EPISODE · May 22, 2026 · 52 MIN
E007 - Philipp Süß, Süß & Friends: Der Engpass ist selten die Maschine
from PEEKfeine Bauteile - Der 3D-Druck Industrie-Podcast · host Bastian Gaedike
KurzbeschreibungPhilipp Süß von Süß & friends berät Unternehmen beim Einstieg in die additive Fertigung, unabhängig von Maschinen- und Materialanbietern. Wir sprechen über Additive Thinking, Co-Engineering, THE BRUSH und warum ein klares Nein manchmal der größte Mehrwert ist.Über den GastPhilipp Süß ist Maschinenbauingenieur und Gründer von Süß & friends, einem Ingenieurbüro für Produktentwicklung in Mülheim an der Ruhr. Seine erste Begegnung mit AM hatte er vor dem Studium bei einem MINT-Fördertag der Universität Duisburg-Essen, wo er an einer Pulverbettanlage mitarbeiten durfte. Nach Stationen als Werkstudent und Projektleiter bei einem 3D-Druckdienstleister gründete er Süß & friends 2017, bewusst ohne Maschinen- und Materialvertrieb. 2023 gewann das Büro die 3D Pioneers Challenge mit THE BRUSH.Zentrale Themen und ErkenntnisseUnabhängige Beratung als Prinzip Wer keine Maschinen und kein Material verkauft, kann im alleinigen Kundeninteresse handeln. Philipp beschreibt, wie dieser Ansatz nicht nur ein Verkaufsargument ist, sondern den gesamten Beratungsprozess prägt.Additive Thinking konkret Süß & friends übersetzt das Konzept in einen strukturierten Prozess: von der Träumerphase ohne Restriktionen über eine Eingrenzungsrunde bis zur Kritikerphase, in der Einwände aktiv als Entwicklungsaufgaben mitgenommen werden.Zwei Anwendungsfelder, die man früh trennen muss AM als Produktionsalternative für bestehende Teile und AM als Grundlage für neu entwickelte Produkte sind grundlegend verschieden. Diese Unterscheidung entscheidet über den gesamten weiteren Prozess.Nein sagen als Mehrwert Eins der größten Projekte bei Süß & friends endete mit einem klaren Nein. Wer früh und begründet ablehnt, schützt Unternehmen davor, Zeit und Ressourcen in die falsche Richtung zu investieren.THE BRUSH als Leuchtturm Die preisgekrönte Reinigungsbürste zeigt, was passiert, wenn man additive Wertschöpfungsvektoren konsequent ausschöpft: Korallen- und Schwammstrukturen als Bürstenkopf, nicht-runde Wasserkanäle im Griff, gezielte Flexibilität durch Wandstärkenvariation, integrierte Dichtlippen. Alles in einem Teil, aus einem Prozess.Tempo ist das eigentliche Problem Materialien, Normen und Prozessstabilität haben sich stark verbessert. Was fehlt, ist Geschwindigkeit beim Know-how-Transfer. Wer darauf wartet, dass ein Generationswechsel den Technologiewechsel ermöglicht, wartet zu lang.LinksPhilipp Süß auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/philipp-suessSüß & friends: https://www.suess-friends.com oder auf Youtube: https://youtube.com/@suess-friends?si=Pn3sDBYqh_ppf4gyTHE BRUSH auf YouTube: https://youtu.be/znp6xdvjMQQ?is=NbmRO5jBoN_iaj1aBastian Gaedike auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/bastiangaedike/ odcast auf Spotify, Apple Podcasts und malping.de
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KurzbeschreibungPhilipp Süß von Süß & friends berät Unternehmen beim Einstieg in die additive Fertigung, unabhängig von Maschinen- und Materialanbietern. Wir sprechen über Additive Thinking, Co-Engineering, THE BRUSH und warum ein klares Nein manchmal der größte Mehrwert ist.Über den GastPhilipp Süß ist Maschinenbauingenieur und Gründer von Süß & friends, einem Ingenieurbüro für Produktentwicklung in Mülheim an der Ruhr. Seine erste Begegnung mit AM hatte er vor dem Studium bei einem MINT-Fördertag der Universität Duisburg-Essen, wo er an einer Pulverbettanlage mitarbeiten durfte. Nach Stationen als Werkstudent und Projektleiter bei einem 3D-Druckdienstleister gründete er Süß & friends 2017, bewusst ohne Maschinen- und Materialvertrieb. 2023 gewann das Büro die 3D Pioneers Challenge mit THE BRUSH.Zentrale Themen und ErkenntnisseUnabhängige Beratung als Prinzip Wer keine Maschinen und kein Material verkauft, kann im alleinigen Kundeninteresse handeln. Philipp beschreibt, wie dieser Ansatz nicht nur ein Verkaufsargument ist, sondern den gesamten Beratungsprozess prägt.Additive Thinking konkret Süß & friends übersetzt das Konzept in einen strukturierten Prozess: von der Träumerphase ohne Restriktionen über eine Eingrenzungsrunde bis zur Kritikerphase, in der Einwände aktiv als Entwicklungsaufgaben mitgenommen werden.Zwei Anwendungsfelder, die man früh trennen muss AM als Produktionsalternative für bestehende Teile und AM als Grundlage für neu entwickelte Produkte sind grundlegend verschieden. Diese Unterscheidung entscheidet über den gesamten weiteren Prozess.Nein sagen als Mehrwert Eins der größten Projekte bei Süß & friends endete mit einem klaren Nein. Wer früh und begründet ablehnt, schützt Unternehmen davor, Zeit und Ressourcen in die falsche Richtung zu investieren.THE BRUSH als Leuchtturm Die preisgekrönte Reinigungsbürste zeigt, was passiert, wenn man additive Wertschöpfungsvektoren konsequent ausschöpft: Korallen- und Schwammstrukturen als Bürstenkopf, nicht-runde Wasserkanäle im Griff, gezielte Flexibilität durch Wandstärkenvariation, integrierte Dichtlippen. Alles in einem Teil, aus einem Prozess.Tempo ist das eigentliche Problem Materialien, Normen und Prozessstabilität haben sich stark verbessert. Was fehlt, ist Geschwindigkeit beim Know-how-Transfer. Wer darauf wartet, dass ein Generationswechsel den Technologiewechsel ermöglicht, wartet zu lang.LinksPhilipp Süß auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/philipp-suessSüß & friends: https://www.suess-friends.com oder auf Youtube: https://youtube.com/@suess-friends?si=Pn3sDBYqh_ppf4gyTHE BRUSH auf YouTube: https://youtu.be/znp6xdvjMQQ?is=NbmRO5jBoN_iaj1aBastian Gaedike auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/bastiangaedike/ odcast auf Spotify, Apple Podcasts und malping.de
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E007 - Philipp Süß, Süß & Friends: Der Engpass ist selten die Maschine
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