Systemisch Denken - Systemtheorie, Konstruktivismus und Soziale Systeme treffen die Wirtschaft, Systemische Theorie und Praxis für Business und Organisationen podcast artwork

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Systemisch Denken - Systemtheorie, Konstruktivismus und Soziale Systeme treffen die Wirtschaft, Systemische Theorie und Praxis für Business und Organisationen

Systemisch denken, die Nutzung der Systemtheorie und die Anwendung systemischer Methoden ist eine perfekte Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Nutze die Perspektiven der Systemik für deine berufliche und private Entwicklung. Profitiere als Unternehmer, als Selbstständiger, als Führungskraft und als Mensch! Ich beleuchte im Podcast systemische Ideen und die Essenz aus der Literatur in Bezug zu Beruf und Wirtschaft.

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  1. 345

    PSD 355 HYPNOSYSTEMISCHES PATCHWORK (Gunther Schmidt Teil 2) - Inspirationen vom Metaforum 2026: Gleichwertig, aber nicht gleichrangig, Probleme als Phänomen, das Paradox der Führung uvam. hörst du in diesem "Inspirator".

    Wir machen Gefühle. Wir machen Probleme. Und wir entscheiden mit unserer Aufmerksamkeit, was für uns überhaupt Wirklichkeit wird. In dieser zweiten Episode, inspiriert von Gunther Schmidt und der hypnosystemischen Arbeit, teile ich ein Patchwork an Gedanken aus meiner Woche beim Metaforum in Abano Terme. Warum Führung Gleichwertigkeit braucht, aber nicht Gleichrangigkeit bedeutet. Warum es hilfreich sein kann, zunächst nur von einem „Phänomen“ statt von einem „Problem“ zu sprechen. Was sich verändert, wenn wir „Warum?“ durch „Wofür?“ ersetzen. Und warum wir andere Menschen nur erreichen können, wenn wir bereit sind, ihre Erlebniswelt zu betreten. Keine fertige Theorie – sondern Gedanken, Unterscheidungen und Fragen, die den Blick auf Führung, Probleme und das eigene Erleben verändern können. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  2. 344

    PSD 354 TEAMENTWICKLUNG (Gunther Schmidt Teil 1) - oder die Frage mit welchern Themen das "Unmögliche" doch möglich gemacht werden kann. Ideen von Gunther Schmidt und mir vom Metaforum aus Abano Terme.

    Kann man ein Team eigentlich entwickeln? Streng genommen wohl kaum. Ein Team kann sich nur selbst entwickeln. Führungskräfte oder Beraterinnen und Berater können aber Bedingungen schaffen, die Entwicklung wahrscheinlicher machen. In dieser Episode greife ich Gedanken von Gunther Schmidt zur Teamentwicklung auf: über akzeptable Ziele, die Fokussierung auf gewünschte Entwicklungen, Kommunikations- und Entscheidungsregeln, Rituale und den Umgang mit Fehlern. Und ich ergänze seine Überlegungen um eine unternehmerische Perspektive: Wer sind eigentlich unsere Kunden, welche Produkte liefern wir ihnen – und wie müssen wir unsere Organisation gestalten, damit das besser gelingt? Eine Episode über Teamentwicklung, die weniger bei Menschen und mehr bei Fokus, Strukturen und anschlussfähigen Fragen ansetzt. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  3. 343

    PSD 353 VORSICHT LANGWEILIG: KOMPROMISS! – der Kompromiss ist weder faul noch langweilig. Er erzeugt Akzeptanz ohne Sieger und hält die Auseinandersetzung gewaltfrei fortsetzbar. Trotzdem scheint er unbeliebt.

    Ein Paar einigt sich auf den See mit Bergblick, beide sind leicht enttäuscht, und der Urlaub findet statt. Dieselbe Figur heißt in den Nachrichten gern „fauler Kompromiss“. Wie kommt es, dass die Form, die unseren Alltag zusammenhält, öffentlich so verachtet wird? Diese Episode geht dem systemtheoretisch nach: Luhmanns Nachrichtenwerte erklären, warum Einigung medial unsichtbar bleibt, während Konflikt alle Selektionskriterien erfüllt. Die Legitimation durch Verfahren zeigt, worin die eigentliche Leistung des Kompromisses liegt: Er erzeugt Akzeptanz ohne Sieger und hält die Auseinandersetzung gewaltfrei fortsetzbar. Konflikte erscheinen dagegen als parasitäre Systeme, die ihr Wirtssystem aufzehren – der Kompromiss ist die Immunleistung, die ihnen den Nachschub entzieht. Mit von Foerster wird schließlich klar, warum Kompromisse genau dort nötig sind, wo keine Seite recht haben kann: bei prinzipiell unentscheidbaren Fragen, für deren Beantwortung wir selbst Verantwortung tragen. Ein guter Kompromiss ist die Lösung, mit der niemand ganz zufrieden ist - und die Unzufriedenheit beweist, dass beide Seiten noch da sind. Am Ende zwei Werkzeugfragen für Führung und Alltag und die Einladung, die eigene letzte Kompromiss-Erzählung noch einmal anzuschauen. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  4. 342

    PSD 352 SO EIN DEPP – die billigste Diagnose und ihr teurer Preis. Erfahre warum die "Deppen" so naheleigend sind und wie du mit systemischen Methoden sehr viel mehr erkennst als nur "Schuldige"

    In einem Meeting fällt das Wort, das keiner mehr laut sagen will: Depp. Alle nicken, alle sind erleichtert, und genau da beginnt diese Episode. Warum greift unser Denken so schnell zur Person, wenn es eigentlich Muster erklären müsste? Die Ausnahmefrage öffnet den Weg: Wann ist dieser Mensch eigentlich kein Depp, und was sagt das über das System, in dem er einer wird? Am Beispiel des Dieselskandals zeige ich, wie eine Kultur, in der bestimmte Sätze unsagbar sind, Regelverstöße hervorbringt, ohne dass jemand sie beschließen muss, und warum Schuldsprüche die Beobachtung beenden, bevor sie beim System ankommt. Am Ende bleiben zwei Werkzeuge: die Ausnahmefrage und die Systemfrage – und die Einladung, den eigenen aktuellen Deppen damit noch einmal anzuschauen. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  5. 341

    PSD 351 DAS MUSTER SCHIESST DAS TOR – der Torschütze zeigt nur den letzten Akt des Spiels. In dieser Episode erfährst du, warum der Ball wichtiger als die Spieler sein kann und was das mit Carlo Ancelotti zu tun hat.

    Carlo Ancelotti steht am Spielfeldrand, ruhig, souverän, ohne roten Kopf, und ist dabei der erfolgreichste Vereinstrainer der Fußballgeschichte. Diese Beobachtung ist der Ausgangspunkt einer Episode über die Frage, woraus ein Spiel eigentlich besteht. Die Spieler sind notwendige Voraussetzung, das Spiel selbst aber sind Pässe, Laufwege und anschlussfähige Entscheidungen, und in letzter Konsequenz schießt das Muster das Tor, während wir nur den finalen Akt sehen. Mit Luhmann übersetzt: Organisationen bestehen aus Kommunikation und aneinander anschließenden Entscheidungen, die Menschen bilden ihre Umwelt. Entlang dieser Idee biete ich dir drei Bilder an. Kinder, die ohne Tore über die Wiese bolzen, wie junge Organisationen in der Findungsphase. Der Spielertrainer, der gleichzeitig spielen und beobachten muss und damit die anspruchsvolle Doppelrolle jeder Führungskraft verkörpert. Und schließlich Ancelotti in der Trainerzone, nur fünfzig Zentimeter vom Rasen entfernt und doch in einer völlig anderen Welt, der Welt der Beobachtung zweiter Ordnung, in der man Spieler beim Entscheiden beobachtet und dadurch das Spiel selbst gestalten kann. Am Ende steht die Einladung, dich selbst zu verorten: Auf welchem Feld stehst du gerade, und was würde sich ändern, wenn du ein paar Schritte an die Seitenlinie machst? Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  6. 340

    PSD 350 VERKAUFEN - wie du deine Ideen, Produkte oder Dienstleistungen besser verkaufen kannst. Eine systemische Analyse, ein praktisches Schema und Luhmanns Gedanken führen zu überraschenden Ergebnissen.

    Verkaufsgespräche werden oft als Frage der richtigen Technik verstanden, besserer Formulierungen, cleverer Einwandbehandlung. Diese Episode zeigt anhand eines Zirkularitätsmodells von Haltung und Verhalten, warum der eigentliche Hebel woanders liegt. Haltung, das innere Denksystem eines Menschen, und Verhalten, das sichtbare Handeln, bedingen sich gegenseitig in einem geschlossenen Kreislauf. Sobald ein zweiter Mensch dazukommt, entsteht ein Vierfelder aus eigener Haltung, eigenem Verhalten, Haltung des anderen und Verhalten des anderen. Die doppelte Kontingenz nach Luhmann macht deutlich, dass beide Seiten ihr Verhalten wechselseitig an Erwartungen ausrichten, bevor überhaupt gesprochen wird. Die Haltung des Kunden bleibt für den Verkäufer unerreichbar, erreichbar ist nur das eigene Verhalten über den kommunikativen Kanal. Daraus folgt für die Praxis, dass der größte Hebel an der eigenen Haltung liegt, an echtem Interesse am Mehrwert für den Kunden, und nicht an optimierten Formulierungen. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  7. 339

    PSD 349 SELBSTFÜHRUNG - ist eine (systemische) Notwendigkeit, keine Alternative zur Hierarchie. Diese Erkenntnis gibt Führung eine ganz neue Bedeutung und einen deutlich erweiteren Gestaltungsspielraum.

    Selbstorganisation gilt oft als Gegenmodell zu Hierarchie. Man denkt an agile Teams, flache Strukturen und Organisationen, in denen möglichst viele Menschen möglichst viel selbst entscheiden. Aus systemischer Sicht ist das allerdings nur die halbe Geschichte. Selbstorganisation ist demnach kein modernes Führungsmodell und auch keine Managementmethode. Sie ist ein Grundprinzip sozialer Systeme. Mit anderen Worten: Jede Organisation organisiert sich selbst – auch dann, wenn sie stark hierarchisch, zentralistisch oder patriarchal geführt wird. In dieser Episode schauen wir auf die Frage, warum Unternehmen immer eigene Entscheidungslogiken, Routinen und Kommunikationsmuster entwickeln. Selbst dann, wenn der Eindruck entsteht, dass alle Entscheidungen an einer einzigen Person hängen. Anhand eines Handwerksbetriebs wird sichtbar, dass tagtäglich unzählige Entscheidungen dezentral getroffen werden – von Bauleitern, Fachkräften, Mitarbeitenden und Teams. Nicht, weil die Hierarchie versagt, sondern weil Organisationen anders gar nicht funktionieren können. Die spannende Frage lautet deshalb nicht: Organisiert sich eine Organisation selbst? Sondern: Wie organisiert sie sich selbst Daraus ergibt sich ein anderer Blick auf Führung. Vielleicht besteht Führung nicht nur darin, Menschen zu führen. Vielleicht besteht ein wesentlicher Teil von Führung darin, Entscheidungsfähigkeit zu organisieren, Entscheidungen anschlussfähig zu machen und Kommunikationsstrukturen zu stabilisieren. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  8. 338

    PSD 348 SIEBEN WEGE ZUM KONSTRUKTIVISMUS - warum der Konstruktivismus sich selbst verrät (Türe 7) und warum es dennoch eine gute Idee ist, sich in die Welt des Konstruktismus zu begeben, das zeige ich mit sieben verschiedenen "Zugängen".

    Der Konstruktivismus wird oft falsch verstanden – und das fängt beim Namen an. Konstruieren weckt eine problematische Assoziation: eine Welt erfinden, die so nicht erkannt werden kann. Diese Perspektive liegt nicht auf der Hand, die Idee ist nicht leicht zugänglich. Diese Episode bietet sieben Einstiege in den Konstruktivismus – von Sprache über Wahrnehmung bis zur Frage, was es bedeutet, dass eine Theorie sich nicht selbst beweisen kann. Wer durch Tür 1 geht, landet bei Bedeutungsräumen und der Wörterspiele-Episode. Wer durch Tür 7 geht, landet bei der ehrlichsten Aussage, die eine Theorie machen kann. Theoretische Bezüge: George Spencer Brown, Ernst von Glasersfeld, Alfred Korzybski, Humberto Maturana, Heinz von Foerster. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  9. 337

    PSD 347 WÖRTERSPIELE – Dein „Führung“ ist nicht mein „Führung“, dein "Management" unterscheidet sich von meinem. Wörter sind Konstruktionen und das kann zu grossen Missverständnissen führen...

    Wörter wie Haus oder Baum funktionieren gut genug – die Bedeutungen, die verschiedene Menschen damit verbinden, überlappen sich stark. Bei Wörtern wie Bedürfnis, Führung, Service oder System sieht das anders aus. Jeder hat seinen "Kreis" was beinhaltet ist, aber Größe und Position dieser Kreise variieren erheblich. Das ist ein strukturelles Phänomen: Wörter sind Konstruktionen, keine Abbilder. Heinz von Foerster und George Spencer-Brown liefern den theoretischen Rahmen: jede Konstruktion beginnt mit einer Unterscheidung, und diese ist nie die Einzige, was denkbar gewesen wäre. Alfred Korzybski hat das 1931 auf den Punkt gebracht: Die Karte ist nicht das Territorium. Gregory Bateson hat dieses Bild ins systemische Denken eingeführt, auch Fritz B. Simon verwendet es. Die Episode zeigt, warum sprachliche Präzision in Beratung, Führung und Kommunikation nicht eine Frage des Stils ist, sondern eine Frage der Anschlussfähigkeit. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  10. 336

    PSD 346 ABHOLEN UND MITNEHMEN?! - was empathisch klingt, kann das Gegenteil davon sein - und eine gesunde Systemreaktion, den Widerstand, zum nachhaltigen Schweigen bringen.

    Wer andere abholen muss, setzt voraus, dass er bereits dort ist, wo die anderen noch nicht sind – eine Asymmetrie, die sich selbst bestätigt. In dieser Episode analysiere ich, warum Abholen und Mitnehmen in der inflationären Nutzung das Gegenteil von echter Wertschätzung sein kann, und was systemisches Denken als Alternative bietet. Mit Heinz von Foersters Satz über Objektivität als Wahnvorstellung, dem Begriff des blinden Flecks und dem Phänomen der Schweigespirale in Organisationen ergibt sich ein anderes Bild: Widerstand ist eine intelligente Systemreaktion – und eine Ressource, die man ernst nehmen sollte. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  11. 335

    PSD 345 FAKE NEWS – Nicht nur die Gläubigen sind das Problem, sondern auch die Cleveren – wie der Third-Person-Effekt wirkt.

    Fake News sind längst kein Problem mehr nur für die, die ihnen aufsitzen. Wer glaubt, selbst nicht betroffen zu sein, aber gleichzeitig annimmt, die anderen schon – handelt am Ende genauso. Der Third-Person-Effekt (Davison 1983) beschreibt genau diese Dynamik: Medieninhalte wirken auf andere stärker als auf mich. Die Folge ist präventives Handeln, das die Situation erst schafft, die man vermeiden wollte. Bank Run auf die Silicon Valley Bank 2023, Klopapier-Engpass 2020 – beides Beispiele für selbsterfüllende Prophezeiungen durch kollektives Handeln bei unterstellter Fremdreaktion. Ob jemand aus Überzeugung handelt oder aus Angst vor dem Verhalten anderer – die Kommunikation oder das Verhalten, das dadurch entsteht, ist dasselbe. Ergänzend: die Schweigespirale nach Noelle-Neumann als verwandter Mechanismus, bei dem Selbstzensur genauso wirkt wie externe Zensur. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  12. 334

    PSD 344 ZUKUNFTSANGST – erkenne das Paradox Angst vor deiner eigenen Vorstellung zu haben – und erfahre, wie du den Film der anderen weglegst und deinen eigenen gestaltest.

    Wer Angst vor der Zukunft hat, hat Angst vor einer Vorstellung, die er sich selbst ausgedacht hat. Denn die Zukunft existiert nicht. Es gibt keine Artefakte, keine Ruinen, keine "begehbare Zukunft". Alles, was wir über die Zukunft wissen, sind Konstruktionen – unsere eigenen oder die der anderen. Und genau da liegt das Problem. Wer täglich Nachrichten konsumiert, Krisen verfolgt und den Geschichten anderer zuhört, lebt in deren Film. Die eigene Konstruktion bleibt liegen. In dieser Episode entfalte ich das Paradox der Zukunftsangst u.a. mit Ideen von Niklas Luhmann und Heinz von Foerster – und zeige, wie du lernst, das Fernglas statt die Lupe zu nehmen und deinen eigenen Film zu gestalten. Für dich persönlich genauso wie für dein Team und deine Organisation. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  13. 333

    PSD 343 SELBST GEWÄHLTE OHNMACHT – wie Führungskräfte, die keine Macht wollen, nicht kollegialer werden, sondern einfach aufhören zu gestalten – und wie du mit dem roten und blauen Topf lernst, Macht bewusst einzusetzen statt sie zu verweigern.

    Wer Macht ablehnt, wählt nicht Freiheit – er wählt, dass andere entscheiden. In dieser Episode geht es darum, den Machtbegriff vom negativen Framing zu befreien und ihn als das zu verstehen, was er systemisch ist – ein Werkzeug, um Entscheidungen zu ermöglichen, Folgeentscheidungen auszulösen und Organisationen handlungsfähig zu halten. Mit dem roten und blauen Topf bekommst du ein konkretes Werkzeug, um zu unterscheiden, was du selbst entscheiden willst und was du bewusst abgibst – für mehr Geschwindigkeit, mehr Resilienz und mehr Gestaltungsspielraum. Für dich als Führungskraft genauso wie für dein Team. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  14. 332

    PSD 342 DIE KRISE SCHRUMPFT DEIN SPIELFELD – wie du erkennst, dass du nicht mehr gestaltest sondern nur noch reagierst – und wie du den selbst gesetzten Rahmen sprengst. Eine praktische Anleitung in Krisen, für dich und dein Team.

    Krisen schrumpfen Spielfelder – und das Tückische ist, dass es niemand merkt. Man kämpft, analysiert, bespricht und dreht sich trotzdem im Kreis. Was dabei unsichtbar passiert: der Raum möglicher Entscheidungen wird enger, der Rahmen selbst wird nicht mehr hinterfragt. In dieser Episode geht es darum, wie Organisationen ins Kleinsein geraten, warum sie dort bleiben und wie Spielfelder wieder wachsen können – für dich persönlich genauso wie für dein Team. Du bist nicht nur derjenige, der auf dem Spielfeld spielt. Du ziehst auch die Linien. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  15. 331

    PSD 341 SYSTEMISCHE PRINZIPIEN – wie aus einem alltäglichen Kundengespräch Erkenntnisse über Vertrieb, Führung und Kommunikation entstehen. Die Episode lädt dazu ein, Alltagssituationen als Beobachtungsraum für systemische Muster zu nutzen.

    Eine beiläufige Gesprächssituation auf einem Kundenevent. Ein potenzieller Interessent hört zu. Niemand pitcht. Niemand verkauft aktiv. Und trotzdem entsteht mit hoher Wahrscheinlichkeit ein neuer Auftrag. Was zunächst wie eine alltägliche Episode wirkt, zeigt bei genauerem Hinsehen erstaunlich viele systemisch - konstruktivistische Prinzipien: Emergenz statt Vertriebsdesign, Authentizität statt Inszenierung, dezentrale Führung, anschlussfähige Kommunikation und die Frage, wie Systeme eigentlich andocken. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  16. 330

    PSD 340 INTERVENTIONEN – wie die Umstellung einer Kalkulationsformel dazu führen kann, dass Organisationen anders denken, innovativer handeln und plötzlich neue Lösungen möglich werden. Zwei Alltagserfahrungen werden zu einer spannenden Intervention.

    Kalkulationsformeln wirken zunächst neutral. Sie rechnen scheinbar nur Zahlen zusammen. Aber vielleicht schaffen sie deutlich mehr: Sie legen fest, was in Organisationen als unveränderbar gilt und worüber überhaupt noch nachgedacht wird. In dieser Episode geht es um eine stark vereinfachte Formel aus der Immobilienprojektentwicklung und um die Frage, was passiert, wenn man diese Formel einfach umstellt. Plötzlich verändern sich nicht nur Ergebnisse, sondern Denklogiken, Entscheidungen und Innovationsmöglichkeiten. Aus „Das kostet eben so viel“ wird die Frage: „Wie könnten wir es trotzdem möglich machen?“ Vielleicht entstehen Innovationen also nicht durch Appelle oder Workshops, sondern durch kleine systemische Interventionen, die verändern, wie Organisationen rechnen und damit auch, wie sie denken. Viel Spaß bei zuhören und "mitrechnen"! Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  17. 329

    PSD 339 WALT-DISNEY-METHODE - wie die Walt-Disney-Methode persönliche Merkmale entmachtet und den Schwerpunkt auf kontextabhängige Kommunikation verschiebt. Sehe die berühmte Kreativitätsmethode ganz neu mit systemischen Augen.

    Persönlichkeitsmodelle wie Big Five oder DISC versprechen bessere Teams durch die „richtige“ Mischung von Typen. Doch sie binden Verhalten an Personen – und blenden damit das eigentliche Geschehen aus: Kommunikation. Diese Episode dreht die Perspektive. Statt zu fragen, wer jemand ist, geht es darum, welche Rolle im System gerade fehlt. Anhand der Walt-Disney-Methode wird sichtbar, wie Rollen bewusst gesetzt werden können, um Ideen zu entwickeln, Entscheidungen voranzubringen und Kritik produktiv zu nutzen – unabhängig von individuellen Eigenschaften. Eine Folge für alle, die Führung nicht netter, sondern wirksamer machen wollen. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  18. 328

    PSD 338 RADIKALE MARKTWIRTSCHAFT (II): UNTERSCHEIDUNG – warum Wirklichkeit im Ziehen von Grenzen entsteht und was das für Krise, Kunde und Unternehmen bedeutet (Basierend Gedanken von Fritz B. Simon)

    Heute ziehen wir Grenzen zwischen dem, was für dich „drinnen“ ist, und dem, was außen bleibt und nutzen dafür spannende Gedanken aus dem Buch „Radikale Marktwirtschaft“ von Fritz B. Simon. Aus diesen Unterscheidungen oder den Differenzen entsteht, was du z.B. als Krise erkennst, wen du als Kunden behandelst oder was für dich überhaupt dein Unternehmen ist. Es geht nicht um die „richtige“ Sichtweise, sondern um eine, die dir nützt. Die sich daraus ergebende Frage ist, welche Unterscheidungen du triffst - und welche du auch anders treffen könntest. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  19. 327

    PSD 337 RADIKALE MARKTWIRTSCHAFT: BEOBACHTUNG - du siehst die Realität nicht, du erzeugst sie. Beobachtung als Führungsinstrument oder warum deine Sichtweise deine Entscheidungen bestimmt und nicht die „Wahrheit“, Gedanken von Friz B. Simon

    Spannende Gedanken aus dem Buch "Radikale Marktwirtschaft" von Fritz B. Simon. Führung beginnt nicht mit Entscheidungen, sondern mit Beobachtung. Doch was heißt das konkret im Alltag? Du siehst nicht einfach, was ist – du konstruierst, was für dich relevant wird. Genau daraus leitest du deine Entscheidungen ab. In dieser Episode geht es darum, warum es nicht um die „richtige“ Sichtweise geht, sondern um eine nützliche – und wie du deine eigene Beobachtung gezielter hinterfragen kannst, um wirksamer zu handeln. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  20. 326

    PSD 336 BEZIEHUNGEN SIND ILLUSSIONEN - wie unterschiedliche Konstruktionen von Beziehung entstehen und wie du über Bewusstsein, Meta-Kommunikation und Perspektivwechsel besser damit arbeitest.

    Beziehungen wirken wie etwas Verbindendes zwischen Menschen, wie ein Strich zwischen A und B. Nur – diesen Strich gibt es nicht. Jeder konstruiert die Beziehung für sich selbst. Und genau daraus entstehen im Alltag Missverständnisse, Irritationen oder auch überraschend reibungslose Zusammenarbeit. Das heißt: Die entscheidende Frage ist nicht, wie die Beziehung ist, sondern wie sie jeweils konstruiert wird. In dieser Episode geht es darum, wie solche unterschiedlichen Beziehungsbilder entstehen – und wie du im Business-Kontext damit umgehen kannst: über Bewusstsein für die eigene Konstruktion, gezielte Meta-Kommunikation und den Einbezug dritter Perspektiven. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  21. 325

    PSD 335 CASH IS KING - auf Luhmanns Pfaden oder warum Liquidität keine Kennzahl unter vielen ist, sondern die Existenzbedingung unternehmerischer Entscheidungsfähigkeit.

    „Cash is King“ gilt als betriebswirtschaftliche Binsenweisheit. Doch was bedeutet dieser Satz eigentlich systemisch gedacht? Wenn wir Organisationen als Entscheidungssysteme verstehen, dann wird deutlich: Ohne Zahlungsfähigkeit keine Entscheidungen – und ohne Entscheidungen keine Organisation. Liquidität ist damit nicht einfach eine Kennzahl neben Umsatz, Gewinn oder Wachstum, sondern die Bedingung dafür, dass all diese Ziele überhaupt weiterverfolgt werden können. In dieser Episode verbinde ich Luhmanns Gedanken zur Zahlung als Code der Wirtschaft mit einer sehr praktischen Frage: Wie lässt sich aus der Liquidität ein logischer Kennzahlenbaum entwickeln, der Verantwortung, Reporting und Steuerung im Unternehmen systematisch ordnet? Es geht also nicht nur um Geld auf dem Konto, sondern um die strukturelle Grundlage unternehmerischer Handlungsfähigkeit. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  22. 324

    PSD 334 DIE WUNDERFRAGE – wie du durch neue Differenzen anders steuerst und deine Organisation konsequent in Richtung Zukunft führst. Eine lösungsorientierte Methode für wirksame Führung im Business.

    Die Wunderfrage klingt zunächst nach Coaching und vielleicht sogar ein wenig naiv. Doch systemisch betrachtet ist sie ein äußerst präzises Instrument. Steuerung beginnt mit der Bildung von Differenzen – und genau hier setzt die Wunderfrage an. Sie verschiebt den Fokus weg vom Problem und hin zu einer konkret beschriebenen Zukunft. Nicht im Sinne von Wunschdenken, sondern als beobachtbare Veränderung: Woran würden wir merken, dass es besser läuft? Welche Entscheidungen träfen wir anders? Welche Kennzahlen würden sich verändern? Indem wir diese Differenzen bewusst neu setzen, entsteht eine andere Grundlage für Management und Führung. Die Wunderfrage produziert keine Hoffnung, sondern neue Beobachtungshorizonte – und damit die Voraussetzung für wirksamere Steuerung im Unternehmen. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  23. 323

    PSD 333 GRENZEN DER STEUERUNG – warum Management nicht an Maßnahmen scheitert, sondern an der Wahl der Differenz (Luhmanns Blick auf Führung). Und was das konkret heißt, wenn du wirksamer und nachhaltiger steuern willst.

    Organisationen sollen gesteuert werden – und gleichzeitig wissen wir alle, dass Steuerung nicht so funktioniert, wie es sich die Steuernden manchmal vorstellen. Niklas Luhmann beschreibt das sehr nüchtern als Grenzen der Steuerung, und genau daraus entsteht eine ziemlich praktische Frage: Wenn Steuerung begrenzt ist, wie kann sie innerhalb dieser Grenzen trotzdem wirksamer werden? Der entscheidende Punkt liegt überraschend früh, nämlich noch bevor Maßnahmen beschlossen werden. Steuerung beginnt mit dem Bilden einer Differenz: Was ist Soll, was ist Ist – und wer hat diese Unterscheidung eigentlich gesetzt? In dieser Episode geht es darum, warum Differenzen nicht einfach „da draußen“ existieren, sondern durch Beobachtung entstehen, wie dein Spotlight bestimmt, was überhaupt sichtbar wird, und weshalb jede Steuerung neben dem gewünschten Effekt fast zwangsläufig Nebenfolgen produziert. Am Ende wird daraus eine sehr alltagstaugliche Führungsfrage: Welche Differenz dominiert gerade unser Denken – und welche neuen Differenzen erzeugen wir durch das, was wir heute steuern? Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  24. 322

    PSD 332 FÜHRE DAS SYSTEM, NICHT DIE MENSCHEN - der unterschätzte Hebel wirksamer Führung und weshalb Strukturen wichtiger sind als persönliche Einflussnahme oder Motivationen.

    Wir sprechen häufig davon, Menschen zu führen. Wir geben Orientierung, formulieren Erwartungen, motivieren, korrigieren, leben etwas vor – und wundern uns zugleich, warum all das mal funktioniert und mal wirkungslos bleibt. Vielleicht liegt der entscheidende Hebel von Führung nicht im direkten Einfluss auf Personen, sondern in der Gestaltung der Strukturen, in denen sie arbeiten. Prozesse, Ziele, Kommunikationswege, Rollen und Entscheidungslogiken erzeugen Erwartungsräume, innerhalb derer sich Verhalten entwickelt. Wer beginnt, diese Rahmenbedingungen bewusst zu beobachten und zu verändern, erweitert seinen Handlungsspielraum erheblich. Führung wird dann weniger zur Frage der persönlichen Durchsetzungskraft und mehr zur Frage kluger Kontextgestaltung – und genau darin liegt ihre nachhaltige Wirksamkeit. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  25. 321

    PSD 331 SELBSTERFÜLLENDE PROPHEZEIHUNGEN – warum Führung genau das Problem erzeugt, das sie lösen will und wie Organisationen durch ihre eigenen Strukturen die Realität hervorbringen, die sie anschließend beobachten.

    Selbsterfüllende Prophezeiungen werden häufig als psychologisches Phänomen beschrieben. Man spricht von Erwartungshaltungen, von Denkfehlern oder von inneren Überzeugungen. Doch wenn wir das Ganze einmal systemischer betrachten – etwa mit Niklas Luhmann im Hintergrund –, dann verschiebt sich der Blick. Dann geht es nicht mehr nur darum, was einzelne Menschen denken, sondern darum, welche Erwartungen in einer Organisation strukturell angelegt sind. Ziele, KPIs, Rollen, Feedbackprozesse oder auch die Zuschreibungen von Führungskräften erzeugen bestimmte Erwartungshorizonte – und innerhalb dieser Horizonte wird beobachtet, entschieden und gehandelt. So entsteht nicht selten genau die Realität, die zuvor prognostiziert oder befürchtet wurde. In dieser Episode geht es deshalb weniger um individuelles Mindset, sondern um die Frage, wie Organisationen durch ihre eigenen Strukturen selbsterfüllende Prophezeiungen hervorbringen – und was das für Führung und Management bedeutet. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  26. 320

    PSD 330 REFRAMING NUTZEN (II) – lerne sieben schnell nutzbare Reframingmethoden aus vier verschiedenen Perspektiven kennen. Erfahre, welche Fragen sich u.a. hinter Intensions-, Kontext- und Beobachter-Reframe verbergen.

    Reframing ist mehr als ein Perspektivwechsel. Es ist die bewusste Arbeit am Rahmen zwischen Beobachtung und Bewertung – dort, wo Bedeutung entsteht und Handlungen vorbereitet werden. In dieser Episode lade ich dich ein, genau diesen Zwischenraum systematisch zu nutzen. Ausgangspunkt ist die Trennung von Beobachtung und Bewertung. Wer erkennt, mit welchem inneren Rahmen er eine Situation betrachtet, gewinnt Distanz – und damit Alternativen. Sieben Denkwerkzeuge für dein Reframing: Intensions-Reframe: Welche positive Absicht könnte hinter einem Verhalten stehen? Wofür könnte es – aus Sicht der handelnden Person – sinnvoll sein? Funktions-Reframe: Welche stabilisierende Funktion erfüllt ein Problem im System? Welche Dynamik hält ein Konflikt möglicherweise aufrecht? Kontext-Reframe: In welchem Umfeld wäre genau dieses Verhalten eine Stärke? Wo passt das, was hier irritiert, eigentlich gut hin? Zeit-Reframe: Wann war dieses Verhalten sinnvoll – oder wann könnte es wieder sinnvoll werden? Wie verändert sich die Bewertung entlang der Zeitachse? Kosten-Nutzen-Reframe: Welchen Nutzen erzeugt ein Verhalten, welchen Preis zahlen wir dafür? Was wird sichtbar, wenn wir nicht moralisch, sondern abwägend hinschauen? Beobachter-Reframe: Wie würden andere – etwa Kunden, Mitarbeitende oder die Geschäftsleitung – dieselbe Situation bewerten? Welche zusätzlichen Alternativen entstehen durch weitere Perspektiven? Skalierungs-Reframe: Woran würden Sie merken, dass es ein Prozent besser geworden ist? Wie lässt sich ein großes Problem so verkleinern, dass der nächste machbare Schritt sichtbar wird? Gerade der Skalierungs-Reframe knüpft an die lösungsorientierte Kurzzeittherapie von Steve de Shazer an. Nicht die perfekte Lösung steht im Vordergrund, sondern der nächste erkennbare Unterschied. Situationen sind nicht alternativlos. Alternativlos ist nur der Rahmen, durch den wir sie betrachten. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  27. 319

    PSD 329 REFRAMING VERSTEHEN (I) – wie du durch neue Bewertungsrahmen deine Handlungsspielräume erweiterst und Entscheidungen bewusster triffst.

    Kann ein und derselbe Sachverhalt gleichzeitig ein Problem und kein Problem sein? In dieser Episode lege ich das Denkfundament hinter dem Reframing frei. Mir geht es nicht nur um eine Methode, sondern um die Frage, warum sie wirkt. Denn im systemischen Denken entsteht Bedeutung nie objektiv. Sie entsteht durch Beobachtung – und durch Bewertung. Wir schauen gemeinsam auf den Dreiklang aus Beobachtung, Bewertung und Handlung. Im Alltag verschmelzen diese Ebenen. Wir sehen etwas, bewerten es sofort – und handeln. Reframing trennt diese Ebenen gedanklich und öffnet damit neue Perspektiven. Ich zeige dir, wie du durch einen veränderten Rahmen zu anderen Bewertungen und damit zu anderen Handlungsoptionen kommst – in der Selbstreflexion, in Führungssituationen und in Teams. Gleichzeitig spreche ich über mögliche Missverständnisse wie toxische Positivität oder Bagatellisierung. Reframing macht Alternativen sichtbar. Wenn du deine Entscheidungsfähigkeit erweitern und bewusster führen willst, findest du hier das gedankliche Fundament. In der nächsten Episode baue ich darauf auf und stelle dir sieben konkrete Methoden vor. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  28. 318

    PSD 328 GEFÜHLSDUSELEI - warum Gefühle im Systemischen mehr sind als Privatsache. Ich zeige, welches Potential Gefühle entwickeln können, wenn sie aus- und angesprochen werden und was immer noch möglich ist, auch wenn sie "privat" bleiben.

    Ausgehend von systemischen Grundannahmen und unter Bezug auf Paul Watzlawick wird ein zweistufiges Modell vorgestellt, das hilft, Gefühle im kommunikativen Raum produktiv zu machen. Zunächst geht es um die bewusste Entscheidung, Gefühle zu verbalisieren, z.B. als Ich-Botschaft. Danach geht es um den Teil der Gefühle, den wir bewusst nicht teilen wollen. Auch dieser Teil ist nicht wertlos, sondern eine Einladung zur Selbstreflexion über Haltung, Motivation und innere Filter. Die Episode beleuchtet, warum ein dauerhaftes Pokerface Potenzial verschenkt, weshalb Körpersprache kein verlässlicher Ersatz für Sprache ist und wie Führungskräfte einen Raum schaffen können, in dem Gefühle weder tabuisiert noch dramatisiert werden, sondern als das genutzt werden, was sie sein können: Hinweise auf Relevanz, Irritation und Veränderungsbedarf. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  29. 317

    PSD 327 RADIKALE MARKTWIRTSCHAFT – wie Verhalten von Organisationen am Markt gehandelt wird, warum Touchpoints mehr zählen als Statements, wie Kunden „Buchhaltung“ führen und wie du damit dein Product-Market-Fit optimieren kannst.

    Viele denken bei „Marktwirtschaft“ sofort an Preise, Produkte und Umsatz. Fritz B. Simon denkt radikaler: Jede Organisation handelt – immer. Und jedes Verhalten wird im Markt bewertet. In dieser Episode nehme ich die Gedanken aus dem Buch Radikale Marktwirtschaft - Grundlagen des systemischen Managements - und übertrage sie konsequent auf Organisationen: Unternehmen als Systeme mit Innen- und Außenperspektive, die nicht nur Waren liefern, sondern an jedem Touchpoint Wirkung erzeugen – oder verspielen. Du hörst, warum ein freundlicher Satz, ein erreichbarer Service oder eine kleine Geste manchmal mehr „Preis“ erzeugt als das Produkt selbst. Wir schauen auf die subjektive Buchhaltung zwischen Kunde und Anbieter, auf Kulanz, Erwartungen und die Frage, warum Organisationen aus ihrer Sicht immer rational handeln – auch wenn das von außen völlig anders wirkt. Zum Abschluss bekommst du praktische Rezepte gegen Selbsttäuschung: weniger Worthülsen, mehr beobachtbares Verhalten, bewusster Fokus auf echte Kundenrückmeldung – und die klare Konsequenz, wenn niemand kauft: Produktpalette verändern oder den Markt wechseln. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  30. 316

    PSD 326 VERHALTEN VERKAUFEN – radikale Marktwirtschaft persönlich nutzen: wie Innen- und Außenperspektive zusammenpassen, warum jeder „ökonomisch rational“ handelt und was du daraus für dein eigenes Verhalten ableiten kannst.

    Was wäre, wenn dein Verhalten kein „Charakter“ ist – sondern eine Ware? In dieser Episode zitiere ich Fritz B. Simon aus Radikale Marktwirtschaft und bleibe konsequent in der Ich-Perspektive: Du als „Fabrik“, die fortlaufend Verhalten produziert und es auf einem Markt der Möglichkeiten anbietet. Wir schauen darauf, wie sich Innen- und Außenperspektive in einem einzigen Modell verbinden lassen – und warum Menschen aus ihrer eigenen Sicht fast immer „ökonomisch rational“ handeln, selbst dann, wenn es für dich völlig unsinnig wirkt. Es geht um subjektive Wertmaßstäbe, um das stille Rechnen in Beziehungen (Wer schuldet wem was?) und um die überraschende Erkenntnis: Nicht das, was du meinst, zählt – sondern das, was als Verhalten wahrgenommen, bewertet und „abgenommen“ wird. Zum Abschluss teile ich fünf konkrete Rezepte, die dich im Alltag handlungsfähiger machen: weniger Worthülsen, mehr beobachtbares Tun, klarerer Fokus – und der Mut, deine „Produktpalette“ zu verändern, wenn dein Verhalten auf dem falschen Markt landet. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  31. 315

    PSD 325 KLARHEIT STATT HARMONIE – warum Führung nicht an Personen hängt, sondern an Entscheidungen. Eine Folge für alle, die Führung nicht netter, sondern wirksamer machen wollen.

    30 Jahre Unternehmer – und immer mit Doppelspitze. Klingt nach dem perfekten Erfolgsrezept: zwei Menschen, harmonisch, eingespielt, gemeinsam stark. Aber was, wenn genau diese Erklärung zu kurz greift? In dieser Episode zerlege ich die „Doppelspitzen-These“ mit systemischer Brille und komme zu einem überraschenden Befund: Nicht Harmonie ist der Schlüssel – sondern Klarheit. Klarheit darüber, wer welche Entscheidungen trifft, wann kommuniziert wird und wo Zuständigkeiten enden. Ich erzähle dir aus meiner eigenen Unternehmensgeschichte, warum wir uns sogar gegenseitig verboten haben, in die Bereiche des anderen „reinzufummeln“ – und wie genau dadurch Ordnung, Tempo und am Ende sogar mehr Ruhe entstanden sind. Eine Folge für alle, die Führung nicht netter, sondern wirksamer machen wollen. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  32. 314

    PSD 324 IDEALE SYSTEME – lerne DAS Wort kennen, das deinen Blick auf Organisationen radikal verändert, wie du dadurch Zusammenhänge neu beobachtest und Führung wirksam gestaltest.

    In dieser Episode geht es um ideale Systeme – nicht als perfekten Zustand, sondern als veränderte Art zu beobachten. Im Mittelpunkt steht ein einziges Wort, das den Blick auf Organisationen verschiebt: weg von interner Beschäftigung, hin zur tatsächlichen Wirkung. Ich verbinde diese Idee mit meinen eigenen Erfahrungen aus der Beratungspraxis und zeige, wie sich Zusammenhänge klarer erschließen und Führung wirksamer wird, wenn Beobachtung konsequent anders ansetzt. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  33. 313

    PSD 323 SYSTEMVERSAGEN – warum Organisationen scheitern, wie falsch gebaute Strukturen Funktionalität behindern können und was der Cum-Ex Wirtschaftskrimi damit zu tun hat.

    In dieser Episode geht es um Systemversagen – verstanden nicht als persönliches Fehlverhalten, sondern als Ergebnis falsch gebauter Strukturen. Ausgangspunkt ist der Cum-Ex-Wirtschaftskrimi und die Beobachtungen der Staatsanwältin Anne Brorhilker, die in einem Interview zentrale Ursachen für das Scheitern staatlicher Aufklärung benennt. Anhand ihrer Erfahrungen wird sichtbar, wie Personalrotation, hierarchische Kommunikationswege und ungeeignete Kennzahlen Organisationen handlungsunfähig machen. Mit Hilfe der Systemtheorie von Niklas Luhmann ordne ich diese Befunde ein und zeige, an welchen Stellen Organisationen tatsächlich entscheiden können, um Funktionalität zurückzugewinnen. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  34. 312

    PSD 322 ANKOMMEN VERMEIDEN – warum Paul Watzlawick vor dem Ziel warnt, warum Ankommen unglücklich machen kann und weshalb genau darin ein neuer Ausblick liegt.

    In dieser Episode steht Paul Watzlawicks Anleitung zum Unglücklichsein im Mittelpunkt. Ich lese teile des Kapitels „Vor Ankommen wird gewarnt“ und folge Watzlawicks ironischer Spur durch ein Denken, das Erfolg, Zielerreichung und Ankommen überhöht. „It is better to travel hopefully than to arrive“ – dieses Zitat bildet den Ausgangspunkt für die Frage, warum das Erreichen von Zielen nicht automatisch erfüllt und weshalb das Unglücklichsein oft genau dort beginnt, wo man glaubt, endlich angekommen zu sein. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  35. 311

    PSD 321 SELBSTERFÜLLENDE PROPHEZEIUNGEN (DE)KONSTRUIEREN – warum unser Fokus Wirklichkeit erzeugt und Vermeidung oft genau ins Problem führt.

    Wenn der Trail beim Mountainbiken voller rutschiger Wurzeln und Steine ist, hilft es nicht, sie anzustarren. Wer auf das Hindernis schaut, fährt genau darauf zu. Erst wenn ich den Blick dorthin richte, wo ich hinwill, fahre ich sauber vorbei. Genau um dieses Prinzip geht es in Paul Watzlawicks Geschichte aus Anleitung zum Unglücklichsein. Ich lese eine Passage über selbsterfüllende Prophezeiungen. Die Geschichte zeigt mit einem Augenzwinkern, wie Erwartungen, Warnungen und gut gemeinte Vermeidungsstrategien Wirklichkeit erzeugen – und warum Ursache und Wirkung dabei ununterscheidbar werden. Diese Folge lädt dazu ein, den eigenen Fokus zu prüfen: Worauf schaue ich – und wohin steuere ich damit tatsächlich? Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  36. 310

    PSD 320 SCHNITTSTELLEN ENTSTRESSEN – wie Übernahmeverantwortung Teams robuster macht und warum Bringschuld dennoch ihren Platz hat.

    Übergaben gelten als Zeichen von Ordnung – doch genau dieses Prinzip kann Organisationen auch ausbremsen. Bringschuld schafft Klarheit, definiert Standards und ist in manchen Kontexten unverzichtbar. Gleichzeitig erzeugt sie Erwartungen, Kontrolle, Dokumentationslast und häufig Streit über Qualität. Die Übernahmeverantwortung dreht die Logik um: Verantwortung entsteht dort, wo jemand beginnt – also dort, wo Beobachtung und Einfluss möglich sind. Das macht Schnittstellen oft einfacher, robuster und weniger konfliktanfällig. Diese Episode zeigt, warum beide Prinzipien sinnvoll sind, wie sie sich systemisch unterscheiden und wie du für deine Organisation den Kontext findest, in dem Bringschuld stabilisiert – und den, in dem Holschuld entstresst. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  37. 309

    PSD 319 FALSIFIZIERUNG – warum auch die beste Wissenschaft keine Wahrheit findet, wie Popper und Luhmann dasselbe anders meinen und was Unternehmen daraus lernen können.

    Wahrheit gilt als Ziel der Wissenschaft – doch Karl Popper stellte diese Idee radikal infrage. Seine Falsifizierung macht Schluss mit der Vorstellung, dass Forschung Wahrheit findet. Niklas Luhmann ergänzt: Wissenschaft kommuniziert Wahrheit, sie erzeugt sie nicht. Diese Episode zeigt, warum beide Ansätze sich nicht widersprechen – und wie das Denken in Hypothesen, Irrtum und Viabilität zu einem wirksamen Prinzip für unternehmerische Entscheidungen werden kann. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  38. 308

    PSD 318 AUTOPOIESIS – Maturana und Varela zeigen, dass sich lebendige Systeme selbst erschaffen und ihre eigenen Grenzen ziehen - Luhmann zeigt den Zusammenhang zwischen Denken, Körper und Kommunikation und dessen ganzheitliche Potentiale.

    Autopoiesis gilt als Herzstück systemischen Denkens – doch was bedeutet es wirklich, wenn Systeme sich selbst erzeugen? Diese Episode zeigt, wie Maturana und Varela den Begriff prägten, wie Luhmann ihn auf Psyche und Kommunikation übertrug und warum die Trennung von Mensch und sozialem System kein kaltes Denken, sondern eine scharfe Analyse ermöglicht. Ein Plädoyer für die Kunst, das Ganze zu sehen – ohne das Ganze zu verwechseln. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  39. 307

    PSD 317 GEFÄHRLICHE RATGEBER - warum durch die "kausale Falle" Erfolgsratgeber in der Praxis scheitern, wenn sie komplexe Systeme trivialisieren, wie fünf Schritte vom Beobachten zum Irrtum führen können - und was man dagegen tun kann.

    Ratgeber versprechen Erfolg nach Plan – doch sie folgen meist einem simplen, kausalen Denken. Diese Episode zeigt, wie Autorinnen und Autoren in fünf Schritten aus Beobachtung, Bewertung und Erklärung scheinbare Wahrheiten formen – und warum Organisationen sich so niemals verstehen lassen. Wer systemisch denkt, erkennt: Ratgeber taugen weniger als Rezept, aber umso mehr als Inspiration für eigenes Denken. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  40. 306

    PSD 316 ICH LIEBE DICH – wie private Bekenntnisse und berufliche Versprechen denselben Mustern folgen, warum Aufklärung und Nachfrage mal gut und mal schlecht sein kann und wie man das eine vom anderen unterscheidet.

    „Ich liebe dich“ – drei Worte, die alles sagen sollen und doch fast nichts erklären. Mich interessiert, warum bestimmte Kommunikationssequenzen gerade deshalb funktionieren, weil sie nicht aufgeklärt werden. Und warum andere genau daran scheitern, dass man sie nicht aufklärt. In dieser Episode denke ich darüber nach, wo Schweigen Nähe stiftet und wo Nachfragen Klarheit schafft – in Beziehungen genauso wie in Organisationen. Und ich frage mich, ob Weisheit vielleicht genau darin liegt, den Unterschied zu erkennen. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  41. 305

    PSD 315 SINGULARITÄT – warum Organisationen, Unternehmen, Märkte und Führungssysteme auf "geglätteten Illusionen" beruhen und was passiert, wenn wir beginnen, das Ungeglättete zu sehen.

    Wir alle glauben an Ordnung, an Prozesse, an planbare Systeme. Doch was, wenn das alles nur Glättungen sind – kleine Inseln in einem Meer aus Singularitäten? Mich fasziniert der Gedanke, dass unsere Erkenntnis nur winzige Ausschnitte des Wirklichen beschreibt. Der Rest bleibt unklar, unendlich, unerkannt. In dieser Episode gehe ich der Frage nach, was das für Wirtschaft, Führung und Lernen bedeutet – und warum Neugier vielleicht das Einzige ist, was uns wirklich zukunftsfähig macht. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  42. 304

    PSD 314 ERFOLGREICH KOMMUNIZIEREN – wie Anschlussfähigkeit, Multiplikatoren und Wiederholung aus bloßen Worten wirksame Interventionen in sozialen Systemen machen.

    Erfolgreiche Kommunikation wird oft als Kunst zwischen zwei Menschen verstanden. Doch wer systemisch denkt, erkennt: Kommunikation entfaltet ihre Wirkung erst im sozialen Gefüge. Erfolg entsteht nicht durch brillante Rhetorik, sondern durch Anschlussfähigkeit – und durch das bewusste Gestalten von Resonanzfeldern. Diese Episode zeigt, wie drei einfache Prinzipien – Anschlussfähigkeit, Multiplikatoren und Wiederholung – die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Kommunikation drastisch erhöhen. Und warum gutes Sprechen dem Sähen gleicht: Es braucht Boden, Samen und Geduld. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  43. 303

    PSD 313 TOXISCHE KOLLEGEN (DE)KONSTRUIEREN – wie psychische und soziale Dynamiken aus nervigen Verhaltensweisen ein Teamproblem machen und welche sechs Schritte zur Deeskalation führen.

    Toxisches Verhalten scheint allgegenwärtig. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: das "Gift" ist meist kein Persönlichkeitsmerkmal, sondern ein Produkt von Kommunikation und Wahrnehmung. Das Gift ist "Konstruiert". Diese Episode erklärt das sechsstufige Muster, wie „toxische“ Menschen entstehen können – und zeigt, wie der selbe Mechanismus genutzt werden kann, um den Spieß umzudrehen. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  44. 302

    PSD 312 VOM GRÜNEN GRAS BEIM NACHBARN – warum Start-Up`s die Stabilität der Tanker beneiden und Konzerne von der Flexibilität der Schnellboote träumen – beide nie alles haben können und wie es trotzdem besser geht.

    Im Schnellboot sehnt man sich nach Sicherheit, im Tanker nach Wendigkeit. Doch wer das eine hat, verliert das andere: Stabilität heißt Trägheit, Dynamik heißt Anfälligkeit. Diese Episode zeigt, warum Organisationen immer mit Nebenfolgen leben – und wie man mit cleveren Hybridmodellen beides besser balanciert, statt dem ewigen Traum vom perfekten System nachzujagen. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  45. 301

    PSD 311 FUNKTIONALE ANALYSE VERSTEHEN – verstehe die fünf Prinzipien der funktionalen Analyse und lerne ein 3-Schritt-Modell, mit dem du Business-Phänomene systematisch und systemisch analysierst, Ursachen trennst und Nebenfolgen minimierst.

    Frage nicht „warum“, sondern wozu ein Phänomen dem System dient. Frage nach der Funktion. Aus fünf Prinzipien entsteht ein praxistaugliches Set-up: (1) funktional analysieren und Hypothesen öffnen, (2) kausal plausibilisieren und priorisieren, (3) systemdynamisch Nebenfolgen antizipieren. So trennst du das Symptom vom Problem, reduzierst Fehlsteuerung und erhöhst die Trefferquote – von Vergütung bis Fluktuation, von Konflikt bis Struktur. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  46. 300

    PSD 310 ANALYSEWERKZEUGE – warum NIKLAS LUHMANN die funktionale Analyse nutzt und warum sieben weitere Methoden (kausal, teleologisch, historisch, strukturell, hermeneutisch, kritisch, kybernetisch) dein Organisations-Denken schärfen.

    Nur auf die „Ursachen“ zu schauen, macht blind. Luhmann zeigt in seinem Buch Vertrauen, wie die funktionale Analyse Phänomene als Leistungen fürs System lesbar macht. Dazu lernst du sieben ergänzende Werkzeuge kennen – von der Kausal- bis zur Kybernetik-Analyse. Damit untersuchst du z.B. Phänomene wie Macht, Konflikte, Hierarchien, Motivation und Kultur präziser – ohne in Moral oder simple Schuldfragen zu kippen. Nächste Episode: der Deep Dive der funktionalen Analyse. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  47. 299

    PSD 309 ILLUSION FÜHRUNGSPERSÖNLICHKEIT – Warum Systeme meist stärker sind als die Personen der Trainer, Manager oder charismatischen Einzelnen, und weshalb Ausnahmen wie Mandela, King oder Thunberg doch ganze Gesellschaften bewegen können.

    Trainerwechsel im Fußball wirken wie ein Wundermittel – doch Studien von Audas/Dobson/Goddard bis Van Oors/Van Tull zeigen: Der Effekt ist minimal, meist nur Statistik, Hawthorne- oder Placebo-Effekt. Und trotzdem haben Persönlichkeiten wie Mandela, King oder Thunberg Gesellschaften verändert. Diese Episode fragt und sucht Antworten: Wann prägt der Mensch – und wann dominiert das System? Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  48. 298

    PSD 308 NEBEL ÜBER DEM SYSTEM – warum wir uns oft auf schwierige Führungskräfte fixieren, dabei Strukturen und Regeln übersehen und wie die Frage nach der Ausnahme neue Perspektiven eröffnet.

    „Menschen kommen zu Unternehmen und gehen wegen Führungskräften“ – so heißt es oft. Doch stimmt das? Diese Episode zeigt, wie der Fokus auf die Person die Strukturen, Prozesse und Regeln des Systems verdeckt. Mit der systemischen „Frage nach der Ausnahme“ wird sichtbar: Nicht die Führungskraft allein bestimmt Verhalten – es sind die Systeme. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  49. 297

    PSD 307 UNKLARE WISSENSCHAFT? – drei Forschende, drei Wahrheiten - null Gewissheit. Gedanken von Heinz von Förster, Humberto Maturana und Niklas Luhmann können den Widerspruch auflösen.

    Wie kann es sein, dass auf dieselbe Frage völlig unterschiedliche Antworten entstehen – alle wissenschaftlich fundiert? Heinz von Förster, Niklas Luhmann und Humberto Maturana zeigen, dass es nicht um „die“ Wahrheit geht, sondern um subjektive Beobachtungen, Konstruktionen und Hypothesen. Diese Episode lädt dazu ein, Ambiguitätstoleranz als Schlüsselkompetenz für Wissenschaft, Wirtschaft und Leben zu entdecken. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

  50. 296

    PSD 306 KONSTELLATIONEN VERSTEHEN – Wie ein Ei, eine Feder und ein Hammer dir helfen, systemische Dynamiken zu erkennen, Blockaden zu lösen und dein schöpferisches Potenzial freizusetzen. Mein systemisches Gespräch mit Alfred Bast (Teil III).

    In dieser Episode nehme ich dich mit in ein Gespräch mit dem Künstler Alfred Bast – über ein stilles Spiel mit Alltagsgegenständen, das laut über systemische Zusammenhänge spricht. Du erfährst, wie Konstellationen wirken, warum deine Wahrnehmung selten objektiv ist – und wie du eigene Muster erkennst und transformierst. Es geht nicht um Theorien, sondern um Erfahrungen. Um dich. Um das Leben. Und um die Frage: Was willst du ins Spiel bringen? Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

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Systemisch denken, die Nutzung der Systemtheorie und die Anwendung systemischer Methoden ist eine perfekte Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Nutze die Perspektiven der Systemik für deine berufliche und private Entwicklung. Profitiere als Unternehmer, als Selbstständiger, als Führungskraft und als Mensch! Ich beleuchte im Podcast systemische Ideen und die Essenz aus der Literatur in Bezug zu Beruf und Wirtschaft.

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Heiko Rössel, Systemischer Organisationsentwickler SOE (DGSF) und Businesscoach

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Systemisch Denken - Systemtheorie, Konstruktivismus und Soziale Systeme treffen die Wirtschaft, Systemische Theorie und Praxis für Business und Organisationen currently has 50 episodes available on PodParley. New episodes are automatically indexed when they're published to the podcast feed.

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