PODCAST · news
SONNTAGs-Jause
by Der SONNTAG
Jeden SONNTAG serviert Chefredakteurin Sophie Lauringer mit ihren Gästen eine Jause mit Kuchen, Kaffee und manchmal auch mit Schlagobers. Wir erinnern uns an die Jausen unserer Kindheit, wo immer Zeit für Gespräche, Neuigkeiten und ein bisschen Tratsch war. Unsere Hörerinnen und Hörer bitten wir mit an den Jausentisch, das Rezept gibt es zu jeder Folge dazu.Credit: Rechte für den Podcast-Jingle der Sonntagsjause gehören dem SONNTAG.
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Die soziale Stimme aus Nächstenliebe
Franz Küberl ist zu Gast in der SONNTAGs-Jause. Er ist ein Zeitzeuge der Kirche und der Caritas der vergangenen 50 Jahre. Es war ein Weg vom Arbeiterkind aus einfachsten Verhältnissen in Graz zum Lobbyisten aus Nächstenliebe.Er war jahrzehntelang anerkannter Sozialexperte und als Präsident der Caritas Österreich 18 Jahre lang einer der wichtigsten Sozialmanager des Landes. Sein Motto war dabei stets: „Hau dich ins Zeug!“. So war er bei seinen Tätigkeiten überzeugend und mit viel Herzblut dabei.Rezept: Steirische SpagatkrapfenZutaten für 50 Stück:100 Milliliter Frittieröl100 Gramm Staubzucker500 Gramm Mehl250 Gramm Butterdrei Dotter140 Gramm Sauerrahmvier Esslöffel Weißweineine Prise SalzAbrieb einer Zitrone (Bioqualität)eine Messerspitze Backpulver50 Gramm Staubzucker Zubereitung:Für die Steirische Spagatkrapfen die Butter eine Stunde vor Arbeitsbeginn aus dem Kühlschrank nehmen und danach im Mehl abbröseln. Die restlichen Zutaten für den Teig dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig eine Stunde kühl rasten lassen. Danach auf 4 Millimeter Dicke auswalken und in Rechtecke zuschneiden (circa 4 mal 8 Zentimeter). Das Frittierfett auf 170 Grad erwärmen. Die Teigstücke in eine Spagatzange einspannen und im heißen Öl rund 2-3 Minuten goldbraun. Danach herausnehmen und abtropfen lassen. Die Spagatkrapfen noch warm in Staubzucker wälzen. Quelle: Steirische Spagatkrapfen Rezept - ichkoche.at
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Der Sohn der Löwin
Am 10. Mai 2026 ist Alfons Haider bei der SONNTAGs-Jause zu Gast und bringt einen Gruß zum Muttertag mit!Alfons Haider mag Löwen, sie erinnern ihn an seine 2023 verstorbene Mutter Anni, genannt Mutsch: „Sie gab mir den Mut und die Kraft, den eigenen Weg zu gehen.“ Der Umgang mit seiner Homosexualität war für sie eine persönliche Herausforderung – bis zur Akzeptanz. Der lange Abschied in der Zeit der Krankheit und Pflege brachte den Sohn schmerzhaft an seine Grenzen bis zur Erkenntnis: „Lass sie gehen.“ Ihr hat Alfons Haider ein Buch gewidmet: „Meine Mama, die Löwin“. Rezept: Eingebrannte ErdäpfelZutaten: 600 GrammErdäpfeleine Zwiebeldrei EsslöffelFettKümmelSalzetwas Rindsuppeein halbes Lorbeerblattein EsslöffelMehleinen Spritzer Essig250 MilliliterSauerrahm Zubereitung:Erdäpfel schälen und dünnblättrig schneiden. Zwiebel schälen, fein schneiden und in 2 Esslöffel Fett gelb anschwitzen. Erdäpfel zugeben, mit Kümmel würzen. Vermischen und mit nicht zu viel Rindsuppe aufgießen. Lorbeerblatt einlegen und salzen. Zudecken und Erdäpfel halbweich kochen. Inzwischen aus dem Fett mit Mehl eine Einbrenn zubereiten und mit etwas Kochsud aufgießen. Zu den Erdäpfeln geben, glattrühren, mit Essig säuern. Langsam kochen, bis die Erdäpfel weich sind. Lorbeerblatt entfernen, mit Sauerrahm abschmecken und mit Schnittlauch garnieren. Quelle: servus.com
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Timna Brauer: Musik spüren
Am 3. Mai ist Timna Brauer bei der SONNTAGs-Jause zu Gast. Mit ihrer kreativen Stimme singt sie bei der Langen Nacht der Kirchen!„Ich bin eine Friedensaktivistin, nach wie vor – gibt sie sich voller Mut und optimistisch“, bekennt Timna Brauer. Dabei hat sie als junge Frau sogar den Militärdienst in Israel absolviert. Ihre ersten Auftritte hatte sie in Uniform vor den Soldaten. Arik Brauer (verstorben 2021), ein Jahrhundertkünstler und Multitalent, prägte seine Tochter mit seiner Menschlichkeit: „Wie Rabbi Hillel, der sagte: ‚Liebe den Nächsten wie dich selbst.‘“ Ein leckeres Rezept zum Panettone finden Sie in unserer SONNTAGs-Jause mit Agnes Husslein-Arco!
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Eine Republik der Götter
Am 26. 4. 2026 ist Milo Rau, dem Theatermacher der Wiener Festwochen, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. In der Jause verrät Rau etwas zum diesjährigen Programm.Die Wiener Festwochen – bereits seit 75 Jahren – abzuhalten, gehört fast zur DNA der Stadt. Dafür steht Intendant und Theatermacher Milo Rau auch 2026, dem Jubiläumsjahr des Festivals. RezeptBündnerfleisch-Zopf mit Appenzeller Käse à la Milo RauZutaten (für den Zopf-Teig):750 Gramm Zopfmehl (in der Schweiz ist eine Mischung aus Weizen- und Dinkelmehl - das Geheimnis für einen geschmeidigen Teig)zweieinhalb Teelöffel Salz30 Gramm Hefeein Teelöffel Zucker90 Gramm weiche Butter weichfünf Deziliter Milch (lauwarm) Zutaten (für die Füllung):180 Gramm Crème fraîchezwei Prisen Salzetwas Muskatnuss gerieben100 Gramm Appenzeller Käse, bekannt für seinen sehr kräftigen, würzigen Geschmack, grob gerieben150 Gramm Bündnerfleisch - eine Spezialität des Kantons Graubünden: es handelt sich um gepökeltes und von Fett befreites Rindfleisch Zubereitung:Das Mehl und alle Zutaten bis auf die Milch und die Butter in einer Schüssel gut mischen. Anschließend die Butter und die Milch zugeben, mischen und zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur etwa 15 Stunden stehen und auf das Doppelte aufgehen lassen. Danach den Teig auf wenig Mehl auswallen und in der Mitte halbieren.Für die Füllung: Crème fraîche würzen und den Teig damit bestreichen. Je nach Belieben belegen, in dieser Variante mit Bündnerfleisch und Käse. Form: Jedes Teigstück auf der Längsseite aufrollen. Dann aus den zwei Teigrollen einen Zopf binden und mit Eigelb bestreichen. Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen für 40 bis 45 Minuten backen.E guete Appetit!
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Auf die Gesellschaft einwirken
Am 19. April 2026 ist Nadja Kayali, Intendantin des Carinthischen Sommers, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Zum Essen gab es einen frischgebackenen Marmorgugelhupf.Fern und nah“ – die Intendantin des Carinthischen Sommers, Nadja Kayali, stellt das Programm des kommenden Sommerfestivals mit viel Freude vor: Der weltberühmte Pianist Rudolf Buchbinder spielt dann zum 54. Mal in Kärnten. Frauen haben einen wichtigen Platz wie Festivalschreiberin Tara Meister, Schauspielerin Birgit Minichmayr oder die international bekannte Violinistin Hilary Hahn. Rezept: MarmorgugelhupfZutaten: 300 Gramm Butter65 Gramm Staubzucker65 Gramm Kristallzuckervier Dottervier Eiklarfünf Gramm Backpulver15 Gramm Kakao170 Gramm Mehl (glatt)60 Gramm Rosinenein Esslöffel VanillezuckerZitronenschale geriebeneine Prise Salzsechs EsslöffelButter und Mehl für die BackformStaubzucker zum Bestreuen Zubereitung: Butter mit Staub- und Vanillezucke und der Zitronenschale schaumig rühren. Eidotter nach und nach einrühren. Eiklar mit Salz und Kristallzucker steif schlagen. Unter die Masse unterheben und das mit Backpulver versiebte Mehl mit der Milch untermengen. Ein Drittel der Masse mit Kakaopulver abrühren. Gugelhupfform mit Butter einfetten und mit Mehl stauben. Die halbe Menge der weißen Masse einfüllen, Kakaomasse darauf verteilen, die restliche helle Masse einfüllen. Mit einer Gabel kreisförmig durch den Teig ziehen. In eine Hälfte die Rosinen extra einstreuen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Ober- und Unterhitze rund eine Stunde backen. (Nadelprobe!) Lauwarm aus der Form stürzen und mit Staubzucker bestreuen. Tipp von Nadja Kayali: Für den besonderen Geschmack, die Rosinen zuvor in Rum einlegen. Rezept nach: Ewald Plachutta und Christoph Wagner: Die gute Küche.
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Karl Habsburg - der Lobbyist für ein Europa des Friedens
Am 12. April ist Karl Habsburg, Europäer und Kaiserenkel, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. In diesem Jahr wurde er 65 Jahre alt - ein Gespräch über Europa, seinen Glauben und seine Wertehaltung.Die EU ist nach wie vor das größte Friedensprojekt, betont Karl Habsburg als überzeugter Europäer. Russlands expansive Politik kritisiert er stets offen, mit der Ukraine ist der Enkel von Kaiser Karl solidarisch. Denn Habsburg und Europa - das ist eine Einheit!Übereinstimmungen hat Karl Habsburg in seiner Haltung auch mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.Das Rezept zur SONNTAGs-JauseKaiserschmarrn "nach Oma"Johanna Gossner ist eine gute Köchin, weiß Damian Keller. Nach den Proben isst das Duo auch ab und zu gemeinsam. Da sind auch Snacks dabei, aber für die SONNTAGs-Jause hat sich Johanna ein traditionelles Rezept aus ihrer Heimat enschieden. Der Kaiserschmarrn "nach Oma" wird auf der Schihütte ihrer Eltern von den Gästen sehr geschätzt. Was schmeckt zum Kaiserschmarrn? "In Tirol essen wir den Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren, gerne aber auch mit Apfelmus." Zutaten für einen Schmarrn (4 Portionen)150 Gramm Mehl8 Eier1 Tasse Milch60 Gramm Zucker, Zucker zum KaramellisierenVanillezuckerRumEierlikörButter zum AusbackenStaubzucker ZubereitungDie Zutaten vermengen.Rund zwei Stunden ruhen lassen.In einer Pfanne Butter erhitzen, den Teig einfüllen und goldbraun backen, in Stücke "reißen" und zum Schluss mit etwas Zucker karamellisieren. Vor dem Servieren mit reichtlich Staubzucker bestreuen. Tipps von Johanna Gossners MutterMit Rum nicht sparen!Für den besonderen Geschmack: mit Zimt würzen!Auf die Qualität der Pfanne achten, damit der Kaiserschmarrn nicht anbrennt.
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Das Kreuz ohne Triggerwarnung
Zum Ostersonntag ist Jan-Heiner Tück, Dogmatiker an der Universität Wien, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Er erklärt unter anderem, warum er das Kreuz als österliches Symbol versteht.Sein Studium in Tübingen hat den Dogmatiker Jan-Heiner Tück geprägt, intensiv beschäftigt hat er sich mit Josef Ratzinger, der die Theologie nach dem Zweiten Vatikanum maßgeblich beeinflusst hat.
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In Blau–Gelb–Rot treu für den Papst
Am 29. März 2026 ist Vizekorporal Claude Frei, überzeugter Schweizer Gardist und Patriot, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Er erzählt über seine Arbeit und die Treue zum Papst.Nicht mehr als 135 Schweizer Gardisten gibt es in der kleinsten Armee der Welt: Einer von ihnen ist Vizekorporal Claude Frei. Die Voraussetzungen sind klar umrissen. Die gut ausgebildeten Soldaten müssen bei ihrer Aufnahme katholisch, getauft, gefirmt und ledig sein. Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine Größe ab 1,74 Meter, dazu einen guten Leumund, die Führerscheinprüfung und die Schweizer Staatsbürgerschaft. Sie gelten als die besten Personenschützer und versprechen dem Papst die Treue bis in den Tod.
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Füreinander Dasein
Am 22. März 2026 ist Chefredakteurin Sophie Lauringer in der SONNTAGs‑Jause bei Theologin Linda Kreuzer zu Gast.Zur Jause gab es ein Fastenbrot mit Sauerkraut und Röstzwiebeln und dazu einen selbstgemachten Topfenaufstrich von Linda Kreuzer.Zutaten für den Topfenaufstrich:250 Gramm Topfenein Esslöffel LeinölHaferflocken (feinblättrig)LeinsamenKurkumaSalzPfefferZubereitung:Alle Zutaten gut abrühren und kühl stellen.Tipp: In den Aufstrich kann man Schnittlauch, Bärlauch oder klein geschnittene Radieschen untermischen.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Begeistert für das Leben
Am 15. März 2026 ist Chefredakteurin Sophie Lauringer in der SONNTAGs‑Jause bei der Ordensschwester und Buchautorin Schwester Teresa Zukic zu Gast.Im Gespräch erzählt Schwester Teresa, wie während ihrer Chemotherapie die Idee zu gemeinsamen Kochbüchern mit ihrem Arzt entstand: Aus dem Austausch ihrer eigenen Rezepte und seiner Küchenideen wurde ein Projekt voller einfacher, wohltuender Gerichte. Eines dieser Rezepte – die Kohlrabi‑Bandnudeln – teilt sie in dieser Folge.Zutaten:zwei große Kohlrabizwei Knoblauchzehenzwei Frühlingszwiebelnein Esslöffel Erdnüsseein Teelöffel Chiliflocken nach Beliebenzwei Teelöffel Sesamein Teelöffel brauner Zuckerein Teelöffel frischer Ingwer geriebenvier Esslöffel Pflanzenöl, Sojaöl oder Erdnussöl (hoch erhitzbar)vier Esslöffel Sojasauceeine Limette oder Zitroneeine Prise LiebeZubereitung:Den Kohlrabi schälen, Scheiben 2-3 Zentimeter breit schneiden und mit dem Sparschäler zu breiten Nudeln schälen. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Erdnüsse hacken und mit Chiliflocken, Sesam, braunem Zucker und einer Prise Ingwer in eine hitzefeste Schüssel geben. Etwas Frühlingszwiebelgrün und Sesam für die Dekoration beiseitelegen. Knoblauch in Scheiben schneiden und im Öl goldgelb anbraten. Das heiße Knoblauchöl vorsichtig über die Mischung gießen, umrühren und Sojasauce sowie Limetten oder Zitronensaft unterziehen. Kohlrabi-Nudeln 1 Minute in kochendem Wasser blanchieren, abgießen und zur Sauce geben. Alles gut vermengen und mit Sesam und Frühlingszwiebeln servieren.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Frauenpower im Vatikan
Am 8. März 2026 ist Chefredakteurin Sophie Lauringer in der SONNTAGs-Jause bei der österreichischen Vaticanista, Gudrun Sailer, im Vatikan zu Gast. Der erste Papst, der den Frauen am 8. März zum Weltfrauentag gratuliert hat, war Johannes Paul II., der die Tradition aus dem damals kommunistischen Polen in den Vatikan gebracht hat.Rezept: VanillekipferlZutaten (für zwei Bleche):280 Gramm Mehl210 Gramm kalte Butter100 Gramm geriebene Mandelnzwei gehäufte Esslöffel Zuckerzwei Dottereine Prise SalzVanilleschoteStaubzucker zum WälzenZubereitung:Kalte Butter in kleine Würfel schneiden und mit Mehl abbröseln. Mit Dotter, Zucker, Salz und Mandelmehl rasch zu einem Teig verarbeiten. In vier Portionen aufteilen und eine Stunde kaltstellen. Kipferl formen, im vorgeheizten Rohr blassgelb backen bei 160 Grad Umluft, circa 8 Minuten. Vanille aus der Schote kratzen, mit Staubzucker mischen, die Kipferl noch heiß darin rollen.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Mehr als eine Pfarrerstochter
Am 1. März 2026 ist die Medienexpertin, Podcasterin und Pastorin Johanna Haberer in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Während der Corona-Pandemie hat Johanna Haberer gemeinsam mit ihrer Schwester Sabine Rückert den erfolgreichen ZEIT-Podcast „Unter Pfarrerstöchtern“ entwickelt. Welche Geschichte mag die evangelische Theologin richtig gerne? „Als der Prophet Nathan König David reinlegt“, bekennt Johanna Haberer und erzählt sie gleich in der SONNTAGs-Jause. Rezept: Rohe KartoffelklößeZutaten für zwei Portionen: 750 Gramm Kartoffeln mehlig0,13 Liter MilchSalzzwei Esslöffel Butter65 Gramm Grießein Eieine Scheibe WeißbrotMehl zum Formen der KlößeZubereitung:Die Kartoffeln waschen, schälen, in eine Schüssel mit Wasser reiben und in einem Tuch fest auspressen. Die Milch mit Salz und 1 Esslöffel Fett aufkochen, den Grieß hineinstreuen, zu einem Klumpen rühren der sich vom Topfboden löst. Mit dem ausgepressten Kartoffelteig verrühren, das verquirlte Ei hinzugeben und mit mehligen Händen Klöße formen. Das Weißbrot in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit 1 Esslöffel heißem Fett goldgelb rösten. Würfel in die Mitte jedes Kloßes drücken. Die Klöße in kochendes Salzwasser geben und 20 Minuten ziehen lassen. Herausnehmen, abtropfen lassen und servieren.Quelle: ChefkochMehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Mit Maß und Ziel
Am 1. März 2026 ist Johannes Huber, forschenden Arzt und Theologen, in der SONNTAGs-Jause zu hören.Studiert hat er Theologie und Medizin, was der bald 80-Jährige bis heute nicht bereut: Johannes Huber ist einer der bekanntesten Ärzte und Forscher Österreichs. Rezept: Natto mit EiZutaten: Natto (fermentierte Sojabohnen) ein EiKapernTomatenKnoblauchSojasoßeChilisoße Zubereitung: Natto mit pochiertem oder kurz gekochtem Ei, Kapern, Knoblauch – entweder fein gehackt oder gepresst – Tomaten, ein Schuss Sojasoße und nach Bedarf und Geschmack etwas Chilisoße dazu. Fertig! Quelle Rezept: https://www.farmento.at/Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Die Tagespresse: Echt jetzt?
Am 15. Februar 2026 ist Fritz Jergitsch, der Chefredakteur der umgedrehten Nachrichten in der SONNTAGs-Jause zu Gast.Fritz Jergitsch dachte, dass die Redaktion des SONNTAG direkt im Stephansdom ist – das ist keine Satire. Seine von ihm gegründete Tagespresse hingegen schon. Das Online-Medium hat mittlerweile 18.000 Follower auf Facebook mit reinen Falschmeldungen, die manchmal aber wirklich geglaubt werden. Zum Beispiel das Känguru Keuschi, das angeblich im Auftrag der Kirche zur Enthaltsamkeit aufrufen sollte. Die Erzdiözese Wien nahm es aber sportlich mit einer augenzwinkernden Klarstellung. Die Tagespresse zählt 18.000 Follower auf Facebook.Rezept: FastenteeZutaten (250 Milliliter): 50 Gramm Fenchelsamen30 Gramm Anis20 Gramm KümmelAgavendicksaft oder HonigTeefilter oder TeesiebZubereitung: Fenchelsamen, Anis und Kümmel in einen Mörser etappenweise mörsern. Anschließend alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen. Die Fenchel-Anis-Kümmel-Tee Mischung nun in ein luftdichtes Gefäß füllen.Zwei Teelöffel von der Teemischung in einen Teefilter oder in ein Teeei geben und mit 250 Milliliter kochendem Wasser übergießen.Den Tee nun für zirka fünf bis sieben Minuten ziehen lassen, anschließend das Teeei oder den Beutel entfernen. Das Rezept stammt von der Online-Plattform eat.deMehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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In der Opernball Loge
Am 8. Februar 2025 ist Elisabeth Gürtler, Geschäftsführerin des Alpin Resort Sacher Seefeld und ehemalige „Opernball-Mutter“ in der SONNTAGs-Jause zu Gast.Sie erinnert sich daran, als sie selbst als Debütantin in den berühmtesten Ballsaal der Welt einzog. „Das vergisst man nicht!“ Jetzt ist Elisabeth Gürtler noch immer jedes Jahr auf den Opernball eingeladen, den die Unternehmerin acht Jahre lang organisiert hat. Rezept: Überbackene SchinkenfleckerlZutaten:200 bis 250 Gramm Schinken (am besten Prager Schinken) oder gekochtes Geselchtesdrei Eidotterzwei Eierdrei Eiklar80 Gramm Butter250 Milliliter Sauerrahm150 Milliliter SchlagobersSalzPfeffer aus der MühleMuskatnuss (gemahlen)BröselGeriebener Parmesan zum BestreuenButter für die Form Zutaten für die Fleckerl:250 Gramm Mehl (griffig)ein Eizwei EidotterSalzWasserMehl für die Arbeitsfläche Zubereitung: Für die Fleckerl zunächst aus Mehl, Ei, Eidottern, Salz und WAsser einen geschmeidigen Nudelteig kneten. Teigkonsistenz nach Bedarf mit Wasser oder Mehl korrigieren. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und in kleine Quadrate schneiden. Antrocknen lassen. In einem großen topf reichlich Salzwasser aufkochen und die Fleckerl darin drei bis fünf Minuten al dente, aber keinesfalls zu weich kochen. Abseihen, kalt abschwemmen und gut abropfen lassen. (Gekaufte Fleckerl nach Anleitung kochen.)In einer Schüssel die zimmertemperierte Butter mit Eiern, Eidotter und einer Prise Salz flaumig rühren. Schinken in kleine Würfel schneiden und untermengen. Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und gemeinsam mit Sauerrahm, Schlagobers und den gekochten Fleckerln unter den Abtrieb mengen. Alles behutsam durchmischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Masse in eine gut ausgebutterte Form füllen und mit Semmelbröseln und frisch geriebenem Parmesan bestreuen. Einige Butterflocken obenauf verteilen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Celsius zirka 45 Minuten backen. Herausheben, portionieren und auf vorgewärmten Tellern anrichten.Tipp: Dazu passt Vogerl- oder grüner Salat. Quelle: Christoph Wagner/Alexandra Winkler "Das Neue Sacher-Kochbuch", 2. Auflage 2007, Pichler Verlag in der Verlagsgruppe Styria GmbH & Co KG, Wien, 2005, ISBN 978-3-86431-350-2.
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Der Olympiakaplan
Am 1. Februar 2026 ist der sportliche Seelsorger und Olympiakaplan, Johannes Lackner, zu Gast in der SONNTAGs-Jause.Die weltberühmte Streif kennt er wie seine Westentasche. Aufgewachsen in Kitzbühel wurde der sportliche Johannes Lackner – er fährt leidenschaftlich Ski und ist Mountainbiker – aber lieber Priester. Rezept: Tiroler ApfelbrotZutaten:ein Viertel Gramm Feigenein ViertelGramm Rosinen150 Gramm Nüsse750 Gramm Äpfel grob reibenein Sechzehntel Liter RumzweiTeelöffel Zimteinen halben Teelöffel Nelken100 Gramm Rohrzucker oder Honigein halbes Gramm glattes Dinkelmehlein Sackerl BackpulverSalz Zubereitung:Die Feigen fein schneiden und mit den Rosinen, den Nüssen, Äpfeln, Rum, Gewürze und dem Zucker zusammenmischen und über Nacht ziehen lassen. Dann die Masse mit dem Mehl, Backpulver und Salz zu einem Teig zusammenkneten und in zwei Laibchen formen. Bei 180 Grad zirka eineinviertel Stunden backen. Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Schreiben als Elixier
In der SONNTAGs-Jause vom 25. Jänner 2026 ist Hans Rauscher, Altmeister des Kommentars, zu Gast!Er hat einen guten Riecher, um Blender zu erkennen, er trägt seine humanistische Bildung gerne vor sich her und schreibt seit Jahrzehnten unter dem Kürzel „rau“ auf Seite 1 in der Tageszeitung „Der Standard“: Hans Rauscher ist ein profilierter Journalist und dabei, wie er sagt, „Kulturkatholik“. Bei seiner ersten Stelle als Journalist hat er Hilfe von seinem Religionslehrer erhalten.Grüner Tee Zubereitung Zutaten: drei Gramm Grüntee pro 250 Milliliter Wasser Zubereitung: Bei der westlichen Zubereitung von grünem Tee kommt es auf drei Dinge an: Wassertemperatur, Ziehzeit und Dosierung. Grüner Tee ist empfindlich und sollte nicht mit kochendem Wasser aufgegossen werden. Zu heißes Wasser (über 80 Grad Celsius) kann Bitterstoffe freisetzen und die feinen, frischen Aromen zerstören. Ideal ist eine Temperatur zwischen 70 und 80 Grad Celsius . Man kann das Wasser nach dem Kochen einfach fünf bis zehn Minuten abkühlen lassen, bevor man es über die Teeblätter gießt – oder ein Thermometer verwenden. Die Quelle für die Teezubereitung und mehr Infos zu weiteren TeerezeptenMehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Juli and the Church
In der SONNTAGs-Jause am 18. Jänner ist Julia Schnizlein, Seelsorgerin mit digitalem Verkündigungsauftrag zu Gast. Zur Jause gab es einen Obatzten.Zweifache Familienmutter, ausgebildete Journalistin und begeisterte (digitale) Seelsorgerin: Julia Schnizlein hat viele Aufgaben. Die Pfarrerin der lutherischen Stadtkirche engagiert sich für die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen, die sie im Alltag in der Wiener Innenstadt überzeugt lebt. „Das Ziel ist nicht, dass wir alle gleich werden“, fügt sie hinzu, aber gemeinsam in der Vielfalt kommen wir zurecht.Rezept: Obatzter Zutaten: 250 Gramm reifer Camemberteinen halben Zwiebeloptional: 200 Gramm Doppelrahmfrischkäsezwei Esslöffel weiche Butterein Teelöffel Paprikapulver edelsüßoptional: einen halben Teelöffel KümmelpulverSalz und Pfeffer nach Geschmack Zubereitung:Die Zwiebel klein hacken, die anderen Zutaten werden zerkleinert, der Käse gezupft und mit einer Gabel mit den Gewürzen gut zerdrückt und vermengt.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Humor ist eine wichtige Eigenschaft des Glaubens
Am 11. Jänner 2026 ist Wolfgang Moser, Zeremoniar des künftigen Erzbischofs Josef Grünwidl, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Zur Jause gab es eine Schokoladentorte, gebacken von den Ordensschwestern im Erzbischöflichen Palais. Jedem Mitarbeiter backen sie zum Geburtstag einen Wunschkuchen. Ein schöner Brauch!Rezept: SchokoladentorteZutaten Teig:140 Gramm Butter140 Gramm Schokolade4 Dotter4 Eiklar140 Gramm Staubzucker80 Gramm Weizenmehl40 Gramm StärkemehlGlasur:200 Gramm Kochschokolade3 Esslöffel Butter Zubereitung Butter flaumig rühren, die im Wasserbad geschmolzene Schokolade nach und nach einrührenDie Dotter und den Zucker hinzufügen, für 30 Minuten sehr schaumig rührenZuletzt die gemischten Mehlarten mit dem steifen Schnee unterziehenIn befetteter und bemehlter Tortenform bei Unterhitze (175 Grad Celsius) langsam für 1 Stude backenNach Erkalten den Kuchen dünn mit einer Schicht heißer Marillenmarmelade bestreichen und mit der Schokoladenglasur überziehenMehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!Fotocredit: Stephan Schönlaub
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Eine Kerze für Ungeborene
Am 4. Jänner 2026 ist Pavol Tomanek, der Kellner, der Maurer werden wollte und katholischer Diakon wurde in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Zur Jause gab es Bryndzové Halušky, Nockerl mit Schafskäse. Rezept: Bryndzové Halušky (Schafskäsennudeln) Ein bedeutendes Gericht für die Slowaken ist Bryndzové Halušky (Slowakische Nockerl mit Schafskäse). Zutaten:500 Gramm Kartoffeln150 Gramm Mehlein EiSalz200 Gramm Schafskäse (Bryndza)100 Gramm Speck (optional)Sauerrahm (nach Geschmack) Zubereitung: Die Kartoffeln schälen und reiben. Das überschüssige Wasser ausdrücken. Das Mehl, das Ei und eine Prise Salz zu den geriebenen Kartoffeln geben und alles zu einem glatten Teig vermengen. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Mit einem Hölzchen kleine Teigstücke direkt ins kochende Wasser reiben oder schaben. Die Halušky sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen. Die Halušky mit einer Schaumkelle herausnehmen und abtropfen lassen. Den Schafskäse zerbröseln und unter die noch warmen Halušky mischen. Optional: Speck in Streifen anbraten und darüber geben. Tipp: Mit Sauerrahm servieren.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Ein Walzer für das neue Jahr 2026
In der letzten Folge der SONNTAGs-Jause im alten Jahr 2025 ist Musikkritiker und -liebhaber, Wilhelm Sinkovicz, zu Gast. Auf das neue Jahr 2026 wurde mit einem Glas Aligoté aus dem Burgund angestoßen. Zur Jause gab es französischen Weißwein, Aligoté aus dem Burgund - eine Empfehlung von Kollegin Veronique Dautriche. Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Ein Stück Östereich im Heiligen Land
Die Weihnachtsfolge der SONNTAGs-Jause mit Lucas Maier vom österreichisches Hospiz wurde direkt vor Ort in Jerusalem aufgenommen. Zur Jause gab es Triest-Kuchen. Rezept: Triest-KuchenZutaten für den Teig: 300 Gramm Zucker250 Gramm Butter (Zimmertemperatur)fünf Eier120 Gramm dunkle Schokolade (55 Prozent), gehackt250 Milliliter Espresso (Zimmertemperatur)20 Gramm Backpulver50 Milliliter Stroh Rum (60 Prozent)zwei Esslöffel Vanilleextrakt450 Gramm Mehl Streuseldecke:100 Gramm Butter200 Gramm Mehl50 Gramm Zuckerein Teelöffel Vanilleein Esslöffel Kaffeepulver Zubereitung:Das Backrohr auf 180°C vorheizen. Butter und Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln einrühren. Vanille, Kaffee, Schokolade und Rum hinzugeben. Das Mehl mit Backpulver mischen und langsam unterheben. DenTeig in eine Backform füllen. Die Streusel zubereiten und auf dem Teig verteilen. 20 Minuten bei 180 Grad backen. Die Temperatur auf 150 Grad reduzieren und weitere 40 Minuten backen.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Der Juwelier der Kaiserin
In der SONNTAGs-Jause vom 14. Dezember 2025 spricht Chefredakteurin Sophie Lauringer mit dem Juwelier Christoph Köchert über sein gleichnamiges Traditionshaus und den verloren geglaubten Schatz der Habsburger in Kanada. Zur Jause gab es Mürbteigsterne.Rezept: MürbteigsterneZutaten:100 Gramm Zucker200 Gramm Butter300 Gramm Mehl (glatt)zehn Gramm Vanillezuckerein Eieine Prise SalzRibiselmarmelade (Tipp: selbst eingekocht)Staubzucker zum Bestreuen Zubereitung: Für den Mürbteig das Backpulver und das Mehl mischen. Zucker, Vanillezucker und Salz dazugeben. Gemeinsam mit dem Ei und der Butter rasch zu einem Teig verkneten. Den Mürbteig in Frischhaltefolie wickeln und vor der Weiterverarbeitung im Kühlschrank mindestens zwei Stunden rasten lassen. Das Backrohr auf 170 Grad Heißluft vorheizen. Den Teig auswalken. Sterne ausstechen. Bei der Hälfte der Kekse ein Loch ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und rund 12 Minuten backen. Nach dem Auskühlen die Kekssterne mit dem Loch mit Staubzucker bestreuen. Mit der Marmelade jeweils einen Keksboden mit einem gelochten Mürbteigstern zusammenkleben. Nach Belieben mit silbernen Zuckerkugeln dekorieren.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Zu Besuch beim Heiligen Nikolaus
In dieser Ausgabe der SONNTAGs-Jause traf Sophie Lauringer den beliebtesten Heiligen der Kinder, Nikolaus, dessen Gedenktag am 6. Dezember ein oft langes herbeigesehntes Fest ist. Der echte Nikolaus hat vor 1.700 Jahren gelebt. So gibt es Nikolodarsteller, die die Botschaft des Heiligen zu den Menschen, vor allem zu den Kindern tragen. Unser Gast, Christian Schamberger, ist so ein Nikolaus. Zum Naschen gab es Schoko-Nikolos.Unseren Schoko-Nikolo-Test finden Sie auch online!Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Zwischen Abenteuer und True Crime
Am 30. November 2025 erzählt uns Wilfried Seipel, Ägyptologe und Museumsdirektor in der SONNTAGs-Jause unter anderem über den Diebstahl der Saliera. Zur Jause gab es eine Mohn-Himbeer-Torte. Seine Autobiographie hat er jetzt in einem 2,7 (!) Kilogramm schweren Buch unter dem Titel „Mein Leben. Ein Abenteuer“ veröffentlicht. Es geht um Geschichte und Geschichten, die Wilfried Seipel auch gerne im Podcast erzählt. Denn der ausgebildete Ägyptologe undbegeisterte Ausstellungsorganisator hat auch ein Leben vor und nach der Saliera.Das Rezept: Himbeer-Mohn-TorteZutaten für den Teig: vier Eier 100 Gramm Feinkristallzucker eine Prise Salz 100 Gramm Butter weich 30 Gramm Staubzucker 150 Gramm Mohn abgerieben 75 Gramm Haselnüsse abgerieben einen halben Teelöffel Zimt (gemahlen) Zutaten für das Himbeergelee: Drei Blatt Gelatine 300 Gramm Himbeeren tiefgekühlt 50 Gramm Staubzucker Zubereitung der Torte:Backrohr auf 180 Grand (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit Kristallzucker und Salz zu cremigem Schnee schlagen. Butter mit Staubzucker schaumig schlagen, nach und nach die Dotter unterrühren. Mohn, Haselnüsse und Zimt mischen und in die Buttermischung einrühren, Eischnee unterheben. Den Teig in die Springform einfüllen und auf zweiter Schiene von unten etwa 25 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und aus der Form nehmen. Zubereitung Himbeergelee:Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Himbeeren mit Zucker leicht erwärmen. Die Gelatine in einem kleinen Topf schmelzen und rasch unter die Himbeeren mischen. Die Himbeeren auf den ausgekühlten Kuchen verteilen und für mindestens 30 Minuten kaltstellen, bis das Gelee fest geworden ist.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Der Gammarelli von Wien
Heute in der SONNTAGs-Jause: An prominenter Lage auf dem Stephansplatz befindet sich der Arbeitsplatz von Jan Kopeinig. Das Eckgeschäft „Kunst und Kirche“ gegenüber des Standplatzes der Fiaker ist in Wien einzigartig, denn es gilt sogar als päpstlicher Hoflieferant wie der römische Schneider Gammarelli: Für Papst Leo XIII. wurden Messkoffer geordert, wie Jan Kopeinig im Archiv gefunden hat. Zur Jause gab es Apfelrosen.Rezept: Apfelrosen Zutaten (für 12 Stück):zwei Äpfelzwei Packungen gekühlter Blätterteig40 Gramm Marillenmarmelade45 Gramm Zuckerdrei Gramm Zimt12 Stück Muffinformen (alternativ kann man ein Muffinbackblech mit Butter einfetten)Staubzucker (zum Bestäuben) Zubereitung:Äpfel halbieren, entkernen und in dünne (Bogen-) Scheiben schneiden oder hacheln. Falls die Äpfel frisch und knackig sind: Apfelscheiben in eine mit Wasser gefüllte Schale geben und in Mikrowelle erwärmen – Dadurch werden sie biegsam. Blätterteig ausrollen und parallel zur kurzen Seite in 6 Streifen (circa 4 bis 5 Zentimeter breit) schneiden. Streifen mit Marmelade bestreichen. Zimt und Zucker vermengen und pro Streifen circa 1 Teelöffel über die Marmelade streuen. Apfelscheiben (circa 5 bis 7 Stück) überlappend auf die obere Hälfte der Streifen legen, dass diese aber noch etwas überstehen. Die untere Hälfte der Streifen nach oben klappen und von der Seite aus aufrollen und zu Rosen formen und in Muffinformen geben. Apfelrosen in die Mulden des Muffinbackblechs geben und bei 200 Grad Ober/Unterhitze (oder 180 Grad Umluft) 30 bis 35 Minuten goldbraun backen. Falls die Apfelscheiben zu dunkel zu werden, einfach das Blech mit Alufolie abdecken. Tipp: Vor dem Servieren mit Staubzucker bestäubenMehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Im Salon Salomon
In die SONNTAGs-Jause bringt Martina Salomon das Rezept für eine Zitronentarte mit, inklusive Tipps zum Gelingen. Beispielsweise hat die frühere KURIER-Chefredakteurin immer Eiklar eingefroren. So wird die Jause zu einem (fast) antifeministischen Gespräch über ihr neues Kochbuch „Salon Salomon. 50 Menschen, 60 Rezepte. Gespräche mit Geschmack“ – allesamt übrigens mehrfach erprobt! Rezept: Zitronentarte Zutaten (für den Teig): 110 Gramm Butter200 Gramm Mehl20 Gramm gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)80 Gramm StaubzuckerSalzgeriebene ZitronenschaleVanillezuckerein Dotterzwei Esslöffel eiskates Wasser Zutaten (für die Lemon Curd): Fünf Zitronengeriebene Schale einer Zitrone75 Gramm Butter200 Gramm Kristallzuckerdrei Eiervier Eiklar150 Gramm Staubzucker Zubereitung: Einen Teig aus 110 Gramm Butter, 200 Gramm Mehl, 20 Gramm gemahlenen Haselnüssen (oder Mandeln), 80 Gramm Staubzucker, etwas Salz, geriebener Zitronenschale, etwas Vanillezucker, einem Dotter und ein, zwei Esslöffeln eiskaltem Wasser kneten. In eine Tarteform rollen, Ränder hochziehen und eine Stunde kalt stellen. Im vorgeheizten Backrohr bei circa 180 Grad circa 30 Minuten backen. Erkalten lassen. Inzwischen eine Lemon Curd rühren:Fünf Zitronen auspressen (von einer die Schale abreiben). Den Saft der Zitronen (davon einen Esslöffel zurückbehalten) mit 75 Gramm Butter und 200 Gramm Kristallzucker in einem Metallkessel über Wasserdampf rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Dann drei Eier verquirlen, unter die Masse rühren und über Dampf 12 bis 15 Minuten mit einem kleinen Schneebesen schlagen, bis alles gut cremig eindickt. Zitronenzesten dazu. Zwei Stunden kaltstellen. Danach das Lemon Curd auf den Teig streichen (beides muss kalt sein). Vier Eiklar aufschlagen und mit circa 150 Gramm Staubzucker sowie dem restlichen Zitronensaft sehr steif fertig schlagen. Eiweiß-Tupfer aufspritzen und im Herd bei 200 Grad (zirca zehn Minuten) bräunen lassen. Auskühlen.Tipp: Bleibt bei "dottrigen" Kuchen ein Eiklar über, frieren Sie dieses im Tiefkühler ein, um es später für Rezepte, wie die Zitronentarte verwenden zu können.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Jüdisches Leben: Eine Jause mit Milli Segal
Am 9. 11. 2025 ist der 87. Jahrestag der Reichspogromnacht 1938. Zu diesem Anlass ist Milli Segal, Kultur- und Erinnerungsvermittlerin zu Gast in der SONNTAGs-Jause. Zur Jause gab es "Kindlach".Rezept Kindlach:Zutaten (für den Keksteig):225 Gramm weiche Butter200 Gramm Frischkäse Doppelrahmstufe, zimmerwarm80 Gramm Zuckereine Prise Salzzirka 325 Gramm Mehl Type 405 plus eventuell etwas mehrZutaten (für die Füllung):vier gehäufte Esslöffel Nuss-Nougat-Creme Außerdem:ein Ei verquirlt mit ganz wenig MilchZucker und Zimt zum BestreuenZubereitung:Die Butterstücke und Frischkäse fünf Minuten lang cremig mixen. Zucker und Salz dazu geben und einrühren. Mehl darüber geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig ist recht feucht, sollte sich aber zu einer Teigkugel formen lassen. Bleibt der Teig zu feucht und klebrig, noch etwas Mehl dazu geben. Den Teig vierteln und zu vier Kugeln rollen, diese leicht ziegelartig flach drücken und in Frischhaltefolie verpackt mindestens eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen. Unterdessen den Backofen auf 180 Gramm Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig nun stückweise verarbeiten: jeweils zirka 23-25 Zentimeter rund ausrollen. Auf jeden Teigkreis ein Viertel der Schokocreme verteilen, dabei am äußeren Rand circa einen Zentimeter frei lassen. Den Teigkreis in 12 oder 16 Stücke (je nach gewünschter Kipferlgröße) schneiden. Den Teig vom äußeren Rand her aufrollen. Die so geformten Kipferl auf das Backpapier setzen, mit dem verquirlten Ei bestreichen und eventuell nach Geschmack mit Zimtzucker bestreuen. Im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 17-19 Minuten lang backen. Kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann ganz abkühlen lassen.Tipp: Das Schneiden des Teiges klappt sehr gut mit einem Pizzaschneider. Jedes dieser Teigdreiecke.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Auf der Suche nach den Erben
Der heutige Gast in der SONNTAGs-Jause hat viel mit Toten zu tun und er tut dabei viel Gutes: Nicolas Forster sucht Erben. Zur Jause gab es ein Keto-Sandwich. Rezept: Keto-SandwichZutaten:zwei Scheiben Ketobrot (kalorienreduziertes Toastbrot)ein EiPaprikaSalatblätterBresaola (italienischer Rinderschinken)Senf (ebenfalls ohne Zucker)Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Alles für Strauss
Am 25. Oktober 2025 jährt sich der 200. Geburtstag des legendären Wiener Komponisten Johann Strauss. In der SONNTAGs-Jause vom 26. 10. 2025 spricht der SONNTAG mit Edi Strauss, dem Urgroßneffen des Walzerkönigs! Zur Jause gab es einen andalusischen Apfelkuchen.Es gibt noch immer etwas bei Strauss zu entdecken, weiß der beherzte Familien- und Musikforscher Eduard Strauss. Er selbst ist ein direkter Nachfahre von Eduard, sein Vater Eduard II. war der letzte Strauss, der als Dirigent gearbeitet hat.Rezept: Andalusischer ApfelkuchenZutaten:eine Tasse Olivenölzwei Tassen Mehleine Tasse Zuckerzwei bis drei Eier (je nach Tassengröße)eine Tasse grob gehackte oder geriebene Nüsseeinen Kaffeelöffel Zimtvier geschälte, würfelig geschnittene Äpfel (Topaz oder Elstar)Vanillezucker, Backpulver; SalzRosinen, Rum (wenn gewünscht)Zubereitung:Eier mit einer Prise Salz und dem Zucker schaumig rühren (mixen); Öl langsam einrühren; Mehl und restliche Zutaten unterheben; Bei 180 Grad auf mittlerer Höhe zirka eine halbe Stunde backen bis der Kuchen eine schöne Farbe hat (Nadelprobe).Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Schaut genau auf die Menschen
In der SONNTAGs-Jause vom 19. 10. 2025 ist der ORF-Journalist und Bürgeranwalt Peter Resetarits zu Gast. Zur Jause bringt er nicht nur Geschichten aus 30 Jahren Sozialreportage mit, sondern auch eine ganz persönliche Vorliebe: Butterbrot mit Schnittlauch - das haben wir ihm gerne geschmiert.Zutaten: zwei Scheiben Sauerteigbrotein Esslöffel Butterein halber Bund SchnittlauchZubereitung: Die Brotscheiben großzügig mit Butter bestreichen. Den gehackten Schnittlauch gleichmäßig darüberstreuen – je nach Geschmack auch etwas mehr.Tipp: Backbegeisterte können auch das Sauerteigbrot selbst machen. Das passende Rezept zum Nachbacken von Henning Klingen finden Sie hier.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Wohlfühlkrimis mit Tiefgang
In der SONNTAGs-Jause vom 12. 10. 2025 ist Mina Albich anlässlich der Erscheinung ihres neuen Krimis "Wienerberg" zu Gast. Zur Jause gab es einen Schokokuchen nach Rezept ihrer Großtante. Von dieser hat die Krimiautorin nicht nur das Rezept, sondern auch ihren Vornamen erhalten.Zutaten für den Kuchen: acht Eiklar160 Gramm Kristallzucker160 Gramm Butter160 Gramm Kochschokolade160 Gramm griffiges Mehlwahlweise Marillen- oder Orangenmarmealde zum FüllenZutaten für die Glasur: 100 Gramm Schokolade60 Gramm ButterZubereitung: Eiklar mit dem Zucker zu einem festen, dick-cremigen Eischnee aufschlagen. Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Butter hinzufügen. Mehl einrühren. Eischnee unterheben - nicht mehr zu heftig rühren. Die Masse in eine gebutterte und bemehlte Kastenform einfüllen. Circa 30 Minuten bei 170 Grad Umluft backen. Wenn fast ganz ausgekühlt, kann man wahlweise den Kuchen quer durchschneiden und mit Marillen- oder Orangenmarmelade füllen. Danach entweder mit Schokoglasur überziehen oder nur mit etwas Staubzucker bestreuen.Tipp: Die Spitzenborte von Tortendekorpapier lässt sich perfekt verwenden, um ein Staubzuckermuster zu bekommen!Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Das Start-up aus der Klostergarage
In der SONNTAGs-Jause vom 5.10.2025 ist Andreas Thonhauser zu Gast. Er ist der Leiter des katholischen TV-Senders EWTN in Rom. Vor vier Jahren ist er mit seiner Großfamilie von Wien nach Italien gezogen und hat dort guten Anschluss gefunden. Zur Jause gab es "Cacio e pepe", Nudeln mit Pecorino und Pfeffer. Cacio e pepeAndreas Thonhauser schätzt dieses sehr einfache Gericht, das aber gar nicht so einfach nachzukochen ist. Sein Sohn ist bereits besser geübt und kann in der Familie die Spaghetti sehr gut zubereiten.RezeptZutaten pro Person: 100 Gramm Spaghetti 100 Gramm Pecorino 1 Teelöffel schwarzer PfefferZubereitung:Nudeln nach Anleitung kochen. Die Kochzeit um zwei Minuten verkürzen. Vorsicht nicht zu viel salzen. 200 Milliliter Kochwasser auffangen. Die Pfefferkörner grob zerstoßen und in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis er duftet. Etwas vom heißen Kochwasser dazugeben. Den Pecorino fein reiben, in einer Schüssel mit etwas lauwarmem Kochwasser (nicht heißer als 60 Grad, sonst flockt er) zu einer cremigen Paste verrühren. Die Nudeln in die Pfanne mit dem Pfeffer geben, etwas Kochwasser zufügen gut durchschwenken. Die Pfanne vom Herd nehmen, Pecorino-Creme unterrühren, eventuell noch Kochwasser zufügen, bis eine cremige Sauce entsteht. Wenn die Sauce zu flüssig ist, ein wenig einrühren. Tipp:Nach Belieben mit Pfeffer bestreut servieren und extra Pecorino drüberstreuen.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Bettina Graf: Lernen für das Leben
In der SONNTAGs-Jause vom 28.9.2025 ist Bettina Graf zu Gast. Die Religionslehrerin trägt gerne bunte Kleidung und ist von ihrer Arbeit überzeugt: "Man muss im Religionsunterricht etwas bieten." Zur Jause gab es koscheren Löskaffee und getunktes Spritzgebäck mit Marmelade. Rezept: SpritzgebäckZutaten: 250 Gramm Margarine100 Gramm Zucker (nach Wunsch Vanillezucker)2 Dotter350 Gramm glattes MehlZusätzlich:Marillenmarmelade zum BestreichenSchokoladeglasur zum TunkenZubereitung:Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Spritzsack vorbereiten. Backbleche mit Backpapier vorbereiten undkühl stellen. Die Margarine cremig aufschlagen. Den Zucker hinzugeben und schaumig rühren. Die Dotter kurz unterrühren und zum Schluss das Mehl untermischen. Jeweils kleine Teigmengen in den Spritzsack füllen und Stangerl, Busserl, Kipferl oder Ringe auf das vorbereitete Backblech dressieren. Für circa 10 Minuten bei 190 Grad hellbacken. Sind die Spitzen leicht gebräunt, sind die Kekse fertig. Das Spritzgebäck ganz auskühlen lassen. Jeweils zwei gleichförmige Kekse mit Marmelade zusammenkleben. Die Schokoladeglasur im Wasserbaderwärmen. Jeweils eine Seite des Spritzgebäcks in Schokolade tauchen. Kurz abtropfen lassen und auf einemKuchengitter trocknen lassen, bis die Glasur fest ist.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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16er Buam: Alles für das Wienerlied
In der SONNTAGs-Jause vom 21.9.2025 sind die 16er Buam zu Gast. Patrick Rutka und Klaus Steurer sind seit mehr als 30 Jahren als Schrammelmusiker-Duo unterwegs. Zur Jause gab es einen Klassiker vom Heurigenbuffet: Liptauer mit Salzstangerl. Die 16er Buam üben täglich und proben wenig. Ihre Mission: Das Wienerlied ist Teil unserer Kultur ebenso wie der Wiener Dialekt. Kirchenmusik ist übrigens nicht die Welt der 16er Buam. Die beiden gläubigen Musiker empfehlen aber die Klassiker des Wienerlieds.Rezept: Liptauer AufstrichZutaten: 125 Gramm Topfen (20 Prozent Fett)50 Gramm Butter1/2 kleine Zwiebel1/4 Stück roter Paprika1 Teelöffel Kapern1 - 2 Essiggurkerln1 Knoblauchzehe1 Esslöffel Paprika edelsüßSalz, Pfeffer, Kümmel gemahlenZubereitung:Alle Zutaten klein hacken und vermischen.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Doktorhut mit Gamsbart
In der SONNTAGs-Jause ist diesmal Gexi Tostmann anlässlich des Dirndlgwandsonntages zu Gast. Die jahrzehntelange Unternehmerin der renommierten "Tostmann Trachten" wird seit ihrer Studienzeit auch Doktorhut mit Gamsbart genannt. Zur Jause gab es Obst, Joghurt und ein Schafsgupferl, pikant angerichtet. Sie ist geistreich, eine gestandene Geschäftsfrau und ungemein kompetent sowie unterhaltsam. Die heute 83-jährige Gexi Tostmann hat ein „grünes“ Herz, ist durchaus aufmüpfig und hat als Kind die heilige Bernadette sehr verehrt. Zutaten: 250 Gramm Schafsgupferl½ Bund Basilikum20 Gramm Pinienkerne50 Milliliter Olivenöl½ Zitrone3 KnoblauchzehenSalzPfefferZubereitung:Pinienkerne in etwas Öl kurz in der Pfanne anbraten und abschließend abkühlen. Basilikum waschen und in grobe Stücke schneiden. Knoblauchzehen schälen und zerhacken. Zitrone auspressen. Basilikum, Pinienkerne und Knoblauchzehen mit Olivenöl und Saft der Zitrone mit einem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schafsgupferl abtropfen und Pesto nach Belieben darauf platzieren.Tipp:Das Schafsgupferl kann stattdessen auch mit frischen Kräutern, auf einem gemischten Salat oder sogar süß - mit Honig und Walnüssen genossen werden.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Soldaten nur aus Schokolade
In der SONNTAGs-Jause vom 7. 9. 2025 sind Michael Garschall und Christian Mayr anlässlich der Herbsttage in Blindenmarkt zu Gast. Der Podcast stand ganz im Zeichen von Schokolade, denn es ging um das Stück der "Schokoladensoldat". Zur Jause gab es einen Schokokuchen.Die Herbsttage im niederösterreichischen Blindenmarkt stehen zum 36. Mal im Zeichen der Operette. Oscar Straus (1870–1954) komponierte das komödiantische Werk „Der Schokoladensoldat" mit vielen Verwechslungen, schlauen Mädchen und viel Schokolade rund um einen Soldaten. Rezept: Schokoladigster Schokoladenkuchen(je nach Größe 10-20 Stück) Zutaten für den Kuchen: fünf Eier100 Gramm Zuckerzwei Teelöffel Vanillezucker (mit Vanilleschote selbst gemacht)30 Gramm Mehl15 Gramm Kakaoein Teelöffel Backpulver150 Gramm Zartbitter-Schokolade in Stücken250 Gramm Butter weich, in Stücken Zutaten für die Ganache: 100 Milliliter Schlagobers100 Gramm Bitter-Schokolade in Stücken Zubereitung:Backrohr auf 175 Grad Umluft aufheizen. Eier, Zucker und Vanillezucker aufschlagen. Mehl, Kakao und Backpulver hinzufügen und einrühren. Schokolade mit der Butter schmelzen und unter den Teig heben. Masse in eine flache Form füllen, rund 25 Minuten backen und auskühlen lassen. Die Schokolade für die Ganache im flüssigen Schlagobers schmelzen. Über den ausgekühlten Kuchen verteilen. Im Kühlschrank gut durchkühlen.Mehr spannende Artikel lesen Sie mit unserem Digital-Abo!
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Bei Pater Laurentius auf dem Glückshügel in Rom
Pater Laurentius Eschlböck zu Gast in der SONNTAGs-Jause! Er ist ein Wiener in Rom: Der Benediktinermönch ist der Vizerektor auf der Benediktiner-Hochschule Sant’Anselmo in der ewigen Stadt.Sophie Lauringer war bei ihm in Rom: Zur Jause im Büro des Vizerektors wurden Tramezzini aufgetischt, gut gefüllt mit Thunfisch, Ei, Mozzarella, Paradeiser und Schinken.Rezept: TramezziniZutaten2 große Eier1 Dose Thunfisch3 Paradeiser1 Packung Mozzarella 6 Blätter Schinken3 Esslöffel Mayonnaise3 Esslöffel Joghurt2 Esslöffel Zitronensaft12 Scheiben Toastbrot Salz und PfefferZubereitungEier circa 8 Minuten kochen, abschrecken, pellen und auskühlen lassen. Thunfisch abtropfen lassen und zerpflücken. Tomaten fein hacken und zum Thunfisch geben und zusammen mit Mayonnaise, Joghurt und Zitronensaft verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Toast entrinden und rösten, Eier in Scheiben schneiden. Thunfischcreme auf 8 Toasts streichen, 4 der bestrichenen Toasts mit Paradeiser und Schinken und 4 mit Ei belegen. Je einen Ei-Toast, einen Gurken-Toast und einen nicht bestrichenen Toast zusammensetzen. Tramezzine diagonal halbieren und evtl. mit Salatblättern servieren.Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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Wie alle an einem Tisch glücklich werden
Karl & Leo Wrenkh zu Gast in der SONNTAGs-Jause! Sie sind richtige Wirtskinder und geborene Gastgeber: Karl und Leo Wrenkh haben als junge Männer das Lokal ihres Vaters Christian übernommen. Serviert wurde ein Erdäpfelgulasch – das gibt es vegetarisch, vegan oder auch mit Würstel. Das Geheimnis bei Familie Wrenkh: Lorbeer und „satt“, also viel, Zwiebel. Zutaten1,2 Kilogramm festkochende Erdäpfel4 Zwiebeln4 Knoblauchzehenneutrales oder Olivenöl20 Gramm Tomatenmark10 Gramm Mehl40 Gramm süßes Paprikapulver1 Teelöffel ganzer Kümmel4 Lorbeerblätter1 Teelöffel Majoran40 Gramm Suppenwürze (am besten hausgemacht)mindestens 1 Liter Gemüsefond oder Wasser1 Schuss ApfelessigSalz und PfefferZubereitungErdäpfel schälen und in circa 4 Zentimeter große Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.Zwiebeln in Öl anschwitzen, Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen, mit Mehl, Gewürzen und Majoran bestreuen und mit einem Schuss Wasser ablöschen.Glatt rühren, Erdäpfel und Waggi dazugeben, mit Fond bzw. Wasser bedecken und circa 30 Minuten bei niedriger Hitze kochen. Anschließend mit Apfelessig, Salz und Pfeffer abschmecken.Extra Tipp: Welche Küchengeräte sind unerlässlich? Für Leo Wrenkh ist ein gutes Messer das wichtigste, für Karl ein Reiskocher.Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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Christoph Gisinger über Mitgefühl und Tatkraft
Christoph Gisinger zu Gast in der SONNTAGs-Jause!Der Altersmediziner weiß, wie Altern gelingen kann und hat seine Lebensaufgabe im Haus der Barmherzigkeit gefunden, das heuer 150 Jahre alt wird. "In der Forschung geben uns die „4 L“ eine gute Richtschnur für ein gutes Altern: Lernen, laufen, lachen, leichter essen", empfiehlt der Wissenschaftler. Die Jause bestand in diesem Sinn aus einem Knäckebrot mit Butter. Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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Ein „Griaß di" von Herbert Hirschler
Herbert Hirschler zu Gast in der SONNTAGs-Jause!Er ist ein vielseitiger Mann: Herbert Hirschler ist IT-Experte, Autor, Schlagersänger und Pilger. In seinem neuen Krimiroman "Her mit der Marie" trübt ein tödlicherLottogewinn die Landidylle in einem Dorf in Niederösterreich. Um Ausgleich zu finden, geht unser Podcast-Gast am allerliebsten Pilgern. Er schwört auf die transformative Wirkung des Gehens für Leib und Seele.Als Rezept hat sich der Autor, passend zu seinem neuen Buch, einen Apfelstrudel mit Rosinen (& viel Staubzucker) gewünscht.Zutaten6 Äpfel (säuerlich, am besten Bioqualität)6 Esslöffel brauner Zucker2 Esslöffel Vanillezucker2 Esslöffel ZitronensaftZimt100 Gramm Rosinen1 Packung Strudelteig (mit vier Blättern)50 Gramm Butter50 Gramm Walnüsse50 Gramm Brösel (am besten aus alten Kuchenresten) Zubereitung Die Äpfel schälen und in feine Scheiben schneiden (am besten mit der Gurkenhobel), mit Zimt, Rosinen und Zucker mischen.Jeweils zwei Strudelblätter auf einem feuchten Geschirrtuch auflegen, mit Butter bestreichen, mit Bröseln und gehackten Nüssen bestreuen.Mit der Apfelmischung bestreichen und fest einrollen.Die zwei Strudel im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad circa 20 Minuten backen.Mit Staubzucker bestreuen und servieren. Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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Susanna Hirschler: Zwischen Bühne und Familie
Susanna Hirschler zu Gast in der SONNTAGs-Jause!Susanna Hirschler ist eine Bühnen-Allrounderin, die für das Rampenlicht geboren worden ist. Wie sie den Balanceakt zwischen ihrer Berufung und Verpflichtungen als Mutter meistert, hat sie im Podcast erzählt.Alle (werdenden) Mütter, die beim Stemmen dieser Herausforderung Hilfe benötige, können sich an die „aktion leben" wenden, eine ehrenamtliche NGO die auch unserem Podcastgast in ihrer Schwangerschaft geholfen hat. Zur SONNTAGs-Jause hat sie uns ein Rezept mitgebracht, das sie gerne zum Frühstück ist. Joghurt mit angerösteten Äpfeln und Haferflocken. Ein gesunder Snack, auch perfekt für Zwischendurch. Joghurt mit ToppingZutatenJoghurt, Skyr oder griechischer Joghurt (je nach Vorliebe)1 ApfelHaferflockenZimtetwas ButterNüsseAhornsirup ZubereitungJoghurt, Skyr oder griechischer Joghurt (in Susanna Hirschlers Fall laktosefrei), etwas in eine Schüssel geben. Apfel schälen und einen Teil davon klein schneiden, mit etwas Butter anbraten, dann Haferflocken dazu und etwas anrösten. Runter vom Herd und mit Zimt mischen. Man kann auch noch beliebig Nüsse (Walnüsse mit anrösten) dazugeben. Als Toping auf den Joghurt geben und mit Ahornsirup süßen. Tipp: Walnüsse können einen extra Crunsh bringen.Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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Reinhard Gruber: Ein Leben für den Stephansdom
Reinhard Gruber zu Gast in der SONNTAGs-Jause!Schon seit 30 Jahren wirkt Reinhard Gruber im Wiener Stephansdom - Er ist ein Allwisser, wenn es um das bekannte Bauwerk geht. Im Podcast hat er uns in die Geheimnisse des Doms eingeweiht und uns erzählt, wie er, als gebürtiger Tiroler, damals als junger Mann dazu kam, im Steffl zu arbeiten. Heute ist sein Reich das Domarchiv: Im Laufe der Jahrzehnte hat er sich das Archivaren-Handwerk selbst beigebracht. Zur SONNTAGs-Jause hat sich Reinhard Gruber nicht lumpen lassen und eine Leibspeise von sich aufgetischt: Tiroler Graukäse mit Schüttelbrot. Rezept: Graukäse ZutatenGraukäse, am besten aus HofproduktionRäucherspeck in BioqualitätZwiebelEssigÖlPfeffer ZubereitungAlle Zutaten temperiert (nicht direkt aus dem Kühlschrank) schneiden und auf einer Platte anrichten. Graukäse wird sauer angemacht: Daher wird er mit Essig, Öl und Pfeffer abschmeckt. Tipp: Zum Graukäse schmeckt Südtiroler Schüttelbrot besonders gut.Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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Elias Carr: Was hält ein Amerikaner vom neuen Papst?
Elias Carr zu Gast in der SONNTAGs-Jause!Augustinerchorherr Elias Carr ist ein Landsmann von Papst Leo XIV. Bei einem kühlen Augustiner-Bräu und Brezen hat er uns im Podcast über die Kirche in Nordamerika und über den gemeinsamen Ordensvater Augustinus erzählt. Thema waren auch die politischen und katholischen Umstände in den Vereinigten Staaten.Rezept LaugenbrezelZutaten500 Gramm Weizenmehl glatt20 Gramm Germ1 Teelöffel Zucker125 Milliliter Wasser (lauwarm)20 Gramm Butter125 Milliliter Milch2 Teelöffel Salz70 Gramm NatronZubereitungDas Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde machen. Die zerbröckelte Germ, Zucker und das Wasser in die Mulde geben und mit etwas Mehl verrühren. Fünf Minuten gehen lassen.Butter in der Milch schmelzen und abkühlen lassen. Das Dampfl lauwarm zum Teig geben, Salz zugeben und durchkneten.Aus dem glatten Teig eine Rolle formen und in zehn Teile teilen. Zu Kugeln geformt und zugedeckt an einem warmen Ort eine halbe Stunde gehen lassen.In der Zwischenzeit zwei Liter Wasser aufkochen und das Natron zugeben. Vom Herd nehmen.Die Teigkugeln zu jeweils einer 50 Zentimeter langen Rollen formen. Danach von den Enden her in Brezenform übereinanderschlagen.Nochmals kurz gehen und dann erkalten lassen. Die Brezen 20 Sekunden lang mit einer Schöpfkelle in den Topf mit der heißen Natronlauge tauchen.Auf ein Blech mit Backpapier legen, mit Salz bestreuen und etwa 15–20 Minuten im vorgeheizten Rohr bei 220 Grad Ober/Unterhitze backen.Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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Gläubig, patriotisch, emanzipiert: Andreas Unterberger erzählt von seiner Mutter
Andreas Unterberger zu Gast in der SONNTAGs-Jause!Gläubig, patriotisch, emanzipiert. Der bekannte Journalist Andreas Unterberger spricht über die bewegenden Stationen im Leben seiner Mutter Auguste, die während der NS-Zeit nicht als Lehrerin arbeiten durfte.Zur SONNTAGs-Jause haben sich die beiden einen Schokoladen-Gugelhupf schmecken lassen:RezeptZutaten (alle zimmerwarm bereitstellen)40 Gramm Feinkristallzucker175 Gramm Kochschokolade2 Teelöffel Backpulver300 Gramm Mehl glatt1 Prise Salz200 Milliliter Schlagobers6 Eier1 Esslöffel Vanillezucker275 Gramm ButterStaubzucker zum BestreuenZubereitungDas Backrohr auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Gugelhupfform mit Butter ausstreichen und Feinkristallzucker ausstreuen.Die Eier einzeln in Tassen aufschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben.Kochschokolade im Wasserbad schmelzen. In der Zwischenzeit die Butter zusammen mit Zucker, Salz und Vanillezucker cremig aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.Die Eier einzeln hinzufügen, nach jedem Ei jeweils eine Minute weitermixen, Schlagobers kurz einrühren. Mehl über den Teig sieben und kurz unterheben. Den Teig auf zwei Schüsseln aufteilen.Die geschmolzene Schokolade (lippenwarm!) unter eine Teighälfte rühren.Den hellen Teig in die Form füllen, dann der dunkle Teig darüber. Mit einer durch den Teig ziehen. So entsteht die Marmorierung.Den Teig in den Ofen schieben und 60 Minuten backen, nach 45 Minuten Nadelprobe machen.Etwas ausgekühlt aus der Form stürzen und mit Staubzucker bestreuen.Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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Erwin Steinhauer: Schauspieler mit unstillbarer Neugier
Erwin Steinhauer zu Gast in der SONNTAGs-Jause!Er ist bekannt für seine Rollen als der brave Gendarm Polt und ,Joe' in der Weihnachtskomödie „Single Bells“, träumte schon immer davon, Schauspieler zu werden. Nach einem abgebrochenen Studium und zwei Jahren des väterlichen Unmuts verließ er sein Elternhaus und steht seither seit beindruckenden 50 Jahren auf der Bühne. Sein Leben war von Anfang an geprägt von einer unstillbaren Neugier und dem Drang, immer neue Erfahrungen zu sammeln.Rezept - Faschierte Laibchen: Zutaten500 Gramm Rinder Faschiertes100 Gramm Semmelbrösel1 Stück Zwiebel1 Bund Petersilie1 Stück Ei1 Knoblauchzehe1 Prise Thymian1 Prise Majoran (getrocknet)1 Prise Pfeffer1 Prise Salz ZubereitungZuerst die Zwiebel schälen, fein hacken und in etwas Öl anrösten. Dann die Knoblauchzehe klein hacken oder pressen und ebenfalls anbraten. Das Faschierte mit den gerösteten Zwiebeln, dem Knoblauch, den Semmelbröseln und der Petersilie gut vermengen. Die Petersilie vorher waschen, trocknen und klein hacken. Anschließend die Petersilie zusammen mit dem Ei, Majoran, Thymian, Pfeffer und Salz in die Masse einarbeiten. Mit feuchten Händen kleine Laberl formen und diese in einer Pfanne mit heißem Öl bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten goldbraun gebraten. Tipp: Als Beilage eignen sich hervorragend Petersilienerdäpfel.Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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Extra omnes: Heiner Boberski im Podcast
Aus aktuellem Anlass hat Sophie Lauringer in der SONNTAGs-Jause vom 27. April 2025 mit Heiner Boberski, dem Experten für die Papstwahl, gesprochen. Zur Jause gab es Sauerteigbrot, welches extra von Henning Klingen aus der Redaktion der Katholischen Presseagentur gebacken wurde.Der Religionsjournalist Heiner Boberski hat sich für sein Buch „Habemus Papam“ intensiv mit Fragen rund um die Konklaven und Päpste in der Kirchengeschichte beschäftigt. Mit dem „Extra omnes“ („alle hinaus“) zu Beginn einer Papstwahl werden alle Nicht-Wahlberechtigten aufgefordert, die Sixtinische Kapelle zu verlassen. Der frühere Chefredakteur der Wochenzeitung „Die FURCHE“ weiß aber auch, dass unter den Päpsten Mörder sind. Heiner Boberski über Spannendes rund um die PäpsteManche Kardinäle ärgerten sich über fehlende Toiletten und das Essen ist im Konklave eher bescheiden. In der SONNTAGs-Jause entschied sich unser Gast daher auch für ein Sauerteigbrot, das Kollege Henning Klingen aus der Redaktion der Katholischen Presseagentur extra für die Aufnahme gebacken hatte. In früheren Zeiten wurden die Papstwähler bei zu langen Sitzungen übrigens auf Wasser und Brot gesetzt, um sie zu einer schnelleren Einigung zu drängen. Boberski über Kuriosa aus den KonklavenDer oder das Konklave? Heiner Boberski ist für den Artikel "das" vor Konklave. In der Jause erklärt Boberski was die Aufgabe eines Camerlengo nach dem Tod eines Papstes ist, warum das Siegel des verstorbenen Papstes zerbrochen werden muss und woher der Name "Konklave" stammt. Der ehemalige Chefredakteur und Redakteur der Wiener Zeitung erzählt auch einige Kuriosa aus den Konklaven. Im Geheimnis verrät unser Gast, welche Rolle eine Taube in der Papstwahl im Jahre 236 gespielt hat. Zur Einstimmung auf das Konklave„Ich glaube das Amt ist für die meisten doch eher eine Last und Bürde und nicht ein Amt, das man anstrebt, um Macht ausüben zu können“, so die nüchterne Analyse des Religionsjournalisten Heiner Boberski. Eine Einstimmung auf die bevorstehende Papstwahl sind der Oscar prämierte Film „Konklave“ aus dem Vorjahr, der Klassiker „In den Schuhen des Fischers“ mit dem populären österreichischen Schauspieler Osker Werner (1922-1984), der Film "Habemus Papam" und der Roman „Der Kardinal“ von Henry Morton Robinson. In der Folge verzichten wir allerdings auf Spekulationen, wer im Kardinalskollegium „papabile“ ist. Eine SONNTAGs-Jause mit Sauerteigbrot und Darjeeling-TeeSauerteig-Rezept:Ansatzteig:Zutaten:400 Gramm Roggenmehl glatt25 Gramm SalzBrotgewürz400 Milliliter lauwarmem Wasser auflösenZubereitung: Roggenmehl, Salz, Brotgewürz vermischen. Zwei Esslöffel Sauerteig in lauwarmen Wasser auflösen. Das ganze zu einem Teig vermischen. Diesen Teig am besten über Nacht/12 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen. Quellkörper:Zutaten:200 Gramm Semmelbrösel300 Milliliter kochendem Wasser zwei Esslöffel Honig Zubereitung: Zeitgleich Semmelbrösel mit 300 Milliliter kochendem Wasser übergießen und verrühren und zwei Esslöffel Honig dazugeben. Auch diese Masse gleichzeitig mit dem Ansatzteig ruhen lassen Hauptteig:Zutaten:300 Gramm Urkorn/Einkorn-Mehl300 Gramm Dinkelmehl glattZubereitung: Am folgenden Tag/12 Stunden später zum Ansatzteig den Quellkörper hinzugeben. Außerdem Urkorn/Einkorn-Mehl und Dinkelmehl glatt hineingeben. Die gesamte Masse zu einem festen Teig kneten, aufteilen auf zwei Gärkörbchen und nochmal etwa fünf Stunden gehen lassen. Die beiden Brotlaibe dann für etwa 50 Minuten bei 200 Grad backen.Rezept von Henning KlingenSind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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Jürgen Pfaffinger als Pater Brown gegen das Verbrechen
Jürgen Pfaffinger zu Gast in der SONNTAGs-Jause am Ostersonntag! Viele Jahre war Jürgen Pfaffinger Moderator beim Ö3 - Wecker, heute widmet sich der ausgebildete Schauspieler wieder mehr seiner eigentlichen Profession: Aktuell schlüpft er in die Rolle des Pater Brown, ein katholischer Priester, der es liebt, Kriminalfälle zu lösen. Es gibt Schmuggler, es werden Telegramme verschickt und es gibt noch ein Festnetztelefon. Das Theaterstück "Ein Fall für Pater Brown" hält sich bewusst an die historischen Gegebenheiten der 60er-Jahre. Alle weiteren Infos zum Theaterstück finden Sie hier: / EIN FALL FÜR PATER BROWN - Unser TheaterBei seinen Ermittlungen begleitet wird er von seiner Pfarrhaushälterin, Mrs. Miller. Sie bäckt übrigens den besten Apple Pie des britischen Empire:Rezept: Apple Pie ZutatenMürbteig: 400 Gramm Mehl 260 Gramm Butter 130 Gramm Zucker 1 Ei 1 Prise Salz 1 Eigelb mit etwas Milch verquirlt zum Bepinseln Staubzucker Füllung: 1 1/2 Kilogramm Äpfel Saft von 1 Orange 2 Esslöffel Vanille-Essenz 100 Gramm Rosinen 80 Gramm brauner Zucker 1 Esslöffel Maizena 1/4 Teelöffel Zimt 25 Gramm Butter ZubereitungDie gut gekühlten Zutaten für den Mürbteig rasch zu einem Teig zusammenkneten und rund eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen.Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in zwei Zentimeter große Stücke schneiden. In einem Topf mit dem Orangensaft mischen und bei mittlerer Hitze 10 Minuten dünsten.Vanille, Rosinen, braunen Zucker, Maizena, Zimt und Butter untermischen und alles etwas abkühlen lassen. Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in zwei Hälften teilen und eine Hälfte circa ½ Zentimeter dick ausrollen.Eine gefettete und mit Brösel ausgestreute Form mit einer Teighälfte auslegen. Die Apfelfüllung gleichmäßig darauf verteilen.Die zweiten Teighälfte in Streifen schneiden und in Gitterform auf die Äpfel legen. Mit Eigelb-Milch-Gemisch bepinseln und den Kuchen rund 40 Minuten backen.Mit Staubzucker bestreut servieren. Tipp: Der Pie schmeckt lauwarm am besten. Besonders gut passt Schlagobers dazu.Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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Eine Geburtstagstorte für den Papst
Schwester Christine Felder zu Gast in der SONNTAGs-Jause am Palmsonntag! Die passionierte Ordensschwester lebte und arbeitete vieleJahre lang in der heiligen Stadt, Rom. Ihr bedeutsamer Arbeitsgeber: Josef Ratzinger, besser bekannt als Papst Benedikt XVI. Anfangs noch Kardinal, wurde er 2005 in einer Nacht zum Papst gewählt. Ein Tag, der unser Podcast-Gast hautnah miterlebte und ihr bis heute sehr gut in Erinnerunggeblieben ist. Einer ihrer vielseitigen Aufgaben im Haushalt des Papstes,war es, ihm alljährlich seine Lieblings-Mehlspeise zum Geburtstag zu backen: Eine einfache Nusstorte.Einfache NusstorteZutaten6 Eier180 Gramm ZuckerZitronenschale gerieben180 Gramm geriebene Walnüsse60 Gramm MehlZubereitungEidotter mit dem Zucker schaumig schlagen (einen kleinen Teil des Zuckers zurückbehalten). Die geriebene Zitronenschale dazu geben. Die Eiklar zu einem festen Schnee schlagen und den zurückbehaltenen Zucker und eine Prise Salz hinzufügen. Danach werden die Nüsse und das Mehl abwechselnd mit dem Schnee unter die Schaummasse gehoben.Ofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Springform (Durchmesser 26 Zentimeter) mit Backpapier auslegen. Teig in die Form geben und im vorgeheizten Ofen circa 50 Minuten backen.Stäbchenprobe machen, um zu prüfen, ob der Kuchen fertig ist. Mit einem Messer den Kuchen vom Springform-Rand lösen. Kuchen vollständig auskühlen lassen. Dann halbieren, damit zwei Böden entstehen und mit Marmelade (nach Geschmack) bestreichen und wieder zusammensetze.ZitronenglasurZutaten230 Gramm Staubzucker4 Esslöffel Zitronensaft1-2 Liter heißes WasserZubereitungStaubzucker sieben, damit die Glasur schön glatt wird und keine Klümpchen bildet.Nacheinander Zitronensaft und heißes Wasser mit dem Staubzucker mixen. Die Glasur muss dickflüssig sein.Diese über die Torte gießen oder mit einem großen Löffel auftragen. Mit Wahlnüssen verzieren und kühl stellen.Tipp: Wer es gerne sehr zitronig hat, kann statt Wasser nur Zitronensaft verwenden.Gutes Gelingen, wünscht Schwester Christine Felder!Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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God save the King and the Queen
Jochen Ressel zu Gast in der SONNTAGs-Jause! Er ist der Generalsekretär der Österreichisch-Britischen Gesellschaft oder „der Briten" wie der Verein liebevoll noch genannt wird und Großbritannien-Experte. Gemeinsam machen wir, anlässlich des 20. Hochzeitsjubiläums von King Charles und Queen Camilla, einen Ausflug in den Buckingham Palace und treffen uns zur Tea Time mit den „Royals". Jochen Ressel hat noch eine weitere Leidenschaft: Hauptberuflich ist er für die öffentliche Kommunikation der Malteser verantwortlich. Für ihn war es schon immer eine Selbstverständlichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Wir haben natürlich eine Tasse Earl Grey bei der Aufnahme getrunken und als Rezept gibt es in dieser Folge ein traditionelles „English Tea Bread".Rezept: English Tea Cake Zutaten 100 Gramm Rosinen 3 Esslöffel Inländerrum 170 Gramm Butter 1 Teelöffel Vanillezucker 1 Prise Salz 100 Gramm Zucker 2 Eier 100 Gramm Zitronat (Bioqualität) 245 Gramm Mehl 6 Gramm Weinsteinbackpulver 170 Milliliter Vollmilch Staubzucker ZubereitungDie Rosinen mehrere Stunden in Rum einlegen, bis die Flüssigkeit aufgesaugt ist. Den Backofen auf 165 Grad Umluft vorheizen. Zimmerwarme Butter schaumig rühren. Vanillezucker, 1 Prise Salz und Zucker hinzufügen und schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Am Ende soll eine homogene Masse entstehen. Zitronat, Mehl und Weinsteinbackpulver separat mischen. Die Trockenzutaten abwechslungsweise mit der Milch unterheben. Den Teig in eine gebutterte und bemehlte Kastenform füllen und glatt streichen. Den Teig 15 Minuten backen, mit einem nassen Messer mittig einschneiden und weitere 45 Minuten fertig backen. Den Tea Cake abkühlen, nach 15 Minuten aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen. Tipp: Der Tea Cake wird in England traditionell mit einer Tasse Tee serviert. Sind Sie an einem Digital-Abo von der Sonntag interessiert?
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ABOUT THIS SHOW
Jeden SONNTAG serviert Chefredakteurin Sophie Lauringer mit ihren Gästen eine Jause mit Kuchen, Kaffee und manchmal auch mit Schlagobers. Wir erinnern uns an die Jausen unserer Kindheit, wo immer Zeit für Gespräche, Neuigkeiten und ein bisschen Tratsch war. Unsere Hörerinnen und Hörer bitten wir mit an den Jausentisch, das Rezept gibt es zu jeder Folge dazu.Credit: Rechte für den Podcast-Jingle der Sonntagsjause gehören dem SONNTAG.
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