Gesundheitstelefon

PODCAST · health

Gesundheitstelefon

Häppchenweise Gesundheitstipps für alle, frisch geliefert alle 2 Wochen. Ein Angebot der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.

  1. 98

    Gesunde Neujahrsvorsätze: Kampf dem inneren Schweinehund

    Der Jahreswechsel naht und mit ihm die immer wiederkehrenden guten Vorsätze: Mehr Bewegung! Gesünder essen! Und damit auch mehr für die Umwelt tun! Die ersten eineinhalb Wochen im Januar klappt meist alles gut, dann meldet er sich – unser innerer Schweinehund. Die alten Gewohnheiten schleichen sich rasch wieder ein. Warum fällt es uns so schwer, an neuen Zielen dranzubleiben?

  2. 97

    DigiSucht – Online-Suchtberatung für Betroffene und Angehörige

    Der erste Schritt ist der schwerste, besonders bei Themen, denen man sich am liebsten gar nicht stellen würde – wie etwa der Erkenntnis, dass man selbst oder eine nahestehende Person ein Suchtproblem hat. Das Online-Portal DigiSucht macht es Betroffenen, Eltern, Freunden und Angehörigen leichter, sich im passenden Moment mit einer Suchtberatung in Verbindung zu setzen: unabhängig von Ort und Zeit, anonym und kostenlos.

  3. 96

    Gutes Klima in warmen Stuben

    Was hat unsere Ernährung mit der Psyche zu tun? Mehr, als wir auf den ersten Blick vermuten! Inzwischen ist bekannt, dass Darm und Gehirn in engem Austausch stehen – eine Verbindung, von der auch Menschen mit psychischen Erkrankungen profitieren können.

  4. 95

    Essen für die Seele – Wie sich Ernährung und Psyche gegenseitig beeinflussen

    Was hat unsere Ernährung mit der Psyche zu tun? Mehr, als wir auf den ersten Blick vermuten! Inzwischen ist bekannt, dass Darm und Gehirn in engem Austausch stehen – eine Verbindung, von der auch Menschen mit psychischen Erkrankungen profitieren können.

  5. 94

    Herbstbeginn: Wie wir uns mit saisonalen Lebensmitteln gesund halten

    Mit kürzeren Tagen und sinkenden Temperaturen beginnt die klassische Erkältungszeit. Jetzt heißt es vorbeugen und das Immunsystem stärken. Dazu kann auch die Ernährung beitragen – mit Lebensmitteln, die in dieser Jahreszeit Saison haben: Regionale Produkte wie Kürbis, Kohl und Nüsse liefern genau die Nährstoffe, die der Körper nun braucht. Denn die Natur reichert in ihren Früchten im Herbst besonders viele schützende Inhaltsstoffe an, von denen auch die Menschen profitieren. Dazu stärkt saisonale Ernährung nicht nur die Abwehrkräfte, sondern unterstützt auch Klimaschutz und regionale Wirtschaft.

  6. 93

    Gesund beginnt im Mund – Informationen zum Tag der Zahngesundheit

    Der Tag der Zahngesundheit am 25. September lenkt dieses Jahr die Aufmerksamkeit auf die Spucke und ihre weithin unbekannte Superkraft: Ohne Speichel, wie die Körperflüssigkeit offiziell heißt, könnten wir nur schwer sprechen, schlucken oder essen. Speichel schützt uns vor Krankheitserregern, reguliert den Blutdruck und dient als Grundlage für zahlreiche diagnostische Untersuchungen. Vor allem aber unsere Zähne wären ohne Spucke nur halb so gesund.

  7. 92

    Natürliche Abkühlung – so schützen wir uns besser vor Hitze

    Der Sommer klingt ab – doch auch im September können uns noch höhere Temperaturen treffen. Mit dem Klimawandel nehmen Hitzewellen zu, besonders in Städten, wo wir uns einfache Kühlung oft buchstäblich verbaut haben. Wie lassen sich kommende Hitzeperioden abmildern? Es gibt wirksame Wege, gegenzusteuern.

  8. 91

    Ambrosia, der Herbst ist nah – Pollen und Allergien im Spätsommer

    Der Hochsommer neigt sich dem Ende zu – doch für viele Menschen mit Pollenallergien beginnt jetzt eine besonders belastende Zeit. Während Frühlingspollenallergiker langsam aufatmen, beginnt nun die Hauptsaison der Beifuß-Ambrosia – einem der stärksten Allergieauslöser. Kombiniert mit Hitze und schlechter Luftqualität verursachen ihre Pollen erhebliche zusätzliche Belastungen für Atemwege und Kreislauf. Was macht diese Zeit so herausfordernd – und was können wir tun, um uns selbst und andere besser zu schützen?

  9. 90

    Wenn Hitze auf die Seele schlägt – Psychisch gesund bleiben im Klimawandel

    Sonne bringt uns gute Laune – einerseits. Heiße Tage machen aber auch schlapp und können sogar psychisch belasten. Studien belegen, dass Hitze das Risiko für Gereiztheit, Unruhe oder depressive Verstimmungen erhöht. Angesichts der Klimaveränderungen wächst bei vielen das Gefühl von Hilflosigkeit und Sorge. Begriffe wie Klimaangst oder Klimatrauer fallen immer häufiger. Das zeigt: Der Klimawandel ist auch eine seelische Herausforderung.  Was steckt dahinter – und mit welchen Strategien können wir uns dagegen wappnen?

  10. 89

    Sommersmog, Stickoxide und Ozon – Besser atmen in heißen Zeiten

    Der Sommer bringt nicht nur Sonne und Wärme: Wenn die Temperaturen steigen, erhöht sich besonders in Städten und in der Nähe stark befahrener Straßen die Konzentration an Luftschadstoffen. Dann entsteht eine gefährliche Mischung aus Feinstaub, Stickoxiden und bodennahem Ozon – der sogenannte Sommersmog. Nicht nur für Menschen mit Atemwegserkrankungen ist er ein Problem – er belastet uns alle. Was kann jede und jeder tun, um sich persönlich zu schützen? Und wie können alle dazu beitragen, die Ursachen der Luftverschmutzung zu verringern?

  11. 88

    Sommer, Sonne, Hitze – Was die Haut in der heißen Jahreszeit gesund hält

    Der Wunsch nach Sonne ist tief in uns verankert. Sonnenlicht hebt die Stimmung, kurbelt die Vitamin-D-Produktion an und fördert den Schlafrhythmus. Heute wissen wir aber auch: Zu viel Sonne ist ungesund. Außerdem haben sich unsere Sommer verändert – und damit die UV-Strahlung, der wir ausgesetzt sind. Für die Haut, unser größtes Organ, bedeutet das: mehr Stress, mehr Risiko. Wie schützen wir uns und unsere Mitmenschen? Und was können wir tun – für unsere Haut und für ein gutes Leben in einer heißer werdenden Welt?

  12. 87

    Zecken- und Mückenalarm! Was Sie gegen kleine Plagegeister tun können

    Mit dem Sommer beginnt die Zeit, in der es in unseren Schlafzimmern wieder surrt – und am nächsten Morgen juckt. Mücken sind nicht nur nervig, sie stechen auch zu, saugen unser Blut und können im schlimmsten Fall Krankheiten übertragen. Das tun auch Zecken. Sie werden ab etwa sieben Grad Außentemperatur aktiv und lauern am Wegesrand, im Garten oder auf der Wiese. Beide Blutsauger sind durch den Klimawandel immer mehr auf dem Vormarsch. Wie können Sie sich wirksam schützen – und zugleich die Ausbreitung eindämmen?

  13. 86

    Hitzefrei reicht nicht – Wenn’s dem Körper zu heiß wird

    Hitze gehört für viele zum Sommer dazu: Sonne, warme Abende, Freibadwetter. Doch aus Sommerhitze wird immer häufiger gefährliche Belastung. 2024 war das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Und es ist nicht einfach nur warm – es ist oft zu heiß. Hitzewellen, also mindestens drei Tage über 28 Grad, treten immer häufiger auf. Wie kann mit diesen Hitzewellen umgegangen werden?

  14. 85

    Stottern – Ursache und Therapie

    Viele Kinder im Vorschulalter kommen beim Sprechen ins Stocken, vor allem wenn ein aufregendes Erlebnis beschrieben wird. Ob es sich dabei um das so genannte Entwicklungsstottern handelt, das wieder vergeht, oder um „echtes“ Stottern, sollte so früh wie möglich geklärt werden. Denn Stottern verursacht Stress und Ausgrenzung, ist aber behandelbar – je früher, desto besser.

  15. 84

    Mit Bewegung fit in die warme Jahreszeit

    Wenn die Tage länger werden und die Natur erwacht, zieht es viele Menschen nach draußen – andere dagegen schaffen es nicht vom Sofa an die frische Luft. Oft fühlt man sich gerade jetzt müde und schlapp, denn der Körper braucht Zeit, bis er sich an die veränderten Bedingungen angepasst hat. Bewegung ist der beste Weg, um wieder in Schwung zu kommen. Sie hilft nach den ruhigen, lichtarmen Wintermonaten, den Organismus auf die aktivere Jahreszeit vorzubereiten.

  16. 83

    Asthma bei Kindern

    Asthma bronchiale – meist kurz Asthma genannt – gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Etwa zehn Prozent der Kinder sind betroffen. Auch wenn Asthma nicht heilbar ist, gibt es Medikamente, die meist gut helfen. Besonders wichtig ist, dass Eltern und Kinder viel über die Krankheit und ihre Symptome wissen – denn dann lässt sich der Alltag so gestalten, dass die Beschwerden seltener auftreten und das Kind ein weitgehend normales Leben führen kann.

  17. 82

    Zucker – süße Versuchung lauert auch zu Ostern

    Süßigkeiten – wir lieben sie und es fällt uns schwer, auf sie zu verzichten. Gerade zum Osterfest landen wieder viele süße Versuchungen in den Nestern und anschließend in unseren Mägen. Doch warum begehren wir Zucker so sehr?

  18. 81

    Scheuermann, Rundrücken, Skoliose – Haltungsschäden bei Kindern

    Rückenbeschwerden sind die Ursache für jeden zehnten Krankschreibungstag in Deutschland. Die Gründe dafür liegen oft in der Kindheit, denn frühe Haltungsfehler können sich im Erwachsenenalter schmerzhaft bemerkbar machen. Umso wichtiger ist es, dass Eltern bei der Körperhaltung ihres Kindes genau hinschauen und notfalls korrigierend eingreifen. Insbesondere während des pubertären Wachstumsschubes ist die Wirbelsäule anfällig für Fehlentwicklungen: bei Mädchen zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr und bei Jungen zwischen dem 12. und 17. Lebensjahr.

  19. 80

    Für gesunde Kinderfüße – die passenden Schuhe

    Ein Leben lang auf gesunden Füßen unterwegs sein – dafür können Eltern schon ab dem frühen Kleinkindalter etwas tun, denn Fußfehlstellungen entstehen zumeist erst im Verlauf des Lebens durch nicht passende Schuhe.

  20. 79

    Fasten – Verzicht für die Gesundheit

    Der Aschermittwoch leitet die Fastenzeit ein – nicht nur in religiösen Gegenden. Die 40 Tage bis Ostern sind heute für viele Menschen ein willkommener Anlass, die Bremse zu ziehen und bewusst auf Nahrung oder bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten. Das Ziel ist dabei meist Gewichtsreduktion – oder einfach, mal wieder ernährungsmäßig den Reset-Knopf zu drücken und sich auf eine gesündere Ernährung umzustellen. 

  21. 78

    Bewegung als Medizin: Sportliche Wege zur Prävention und Therapie von Krebs

    Jährlich am 4. Februar soll der Weltkrebstag die Vorbeugung und Behandlung von Krebs ins öffentliche Bewusstsein rücken. Hier hat sich in den letzten Jahren viel getan. Eine Erkenntnis, die sich jenseits medizinischer Möglichkeiten durchgesetzt hat, ist: Bewegung unterstützt die Krebstherapie. Wurde früher während der Behandlung vor Anstrengung gewarnt und Ruhe verordnet, ist heute wissenschaftlich belegt, dass körperliche Aktivität den Krankheitsverlauf bei Krebs positiv beeinflusst. In der Nachsorge unterstützt Sport Patientinnen und Patienten dabei, wieder fit zu werden. Und auch zur Vorbeugung verschiedener Krebserkrankungen kann regelmäßige Bewegung einen Beitrag leisten.

  22. 77

    Leben mit COPD

    COPD ist eine Lungenerkrankung, die sich durch entzündete und dauerhaft verengte Atemwege bemerkbar macht. Betroffene leiden unter hartnäckigem Husten mit Auswurf und sind kurzatmig. Im fortgeschrittenen Stadium geraten viele selbst im Ruhezustand in Atemnot. Da Infekte zu einer schubartigen Verschlechterung des Gesundheitszustands führen können, sollten COPD-Patientinnen und -Patienten in der kalten Jahreszeit besonders vorsichtig sein und auf ihren Impfstatus achten: Es drohen Atemwegserkrankungen und Corona-Infektionen.

  23. 76

    Ein guter Vorsatz für das neue Jahr: Kindern mehr vorlesen

    Kinder, die regelmäßig vorgelesen bekommen, haben es später leichter in der Schule. Vorlesen fördert die Sprache, und wer die Unterrichtssprache gut beherrscht, kann Aufgaben besser verstehen und lösen. Aber wenn Eltern oder Großeltern vorlesen, bewirkt das noch mehr. Es fördert die Bindung, unterstützt die emotionale Entwicklung und hilft Kindern, mit den Belastungen des Lebens besser umzugehen. Mit anderen Worten: Vorlesen ist geeignet, die psychische Gesundheit von Kindern zu stärken. Und starke Kinder haben gute Chancen, sich zu starken Erwachsenen zu entwickeln

  24. 75

    Was Sie über Fieber wissen sollten

    In Familien mit Kindern ist im Winter Fieber fast alltäglich – und auch Erwachsene erwischt es jetzt häufiger. Das ist zunächst nicht bedenklich, denn Fieber ist eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers. Es bedeutet aber auch: Fieber ist nur ein Symptom, dahinter steckt eine andere Erkrankung. Meist handelt es sich dabei um harmlose Infektionen. Aber auch schwere Erkrankungen können sich durch Fieber bemerkbar machen.

  25. 74

    Dampfen oder Rauchen? Vapen ist nicht ohne Risiko!

    Das Konsumieren von E-Zigaretten, auch vapen genannt, ist enorm populär, besonders bei jungen und sehr jungen Menschen. Es gilt als schick, ist praktisch und bietet durch zahllose Aromastoffe Abwechslung. Andere sehen das Vapen als Weg, sich Zigaretten abzugewöhnen. Aber so harmlos, wie es den Anschein hat, ist das Vapen nicht, denn auch E-Zigaretten enthalten kanzerogene, also krebserzeugende, Stoffe.

  26. 73

    Für ein starkes Immunsystem – gesund durch den Winter

    Feuchte Witterung, kühle Temperaturen und stürmische Winde – der Herbst ist da und mit ihm das Risiko einer Infektionserkrankung. Zitrone, Ingwer und Co können nun gute Dienste leisten, um die Abwehrkräfte zu stärken. Denn ein starkes Immunsystem schützt in der kalten Jahreszeit nicht nur vor einer Erkältung, sondern auch vor anderen Krankheiten, vor allem der Atemwege.

  27. 72

    Impfen – Schutz, Vorsorge und Verantwortung für alle

    Impfen ist eine wirksame Vorsorge gegen Infektionskrankheiten – nicht nur bei Kindern. Wer sich impfen lässt, schützt sich selbst vor einer möglicherweise schweren Erkrankung und damit andere vor einer Ansteckung. Eine hohe Impfquote in der Bevölkerung führt dazu, dass sich Krankheitserreger nicht mehr ungehindert ausbreiten können. So werden auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder Impfhindernissen besser geschützt. Gerade im Herbst sollten Erwachsene und besonders ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen an ihren Impfschutz denken – denn Grippe, Corona- und Pneumokokken-Infektionen haben jetzt Hochsaison. Und wenn man den Impfpass schon mal in der Hand hat, kann in der ärztlichen Praxis auch gleich der Impfstatus gegen andere Erkrankungen gecheckt werden. Das Gesundheitstelefon erklärt, welche Impfungen im Erwachsenenalter wichtig sind.

  28. 71

    Geistig fit bleiben – Tipps für ein gesundes Gehirn

    Unser Gehirn wird in allen Lebensphasen gefordert: als Kinder lernen wir sehr schnell, als junge Erwachsene ist unser Gehirn auf seiner Leistungshöhe. Doch nach und nach lässt unser Gehirn in seiner Aktivität nach und ist nicht mehr so agil und aufnahmefähig. Damit wir im Alter noch geistig fit sind, kann man sein Gehirn fördern und fordern.

  29. 70

    Medikamente im Straßenverkehr – nicht ohne Risiko!

    Dass sich Alkoholkonsum und Autofahren nicht vertragen, ist weithin bekannt. Aber auch Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Wird nach einem Unfall der Einfluss von Medikamenten festgestellt, kann dies die gleichen Konsequenzen haben wie bei Alkoholfahrten. Da das Prinzip der Eigenverantwortung gilt, sollten Verkehrsteilnehmende also genau wissen, wie ihre Medikamente wirken – und zwar verordnete wie auch frei verkäufliche.

  30. 69

    Herzinfarkt bei Frauen – Symptome erkennen und reagieren

    Herzinfarkte gelten weithin als Männerkrankheit. Tatsächlich haben Frauen aber ein deutlich erhöhtes Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben als Männer. Das liegt daran, dass die Symptome für einen Infarkt bei Frauen anders sind als bei Männern und diese Tatsache vielen nicht bekannt ist. So werden die Anzeichen einer lebensbedrohlichen Situation oft unterschätzt – mit fatalen Folgen.

  31. 68

    Sepsis – Aufklärung kann Leben retten

    Sepsis, oft auch Blutvergiftung genannt, gehört zu den wenig bekannten, aber sehr häufigen Todesursachen. Sie ist so lebensbedrohlich wie Herzinfarkt und Schlaganfall und erfordert ebenso schnelles Handeln. Leider erkennt auch das medizinische Personal die Symptome oft zu spät. Dabei könnten schätzungsweise 15.000 bis 20.000 Todesfälle im Jahr allein in Deutschland mit einer schnellen Diagnose verhindert werden. Besonders die Angehörigen von älteren und pflegebedürftigen Menschen sollten wissen, welches die wichtigsten Anzeichen einer Sepsis sind und warum schnellstmöglich der Notruf zu wählen ist.

  32. 67

    Kinder brauchen sichere Bindungen

    Menschen kommen mit einem höchst unfertigen Gehirn zur Welt. Das ist vorteilhaft, denn dadurch ist unsere Spezies sehr anpassungsfähig. Entscheidend dafür sind aber nicht primär genetische Prozesse, sondern Lernprozesse. Da sich jedoch diese Prozess über einen langen Zeitraum hin entwickeln, und das Gehirn erst mit etwa 20 Jahren vollständig ausgereift ist, bilden sich Vernetzungen nur optimal aus, wenn ein Kind auch Vertrauen besitzen kann. Wenn es verunsichert ist oder Angst oder Druck verspürt oder mit ähnlichen Gefühlen klarkommen muss, breiten sich Stresshormone im Gehirn aus und es kann nichts Neues lernen. Für das Vertrauen eines Kindes sind stabile Bindungen zu seinen Bezugspersonen wichtig.

  33. 66

    Abc-Schützen: Gut vorbereitet in den neuen Lebensabschnitt!

    Ende August ist es in Rheinland-Pfalz wieder soweit: Viele Kinder haben ihren ersten Schultag. Eltern und Erziehungsberechtige blicken gespannt auf diesen großen Tag. Um dem eigenen Kind einen recht sorglosen Start in die Schullaufbahn geben zu können, ist eine behutsame und kontinuierliche Vorbereitung in den letzten Monaten der Kindergartenzeit wichtig. Und auch für Erziehungsberechtigte oder Eltern ist es eine große Erleichterung, wenn sie ihr Kind mit einem guten Gefühl in die Schule schicken können – denn auch sie sollten möglichst optimistisch und unbelastet diesen neuen Lebensabschnitt begleiten.

  34. 65

    Es blüht und rankt – Zimmerpflanzen für unser Wohlbefinden

    Zimmerpflanzen sind gut für unser Wohlbefinden. Holen wir uns doch einen Mini-Wald in unser Zuhause. Ob zu Dekorationszwecken, als Luftfilter oder Heilmittel – Pflanzen können uns in vielerlei Hinsicht bereichern.

  35. 64

    Vorsicht Ambrosia – eine Pflanze als Allergieauslöser

    Jetzt beginnt sie wieder zu blühen, die unscheinbare Ambrosia. Dabei produziert die aus Amerika eingewanderte, wärmeliebende Pflanze unglaubliche Mengen an Pollen mit extrem hohem Allergiepotenzial. Und sie breitet sich in Deutschland immer weiter aus, gefördert durch den Klimawandel. An Weg- und Straßenrändern, auf Acker- und Brachflächen gedeiht sie besonders gut. In Gärten gelangt sie oft mit dem Vogelfutter. Mittlerweile gilt Ambrosia als ernste Gesundheitsgefährdung, und das Bundesumweltamt ruft dazu auf, Vorkommen zu melden.

  36. 63

    Hitzeschutz von Anfang an – Babys und Kinder sind besonders gefährdet

    Die Sommer in Europa werden immer heißer. Den meisten Menschen macht dies zu schaffen. Besonders betroffen sind Babys und Kleinkinder. Sie müssen in heißen Zeiten gut geschützt werden, denn die kleinen Körper können noch nicht so gut mit Hitze umgehen wie die von Erwachsenen.

  37. 62

    Risiko Hitze – Gesundheitsgefahren durch den Klimawandel

    Das Jahr 2024 hat mit Temperaturrekorden begonnen, und die Auswirkungen der Klimaerhitzung sind deutlich zu spüren. Auch die Gesundheit der Menschen gerät zunehmend in Gefahr – besonders wenn Temperaturen an die 40 Grad Celsius über längere Zeit anhalten. Umso wichtiger ist es, sich so gut wie möglich anzupassen, hitzebedingte Beschwerden zu erkennen und zu wissen, wie man gegensteuern kann.

  38. 61

    Es muss nicht gleich Chemie sein: Alternative Mittel gegen Mücken und Mückenstiche

    Der Sommer kommt, wir sind wieder im Freien und um uns herum summt und zirpt es. Die Insekten so können zur Plage werden. Mückenstiche sind unangenehm, wild umherfliegende Wespen können das schönste Grillfest verderben und juckende und gerötete oder gar entzündete Hautstellen will keiner haben. Aber muss es immer die akute Chemiewaffe sein, mit der wir uns vor der Insektenschar schützen wollen?

  39. 60

    Reiseschutzimpfung – Empfehlungen zur Urlaubszeit

    Vor der Urlaubszeit ist es ratsam, den eigenen Impfschutz zu kontrollieren und gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Denn andere Länder und andere Sitten bringen auch andere Krankheitserreger mit sich. Gerade bei Fernreisen unterschätzen viele Reisende die Risiken – und tragen schlimmstenfalls schwere gesundheitliche Folgen davon. Aber auch wenn das Reiseziel ganz in der Nähe liegt, ist ein Blick in den Impfpass wichtig, um sich rechtzeitig zu schützen.

  40. 59

    Pflanzliche Heilmittel – tatsächlich ohne Risiken und Nebenwirkungen?

    Pflanzliche Heilmittel – so genannte Phytopharmaka – sind ausgesprochen beliebt. Besonders bei leichteren Beschwerden greifen viele Menschen bedenkenlos zu: Was nicht verschrieben werden muss, kann doch wohl nicht schaden?! Ganz so ist es nicht. Pflanzliche Arzneien können Magen-Darm-Beschwerden sowie Hautprobleme und Allergien auslösen. Auch die Wirksamkeit von anderen Medikamenten kann beeinträchtigt werden, und Anwendungsfehler können ernste Auswirkungen haben. Vor der Einnahme ist also eine fachliche Beratung in der ärztlichen Praxis oder der Apotheke angeraten.

  41. 58

    Schlaflose Nächte? Wichtiges zum Schlafmittelgebrauch

    Rund ein Drittel der Deutschen leidet unter Schlafstörungen. Davon spricht man, wenn durchwachte Nächte, Einschlafschwierigkeiten oder viel zu frühes Aufwachen regelmäßig auftreten und den Alltag beeinträchtigen. In einer solchen Lage versprechen Schlafmittel schnelle Hilfe. Davor sollte allerdings eine ärztliche Praxis aufgesucht werden, denn die Behandlung ist je nach Ursache der Schlaflosigkeit verschieden. Auch sollten Schlafmittel nur vorübergehend eingesetzt werden, um eine Gewöhnung oder gar körperliche Abhängigkeit zu vermeiden. Mit verschiedenen Verhaltensweisen kann man dazu beitragen, dem Griff zum Schlafmittel vorzubeugen.

  42. 57

    Wenn der Stress auf den Rücken schlägt

    Viele Menschen klagen über Rückenschmerzen – und häufig sind sie der Grund für Arbeitsunfähigkeit. Mit dem „Tag der Rückengesundheit" am 15. März soll auf die Möglichkeiten zur Prävention und Behandlung von Rückenbeschwerden aufmerksam gemacht werden. Nicht nur falsches Bücken, Heben, Tragen oder Sitzen wirkt sich auf den Rücken aus, sondern auch Stress. Er kann die Rücken-, Schultern- und Nackenmuskeln verspannen und zu Schmerzen führen. Am Gesundheitstelefon wird erklärt, wie stressbedingte Rückenschmerzen zustande kommen und welche Tipps es zur Vorsorge und Entspannung im Alltag gibt.

  43. 56

    Leben mit einem Lipödem

    Beim Lipödem handelt es sich um eine Störung der Fettverteilung, bei der sich vor allem an Beinen und Gesäß das Fett unkontrolliert vermehrt. In Deutschland sind ca. 3,8 Millionen Menschen betroffen; überwiegend Frauen. Allerdings ist die Dunkelziffer hoch. In dieser Folge des Gesundheitstelefons erfahren Sie die Symptome und Therapiemöglichkeiten des Lipödems.

  44. 55

    Venen stärken - Risiken vorbeugen

    Sie tragen uns durch unser Leben, sind unsere Stütze, erlauben uns Mobilität – unsere Beine. Doch achten wir auf die Gesundheit unserer Beine? Gerade die Venen leisten tagtäglich Unglaubliches – ca. 7000 Liter Blut leiten sie gegen die Schwerkraft in Richtung Herz zurück. Damit sie stark und gesund bleiben, können wir etwas tun.

  45. 54

    Mentale Gesundheit - Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag

    Termine, Termine, Termine – den ganzen Tag über verteilt. Wer kennt das nicht? Permanent unterliegen wir Verpflichtungen, tragen Verantwortung, übernehmen wir Aufgaben. Schnell entstehen da Stresssituationen, geraten wir in Erschöpfungszustände. Wäre es da nicht einmal Zeit, bewusst innezuhalten? Sich auf sich selbst zu konzentrieren? Doch wie geht das?

  46. 53

    Gute Vorsätze – und wie man das schafft

    Am Silvesterabend entstehen sie – die guten Vorsätze, die wir uns für das neue Jahr vornehmen. Viele sind es und höchst motiviert wollen wir sie angehen, doch schaffen wir das?

  47. 52

    Winterblues? Starke Psyche in dunklen Zeiten

    Herbstzeit – die Tage werden kürzer, dunkler, trüber – ebenso die Stimmung vieler Menschen. Was man umgangssprachlich Winterblues nennt, kann jeden betreffen. Diese Stimmungsstörung ist sehr wahrscheinlich eine Folge des Lichtmangels.

  48. 51

    Plätzchen, Gans und Lebkuchen? Mit gutem Gewissen über die Feiertage

    Es gehört einfach zur Weihnachtszeit – das gute und deftige Essen. Gerne in Gesellschaft von Familie und Freundeskreis. Und schnell wird ein Zuviel des Guten daraus. Wir fühlen uns unwohl mit unserem überlasteten Magen. Auch wenn wir uns in dieser besonderen Zeit nicht mit schlechtem Gewissen quälen sollten, denn es ist nun mal eine emotionale Stimmung, können wir einiges tun, um die Feiertage rundum zu genießen.

  49. 50

    Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit

    Herbstzeit ist Infektionszeit. Es geht wieder los mit den Anzeichen infektiöser Erkrankungen wie Niesen, Husten, Räuspern. Eine Erkrankung, die weniger im allgemeinen Fokus steht, nichtsdestotrotz sehr häufig auftritt ist - die Hand-Fuß-Mund-Krankheit, die vornehmlich kleine Kinder betrifft. Normalerweise verläuft die Hand-Fuß-Mund-Krankheit mild. Fast alle Betroffenen werden – auch ohne ärztliche Behandlung – innerhalb von fünf bis sieben Tagen wieder gesund.

  50. 49

    Alle Jahre wieder – die Grippe

    Man nimmt es wieder wahr – das Schniefen und Husten. Die Grippe-Welle kommt. Die Menschen halten sich vermehrt in Innenräumen auf, die Gefahr einer Ansteckung mit einer Virusinfektion hat sich, wie in den Herbst- und Wintermonaten üblich – erhöht. Höchste Zeit also, sich über Maßnahmen zur Vorbeugung einer Infektion zu informieren. Was kann man tun, um die Gefahr, sich anzustecken, einzudämmen?

Type above to search every episode's transcript for a word or phrase. Matches are scoped to this podcast.

Searching…

No matches for "" in this podcast's transcripts.

Showing of matches

No topics indexed yet for this podcast.

Loading reviews...

ABOUT THIS SHOW

Häppchenweise Gesundheitstipps für alle, frisch geliefert alle 2 Wochen. Ein Angebot der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.

HOSTED BY

Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.

CATEGORIES

URL copied to clipboard!