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PODCAST · business

Ohmazing Inside Out

Ohmazing Inside Out - Der Podcast für Frauen, die sich trauen, ihren ganz eigenen Ohmazing Way zu gehen.Erfolgreiche crazy Businessladys aus der Sisterhood of Sales teilen ihre Weisheiten und Superheldinnen-Geschichten.Mutige Frauen - Wahre Geschichten - Echte Transformation

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  1. 17

    Folge 11: Ein Moment, der alles verändert

    In dieser Folge durfte ich mit Isy sprechen – einer außergewöhnlichen Frau, die mich mit ihrer Geschichte und ihren Erfahrungen sehr beeindruckt hat. Isy ist nicht nur mein Instagram-Coach, sondern vor allem eine Frau, die bereits viele spannende Wege gegangen ist. Ursprünglich kommt sie aus Österreich, doch ihre Neugier und ihre Abenteuerlust haben sie hinaus in die Welt geführt. Unter anderem hat sie als „Surfer Girl“ auf Sumatra besondere Erfahrungen gesammelt und dabei viele Abenteuer erlebt.Was mich an Isys Geschichte besonders fasziniert, ist die Frage, wie sehr einzelne Erlebnisse unser Leben verändern können. Oft sind es gar nicht die großen Ereignisse, die uns nachhaltig prägen, sondern kleine, besondere Momente, die zunächst vielleicht ganz unscheinbar wirken. In unserem Gespräch wird deutlich, welche Bedeutung Begegnungen mit Tieren haben können. Ein kleiner Stachelrochen oder ein Ritt auf einem Pferd können zu Momenten werden, die viel mehr auslösen, als man zunächst erwartet.Solche Erfahrungen können unsere Sicht auf das Leben verändern. Sie können unsere Einstellung, unsere Persönlichkeit und sogar unsere Identität beeinflussen. Genau diese Entwicklung finde ich an Isys Geschichte so spannend. Ihre Erlebnisse zeigen, dass wir uns durch das, was wir erleben, immer wieder verändern und neu kennenlernen können.Für mich ist Isys Geschichte deshalb auch eine Vorbildgeschichte. Sie steht für eine Frau, die ihren eigenen Weg gegangen ist, sich auf Abenteuer eingelassen und Erfahrungen außerhalb ihrer gewohnten Umgebung gesammelt hat. Dabei wird deutlich, wie wichtig es sein kann, offen für neue Situationen zu bleiben und den Mut zu haben, sich auf das Leben einzulassen.Ein weiterer Punkt, der mich beschäftigt, ist der Umgang mit schwierigen Situationen und insbesondere mit gesundheitlichen Symptomen. Im Gespräch stellt sich die Frage, wie wir selbst reagieren, wenn wir merken, dass etwas mit unserem Körper nicht stimmt. Sind wir eher dickköpfig und versuchen, alles selbst auszuhalten und auf unsere eigene Weise zu lösen? Oder hören wir rechtzeitig auf unseren Körper und suchen professionelle Hilfe?Diese Frage ist nicht nur für Isys Geschichte interessant, sondern kann uns alle betreffen. Jeder Mensch geht anders mit Herausforderungen um. Gerade in schwierigen Situationen zeigt sich, wie wir ticken, welche Entscheidungen wir treffen und wie gut wir auf uns selbst achten.Ich möchte mit „Amazing Inside Out“ Geschichten von Frauen erzählen, die etwas erlebt haben, die ihren eigenen Weg gegangen sind und aus ihren Erfahrungen etwas mitnehmen konnten. Isy ist für mich ein schönes Beispiel dafür, wie sehr besondere Begegnungen und Erlebnisse unser Leben prägen können.Mich fasziniert dabei besonders der Gedanke, dass wir oft erst im Rückblick erkennen, welche Bedeutung ein bestimmter Moment für unser Leben hatte. Eine Begegnung, ein Abenteuer oder ein scheinbar kleiner Augenblick kann etwas in uns verändern und uns vielleicht sogar auf einen völlig neuen Weg führen.Genau solche Geschichten möchte ich mit „Amazing Inside Out“ sichtbar machen. Es geht um Frauen, die inspirieren, um persönliche Erfahrungen und um die Momente, die uns zu dem Menschen machen, der wir heute sind. Isys Geschichte zeigt dabei eindrucksvoll, dass das Leben voller Überraschungen steckt und dass es sich lohnt, offen und neugierig zu bleiben.

  2. 16

    Folge 10: Mein bester Start in den Tag

    Wenn es mir gut geht, gewinnen alleLange Zeit dachte ich, ich müsste morgens besonders diszipliniert sein, um gut durch meinen Tag zu kommen. Früh aufstehen, meditieren, Journal schreiben, Sport machen, kalt duschen, lesen – überall gibt es diese perfekten Morgenroutinen. Aber heute sehe ich das anders: Ich muss nicht jeden Morgen fünf Uhr aufstehen und zehn Dinge erledigen, um erfolgreich und voller Energie in den Tag zu starten.Für mich geht es vielmehr darum, herauszufinden: Was brauche ich, damit es mir gut geht?Ein Satz begleitet mich dabei besonders: „Wenn es mir gut geht, gewinnen alle.“Früher war mein Gedanke oft: Erst kümmere ich mich um alle anderen, und wenn dann noch etwas übrig ist, bin ich dran. Heute weiß ich, dass das auf Dauer nicht funktioniert. Ich kann nicht aus einem leeren Akku liebevolle Beziehungen führen, Kunden begleiten, Mitarbeiter oder andere Menschen führen und gleichzeitig ein erfolgreiches Business aufbauen.Ich frage mich lieber: Was brauche ich heute? Was möchte ich mit diesem Tag erschaffen? Was tut mir gut?Das kann Wasser und Tee sein, ein Spaziergang, Musik oder Zeit mit meinen Tieren. Für mich kann sogar das morgendliche Versorgen der Pferde eine Art Yoga sein. Entscheidend ist nicht, was andere empfehlen, sondern was sich für mich richtig und stimmig anfühlt.Auch bei meiner Tagesplanung habe ich gelernt umzudenken. Ich muss nicht 17 Aufgaben auf meine To-do-Liste schreiben. Oft reichen drei wirklich wichtige Dinge. Und genauso wichtig wie meine Aufgaben ist meine Energie. Ich plane nicht nur Termine, Meetings und Umsatz, sondern auch meine Kraft.Wann bin ich kreativ? Wann kann ich wichtige Gespräche besonders gut führen? Wann habe ich mein Energiehoch und wann brauche ich eher Routineaufgaben? Gute Organisation bedeutet für mich deshalb nicht, jede Minute des Tages zu verplanen. Gute Organisation bedeutet, dass meine Zeit für mich arbeitet – und nicht gegen mich.Dazu gehören auch Pausen und Puffer.Und ich möchte mein Leben nicht ausschließlich um mein Business herum organisieren. Familie, Freunde, Tiere, Natur, Bewegung, Spaß und auch einfach einmal „nichts“ gehören genauso dazu. Ich schreibe mir manchmal bewusst freie Zeit in den Kalender. Nicht, weil ich dann nichts tun darf, sondern weil nichts geplant ist.Meine Pferde erinnern mich dabei immer wieder daran, im Hier und Jetzt zu sein. Wenn ich bei ihnen bin, kann ich nicht halb anwesend sein. Sie brauchen meine Aufmerksamkeit – jetzt. Und genau das ist auch eine wunderbare Business-Lektion: Wenn ich arbeite, möchte ich arbeiten. Wenn ich mit meiner Familie bin, möchte ich wirklich dort sein. Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, möchte ich diese Zeit genießen. Ich glaube heute nicht mehr daran, dass Erfolg automatisch bedeutet: höher, schneller, weiter. Ich möchte erfolgreich sein und gleichzeitig ein wundervolles Leben leben. Mein Business soll Teil meines Lebens sein – nicht der Grund, warum mein Leben irgendwann keinen Platz mehr hat.Manchmal ist deshalb die beste Strategie des Tages ganz einfach: Laptop zu, Handy weg, Jacke an und raus. Der Tag passiert mir nicht einfach – ich darf ihn gestalten.Und deshalb möchte ich mich immer wieder daran erinnern: Ich bin nicht die letzte Position auf meiner To-do-Liste. Ich bin die Grundlage für alles andere.Mein Erfolg darf sich gut anfühlen. Mein Business darf mit meinem Leben zusammenspielen. Und mein „Warum“, mit dem ich einmal gestartet bin, darf weiterhin Raum bekommen.Denn am Ende geht es für mich nicht darum, alles perfekt zu organisieren.Es geht darum, ein Leben zu gestalten, in dem Business, Familie, Freundschaften, Abenteuer, Tiere, Pausen und ich selbst ihren Platz haben.Und wenn es mir gut geht, gewinnen alle.

  3. 15

    Folge 9: Mut ist, wenn du´s trotzdem machst

    Vom Funktionieren zum eigenen Weg: Darüber habe ich mit Katharina gesprochen – einer Frau, die ihren eigenen Weg selbst durch tiefe Veränderung gegangen ist und heute andere Frauen und Mütter auf diesem Weg begleitet.Katharina kommt aus der Steiermark in Österreich und arbeitet heute als psychosoziale Beraterin. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Frauen und Müttern, unter anderem mit Familienaufstellungen, körper- und nervensystemorientierter Arbeit, Hypnose und der Arbeit mit dem inneren Kind. Nach 17 Jahren im Unternehmen erlitt Katharina ein Burnout. Von einem Tag auf den anderen konnte sie nicht mehr aufstehen. Was sich rückblickend über Jahre angekündigt hatte, war plötzlich nicht mehr zu ignorieren.Katharina begann loszulassen und erkannte: Wenn sie ohnehin noch einmal ganz neu anfangen musste, konnte sie auch den Weg einschlagen, den sie schon lange in sich gespürt hatte.Der Schritt in die Selbstständigkeit fühlte sich für sie zunächst an wie „ein Sprung von einer Klippe ohne Fallschirm“. Doch genau dieser Sprung führte sie zu ihrer heutigen Arbeit.Warum so viele Frauen ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr spürenEin zentrales Thema in Katharinas Arbeit ist das Funktionieren.Viele Frauen – insbesondere Mütter – haben gelernt, zuerst auf alle anderen zu achten: auf die Kinder, den Partner, die Familie, die Kollegen. Sie scannen ständig ihre Umgebung und spüren, wie es anderen geht. Erst wenn alle versorgt sind, dürfen sie selbst an die Reihe kommen.Nur: Wann ist das?Mut bedeutet nicht, keine Angst zu habenIm Gespräch kommen wir auch auf eine Frage, die viele Frauen beschäftigt: Wie finde ich den Mut, meinen eigenen Weg zu gehen?Katharina hat darauf eine klare Antwort: Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, trotz der Angst loszugehen.Der perfekte Moment kommt selten. Manchmal reicht ein erster kleiner Schritt.Wir müssen uns nicht „verlieren“ – wir dürfen uns erinnernBesonders schön ist für mich ein Gedanke, der sich gegen Ende unseres Gesprächs entwickelt: Vielleicht haben wir uns selbst gar nicht wirklich verloren.Vielleicht haben wir uns angepasst.An unsere Familie. An Erwartungen. An gesellschaftliche Vorstellungen. An das, was andere von uns brauchen. An das, was vermeintlich „normal“ ist.Was hat uns als Kind Freude gemacht? Was hat uns zum Lachen gebracht? Was hat uns Energie gegeben? Was lässt uns heute wieder lebendig fühlen?Und genau dort kann ein Teil unseres eigenen Weges beginnen.Hör auf zu warten.Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft aus unserem Gespräch:Wir müssen nicht erst am Tiefpunkt ankommen, um etwas zu verändern.Wir müssen nicht warten, bis der Rücken an der Wand steht.Wir dürfen losgehen, weil da ein Wunsch ist. Eine Vision. Ein innerer Ruf. Das Gefühl, dass da noch mehr möglich ist.Und wir dürfen Angst haben. Wir können die Angst sogar an die Hand nehmen und gemeinsam mit ihr losgehen. Denn manchmal braucht es keinen großen Sprung. Manchmal braucht es nur den nächsten kleinen Schritt.Für uns. Für unser Leben. Und vielleicht auch für die Menschen, die nach uns kommen.Kontakt: Web https://www.katharinaschwaiger.at/Insta https://www.instagram.com/_katharina.schwaiger_/LinkedIn https://www.linkedin.com/in/katharina-schwaiger-/

  4. 14

    Folge 8: Erntezeit hellooohooohooo

    Meine Herbstausrichtung für Körper, Geist, Seele und HerzDer Herbst lädt mich ein, aus der leichten, sonnigen Sommerenergie herauszukommen und wieder mehr nach innen zu gehen. Für mich ist er keine Zeit des Rückzugs aus Mangel oder des „Jetzt wird alles wieder stressig“, sondern eine besondere Zeit der Tiefe, Klarheit und Ernte.Ich frage mich: Was möchte ich aus dem Sommer mitnehmen? Was darf ich loslassen? Was möchte ich nicht mit in die nächste Jahreshälfte nehmen? Und wofür möchte ich mein Herz öffnen?Mein Körper – mein ZuhauseBevor ich über Businessziele, Umsätze und neue Projekte nachdenke, möchte ich wieder spüren, wie es mir wirklich geht. Mein Körper ist mein Zuhause und mein Gefährt durch dieses Leben. Mein Geist – weniger Lärm, mehr KlarheitAuch mental darf ich im Herbst aufräumen. Mein Kopf ist schnell voll mit Kundinnen, Familie, Alltag, Content, Zahlen, Terminen und tausend Ideen. Doch nicht alles, was durch meinen Kopf geht, braucht sofort meine Aufmerksamkeit.Ich darf Dinge notieren, statt sie sofort umzusetzen. Ich darf Nachrichten später beantworten. Nicht jede Gelegenheit ist meine Gelegenheit und nicht jede Idee ist automatisch mein Auftrag.Meine Klarheit entsteht nicht unbedingt durch noch mehr Informationen, Bücher oder Input. Oft entsteht sie genau dann, wenn es still wird und ich meine eigene, leise innere Stimme wieder hören kann.Meine Seele – meinem inneren Wissen vertrauenIch möchte nicht einfach kopieren, was bei anderen funktioniert. Ich darf mir Inspiration holen, aber meinen eigenen Glitzer hinzufügen. Denn die Welt braucht keine weiteren Copycats – sie braucht mich und meinen eigenen Weg.Ich frage mich deshalb: Was möchte durch mich entstehen? Was fühlt sich wirklich stimmig an? Welche Idee kommt immer wieder? Wo sagt mein Inneres sofort Ja und wo ganz klar Nein?Mein Herz – Verbindung statt FunktionierenMein Herz ist für mich ein wichtiger Ratgeber – im Leben und im Business. Strategien, Zahlen und Ziele sind wichtig, aber wir sind Menschen und brauchen Verbindung, Nähe, Freundschaft, Vertrauen und Gemeinschaft.Ich muss nicht weniger fühlen, um erfolgreich zu sein. Ganz im Gegenteil: Meine Fähigkeit zu fühlen, zuzuhören und Menschen wirklich wahrzunehmen, kann meine größte Stärke sein. Meine Ernte – anerkennen, was bereits da istDer Herbst ist für mich auch Erntezeit. Statt ständig zu fragen, was noch fehlt, darf ich anerkennen, was ich bereits erschaffen habe: gewonnene Kundinnen, umgesetzte Projekte, gemeisterte Herausforderungen, mutige Entscheidungen und persönliches Wachstum.Ich darf stolz auf mich sein und gleichzeitig loslassen, was nicht mehr zu mir passt. Angebote, Termine, Aufgaben oder Gewohnheiten dürfen gehen. Vielleicht darf ich Verantwortung abgeben, ein Team aufbauen und aufhören zu glauben, alles alleine schaffen zu müssen.Mein Business muss nicht mein ganzes Leben verschlucken. Mein Erfolg darf zu meinem Leben passen – nicht mein Leben zu meinem Business.Meine HerbstenergieFür mich bedeutet Herbst: Wurzeln statt Weiterrennen. Tiefgang statt Druck. Verbindung statt Vergleich. Fülle statt Mangel.Ich muss nicht schneller, höher und weiter. Ich darf tiefer gehen, mir selbst näherkommen, vertrauen, empfangen und bewusst wirken.Ich darf ernten, was ich gesät habe. Ich weiß, wer ich bin. Ich weiß, was ich kann. Ich weiß, was ich will. Ich muss niemandem etwas beweisen. Ich darf auf meine Art sichtbar sein, erfolgreich sein, wachsen und gleichzeitig ein erfülltes Leben führen.Das ist meine Einladung für den Herbst: weniger Druck, mehr Tiefe. Weniger Funktionieren, mehr Leben. Und vor allem: Willkommen bei mir – in mir und mit mir.

  5. 13

    Folge 7: Am Ende ergibt alles einen Gin!

    Von der kleinen Anna mit dem Ananas-Schlafanzug zur selbstständigen PferdetierärztinIn dieser Folge von Ohmazing Inside Out treffe ich auf Anna – Pferdetierärztin, Unternehmerin, Frau mit großem Herzen und, wie sie selbst sagt, jemand, die schon immer ein bisschen „drüber“ war.Dabei beginnt Annas Geschichte ganz unspektakulär: Mit fünf Jahren wusste sie bereits, dass sie Tierärztin werden wollte. Bei einer Impfung traf der Tierarzt versehentlich ein Hautgefäß. Für die kleine Anna sah es aus, als hätte der Mann den Hund „halb geschlachtet“. Ihre Reaktion: „Ich werde ein viel besserer Tierarzt als du.“Gesagt, getan – auch wenn der Weg alles andere als geradlinig war.Sechs Jahre warten – und dann einfach losfliegenNach dem Abitur lernte Anna zunächst Tierarzthelferin und arbeitete in verschiedenen Praxen und einer Pferdeklinik. Doch der Studienplatz für Tiermedizin ließ auf sich warten.Mit 25 Jahren kam schließlich der Moment, an dem Anna beschloss: Jetzt mache ich etwas Verrücktes.Sie kündigte Wohnung, Job und Vereinsmitgliedschaften, flog mit ihren Eltern nach Texas – und hatte ein One-Way-Ticket.„Ich bin doch nur eine Tierärztin“Heute ist Anna selbstständige Pferdetierärztin. Dabei war genau das ursprünglich nie ihr Plan.Sie wollte nie mobil arbeiten, nie selbstständig sein und eigentlich auch nicht unbedingt in die klassische Rolle der Pferdetierärztin schlüpfen.Doch ein schwieriges Ende ihres Angestelltenverhältnisses und die Erfahrung, als Pferdetierärztin plötzlich arbeitslos zu sein, brachten sie zum Umdenken.Anna sprach mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Berufen und entschied irgendwann:„No risk, no fun.“Empathie ist keine SchwächeEin besonders berührender Teil des Gesprächs ist Annas Umgang mit den emotionalen Seiten ihres Berufs.Als Tierärztin begleitet sie Tiere und ihre Menschen über Jahre hinweg – von der Geburt bis zum letzten Weg. Sie erlebt Behandlungserfolge und die Freude, wenn ein schwer krankes Pferd wieder über die Koppel galoppiert. Aber sie erlebt auch Abschiede.Und Anna gibt offen zu: Sie nimmt vieles mit nach Hause.Sie ist empathisch, emotional und kann nicht einfach nach einem Einsatz einen Schalter umlegen.Gerade darin liegt aber auch ihre Stärke.„Ich bin halt einfach gut.“Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Frage, was Anna eigentlich besonders macht.Ihre Antwort ist bemerkenswert ehrlich.Sie war schon immer laut. Anders. Manchmal „drüber“. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und sagt lieber ehrlich, wenn etwas einfach „kacke“ ist, statt es schönzureden.Gleichzeitig kann sie bei einem Glas Weißwein tief über das Leben philosophieren und genauso gut mit Gummistiefeln im Schlamm auf Wacken stehen.„Einfach machen“Ein Lebensmotto ihres Großvaters begleitet Anna bis heute:„Du musst immer groß denken.“Und dazu kommt ihr eigener Grundsatz: einfach machen.Nicht immer ist das, was sie tut, perfekt durchdacht. Manchmal geht etwas schief. Aber dann wird daraus gelernt und weitergemacht.Denn das Leben wartet nicht darauf, dass wir für jede Situation perfekt vorbereitet sind.Es geht darum, sich selbst zu vertrauen und darauf zu wissen: Irgendwie finde ich eine Lösung.Wer mehr über Anna erfahren möchte, findet alle Kontaktdaten unter http://www.pferdepraxis-freitag.de oder über Instagram unter: pferdepraxis_afIm Gegenteil.Und dass ein Satz wie „Ich bin gut in dem, was ich tue“ kein Zeichen von Arroganz sein muss – sondern von Selbstanerkennung.

  6. 12

    Folge 6: Florentine Faultier

    Ich habe in den letzten Monaten gelernt, dass ich nicht immer das Rennpferd sein muss, das von einer Aufgabe zur nächsten galoppiert. Ich darf auch Florentine Faultier sein: langsam, gemütlich, verspielt und einfach mal sein.Für mich bedeutet das, nicht jede freie Minute mit To-dos, Handy, Weiterbildung oder Produktivität zu füllen. Ich darf Pause machen, ohne sie mir verdienen zu müssen. Ich darf an die Decke schauen, Musik hören, barfuß durch die Natur laufen, mit Tieren sein, Freunde treffen, lachen, quatschen oder einfach gar nichts tun.Dabei geht es nicht um Aufschieberitis oder darum, Dinge dauerhaft zu vermeiden. Es geht um bewusste, absichtslose Zeit: Momente, in denen ich vorher nicht weiß, was ich machen werde, sondern einfach spüre, was mir gerade guttut.Ich möchte dieses Sommerferiengefühl mit in meinen Alltag nehmen – mitten in einem Montag, im Büro oder im November. Weniger „Ich muss“ und viel mehr „Ich darf“. Weniger Funktionieren, mehr Leben. Weniger Rennen, mehr Genießen.Ich merke immer wieder, wie gut es meinem ganzen System tut, wenn ich bewusst langsamer werde. Wenn ich meine Schultern loslasse, den Kiefer entspanne, tief durchatme und wieder in meinen Körper komme. Die Natur und meine Tiere helfen mir dabei besonders, weil sie mich daran erinnern, dass Leben nicht aus einer endlosen To-do-Liste besteht. Tiere schlafen, wenn sie müde sind, spielen, wenn ihnen danach ist, und genießen einfach den Moment.Und genau diese Energie möchte ich mir immer wieder erlauben. Kleine Inseln von Sommerferiengefühl mitten im Alltag. Ein paar Minuten ohne Handy, ein Spaziergang ohne Ziel, Musik, die ich wirklich höre, ein spontanes Treffen oder einfach eine Runde Nichtstun. Meine Florentine Faultier darf dabei meine beste Freundin sein und mich liebevoll daran erinnern, dass ich nicht ständig leisten, optimieren und funktionieren muss.Meine Florentine erinnert mich daran: Ich bin keine To-do-Liste auf zwei Beinen. Ich darf einfach sein.

  7. 11

    Folge 5: Was, wenn Veränderung nicht schwer sein muss?

    In dieser Folge von Ohmazing Inside Out spreche ich mit der Künstlerin und digitalen Nomadin Sylvia Ember über Veränderung, Mut, Selbstfindung und die Frage, was passiert, wenn wir uns trauen, unseren ganz eigenen Weg zu gehen.Sylvia nimmt uns mit in ihr aktuelles Leben in Indonesien. Sie pendelt zwischen Jakarta und Sumatra, malt dort ihre neue Bildserie und lernt gleichzeitig Surfen. Für mich verkörpert sie auf ganz besondere Weise das Gefühl, überall auf der Welt zu Hause sein zu können und gleichzeitig immer mehr bei sich selbst anzukommen.Ein Blinddarmdurchbruch wurde für sie zu einem Wendepunkt. Plötzlich stellte sie sich die Frage, ob sie mit ihrem bisherigen Leben wirklich glücklich gewesen wäre, wenn es vorbei gewesen wäre. Wir sprechen darüber, wie schwer es manchmal sein kann, eine alte Identität loszulassen. Sylvia beschreibt diesen Übergang als eine Art Vakuum zwischen einer alten und einer neuen Identität. Gleichzeitig hat sie gelernt, darin nicht nur Angst und Unsicherheit zu sehen, sondern auch die Schönheit des Neuanfangs.Für mich ist eine ihrer wichtigsten Botschaften: Nicht alles, was einmal richtig war, muss für immer richtig bleiben. Manchmal ist etwas einfach „ausgewachsen“. Dann dürfen wir es in Frieden und Liebe loslassen und uns für etwas Neues öffnen.Sylvia erlebt diesen Wandel immer wieder. Orte, Menschen, Beziehungen und Lebensphasen kommen und gehen. Sie beschreibt das als einen ständigen „Stirb-und-Werde-Prozess“. Veränderung ist für sie nicht mehr etwas, gegen das sie ankämpft, sondern ein natürlicher Bestandteil ihres Lebens.Ein besonderer Fokus unseres Gesprächs liegt auf ihrer neuen Bildserie „Dare to Become“ – Trau dich zu werden.Sylvia erzählt, dass sie sich nicht über eine fertige Identität definieren möchte. Für sie bedeutet „to become“, sich immer wieder entwickeln, ausprobieren und neu entdecken zu dürfen.Wir sprechen außerdem über Freude und darüber, wie wichtig es ist, sich selbst mehr zu erlauben. Sylvia beschreibt, wie sie immer wieder Impulsen folgt und ausprobiert, was passiert, wenn sie einfach Ja sagt. Gleichzeitig geht es ihr nicht darum, permanent glücklich zu sein. Auch die dunklen Gefühle, Unsicherheit und Tiefe gehören für sie zum Leben und zur eigenen Transformation.Ihre Kunst ist dabei ein wichtiger Ausdruck dieses Prozesses. Ihre Drachen und Einhörner sind für sie nicht einfach nur Motive, sondern Begleiter, die sie durch unterschiedliche Lebensphasen geführt haben. Sie zeigen, wie aus inneren Prozessen etwas Sichtbares entstehen kann.Sylvia ermutigt deshalb dazu, keine Angst vor der weißen Leinwand zu haben – weder beim Malen noch im Leben. Wir dürfen uns trauen, ins Neue zu springen, ohne das Ergebnis schon zu kennen. Wir dürfen kreativ sein, experimentieren und uns selbst als Gestalter:innen unseres Lebens verstehen.Am Ende bleibt für mich eine zentrale Frage aus unserem Gespräch: Was, wenn Veränderung gar nicht schwer sein muss?Vielleicht müssen wir nicht immer wissen, wer wir sind. Vielleicht dürfen wir uns einfach trauen, zu werden.Websitehttps://sylviaember.art/Instagram:https://www.instagram.com/sylviaember.art

  8. 10

    Folge 4: Hoppla, hier bin ich

    „Hoppla, hier bin ich! Was, wenn du dich endlich zeigst?“In dieser Folge von „Ohmazing Inside Out“ geht es um Sichtbarkeit – und darum, dass Sichtbarkeit viel mehr ist als Instagram, Reels, Stories oder lauter werden. Ich lade dich dazu ein, Sichtbarkeit neu zu verstehen:Nicht darum, mehr von sich zu zeigen, sondern darum, aufzuhören, sich selbst unsichtbar zu machen.Viele Frauen haben Wissen, Erfahrung, großartige Ideen und Angebote, halten sich aber trotzdem zurück. Sie warten auf die perfekte Website, das perfekte Angebot, mehr Wissen, den perfekten Körper oder den perfekten Zeitpunkt. Dahinter steckt häufig nicht die Angst vor Sichtbarkeit selbst, sondern die Angst davor, gesehen, bewertet, kritisiert oder abgelehnt zu werden – oder davor, dass es tatsächlich funktionieren könnte.Ich zeige, wie echte Sichtbarkeit inside out entsteht: aus der eigenen Wahrheit, Persönlichkeit und Essenz heraus.Dafür gibt es drei konkrete Schritte. Welche erfährst du in dieser Folge.Die zentrale Botschaft der Folge:Du musst nicht jemand anderes werden, um erfolgreich zu sein. Du darfst einfach du selbst sein. Sichtbarkeit beginnt bei dir – mit deiner Wahrheit, deiner Weisheit und deiner Bereitschaft, dich nicht länger vor dir selbst und den Reaktionen anderer zu verstecken.Und vielleicht ist genau jetzt der Moment, dir selbst die Erlaubnis zu geben: Du darfst losgehen. Du darfst mehr wollen. Du darfst dein eigenes, ganz persönliches „Ohmazing“-Leben erschaffen.

  9. 9

    Folge 3: Die Welt verändern in Nottuln

    Julia LaakmannIn der dritten Folge reden wir über die persönliche Geschichte von Julia und ihrem Weg von Überforderung und körperlicher Erschöpfung hin zu mehr Lebensfreude, Selbstverbindung und einem neuen Zuhausegefühl.Julia beschreibt ihren Weg ins Familienunternehmen inkl. inklusive zum körperlichen und psychischen Zusammenbruch. Sie beschreibt diese Phase als eine Art Shutdown. Rückblickend betrachtet Julia diese Krise als wichtigen Wendepunkt.Während einer längeren Auszeit reiste Julia nach Thailand. Auf der Insel Koh Phangan entdeckte sie neue Formen der Körperarbeit. Besonders prägend war für sie die Erfahrung, den eigenen Körper wieder bewusst wahrzunehmen und zu erkennen, wie stark Körper, Geist und Gefühle miteinander verbunden sind.Aus diesen Erfahrungen entwickelte sich ein völlig neues Lebensgefühl. Nach weiteren Reisen und persönlicher Entwicklung kehrte Julia überraschend in ihren Heimatort Nottuln zurück – einen Ort, den sie früher eher verlassen wollte. Heute beschreibt sie dieses Zurückkommen als selbstgewählte Heimkehr. Der eigentliche Wandel habe nicht im Außen, sondern in ihr selbst stattgefunden: In Nottuln baut Julia inzwischen ihre eigene Tätigkeit auf. Sie unterrichtet Hatha-Yoga, befindet sich in der Ausbildung zur Gestalttherapeutin und bietet 1:1-Begleitungen an. Außerdem organisiert sie Frauenkreise, Kakao-Zeremonien und Workshops rund um das Nervensystem. Founder of The Flow Studiowww.the-flow-studio.de (launching soon)LinkedIn https://www.linkedin.com/in/julia-laakmann/Instagram https://www.instagram.com/the_flow_studios?igsh=MW9sZzdqdzBudHMzdA%3D%3D&utm_source=qr

  10. 8

    Folge 2: Ich bin viel. Punkt

    Ich bin viel. Punkt

  11. 7

    Folge 1: Warum Erfolg im Inneren beginnt.

    Warum Erfolg im Inneren beginnt.

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Ohmazing Inside Out - Der Podcast für Frauen, die sich trauen, ihren ganz eigenen Ohmazing Way zu gehen.Erfolgreiche crazy Businessladys aus der Sisterhood of Sales teilen ihre Weisheiten und Superheldinnen-Geschichten.Mutige Frauen - Wahre Geschichten - Echte Transformation

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Sandra Pikowski-Ohm

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