauen darauf, warum Zustimmung als Maßstab unzuverlässig ist, was Integrität wirklich kostet, und warum du dabei nicht Liebe verlierst – sondern Abhängigkeit.🎧 Diese Episode ist IV/12 meiner Serie „Die 12 Illusionen“.Die ersten drei Folgen kannst du rückwirkend als Teil der Serie hören:I/12 – „Du bist nicht zu sensibel. Du bist zu verfügbar.“II/12 – „Wenn du dich ständig erklärst, verlierst du dich“II/12 – „Du bist nicht zu sensibel. Du bist zu verfügbar.“III/12 – „Selbstkontrolle oder Selbstbetrug ?“—Kostenloses Kennenlerngespräch (30 Min.)Wenn du spürst, dass dich dieses Thema im Alltag wirklich betrifft, kannst du dir ein unverbindliches, kostenloses Kennenlerngespräch buchen. In diesem Gespräch klären wir gemeinsam, ob mein psychologisches Beratungs- und Coachingangebot für dich passt:https://www.stoicmind.at/coachingWebsitehttps://www.robust-gluecklich.com/Buch: „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“https://amzn.eu/d/dru4EkrYouTube-Playlist: „robust glücklich – Filmische Reflexionen“https://www.youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74DoPodcast auf Spotifyhttps://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  26. 108

    Selbstkontrolle oder Selbstbetrug? – Wenn Selbstbeherrschung zur Vermeidung wird

    Diese Folge ist Teil der Serie „Die 12 Illusionen“ – III/12.Illusion: „Kontrolle heißt Stärke.“In dieser Folge geht es um die Grenze zwischen gesunder Selbstführung und einem Kontrollmodus, der am Ende nicht dich stärkt, sondern dich von dir selbst entfernt.In dieser Folge:- Warum Selbstkontrolle manchmal nur ein eleganter Fluchtweg ist- Woran du erkennst, ob du „funktionierst“ statt wirklich zu leben- Wie Disziplin zur Vermeidung werden kann (und warum das so verführerisch ist)- Was Stoizismus dazu sagt: nicht Härte, sondern Klarheit – nicht Pose, sondern Richtung- Eine kleine Übung, um Kontrolle loszulassen, ohne haltlos zu werdenWenn dir die Folge hilft:- Schreib mir einen kurzen Kommentar- Teile die Episode mit jemandem, der gerade viel „im Griff“ haben mussLinks:Website: ⁠https://www.robust-gluecklich.com/⁠Coaching & Kennenlerngespräch: ⁠https://www.stoicmind.at/coaching⁠Buch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“: ⁠https://amzn.eu/d/dru4Ekr⁠Podcast auf Spotify: ⁠https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674⁠YouTube-Playlist„robust glücklich – Filmische Reflexionen“⁠⁠https://youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74DoDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  27. 107

    Wenn du dich ständig erklärst, verlierst du dich

    Diese Folge ist Teil der Serie „Die 12 Illusionen“ – II/12.Illusion: „Ich muss mich rechtfertigen, um sicher zu sein.“Manchmal ist das ständige Erklären kein Zeichen von Klarheit – sondern ein Reflex: der Versuch, unangenehme Gefühle zu beruhigen, nicht falsch dazustehen, nicht anzuecken. In dieser Folge schaue ich mit dir darauf, woher dieser Mechanismus kommt, was er mit deinem Selbstbild macht – und wie du Schritt für Schritt wieder in Selbstführung statt Imagepflege findest.Darum geht’s:• Warum wir uns dauernd rechtfertigen – und warum das oft nichts mit „Kommunikation“, sondern mit Angst und alten Mustern zu tun hat• Wie Beziehungen in eine Verhör-Dynamik kippen, wenn Erklären zur Gewohnheit wird• Stoische Perspektive: Integrität statt Wirkung, Standhaftigkeit statt Applaus• Konkrete Schritte, um dich innerlich zu sammeln und klarer zu sprechen – ohne dich zu verlierenPraktische Impulse aus der Folge:• Erst fühlen, dann erklären: benenne innerlich, was gerade in dir los ist (bevor du argumentierst)• Kurze Pause + Check-Frage: „Muss ich das wirklich erklären – oder darf ich einfach da sein?“• 30-Minuten-Regel bei Nachrichten/Mails/Kommentaren: warten, dann neu prüfenErwähnte Bezüge:• Byung-Chul Han (Transparenzgesellschaft)• Charles Taylor (Authentizität)• Epiktet, Marc Aurel, Seneca (Standhaftigkeit ohne Applaus)Song: „No More Explaining“Links: Website: ⁠https://www.robust-gluecklich.com/⁠Coaching & Kennenlerngespräch: ⁠https://www.stoicmind.at/coaching⁠Buch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“: ⁠https://amzn.eu/d/dru4Ekr⁠Podcast auf Spotify: ⁠https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674⁠YouTube-Playlist„robust glücklich – Filmische Reflexionen“⁠⁠https://youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74DoDie Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

  28. 106

    Du bist nicht zu sensibel. Du bist zu verfügbar.

    Diese Folge stellt eine verbreitete Selbstdiagnose in Frage: „Ich bin zu sensibel." Aber vielleicht greift diese Erklärung zu kurz. Was tatsächlich passiert: Du bleibst zu lange offen – innerlich und äußerlich. Für zu viele Menschen, zu viele Anliegen, zu viele Stimmungen, die nicht deine sind. Nicht weil du schwach bist, sondern weil dir beigebracht wurde, dass Offenheit eine Tugend ist. Ist sie auch – aber nicht ohne Unterscheidung.Die Folge zeigt drei typische Motive hinter chronischer Über-Verfügbarkeit, den Unterschied zwischen echtem Mitgefühl und automatischer Reaktion, und drei konkrete Übungen, mit denen du anfängst, bewusst zu wählen, wofür du offen bist – und wofür nicht. Ohne Drama und ohne Härte.Aus dieser Folge ist die Audio-Masterclass „Mehr bei dir – stoische Abgrenzung und innere Freiheit" entstanden. Sie führt das Thema in sechs Modulen praktisch weiter – mit Übungen, Templates und einer klaren Struktur.👉 https://www.stoicmind.at/audiomasterclass🎧 Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674🎬 YouTube-Playlist „Filmische Reflexionen": https://www.youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74Do🌿 Website: https://www.stoicmind.at/🧭 Beratung & Coaching / kostenloses Kennenlerngespräch: https://www.stoicmind.at/coaching-beratung📘 Buch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus": https://amzn.eu/d/dru4Ekr

  29. 105

    Warum Scrollen nicht entspannt: Stoizismus & DBT in der Praxis

    Manchmal ist der Moment, in dem wir „abschalten“ wollen, genau der Moment, in dem wir innerlich noch enger werden. In dieser Folge geht es um eine praktische Frage: Wie wendest du die DBT-Skills im Alltag so an, dass sie wirklich wirken – ohne Moral, ohne Selbstoptimierungsdruck?Ich zeige dir den „Stoiker-DBT-Durchlauf“ als einfachen Praxis-Loop und gehe ihn an einem Hauptbeispiel ausführlich durch: Erschöpfung, Couch, Scrollen. Danach übertragen wir das Prinzip auf drei typische Alltagssituationen: Konflikt, Selbstkritik nach Fehlern und Prokrastination/Überforderung. Am Ende bekommst du eine kurze Prosoche-Check-Routine zum Mitnehmen.In dieser Folge:Warum Stoizismus keine „Ashram-Philosophie“ ist, sondern für den Trubel gedacht istEin Praxis-Loop, der dich zwischen Impuls und Handlung wieder handlungsfähig machtDas Hauptbeispiel: Scrollen als „Schein-Entspannung“ – und was du stattdessen tun kannstDrei Kurzszenen für echte Lebensfelder: Konflikt, Fehler, ÜberforderungTypische Fallstricke: wenn „Skills“ zur Keule werdenMini-Übung: drei Fragen + ein Atemzug als funktionale PauseLinks:Website: https://www.robust-gluecklich.com/Coaching & Kennenlerngespräch: https://www.stoicmind.at/coachingBuch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“: https://amzn.eu/d/dru4EkrPodcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674YouTube-Playlist „robust glücklich – Filmische Reflexionen“: https://www.youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74Do

  30. 104

    Ruhe, Fokus, Wirksamkeit: Stoizismus trifft DBT

    In dieser Folge geht es um eine stille, aber entscheidende Frage: Nicht nur was wir tun, sondern wie wir es tun.Ich verbinde drei „How-Skills“ aus der DBT mit einer stoischen Grundhaltung (Prosoche): nicht-urteilend, one-mindfully (mit ungeteilter Aufmerksamkeit) und effektiv. Es sind keine großen Lebensregeln – eher drei kleine innere Stellschrauben, die im Alltag sofort spürbar werden können: in Gesprächen, in Stressmomenten, im Umgang mit dir selbst.Warum das „Wie“ oft wichtiger ist als das „Was“Nicht-urteilend: raus aus Selbstkritik und automatischen BewertungenOne-mindfully: ungeteilte Aufmerksamkeit statt innerer ZerstreuungEffektiv: nicht recht haben müssen, sondern wirksam handelnWie diese drei Haltungen stoische Prosoche im Alltag konkret machenWebsite: https://www.robust-gluecklich.com/Coaching & Kennenlerngespräch: https://www.stoicmind.at/coachingBuch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“: https://amzn.eu/d/dru4EkrPodcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674YouTube-Playlist„robust glücklich – Filmische Reflexionen“⁠https://youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74Do

  31. 103

    Prosoche: Klarheit statt Drama – Beobachten, Beschreiben, Teilnehmen (DBT)

    In dieser zweiten Folge meiner DBT-Miniserie geht es um die „What Skills“ der Achtsamkeit – drei einfache, aber erstaunlich wirksame Fertigkeiten, die dich genau in dem Moment abholen, in dem du normalerweise schon im Autopiloten wärst:Beobachten: Was passiert gerade wirklich – in mir und um mich herum?Beschreiben: Wie kann ich es benennen, ohne es sofort zu bewerten?Teilnehmen: Wie komme ich zurück in den Moment – ins Tun, ins Leben?Ich verbinde diese drei Schritte mit einem stoischen Kernbegriff: Prosoche – die wache, nüchterne Aufmerksamkeit auf das, was gerade geschieht, bevor wir uns in Geschichten, Urteilen und Reaktionen verlieren.Wenn du merkst, dass du oft zu spät „aufwachst“ – erst dann, wenn Emotionen schon Fahrt aufgenommen haben –, dann ist diese Folge für dich.Links & mehr von mirWebsite: https://www.robust-gluecklich.com/Coaching & psychologische Beratung: https://www.stoicmind.at/coachingBuch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“: https://amzn.eu/d/dru4EkrPodcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674YouTube-Playlist „robust glücklich – Filmische Reflexionen“: https://www.youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74Do

  32. 102

    Einsicht reicht nicht. – Stoizismus trifft moderne Psychologie

    Manchmal wissen wir ganz genau, was „vernünftig“ wäre – und handeln trotzdem anders. Nicht, weil wir dumm wären, sondern weil der Zugriff auf unsere Klarheit unter Stress, Angst oder Überforderung zusammenbricht. In dieser Folge geht es um genau diesen Bruch: den Moment zwischen Reiz und Reaktion – und darum, wie die alte Stoa und moderne psychologische Methoden an derselben Stelle ansetzen: bei Selbstführung, innerer Distanz und der Fähigkeit, überhaupt wieder wählen zu können.Diese Folge ist Teil 1 einer Mini-Serie, in der ich Schritt für Schritt zeige, wie stoische Praxis und moderne Methoden sich sinnvoll ergänzen – ohne Esoterik, ohne Buzzwords, aber mit echtem Nutzen für den Alltag.CBT (Cognitive Behavioral Therapy) – auf Deutsch meist kognitive Verhaltenstherapie:Ein Ansatz, der stark damit arbeitet, Gedanken zu prüfen und zu verändern, um Gefühle und Verhalten zu beeinflussen. Vereinfacht: Was du denkst, macht etwas mit dir – und das lässt sich trainieren.DBT (Dialectical Behavior Therapy) – auf Deutsch dialektisch-behaviorale Therapie:Ursprünglich entwickelt für sehr intensive Emotionen und Krisenmomente. DBT legt zusätzlich großen Fokus auf Fertigkeiten (Skills), die dir helfen, erst einmal wieder stabil zu werden, bevor du „klug nachdenkst“. Vereinfacht: Erst runterregeln – dann klar sehen.In der Folge geht es vor allem um die Schnittstelle: Warum Einsicht manchmal nicht greift – und was dann praktisch hilft.Coaching / Kennenlerngespräch:https://www.stoicmind.at/coachingWebsite:https://www.robust-gluecklich.com/Buch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“:https://amzn.eu/d/dru4EkrPodcast auf Spotify:https://open.spotify.com/show/4803b22v3HgF2mn0oWAPbj?si=38cb1a28c0314674Wenn du mir schreiben möchtest (Fragen, Themenwünsche, Rückmeldungen):Am einfachsten über die Website: https://www.robust-gluecklich.com/Begriffe kurz erklärt (fürs Nachlesen)Links & AngeboteKontakt / Feedback

  33. 101

    Zwischen Bauchgefühl und Urteilskraft – wie gute Entscheidungen entstehen

    Intuition wird oft entweder romantisiert oder misstrauisch beäugt. In dieser Folge geht es um einen nüchternen dritten Weg: Wie Stoizismus und moderne Psychologie erklären, was Intuition wirklich ist, wann sie uns hilft – und wann sie uns in die Irre führt.Wir sprechen über Eindrücke und Urteile, über verkörperte Erfahrung, über Wunschdenken und Selbstüberschätzung – und darüber, warum gute Entscheidungen weder aus blindem Bauchgefühl noch aus endloser Analyse entstehen, sondern aus Klarheit, Übung und innerer Ordnung.LINKS:🌐 Website:https://www.robust-gluecklich.com/📘 Buch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“:https://amzn.eu/d/dru4Ekr🧭 Coaching & Beratung (kostenloses Kennenlerngespräch):https://www.stoicmind.at/coaching

  34. 100

    Stoizismus ohne Beruhigungsmittel – Warum Klarheit ehrlicher ist als Trost

    In dieser Folge spreche ich darüber, warum Stoizismus kein Werkzeug zur schnellen Erleichterung ist, sondern eine Haltung, die Klarheit vor Trost stellt.Es geht um Aufrichtigkeit, um den Mut, der Realität ins Auge zu sehen, und darum, was entsteht, wenn wir aufhören, uns selbst zu beruhigen und beginnen, uns ehrlich zu machen.► Coaching & BegleitungWenn du spürst, dass du jemanden brauchst, der mit dir gemeinsam hinschaut – ruhig, klar und ohne Abkürzungen –, findest du alle Informationen zu meinem Coaching-Angebot hier:https://www.stoicmind.at/coaching► Meine WebsiteWeitere Texte, Impulse und Ressourcen findest du auf:https://www.robust-gluecklich.com/► Mein Buchrobust glücklich – Resilienz durch Stoizismushttps://amzn.eu/d/dru4Ekr► YouTube-Playlist„robust glücklich – Filmische Reflexionen“https://youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74Do

  35. 99

    Die Kindheit die du loslassen darfst – Warum du deiner Erinnerung nicht alles glauben musst

    In dieser Folge spreche ich darüber, warum unsere Erinnerungen an die Kindheit oft weniger wahr sind, als wir glauben – und wie es gelingen kann, die eigenen Erzählungen zu hinterfragen, ohne die Vergangenheit zu verfälschen.Es geht um Unschärfen, um Schutzmechanismen des Gedächtnisses und um die Freiheit, die entsteht, wenn wir uns nicht mehr an alte Geschichten klammern, die uns heute nicht mehr dienen.Wenn du dich mit deiner eigenen Biografie auseinandersetzen möchtest und dir eine respektvolle, klare Begleitung wünschst, findest du weitere Informationen hier:► Mein Coaching:https://www.stoicmind.at/coaching► Mein Buch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“:https://amzn.eu/d/dru4Ekr► Website:https://www.robust-gluecklich.com/► YouTube – Filmische Reflexionen:https://youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74Do

  36. 98

    Die leise Art der Stärke – warum Selbstvertrauen kein Produkt ist

    In dieser Folge spreche ich darüber, warum echtes Selbstvertrauen nicht aus Übungen, Motivationsschüben oder energetisierenden Ritualen entsteht – und weshalb die heutigen Selbstvertrauens-Seminare, Workshops und Trainings oft nur kurzfristige Effekte erzeugen, aber keine innere Stabilität.Wir schauen uns an, warum diese Angebote so verlockend wirken, wie ihre Mechanik funktioniert und weshalb viele Menschen nach solchen Formaten eher verunsichert als gestärkt zurückbleiben.Dem gegenüber steht die stoische Perspektive:Innere Stärke entsteht nicht durch Inszenierung, nicht durch Körperhaltungs-Tricks, nicht durch „Ausstrahlung“, sondern durch die stille Übereinstimmung mit sich selbst.Sie wächst in Entscheidungen, die niemand sieht und in Haltungen, die nicht auf Wirkung zielen.Wenn du das Thema für dich vertiefen möchtest und einen ruhigeren, tragfähigeren Weg suchst, findest du unten die Möglichkeit zu einem Kennenlerngespräch.Links:Kostenloses Kennenlerngesprächhttps://www.stoicmind.at/coachingYouTube-Playlist: „robust glücklich – Filmische Reflexionen“https://youtube.com/playlist?list=PL3M7GAJ8OiR5TA9VLOHxQYtS_lGCo74Do&si=G9KJQoV1EG5PWFwrWebsitehttps://www.robust-gluecklich.com/Mein Buch „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“https://amzn.eu/d/dru4Ekr

  37. 97

    Alle doof – nur ich nicht! Der Dunning-Kruger-Effekt im Alltag

    Wir alle halten uns gern für vernünftig, informiert und halbwegs klug.Doch was, wenn genau das die größte Täuschung ist?In dieser Folge geht es um den Dunning-Kruger-Effekt – jenes psychologische Phänomen, bei dem Menschen ihre eigene Kompetenz überschätzen und die der anderen unterschätzen.David Dunning und Justin Kruger beschrieben ihn erstmals 1999 – doch Sokrates hatte ihn längst verstanden, als er sagte:„Ich weiß, dass ich nicht weiß.“Was das mit Weisheit, Selbstreflexion und stoischer Haltung zu tun hat, hörst du in dieser Folge.Und ja – ein bisschen Humor darf auch sein.🎶 Zum Abschluss erwartet dich eine jazzig-ironische Nummer:„I Might Be Wrong (But I Sound So Right)“ – ein musikalisches Augenzwinkern an alle, die manchmal ein bisschen zu sicher sind.Der Dunning-Kruger-Effekt – Selbstüberschätzung als psychologisches PhänomenSokrates’ „Ich weiß, dass ich nicht weiß“ – kein Bekenntnis zur Ignoranz, sondern zur KlarheitWarum Zweifel eine Form von Intelligenz istStoische Weisheit als moralische TugendUnd die leise Kunst, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmenWenn du dir mehr Klarheit wünschst – über dich selbst, deine Entscheidungen oder deine Grenzen –,begleite ich dich gern auf diesem Weg.Mein Coaching- und Beratungsangebot:https://www.stoicmind.at/coaching Mein Buch:robust glücklich – Resilienz durch StoizismusMein Podcast:robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus auf SpotifyMeine Website:www.robust-gluecklich.com💭 Erwähnte Themen & Gedanken:🧭 Mehr zu mir & meinen Angeboten:

  38. 96

    Nicht im Griff: Der stoische Umgang mit Gefühlen

    Wir wünschen uns Kontrolle über unsere Gefühle – Gelassenheit statt Ärger, Ruhe statt Angst, Klarheit statt innerem Aufruhr. Doch je mehr wir versuchen, Emotionen zu bändigen, desto stärker scheinen sie uns zu bestimmen.Die Stoa lehrt einen anderen Weg: Gefühle nicht zu bekämpfen, sondern zu verstehen.Denn erst, wenn wir begreifen, was sie uns sagen wollen, verlieren sie ihre Macht.In dieser Folge geht es um den feinen Unterschied zwischen Kontrolle und Klarheit – und darum, wie du lernen kannst, deine Emotionen zu durchdringen, ohne dich von ihnen treiben zu lassen.Links zur Folge:📘 Buch: robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus🎥 Vlog: robust glücklich auf YouTube🌿 Coaching & Beratung: www.stoicmind.at/coaching🪷 Website: www.robust-gluecklich.com

  39. 95

    Endlich ankommen – Vom Streben zur Stimmigkeit

    Wir leben in einer Zeit, in der alles messbar, steigerbar und optimierbar scheint – sogar Ruhe, Achtsamkeit und Glück. Doch je mehr wir uns anstrengen, endlich „anzukommen“, desto weiter rückt das Ziel in die Ferne.Diese Folge ist eine Einladung, das Rennen zu beenden.Ich spreche darüber, warum das ständige Streben nach Selbstverbesserung uns eher erschöpft als erfüllt, und wie die Stoa einen anderen Weg zeigt: nicht durch Steigerung, sondern durch Konzentration.Ankommen heißt nicht, alles erreicht zu haben – sondern den eigenen Platz im Leben nicht länger zu verschieben.Wenn du spürst, dass du dich im Alltag oft verlierst – zwischen To-do-Listen, Erwartungen und dem Druck, noch mehr aus dir herauszuholen – dann kann diese Folge dir helfen, wieder Klarheit zu finden.Am Ende steht eine einfache, stoische Übung, die dich zurückführt zu dem, was heute wesentlich ist – und dir zeigt, dass „Ankommen“ kein ferner Ort ist, sondern eine Entscheidung.Links zur Folge:📘 Mein Buch:robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus (Amazon-Link)🌐 Website:www.robust-gluecklich.com🧭 Coaching:Wenn du deine eigene innere Ruhe finden und stoische Prinzipien praktisch in deinem Leben anwenden möchtest, findest du alle Infos zu meinem Coaching-Angebot hier:👉 www.stoicmind.at/coaching💬 Kostenfreies Kennenlerngespräch:Buche dein halbstündiges Erstgespräch direkt über die Website.

  40. 94

    Untreue und Verantwortung – Wenn du betrogen hast

    Diese Folge richtet sich an all jene, die untreu waren – und sich nun mit der Wahrheit, den Konsequenzen und der eigenen Verantwortung auseinandersetzen müssen.Untreue hat viele Namen: Betrug, Seitensprung, Affäre, Außenbeziehung.Doch hinter all diesen Begriffen liegt dasselbe menschliche Drama – der Moment, in dem jemand etwas teilt, das nicht geteilt werden sollte. Dietmar Gumprecht betrachtet in dieser zweiten Folge das Thema von der anderen Seite: aus der Perspektive desjenigen, der betrogen hat.Es geht um Schuld und Verantwortung, um Sehnsucht und Projektion, um den Versuch, sich selbst im Blick eines anderen wiederzufinden – und um den langen Weg zurück zu Wahrhaftigkeit und innerer Haltung.Diese Folge ist kein Freispruch und kein Tribunal. Sie ist eine Einladung, das Menschliche zu verstehen, das zwischen Schuld und Sehnsucht liegt – und den Mut zu finden, das Geschehene nicht zu verteidigen, sondern zu verstehen.Zentrale ThemenSelbstrechtfertigung und die Versuchung, Erklärungen mit Einsicht zu verwechselnDer Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung – moralische Bewertung vs. innere HaltungDie psychologische Dynamik von Sehnsucht und ProjektionDie Frage nach Aufrichtigkeit: Bleiben, Gehen oder neu beginnenVerantwortung als Weg zur inneren KlarheitWeiterführende Links🎥 Vlog-Playlist auf YouTube: robust glücklich – Der Stoische Vlog📘 Buch: robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus🌿 Psychologische & philosophische Beratung / Coaching: www.stoicmind.at/coaching🌐 Website: www.robust-gluecklich.com

  41. 93

    Untreue und die Wunde des Vertrauens – Wenn du betrogen wurdest

    Wenn Vertrauen zerbricht, zerbricht nie nur das Vertrauen in den anderen – es erschüttert auch das Vertrauen in uns selbst.In dieser intensiven, stillen und zugleich schonungslos ehrlichen Folge geht es um die Erfahrung, betrogen worden zu sein – um den Moment, in dem eine Welt, die sicher schien, plötzlich keinen Halt mehr bietet. Dietmar Gumprecht spricht über den Schmerz des Verrats, über Zorn, Bitterkeit und die Versuchung, moralisch überlegen zu sein. Und darüber, wie es gelingen kann, aus der Erschütterung nicht Zynismus, sondern Klarheit zu gewinnen.Diese Folge ist kein Trostpflaster und keine moralische Belehrung.Sie ist eine Einladung, die eigene Verletzung zu verstehen – nicht um zu vergessen, sondern um wieder aufrecht in der Wirklichkeit zu stehen.Stoische Philosophie: Umgang mit Schmerz, Zorn und VerantwortungSelbstmitgefühl und Selbstprüfung: Wege aus der BitterkeitVerzeihen im stoischen Sinn: kein Freispruch, sondern Loslösung📘 Buch: robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus🌿 Coaching & Beratung: www.stoicmind.at/coaching🌐 Website: www.robust-gluecklich.com

  42. 92

    Zwischen Verantwortung und Krankheit – Wo das Leiden beginnt

    Viele Belastungen entstehen durch falsche Denkweisen, durch ungünstige Entscheidungen oder alte Prägungen.Doch wo endet persönliches Leiden – und wo beginnt eine psychische Erkrankung?In dieser Folge geht es um den schmalen Grat zwischen Verantwortung und Ohnmacht, zwischen Freiheit und Begrenzung.Ein philosophisch-psychologischer Blick auf Selbstverantwortung, mentale Gesundheit und die Frage, was wir wirklich beeinflussen können.🜂 Themen dieser Folge:Wann beginnt psychische Krankheit – und wann ist es „nur“ seelisches Leiden?Wie viel Verantwortung tragen wir für unsere Gefühle?Was bedeutet Selbstverantwortung im stoischen Sinn?Wo verläuft die Grenze zwischen Coaching, Beratung und Therapie?Warum Mitmenschlichkeit mehr braucht als bloßes Verständnis.🔸 Website: https://www.robust-gluecklich.com🔸 Philosophisch-psychologische Beratung: https://www.stoicmind.at/coaching🔸 Vlog: robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus auf YouTube🔸 Buch: robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus🔸 Podcast auf Spotify: Hier anhören

  43. 91

    Die Kunst, Fehler zu machen – und daraus zu wachsen

    Wir alle machen Fehler. Manche sind klein, manche tun weh – doch alle haben eines gemeinsam: Sie zeigen uns, wo wir wachsen können.In dieser Folge geht es um die stoische Kunst, Fehltritte nicht als Niederlagen zu sehen, sondern als Lehrmeister. Wir sprechen darüber, was in unserem Gehirn geschieht, wenn wir etwas falsch machen – und warum dieser innere Alarm kein Feind, sondern ein Verbündeter ist.Du erfährst, wie du aus Scham Erkenntnis machst, wie du Wiederholungsschleifen erkennst und wie du aus jedem Fehltritt neue Stärke gewinnst.Denn Resilienz bedeutet nicht, fehlerlos zu sein – sondern fähig, immer wieder aufzustehen.💬 Kostenloses Kennenlerngespräch:Wenn du spürst, dass du deinen eigenen Umgang mit Fehlern und Rückschlägen vertiefen möchtest, kannst du ein kostenloses halbstündiges Kennenlerngespräch mit mir buchen: 👉 https://www.stoicmind.at/coachingWeitere Links:Buch: robust glücklich – Resilienz durch StoizismusPodcast auf Spotify: robust glücklich – Resilienz durch StoizismusWebsite: https://www.robust-gluecklich.com

  44. 90

    Liebe ohne Forderungen – Wie du Nähe lebst, ohne dich zu verlieren

    Kleine Enttäuschungen, unausgesprochene Erwartungen, stille Kränkungen – oft sind es nicht die großen Dramen, die eine Beziehung belasten, sondern die feinen Risse im Alltag. In dieser Folge erfährst du, warum wir so leicht in Projektionen und Wahrnehmungsverzerrungen geraten, wie daraus Ansprüche entstehen – und warum gerade die stoische Unterscheidung zwischen Wunsch und Anspruch der Liebe neue Freiheit schenken kann.Ich zeige dir, wie du Nähe leben kannst, ohne sie einzufordern. Wie du dich in der Partnerschaft ehrlich zeigst, ohne den anderen zum Lieferanten deiner Bedürfnisse zu machen. Und warum Liebe dann am stärksten ist, wenn sie freiwillig geschenkt wird.🎧 Hör rein und entdecke, wie stoische Klarheit deine Beziehung tragfähiger machen kann.Liebe ohne Forderungen – Wie du Nähe lebst, ohne dich zu verlierenKleine Enttäuschungen, unausgesprochene Erwartungen, stille Kränkungen – oft sind es nicht die großen Dramen, die eine Beziehung belasten, sondern die feinen Risse im Alltag. In dieser Folge erfährst du, warum wir so leicht in Projektionen und Wahrnehmungsverzerrungen geraten, wie daraus Ansprüche entstehen – und warum gerade die stoische Unterscheidung zwischen Wunsch und Anspruch der Liebe neue Freiheit schenken kann.Ich zeige dir, wie du Nähe leben kannst, ohne sie einzufordern. Wie du dich in der Partnerschaft ehrlich zeigst, ohne den anderen zum Lieferanten deiner Bedürfnisse zu machen. Und warum Liebe dann am stärksten ist, wenn sie freiwillig geschenkt wird.🎧 Hör rein und entdecke, wie stoische Klarheit deine Beziehung tragfähiger machen kann.👉 Links:Mein Buch: robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus Mein Podcast: robust glücklich – Resilienz durch StoizismusMein Vlog: YouTube-Playlist „robust glücklich“Meine Website: www.robust-gluecklich.comMein Coaching-Angebot: www.stoicmind.at/coaching

  45. 89

    Maß statt Maximalismus – Präsenz als stoische Lebenskunst

    In dieser Folge von robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus geht es um die oft unterschätzte Kraftquelle: die Stille zwischen zwei Gedanken. Dort entscheidet sich, ob dein Denken dich beherrscht – oder ob du es führst.Du erfährst,warum unser Denken ein Werkzeug ist – und kein Chef,wie die stoische Prosoche (Aufmerksamkeit) dir hilft, Distanz zu gewinnen,weshalb digitale Reize wie Social Media deine Klarheit angreifen,und welche kleinen, stoischen Formen dir sofort mehr Ordnung schenken: Atemanker, Urteilspause, Zeitkörbe, Abendblick.Am Ende wartet wie immer ein Song – diesmal „Between Two Thoughts“ –, der die Botschaft dieser Folge poetisch verdichtet.👉 Mehr von mir findest du hier:Mein Buch: robust glücklich – Resilienz durch StoizismusMein Vlog auf YouTube: robust glücklich – Vlog-PlaylistMeine Website: robust-gluecklich.comCoaching-Angebot: stoicmind.at/coaching

  46. 88

    Falsches Selbstbild? Was die Stoa über Selbsterkenntnis lehrt

    Wie siehst du dich selbst – und wie sehr bestimmt dieses Bild dein Leben?Unser Selbstbild ist mächtig: Es beeinflusst, wie wir handeln, welche Chancen wir ergreifen und wie wir Beziehungen gestalten. Doch die Psychologie zeigt: Oft ist dieses Bild verzerrt. Wir beschönigen uns, oder wir halten an alten Glaubenssätzen fest – „Ich bin nicht wichtig“, „Ich darf keine Fehler machen“ –, die uns einengen und unfrei machen.In dieser Folge von „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“ geht es um die Macht des Selbstbildes und die Frage, wie wir uns wirklich erkennen können.Ich verknüpfe aktuelle psychologische Erkenntnisse mit der stoischen Philosophie und zeige dir, wie Selbsterkenntnis zu innerer Freiheit führt. Dabei spreche ich über:warum kleine Selbsttäuschungen gesund sein können – und wo sie uns gefährlich blenden,wie starre Selbstbilder uns verletzlich machen, während flexible uns stark und resilient halten,wie alte Glaubenssätze wirken und wie du sie stoisch hinterfragen kannst,warum dein Wert niemals von Job oder Rolle abhängt, sondern allein von deiner Tugend.👉 Links:📕 Mein Buch: robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus🎧 Mein Podcast auf Spotify: „robust glücklich“📺 Mein Vlog auf YouTube: „robust glücklich“ Vlog-Playlist🌐 Website: www.robust-gluecklich.com💡 Coaching: www.stoicmind.at/coaching

  47. 87

    Warum Veränderung sich falsch anfühlt – und warum das gut ist

    n dieser Folge geht es um ein Paradox, das der Psychotherapeut Bruce Tift so formuliert:„Die Praktiken, die das größte Potenzial für Veränderung haben, sind normalerweise kontraintuitiv.“Wir sprechen darüber, warum wirkliche Veränderung sich oft unangenehm, fremd oder sogar falsch anfühlt – und warum genau das ein gutes Zeichen ist.Ich zeige dir, wie die Stoiker diesen Gedanken schon vor 2000 Jahren beschrieben haben:Warum Unbehagen kein Fehler, sondern ein Signal ist.Wie wir Instinkt und Intuition unterscheiden können.Weshalb Euphorie bei neuen Methoden eher ein Warnsignal ist.Und wie wir lernen können, Unbehagen als Trainingsfeld für unsere Freiheit zu nutzen.Am Ende wartet wie immer ein Song, diesmal mit dem Titel „Step into the Strange“, der die Gedanken dieser Folge musikalisch aufnimmt.👉 Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich über eine Bewertung oder wenn du sie an jemanden weiterleitest, der gerade mitten in einem Veränderungsprozess steckt.LinksMein Buch „robust glücklich“:Zum Buch auf Amazon – erhältlich im gesamten Buchhandel.🌐 Website:www.robust-gluecklich.comYouTube-Vlog „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“:Zur PlaylistCoaching-Angebot:www.stoicmind.at/coaching

  48. 86

    Die stille Wucht der Enttäuschung

    In dieser Folge geht es um ein Gefühl, das uns oft unbemerkt trifft – leise, unscheinbar und doch mit einer enormen Tiefe: die Enttäuschung.Wie sie sich leise einschleicht, warum sie uns so tief trifft – und weshalb sie mehr ist als bloßer Schmerz. Enttäuschung offenbart uns, wo Wunsch und Wirklichkeit kollidieren. Und genau darin liegt ihre Kraft: Sie nimmt uns die Illusion – und schenkt uns Klarheit.Du erfährst:warum Enttäuschung nicht nur Verlust ist, sondern auch Korrekturwie die stoische Sichtweise uns hilft, Täuschungen loszulassenwelche Felder des Lebens besonders anfällig für Enttäuschung sindwelche Antworten die Stoa bereithält: von der Dichotomie der Kontrolle bis zum Loslassen ohne Verbitterungwie du aus Enttäuschungen innere Reife und Klarheit gewinnstWenn du dir jemanden wünschst, der dich auf diesem Weg begleitet – nicht mit schnellen Lösungen, sondern mit Haltung und Tiefe – dann melde dich gerne bei mir.👉 Alle Infos zu meinem Coaching findest du auf robust-gluecklich.com👉 Mein Buch: „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“👉 Mein Podcast auf Spotify: robust glücklichDanke, dass du dabei bist – und wenn dir diese Folge gefallen hat, dann teile sie gerne mit Menschen, denen sie guttun könnte.

  49. 85

    Warum Veränderung so schwer ist – und wie du neue Gewohnheiten wirklich etablierst

    Wir alle kennen das: Der Entschluss zur Veränderung ist gefasst, die Motivation groß – und doch zieht uns das alte Muster zurück. Warum ist das so? Und wie gelingt es, aus Vorsätzen tatsächlich neue Gewohnheiten zu formen?In dieser Folge von „robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus“ erfährst du:warum Motivation nur ein kurzer Funke ist – aber kein tragender Brennstoffwie Routinen dein „zweites Ich“ prägen und dich entlastenweshalb unauffällige Wiederholungen stärker wirken als große Vorsätzewie du neue Gewohnheiten mit kleinen Schritten nachhaltig etablierstwelche sieben Strategien dir helfen, schlechte Gewohnheiten zu durchbrechenwarum die Stoiker Belohnung nicht im äußeren Erfolg sahen, sondern in innerer IntegritätAm Ende der Folge erfährst du, wie du eine kleine, alltägliche Handlung finden kannst, die dich wirklich trägt – auch dann, wenn deine Motivation längst verflogen ist. Mehr zu meinen Angeboten: Buch: robust glücklich – Resilienz durch Stoizismus Podcast: Spotify-Link Website & Coaching: www.robust-gluecklich.com

  50. 84

    Gedanken loslassen – Stoizismus und Achtsamkeit

    Unsere Gedanken sind wie Wolken: Sie tauchen auf, verändern ihre Form und verschwinden wieder. Doch oft klammern wir uns an sie, als wären sie die Wahrheit selbst – und genau dort beginnt unser Leiden.In dieser Folge erfährst du:warum es nicht die äußeren Ereignisse sind, die uns beunruhigen, sondern unsere Urteile über sie,wie die Stoiker zwischen Eindruck und Zustimmung unterschieden haben,weshalb Gedanken viel flüchtiger sind, als wir glauben,und wie du mit einer einfachen stoischen Übung lernst, Gedanken zu prüfen – und loszulassen.So wird aus der Achtsamkeit auf deine Urteile kein mühsames Ringen, sondern eine leise Freiheit.Mehr über mich und meine Arbeit findest du hier:Buch: robust glücklich – Resilienz durch StoizismusWebsite: www.robust-gluecklich.comCoaching: www.stoicmind.at/coaching

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Grübeln, Überreaktionen, emotionale Abhängigkeit – keine Charakterfehler, sondern Gewohnheiten. Und Gewohnheiten lassen sich ändern.robust glücklich ist der Podcast für innere Stabilität und Widerstandskraft – ohne Selbstoptimierungshype. Grundlage ist die Stoa: eine Philosophie, die sich als erstaunlich brauchbar für den Alltag erweist.Themen: Ärger, Kontrollverlust, innere Unruhe, Grübeln, Gelassenheit. Von Dietmar Gumprecht, Autor, psychologischer Berater und Coach.

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