PODCAST · society
Zuaglost – der Podcast des „Südtiroler Landwirt“
by Südtiroler Landwirt
„Zuaglost“ – der Name unseres Podcasts – soll für uns Programm sein: Wir – die Redaktion des „Südtiroler Landwirt“ – wollen Menschen aus der und rund um die Südtiroler Landwirtschaft zuhören, und wir wünschen uns, dass ihr mithört.
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#79 – Der Motivator: Warum es im Alter oft erst so richtig los geht
Älterwerden heißt nicht, sich zurückzuziehen. In dieser Folge von „Zuaglost“ spricht Manfred Schweigkofler darüber, warum gerade ältere Menschen ihre Erfahrung, ihre Zeit und ihre Stimme aktiv einbringen sollten. Der Regisseur, Trainer und „Mutmacher“ war Hauptreferent bei der Landesversammlung der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund. Im Gespräch geht es um neue Bilder vom Alter, um Selbstbewusstsein und um die Frage, warum gesellschaftliches und ehrenamtliches Engagement so wertvoll ist. Schweigkofler erklärt, weshalb nicht jeder ein großes Amt übernehmen muss und warum Mitgestalten oft im Kleinen beginnt. Seine Botschaft: Wer Beziehungen pflegt, Verantwortung übernimmt und sich einmischt, gewinnt oft selbst viel zurück. Eine Folge über Erfahrung, Teilhabe und den Mut zu sagen: Jetzt geht’s los.
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#78 – Wolf und Bär: Warum die Entnahme von Problemtieren ein normaler Vorgang ist
In dieser Folge von „Zuaglost“ spricht Wildbiologin Michaela Skuban über Wolf und Bär – und darüber, warum der Umgang mit großen Beutegreifern in einer Kulturlandschaft so schwierig ist. Im Gespräch erklärt sie, warum Monitoring oft wie ein Puzzle funktioniert, welche Rolle Fotofallen, Senderdaten und das Wissen der Menschen vor Ort spielen – und wann ein Wolf oder Bär als verhaltensauffällig gilt. Ein großes Thema ist auch die Scheu vor dem Menschen: Skuban macht deutlich, dass Tiere lernen, welche Erfahrungen sie mit Menschen machen. Außerdem geht es um Herdenschutz in der Praxis. Skuban plädiert für einen nüchternen Blick: Herdenschutz kann funktionieren, aber nicht überall gleich. Und dort, wo Tiere auffällig werden, brauche es klare Regeln für die Entnahme und tragfähige Kompromisse.
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#77 – Die Vielseitige: Wie Bäuerinnen sich in öffentlichen Gremien einbringen
Ulrike Laimer ist Bäuerin auf dem Goldbichlhof in Lana – und bringt sich seit vielen Jahren weit über den Hof hinaus ein: bei den Bäuerinnen, im Bauernbund, im Verwaltungsrat des Bonifizierungskonsortiums Passer-Eisackmündung und im Gemeindeausschuss von Lana. Dort ist sie unter anderem für Landwirtschaft, Tourismus, Märkte und Schulmensa zuständig. In dieser Folge spricht sie darüber, warum es wichtig ist, dass Bäuerinnen in öffentlichen Gremien mitreden, wie sie selbst in die Gemeindepolitik hineingewachsen ist und weshalb Frauen oft eine andere Sichtweise einbringen. Es geht um Mut, Vorbilder, Wertschätzung für bäuerliche Arbeit – und darum, warum junge Bäuerinnen sich nicht verstecken sollten.
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#76 – Der Maschinenring: Wie er vor 25 Jahren in Südtirol den Durchbruch schaffte
Anton Mairhofer, Obmann des Maschinenring Südtirol, erzählt von den Anfängen der Maschinenring-Idee im Pustertal, von Zetteln auf Milchkannen, rechtlichen Unsicherheiten und dem entscheidenden Durchbruch im Jahr 2000. Im Gespräch geht es auch um moderne Dienstleistungen, die Maschinenring Service GmbH, Gemeinschaftsbestellungen, neue Technik, KI, Drohnen und die Frage, warum Zusammenarbeit für kleine und große Betriebe heute wichtiger ist denn je.
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#75 – Die Autonomiereform: Warum sie für Südtirols Landwirtschaft vieles leichter macht
In dieser Folge von „Zuaglost“ spricht Landeshauptmann Arno Kompatscher über die Autonomiereform und ihre Bedeutung für Südtirols Landwirtschaft. Im Mittelpunkt stehen wiederhergestellte und neue Zuständigkeiten, etwa in der Raumordnung, im Umweltrecht und beim Wildtiermanagement. Kompatscher erklärt, warum die Reform aus seiner Sicht ein wichtiger Schritt ist, wo sie Bauern ganz praktisch entlasten kann und weshalb es bei der Umsetzung nun Sorgfalt braucht. Besonders ausführlich geht es um Wolf und Bär, um die neue ausschließliche Zuständigkeit Südtirols und um die Frage, welche Spielräume das Land künftig bei Entnahmeplänen hat. Weitere Themen sind vereinfachte Genehmigungsverfahren, Gewässerschutz, Düngung, Naturschutz, Durchführungsbestimmungen und die Sicherung des Autonomieniveaus. Auch offene Punkte wie das Vergabewesen kommen zur Sprache.
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#74 – Die Kitzretter: Wie Jäger und Bauern gemeinsam Tiere vor dem Tod bewahren
Wenn die erste Mahd ansteht, liegen viele Rehkitze gut getarnt im hohen Gras. Pirmin Frener erklärt, wie die Kitzrettung mit Drohne abläuft, warum der richtige Zeitpunkt so wichtig ist und weshalb die Zusammenarbeit zwischen Bauern und Jägerschaft entscheidend ist. Außerdem spricht er über Grenzen der Technik, den Sinn und Zweck von Rettungsboxen, mögliche Folgen von vermähten Tieren für Futter und Milchqualität sowie über die ehrenamtliche Arbeit in den Revieren.
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#73 – Die Offensive: Wie das Kovieh die heimische Fleischproduktion ankurbeln will
Wie funktioniert die Viehvermarktung in Südtirol heute? Und was braucht es, damit Kälber in Südtirol bleiben und ihr Fleisch dann als Südtiroler Fleisch vermarktet werden kann? Darüber spricht Bernhard Christanell in dieser Folge mit Martin Tröger, Geschäftsführer des Viehvermarktungskonsortiums Kovieh. Es geht um die Rolle des Kovieh in der Südtiroler Viehwirtschaft, um Versteigerungen, aktuelle Marktchancen und um neue Wege in der regionalen Vermarktung. Ein Schwerpunkt ist ein Projekt zur Kälberaufzucht in Südtirol, mit dem mehr Tiere im Land aufgezogen und später auch als Südtiroler Qualitätsfleisch vermarktet werden sollen. Außerdem geht es um den Schlachthof Bozen: Warum das Kovieh dort eingestiegen ist, welche Chancen damit für kurze Transportwege und mehr Eigenversorgung verbunden sind und welche Herausforderungen in den nächsten Jahren anstehen.
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#72 – Gut vorgesorgt: Warum Zusatzrente eine wichtige Absicherung ist
Wie können sich Bäuerinnen und Bauern neben der staatlichen Rente ein zweites Standbein aufbauen? Darüber spricht Bernhard Christanell in dieser Folge mit Johanna Vaja, Präsidentin von Pensplan Centrum. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum die Zusatzrente gerade für Menschen in der Landwirtschaft frühzeitig ein Thema sein sollte. Johanna Vaja erklärt, welche steuerlichen Vorteile ein Zusatzrentenfonds mit sich bringen kann, warum sich auch kleine regelmäßige Beiträge langfristig auszahlen und welche Unterschiede es bei den verschiedenen Vorsorgelinien gibt. Außerdem geht es darum, wie flexibel Beiträge angepasst werden können, was bei einer vorzeitigen Entnahme zu beachten ist und für wen das Bausparmodell interessant sein kann.
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#71 – Die Kampagne: Warum das Wohlergehen des Waldes uns alle angeht
In dieser Folge sprechen wir mit Luis Walcher, Landesrat unter anderem für Forstwirtschaft. Es geht um den Zustand des Südtiroler Waldes, um die Schäden der vergangenen Jahre durch Sturm, Schneedruck und Borkenkäfer und um die Frage, wie sich der Wald für die Zukunft gut aufstellen lässt. Luis Walcher erklärt, warum Mischwälder stabiler sind, weshalb aktive Pflege wichtig bleibt und was hinter der neuen Waldkampagne steckt. Außerdem sprechen wir über die Rolle der Waldbesitzer, über den Wald als Schutz-, Erholungs- und Wirtschaftsraum sowie über die Bedeutung von regionalem Holz und Biomasse.
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#70 – Jung und vernetzt: Die neue SBJ-Fachgruppe Obstwirtschaft
In dieser Folge sprechen wir mit Michael Mitterer, Vorsitzender der Fachgruppe Obstwirtschaft der Südtiroler Bauernjugend. Er erzählt, wie die neue Fachgruppe entstanden ist, welche Ziele sie verfolgt und warum der Austausch unter jungen Obstbäuerinnen und Obstbauern so wichtig ist. Es geht um aktuelle Herausforderungen im Obstbau, neue Technologien, Arbeitskräfte, Bürokratie und die Frage, wie die Landwirtschaft für junge Menschen attraktiv bleibt. Außerdem gibt Michael Einblick in seinen eigenen Weg in die Landwirtschaft und in die geplanten Veranstaltungen der Fachgruppe.
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#69 – Die Ratgeberin: Wie man mit Stress am Bauernhof richtig umgeht
Wenn am Hof alles gleichzeitig drängt, wird Durchhalten schnell zum Dauerzustand. In dieser Folge von „Zuaglost“ spricht die Psychologin Lisa Gamper aus Ulten darüber, wie sich Überforderung im bäuerlichen Alltag zeigt – oft in Sätzen wie: „Zahlt sich das alles schon noch aus?“ oder „Niemand sieht, wie viel Arbeit das ist.“ Gamper erklärt, warum der Satz „Stress hat jeder“ gefährlich sein kann, wie Tunnelblick entsteht und was ein Perspektivwechsel bewirken kann. Es geht um Selbstwirksamkeit, um das Tabu, Hilfe zu holen, und um kleine Stellschrauben, die wieder Luft schaffen. Ihr Bild dafür: „Säge schärfen, nicht vergessen.“ Eine Erinnerung, dass Selbstfürsorge kein Egoismus ist, sondern Grundlage, um langfristig gesund zu bleiben.
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#68 – Helfende Hände: Wie der VFA den Bergbauern unter die Arme greift
In dieser Folge von „Zuaglost“ erzählt Georg Mayr, Obmann des Vereins Freiwillige Arbeitseinsätze (VFA), wie freiwillige Hilfe am Berg ganz konkret funktioniert: Warum der Verein 1996 gestartet ist, wie Freiwillige abgesichert sind – und weshalb Diskretion oberstes Gebot bleibt. Wir sprechen über Heuarbeit, Einsätze übers ganze Jahr, passende „Matches“ zwischen Hof und Helfenden, kurzfristige Absagen und die Frage, wer Unterstützung bekommt. Mayr erklärt auch, warum gerade extreme Bergbetriebe oft zögern, beim VFA anzuklopfen – und was es braucht, damit Höfe oben bleiben. Und schließlich geht auch um zwei besondere Anlässe: Das 30-Jahr-Jubiläum des VFA und das „Internationale Jahr der Freiwilligen für nachhaltige Entwicklung“.
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#67 – Die Hartnäckigen: Wie Bäuerinnen das Leben am Hof wesentlich prägen
Landesbäuerin Antonia Egger erklärt in dieser Folge von „Zuaglost“, wie die Südtiroler Bäuerinnenorganisation das Internationale Jahr der Bäuerinnen und Landfrauen 2026 nutzen will: mehr Sichtbarkeit für das, was am Hof oft „im Hintergrund“ läuft – und was erst auffällt, wenn eine Bäuerin ausfällt. Wir sprechen über Vielfalt am Betrieb, Mut zu neuen Ideen und darüber, warum das Jahr nicht nur ein kurzer PR-Moment sein darf. Klartext gibt’s auch zu den Baustellen: soziale Absicherung, Lebensqualität im ländlichen Raum und mehr Frauen in Gremien.
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#66 – Die Liste: Was uns das Landwirtschaftsjahr 2026 bringt
Zum Jahresstart ist Daniel Gasser, Landesobmann des Südtiroler Bauernbundes, zu Gast bei „Zuaglost“. Im Gespräch ordnet er ein, welche Themen 2026 für die Südtiroler Betriebe besonders wichtig werden: die neue EU-Agrarreform und die Vorbereitung auf die nächste Finanzierungsperiode – mit der Frage, wie viel Geld am Ende tatsächlich für die Landwirtschaft bleibt und wie stark der Druck im „Einheitstopf“ wächst. Ein Schwerpunkt ist außerdem das Großraubwild: Warum ist der Weg in Italien so mühsam, wie groß ist der Aufwand – und was braucht es, damit die Almwirtschaft geschützt werden kann? Darüber hinaus geht es um Tierhalterausbildung und Viehdatenbank, um Renaturierung und Auflagen, um Pflanzenschutz (Zulassungen, Verfahren) und Wasser als Standortfrage. Und: warum De-Globalisierung und Versorgungssicherheit auch für bäuerliche Familien relevant sind, was es mit dem „Internationalen Jahr der Bäuerin“ auf sich hat und warum die Landesversammlung am 28. Februar mit Referentin Anja Kohl ein Pflichttermin ist.
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#65 – Der Biologe: Warum der Wolf anders ist als viele denken
Marcel Züger ist diplomierter Biologe (ETH) aus Graubünden, Naturschützer – und seit Jahren mitten im Wolfsgebiet daheim. Im Gespräch erzählt er, warum er die Rückkehr des Wolfs früher befürwortet hat und weshalb sich seine Sicht nach fast 30 Jahren Leben im Bergdorf grundlegend verändert hat. Wir reden über verbreitete Wolfs-Mythen, darüber, warum „Yellowstone“ nicht eins zu eins auf unsere Alpen übertragbar ist – und was der Wolf bei Wildtieren tatsächlich auslöst. Züger erklärt außerdem, weshalb Herdenschutz in der Praxis oft zum Wettrüsten wird, wo die Grenzen im steilen Gelände liegen und warum die Diskussion am Ende immer auch eine über die Zukunft unserer bewirtschafteten Kulturlandschaft ist. Und schließlich klärt Züger auch auf, ob er einen wolfsfreien Alpenraum nach wie vor für möglich hält.
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#64 – Der Bischof: Was das Bäuerliche an der Weihnachtsbotschaft ist
In dieser Folge von „Zuaglost“ spricht Bischof Ivo Muser über seine Wurzeln im bäuerlichen Gais, über die enge Verbindung von Kirche und Landwirtschaft in Südtirol – früher und heute. Themen sind unter anderem: Warum der Sonntag mehr sein soll als ein ganz normaler Arbeitstag am Hof, weshalb Traditionen Inhalt brauchen, um lebendig zu bleiben, und wieso Ehrfurcht vor der Schöpfung im Umgang mit Tieren, Lebensmitteln und Landschaft so wichtig ist. Außerdem geht es um Stall und Krippe, Haussegnungen und die Frage, wie Bäuerinnen und Bauern Weihnachten im Alltag weitertragen können.
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#63 – Die Winzerin: Warum Wein ein Kulturgut bleibt
Magdalena Pratzner ist Winzerin am Weingut Falkenstein in Naturns und Präsidentin der Freien Weinbauern Südtirol. In dieser Folge erzählt sie, wie sie über Umwege von der Politikwissenschaft in den Weinbau gefunden hat, warum Auslandserfahrung ihren Blick auf den Familienbetrieb verändert hat und was sie von der Vorarbeit ihrer Eltern gelernt hat. Sie spricht auch darüber, weshalb Wein für sie vor allem Kulturgut ist, wie anspruchsvoll Blauburgunder im Anbau ist und weshalb sie Leichtglasflaschen für einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit hält. Außerdem erklärt Magdalena, wie die Freien Weinbauern arbeiten, welche Rolle Frauen im Weinbau heute spielen und warum sie alkoholfreien Wein kritisch sieht – und sagt, wo sie die Freien Weinbauern in 20 Jahren gerne sehen würde.
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#62 – Der Versicherungsprofi: Wo es am Hof gefährlich wird
In dieser Folge sprechen wir mit Alexander Rainer, Versicherungsagent und Bergbauernsohn aus dem Schnalstal. Er erklärt, warum Versicherungen in der Landwirtschaft immer wichtiger werden, welche Risiken durch moderne Technik und Wetterextreme zunehmen und weshalb Brandschutz ein zentraler Faktor bleibt. Außerdem sprechen wir über Online-Angebote, Überversicherung, Beratungskultur und darüber, wie Versicherungen im Ernstfall Existenzen retten können.
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#61 – Die Ratgeber: Wie der Bauernbund innovationsfreudigen Betrieben weiterhilft
Vor 15 Jahren gründete der Südtiroler Bauernbund die Abteilung Innovation & Energie – eine Erfolgsgeschichte, die Mut zum Neuen zeigt. Im Gespräch mit Matthias Bertagnolli blicken wir zurück auf spannende Projekte, kreative Ideen und die Menschen, die sie umgesetzt haben. Wie entstehen Innovationen in der Landwirtschaft? Welche Rolle spielen Energie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit? Und wie sieht die Zukunft der Abteilung aus? Antworten darauf gibt’s in dieser Folge von „Zuaglost“.
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#60 – Die Koch-Bloggerin: Wie vielfältig bäuerliche Produkte aus Südtirol sind
Sie bringt die Südtiroler Küche in Millionen Haushalte – ehrlich, bodenständig und mit einer großen Portion Herz: Barbara Prantl aus St. Pauls ist Lehrerin, Mutter, Gastgeberin und leidenschaftliche Köchin. Auf Instagram und Facebook folgen ihr insgesamt rund 200.000 Menschen, wenn sie typische Südtiroler Gerichte zubereitet – von Schlutzkrapfen bis Brennsuppe. In dieser Folge spricht Barbara über ihre Liebe zum Kochen, über Rezepte mit Gefühl statt Grammangabe und darüber, warum regionale Produkte für sie unverzichtbar sind. Außerdem erzählt sie von ihren Kochprojekten mit „Dein Südtiroler Bauer“ und den Kursen in der „Roter Hahn Kochschule“. Und: warum sie gemeinsam mit ihrem Vater auf der Bühne steht und Kabarett spielt. Eine Folge über Genuss, Heimat und die Freude daran, anderen Lust aufs Selberkochen zu machen.
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#59 – Unter Kontrolle: Warum die Rohmilch aus Südtirol so gut ist
Wie hat sich die Milchqualität in Südtirol in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt? Und welche technischen Neuerungen gab es bei der Rohmilchuntersuchung? Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Kühe, das Futter und auf die Milchqualität aus? In dieser Folge spricht Gastgeber Bernhard Christanell mit Luis Kerschbaumer, der jahrzehntelang die Rohmilchkontrolle im Südtiroler Sennereiverband geleitet und geprägt hat. Außerdem blickt Kerschbaumer zurück auf persönliche Erlebnisse, erzählt von Bauern, die konsequent auf Qualität achten, und verrät, warum Südtirol im internationalen Vergleich an der Spitze steht. Reinhören lohnt sich für alle, die sich für Landwirtschaft, Milchproduktion und die Bedeutung regionaler Qualität interessieren.
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#58 – Die Betreuerinnen: Was Alltagsbegleiterinnen am Hof leisten können
Wie können Bauernhöfe Orte für Betreuung und Entlastung werden? In dieser Folge spricht Maria Egger, Vizepräsidentin und Koordinatorin der Sozialgenossenschaft „Mit Bäuerinnen lernen – wachsen – leben“, über ein wichtiges Angebot: die Alltagsbegleitung, die älteren Menschen oder Personen mit Unterstützungsbedarf ein Stück Lebensqualität schenkt. Am Hof, in der Natur und eingebettet in den Alltag einer Familie entstehen Nähe und Sicherheit – für Stunden, Tage oder auch mehrere Wochen. Ab November startet ein neuer Ausbildungskurs für Alltagsbegleiterinnen in der Fachschule Haslach. Warum sich dieser Beruf lohnt und welche Chancen er bietet, erzählt Maria Egger im Podcast.
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#57 – Der Forstdirektor: Wie gut der Südtiroler Wald für die Zukunft gerüstet ist
In dieser Folge von „Zuaglost“ spricht Günther Unterthiner, Leiter der Abteilung Forstdienst, über die aktuellen Herausforderungen und Chancen für Südtirols Wälder. Wir beleuchten die Folgen von Sturm Vaia, Schneedruck und Borkenkäfer, fragen nach den Lehren aus den letzten Jahren und diskutieren, wie Schutzwälder nachhaltig gesichert werden können. Unterthiner erklärt, warum die Fichte auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielt, wie Mischwälder stabiler gemacht werden und welche Maßnahmen Waldbesitzer brauchen, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Themen wie Klimawandel, Holzbau, Waldbrände und die zunehmende Nutzung des Waldes als Erholungsraum runden das Gespräch ab.
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#56 – Der Inspektor: Warum Erntestress und sicheres Arbeiten kein Widerspruch sind
Auch in diesen Tagen bleiben sie uns nicht erspart – die Meldungen über schwere Unfälle bei der Ernte. Warum kommt es immer noch zu solchen Unfällen? Was haben die intensive Aufklärungsarbeit und die verpflichtenden Ausbildungen bewirkt? Und welche Aufgabe haben die Arbeitsinspektoren des Landes Südtirol zu erfüllen? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt in dieser Folge Martin Mair, technischer Arbeitsinspektor im Dienste der Landesverwaltung. Im Gespräch mit „Südtiroler Landwirt“-Chefredakteur Bernhard Christanell berichtet Martin Mair auch, wie sich die Zahl der Arbeitsunfälle in den vergangenen Jahren entwickelt hat.
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#55 – Das Sprungbrett: Warum der Innovationspreis IM.PULS so wertvoll ist
Was haben Rehkitzrettung, Wagyu-Rinder und Microgreens gemeinsam? Sie alle waren schon Teil des Innovationspreises IM.PULS der Südtiroler Bauernjugend. In dieser Folge spricht Anna Schenk, die Landessekretärin der Südtiroler Bauernjugend, darüber, wie junge Leute mit guten Ideen den Wandel in der Landwirtschaft mitgestalten – praxisnah, mutig und wirtschaftlich durchdacht. Sie verrät, was eine erfolgreiche Bewerbung braucht, warum der Preis seit zehn Jahren funktioniert – und wie auch du mitmachen kannst. Teilnehmen können junge Bäuerinnen und Bauern mit bereits umgesetzten Projekten. Zu gewinnen gibt’s Einkaufsgutscheine im Wert von 5.000 Euro – und eine Bühne bei der Fachmesse Agrialp. Also: Reinhören, inspirieren lassen – und mitmachen!
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#54 – Die Naturverbundene: Wie Kinder die Natur spielerisch kennenlernen
Angelika Rederlechner ist in dieser Podcast-Folge zu Gast und spricht über ihre Arbeit als Pädagogin bei der Sozialgenossenschaft „Mit Bäuerinnen lernen – wachsen – leben“ sowie über ihr Herzensprojekt: das neue Buch „Mit der Natur lernen, wachsen, leben“. Im Gespräch erzählt sie, wie das Buch entstanden ist, warum Naturpädagogik für Kinder so wertvoll ist – und wie wichtig spontane Erlebnisse in der Natur gerade heute sind. Das Buch steckt voller Ideen, Impulse, Rezepte, Lieder und Spiele – gegliedert nach Jahreszeiten und praxiserprobt aus dem Alltag von Tagesmüttern. Eine Einladung für alle, wieder mehr nach draußen zu gehen und die Natur mit allen Sinnen zu erleben – ob in der Familie, im Hofalltag oder im pädagogischen Beruf.
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#53 – Der Senator: Warum die legale Entnahme von Wölfen in Sichtweite ist
Was macht ein Südtiroler Senator eigentlich in Rom – und wie bringt er bäuerliche Anliegen auf den Tisch? In dieser Folge spricht Meinhard Durnwalder offen über seine Arbeit im italienischen Parlament: von der Wolfsproblematik über Tiertransporte bis zur Autonomiereform. Er erklärt, warum es gerade beim Thema Großraubwild nun echte Fortschritte gibt, wie das neue EU-Recht Spielräume schafft – und warum trotzdem noch Geduld gefragt ist. Durnwalder gibt Einblicke in seinen politischen Alltag, seine Netzwerkarbeit und die Zusammenarbeit mit Verbänden wie dem Südtiroler Bauernbund.
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#52 – Die Rente: Werden wir im Alter genug Geld zum Leben haben?
Rente – ein Thema, das oft verdrängt wird, aber alle betrifft. Im Podcast „Zuaglost“ erklärt Max Thurner, wie die Rentenversicherung für Südtirols Bäuerinnen und Bauern funktioniert, warum die Leistungen oft gering sind und welche Chancen es mit der Zusatzrente gibt. Ein ehrlicher Blick auf das System – und ein klarer Appell: Frühzeitig vorsorgen und aktiv werden!
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#51 – Ländlicher Raum: Worum sich die Plattform Land kümmert
Die Plattform Land wurde vor über zehn Jahren gegründet, um den ländlichen Raum in Südtirol lebendig zu halten. Zwei zentrale Themen stehen im Mittelpunkt: intelligente Flächennutzung und die nachhaltige Entwicklung der Dörfer. Präsident Andreas Schatzer berichtet in dieser Podcast-Folge, wie aus einer Idee von Bauernbund und Gemeindeverband ein breites Netzwerk wurde – mit 16 Organisationen und Partnern. Und er stellt die Inhalte der Jahrestagung vor, die Ende Mai in Truden stattfindet.
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#50 – Das Jubiläum: 50 Jahre Forschung am Versuchszentrum Laimburg
Was macht die Laimburg eigentlich genau? Und wie kommt Forschung auf den Hof? Zum 50-Jahr-Jubiläum des Versuchszentrums spricht Direktor Michael Oberhuber in der 50. regulären Folge des Podcasts „Zuaglost“ über Geschichte, Aufgaben und Zukunft des Versuchszentrums Laimburg. Direktor Michael Oberhuber erklärt im Podcast, warum die Laimburg nicht nur ein Forschungslabor, sondern Teil eines großen Netzwerks ist – gemeinsam mit Beratung, Bauernbund und landwirtschaftlicher Praxis. Die Forschungsschwerpunkte entstehen dabei nicht im stillen Kämmerlein, sondern im Dialog mit den Bäuerinnen und Bauern. Jedes Jahr werden Vorschläge gesammelt, priorisiert und gemeinsam entschieden, woran geforscht wird. Zum 50-Jahr-Jubiläum organisiert die Laimburg Aktionen für die Bevölkerung: Tag der offenen Tür, Foto-Challenge, Citizen-Science-Projekt „Bloomiverse“. Ziel: Landwirtschaft verständlich und greifbar machen – auch für jene, die nicht direkt am Hof arbeiten.
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#49 – Die Wahl: Warum ausgerechnet Gemeindepolitik so erfüllend ist
Von 2005 bis 2013 stand Arno Kompatscher seiner Heimatgemeinde Völs am Schlern als Bürgermeister vor. Parallel dazu war er von 2011 bis 2013 Präsident des Südtiroler Gemeindenverbandes. Heute ist er als Landeshauptmann in der Landesregierung unter anderem auch für die Gemeinden zuständig. Arno Kompatscher weiß also, worum es in der Gemeindepolitik geht und wo den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Schuh drückt. In dieser Folge von „Zuaglost“ erklärt er, warum Politik in der Gemeinde mehr Genugtuung gibt als auf anderen Ebenen, welche Entscheidungen in Sachen Raumordnung, Wohnen und Naturschutz auf die Gemeinden zukommen und warum die Wahlbeteiligung besonders bei Gemeinderatswahlen besonders hoch sein sollte.
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Sonderfolge: Was an den „Gsiasa Goggilan“ so besonders ist
Landesweit bekannt geworden ist er vor rund zweieinhalb Jahren über eine Crowdfunding-Kampagne des Südtiroler Bauernbundes. Vor einigen Jahren haben Christian Marchesini und seine Familie am Hintnerhof in Gsies mit der Vermarktung hochwertiger Bioeier, der „Gsiesa Goggilan“, begonnen. Heute vermarktet er diese Eier erfolgreich im ganzen Land, aber nicht nur das: Seine Hühner verlassen auch als Suppenhühner seinen Betrieb und sogar die männlichen Küken dürfen länger leben und aufwachsen als andernorts üblich. In dieser Sonderfolge zum Osterfest 2025 stellt Christian Marchesini senen Betrieb vor.
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#48 – Natura 2000: Warum Bauern und Naturschützer über Gülle streiten
Seit Monaten erhitzt die Diskussion über die Bewirtschaftung von Wiesen in Natura-2000-Gebieten die Gemüter. Bauern und Gemeinden fühlen sich überrumpelt, Umweltverbände werfen dem Bauernbund Starrsinnigkeit und den Landwirten mutwillige Zerstörung der Biodiversität vor. Die Fronten scheinen verhärteter denn je. Höchste Zeit, in dieser Folge dem Thema Gülle und Natura 2000 fachlich fundiert auf den Grund zu gehen und die Sache von Anfang an aufzurollen. Dazu ist in dieser Folge Christian Plitzner, Geschäftsführer des Beratungsrings Berglandwirtschaft BRING, zu Gast. Er erklärt, warum Bergwiesen gedüngt werden müssen, wie viel Kraftfutter Südtirols Bauern wirklich zukaufen und woher dieses kommt – und wie man die verzwickte Situation lösen könnte.
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#47 – Die Jungen: Was die neue Führungsspitze der Bauernjugend plant
Seit Kurzem ist das Führungsduo der Südtiroler Bauernjugend (SBJ) zur Hälfte neu: Viktoria Kössler hat Anna Knottner als Landesleiterin abgelöst. Gemeinsam mit SBJ-Landesobmann Raffael Peer ist sie in dieser Folge zu Gast – und erklärt, warum Geschichte und bäuerliche Traditionen für sie eine besondere Bedeutung haben, welche Rolle die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern in den Lehrplänen der Oberschulen spielt und wie sie den Kritikern am Urlaub auf dem Bauernhof entgegentritt. Raffael Peer bekräftigt, warum die Bauernjugend besonders innovative Ideen fördert, wie er zum neuen Ehrenamtsgesetz des Landes steht und welche Akzente die Bauernjugend an der Spitze der Jungen Wirtschaft setzen will.
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#46 – Der Sammler: Was alte Landsorten zur Ernährungssicherheit beitragen können
Alte Getreide-, Bohnen- und Kartoffelsorten sammeln und für die Nachwelt erhalten: Klingt ja auf den ersten Blick ganz nett, aber ist das nur Nostalgie oder hat die Arbeit der Tiroler Genbank auch für die moderne Pflanzenzüchtung einen praktischen Wert? Was bringt diese Arbeit den Bäuerinnen und Bauern, die mit dem Anbau von Pflanzen Geld verdienen wollen? Und ist die Erhaltung alter Landsorten überhaupt noch zeitgemäß? Auf diese provokanten Fragen gibt Christian Partl, der Leiter der Tiroler Genbank, in dieser Folge von „Zuaglost“ ebenso kompetente wie interessante Antworten. Und wir erfahren auch, wie die Tiroler Genbank mit Südtiroler Institutionen zusammenarbeitet und was die Bauernbund-Weiterbildung mit ihr zu tun hat.
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#45 – Die Begleiterinnen: Wie Kinder und Jugendliche mit Trauer umgehen
Eigentlich passt das Thema ganz und gar nicht in den Fasching – oder doch? Gerade wenn alle anderen lustig sind, ist es schwer für Menschen, die über den Verlust eines lieben Menschen trauern. Und vielleicht ist es gerade für trauernde Kinder und Jugendliche eine ganz besonders herausfordernde Zeit. Aber wie trauern Kinder und Jugendliche eigentlich? Wie können Erwachsene ihnen dabei helfen? Und welche Rolle kann eine Trauerbegleitung dabei spielen? Diese und weitere Fragen beantwortet die Trauerbegleiterin Nadia Kofler in dieser Folge von „Zuaglost“. Und sie stellt das Projekt „Lebendig trauern“ vor, das sie mit zwei Kolleginnen und gemeinsam mit dem Bäuerlichen Notstandsfonds auf die Beine gestellt hat.
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#44 – Der Regisseur: Wie es zu einem Film über Michael Gaismair kam
Mit dem Spielfilm „Michael Gaismayr“ hat der Südtiroler Filmemacher Wolfgang Moser in den vergangenen Jahren auf mehreren Filmfestivals in aller Welt für Furore gesorgt. Anlässlich des 500-Jahr-Jubiläums der Bauernaufstände unter der Führung des Südtirolers Michael Gaismair im Jahr 1525 wird der Film auch hierzulande wieder bekannter und spielt auch bei der diesjährigen Landesversammlung des Südtiroler Bauernbundes eine zentrale Rolle. In dieser Folge von „Zuaglost“ unterhält sich „Südtiroler Landwirt“-Chefredakteur Bernhard Christanell mit Wolfgang Moser über den Werdegang des Films und erfährt von ihm, warum er dafür einen Dokumentarfilm adaptiert hat, wie er die Produktion finanziert hat und wie sich die Landwirtschaft allgemein als Filmthema eignet.
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#43 – Die Mutigen: Wie die Bäuerinnen heikle Themen ansprechen wollen
Wie ist die Südtiroler Bäuerinnenorganisation dazu gekommen, Anfang April die internationale Tagung „Frauen in der Landwirtschaft“ zu organisieren? Was verspricht sie sich davon? Und welche Themen möchte sie dabei aufs Tapet bringen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die Landesbäuerin Antonia Egger in dieser Folge. Im Gespräch mit Chefredakteur Bernhard Christanell geht sie auch darauf ein, wie die Landwirtschaft mit den Anforderungen umgeht, die die Gesellschaft an sie heranträgt, wie insbesondere die Bäuerinnen mit den Herausforderungen zurechtkommen, die das Leben und Arbeiten am Hof heute bereithält und wie man den Beruf Bäuerin heute attraktiv halten kann.
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#42 – Der Ausblick: Was 2025 auf die Landwirtschaft zukommt
Wie bereitet sich der Südtiroler Bauernbund auf die Gemeinderatswahlen im Mai vor? Wie geht es 2025 beim Thema Wolf weiter? Wie soll die EU-Agrarpolitik nach 2027 aussehen? Und welche Themen werden in Brüssel, Rom und Bozen im neuen Jahr wichtig? Diese und viele andere Fragen beantwortet Daniel Gasser, seit einem knappen Jahr Bauernbund-Landesobmann, im ersten Podcast-Gespräch des Jahres. „Südtiroler Landwirt“-Chefredakteur Bernhard Christanell will außerdem wissen, was sich beim Höfegesetz ändern soll, wie sich die Marktpreise in den einzelnen Sektoren entwickeln und was die Bauernbund-Mitgliederumfrage bringen wird.
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#41 – Kompetent und hilfsbereit: der Landestierärztliche Dienst
Was macht eigentlich der Landestierärztliche Dienst? Was unterscheidet ihn vom Tierärztlichen Dienst des Sanitätsbetriebs und vom Tierseucheninstitut? Was hat er mit der jüngst angekündigten verpflichtenden Ausbildung für Tierhalter zu tun und wie ist er in die Entwicklung des „Classyfarm“-Systems und des Tierwohllabels „SQNBA“ eingebunden? Kompetente Antworten auf diese und weitere Fragen liefert in dieser Folge Gerlinde Wiedenhofer, die stellvertretende Direktorin des Landestierärztlichen Dienstes. Sie beschreibt auch, wie heute die Tierseuchenbekämpfung abläuft und warum sich ihr Dienst eher als verlässlicher Partner für die Bäuerinnen und Bauern sieht und weniger als lästiges Kontrollorgan.
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#40 – Die Pionierin: Wie die Bauernjugend zu ihrer Doppelspitze kam
Im Jahr 1974 – wenige Jahre nach ihrer Gründung – beschloss die Südtiroler Bauernjugend, ihre Gremien auf Orts-, Bezirks- und Landesebene mit einer Doppelspitze zu besetzen, bestehend aus einem Mann und einer Frau. Die erste Landesleiterin in der Geschichte der Bauernjugend, Maria Clementi, erzählt in dieser Folge, wie sie zu diesem Amt kam, welche Aufgaben die Mädchen in den ersten Jahren in der Bauernjugend hatten und was sie aus ihrer Zeit als Landesleiterin für ihr Leben mitgenommen hat.
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#39 – Der Spitzensportler: Wie ein Profi-Snowboarder leidenschaftlicher Bauer wird
Mit über 40 gehört er im Profisport schon fast zu den Veteranen, dennoch ist Roland Fischnaller noch immer in der Snowboard-Weltspitze zu finden. Was nicht alle wissen: Roland Fischnaller ist auch ein begeisterter Bergbauer und verbringt jede freie Minute auf seinem Hof und mit seinen Tieren. Wie es dazu kam, dass ein Spitzensportler einen so engen Bezug zur Landwirtschaft hat, wie er diese Leidenschaft ausübt, auch wenn er für seine Rennen in aller Welt unterwegs ist und wie er sich die – nicht mehr allzu ferne – Zeit nach seiner Sportlerkarriere vorstellt, das erzählt Roland Fischnaller in der aktuellen Folge von „Zuaglost“.
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#38 – Der Entscheider: Warum es in den Gemeinderäten bäuerliche Vertreter braucht
Noch dauert es ein knappes halbes Jahr bis zu den Gemeinderatswahlen 2025. Warum es wichtig ist, dass die bäuerliche Vertretung auf Gemeindeebene auch nach den Wahlen im Mai stark bleibt, was eine bäuerliche Vertretung auf Gemeindeebene bewirken kann und warum sich eine Kandidatur lohnt – über diese und viele andere Fragen hat der „Südtiroler Landwirt“ in der aktuellen Folge des Podcasts „Zuaglost“ mit einem gesprochen, der es wissen muss: Michael Kaufmann ist nicht nur seit Februar dieses Jahres einer der beiden Landesobmann-Stellvertreter des Südtiroler Bauernbundes, er sitzt auch seit zehn Jahren im Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde Naturns.
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#37 – Der Vereinsobmann: Wie die bekannteste Stimme Südtirols zur Landwirtschaft kam
Habt ihr schon einmal vom Wein-, Obst- und Gartenbauverein Bozen gehört? Nun, wir bis vor Kurzem auch nicht. Unsere neue Podcast-Folge ist daher ein guter Anlass, diesen Verein vorzustellen. Diese Aufgabe übernimmt jemand, den (oder dessen Stimme) die allermeisten Südtirolerinnen und Südtiroler kennen, den aber kaum jemand mit Landwirtschaft in Verbindung bringen wird: Rudi Gamper, viele Jahre lang die Stimme des „RAI Sender Bozen“, langjähriger RAI-Koordinator und RAS-Präsident, erzählt, wie es dazu kam, dass er zum Obmann des Wein-, Obst- und Gartenbauvereins Bozen gewählt wurde. Vor allem aber berichtet er von den Anfängen und Vorläufern dieses Vereins, der gewissermaßen ein Vorgänger vieler bekannter Forschungs-, Beratungs- und Bildungseinrichtungen der heutigen Südtiroler Landwirtschaft war.
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#36 – Die Engagierten: Wie die Bauernjugend heimische Produkte ins Haus bringt
Alle kennen sie, die meisten schätzen sie, manchen ist nicht bewusst, in welcher Vielfalt es sie gibt und wieder andere haben bisher wenig auf sie geachtet: Die Rede ist von den bäuerlichen Produkten aus Südtirol. Ein besonders sympathisches Projekt, um sie noch mehr unter die Leute zu bringen und auch das Bewusstsein beim Einkauf zu schärfen, hat die Südtiroler Bauernjugend vorbereitet. Mit unterhaltsamen Videos von (mehr oder weniger) bekannten Persönlichkeiten regt sie die Gehirnzellen an, zur Belohnung gibt es dann allerhand Leckereien von Südtiroler Bauernhöfen. Mehr dazu erzählt Anna Knottner, die Landesleiterin der Südtiroler Bauernjugend, in dieser Folge.
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#35 – Die Überzeugten: Wie es mit der Biolandwirtschaft weitergehen soll
Wie wird man vom konventionell wirtschaftenden Landwirt zum Biobauer? Wie geht es der Biolandwirtschaft in Südtirol und darüber hinaus? Wie haben sich die Jahre der Pandemie und der folgenden Inflation auf den Biosektor ausgewirkt? Wie steht Bioland Südtirol zum "Biokonzept 2025" und wie soll sich dieses weiterentwickeln? Diese und viele weitere Fragen bespricht "Südtiroler Landwirt"-Chefredakteur Bernhard Christanell in dieser Folge mit Walter Steger, seit dem Frühjahr 2023 Teil der Doppelspitze im größten Südtiroler Bioverband.
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#34 – Die Anpacker: Was der Maschinenring mit seiner Service GmbH leistet
Zum Maschinenring Südtirol gehört nicht nur der Verein mit seinen Tausenden Mitgliedern, sondern auch die Service GmbH (SAM), die im Auftrag von Einzelpersonen und öffentlichen Körperschaften Arbeiten im Wald und im Grünraumbereich umsetzt. Wie sich das Spektrum dieser Dienstleistungen im Laufe der Jahre entwickelt hat, wie die SAM heute dasteht, warum auch sie mit öffentlichen Ausschreibungen zu kämpfen hat und was er persönlich an Arbeitskräften aus der Landwirtschaft schätzt – all das berichtet SAM-Präsident Franz Tauferer in dieser Folge von "Zuaglost". Außerdem gibt er einen Überblick über die aktuelle Lage am Holzmarkt und wie man mit dem Borkenkäfer-Befall umgehen sollte.
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#33 – Der Wirtschaftsforscher: Was das WIFO der Landwirtschaft bringt
Ständig liest und hört man vom Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO und seinen Studien. Wie aber arbeitet das Team rund um Direktor Georg Lun eigentlich, wie kommt es zu seinen Themen und welche Erkenntnisse liefert es für die Entwicklung der heimischen Wirtschaft und Landwirtschaft? Und wie auskunftsfreudig sind Südtirols Bäuerinnen und Bauern gegenüber den WIFO-Mitarbeitern? All diese Fragen und viele mehr bespricht Direktor Gerog Lun in dieser Folge von "Zuaglost" mit "Südtiroler Landwirt"-Chefredakteur Bernhard Christanell.
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#32 – Die Innovative: Wie man mit Wachteln bis nach Berlin kommt
Im vergangenen Herbst hat Südtirol sie als Wachtelzüchterin beim Innovationspreis „IM.PULS“ kennengelernt, jetzt hat sie die Chance, noch einen wesentlich größeren Sprung zu machen: Julia Burger vom Oberfrei-Hof in Flaas/Jenesien ist im Finale des begehrten „Ceres Award“ der deutschen Fachzeitschrift „agrarheute“. Wie sie dazu gekommen ist, wie sich ihr Wachtel-Betrieb seit der Teilnahme am Innovationspreis der Bauernjugend weiterentwickelt hat und wo der Weg noch hinführen soll – all das erzählt Julia Burger in der aktuellen Folge von „Zuaglost“.
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#31 – Der Experte: Was ein Uni-Professor von künstlich hergestelltem Fleisch hält
Künstlich hergestelltes Fleisch aus dem Labor: Wovor die allermeisten von uns beim ersten Hinhören zurückschrecken, das könnte bald ein fester Bestandteil der menschlichen Ernährung sein. Warum sich Südtirols Fleischproduzenten sich trotzdem keine Sorgen machen müssen, warum sich die Produktion von Qualitätsfleisch trotzdem lohnen kann und wie er die Zukunft der Tierzucht in Südtirol sieht – über das alles und noch mehr berichtet Matthias Gauly, Vorsitzender der tierwissenschaftlichen Arbeitsgruppe an der Fakultät für Agrar-, Umwelt- und Lebensmittelwissenschaften der Freie Universität von Bozen, in der aktuellen Folge unseres Podcasts.
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„Zuaglost“ – der Name unseres Podcasts – soll für uns Programm sein: Wir – die Redaktion des „Südtiroler Landwirt“ – wollen Menschen aus der und rund um die Südtiroler Landwirtschaft zuhören, und wir wünschen uns, dass ihr mithört.
HOSTED BY
Südtiroler Landwirt
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