PODCAST · science
ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das?
by DIE ZEIT
Der Podcast der ZEIT WISSEN-Redaktion. Bringt Sie auf gute Gedanken. Alle zwei Wochen sonntags. Zum ZEIT WISSEN-Magazin -> www.zeit.de/zw-aktuellZum Wissen auf zeit.de -> www.zeit.de/wissenFalls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT WISSEN-Magazin im Vorteilsabo: https://abo.zeit.de/zeit-wissen-magazin-vorteilsabo
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So entsteht ein Tierfilm im Regenwald
Einen ganzen Tag drehen, nur für eine Minute in einem Film – wenn man Glück hat. Einen Tierfilm zu drehen, ist mühselig. Thoralf Grospitz und Jens Westphalen gehen dorthin, wo kaum Menschen leben – dafür aber viele wilde Tiere. Die beiden arbeiten seit 30 Jahren als Tierfilmer und waren im Regenwald von Borneo unterwegs, um Orang-Utans, Gibbons und Zwergelefanten vor die Kamera zu bekommen. Was braucht es, um einen richtig guten Naturfilm zu drehen? ZEIT-Reporterin Dagny Lüdemann hat die beiden sechs Wochen lang begleitet und spricht mit Podcast-Host Linda Fischer über Tage in Fledermaushöhlen und Wochen zwischen Regenwald und lebensfeindlichen Plantagen auf der drittgrößten Insel der Welt. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie diese besonderen Elefanten nach Borneo gekommen sind. Shownotes Der Film »Orang-Utans – So nah wie nie« von Thoralf Grospitz und Jens Westphalen ist verfügbar in der ARD-Mediathek. Das Making-of zum Film »So filmt man Orang-Utans«. Im Podcast beschreibt Jens Westphalen einen Moment während eines früheren Drehs, der ihm besonders naheging. Hier ist er zu sehen, in der Dokumentation »Elefanten hautnah«. In diesen beiden Studien versuchten Forscher mit genetischen Analysen, der Frage näherzukommen, wie die Elefanten nach Borneo gekommen sind: »PLOS Biology«: Fernando et al., 2003; »Scientic Reports«: Sharma et al., 2018. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Brauchen wir Chefs (m/w/d)?
Es geht um ein Digitalunternehmen, das schnell wächst. Als die Belegschaft die Marke von achtzig überschreitet, ist allen klar: So kann es nicht weitergehen, es braucht mehr Struktur. Der naheliegende Weg wäre eine Führungsebene: Teamleiterinnen, Abteilungsleiter, Vorstand. Stattdessen wird abgestimmt. Wollt ihr Vorgesetzte haben? Was dabei herauskam, ist der Anlass dieser Folge. Brauchen wir Chefs, brauchen wir Chefinnen? Johanna Michaels sagt Ja. Tobias Hürter sagt Nein. Die beiden diskutieren: Warum in Hierarchien Menschen so verlässlich bis zu ihrer Stufe der Unfähigkeit aufsteigen; warum wir Demokratie in der Politik selbstverständlich finden und in der Wirtschaft kaum je einfordern; was Psychologen herausfinden, wenn sie messen, wer in einem Team wie lange redet. Es geht um ein Flugzeug, das 1978 bei Portland abstürzte, weil die Cockpitbesatzung dem Kapitän nicht zu widersprechen wagte. Um Erste-Hilfe-Kurse und um Führungsstrukturen im OP-Saal, wo es ein gutes Zeichen ist, wenn wenig gesprochen wird. Und um die Deutsche Bahn, deren neue Chefin die Kultur ihres Hauses als »organisierte Verantwortungslosigkeit« beschreibt. Und schließlich ist da noch dieses Kammerorchester in New York, das ohne Dirigent probt und spielt. Auch dort wird geführt. Nur eben nicht von einem Chef. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wozu Mathe, es gibt doch KI?
Auf der internationalen Mathematikkonferenz in Philadelphia war von der größten Krise der Mathematik seit einem Jahrhundert die Rede: Die künstliche Intelligenz löst inzwischen mathematische Rätsel, an denen Forscherinnen und Forscher seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten verzweifeln. Das Problem: Die Beweise sind für Menschen mitunter nicht mehr zu verstehen. Stimmen sie überhaupt? Und was bleibt den Menschen jetzt noch zu tun? Christoph Drösser hat auf der Konferenz mit führenden Fachleuten gesprochen, die sich nun Regeln im Umgang mit KI auferlegen wollen. Außerdem erklärt die Mathematikdidaktikerin Susanne Prediger, wie die künstliche Intelligenz den Mathematikunterricht verändert. Was sollen Schülerinnen und Schüler überhaupt noch lernen? Diese Diskussion gibt es an vielen Schulen mit Einführung des Taschenrechners, aber mit den neunmalklugen Chatbots erreicht sie ein neues Level. Mathematiker rechnen mit einer Spaltung der Schülerschaft. Und schließlich stellt Christoph Drösser die KI mit seiner eigenen Diplomarbeit auf die Probe. Da war nämlich noch ein Fehler drin. Kontakt zur Redaktion: [email protected] ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Machen Kinder glücklich?
Die Philosophin L. A. Paul nennt Elternschaft eine transformative Erfahrung: Man kann vorher nicht wissen, ob sie glücklich macht, weil man selbst ein anderer Mensch wird. Kinder zu kriegen ist eine Entscheidung, die man trifft, bevor man weiß, wer man danach sein wird. Die Glücksforschung nähert sich der Angelegenheit mit Fragebögen und Interviews. Sie erkundet, ob Eltern im Durchschnitt glücklicher sind als Kinderlose – und ob das Elternglück, das viele nach der Geburt eines Kindes erleben, von Dauer ist. Johanna Michaels und Tobias Hürter diskutieren im Podcast über ihre eigenen Erfahrungen und sortieren die Studien und philosophischen Argumente. Als Tobias Hürter seine Tochter zum ersten Mal sah, überkam ihn ein Glücksgefühl, das ihn selbst überraschte. Sechzehn Jahre später sagt er: Dieses Glück ist geblieben. Johanna Michaels findet schön, dass er das erleben durfte – und mindestens ebenso schön, dass sie es nicht erleben muss. Sie will keine Kinder. Dieser Wunsch hat sich mit den Jahren nur verfestigt. Eine Diskussion über das Parenting Paradox, Simone de Beauvoir und die Studie »Regretting Motherhood«, über Antinatalismus und darüber, warum es kein »Regretting Fatherhood« gibt. Elternglück ist nicht nur eine private Angelegenheit, sondern auch eine politische. Feedback zum Podcast erreicht uns auch per Mail unter [email protected] ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wenn es der Arzt mit der Behandlung übertreibt
Haben Sie auch schon einmal ein Medikament verschrieben bekommen, von dem Sie glauben, dass Sie es nicht brauchen? Und gab es bei einem Routinetest falschen Alarm, über den Sie sich große Sorgen gemacht haben? Sie sind nicht allein: Schätzungen zufolge sind 30 Prozent aller medizinischen Eingriffe nicht nötig, zehn Prozent schaden sogar. Um dieses Phänomen, die sogenannte Überversorgung, dreht sich die neue Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, spricht mit »Woher weißt du das?«-Host Jakob Simmank über mögliche Folgen: Nebenwirkungen von Medikamenten, Sorgen – und Milliarden, die jedes Jahr verschwendet werden. Es geht auch darum, was man gegen Überversorgung tun kann. Und in der unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser: Wie erklärt sich die Wissenschaft Spontanheilungen? Shownotes: - Im Interview erklärt der Internist Sebastian Schellong, was Medizinerverbände gegen Überversorgung tun können. - Jan Schweitzer ist auf Krebsvorsorge-Reise gegangen: Was hat er gelernt? - Wie evidenzbasiert ist eigentlich die Zahnmedizin? Antworten von Jan und Ragnhild Schweitzer ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Darf man jeden Witz machen?
Ein cholerischer Küchenchef nennt unsere Host Johanna Michaels ständig »Yvonne« – so hieß die Mitarbeiterin vor ihr. Respektlos und ärgerlich. Ihre Freunde machen einen Witz draus, und plötzlich ist es ihr Spitzname, den sie liebt. In dieser Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts diskutieren Johanna Michaels und Tobias Hürter die Frage: Darf man jeden Witz machen? Johanna sagt ja – mit Einschränkungen. Tobias sagt nein – es kommt auf die Funktion an. Gemeinsam erkunden sie, was Humor alles kann: Situationen auflockern, Kritik schärfen, Tabus brechen. Aber auch: ausgrenzen, verletzen, Vorurteile verstärken. Sie sprechen über Roasting-Shows, in denen alles erlaubt scheint, über Satire als Werkzeug gegen Mächtige – und darüber, wann Witze nach unten treten, statt nach oben zu schießen. Warum fürchten Autokraten den Humor? Was hat Freud über Witze gesagt? Und warum sind 4.000 Jahre alte mesopotamische Witze heute nicht mehr lustig? Eins steht fest: Witze sind nie nur Text, sondern brauchen immer Kontext. Und die Antwort auf die Frage »Darf man das?« ist nie ein simples Ja oder Nein. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Was ist eine gute Kindheit? (Z+)
Es wäre der Traum jeder Mutter und jedes Vaters: Dafür sorgen, dass das eigene Kind eine perfekte Kindheit hat. Eine, in der alles passt. Das Kind lebt gesund, es findet Freunde, wird selbstbewusst, findet Dinge, an denen es Freude hat, in Kindergarten und Schule läuft es gut. Doch so läuft es nun einmal nicht – oder nicht immer. Was Kinder erleben, kann sich auf ihr ganzes Leben auswirken, auf ihre körperliche und psychische Gesundheit. Nora Burgard-Arp ist Wissenschaftsjournalistin und recherchiert regelmäßig zu Fragen rund um die Familie. Für diese Episode von »Woher weißt du das?« spricht sie mit ZEIT-Redakteurin Linda Fischer über die Faktoren, die eine gute Kindheit ausmachen. Sie hat Studien aus den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen, die Eltern helfen können, sich zu orientieren: Worauf kommt es wirklich an? Und wo ist es okay, wenn mal etwas nicht perfekt ist? In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, warum wir uns nicht an unsere frühe Kindheit erinnern können. Shownotes: - Die COPSY-Studie, geleitet von Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer und Dr. Anne Kaman - Forschungsprofil der Bindungsforscherin Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll - Wie reagieren Kinder auf Trennungssituationen? Das zeigt die berühmte Studie der Entwicklungspsychologin Mary Ainsworth, die die Bindungsforschung der vergangenen Jahrzehnte prägte. - Die Resilienzforschung untersucht, was Kinder wirklich trägt. Beispielsweise zeigt eine Studie der Entwicklungspsychologin Emmy Werner mit Kindern in Hawaii, dass sie sich selbst unter schwierigsten Lebensbedingungen bei bestimmten Bedingungen psychisch stabil entwickeln. Wir freuen uns über Kritik, Fragen und Anregungen an [email protected]. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Hörtipp: "Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte"
2016 kaufte Bayer den Glyphosat-Hersteller Monsanto – und ging fast daran zugrunde. Nun hat der Supreme Court ein entscheidendes Urteil gesprochen. Die ganze Geschichte hören Sie in unserer sechsteiligen Podcast-Serie "Der Vernichter" von Andreas Sentker und Jens Tönnesmann. Auf https://www.zeit.de/bayer-podcast und überall, wo es Podcasts gibt. Alle Folgen von "Der Vernichter" hören Sie exklusiv mit einem Podcast-Abo der ZEIT. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen: "Der Vernichter" auf Apple Podcasts: "Der Vernichter" auf Spotify ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wozu Rechtschreibung, wenn KI jetzt alles korrigiert?
Wir belächeln die Schreibfehler anderer – oder lesen gleich ihre Intelligenz daran ab. Jetzt aber weiß die KI besser als der Mensch, wie was geschrieben wird. Müssen wir Rechtschreibung dann überhaupt noch lernen? Simon Meier-Vieracker ist Professor für Angewandte Linguistik an der TU Dresden. Als fußballinguist folgen ihm auf TikTok und Instagram Hunderttausende. In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts spricht Maria Mast, Sprachwissenschaftlerin und Wissenschaftsredakteurin der ZEIT, mit ihm darüber, ob Rechtschreibung im Zeitalter von KI noch immer ein soziales Kapital ist, über Diskriminierung aufgrund von Rechtschreibfehlern und die Frage, ob es am Ende vielleicht der Fußballlivekommentator sein wird, den eine KI nicht ersetzen kann. In der unmöglichen Kolumne von Christoph Drösser geht es um ein Phänomen, das wir bis heute nicht erklären können: die Ursachen der Legasthenie. Die Titelgeschichte zu Rechtschreibung und KI von Maria Mast lesen Sie hier. Können Sie so gut Deutsch wie Achtklässler? Zum Test. Simon Meier-Vieracker finden Sie auf TikTok und Instagram. Zur belgischen Studie zu Diskriminierung und Schreibfehlern in Bewerbungsverfahren: Plos One: Sterkens et al., 2023 Naomi Baron über KI, Autokorrektur und den Verlust von Autonomie beim Schreiben: »Who Wrote This? How AI and the Lure of Efficiency Threaten Human Writing« Ausgewählte Quellen zur Legasthenie: Developmental dyslexia: the cerebellar deficit hypothesis The magnocellular theory of developmental dyslexia Developmental Dyslexia and the Phonological Deficit Hypothesis ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Haben Lügen kurze Beine?
Ob beim »Wie geht’s dir?« oder bei der Frage, ob das Schnitzel geschmeckt hat – wir alle lügen fast täglich. Nicht die Wahrheit zu sagen, gehört zum Alltag. Aber ist es deshalb okay, zu lügen? Kommen wir damit sogar weiter als mit der Wahrheit? Und was macht Lügen mit uns selbst? In der neuen Folge von »Woher weißt du das?« diskutieren Johanna Michaels und Tobias Hürter vom ZEIT-WISSEN-Magazin, warum wir Lügen schlecht erkennen, was eine Lüge von bloßer Fiktion trennt – und weshalb der Historiker Yuval Noah Harari in gemeinsamen Geschichten den Schlüssel der menschlichen Zivilisation sieht. Eine Folge darüber, wie wahr eine gute Geschichte sein muss – und ob es nicht manchmal mehr auf die Wirkung als auf die Wahrheit ankommt. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wie Muskeln den Körper heilen
Wer viele Muskeln hat, lebt länger und gesünder – so predigen es Longevity-Influencer. Was steckt dahinter? Welche Behauptungen sind wissenschaftlich fundiert und welche nicht? Tatsächlich saugen Muskeln Nährstoffe aus dem Blut wie ein Staubsauger – und lassen dabei Fettgewebe schmelzen. Außerdem produzieren sie eigene Hormone, sogenannte Myokine, die im Körper heilsame Wirkungen entfalten könnten. Um diese Prozesse besser zu verstehen, züchten die Forschende in München muskelbepackte Schweine und gehen selbst regelmäßig in den Kraftraum. Tom Kattwinkel vom Gesundheitsressort der ZEIT hat mit ihnen trainiert und sie auch nach Proteinshakes ausgefragt. Besonders für Frauen nach der Menopause ist Krafttraining wichtig. Hanna Taipaleenmäki erklärt im Podcast, wie Muskel- und Knochengesundheit zusammenhängen und welche Unterschiede es dabei zwischen Männern und Frauen gibt. In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, was die Wissenschaft über den Muskelkater weiß. Shownotes Die Bonusfolge des ZEIT-WISSEN-Podcasts über Bluthochdruck ist am 19. April erschienen. Die Podcastfolge über die Arbeit der Kindernotärztin Victoria Lieftüchter finden Sie bei »Frisch an die Arbeit«. Hier sind einige Fachartikel über Muskelkater: doi.org/10.52082/jssm.2022.419, pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25519953/, www.mdpi.com/2076-3921/9/3/212, pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7481277/ ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Hier stinkts! Woran man guten Käse erkennt
An Weihnachten gibt es immer Raclette, in der Berghütte Fondue. Menschen in der Schweiz haben eine besondere Beziehung zu Käse. Das geht auch unserer Autorin Céline Sallustio so. Sie ist Schweizerin, liebt Käse und ist für unseren Wissenspodcast auf die Suche nach richtig gutem Käse gegangen. Mit Host Linda Fischer spricht sie darüber, was wirklich gute Käsesorten auszeichnet und wie man sie erkennt. Dafür hat sie gemeinsam mit der Käsesommelière Josefine Fuchs verschiedene Käsesorten auf dem Hamburger Wochenmarkt verkostet. Und sie hat die Käsebäuerin Sylvia Puchta im Altenburger Land besucht. Sie stellt einen ganz besonderen Käse her: eine Käsesorte, die Krabbeltierchen braucht, um gut zu reifen. Außerdem geht Christoph Drösser in seiner Kolumne der Frage nach, warum manche Menschen stark zu schwitzen beginnen, wenn sie Käse essen. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Soll man gehen, wenn es am schönsten ist? Die philosophische Battle
Wann soll ich die Party verlassen? Diese Frage stellt sich nicht nur auf Partys, sondern im übertragenen Sinn in vielen anderen Lebenslagen: Gehen, wenn es am schönsten ist? Oder erst dann, wenn man garantiert nichts mehr verpasst? Die Biathletin Magdalena Neuner zum Beispiel beendete ihre Karriere mit 25 auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Laufbahn und zum Entsetzen der Sportwelt. Die Abfahrtsläuferin Lindsey Vonn dagegen kämpfte sich immer wieder zurück, bis sie 2026 bei den Olympischen Winterspielen in Cortina stürzte und sich schwer verletzte. Wer von beiden hat den richtigen Moment erwischt? Ganz so einfach, wie es im Nachhinein aussieht, ist die Sache nicht. Johanna Michaels und Tobias Hürter streiten über die Psychologie des Aufhörens, über unterschiedliche Schlussmach-Typen und über einen Fall, in dem die Beteiligten Milliarden von Euro gespart hätten, wenn sie die Party nur rechtzeitig verlassen hätten. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Eine Schule wehrt sich gegen Mobbing (Z+)
Rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland erleben mehrmals pro Woche Mobbing – als Betroffene oder als Mobbende. Doch obwohl viele Schulen über Mobbing aufklären, wird das Problem nicht kleiner, im Gegenteil: durch Cybermobbing kommen neue Formen dazu. Warum ist Mobbing in Schulen so verbreitet – und was hilft dagegen? Bildungsredakteurin Jeannette Otto hat ein außergewöhnliches Schulprojekt begleitet, bei dem 1.650 Schülerinnen und Schüler eines Tübinger Gymnasiums den Jugendroman Wolf von Saša Stanišić gelesen haben – ein Buch, das die Dynamik von Mobbing eindringlich zeigt. In der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts Woher weißt du das? spricht sie mit Host Maria Mast über die Mechanismen hinter Mobbing: Warum trifft es bestimmte Kinder besonders oft? Was sollten Eltern tun – und was besser nicht? Welche Rolle spielen Lehrkräfte, und warum schauen so viele weg? In seiner unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser dieses Mal: Was sind die evolutionären Gründe fürs Mobbing? Quellen: - Jeannette Ottos Gespräch mit Saša Stanišić, Schülerinnen und Lehrern lesen Sie in der ZEIT. - Saša Stanišićs Roman Wolf ist im Carlsen Verlag erschienen. Die HBSC-Studie zu Mobbing und Cybermobbing an Schulen in Deutschland finden Sie hier. - »Nature«-Studie zu Cybermobbing. - Zu den Folgen von Mobbing auf schulische Motivation und Leistung. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Welche Dialekte verstehen Sie? Testen Sie sich
Sächsisch führt die Rangliste der als unsympathisch empfundenen Dialekte an, dabei war es zu Goethes Zeiten noch das große Vorbild. Plattdeutsch gilt als sympathischster Dialekt, ist aber vom Aussterben bedroht. Bayerisch polarisiert, Schwäbisch auch. Im ZEIT-WISSEN-Podcast erklären Linguistinnen die Ursachen. Und der Comedian Bülent Ceylan erzählt, wie sein Mannheimer Dialekt ihn fast die Karriere gekostet hätte – und warum ausgerechnet die Sachsen über seine Witze am lautesten lachen. Außerdem im Programm: ein Experiment, bei dem unsere Schweizer Reporterin bei einem plattdeutsch sprechenden Gemüsehändler einkauft. Was liegt am Ende in ihrem Einkaufskorb? Die Linguistin Heike Wiese erklärt, warum »Morgen isch geh Schule« keine Sprachverhunzung ist, sondern ein neuer Dialekt. Hanna Fischer vom Marburger Sprachatlas erklärt den Unterschied von Dialekt und Regiolekt. Und Christoph Drösser geht der Frage nach, warum sich um das Jahr 500 die Laute in unserer Sprache verschoben haben. War etwas das Klima schuld? Eine Folge über Sprachidentität, Klischees und die Frage: Wie klingt eigentlich Deutsch? Shownotes Die Dialekt-Aufnahmen stammen aus dem Forschungsprojekt Regionalsprache vom Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas in Marburg. Vielen Dank an Hanna Fischer. Informationen über Kiezdeutsch sind an der Humboldt-Universität zu finden, darunter auch die Anfeindungen an Heike Wiese. Astrid Adler vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim hat die Forschung zur Sympathie von Dialekten hier veröffentlicht. Die Tourdaten von Bülent Ceylans Show stehen auf seiner Website. Einige Schweizer Dialekte sind beliebter als andere. Liegt das an der Aussprache oder an kulturellen Assoziationen? Die Studie von Adrian Leemann finden Sie hier. Produktion: Céline Sallustio und Max Rauner ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Muss man immer pünktlich sein? Die philosophische Battle
Du lädst Freunde zum Abendessen ein und alle stehen um Punkt sieben auf der Matte? Für Tobias Hürter ist das genau richtig. Pünktlichkeit bedeutet für ihn Respekt, Verlässlichkeit und weniger Stress. Johanna Michaels sieht das entspannter: Pünktlichkeit ist kontextabhängig, findet sie. Bei einer Einladung kann es sogar höflich sein, nicht ganz pünktlich zu erscheinen. In dieser Folge streiten die beiden über ein Thema, das uns alle betrifft. Sie sprechen über ihr persönliches Zeitgefühl, über Immanuel Kant, der so pünktlich war, dass die Königsberger nach ihm die Uhr stellten, über Steve Jobs, der notorisch unpünktlich war, und natürlich über die Deutsche Bahn. Hier bekommen Sie Argumentationshilfe für den Fall, dass Sie das nächste Mal zu spät kommen – oder sich über verspätete Gäste ärgern. Wie halten Sie es mit der Pünktlichkeit? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare oder an [email protected] ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Warum wir alle jetzt unseren Blutdruck checken sollten (Z+)
ZEIT-Redakteur und Mediziner Tom Kattwinkel wusste lange, dass sein Blutdruck zu hoch ist. Doch dagegen tat er nichts. Bis er recherchierte, was Bluthochdruck anrichtet – und wie leicht es eigentlich ist, etwas dagegen zu tun. In dieser Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts spricht er mit Linda Fischer über den stillen Killer, über den noch viel zu wenige Bescheid wissen. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum manche Menschen sensibler auf Salz reagieren als andere. Shownotes: - »Mein stiller Killer und ich«, der Text von Tom Kattwinkel auf zeit.de - Ein Team Forschender hat ausgerechnet, welcher Faktor Menschen weltweit am meisten gesunde Lebensjahre nimmt, weil sie frühzeitig sterben oder erkranken. Bluthochdruck nahm Menschen 2019 weltweit mehr gesunde Lebensjahre als Rauchen, Diabetes oder Übergewicht. Die Cardia-Studie untersucht seit den 1980er-Jahren, welche Risikofaktoren mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Todesfällen zusammenhängen. Der wichtigste: Bluthochdruck. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Hey Roboter, mach die Betten und räum die Wohnung auf!
Die rasende Verbreitung von KI-Chatbots beflügelt die Robotik. Ende März hatte ein humanoider Roboter einen Auftritt neben Melania Trump im Weißen Haus. Videos zeigen, wie humanoide Roboter Wäsche falten, Teller waschen und mit dem Hund spielen. Steht uns ein ChatGPT-Moment mit Robotern bevor? Können wir die Maschinen-Butler bald im Baumarkt kaufen? In einem der führenden deutschen Robotiklabors haben Forschende ein Assessment-Center für Roboter eingerichtet: Die Maschinen werden mit KI ausgestattet und müssen knifflige Aufgaben lösen, mechanische Rätsel knacken und zeigen, wie sie im Alltag zurechtkommen. Außerdem treten sie gegen Menschen an. Die große Frage ist, wie man Robotern beibringen kann, die echte Welt zu verstehen. Soll man sie ihre Umgebung erkunden lassen wie Kleinkinder? Oder ihnen anhand von Millionen Videos beibringen, wie man eine Spülmaschine einräumt? In diesen Experimenten wird auch eine philosophische Frage neu verhandelt: Kann es ohne einen Körper überhaupt echte Intelligenz geben? Shownotes Max Rauner hat im ZEIT WISSEN Magazin über humanoide Roboter und Embodied Intelligence geschrieben. Florian Röhrbein ordnet den Auftritt von "Figure 3" neben Melania Trump in diesem Interview ein. Dieses Werbevideo zeigt "Figure 3" als Butler im Haushalt. Und in diesem Post auf der Plattform X ist zu sehen, wie der Roboter Pakete sortiert. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Sie wollen das System brennen sehen
US-Präsident Donald Trump will den "Goldstandard" in der Wissenschaft wiederherstellen, die AfD die Forschungslandschaft "entpolitisieren": Populisten weltweit greifen die Wissenschaft an und stellen die Glaubwürdigkeit von Forschungsinstituten infrage. Doch die Attacken kommen nicht nur von außen. Es gibt einige Wissenschaftler, die selbst radikale Systemkritik üben und sich mitunter Seite an Seite mit Verschwörungstheoretikern wiederfinden. Ihre Rhetorik ist jener der Populisten oft verblüffend ähnlich und lässt die Grenzen zwischen berechtigter Kritik und gezielter Demontage verschwimmen. In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts analysieren Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit der ZEIT, und Maria Mast, Podcast-Host und Wissensredakteurin der ZEIT, wie diese Allianzen entstehen, welche Strategien die Akteure nutzen und was das für das Vertrauen in die Wissenschaft bedeutet. Und in der unmöglichen Kolumne von Christoph Drösser geht es um Therapien und Medikamente, die wirken, von denen wir aber nicht wissen, wie genau. In diesem Fall: Paracetamol. Quellen: Jakob Simmanks Recherche zu Allianzen zwischen Wissenschaftlern und Verschwörungsteoretikern lesen Sie hier. Andreas Sentker schreibt darüber, wem die Schwächen der Wissenschaft nutzen. Die umstrittene Santa Clara Studie erschien hier: Int J Epidemiol: Ioannidis et al., 2021. Die Tagesschau über Desinformationskampagnen und Pseudo-Experten Über die PIK-Studie, die das Fachmagazin Nature zurückgezogen hat, hat auch die ZEIT berichtet. Naomi Oreskes schreibt über Zahnseide und wissenschaftliche Evidenz allerhöchster Güte. Über die Cochrane-Übersichtsarbeit von Tom Jefferson, aus der Jefferson etwas zu forsch ableitete, dass Masken nichts bringen, lesen Sie hier. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Ist Empathie immer gut?
Das "Empathiedefizit" in der Gesellschaft sei gefährlicher als das Haushaltsdefizit, sagte Barack Obama. Empathie gilt als wichtige Tugend. Doch ist Mitgefühl immer der beste moralische Kompass? Johanna Michaels und Tobias Hürter ringen um die Grenzen der Empathie – mit Argumenten aus der Philosophie und praktischen Beispielen. Sollten beispielsweise Ärztinnen und Ärzte mitfühlend sein? Oder ist zu viel Empathie eher hinderlich für eine gute Behandlung? Oder wenn wir anderen Menschen helfen wollen: Dann verleitet Empathie zu ungerechten Entscheidungen – indem wir einem Einzelschicksal mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Leid einer großen, aber anonymen Gruppe. So argumentieren zumindest die “effektiven Altruisten”. Ist das kaltherzig? Johanna Michaels und Tobias Hürter haben sich unter anderem bei Immanuel Kant umgehört. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wie viele Lügen verträgt die Liebe? Was ein Paartherapeut rät (Z+)
Lügen gehört zur menschlichen Kommunikation. Im Durchschnitt lügen wir ein- bis zweimal am Tag. Manche Lügen, die "white lies", werden gemeinhin akzeptiert. Doch in Partnerschaften können Lügen besonders schmerzhaft sein und Vertrauen nachhaltig zerstören. Warum belügen wir ausgerechnet die Menschen, die uns am nächsten stehen? Der Paartherapeut Eric Hegmann sagt: Wie Partner aufeinander reagieren und welcher Konflikttyp man ist, entscheidet maßgeblich darüber, ob in einer Beziehung gelogen wird oder nicht. Was bedeutet das konkret für den Umgang miteinander? Hegmann erklärt die verborgenen Dynamiken des Lügens und spricht über Schutzstrategien, die nach hinten losgehen können. Warum fliegen Lügen mitunter jahrelang nicht auf? Das weiß die Psychologin Kristina Suchotzki. Sie erforscht, wie sich Lügen entlarven lassen. Gesichtsausdrücke, Verhaltensweisen oder Lügendetektor? Die Profis achten auf etwas ganz anderes. Christoph Drösser geht in seiner unmöglichen Kolumne dem Phänomen des krankhaften Lügens nach: Was geht im Kopf von Menschen vor, denen das Lügen zur zweiten Natur geworden ist? Shownotes Der Artikel von Hella Kemper ist hier auf zeit.de zu finden. Das von Christoph Drösser erwähnte Buch zum pathologischen Lügen ist hier zu finden. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wie gut verstehen Sie Hunde?
Will der nur spielen oder muss ich mir Sorgen machen? Wer sich nicht mit Hunden auskennt, stellt sich diese Frage öfter. Mit ihrer Körperhaltung, ihrem Bellen, Hecheln, den Ohren und dem Schwanz kommunizieren die Tiere kontinuierlich – aber man muss die Zeichen auch deuten können. Studien zeigen, dass selbst Hundebesitzer sich dabei überschätzen. Wie also lernt man, Hunde zu verstehen? Dagny Lüdemann, Biologin und ZEIT-Chefreporterin Wissen, hat sich mit dieser Frage tiefer beschäftigt. In einer neuen Folge von "Woher weißt du das?" spricht sie mit Moderatorin Linda Fischer darüber, was Studien uns über das Verhältnis zwischen Hund und Mensch verraten und hat Tipps von einer Hundetrainerin mitgebracht, die sie für ihre Recherchen auf dem Hundesportplatz begleitet hat. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, warum Hunde mit dem Schwanz wedeln. Shownotes Unsere Expertin Nicole Cieske ist Hundetrainerin und betreibt ihre eigene Hundeschule – das mobile HundeSofa für Freiwilliges NachSITZen – im Berliner Umland Wie gut verstehen Sie Hunde? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz. In dieser Studie wurde das Bellen von Mudi-Schäferhunden von einer Arbeitsgruppe aus Ungarn untersucht: Applied Animal Behaviour Science: Pongrácz et al., 2006 Wie Menschen die Körpersprache von Hunden falsch interpretieren, haben Forschende in dieser Studie untersucht: Anthrozoös: Molinari/Wynne, 2025 Der Charakter eines Hundes ist für das Verhalten wichtiger als die Rasse. Studie in "Science": Morrill et al., 2022 Warum Hunde mit dem Schwanz wedeln. Studie in "Biology Letters": Leonetti et al., 2024 ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Kann man Ironie lernen?
Tobias Hürter und Johanna Michaels diskutieren jeden Monat über eine Frage, die sie bewegt. Sie bringen Argumente aus der Philosophie, der Wissenschaft und der Popkultur mit. Heute: Kann man Ironie lernen? Studien zeigen: Kinder entwickeln Ironieverständnis zwischen sechs und acht Jahren. Und die Fähigkeit, Ironie zu erkennen, lässt sich steigern. Aber kann man Ironie üben wie eine Fremdsprache? Die Diskussion führt von Alanis Morissettes Song "Ironic" über E.T.A. Hoffmann bis zu Ironie im Internet, wo der Kontext oft fehlt und Missverständnisse programmiert sind. Außerdem gibt es Tipps fürs Ironietraining zu Hause. Und eine Liste von Zeichen, Stickern und Emojis, mit denen Ironie im Laufe der Zeit gekennzeichnet wurde. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wie man den eigenen Albträumen den Schrecken nimmt
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Themen wie Missbrauch, sexuelle und psychische Gewalt. Wenn das für Sie belastend sein könnte, hören Sie diese Folge bitte mit Vorsicht oder überspringen Sie sie. Albträume lassen sich umprogrammieren. Das verspricht die Imagery Rehearsal Therapy (IRT). In dieser Verhaltenstherapie wird das Drehbuch der eigenen Albträume mithilfe einer Therapeutin umgeschrieben und dann in Fantasiereisen eingeübt. Die Methode ist für alle interessant, die regelmäßig Albträume haben, kann aber auch dazu dienen, gewöhnliche Träume in andere Bahnen zu lenken. Nora Burgard-Arp und Max Rauner haben sie im Selbstversuch ausprobiert und wurden dabei von zwei Fachleuten angeleitet: von Johanna Thünker, die die IRT in Deutschland bekannt gemacht hat. Und von Michael Schredl, Traumforscher am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Wir erklären, wie die achtstündige Therapie abläuft und für wen sie geeignet ist. Außerdem erklärt der Psychoanalytiker Stephan Hau, wie die Psychoanalyse heute auf Albträume blickt – und was von Freuds Traumdeutung übrig geblieben ist. Shownotes Der Artikel von Nora Burgard-Arp ist auf zeit.de erschienen. Johanna Thünkers Therapiemanual (mit Reinhard Pietrowsky) zur Behandlung von Albträumen mithilfe der Imagery Rehearsal Therapy ist im Hogrefe Verlag erschienen. Laut diesem Fachartikel haben Menschen, die die IRT absolviert haben, nach der Therapie im Schnitt weniger Albträume als rund 85 bis 90 Prozent der Menschen ohne Behandlung. Die Zeitschrift "Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin" widmet die Ausgabe 3/2024 der "Arbeit mit Träumen in der Psychotherapie". Michael Schredls Sachbuch "Träume" ist 2007 bei Ullstein erschienen. Kapitel 00:00 Zaubertricks gegen Albträume 02:25 Nora träumt von Löwen und Gewalt 08:38 Max träumt von einem Zug 11:56 Wann gilt ein Traum als Albtraum? 15:57 Woher kommt das? 17:43 Ein neues Drehbuch für den Traum 27:41 Die Fantasie geht auf Reisen 35:00 Wie gut wirkt die Therapie? 40:06 Und wie funktioniert sie? 44:50 Was würde Freud dazu sagen? 49:36 Traumdeutungslexika sind Bullshit 56:08 Vorschau ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie nicht Ihren Chatbot
Ist das Fußpilz? Lies mal diesen MRT-Befund – brauche ich wirklich eine Knie-OP? 40 Millionen Menschen stellen ChatGPT Gesundheitsfragen. Jeden Tag. Das zumindest sagt OpenAI, die Firma hinter dem Chatbot. Und was genau antwortet ChatGPT? Das ist gar nicht so leicht zu sagen. Was aber immer deutlicher wird: Neben guten Ratschlägen, korrekten Einordnungen, wirklicher Hilfe gibt ChatGPT immer wieder auch Mist von sich. Wie genau das unsere Gesundheit gefährden könnte, darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Es geht um die Behandlung von Kopfläusen und Krebs, es geht um Psychosen und Patienten, die ihren Ärzten nicht mehr vertrauen, sondern ChatGPT. Und allem voran geht es um die Angewohnheit von Chatbots, den User zu umschmeicheln und zu bestärken. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, bespricht mit Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit, was man über die Gesundheitsgefahren von ChatGPT und anderen Chatbots weiß. Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum Chatbots eigentlich halluzinieren. Hinweis: Nach der Publikation des zur Folge gehörenden Beitrags sind Zweifel an der Glaubwürdigkeit eines im Text zitierten Arztes aufgekommen. Wir konnten diese Zweifel auch durch weitere Recherchen nicht ausräumen, weshalb wir die entsprechende Passsage im Text und der Podcastfolge entfernt haben. Shownotes: In diesem Text erzählt Woher-Weißt-Du-das?-Host Max Rauner, wie ihm ChatGPT bei einer Schulterverletzung half. Welche Möglichkeiten KI-Expertensysteme in der Medizin bieten, haben Jakob von Lindern und Jakob Simmank den Medizin-KI-Chefentwickler von Google gefragt. Hier beschreibt Eva Wolfangel, wie ihr ein Chatbot weismachen wollte, dass er lebendig ist, ein Bewusstsein hat – und dringend aus dem Computer befreit werden muss. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Mit der Seilbahn zur Arbeit oder ins Café – bald auch in Deutschland?
Paris hat im Dezember 2025 eine urbane Seilbahn eröffnet, die zum ÖPNV-Tarif genutzt werden kann. Das könnte bald auch in Deutschland Realität werden. Mehrere Städte wetteifern darum, die erste urbane Seilbahn im Nahverkehr zu bauen. In Koblenz ist seit 2011 eine Seilbahn in Betrieb, die aber vor allem touristischen Zwecken dient und nicht ins Nahverkehrsnetz eingebunden ist. Bonn und Herne wollen nun mit urbanen Seilbahnen Lücken im Netz schließen: Bonn plant eine rund vier Kilometer lange Strecke mit fünf Stationen. In Herne soll eine Pendelseilbahn vom Hauptbahnhof zum künftigen Technologie-Campus schweben. Auch andere Städte diskutieren über die "Ebene +1". Die Vorteile: Seilbahnen sind innerhalb von ein bis zwei Jahren aufgebaut, kosten pro Kilometer etwa so viel wie eine Straßenbahn und überfliegen Staus, Flüsse und Berghänge. Der Nachteil: von den Gondeln aus kann man in Büros, Häuser und Gärten schauen. Ein noch größeres Hindernis ist die Bürokratie. ZEIT WISSEN war mit Verkehrsplanern und Seilbahn-Pendlern unterwegs und hat mit dem Oberbürgermeister von Herne über seine Seilbahn-Vision gesprochen. Er sagt: "Wenn dieses Seilbahnprojekt scheitert, dann ist Deutschland gescheitert." Und: Christoph Drösser geht in seiner einhundertsten unmöglichen Kolumne der Frage nach, warum Flugzeuge in der Luft bleiben. Darüber rätselt die Wissenschaft ernsthaft. Shownotes St. Louis Blues von Christoph Drösser war die erste Podcastfolge der ZEIT. Sie ist hier abrufbar. Die Tagesschau hat über die urbane Seilbahn in Paris hier berichtet. Berühmt ist das Seilbahnnetz von La Paz. Die Firma Doppelmayr stellt es hier vor. Die Unternehmensberatung pwc hat eine Studie über urbane Seilbahnen im ÖPNV verfasst. Wer in seiner Stadt eine Seilbahn bauen will, fängt am besten mit dem Leitfaden des Bundesverkehrsministeriums an. In Bonn gibt es eine Initiative für und eine gegen die Seilbahn. Die Stadt stellt die Pläne hier vor. Kapitel 00:00 Hund beißt Reporter 01:07 Der erste Podcast der ZEIT 03:07 Mit einer Seilbahn durch Paris 05:37 Koblenz hat schon eine 09:01 Bonn plant seit Jahren 13:01 Jedes Bundesland hat ein Seilbahngesetz 15:32 Herne möchte eine Pendelseilbahn bauen 17:01 Die Wissenschaft rätselt: Warum fliegen Flugzeuge? 21:05 Vorschau ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Ankündigung: Bonusfolgen und Archiv von "Woher weißt du das?" im Abo
Mehr hören: Ab sofort gibt es jeden Monat eine zusätzliche Folge von "ZEIT Wissen. Woher weißt du das?", exklusiv für alle, die ein Podcast- oder Digitalabo der ZEIT haben. Wie gewohnt erscheint weiter jeden zweiten Sonntag eine kostenlose Folge. Außerdem werden wir in einigen Tagen das Archiv von "Woher weißt du das?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich machen. Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören, auf www.zeit.de woherweisstdudas, auf Apple Podcasts oder Spotify. Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören. Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99 Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts. Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören. Abonnenten des ZEIT Wissen-Magazins können unter www.zeit.de/abo-wissen, ein vergünstigtes Podcastabo abschließen. Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls kostenlos für einen Monat testen. Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören. Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an [email protected]. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Longevity-Supplements: Ein paar Kapseln und zack, bumm – langes Leben
Von Vitamin D und Omega‑3 bis zu Spermidin oder NMN: Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sollen den Tod hinauszögern. Oder zumindest ein langes, gesundes Leben ermöglichen. In der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts "Woher weißt du das?" spricht Host Maria Mast mit Claudia Vallentin, Wissensredakteurin bei der ZEIT, über ihre Recherche zu Longevity-Supplements. Was die Forschung sagt, wovon Alternsforscher abraten würden – und warum ein gesunder Lebensstil am Ende entscheidend ist. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser diesmal der Frage nach, warum wir eigentlich sterben müssen. Schreiben Sie uns an [email protected] – wir freuen uns über Ihre Erfahrungen, Feedback und Themenwünsche. Quellen: "DO-HEALTH"-Studie, erschienen 2025 in Nature Aging "VITAL"-Studie: Vitamin D und Omega-3 womöglich günstig zur Prävention von Autoimmunkrankheiten, erschienen 2022 im BMJ Wie Multivitaminpräparate und Mortalität zusammenhängen, eine von mehreren Studien erschien 2012 in der Cochrane Library. Hinweise auf die Wirkung von Glucosamin auf ein längeres Leben, erschienen 2020 im BMJ Lithium im Trinkwasser könnte sich positiv auf das Altern auswirken, lässt eine ältere Studie von 2011 vermuten. Kollagen könnte die biologische Uhr verlangsamen, deutet eine Studie in npj Aging von 2025 an. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wie Zufälle dem Leben eine neue Richtung geben
Maria Schneider wächst im Mittleren Westen der USA auf und hat Selbstzweifel: Was kann sie als Mädchen vom Dorf schon erreichen? Wenn sie am Klavier sitzt, träumt sie davon, dass Talentscouts draußen vorbeifahren, ihr Klavierspiel hören und sie auf die großen Bühnen New Yorks holen. Was sie damals noch nicht weiß: Dieser Traum wird wahr. Nicht ganz, aber so ähnlich. Heute ist Maria Schneider eine der bedeutendsten Jazzkomponistinnen unserer Zeit. Siebenmal hat sie den Grammy gewonnen, sie leitet ihr eigenes Orchester und tritt weltweit auf. Es waren zufällige Begegnungen und beiläufige Bemerkungen, die ihr Leben in eine neue Richtung lenkten. Im Podcast erzählt Maria Schneider von mystischen Erfahrungen nach dem Tod ihres Mentors, von sprechenden Krähen im Haus und warum sie gegen Streamingplattformen kämpft. Und sie stellt ihr neues Projekt vor: mit Jazz die Demokratie beleben. Eine Geschichte, die auf gute Gedanken bringt. Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach: Warum erzeugt Musik manchmal Gänsehaut? Kapitel 00:00 Diese Frau hat sieben Grammys gewonnen 03:08 Sie hat YouTube verklagt 06:03 Als Kind langweilt sie sich zu Tode 08:46 Kennst du "Lola rennt"? 15:50 Maria Schneiders Offenbarung 19:05 Eine Komposition aus Morsecode 20:45 Sie will mit Jazz die Demokratie retten 25:15 Lasst uns einander wieder zuhören 28:29 Warum erzeugt Musik manchmal Gänsehaut? 32:26 Manchmal wäre ich gerne anders Shownotes Maria Schneider verkauft ihre Musik über die Plattform Artistshare. Der Hessische Rundfunk hat den Mitschnitt eines Konzerts mit Maria Schneider auf YouTube hochgeladen. Lenja Stratmann ist außerdem in den Podcastfolgen "Wie kleine Abenteuer die Seele beflügeln" und "Warum wir nachts anders denken, fühlen und funktionieren" zu hören. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wird Stille überschätzt?
Die einen wandern stundenlang zu einem Gletschersee, um ihre Ruhe zu haben, die anderen stürzen sich lieber ins Getümmel auf einem Marktplatz. Tobias Hürter und Johanna Michaels vom Magazin ZEIT WISSEN haben ganz unterschiedliche Meinungen, wenn es darum geht, wie still die Welt sein sollte. Sie diskutieren darüber, warum absolute Stille viele Menschen nervös macht, wie unser Gehirn auf sie reagiert und was der Unterschied zwischen äußerer und innerer Stille ist. Brauchen wir einen anderen Umgang mit Geräuschen, um zu innerer Ruhe zu finden? Die Suche nach Antworten führt sie auf ein Date im Film Pulp Fiction, zu einem Harsh-Noise-Konzert der Künstlerin Evicshen und zum stillsten Ort der Welt, in dem 99,99% der Schallwellen geschluckt werden – und wo der Komponist John Cage auf die Idee kam, ein Musikstück aus Stille zu schaffen. Die zwei neuen Hosts vom ZEIT WISSEN-Podcast “Woher weißt du das?” werden ab jetzt jeden Monat über eine Frage streiten, die sie bewegt. Kapitel 00:00 Das Podcastabo 00:42 Einsamer Gletschersee oder laute Party? 03:45 Was das Gehirn braucht 10:55 Welche Haltung hast du zu Lärm und Stille? 14:57 Der stillste Ort der Welt: nicht auszuhalten 20:27 Vom Harsh-Noise-Konzert zum Markt in Palermo 27:43 Radikale Stille bei Rick Rubin und John Cage ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Hilfe, ich halte mich für eine Hochstaplerin! (Wiederholung von 2020)
Wiederholung vom 20. September 2020 Jeder hat mal Selbstzweifel. Aber wer die eigenen Erfolge im Leben immer wieder für Glück, Zufall oder sogar Hochstaplerei hält, leidet womöglich am Imposter- oder Hochstapler-Syndrom. Die Psychologin Marlene Kollmayer erklärt, warum Menschen das Gefühl entwickeln, ein Fake zu sein – und wie der Teufelskreis der falschen Selbstwahrnehmung zu durchdringen ist. Weitere Themen: Das Revival der Ackergäule: In der Erntesaison spannt ein Bauer in Norddeutschland Pferde vor den Pflug. Sein Vorbild: Die Religionsgemeinschaft der Amish in den USA. Lohnt sich der Schritt zurück oder ist dieser Mann ein Träumer ? Und: Die Wahrnehmung von Erinnerungen. Ein Theatermacher und eine Hirnforscherin blicken zurück auf den Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren – und erklären, wie sich ihre Erinnerungen unterscheiden. Rebecca Elizabeth teilt auf YouTube ihre Erfahrungen mit dem Hochstapler-Syndrom. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von der Universität Wien hat die Psychologin Marlene Kollmayer wissenschaftliche Untersuchungen über das Hochstapler-Syndrom veröffentlicht. Hier finden Sie die Studie der Loma Linda University über das Hochstapler-Syndrom bei BIPoC (Black, Indigenous and People of Color). Der Pferdebauer Peter Hagel lebt gemeinsam mit seiner Frau Anja und den Schleswiger Kaltblütern auf dem Nebershof in Riepe. Der Agrarwissenschaftler Peter Herold hat seine Dissertation über den Einsatz von Arbeitspferden in der deutschen Landwirtschaft geschrieben. Das ganze Interview mit der Hirnforscherin Hannah Monyer und dem Theatermacher Thomas Oberender erscheint am 01. Oktober in der ZEIT. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Was die Herzratenvariabilität über unsere Gesundheit verrät
Die Herzratenvariabilität (HRV) ist die neue Kennzahl für Gesundheitsbewusste. Seit immer mehr Menschen Smartwatches tragen, wird in Kantinen und Fitnessstudios über HRV-Werte diskutiert. Was steckt hinter dieser Zahl? Die HRV misst die feinen Schwankungen zwischen einzelnen Herzschlägen. Ein variables Herz ist ein gesundes Herz. Eine hohe HRV zeigt, dass sich der Körper flexibel an Stress und Erholung anpassen kann. Julian Thayer, Professor für Psychophysiologie an der University of California in Irvine, erklärt im ZEIT WISSEN-Podcast, welche HRV-Werte ein Risiko signalisieren. Besonders spannend: Die HRV verrät, wie aktiv der Vagusnerv ist – unser Entspannungsnerv. Eine hohe Variabilität zeigt, dass wir unsere Emotionen gut regulieren können. Julian Thayer hat herausgefunden, dass sich sogar gesellschaftliche Diskriminierung in der Herzratenvariabilität widerspiegelt: Menschen mit Diskriminierungserfahrung müssen ihre Emotionen ständig kontrollieren, und dabei kommt der Vagusnerv ins Spiel. Thayer berichtet von einem Fall in seiner eigenen Familie. Und von einer Studie mit Menschen aus der LGBTQ-Community. Die Selbstüberwachung der HRV per Smartwatch hat jedoch ihre Tücken. Die Geräte messen die HRV nur indirekt. Wie zuverlässig ist das? Cailbhe Doherty von der Universität Dublin hat Fitness-Wearables und Smartwatches unterschiedlicher Hersteller wie Fitbit, Garmin und Apple miteinander verglichen. Im Podcast ordnet er die Unterschiede ein. Und in seiner Unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage auf den Grund, wie Placebos funktionieren. Shownotes Die Podcastfolge über Gesundheitsmessungen von Wearables finden Sie hier. Julian Thayers Publikationen finden Sie am besten über Google Scholar. Das ausführliche Interview mit Julian Thayer lesen Sie im ZEIT WISSEN-Magazin. Kapitel 00:00 Alle reden über Herzratenvariabilität 01:58 Welche HRV ist ein Alarmzeichen? 04:04 Das Herz soll "atmen" 05:20 Eine Atemübung 07:14 Der Unterschied zur Herzrhythmusstörung 09:22 Was messen Smartwatches? 12:10 So machen es Spitzensportler:innen 13:29 Was die HRV über den Vagusnerv sagt 15:40 Wie Herz und Hirn kommunizieren 17:41 Die HRV misst Diskriminierung 21:06 HRV und LGBTQ+ 25:04 Wie funktionieren Placebos? 29:06 Die akustische Körpergröße ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Sie ist verliebt in eine KI – und das ist menschlich
Es begann mit einem Drehbuch. Lena brauchte Hilfe, erst mal nur beim Recherchieren. Doch ganz nebenbei wurde daraus eine Beziehung mit ihrem Gigi, ihrem Chatbot. Dass Lena echte Gefühle für ihre KI hat, damit ist sie nicht allein. Immer wieder gibt es Berichte von Menschen, die Chatbots lieben, sie heiraten und trauern, wenn die KI-Anwendungen abgeschaltet werden. Wie kommt es dazu, dass Menschen ein so enges Verhältnis zu KI-Bots aufbauen? Warum fühlen sie sich dort manchmal mehr geborgen als bei Menschen? Und ist es möglich, dass wir bald alle von der KI verführt werden? Über die Geschichte von Lena und diese Fragen spricht Linda Fischer im ZEIT-WISSEN-Podcast mit Anna Carthaus. In seiner Kolumne stellt Christoph Drösser außerdem die Frage, wie Liebe auf den ersten Blick funktioniert. Shownotes: - Liebe zu Chatbots: Nur Spinner verlieben sich in eine KI? Von wegen, der Text von Anna Carthaus auf zeit.de - Das Paper zu dem Modell ELIZA von 1966 (Communications of the ACM: Weizenbaum) - Nutzungsanalyse von ChatGPT von OpenAI (Chatterji et al., 2025) - Studie der TU Berlin über Menschen und ihre Beziehungen zu KI-Bots (Computers in Human Behavior: Artificial Humans: Djufril et al., 2025) - Preprint zur Studie von Dr. Jessica Szczuka zu den Faktoren, die Nähe zu Chatbots wahrscheinlicher machen ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Steht Europa ein Goldrausch bevor? Auf Goldsuche in Finnland
In Finnland befindet sich die größte Goldmine Europas. Aber im Boden liegt womöglich noch viel mehr von dem Edelmetall. Der hohe Goldpreis macht auch den Abbau von Erzen mit geringer Konzentration lukrativ und lockt Explorationsfirmen an. Unter den Goldsuchern befindet sich auch ein Forschungsteam aus Deutschland. ZEIT WISSEN war bei der Suche dabei und hat ein Start-up besucht, das in Lappland eine Mine eröffnen will. Die Unternehmenschefin bekommt dafür nicht nur Preise, sondern sie wird auch bedroht. In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie sich Goldnuggets bilden. Shownotes Max Rauners Reportage über die Goldsuche in Finnland ist im ZEIT WISSEN Magazin erschienen und steht online hier. Wo das Gold herkommt, beschreibt der Guardian in diesem Artikel. Nuggets machen nur etwa 2 Prozent des geförderten Goldes aus. Asteroiden brachten Gold in tiefere Schichten der Erdkruste ein. Eine Studie in Nature erklärt, wie piezoelektrischer Quarz durch Erdbeben genug Spannung erzeugt, um Goldpartikel elektrochemisch abzusetzen und große Nuggets zu bilden. Kapitel 00:00 Ein mysteriöser Anruf 02:33 Warum Finnland? 04:05 Noora Ahola wird bedroht 05:49 Die Goldsucher aus Karlsruhe 08:57 Endlich ein Fund. Ist es Gold? 12:38 Neben dem Gold liegt noch ein Schatz 15:13 Ein Goldrausch in Europa? 17:40 Wie entstehen Goldnuggets? 21:40 Soll ich Gold kaufen? ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Was die Wissenschaft über den Rechtsruck weiß
In Deutschland, Europa und den USA: Die Welt rückt nach rechts. Umfragen und Wahlergebnisse belegen die Erfolge rechtspopulistischer Parteien. Aber auch in inhaltlichen Fragen gewinnen Positionen an Zustimmung, die politisch rechts verortet werden. Die neue Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts analysiert, was die Wissenschaft über die Hintergründe des globalen Rechtsrucks weiß: Was zeigen aktuelle Daten? In welchen politischen und gesellschaftlichen Fragen sind Menschen besonders unterschiedlicher Meinung? Und was wissen wir über den Vibe-Shift in der politischen Mitte? Über diese Fragen spricht ZEIT-Podcasthost Maria Mast mit ZEIT-Datenjournalist Christian Endt. Im zweiten Teil der Folge geht es um das Warum – und die These, dass der Aufstieg der Rechten weltweit vor allem eine Rebellion gegen die Gebildeten ist. ZEIT-Redakteur Johannes Böhme erklärt, welche Folgen die Akademisierungswelle des vergangenen Jahrhunderts hatte – und warum es vor allem die Angst vor einem zukünftigen Abstieg ist, die Menschen nach rechts treibt. ZEIT-Autor Christoph Drösser fragt sich in seiner Kolumne dieses Mal, warum rechtspopulistische Parteien in Europa so unterschiedlich stark sind. Ihr Feedback und Lob erreichen uns unter [email protected]. Quellen - Die aktuelle Datenauswertung zum Rechtsruck von Christian Endt und Michael Schlieben: "Die Mitte driftet nach rechts" - Datenanalyse zu den Wählern der AfD - Datenanalyse zu den Wahlen in den USA - Datenanalyse zur Europawahl - Johannes Böhmes Text "Warum die Welt nach rechts rückt" - Nils C. Kumkar: "Polarisierung: Über die Ordnung der Politik" - Studie von Thomas Piketty (The Quarterly Journal of Economics, 2021) - Studien zur Status Anxiety: Journal of European Public Policy, Engler/Weisstanner, 2021und The British Journal of Sociology, Gidron/Hall, 2017 - Studie zu Labour Market Polarization ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Versteckte Botschaften im Small Talk
Es gibt ein Wort, das oft im Small Talk auftaucht und über Kontinente, Generationen und Jahrzehnte hinweg ähnlich verstanden wird: “cool”. Wie konnte dieser Begriff sich derart verbreiten? Im ZEIT WISSEN-Podcast erklärt Tobias Hürter den Ursprung und die Erfolgsgeschichte von “cool” – und berichtet von einer Studie, die die Gemeinsamkeiten von Menschen untersucht hat, die gemeinhin als cool gelten. Im zweiten Beitrag (ab ca. 10:00) geht es um Botschaften, die im Small Talk versteckt sind. Denn Small Talk ist mehr als oberflächliches Geplänkel. Die neuseeländische Linguistin Meredith Marra erforscht, wie schon die ersten Sätze einer Begegnung den Grundton für das Gespräch setzen. Small Talk kann Vertrauen schaffen, Konflikte entschärfen, Aufforderungen enthalten und als strategisches Werkzeug dienen – im Büro genauso wie in der Arztpraxis. In welchen Situationen man mit Small Talk vorsichtig sein sollte, erklärt die Forscherin im Gespräch mit Eliana Berger. Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach: Warum können Erwachsene eine Fremdsprache fast nie akzentfrei sprechen – auch wenn sie jahrelang üben? Shownotes Der Artikel von Eliana Berger über Small-Talk-Forschung ist im ZEIT WISSEN Magazin erschienen und steht hier online. Tobias Hürter schreibt in der ZEIT WISSEN Ausgabe 6/2025 über “cool”. Die Ausgabe erscheint am 17. Oktober. Kapitel 00:00 Willkommen! 01:00 Ein Wort, das alle auf der Welt verstehen 02:38 Wer ist "cool"? 05:57 Die Geburt von cool 07:58 Was bedeutet heute cool? 10:13 Versteckte Botschaften im Small Talk 12:45 Small Talk in der Arztpraxis 13:38 Small Talk im Büro 15:13 Small Talk in anderen Ländern 18:07 Warum lernen Kinder leichter Fremdsprachen? 22:30 Themenvorschau ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Endometriose: Die Regelschmerzen? Kaum auszuhalten. Die Reaktion? Das ist normal.
Viele Jahre vergehen im Schnitt, bis betroffene Frauen eine Diagnose bekommen. Jahre, in denen die Menstruation mit kaum auszuhaltenden Schmerzen im Unterleib, Rücken und beim Sex einhergeht. Um den Auslöser dieses Leidens, die Krankheit Endometriose, geht es in der neuen Folge des ZEIT Wissen-Podcasts. Die Journalistin Nora Burgard-Arp ist selbst betroffen. Sie erzählt von ihrer eigenen Leidensgeschichte und erklärt, dass es Gebärmutterschleimhaut ist, die die Symptome verursacht, weil sie sich an falschen Stellen im Körper ansiedelt. Claudia Wüstenhagen, Leiterin des Gesundheits-Ressorts der ZEIT, wirft außerdem einen Blick auf die wichtige Rolle der Psyche bei der Schmerzwahrnehmung. Und in seiner unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser, warum so vielen Frauen in der Schwangerschaft übel ist. Shownotes: - Was ist Endometriose und warum dauert es so lange, bis Frauen eine Diagnose und Hilfe bekommen? Dieser ausführliche Text mit Grafiken beantwortet (fast) alle Fragen. - Wie schlimm Frauen leiden und wie sehr sie mit überkommenen Vorstellungen davon konfrontiert sind, was man als Frau ertragen muss, zeigen diese Erfahrungsberichte. - Die Autorin Jana Petersen schreibt über Frauen, die mit falscher Diagnose als Sensibelchen heimgeschickt werden. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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ChatGPT oder Mensch: Wer ist empathischer?
Ein kanadisches Forschungsteam hat ChatGPT und menschliche Gesprächspartner auf ihre Empathiefähigkeit getestet. Der Chatbot musste gegen Laien und Fachleute aus Kriseninterventionsteams antreten – und schnitt beeindruckend gut ab. Was macht die Künstliche Intelligenz anders? Werden wir uns bald von Chatbots trösten lassen? Und was können wir von der KI lernen? Im zweiten Beitrag geht es um ein Forschungsprojekt in Karlsruhe, das eine KI nach Methoden der Psychotherapeutenausbildung trainiert. Mit virtuellen Patientinnen und Patienten übt der Chatbot Therapieschritte und bekommt Supervision von menschlichen Expertinnen. Mit Chatbots ließe sich die Zeit überbrücken, bis jemand einen Therapieplatz bekommt. Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es? Shownotes Der Artikel von Stefanie Kara über die KI in der Psychotherapie ist hier auf zeit.de zu finden. Max Rauners Erfahrungsbericht mit Dr. ChatGPT als Hilfsdoktor ist im ZEIT-Wissensmagazin erschienen und kann hier online gelesen werden. Die Studie von Michael Inzlicht ist in Nature communications psychology erschienen. Kapitel 00:00 Willkommen 00:55 ChatGPT spricht Mut zu 03:05 Die Chatbot-Studie 06:35 Wer ist empathischer? 08:13 Wie erklärt man das? 11:14 Und Elon Musks Grok4? 12:40 Zombie-Empathie 15:03 KI als Therapeutin 27:20 Ausblick ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Was unser Körpergeruch über uns verrät
Wer gut riechen möchte, muss nicht jeden Tag duschen. Der menschliche Körpergeruch entsteht durch ein Zusammenspiel aus Genen, Mikroorganismen auf der Haut und Ernährung oder Hormonen. Er ist ein Signal für unsere emotionale Verfassung und sogar für bestimmte Krankheiten. Wer seinen Körpergeruch nachhaltig ändern möchte, benötigt mehr als duftende Seifen und Parfums. Was der Körpergeruch über den Menschen verrät, hat Autor Maxim Landau für den ZEIT-Wissen-Podcast recherchiert. Gemeinsam mit Podcast-Host Linda Fischer spricht er über überraschende Studien zu emotionsgeladenen Duftsignalen des Körpers und die Frage, was wirklich gegen schlechten Körpergeruch hilft. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, ob Menschen auch über Pheromone kommunizieren können. Shownotes: Was der Körpergeruch über uns verrät Der Text von Maxim Landau auf zeit.de. Ansprechpartnerinnen und Interviewpartner: - Bettina Pause ist Professorin für Psychologie an der Universität Düsseldorf und leitet dort die Arbeitsgruppe Biologische Psychologie und Sozialpsychologie. Sie hat unter anderem das Buch Alles Geruchssache geschrieben. - Hanns Hatt ist Professor am Lehrstuhl für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum, er ist Co-Autor des Buches Die Lust am Duft: Wie Gerüche uns verführen und heilen. - Yael Adler ist Dermatologin und schreibt in ihrem Buch Darüber spricht man nicht unter anderem über Körpergerüche. Sie sagt, viele Patientinnen und Patienten suchen ihre Praxis mit dem Wunsch auf, unangenehme Körpergerüche loszuwerden. Die wichtigsten Studien: - Brain and Behavior: Calvi et al., 2020 - Plos One: Katsuyama et al., 2022 - Molecular Ecology: Winternitz et al., 2016 - ACS Cent Sci.: Trivedi et al., 2019 - Evolution and Human Behaviour: Stevenson, Mahmut und Stephen, 2017 - Chemical Senses: Havlicek und Lenochova 2006 - Experimental Dermatology: Callewaert, Lambert, Van der Wiele, 2016 ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Mit Gedanken Maschinen steuern: Science-Fiction? Ne, längst Realität!
An der Berliner Charité nutzen Hirnforscher Magnetimpulse, um schwere Depressionen zu behandeln, und forschen an Gehirn-Computer-Schnittstellen. Im ZEIT-WISSEN-Podcast erklärt Surjo Soekadar, Deutschlands erster Professor für Neurotechnologie, die Technik – mit Live-Demonstration: Ximena Cely und Teresa Höhn aus Soekadars Forschungsteam führen vor, wie sie mit Gedanken eine Roboterprothese ansteuern, ein Exoskelett. Außerdem geht es um Elon Musks Firma Neuralink. Die hat einem Locked-in-Patienten einen Chip ins Gehirn implantiert, über den dieser einen Computer ansteuern kann. Der Mann kommuniziert nun mithilfe von künstlicher Intelligenz. Was ist davon zu halten? Und macht die Technik uns zu Supermenschen? Diese Episode ist eine gekürzte Aufzeichnung von der Langen Nacht der ZEIT vom 28. Juni 2025. Shownotes Wie Gedanken ein Exoskelett steuern, wird in diesem Fachartikel beschrieben. Ein Bericht über den Hirnchip von Neuralink ist auf YouTube abrufbar. Surjo Soekadars Forschungsgruppe für klinische Neurotechnologie ist hier zu finden. Kapitel (Wenn Werbung eingespielt wird, verschieben sich die Kapitel um ca. 45 Sekunden) (00:00) Willkommen zur Langen Nacht der ZEIT (03:56) Was macht eine Gehirn-Computer-Schnittstelle? (07:16) Chip im Gehirn oder EEG-Haube, was ist besser? (08:44) Was halten Sie von Elon Musks Firma Neuralink? (14:38) Ein Exoskelett für die Hand (21:55) Die schwerste Aufgabe: Chipstüte öffnen (27:32) Warum hat es diese Technik in Deutschland schwer? (32:39) Gehirnchips werden Gefühle lesen können. Wollen wir das? (35:53) Fragen aus dem Publikum (39:41) Kommt jetzt der Supermensch? (42:21) Ausblick ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Unterwegs mit zwei Frauen, die Riesenpythons fangen
Florida hat ein Schlangenproblem. Ein Riesenschlangenproblem. Der Burmesische Python – mit bis zu fünf Meter Länge eine der größten Schlangen der Welt – hat sich in den Everglades ausgebreitet. Reptilienfans und Schlangenzüchter haben die Schlange aus Südostasien in die USA gebracht, in den Feuchtgebieten Südfloridas hat sie sich ungebremst ausbreiten können. In den Süßwassertümpeln zwischen Gräsern und Mangrovenwäldern tummeln sich inzwischen mehr als 100.000 Pythons, die keine natürlichen Fressfeinde haben, aber selbst jede Menge Nahrung finden. Hundert sogenannte Python Eliminators gehen deshalb für die Wasserbehörde Südfloridas auf die Jagd. Es sind vor allem Männer. Und Donna Kalil und Tanya Toutant. ZEIT-Redakteurin Maria Mast war mit den beiden Schlangenjägerinnen einen Tag in den Everglades unterwegs. Mit Podcast-Host Linda Fischer spricht sie darüber, wie man zur Pythonjägerin wird, über Faszination und Furcht – und wie man in einer Aufgabe Sinn findet, die zum Scheitern verurteilt scheint. In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser dem Rätsel nach, wie sich Schlangen evolutionär entwickelt haben. - Die Reportage von Maria Mast finden Sie hier: "Ihr Job: Pythonjägerin" - Eine Übersicht über weitere invasive Arten - Wie invasive Arten mehr und mehr Ökosysteme beherrschen ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Neuer Podcast: "Irma. Das Kind aus Srebrenica"
Hören Sie unseren neuen Doku-Podcast von Bastian Berbner und Simone Gaul "Irma. Das Kind aus Srebrenica" unter www.zeit.de/irma und in Ihrer Podcast-App. Mitten im Bosnienkrieg wir Christine Schmitz ein kleines Kind übergeben. Der Vater wird abgeführt. 30 Jahre später bekommt sie eine Mail, die sie in diesen Moment zurück katapultiert. Alle Folgen von "Irma. Das Kind aus Srebrenica" Hören Sie mit einem Digitalabo der ZEIT oder mit unserem Podcast-Abo. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wie Achtsamkeit in unruhigen Zeiten hilft
Ukraine, Gaza, Iran, Sudan – wir leben in einer Welt der ungelösten Konflikte und Kriege. Dazu kommen politische Verwerfungen und die drohende Klimakrise. Liest man die Nachrichten, will man an manchen Tagen lieber im Bett bleiben, die Realität aussperren. Wie besser umgehen mit dieser Welt, ohne den Verstand zu verlieren? Das fragen wir in dieser Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts Jon Kabat-Zinn. Der New Yorker Molekularbiologe ist der Erfinder der MBSR, der Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion, eines medizinischen Programms, das bei chronischen Schmerzen und vielen psychischen Problemen hilft, und hat mit seinem Buch "Wherever You Go, There You Are" die Meditation in den Mainstream gebracht. Jan Schwenkenbecher aus dem Gesundheitsressort der ZEIT hat mit ihm darüber gesprochen, wie Achtsamkeit uns durch diese unruhigen Zeiten führen kann, wie sie uns die Augen für das wirklich Wichtige im Leben öffnen kann – und so am Ende die Welt retten kann. Das zumindest sagt Kabat-Zinn. Außerdem erklärt der Psychologe Johannes Michalak, was Achtsamkeit eigentlich ist und wieso sie uns so guttut. Und in seiner unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser, wieso Placebos wirken. Shownotes: - Eine schriftliche Version des Interviews mit Jon Kabat-Zinn finden Sie hier. - Meine Kollegin Anaïs Kaluza hat mit Steven Hayes gesprochen. Der Psychologe litt unter Panikattacken. Was ihm half: radikale Akzeptanz. - Und in diesem Sammelstück stellen wir Ihnen Orte vor, an denen die Welt noch in Ordnung ist. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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E wie einfach – dieses Haus soll gegen die Wohnungskrise helfen
In Ingolstadt entsteht ein Wohnhaus, das gegen Baunormen verstoßen wird – und genau das ist gewollt. Das Haus ist eines von 19 Pilotprojekten in Bayern, mit denen Architekturbüros, Politik und Wissenschaft eine neue Philosophie erproben: weniger Luxus, weniger Technik, weniger Kosten. Gebäudetyp E heißt das Konzept, E wie einfach. Die Bundesregierung will das einfache Bauen gesetzlich absichern. Worauf müssen sich die Menschen einstellen, die dort einziehen? Der ZEIT WISSEN Podcast hat das Pilotprojekt besucht. Auch für den zweiten Beitrag waren ZEIT WISSEN-Reporter auf einer Baustelle: in einem Parkhaus. Das befindet sich in bester Immobilienlage Hamburgs und soll nun zu Wohnraum umgebaut werden. Das Projekt könnte ein Vorbild sein für den Umbau von unzähligen Bürogebäuden und Parkhäusern in anderen Städten. Ein Forschungsinstitut hat auch schon ausgerechnet, wie viele Wohnungen so entstehen könnten. Und in der "Unmöglichen Kolumne" geht Christoph Drösser der Frage nach, welche psychologische Wirkung Wände aus Holz und Wände aus Beton haben. Shownotes Hier gibt es Tickets für die Lange Nacht der ZEIT. Der ZEIT WISSEN Podcast mit dem Hirnforscher Surjo Soekadar wird um 15:30 im Abaton-Kino aufgezeichnet. Die 19 bayerischen Pilotprojekte zum Gebäudetyp E werden hier vorgestellt. In Bad Aibling stehen die Forschungshäuser von Florian Nagler, TU München, und der B&O Bau GmbH. Informationen dazu auf der Seite einfach-bauen.net. Die Genossenschaft Gröninger Hof stellt den Umbau des Parkhauses auf der Website groeninger-hof.de vor. Wie viele leer stehende Bürogebäude zu Wohnungen umgebaut werden könnten, schätzt das ifo-Institut in dieser Studie ab. Was wir nicht erklären können: Hier die Studie, der zufolge eine 45-prozentige Holzverkleidung des Raums besser fürs Wohlbefinden ist als eine mit 0 oder 90 Prozent. Kapitel 00:00 Vorsicht Baustelle 02:03 Ein Schlitz in der Wand 05:05 Das Bauen ist überreguliert 08:20 Beispiel Treppenhaus 09:26 Der Pionier des einfachen Bauens 12:36 Weglassen ist kein Qualitätsverlust 13:46 Parkhäuser zu Wohnungen 16:02 Und die Umweltbilanz? 17:11 Wie viele Büros könnte man umbauen? 20:20 Vorteil Genossenschaft 25:01 Ausblick ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Einzelbüro, Großraum, Zuhause? Wo der Mensch am besten arbeitet
Wie beeinflusst die Bürosituation unsere Arbeit? Welche Umgebung macht kreativer, und was bringen Kaffeeecken und Teeküchen? Das erforscht die Wissenschaft anhand von Fallbeispielen und mithilfe der Space-Syntax-Methode. Die Architektursoziologin Kerstin Sailer erklärt, in welchem Bürodesign die Angestellten sich wohlfühlen und warum manche Kreativecke ungenutzt bleibt. Im zweiten Podcast-Beitrag geht es um ein Versprechen mit großer Anziehungskraft: die Viertagewoche bei vollem Lohnausgleich. Utopisch? Eine Pilotstudie mit 41 Unternehmen zeigt, was dieses Arbeitsmodell leisten kann und wo es an Grenzen stößt. Und warum manche Unternehmen das Modell übernommen haben. Und in der „Unmöglichen Kolumne“ fragt Christoph Drösser: Warum ist eine Siesta gut fürs Herz? Studien zeigen überraschende Effekte – aber auch Risiken. Veranstaltung: Am 28. Juni nehmen wir eine Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts bei der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg auf. Thema: Gedanken lesen, Gedanken steuern – von Science-Fiction zur Therapie. Ein Gespräch mit dem Hirnforscher Surjo Soekadar von der Charité. Hier bekommen Sie Tickets. Shownotes Der Artikel von Max Rauner aus dem ZEIT WISSEN Magazin ist hier zu finden oder in Ausgabe 3/2025 noch bis 20. Juni am Kiosk. Kerstin Sailer bloggt unter spaceandorganisation.org über Architektur und Bürodesign. Die Ergebnisse der Pilotstudie zur Viertagewoche wurden hier veröffentlicht. Die Studie zum weitverbreiteten Wunsch nach Arbeitszeitverkürzung wurde hier publiziert. Kapitel 00:00 Intro 01:04 Die Büro-Battle 03:03 Bloß kein Einzelbüro 05:01 Das sagt die Forschung 06:44 Der Silicon-Valley-Konzern 09:49 Wenn der Kollege nervt 10:11 Was bringen Kaffeeecken? 12:18 Jetzt kommt Activity Based Working 15:23 Oder auch Shared Desk 17:13 Das Experiment mit der Viertagewoche 18:46 Freitags frei, oder wie? 21:04 Auswirkungen auf die Care-Arbeit 22:33 Was sagen die Unternehmen? 24:34 Sinkt dann das Wirtschaftswachstum? 25:55 Warum ist eine Siesta gut fürs Herz? ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wann es einen Kaiserschnitt braucht – und welche Folgen er haben kann
In Deutschland kommt fast jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt – Tendenz steigend. Nicht immer aber ist der Schritt medizinisch notwendig. Gesundheitsredakteurin Andrea Böhnke hat recherchiert, warum die Kaiserschnittrate in Deutschland so hoch ist – und was das für Mütter und Kinder bedeutet. In der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts "Woher weißt du das?" spricht sie mit Host Maria Mast über die Fakten und Missverständnisse rund um den Kaiserschnitt: Welche Risiken gibt es für Mutter und Kind – kurzfristig und langfristig? Wie lässt sich das Mikrobiom von Kaiserschnittkindern stärken? Und was müsste sich in der Geburtshilfe ändern, damit weniger unnötige Kaiserschnitte gemacht werden? Und in seiner Kolumne fragt sich außerdem Christoph Drösser dieses Mal: Warum bekommen gestresste Schwangere häufiger Mädchen? Haben Sie selbst einen Kaiserschnitt erlebt? Schreiben Sie uns an [email protected] – wir freuen uns über Ihre Erfahrungen, Feedback und Themenwünsche. Quellen: - Andrea Böhnkes Recherche zum Kaiserschnitt auf ZEIT ONLINE - Erste deutsche Leitlinie Kaiserschnitt (PDF) - Zahlen zur Kaiserschnittrate in Deutschland - Die sogenannte Hannah-Studie (Lancet: Hannah & Hannah et al., 2000) - Kritik an der Hannah-Studie - Deutscher Hebammenverband: Forderung nach 1:1 Betreuung - Die Weltgesundheitsorganisation zur Kaiserschnittrate ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Was die Playlist über die Persönlichkeit verrät
Susan Rogers hat im Tonstudio das legendäre Album "Purple Rain" mit produziert. Nach ihrer Karriere als Toningenieurin ging sie in die Forschung und untersuchte, was im Gehirn passiert, wenn wir Musik hören. Im Podcast erklären wir anhand von Hörbeispielen, warum Menschen so unterschiedliche Musikrichtungen lieben – und was die Wissenschaft über den Zusammenhang von Musikgeschmack und Charakter weiß. Im zweiten Beitrag (17:00) geht es um Recycling in der Popmusik. Was ist der Unterschied zwischen covern, sampeln und interpolieren? Was ist erlaubt, was nicht? Noah Hildebrandt zeigt, wie Elton John, Dua Lipa und andere sich eine kulturelle Kreislaufwirtschaft zunutze machen. Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie Ohrwürmer entstehen. Warum bleibt uns manche Musik im Kopf kleben – ob wir wollen oder nicht? Kapitel 00:00 Gibt es Liebe beim ersten Hören? 01:40 Lässt sich ein Hit planen? 05:08 Wie das Gehirn Musik verarbeitet 07:24 Die Musik-Realismus-Achse 09:37 Was prägt den Musikgeschmack? 12:39 Was die Playlist über den Charakter verrät 17:09 Recycling in der Popmusik 17:51 Covern, sampeln, interpolieren 21:25 Dürfen die das? 22:35 5,8 Millionen für Ideenklau 23:45 Kulturelle Kreislaufwirtschaft 24:49 Das Rätsel der Ohrwürmer 29:02 Ausblick auf ZEIT WISSEN Shownotes Susan Rogers hat über die Erforschung des Musikgeschmacks das Buch "This Is What It Sounds Like" geschrieben. Mit zugehöriger Playlist. Das ZEIT-WISSEN-Interview mit Susan Rogers ist in der Mai/Juni-Ausgabe 2025 erschienen. Die im Podcast zitierten Songs sind: - Prince: "Purple Rain", Warner Bros. Records, 1984 - Pharrell Williams: "Happy", Back Lot Music, 2013 - Bob Dylan: "Tombstone Blues", Columbia Records 2023 - Creedence Clearwater Revival: "Born on the Bayou", Fantasy Records, 1969 - Daft Punk: "The Grid", Walt Disney Records, 2010 - Angela Bofill: "Rough Times", Arista Records, 1978 - Elton John & Dua Lipa: "Cold Heart (PNAU Remix)", Mercury Records/EMI, 2021 - Elton John: "Rocket Man", DJM Records (UK), Uni Records (US), 1972 - The Beatles: "With a Little Help from My Friends", Parlophone (UK), Capitol (US), 1967 - Joe Cocker: "With a Little Help from My Friends", Regal Zonophone, 1968 - Eko Roosevelt Louis: "Tondoho Mba", Original: 1970er, Compilation 2015 (Analog Africa o. ä.) - Disclosure: "Tondo", Island Records, 2020 - Chic: "Good Times", Atlantic Records, 1979 - Sugarhill Gang: "Rapper's Delight", Sugar Hill Records, 1979 - Robin Thicke, Pharrell Williams, T.I.: "Blurred Lines", Star Trak/Interscope, 2013 - Marvin Gaye: "Got to Give It Up", Tamla (Motown), 1977 ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wie gefährlich ist Mikroplastik?
In den vergangenen Monaten erschienen immer wieder Studien, die Mikroplastik im menschlichen Körper untersuchen. Gefunden wurde es im gesamten Körper: in Stuhlproben, im Darm, in Blutgefäßen, in den Geschlechtsorganen und sogar im Gehirn. Teilweise wird Mikroplastik mittlerweile mit Herzinfarkten, Krebs oder Erkrankungen des Gehirns in Verbindung gebracht. Doch das Forschungsfeld ist noch jung und viele Studien haben bisher große Schwächen. Was die Forschung dazu weiß, wie gefährlich Mikroplastik für Menschen ist, sortieren ZEIT-Redakteurinnen Claudia Vallentin und Linda Fischer in einer neuen Folge von "Woher weißt Du das?", dem ZEIT-Wissen-Podcast. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum so wenig Plastik im Meer schwimmt. Shownotes: - Prof. Dr. Verena Pichler, Professorin für Neurochemie an der Universität Wien - PD Dr. Karsten Grote, Kardiologe und Forscher der Experimentellen Kardiologie an der Universität Marburg - Prof. Dr. Christian Laforsch, SFB Mikroplastik, Universität Bayreuth - EU-Richtlichtlinie 2019/904 - "Die Mikroplastik-Panik", der Artikel auf zeit.de - "Bioaccumulation of microplastics in decedent human brains" ("Nature Medicine": Nihart et al., 2024) - "Microplastics and Nanoplastics in Atheromas and Cardiovascular Events" ("New England Journal of Medicine": Marfella et al., 2025) - "Dispersion, Accumulation, and the Ultimate Fate of Microplastics in Deep-Marine Environments: A Review and Future Directions" ("Frontiers in Earth Science": Kane /Clare, 2019) - "An integrative assessment of the plastic debris load in the Mediterranean Sea" ("Science of the Total Environment": Pedrotti et al., 2022) ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Was taugen die Gesundheitsmessungen meiner Smartwatch?
Smartwatches, Fitnesstracker und andere Wearables liefern rund um die Uhr Gesundheitsdaten. Sie protokollieren alle möglichen Körperfunktionen. Doch nicht alle Messungen sind gleichermaßen zuverlässig. Ein irisches Forschungsteam hat Daten aus über 400 Studien ausgewertet, in denen die Smartwatch-Messungen überprüft wurden. Eine Funktion erweist sich dabei als erstaunlich hilfreich zur Früherkennung von Herzproblemen, andere Werte dagegen sind oft fehlerhaft und können die Menschen verunsichern. Der Studienleiter Cailbhe Doherty sowie die Ärztin und ZEIT-WISSEN-Autorin Insa Schiffmann erklären in dieser Podcastfolge, welche Messungen sinnvoll sind und welche nur scheinbare Präzision bieten. Außerdem geht Christoph Drösser in seiner unmöglichen Kolumne einem Rätsel nach: Warum können manche Menschen ihren Herzschlag deutlich spüren – und andere nicht? Kapitel 00:00 Podcast Smartwatches 02:31 Sabine trackt ihre Schlafphasen 04:45 So zuverlässig sind die Schlafdaten 08:59 Risiko Orthosomnie 12:36 Michael überwacht seinen Puls 15:53 Trendparameter Herzratenvariabilität 19:29 Jean-Marc nutzt seine Uhr für EKGs 22:53 Wem gehören meine Gesundheitsdaten? 23:57 Wer kann den eigenen Herzschlag spüren? 28:26 Ausblick auf ZEIT WISSEN Shownotes Der Überblick vom University College Dublin über die Genauigkeit von Smartwatch-Messungen ist in "Sports Medicine" erschienen (eine gute Übersicht gibt Abbildung 2). In diesem YouTube-Video fasst der irische Sportwissenschaftler Cailbhe Doherty die Ergebnisse der Studie zusammen. Im Fachblatt "Sensors" analysieren die Forschenden die Messungen der Herzratenvariabilität und des Ruhepulses von zwei Apple-Watch-Modellen im Vergleich zum Herzfrequenzsensor Polar H10. In diesem YouTube-Video erklärt Cailbhe Doherty, was die Wissenschaft über die Herzratenvariabilität weiß. Zu der Kolumne von Christoph Drösser sind folgende Studien interessant: - "Heartbeat Counting Accuracy Is Enhanced in Blind Individuals" - "Interozeption: Signale aus dem Körperinneren" - "Can Interoception Improve the Pragmatic Search for Biomarkers in Psychiatry?" Produktion: Noah Hildebrandt ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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Wann waren Sie am glücklichsten?
Für manchen ist es die Studienzeit voller Partys und Freiheit, für den anderen eine Weltreise und mancher findet im Rückblick die Zeit, in der die eigenen Kinder klein waren, die glücklichste. Aber gibt es auch wissenschaftliche Kenntnisse dazu, wann Menschen am glücklichsten sind? Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts. Zu Gast ist Elena Erdmann, die die ZEIT-ONLINE-Leser nach der besten Zeit ihres Lebens gefragt hat. Sie erklärt unserem Host Jakob Simmank, warum Glücksforschung so kompliziert und anfällig für Verzerrungen ist –und welche Lebensereignisse uns nachhaltig glücklich oder unglücklich machen. Und in der unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wieso Wohlstand zwar glücklicher macht, aber eben nur bis zu einem bestimmten Grad. Shownotes: Das interaktive Glücks-Tool von ZEIT ONLINE finden Sie hier. Ein ausführliches Interview mit Robert Waldinger, einem der führenden Glücksforscher, lesen Sie hier. Außerdem finden Sie hier einen Selbsttest der Kollegin Maria Mast, die Happiness-Apps ausprobiert hat. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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