PODCAST · society
Tisch für drei – der genussverliebte Podcast von CHEFS CULINAR!
by CHEFS CULINAR
Am Tisch für Drei treffen Insa Horsch oder Ulf Tietge gemeinsam mit einem Branchenkenner aus dem CHEFS CULINAR-Team auf smarte, clevere und mitreißende Persönlichkeiten. Dort sprechen sie über so ziemlich alles, was die Branche bewegt: neue Ideen, große Herausforderungen, kleine Fehler und tolle Erfahrungen. Tisch für Drei – immer #lemodemo auf Sendung, am letzten Montag des Monats!
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Juliane Kupfer: Besser essen, mehr leisten: Learnings aus dem Spitzensport
Einst Golferin in der Bundesliga, heute Ernährungscoach von FC Bayern Spielern & Führungskräften: Juliane Kupfer weiß, wie Ernährung Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden beeinflusst. Ob Hotelfrühstück, Wellnessurlaub oder Mittagessen im Betriebsrestaurant: Gäste wollen genießen, sich gut fühlen und lange fit bleiben. Mit den Hosts Daniel Kämmer und Ulf Tietge spricht Juliane Kupfer darüber, welche Chancen das für Gastgeber bietet und wie gesundes Essen richtig gut schmecken kann.
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Thies Sponholz: The Fontenay und das Geheimnis der Exzellenz
Das The Fontenay in Hamburg zählt zu den führenden Luxushotels Deutschlands. Seit seiner Eröffnung prägt Thies Sponholz das Haus als geschäftsführender Direktor und Gastgeber aus Überzeugung. 2026 wurde er als Hotelier des Jahres ausgezeichnet. Wer jetzt ein Gespräch über Sterne, Suiten und Spitzenservice erwartet, liegt nur halb richtig. Gemeinsam mit den Hosts Insa Horsch und Andreas Möcker spricht Thies Sponholz darüber, warum Raum heute zum neuen Luxus geworden ist, weshalb ein Hotel immer zuerst seine Stadt verkauft und warum außergewöhnliche Gastlichkeit für ihn vor allem von den Menschen lebt, die sie möglich machen. Ganz nebenbei öffnet er die Türen zum The Fontenay und spricht darüber, was die Exzellenz des Hauses ausmacht. Über die vielen kleinen Dinge, die am Ende den Unterschied machen, über sein Führungsverständnis und den Anspruch, Gästen nicht einfach ein Hotelzimmer, sondern ein Zuhause auf Zeit zu bieten.
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Olga Heuser: KI im Hotel: Unheimlich gut?
Wie verändert KI die Hotellerie? Was ist in Sachen KI schon Standard, was wird morgen Alltag und was bleibt Science Fiction? Das weiß in Deutschland kaum jemand besser als Olga Heuser, Gründerin und Geschäftsführerin von DialogShift, dem Marktführer für Hotel-KI in der DACH-Region. Ihr mehrfach ausgezeichnetes Berliner Technologieunternehmen unterstützt seit 2019 Hotels mit innovativen KI-Lösungen für Chat, E-Mail und Telefonie und setzt mit der weltweit ersten All-in-One-Hotel-KI neue Maßstäbe in der Gästekommunikation. Als gefragte Expertin für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Hotellerie ist sie sonst vor allem auf Fachkonferenzen und Branchenevents zu hören. Am Tisch für drei spricht sie mit uns über die Zukunft der Hospitality-Branche in Zeiten von ChatGPT, Agentic AI und dem nächsten großen Ding, das auf uns zukommt: Physical AI und humanoide Roboter, die in Küchen nicht nur schnippeln und schmoren, sondern richtig zaubern können. Doch was macht das mit unserer Gesellschaft? Und was bedeutet das für kleine Familienunternehmen? Und es wird ganz konkret: Es geht um Kollege Computer, hybride Ansätze und die Frage, wie Hotels ihre Servicequalität weiter steigern können und wie vor allem kleine Häuser KI sinnvoll nutzen können, bei denen die 24-Stunden-Erreichbarkeit allzu oft noch das Handy der Chefin oder des Chefs auf dem Nachttisch ist.
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Dr. Gerald Gaß: Woran Krankenhäuser wirklich kranken
Dr. Gerald Gaß ist DIE Stimme der deutschen Krankenhäuser. Eigener Podcast, Ratgeber des Kanzlers, anerkannter Experte für alles rund um Gesundheitspolitik. Und während im Bundestag über die nächste Gesundheitsreform diskutiert wird, spricht Gaß mit uns über die Zukunft einer ganzen Branche und den Hunger auf Hoffnung. Denn Gaß spricht als Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft für deren 1,4 Millionen Beschäftige: Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Küchenpersonal und Co. in 1.800 Krankenhäusern. Doch viele kleine Häuser werden in den nächsten Jahren schließen. Kein Geld mehr, zu wenig Personal, zu viel Bürokratie – das ganze System krankt. Wie man dem entgegenwirken könnte, welche Rolle dabei Vertrauen spielt und was Krankenhausküchen wirklich gut täte, das erläutert Dr. Gaß im Gespräch mit Jörn Höppner und Ulf Tietge am Tisch für Drei.
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Björn Swanson: No Ego, just Food: Das Comeback eines Kämpfers
Alles gegeben – alles verloren. Für den Berliner Spitzenkoch Björn Swanson war 2025 ein echtes Seuchenjahr. Stern weg, beide Restaurants zu, Beziehung zerbrochen. Umso bemerkenswerter, was der Deutsch-Amerikaner jetzt macht: Er spricht ganz offen über sein Scheitern, seine Fehler, seine Learnings und startet wieder durch. Nicht mit ambitioniertem Fine-Dining, sondern mit bürgerlicher Küche. Dafür steht das Norms. Kalbsbuletten. Königsberger Klopse. Kieler Sprotten. Gern auch mal ein Wiener Schnitzel – aber bloß kein Stern mehr. Ins Faelt und das Swan&Son hat Swanson mehr als eine Million Euro investiert, im Norms reichten beachtlich weniger für den Start und lecker ist es dennoch… Dass es am Tisch für Drei mit Lukas Eversmeier und Ulf Tietge dann schnell auch um die große Sinnsuche im Fine-Dining geht, um die Inflation der Sterne und den Geschmack der großen Masse: das war klar. Umso überraschender aber, was Björn Swanson über Hertha BSC und seinen Bauernhof in Berlin so erzählt und warum es für ihn so viel wichtiger ist, ein guter Papa zu sein als nun ein Koch mit Auszeichnung.
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Daniel Wallenstein: Der Koch des Jahres und sein Moya
Wie wird man Koch des Jahres? Mit dem richtigen Training, ganz viel Persönlichkeit auf dem Teller und dem richtigen Team, sagt Daniel Wallenstein aus dem Moya in Gengenbach. Der Ostfriese im Schwarzwald muss es wissen, denn er hat die deutsche Meisterschaft der Köche gerade erst gewonnen und sich darauf akribisch vorbereitet – inklusive Ernährungsumstellung, Box-Training, mehr Schlaf und ganz viel Experimentierfreude. Wie er seine kreative Neugier im Restaurant Moya lebt, mitten in einem kleinen Schwarzwald-Nest, das verrät Daniel Wallenstein am Tisch für Drei unseren Hosts Daniel Kämmer und Ulf Tietge, denen bei so viel Ohrenschmaus schnell der Magen knurrt… Dabei wird klar: Zeitgemäßes Fine Dining ist so viel mehr als Trüffel und Kaviar. Wer wirklich das Herz treffen will, der muss sich was trauen, was Neues entwickeln, das Besondere im Alltäglichen suchen. Und so trifft Hecht auf Fichte, russische Pavlova wird zur Liebeserklärung, Magnolien-Blüten gibt’s als Zwischengang und spätestens als Daniel Wallenstein dann fermentierten Rhabarber mit Honig, Morchel und schwarzen Nüssen kombiniert, steht fest: avantgardistische Nouvelle Cuisine gibt es eben doch nicht nur in Hamburg, Berlin oder München, sondern auch im Schwarzwald, wo sich im Postkartenidyll Fuchs und Hase gute Nacht sagen…
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Torsten Olderog: Pause mit Potenzial: Kantinen als Lebensräume
Die größten Töpfe, kritischsten Gäste und knappsten Budgets: Die Gastrowelt von Torsten Olderog ist voller Superlative – der Hamburger Professor ist der Kantinen-Kenner unter Deutschlands Food-Forschern. Mit ihm und unseren Moderatoren Insa Horsch und Ulf Tietge geht es quer durch die Großküchen der Republik. Hinter deren Theken es längst nicht mehr nur um den Preis pro Teller geht, sondern um Haltung, Wertschätzung, Begegnungen und Behaglichkeit. Ganz nach dem Motto: Was ist schon ein Obstkorb, wenn man ein ganzes Betriebsrestaurant hat? Mit dem Weiterbring-Experten für die Foodservice-Branche werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Gemeinschaftsverpflegung: über die Gastronomierung, KI, High-Convenience mit Haltung, fehlverstandene Bio-Quoten und Effektivität statt nur Effizienz.
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Jana Schimke: Zurück in die Zuversicht
Jana Schimke ist die neue Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbands in Berlin – und auch wenn die Mehrwertsteuersenkung auf sieben Prozent am Ende beschlossen wurde: Die Branche steht weiter vor großen Herausforderungen. Was also muss passieren, damit Deutschland als Urlaubsland wieder attraktiver wird? Wie kann der DEHOGA seinen Mitgliedern helfen und was braucht es an neuen Rahmenbedingungen, damit Gastgeber wieder Gas geben können und Umsätze nicht weiter bröckeln? Genau das erläutert Jana Schimke am Tisch für Drei und positioniert sich eindeutig für eine Nullrunde beim Mindestlohn und ein liberaleres Arbeitszeitgesetz. Gleichzeitig gibt sich die Nachfolgerin von Ingrid Hartges an der Spitze des größten Verbandes deutscher Gastgeber menschlich und nahbar – und verrät uns, warum sie lieber Gastgeberin als Gast ist und warum sie als Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA sicher mehr erreichen und bewegen kann, denn als Mitglied des Bundestags.
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Jens Rittmeyer: Nachts in der Küche
Wie ist das, wenn man der Sternegastronomie den Rücken kehrt und sich mit einer Genussmanufaktur selbständig macht? Wenn man nicht mehr Gäste verzaubert, sondern Follower:innen beglückt und die Bestellungen nicht mehr über den Pass gehen, sondern aus dem Onlineshop kommen. Saucengott Jens Rittmeyer ist genau diesen Weg gegangen. Früher war er bei Dieter Müller, später als Küchenchef mit Stern auf Sylt und in Portugal – und heute steht er nachts allein in der Küche einer Buxtehuder Reederei, um wieder ein paar hundert Gläschen seiner feinen Thymianjus zu produzieren. Wie man das macht, das hat Jens bei uns am Mikrofon beschrieben und in seinem neuen Kochbuch verraten, für das er gerade Gold beim Deutschen Kochbuchpreis gewonnen hat.
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Sebastian Prüßmann: Der wahre Star: die Sansibar
Die Sansibar ist seit Jahren eines der umsatzstärksten Einzelrestaurants Deutschlands. Nirgends sonst werden Köche so gut bezahlt, bekommen Servicekräfte so viel Trinkgeld oder werden exklusivere Weine ausgeschenkt. Aber wie schafft man es, im Sommer täglich immer wieder 5000 Gäste glücklich zu machen? Wie bekommt man 2000 Essen auf höchstem Niveau aus einer Küche geschoben, in der auf 60 Quadratmetern 30 Köche Schulter an Schulter stehen? All das verrät uns Sebastian Prüßmann, der nach Jahren in der Sterne-Gastro seit gut fünf Jahren Küchenchef in der Sansibar von Patron Herbert Seckler und seinem Sohn Niklas ist. Es geht ums Familiäre, die Insel-Gastronomie und vor allem die Philosophie, keine Kompromisse bei der Qualität zu machen.
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Ingo C. Peters & Christoph Rüffer: Das Erfolgsrezept des Hotels Vier Jahreszeiten
„Du musst das Geld aus dem Fenster werfen – dann kommt es zur Tür wieder herein!“ Wie man diesen Leitspruch verstehen darf, erfahrt ihr in unserer neuen Podcast-Folge, in der wir euch mit hinter die Kulissen des legendären Grandhotels Vier Jahreszeiten Hamburg nehmen. Mit dabei sind Managing Director Ingo C. Peters und Drei-Sterne-Koch Christoph Rüffer, die uns zeigen, wie der einzigartige Jahreszeiten-Vibe entsteht, wie das Team es schafft, dass die F&B-Umsätze die Erlöse aus dem Zimmergeschäft übertreffen, warum das Hotel seine besten Talente regelmäßig in andere Häuser schickt und wie ein Abend im Restaurant Haerlin abläuft, um den drei Sternen gerecht zu werden, sodass Gäste immer wieder kommen. Wir sprechen über Talente und Comebacks, über Wege, die nicht immer gerade verlaufen, über Mut, Intuition und die Kunst, Chancen zu erkennen, über das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, über die feine Linie zwischen Disziplin und Kreativität und über den Geist eines Hauses, das seinen Gästen mit jedem Detail zeigt, was wahre Gastlichkeit bedeutet. Where Magic Happens - eine Episode über Leidenschaft, Haltung und den Zauber, der entsteht, wenn Menschen wirklich lieben, was sie tun.
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Dr. Caroline von Kretschmann: TikTok und Taktgefühl
Für viele ist sie die progressivste und modernste Hotelchefin Deutschlands: Dr. Caroline von Kretschmann. In vierter Generation Gastgeberin im Europäischen Hof in Heidelberg. Weltweit gefragt als Keynote-Speakerin für zeitgemäßes Leadership und perfekte Mitarbeiterführung – und nebenbei auch noch Influencerin mit Millionen-Reichweite und gelebter Authentizität: Die Chefin des luxuriösen Europäischen Hofs führt ein Traditionshaus mit Verantwortung, Vertrauen und Wertschätzung, sie setzt auf Vertrauen statt auf Kontrolle – und wurde ganz nebenbei tanzend zur TikTok-Millionärin. Wie es dazu kam, warum Humor und Leichtigkeit kein Widerspruch zu ernsthafter Führung sind und was echte Wertschätzung im Alltag bedeutet, erzählt Caroline in dieser unfassbar inspirierenden Episode. Ein Gespräch, das zeigt: Wer führen will, muss nicht nur Haltung beweisen, sondern manchmal auch einfach nur gut gelaunt vorweg tanzen.
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Nils Henkel: Flora, Fauna und Verlockungen
Das Bootshaus im Hotel Papa Rhein ist seit fünf Jahren die neue Heimat von Spitzenkoch Nils Henkel, der einst mit drei Sternen in Bergisch-Gladbach große Erfolge feierte. Heute setzt er andere Prioritäten – und ist damit glücklich. Das Bootshaus gibt ihm die Freiheit, neue Ziele zu verfolgen und erstklassig zu kochen. Wie man es schafft, mit vier Arbeitstagen Familie und Beruf als Küchenchef unter einen Hut zu bringen, erklärt Nils Henkel ebenso wie sein Konzept für das Tipkens auf Sylt, mit dem er quasi aus der Ferne einen Stern auf die Insel holte. Doch damit nicht genug: In dieser Folge erfährt man auch, wie wichtig ihm sein Team ist, welches Grünzeug den Pionier der Gemüseküche in Deutschland derzeit besonders begeistert und wie er zu Entenbrust aus Sojaprotein steht.
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Jörg Meyer: Mister Gin Basil Smash
Was für Neapel die Margherita ist für Hamburg der Gin Basil Smash – nur dass man in der Hansestadt eben sehr genau weiß, wer diesen Cocktail erfunden hat und damit weltweit zu einem der bekanntesten Barkeeper wurde: Jörg Meyer aus der Hamburger Bar le Lion. Wie das damals war mit dem Basilikum aus dem Kühlhaus vom Nachbarn, wie es mit der Barkultur in Deutschland weitergeht und was es mit Kokain in Cocktails auf sich hat: All das erzählt uns Jörg in dieser mehr als außergewöhnlichen Episode. Der Tisch für Drei als Bar für Drei mit einem Barkeeper, der wirklich auf alles eine Antwort hat und ganz sicher kein (Basilikum-)Blatt vor den Mund nimmt. Nicht beim Thema alkoholfreie Alternativen, nicht in Sachen Mehrwertsteuer oder wieviel Geld man aus Basilikum machen kann und schon gar nicht beim Bullenpesel seiner Großmutter. Ganz im Gegenteil…
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Gabriele Heins: Die Feinschmeckerin
Wie hat sich Fine Dining über die Jahrzehnte verändert? Vom Hummer mit Foie Gras in den 70ern bis zum Algensalat mit fermentierten Wurzeln heute – das zeigt ein Blick durch 50 Jahre „Der Feinschmecker“. Das Magazin ist ein echter Wegweiser für Genießer – und hat sich dabei immer wieder neu erfunden. Chefredakteurin Gabriele Heins, seit 25 Jahren Teil des Teams, gibt uns spannende Einblicke: Sie erzählt, was Genießer heute ausmacht, was sie begeistert und wohin sich die Welt der Spitzenküche gerade entwickelt. Mit ihr reisen wir hinter die Kulissen von El Bulli und Noma, lernen junge Köche aus München kennen, entdecken die Küche Osteuropas und schlendern über den Ise-Markt in Hamburg. Und es wird nachdenklich: Warum sparen die Deutschen zuerst beim Essen, während Franzosen und Italiener gerade in Krisenzeiten ins Restaurant gehen? Und wie lange funktioniert das Modell, bei dem man für ein einziges Menü im Sternerestaurant 200 Euro oder mehr zahlt?
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Christopher und Horst Lichter: Wahres und Rares
Horst Lichter wird Landwirt. Bauer mit eigener Scholle. Kopfsalat, Radieschen, so Sachen. Gemeinsam mit seinem Sohn Christopher ist er schon auf der Suche nach einem Traktor und es würde sicher niemanden wundern, wenn es ein Oldtimer wird. Warum, das erzählen die beiden am Tisch für Drei bei Andreas Möcker und Ulf Tietge. Denn diesmal geht es um Freundschaft und Familie, um Bares für Rares, um Christophers kölsche Kochshow, um die Chemie in der Küche und um Horst Lichters kulinarische Vergangenheit. Denn Deutschlands beliebter Moderator ist gelernter Koch – und war als selbstständiger Gastronom mit seiner Oldiethek in Rommerskirchen legendär erfolgreich. Sein Erfolgsrezept? Gäste glücklich machen, sich für Menschen interessieren – und nie fürs eigene Ego kochen. Mit dieser Lebenseinstellung hat er mehr erreicht, als er sich je vorstellen konnte. Und das, während er über Jahre Dino-Bilder unterm Dach hängen hatte, die Millionen wert waren, nur wusste das eben keiner. Und so startete Horst im Grunde per Zufall mit Birnen, Bohnen und Speck eine Fernsehkarriere, die so heute gar nicht mehr vorstellbar wäre…
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Christian Bau – Der Preis der Sterne
Drei Sterne. Und das seit 20 Jahren: Als Koch ist Christian Bau das Maß aller Dinge in Deutschland. Aber wie wird man das? Und wie bleibt man über eine so lange Zeit so gut? Genau das haben uns Christian und seine Frau Sarah im Podcast verraten und so erfahrt ihr in dieser Episode, warum man einen Shitstorm riskiert, wenn man seit 1998 nicht einen einzigen Service verpasst hat. Warum sich Christian Bau in diesen Jahren neu erfunden hat, wie er sich vom Bullterrier zum Golden Retriever wandelte und was auch das mit Sarah zu tun hat: In dieser Folge kommt wirklich alles auf den Tisch – und so geht es um den Auftrag des Bundespräsidenten, um einen Spitzenkoch als Rausschmeißer und um Anti-No-Show-Strategien. Und als wäre das noch nicht genug: Wer wissen will, wie lange Christian noch kochen will und wen er als Nachfolger für sein Gourmetrestaurant im Blick hat: Der sollte mal reinhören!
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Hansjörg Mair - Schwarzwald-Tourismus zwischen Tradition und Vision
Wie steht es um die Zukunft des Tourismus in Deutschland? Wenn man das wissen will, ist Hansjörg Mair genau der richtige Ansprechpartner. Gebürtiger Südtiroler, bekennender Genussmensch und Chefvermarkter des Schwarzwalds mit seinen 23 Millionen Übernachtungen und fast neun Milliarden Euro Bruttoumsatz. Wie man es mit nur zehn Millionen Euro Budget schafft, dass zwischen Hochrhein und Pforzheim die Betten nicht leerbleiben, welche Rolle KI dabei spielt und wie er das mit den kulinarischen One-Night-Stands genau gemeint, hat uns Hansjörg Mair direkt nach seiner Rückkehr von der ITB erzählt. Es geht um die Wiederentdeckung der Sommerfrische und die Liebe der Spanier:innen fürs kühle Mittelgebirge, um Winzer:innen als Gastgebende und die Erwartungen der Touristik an die Politik. Warum Hansjörg sich am Ende dennoch wünschte, kurz tot zu sein, das muss man sich einfach selbst anhören.
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Frank Marrenbach - Der Grand Seigneur der Althoff Collection
Er war Hotelier des Jahres, er war Gastronom des Jahres und er ist der Grand Seigneur der deutschen Hotellerie: Frank Marrenbach – der Partner von Thomas H. Althoff an der Spitze der Althoff Collection. Schloss Bensberg mit dem Vendôme, die Überfahrt am Tegernsee mit Cornelia Fischer, die Villa Benrose am Golf von St. Tropez: viel exklusiver geht es nicht. Wie man diese Häuser erfolgreich führt, wie aus 18 Häusern 30 werden sollen und warum Spitzenhotellerie ohne (eigene) Spitzengastronomie für Frank Marrenbach nur schwer vorstellbar ist: Darüber sprechen wir am Tisch für Drei. Es geht zudem um die Perspektiven der Grand Hotellerie in der Post-Covid-Ära, um Personalführung für Fortgeschrittene, um das Aufeinandertreffen von Leistungsorientierung und Work-Life-Integration. Diese Episode sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man wissen möchte, nach welchen Prinzipien einige der besten Hotels in Deutschland geführt werden – und wie man es schafft, dabei nie die Contenance zu verlieren. Kleiner Spoiler: Dass das gelingt, hat unser hochdekorierter Hotelier seiner Mutter zu verdanken – und einem denkwürdigen Tag auf dem Tennisplatz.
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Fritz Keller - Unplugged: Zwischen Weinberg und Bundesliga
Er ist Winzer und Weinhändler, Fußballfan und Festivalmacher, Gastronom und Genussmensch, der Patensohn von Weltmeister Fritz Walter und Freiburgs Antwort auf Uli Hoeneß: Fritz Keller. Am Tisch für Drei erzählt er, wie er einst mit Roland Mack und dem Europa-Park dem Sportclub Freiburg zu einem neuen Stadion verhalf, wieso es im Hamburger Grill Royal auch mit einer buchdicken Weinkarte (90 Seiten!) ganz familiär zugeht, warum Weinbars so wichtig sind und wie er als Kind schon seinen Geschmackssinn trainieren durfte. Mal riechen, mal nippen. Bei Paul Bocuse und solchen Kalibern. Die Kellers vom Kaiserstuhl sind eben eine besondere Sippe: Der Opa ein Rebell, die Mutter Deutschlands erste Sterneköchin, der Vater ein Visionär und dann noch Fritz’ Bruder Franz Keller und der Schwarze Adler… Diese Episode muss man hören, wenn man aus erster Hand erfahren will, wie sich die deutsche Weinwirtschaft derzeit verändert, warum die Existenz so vieler Winzer in Gefahr ist und welche Rolle dabei Entscheidungen aus Brüssel und Berlin spielen.
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Jens Weißflog – Vier-Schanzen und vier Sterne
Oberwiesenthal ist die Heimat einer Legende: Der Weltmeister und Olympiasieger Jens Weißflog hat hier vor fast 30 Jahren eine Immobilie von der Treuhand erworben – und ist heute einer der erfolgreichen Hoteliers im wilden Osten. Vier Sterne, schicke Wellness-Lodge, große Terrasse, Busse voller Fans beim Hutzenabend – und das alles mit wenig aber viel Fleiß aufgebaut. Wie Jens es schafft, gut 90 Prozent Auslastung zu fahren und warum er keine Stellenanzeigen schaltet: Das hat er am Tisch für Drei mit Andreas Möcker und Ulf Tietge verraten. Was es mit Oberwiesenthal – dem Ischgl des Ostens – auf sich hat, welche besondere Beziehung Jens zu Schwibbögen hat und wie man mit Schwips bei einer Weltmeisterschaft im Skifliegen landet: Das alles gibt es weihnachtlich verpackt in unserer letzten Folge für 2024.
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Johann Lafer – Die Essenz aus 50 Jahren
Vor 50 Jahren hat sich ein Bub aus der Steiermark aufgemacht in die weite Welt – heute ist er eine lebende Legende: Johann Lafer! Am Tisch für Drei mit Andreas Möcker und Ulf Tietge teilt er in einer guten Stunde Sendezeit seine Erfahrungen aus einem halben Jahrhundert am Herd. Außerdem erklärt uns Johann seine Erfolgs- und seine Lieblingsrezepte und verrät uns, was es denn mit seinem Bart auf sich hat, warum er um ein Haar Model geworden wäre und wieso er sich zu Berliner Zeiten mal wochenlang von Doppel Whoppern ernährt hat. Wer wissen will, was vom Lafer in der Zukunft noch alles zu erwarten ist, wie er die Gastroszene derzeit sieht, was ihn antreibt und warum Guldental noch immer der Nabel der Welt für ihn ist: der muss reinhören!
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Bettina Tietjen – Mit dem Bulli durchs Leben
Was Orlando Bloom, Chris Hemsworth und Bettina Tietjen gemeinsam haben? Alle sind sie begeisterte Camper! Und so ist es kein Wunder, dass wir gedanklich den Tisch für Drei mit Andreas Möcker und Ulf Tietge einfach mal vors Vorzelt stellen – und uns von NDR-Legende Bettina Tietjen in eine Welt entführen lassen, in der es zum guten Ton gehört, morgens sein Toilettenpapier über den Platz zu tragen. Mit dabei: Lola Weippert und Cossu, Jürgen von der Lippe und Margot Käßmann, Ingolf Lück und Guildo Horn. Tietjen talkt, Tietjen campt – und Tietjen hilft: Nachdenklich wird’s, als Bettina von Ihrem Engagement für ein Hamburger Hospiz erzählt, von den Demenz-Jahren mit ihrem Vater und ihrer Arbeit für das Ronald McDonald-Haus in Kiel. Diese Seite kennt man von der Talkmasterin bisher kaum – aber es lohnt sich, ihr zuzuhören.
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Dirk Steffens & Marlene Göring: Wie man die Welt ernährt, und die Erde gesund isst
Wie man unsere Welt besser macht? Nicht mit Verboten oder Steuern, nicht mit dem Dauerstreit zwischen der Veggie-Welt und den Fleischessern: Sondern mit guten Ideen. Genau danach haben Dirk Steffens (früher Terra X) und Marlene Göring von GEO auf der ganzen Welt gesucht und sind fündig geworden. Am Tisch für Drei machen wir uns daher auf zu einer Expedition in die Zukunft der globalen Lebensmittelwirtschaft. Wir treffen kleine Roboter, die wie Wall-E auf Feldern Unkraut jagen, erleben die Kürbis-Mais-Erbsen-Symbiose der Native Americans, sprechen über bewussten Genuss, die Freude am Grillen, sauberes Fleisch aus Bioreaktoren und lassen uns von Dirks Optimismus anstecken. Denn eins ist doch klar: So sehr wir uns auch Sorgen ums Klima machen (müssen) – es passiert auch unfassbar viel Gutes auf den Feldern dieser Welt. Unsere Expedition für die Ohren führt uns durch Fliegenfarmen für Lachse und Hollands Tomaten-Hochhäuser bis in die Steppe Mecklenburgs. Es geht um Machtpolitik auf Tellern, globale Zusammenhänge und wie es eben doch gelingen kann, dass uns die Zukunft schmeckt, ohne dass wir den Planeten verbrauchen, auf dem wir leben.
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Günther Jauch: Richtig nett mit Kabinett
Von Günther Jauch wissen wir schon alles? Von wegen! Am Tisch für Drei wird nach ein paar Glas Riesling dieses Mal richtig ausgepackt! Und so erfahren wir Schluck für Schluck, warum Deutschlands beliebtester Moderator gern mal eine Frau wäre, wie die Trennung von Tim Raue wirklich lief und wie es ist, wenn man sich nach Sonnenuntergang in ein Weingut verliebt… Seither ist Jauch der Joker an der Saar. Er verleiht mit seinen Weinen der kalten Schwester der Mosel neuen Glanz und sorgt für eine regelrechte Riesling-Renaissance. Mit trockenem Humor und feinherbem Kabinett geht es um weitverbreitete Geschmacksverirrungen, um Imagetrinker und Fehleinschätzungen – und darum, wie es ist, wenn ein Fluss plötzlich ans Schlafzimmer klopft und Enten durch das Weingut schwimmen.
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Felicitas Then: The Taste mit Bumms!
Wer noch nie im Wohnzimmer von Felicitas Then war: mitkommen! Denn hier wird’s bunt und laut und lecker. Feuchtfröhlich, schön saftig und gut gewürzt. Denn wir sprechen drüber, was in Felis Welt nach dem Sieg bei The Taste alles passiert ist, wie man mit Youtube leben kann und warum Instagram gerade so fies ist. Erst recht, wenn man sich nicht entblößen, sondern nur etwas mit Genuss machen möchte… Zwischen Küchentisch und Studiolicht geht es um neue Projekte und Kochbücher, um Siziliens Gold in Flaschen und das Abenteuer Leben zwischen San Diego und dem Pop-Up-Restaurant in Neu-Kölln. Und weil man auch gern mal versuchen kann, in eine Stunde 90 Minuten zu pressen, nimmt uns Workaholic-Feli noch mit an Bord der Aida und in die von ihr inspirierten Restaurants. Es geht um Erfolgsrezepte, die Würze des Lebens, das Networking unter Köchen und um Felis ganz eigenen Lebensentwurf als Köchin, Influencerin, Autorin und Unternehmerin mit ziemlich viel Schnaps im Keller. Diese Folge ist also wirklich frech, wild, wunderbar – und wir empfehlen nicht ohne Grund als Begleitung für diesen Ohrenschmaus einen Felicello Spritz on the rocks…
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Sven Gábor Jánszky: Wie schmeckt die Zukunft?
Wie ernähren wir uns in Zukunft? Wer kocht, wer spült, wer tischt auf – werden das auch 2030 noch Menschen sein? Oder intelligente Roboter? Braucht es uns Menschen in der Zukunft überhaupt noch oder wollen wir gar nicht mehr gebraucht werden? Antworten auf diese Fragen hat Europas führender Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky und er nimmt uns mit in die Welt von morgen, in der unsere Kinder 120 Jahre alt werden können und wir aus gesundheitlicher Sicht so gut wie noch nie essen werden. Zumindest einige von uns… Zunächst aber erklärt uns der Prophet aus Leipzigs alter Spinnerei, wie man Zukunftsprognosen wissenschaftlich sauber erstellt und warum sie meist so genau eintreten. Schnell aber geht es dann um KI und Quantencomputer und die schier unglaublichen Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie. Was damit jetzt schon feststeht: Heute ist der langsamste Tag der Zukunft. Denn unser aller Innovationstempo wird in den nächsten Monaten noch schneller. Und das wird für jeden von uns Folgen haben. Unsere Lebens- und Arbeitswelt wird sich dramatisch verändern und wer wissen will, was genau da auf uns zukommt: reinhören! Es lohnt sich!
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Christian Hümbs: Süße Versuchungen
Gibt es eigentlich etwas, das Christian Hümbs nicht gebacken bekommt? Zumindest weiß Deutschlands bester Patissier auf jede Frage eine Antwort – und so geht es gemeinsam in die süße Küche und hinter die Kulissen von „Das große Backen“. Wir erleben Christian als Entertainer und als Weiterdenker, als Rezeptentwickler und als Trendscout für Franzbrötchen und als jemanden, der größten Respekt vor all jenen hat, die Tag für Tag in der Branche zaubern. Gastro-Insider werden sich über Christians Anekdoten freuen, die er mit den ganz großen Namen der Szene erlebt hat: Ob nun Johann Lafer oder Jan Hartwig, Sven Elverfeld oder Christoph Rüffer, deren Menüs mit Christians Desserts ein mehr oder weniger süßes Finale fanden. Denn: Christian ist auch einer, der Grenzen überschreitet. Ob es nun um Salat oder Gemüse in der Patisserie geht, um Convenience oder seine eigenen Lieblingsrezepte: Diese Folge von Tisch für Drei ist für einige Überraschungen gut…
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Niels Battenfeld: Baywatch mit Battenfeld
Das ganze Leben ist ein Genuss, sagt Lieblingsplatz-Gründer Niels Battenfeld am Tisch für Drei. Mit so einer Einstellung kann man auch einfach mal eine ganze neue Hotel-Kategorie schaffen, binnen zehn Jahre eine Gruppe mit zwölf Hotels aufbauen neue Berufsbilder entwickeln. Den Robo-Chef zum Beispiel und spätestens jetzt sollte es klingeln: Denn Battenfeld – das ist der mit dem hypermodernen Kochroboter im Ostseebad Grömitz, der mal eben eine ganze Küchenmanschaft überflüssig gemacht hat und die künftigen Möglichkeiten für Köche einfach revolutioniert. Aber das ist eben noch lange nicht alles – denn bei Niels sprudelt’s. Wie sehen Hotelzimmer aus, für deren Reinigung es keine Housekeeping-Crews mehr braucht? Wann verschwinden die letzten Rezeptionen aus deutschen Hotels? Und welche Perspektive haben die vielen inhabergeführten Privathotels in Deutschland, die derzeit vor einem Generationswechsel stehen? Niels hat Antworten auf diese Fragen und ein beeindruckendes Mindset: Weniger klagen, mehr wagen. Taten statt warten. Dafür setzt er sich mit seinem Team zusammen und findet Lösungen für die Hotellerie der Zukunft. Leistbar und bezahlbar. Glücklichen machend und den Moment feiernd. Inspiriert vom Verzicht auf Gestriges und einer unbändigen Freude an Zukunft. Aus diesem Grund für uns schon jetzt eine der spannendsten Episoden ever, die wir mit dem Tisch-für-Drei-Team um Andreas Möcker und Ulf Tietge aufzeichnen durften.
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Katharina Darisse: Wegen guter Führung nicht gekündigt
Keine Personalsorgen mehr. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein und ist doch erreichbar. Wie genau, das hat uns Katharina Darisse verraten, die Geschäftsführerin der Arbeitgeberinitiative Fair Job Hotels. Fair Job ist ein Zusammenschluss von mehr als 100 der besten Hotels Deutschlands. Mehr als 14.000 Mitarbeiter, rund 1500 Azubis zwischen Sylt und der Zugspitze. Gemeinsam findet man Wege, wie man nicht nur neue Mitarbeiter gewinnt, sondern diese auch hält. Und das nicht mit Knebelverträgen oder irgendwelchen Tricks – sondern in erster Linie mit einer guten Unternehmenskultur, viel Austausch, wertebasierter Führung und aktiver Personalarbeit. Das Ergebnis dieser Mühen: signifikant weniger Fluktuation, deutlich weniger Personalsorgen und vor allem eine wirklich motivierte Mannschaft, deren Spirit sich positiv auf das ganze Haus und das Erleben des Gastes auswirkt. Um das zu schaffen, braucht es keine Siegel und keine Auditoren, nicht einmal mehr viel Geld oder große Strukturen – sondern neues Denken. Und genau damit gibt dann eben doch eine Lösung für das große Thema Personalmangel in der Hotellerie! Insofern: ein absolutes Highlight für jeden, der selbst schon Mitarbeiter oder Kollegen gehen lassen musste und sich fragt: Wie um alles in der Welt führt man eigentlich ein Team?
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Markus Oberhäußer – Pfannen, Sterne, Hauben: Kann man allen glauben?
Am Tisch für Drei beginnt eine neue Ära: Mit Andreas Möcker als neuem Host! Der trifft zum Start gleich mal auf seine eigene Vergangenheit. Denn früher hat Andreas Sterne vergeben, als Tester für den Michelin. Jetzt sitzt ihm Gusto-Gründer – und "Herr der Pfannen" – Markus Oberhäußer gegenüber. In der Branche weiß man: Tester:innen sind extrem öffentlichkeitsscheu. Es gibt keine Bilder von ihnen, sie reservieren unter falschen Namen, geben selten bis nie Interviews – doch sie entscheiden über Karrieren. Worauf die Tester:innen wirklich achten, welche Trends gerade kommen oder gehen, wie es um Unbestechlichkeit oder Objektivität steht und welche Kriterien derzeit immer wichtiger werden: all das verrät uns Markus mit bemerkenswerter Offenheit. Unsere Episode mit ihm ist also nicht nur für Köchinnen und Köche superspannend, sondern wirklich für jede Person, die sich für Kulinarik und Kochkunst interessiert.
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Julia Komp: Die Anführerin der Sterne
In acht Gängen um die Welt: Kein Problem in Julia Komps Restaurant Sahila in Köln, wo rheinländische Regionalität auf indische Gewürze treffen, auf die Jod-Aromen Japans und eine unfassbare Filigranität. Aber natürlich bleibt es auch in dieser Episode mit unseren Podcastern Matthias Rilling und Ulf Tietge nicht bei Foodporn und Küchenlatein. Deutschlands jüngste Sterneköchin aller Zeiten öffnet uns ihre Seele – und nimmt uns mit auf die Reise ihres Lebens. Von Oma und dem Ferienhaus in Nordafrika über die Lehrer, die Julia unbedingt vom Kochen abhalten wollten. Dann die Ausbildung, der erste Stern, die Weltreise und die Suche nach der eigenen Handschrift. Wie man es schafft, nicht aufzugeben, auch wenn es anstrengend ist: Damit macht Julia vielen jungen Köchen und Köchinnen Mut und Lust auf eine Branche, in der man wortwörtlich nach den Sternen greifen kann. Und das nicht nur im Sahila
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Timo Hildebrand: Vom Millionär zum Tellerwäscher
Timo Hildebrand hat als Fußballer fast alles erreicht: Nationaltorhüter, Deutscher Meister und ein Rekord für die Ewigkeit – denn niemand blieb so lange ohne Gegentor wie die frühere Nummer 1 des VfB Stuttgart. Doch natürlich gibt es auch bei Timo ein Leben nach dem Sport und das ist die Gastro. Mit dem veganen Restaurant Vhy! hat Timo in den vergangen zwei Jahren so ziemlich alles erlebt, was die Branche so besonders macht. Von überraschenden Gästen bis zu neuen Aromen, vom Superkraut aus Filderstadt bis zu den Ressentiments der Maultauschen-Majorität, die mit veganer Ernährung noch nicht so viel anfangen kann. Wie sich einer in der Gastro schlägt, dessen Kühlschrank immer leer ist und wieviel Lehrgeld man dabei zahlt: all das verrät Timo Hildebrand in bemerkenswerter Offenheit. Super sympathisch, überhaupt nicht abgehoben und mit ganz viel Witz – ein Genuss für die Ohren!
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Christian Hamerle: So schmeckt die Zukunft
Wie bringt man Genuss und Nachhaltigkeit unter einen Hut? Wie bekommt man es hin, dass uns die Zukunft schmeckt und wir uns dabei innerhalb planetarer Grenzen bewegen? Genau das ist das Thema von Christian Hamerle, der als Leiter des Food Service Innovation Labs by Dussmann Dolmetscher und Vordenker, Antreiber und Überzeugungstäter im besten Sinne des Wortes ist. Am Tisch für Drei mit Matthias Rilling und Ulf Tietge geht es eben nur vordergründig um neues Essen und sich wandelnde Essgewohnheiten – es geht um die Zukunft von uns allen. Warum dabei Kantinen und Mensen so wichtig sind, wie man die Ernährungswende finanzieren könnte und was Christian gern einmal mit Cem Özdemir besprechen wollte: All das erfahrt ihr in dieser wirklich emotionalen Episode am Tisch für Drei.
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No boundaries. No limits: Kinky Fine Dining in Berlin mit Janina Atmadi
Berlins heißestes Fine Dining Konzept verbirgt sich an der Oranienburger Straße: The No Name von Janina Atmadi ist nicht einfach nur ein weiteres Sternerestaurant in dieser kulinarisch so pulsierenden Stadt, sondern auch so etwas wie kulinarische Höhepunkt der Kinky-Szene. Hier glüht man mit gewagten Arrangements vor, ehe es weiter in den Kitkatclub geht, hier findet man Bondage-Künstler mit ihren Models und zwischen Menschen mit Lack, Leder oder ganz normalem Casual Chic tischt einer der spannendsten Youngster der Berliner Foodszene auf: Tim Tanneberger. Sein Motto: No boundarys. No Limits. Keine Beschränkungen, keine Grenzen. Eine Steilvorlage für Matthias und Ulf, unsere beiden Podcaster, die Janina Atmadi in einer wirklich knisternden Episode dazu bringen, auch all das zu enthüllen, was sie öffentlich eigentlich nie sagen wollte…
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Jetzt racht’s!?
Normalerweise grillt er den Henssler, dieses Mal aber grillen wir ihn: Christian Rach ist zu Gast am Tisch für Drei und wird richtig deutlich! Bei der Diskussion um die Mehrwertsteuer, was sein Verhältnis zu Reiner Calmund angeht und wie es bestellt ist um die Gastronomie in Deutschland. Jenseits vom Fernsehen wird Christan sehr persönlich, schwärmt uns von Kartoffelklößen mit Sauce vor und erklärt, warum die jüdische Küche in Deutschland wie auch die ostdeutsche Küche eine viel größere Beachtung finden sollten. Und natürlich gibt es auch ein kleines Revival von Rach, dem Restauranttester, der ein flammendes Plädoyer für Ambiente und Service hält, das am Ende in der Zuspitzung gipfelt, dass das Essen einen schönen Abend nur nicht stören darf – und nur höchstselten der Grund ist, warum Menschen ein Restaurant besuchen.
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Oliver Masucci in kino veritas
Er sei ein Träumetänzer, hat der Papa zu Oliver Masucci früher immer gesagt. Schauspieler werden? Vom Tellerträger zum Millionär? Was für eine verrückte Idee! Aber eine, die funktioniert hat. Denn spätestens seit er in „Er ist wieder da“ den Hitler gespielt hat, zählt Oliver, der Gastronomen-Sohn aus Bonn, zur ersten Garde deutscher Schauspieler. Kino, Netflix, Amazon, Fernsehen, Theater und um ein Haar ein Oscar: Aus dem kleinen Oliver, der schon mit 15 das Lokal der Eltern führen durfte, ist ein Idol geworden. Kein Wunder also, dass die neueste Episode am Tisch für Drei eine mit absoluter Starbesetzung ist … mit Mads Mikkelsen und seinem Privatkoch, mit Ridley Scott und seinem neuesten Projekt, mit Einschlaf-Künstler Roman Polanski, Star-Regisseur Quentin Tarantino und dem aus professioneller Sicht durchaus bewundernswerten Leonardo di Caprio in kleinen Nebenrollen. Aber natürlich geht es um Essen und Trinken! Denn seine Heimat – das ist die Küche sagt Oliver Masucci und tischt in der Bar der Finca Son Vent auf Mallorca mal richtig auf: seine neuen Weine, die Liebe zur italienischen Küche, Mallorcas beste Adressen zum Genießen, das Geheimnis seiner Piccata Milanese und warum es beim Film oft besser ist, wenn man in der Mittagspause das Catering einfach verschläft… Unser Fazit nach 90 Minuten mit Oliver Masucci: „Das Leben ist ein Genuss!“
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Hinter Gittern und am Herd
Von dieser Frau werden wir künftig noch viel hören: Sophia Rudolph und ihr Restaurant Lovis gelten in Berlin als absolute Rising Stars. Bei ihrem Werdegang aber vielleicht auch kein Wunder: Ausgebildet im Institut von Paul Bocuse, dann zu Alain Ducasse nach Mallorca und über das Rutz mit seinen drei Sternen in die Wilmina, das alte Frauengefängnis an der Kantstraße. Unser Thema nach einem begeisternden Menü mit kaltem Erbsensüppchen, Kopfsalat-Tacos, Spargel-Carpaccio, gebackenem Lauch mit Zitronen-Kaviar und dem vielleicht besten Cheesecake Berlins: die Ausbildung von Köchen und Köchinnen. Der Umgangston in Küchen und warum man bei manchem großen Meister über Stunden kein einziges Wort reden darf. Ob so eine hierachische Arbeitsweise heute noch zeitgemäß ist? Dazu hat Sophia mit ihren 36 Jahren eine klare Meinung und positioniert sich damit deutlich gegen den Mainstream…
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Service ist die Droge der Zukunft
Von Sidney nach Sylt, von der Dünenküche nach Düsseldorf und von Klimaneutralität bis Künstliche Intelligenz: Dorint-CEO Jörg Böckeler skizziert am Tisch für Drei sein Szenario für die Zukunft der Hospitality. Wie arbeitet die Hotellerie im Jahr 2040 vorstellen? Wie sieht die Guest Experience aus? Welche Rolle spielen dabei Genuss und Kulinarik? Ebenso spannend: die private Seite von Jörg Böckeler und seine Erlebnisse als Gastgeber. Mit Elton John zum Beispiel, mit Sushi in der Suite und wie es dazu kam, dass er plötzlich mit dem Weltstar gemeinsam am Klavier saß und spielte: Rocketman – wie passend! Wer wissen will, wie Jörg Böckeler von Australien nach Köln kam, welche Rolle der Karneval dabei spielte, und mit welchen Argumenten Dorints Aufsichtsratsboss Dirk Iserlohe seinen neuen CEO überzeugte, erfährt all das aus erster Hand. Dazu erläutert Böckeler, wann oder ob Dorint die 4-Tage-Woche einführt, warum man auf dem Weg zur Klimaneutralität doch schneller vorankommt als gedacht und warum er glaubt: Service ist die Droge der Zukunft!
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Renate Künast: Genuss isst langsam
Renate Künast hat eine Mission: die Ernährungswende in Deutschland voranbringen und die Dickmacher bekämpfen. Schließlich kann Übergewicht genau so tödlich sein wie Rauchen und Millionen Menschen bei uns sind deutlich zu dick. Wen Künast dafür in die Verantwortung nehmen will, was eine Zuckersteuer damit zu tun hat, warum die Gemeinschaftsgastronomie ganz großen Einfluss hat und warum Werbeverbote zumindest für den Schutz von Kindern anzudenken sind, erläutert die Grünen-Politikerin bei uns im Podcast, den wir live beim Food Innovation Camp vor Publikum aufgezeichnet haben. Da Renate Künast im Grunde ihres Herzens ein absoluter Genussmensch ist, ging es natürlich auch um gutes Essen, um ihre heiß geliebten Königsberger Klopse und darum, was sie denn kochen würde, wenn plötzlich der Lindner, der Söder oder der Habeck bei ihr daheim am Küchentisch säßen…
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Teamgeist, Tapas, Titel und Tore
Deutschlands Handball-Bundestrainer Alfred Gislason kurz vor der Handball-EM im eigenen Land am Tisch für Drei – klar, dass es da sportlich wird! Aber eben nicht nur. Denn was Alfred über Teamgeist erzählt, über Kommunikation und Konsequenz und warum es so wichtig ist, auch mal für andere die Drecksarbeit zu machen: Das ist für jeden Gastgeber und jeden Teamleiter superinteressant! Da aber auch bei Isländern die Liebe durch den Magen geht, erzählt uns Alfred von Baskenland und Bacalao, nimmt uns mit in seine Küche und verrät, warum er beim Knoblauch schneiden keine Kompromisse machen kann. Eins ist seither sicher: So viel Privates und Persönliches hat man über den Bundestrainer noch nirgends hören können…
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Ein guter Rath?
Heute Doha, morgen Berlin, nächste Woche Amerika: Carsten K. Rath ist immer auf Achse. 350 Nächte im Jahr verbringt er in Hotels, nur selten bleibt er länger als 24 Stunden. Keine Frage: Der Mann hat was zu erzählen. Von seinen Reisen und Begegnungen, von Machern und Konsequenz, von den 101 besten Hoteliers Europas und was es braucht, damit Gäste auch mal 1000 Euro für eine Übernachtung auf den Tisch legen. Dieser Podcast ist ein Must-Hear für alle, die in der Hotellerie Personalverantwortung haben oder anstreben. Denn so deutlich wie Carsten Rath äußert sich wohl niemand in der Branche über Führung und Verantwortung, über den Umgang mit Fehlern und Fehlverhalten, über Service-Exzellenz und das Mindset der nächsten Generation.
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Carolin Stüdemann: Nah am Wasser gebaut – Viva con agua und die neue Villa Viva
Eins ist sicher: Von Carolin Stüdemann werden wir alle noch viel hören. Denn Caro und ihre Freunde von Viva con Agua haben eine gigantische Agenda: Es geht um den Zugang zu Trinkwasser für viele Millionen Menschen, um den Bau von sanitären Anlagen und um eine neue Wirtschaftsform: Social Entrepreneurship. Nicht Gewinne maximieren, sondern die Welt verbessern. Was das mit New Leadership, intrinsischer Motivation und den Werten der Generation Y zu tun hat, kann wahrscheinlich niemand besser erklären als Carolin. Was Viva con Agua seit 2006 erreicht hat, ist schon spektakulär. Aber: Es gibt neue Ideen. Für gemeinnützige Hotels wie Villa Viva, für Seife mit Mehrwert oder das Goldeimer Toilettenpapier, mit dem man Rolle für Rolle Menschen in ärmeren Ländern Zugang zu sanitären Anlagen ermöglichen kann. Es kommt immer drauf an, was hinten rauskommt…
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Ralf Dümmel und die Höhle der Löwen
Wie wird man Deutschlands bekanntester Verkäufer? Und wie läuft es eigentlich hinter den Kulissen von der Höhle der Löwen? Das und vieles mehr verrät Ralf Dümmel, den wir in seinem XXL-Showroom in der Firmenzentrale der Social Chain AG für euch besucht haben. Und das ist noch nicht alles! Ralf verrät uns auch, was sein Autofolierer mit den bunten Schuhsohlen aus der Sendung zu tun hat, was für ihn einfach unwiderstehlich ist und worauf es ankommt, wenn man ein Business groß rausbringen will. Stichwort: Endlosmeeting. Aber was es damit auf sich hat, erfährt nur, wer reinhört…
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Thomas Martin und Hamburgs gute Stuben
Einmal zu den Sternen und zurück: Küchenchef Thomas Martin vom Hamburger Luxushotel Louis C. Jacob ist an der Elbe eine Legende. Doch auch er hat sich in der Corona-Zeit neu erfinden müssen: Das Restaurant geschlossen, die Sterne weg, ganz neue Aufgaben und Schluss mit der Sieben-Tage-Woche. Klingt krass? Ist es auch! Und genau davon erzählt Thomas Martin bei uns am Tisch für Drei. Dazu gibt’s: Thomas Martins beste Rezepte. Von Bouillabaisse bis Beurre Blanc. Richtig lecker! Fast ein Kochbuch, dieser Podcast…
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Die Klinik, die nach den Sternen greift
Brot backen, Fische filetieren, Cook and Serve, Gemüse im Vertragsanbau und Brotbeutel mit Bio-Käse für alle: Wie man das als ganz normales Kreiskrankenhaus alles schafft und warum in den Waldkliniken Eisenberg auch die Ärzte von Gästen und nicht mehr von Patienten reden, erklärt Alexander Mayrhofer bei uns am Tisch für Drei. Doch damit nicht genug: Er verrät uns auch, was das alles kostet, was man für 5,20 Wareneinsatz so zaubern kann und warum die Koch-Ausbildung gründlich überholt gehört…
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Sebastian E. Merget & die Tims dieser Welt
Fiete-Gastro-Macher Sebastian E. Merget am Tisch für Drei – das kann ja nur spektakulär werden! Mit drei Mann im rosa Separee der Bullerei und einer Hand auf Matthias Oberschenkel geht es einmal quer durch die Prärie: von Ottos Altherrenwitzen über Olaf Scholz und Ingo C. Peters bis hin zu Kevin Fehling, Björn Juhnke und Heiko Antoniewicz: alle sind mal dran! Was hinter den Kulissen von Fiete Gastro so alles passiert, warum es dafür ein Riesenteam braucht und wer Sebastian nach 90 Begegnungen trotz aller Tagungsgetränke am intensivsten im Gedächtnis geblieben ist: in dieser Episode bleibt wirklich nichts unbeantwortet! Bis auf die drei Namen auf der schwarzen Liste von Fiete Gastro vielleicht… Dafür aber erfahren wir, warum Tradition nur aus Innovation entsteht, wer für Sebastian wie Tim mit Brüsten ist, dass sich zweite Vornamen immer auszahlen und dass früher eben doch nicht alles besser war…
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Ulrike Dahl: die Erdbeer-Königin und ihre Karlsianer
Wie man aus ein paar Erdbeeren ein Unternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitern macht, ist an sich schon eine spannende Geschichte. Wie Ulrike Dahl am Tisch für Drei dann aber in Sachen Recruiting und Personalpolitik auspackt, wie sie von ihren Karlsianern als einer großen Familie schwärmt, von der Kraft positiver Gedanken und der Dynamik von Wertschätzung: extrem inspirierend! Wer also wissen will, wie man ein Saison-Unternehmen mit jährlich 3000 Einstellungen OHNE Personalsorgen führt oder was man in Sachen Recruiting digital so alles machen kann und bedenken sollte, muss unbedingt reinhören! Nebenbei erfahrt ihr dann auch noch, warum es Karls Erlebnishöfe bald in ganz Deutschland geben dürfte, wie man aus einem Mindset ein Buch macht, welche Fragen so schön sind, dass sie keiner Antwort bedürfen und wie sich Matthias beim großen Erdbeersortenquiz mit Ulrike geschlagen hat…
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Maria Groß: Wie isst der Osten denn so?
Touristisch und kulinarisch ist der Osten Deutschlands in den vergangenen zehn Jahren immer interessanter geworden. Die Spitzengastronomie profitiert davon aber nur allmählich. Woran das liegt, was das mit den Erfahrungen aus DDR-Zeiten zu tun hat, mit bemerkenswerten Prioritäten und warum ein Jägerschnitzel aus Bundwurst eben mehr ist als nur eine kulinarische Kuriosität erzählt uns Maria Groß in ihrem Restaurant Bachstelze am Rand von Erfurt. Leitfrage dieses Mal: Wie isst der Osten denn so? Dass das niemand besser erklären kann als die erste michelin-besternte Spitzenköchin des Ostens, die mit ihrer Pippi-Langstrumpf-mäßigen Ponderosa inzwischen ihr ganz eigenes Ding macht: Schon klar! Nebenbei aber erfahren wir auch noch, wie Maria ganz allein in der Küche 14 Gänge für bis zu 25 Personen schickt, warum man ihren Mann nicht Kellner nennen sollte und was es mit der Kloß-Praline in Blattgold mit Kaviar auf sich hat.
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Hotellerie mal Anders: Numa
Was passieren kann, wenn einer über Jahre die Hieroglyphen auf Meldescheinen entziffern muss, verrät uns Marathon-Mann Julius Anders, der Director Operations bei Numa, die sich gerade anschicken, die Welt der Hotellerie zu revolutionieren. Nieder mit der Rezeption, Friede dem Concierge und auf ins digitale Zeitalter, in dem ein Pin alle Türen öffnet und es nur eine große Frage gibt: Hab’ ich noch Akku? Julius Anders und die Numa-Story: Hier geht es um 60 Häuser und 3000 Betten, aus denen bis 2023 mindestens mal 6000 Betten werden sollen. Es geht um die Seele des Reisens, um hundert Zimmer, die von nur einem Menschen betreut werden und darum, wie man seine Kosten um 60 Prozent senken kann. Dass damit vor allem familiengeführte, kleine Hotels mit 30 oder 50 Zimmer eine neue Perspektive erhalten, macht diese Episode für jeden Hotelier in Europa zum Must-Hear des Jahres!
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ABOUT THIS SHOW
Am Tisch für Drei treffen Insa Horsch oder Ulf Tietge gemeinsam mit einem Branchenkenner aus dem CHEFS CULINAR-Team auf smarte, clevere und mitreißende Persönlichkeiten. Dort sprechen sie über so ziemlich alles, was die Branche bewegt: neue Ideen, große Herausforderungen, kleine Fehler und tolle Erfahrungen. Tisch für Drei – immer #lemodemo auf Sendung, am letzten Montag des Monats!
HOSTED BY
CHEFS CULINAR
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