PODCAST · business
Pferde, Schäfer und Menschen
by Denise Schäfer
Erfahrungen in der Therapie mit Pferd und Mensch
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Was ist meine Arbeit wert? Ein unverblümter Blick hinter die Kulissen meines Pferde-Business
Was ist professionelle Arbeit am Pferd eigentlich wert? In dieser sehr persönlichen Folge spricht Denise ungewohnt unverblümt über Dumpingpreise, die Grenzen kostenloser Nachbetreuung und ein Rechenbeispiel, das zeigt, wie schnell aus Kulanz Selbstausbeutung wird. Es geht um den inflationär verwendeten Begriff Osteopathie, um die bewusste Entscheidung, ein Pferd manchmal nicht zu behandeln, und um Unverbindlichkeit bei Terminen, gegen die es jetzt eine Buchungsgebühr gibt. Zum Schluss auch: warum Denise trotz aller Zweifel weitermacht. 00:00 Intro: Warum diese Folge jetzt entsteht 03:08 Mein Business der letzten Jahre: mehr Wirtschaftlichkeit, klarere Grenzen 04:19 Die zentrale Frage: Was ist professionelle Arbeit wert? 06:26 Nebenberuflich und hauptberuflich: die 90-Prozent-Realität 08:05 Warum meine Preise keine Verhandlungssache sind 10:25 Wo die kostenlose Nachbetreuung endet 12:19 Das Rechenbeispiel: 6 bis 12 Euro Umsatz pro Stunde 23:35 Der Begriff Osteopathie und was er wert sein sollte 27:01 Warum gute Therapie manchmal heißt: nicht zu behandeln 34:04 Unverbindlichkeit und die Buchungsgebühr als Konsequenz 38:24 WhatsApp abgeschafft und ehrliche Kommunikation bei Rechnungen 43:07 Kurspreise, die Milchmädchenrechnung und das eigene Unternehmen 48:41 Warum ich trotzdem weitermache
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Mindset und die Beziehung zum Pferd: Sophie Bratschke im Gespräch über die Beziehung zwischen Mensch und Pferd
Was hat Führung mit Pferden wirklich zu tun – und warum bringt weniger Kontrolle oft mehr Vertrauen? Im zweiten Gespräch mit Sophie Bratschke geht es um die dritte Option zwischen Flucht und Kampf, warum es in der Pferdeherde keine Rangordnung, sondern nur eine Aufgabenverteilung gibt, und wie schnell übermäßige Fürsorge fürs Pferd in einen Burnout kippen kann. Außerdem: die Aktionismus-Falle, warum Fehler beim Pferd und beim Menschen dazugehören sollen, und der Satz, den Sophie selbst noch heute als Erinnerung braucht: Jedes Pferd ist brav, solange man nichts erwartet. 00:00 Intro: Zweites Gespräch mit Sophie Bratschke 01:04 Warum Pferde uns ehrlicher begegnen als Menschen 13:58 Führung heißt Einfluss, nicht Zwang 17:16 Keine Rangordnung, sondern Aufgabenverteilung in der Herde 20:51 Wenn Fürsorge fürs Pferd zum Burnout wird 27:49 Erlaube dir und deinem Pferd, Fehler zu machen 43:58 Erwartungen loslassen in der Behandlung 58:47 Der Abschiedsrat: Unperfekt sein dürfen
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Gesundheit ist mehr als ein Laborwert – erklärt an der Schilddrüse Mensch und Pferd
Ein Laborwert im Referenzbereich heißt nicht automatisch: alles in Ordnung. In dieser sehr persönlichen Folge erzählt Denise von ihrer eigenen Schilddrüsengeschichte – seit 20 Jahren lebt sie ohne dieses Organ – und nutzt sie als Beispiel dafür, warum ein einzelner Laborwert selten die ganze Geschichte erzählt. Es geht um die Steuerzentrale im Kopf, um Hypothalamus und Hypophyse, um Nährstoffe wie Jod, Selen, Zink und Eisen und darum, was das alles auch für die Schilddrüse beim Pferd bedeutet. 00:00 Intro: Warum ich über die Schilddrüse spreche 01:33 Meine eigene Geschichte: Fluch und Segen 04:55 Was ich rückblickend anders gefragt hätte 06:43 Warum ein einzelner Laborwert selten reicht 11:49 Die Steuerzentrale im Kopf: Hypothalamus und Hypophyse 20:42 Wie Schilddrüsenhormone entstehen 24:16 Was Schilddrüsenhormone im Körper beeinflussen 26:10 Nährstoffe, die die Schilddrüse braucht 40:19 Die Schilddrüse beim Pferd 44:30 Funktionell denken statt isoliert behandeln
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Wir wissen so viel und werden doch immer kränker
Wir leben in einer Zeit, in der wir mehr Wissen über Gesundheit haben als je zuvor. Und trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass wir uns immer weiter davon entfernen. Diese Folge ist anders als meine bisherigen Podcastfolgen. Sie ist persönlicher. Ehrlicher. Und vielleicht auch unbequemer. Ich nehme euch mit in meine Gedankenwelt und erzähle, warum mich mein eigener Weg manchmal frustriert. Warum ausgerechnet die Arbeit mit Pferden meinen Blick auf Gesundheit komplett verändert hat. Warum ich heute immer weniger in einzelnen Symptomen denke und immer mehr in Zusammenhängen. Es geht um Prävention. Um Eigenverantwortung. Um den Darm, das Nervensystem, Ernährung, Bewegung und die Frage, warum wir häufig erst dann handeln, wenn Krankheit längst da ist. Außerdem spreche ich darüber, warum ich in meinen Beratungen nicht einfach Nahrungsergänzungsmittel verteile, weshalb ich Menschen manchmal auch enttäusche, wenn ich genau das nicht tue, und warum ich glaube, dass Gesundheit sehr viel mehr bedeutet als die Suche nach der nächsten schnellen Lösung. Diese Folge ist keine Anleitung und kein erhobener Zeigefinger. Sie ist eine Einladung, neugierig zu bleiben, Fragen zu stellen und den Körper wieder als Ganzes zu betrachten. Vielleicht geht es euch nach dieser Folge wie mir: mit mehr Fragen als Antworten. Und vielleicht ist genau das der Anfang.
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Pferdegesundheit kommt nicht aus dem Eimer – Wann und warum eine Ergänzung dennoch Sinn macht
Sabine Paulsen hat mit Exquizid eine Ergänzungsfuttermittel-Marke gegründet – und stellt darin trotzdem konsequent die Frage, die ihre Eltern ihr als Kind gestellt haben: Braucht dein Pferd das wirklich? Im Gespräch geht es darum, wie ein Schaden im Körper durch das Verhältnis von Belastung und Belastbarkeit entsteht, warum Entgiftung kein Schalter ist, den man einfach umlegt, und warum weniger Inhaltsstoffe meist mehr sind. Außerdem: woran du ein wirklich gutes Ergänzungsfutter erkennst, und warum die eigentliche Frage nie das Produkt ist, sondern was dein Pferd tatsächlich braucht. 00:00 Intro: Warum Ergänzungsfutter allein keine Gesundheit garantiert 02:34 Wer ist Sabine Paulsen und wie kam sie zu Exquizid 06:00 Wie Sabine früh gelernt hat, den Ergänzungsfuttermarkt zu hinterfragen 12:40 Wie ein Schaden im Körper entsteht: Belastung und Belastbarkeit 15:02 Warum es keine pauschale Fütterungsempfehlung gibt 18:27 Was Entgiftung wirklich bedeutet – und was nicht 21:15 Warum sich die Umweltbelastung für Pferde verändert hat 27:03 Warum Exquizid auf ein Zwei-Produkte-Konzept statt Symptombekämpfung setzt 32:33 Wissenschaft vs. Erfahrung: Wie viel Beleg braucht gute Pferdetherapie 38:39 Woran du ein gutes Ergänzungsfutter erkennst 43:59 Fazit: Drei Tipps für die langfristige Gesundheit deines Pferdes
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Warum Veränderung so schwer fällt – für Mensch und Pferd
Warum werden Empfehlungen von Therapeuten so häufig nicht umgesetzt, obwohl Pferdebesitzer ihr Pferd lieben und eigentlich nur das Beste möchten? Liegt es wirklich an fehlender Motivation oder steckt etwas ganz anderes dahinter? In dieser Folge spreche ich über einen psychologischen Mechanismus, der uns alle betrifft: Wir orientieren uns häufig weniger an dem, was objektiv sinnvoll ist, sondern an dem, was in unserem Umfeld als normal gilt. Genau deshalb werden viele Verhaltensweisen im Stall irgendwann gar nicht mehr hinterfragt – auch dann nicht, wenn sie dem Pferd langfristig schaden können. Wir sprechen darüber, warum Gewohnheiten so mächtig sind, weshalb Veränderungen oft so schwerfallen und warum Fachwissen allein häufig nicht ausreicht, um Menschen zum Umdenken zu bewegen. Außerdem geht es um die Rolle des Therapeuten: Wie viel Einfluss haben wir eigentlich, wenn wir ein Pferd nur alle paar Wochen oder Monate sehen und der Besitzer die übrige Zeit in einem Umfeld verbringt, in dem vieles einfach "schon immer so gemacht wurde"? Diese Folge richtet sich an Pferdephysiotherapeuten, Pferdeosteopathen, Tiertherapeuten, Trainer und Pferdebesitzer, die menschliches Verhalten besser verstehen und Veränderungen langfristig begleiten möchten. Denn oft ist nicht mangelndes Wissen das größte Problem – sondern das, was wir als selbstverständlich und normal empfinden. Viel Freude beim Zuhören!
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Warum Veränderung so schwer fällt – bei Mensch und Pferd
Warum werden Empfehlungen von Therapeuten so häufig nicht umgesetzt, obwohl Pferdebesitzer ihr Pferd lieben und eigentlich nur das Beste möchten? Liegt es wirklich an fehlender Motivation oder steckt etwas ganz anderes dahinter? In dieser Folge spreche ich über einen psychologischen Mechanismus, der uns alle betrifft: Wir orientieren uns häufig weniger an dem, was objektiv sinnvoll ist, sondern an dem, was in unserem Umfeld als normal gilt. Genau deshalb werden viele Verhaltensweisen im Stall irgendwann gar nicht mehr hinterfragt – auch dann nicht, wenn sie dem Pferd langfristig schaden können. Wir sprechen darüber, warum Gewohnheiten so mächtig sind, weshalb Veränderungen oft so schwerfallen und warum Fachwissen allein häufig nicht ausreicht, um Menschen zum Umdenken zu bewegen. Außerdem geht es um die Rolle des Therapeuten: Wie viel Einfluss haben wir eigentlich, wenn wir ein Pferd nur alle paar Wochen oder Monate sehen und der Besitzer die übrige Zeit in einem Umfeld verbringt, in dem vieles einfach „schon immer so gemacht wurde“? Diese Folge richtet sich an Pferdephysiotherapeuten, Pferdeosteopathen, Tiertherapeuten, Trainer und Pferdebesitzer, die menschliches Verhalten besser verstehen und Veränderungen langfristig begleiten möchten. Denn oft ist nicht mangelndes Wissen das größte Problem – sondern das, was wir als selbstverständlich und normal empfinden. Viel Freude beim Zuhören!
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Ein gesundes Pferd beginnt beim gesunden Menschen
Wie dein Nervensystem die Zusammenarbeit mit deinem Pferd beeinflusst. Ein gesundes Pferd beginnt beim gesunden Menschen. Ein Satz, der zunächst vielleicht provokant klingt. Schließlich sprechen wir in der Pferdewelt ständig über Training, Haltung, Fütterung, Hufe, Ausrüstung oder Therapieformen. Deutlich seltener stellen wir uns die Frage, welchen Einfluss wir selbst auf das System Pferd haben. In dieser Podcastfolge spreche ich mit Sophie Bratschke über mentale und körperliche Gesundheit in helfenden Berufen, über Stress, Grenzen, Selbstständigkeit, Verantwortung und darüber, warum die eigene Verfassung oft mehr Einfluss auf unsere Arbeit mit Pferden hat, als uns bewusst ist. Wir sprechen darüber, warum viele Therapeut:innen und Pferdebesitzer:innen ihre eigenen Warnsignale lange ignorieren, weshalb gerade empathische Menschen häufig in die Überforderung geraten, wie sich innere Klarheit auf Kommunikation, Entscheidungen und Behandlungen auswirken kann, warum Grenzen setzen nichts mit Kälte zu tun hat, wie Pferde auf Stress, Unsicherheit oder innere Ruhe reagieren, und weshalb die Arbeit an der eigenen Gesundheit manchmal auch die Beziehung zum Pferd verändert. Diese Folge richtet sich nicht nur an Therapeut:innen, sondern an alle Menschen, die Pferde begleiten und sich fragen, welchen Anteil sie selbst am gemeinsamen Wohlbefinden haben. Oft beginnt Veränderung nicht beim Pferd, sondern bei uns selbst.
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Magen-, Rücken- Sattel- oder Hufprobleme – Musst du dich als Therapeut spezialisieren?
Wenn ein Pferd Trageschwäche zeigt, schlecht Muskulatur aufbaut, Gurtzwang entwickelt, lahmt oder Leistungsprobleme hat, wird oft schnell nach einer Ursache gesucht. Doch was, wenn dieselben Symptome völlig unterschiedliche Ursachen haben können? In dieser Podcast-Folge spreche ich über aktuelle Fälle aus meinem Praxisalltag als Pferdeosteopathin und Pferdephysiotherapeutin. Wir schauen gemeinsam auf Magenthematiken, Rückenprobleme, Hufrehe, Insulin-Dysregulation, Zahnprobleme, Borreliose-Verdacht, Lahmheiten, Sattelprobleme und Trageschwäche – und darauf, warum vorschnelle Schlussfolgerungen in der Pferdetherapie häufig in die falsche Richtung führen können. Du erfährst: - warum ein Symptom oft viele mögliche Ursachen haben kann - weshalb eine gute Anamnese für mich die wichtigste Grundlage jeder Behandlung ist - warum Zuhören manchmal wichtiger ist als die nächste Technik - welche Rolle Magen, Stoffwechsel, Hormonsystem, Hufe, Zähne und Training bei schwierigen Fällen spielen können - weshalb ich glaube, dass die Zukunft der Pferdetherapie im Erkennen von Zusammenhängen liegt Diese Folge richtet sich an Pferdetherapeuten, Pferdephysiotherapeuten, Osteopathen, Trainer und interessierte Pferdebesitzer, die schwierige Pferdefälle besser verstehen und strukturierter einordnen möchten. Wenn du lernen möchtest, Zusammenhänge zwischen Magen, Stress, Stoffwechsel, Trageschwäche und Leistungsproblemen besser zu erkennen, findest du weitere Informationen zu meinen Fortbildungen und der Masterclass Pferdemagen auf der Website der Horse Therapy Academy. Viel Freude beim Hören!
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Gegen Sportreiter? Ein Missverständnis über Leistung, Training und Pferdewohl
„Du bist ja nicht so für die Sportreiter.“ Ein Satz, der mich vor einiger Zeit zum Nachdenken gebracht hat. Nicht, weil ich mich angegriffen gefühlt habe, sondern weil er eine spannende Frage aufgeworfen hat: Warum wird Kritik an bestimmten Trainingsmethoden oder Entwicklungen im Pferdesport so oft als Ablehnung des Sports verstanden? In dieser Folge spreche ich darüber, warum ich Sport und Leistung keineswegs ablehne, weshalb ich mich seit vielen Jahren intensiv mit Trainingslehre beschäftige und warum ich glaube, dass körperliche und mentale Gesundheit die Grundlage für langfristige Leistungsfähigkeit sind – sowohl beim Menschen als auch beim Pferd. Es geht um Trainingsprinzipien, Biomechanik, mentale Stärke, Schmerzen, Motivation und die Frage, warum wir manchmal Wissen ignorieren, das längst vorhanden ist. Außerdem teile ich Gedanken aus meiner Arbeit als Therapeutin und Dozentin und erkläre, warum ich überzeugt bin, dass Leistung und Pferdewohl keine Gegensätze sein müssen. Eine Folge für alle, die Pferde fördern, fordern und sportlich arbeiten möchten – ohne dabei die Bedürfnisse des Pferdes aus den Augen zu verlieren.
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Zwischen Wissen und Wirklichkeit – Die ersten Jahre als Pferdetherapeutin
82 % der Therapeuten gaben in meiner Instagram-Umfrage an, dass sie sich nach ihrer Ausbildung nicht wirklich sicher gefühlt haben. Doch ist das wirklich ein Problem – oder vielleicht sogar ein wichtiger Teil der Entwicklung? In dieser Folge spreche ich mit Marlena Riemann, Human- und Pferdephysiotherapeutin, über die Realität der ersten Jahre im Beruf. Wir sprechen über Unsicherheit, Verantwortung, die ersten Patienten, den Unterschied zwischen Ausbildung und Praxis und darüber, warum therapeutische Sicherheit oft nicht durch noch mehr Wissen entsteht, sondern durch Erfahrung, Reflexion und den Mut, Entscheidungen zu treffen. Außerdem geht es um die Frage, welche Vorteile die Humanphysiotherapie für die Arbeit am Pferd mit sich bringt, welche Herausforderungen viele Therapeuten nach der Ausbildung erleben und warum das eigene Pferd manchmal der schwierigste Patient sein kann. Eine ehrliche Folge für alle, die sich schon einmal gefragt haben: „Mache ich das eigentlich richtig?“
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Blutwerte beim Pferd verstehen – Referenzwerte, Symptome und häufige Missverständnisse
Wichtige Korrektur: Ich habe mich in einem Satz verkehrt ausgedrückt: Serumsblut ist das Blutplasma abzüglich der Gerinnungsfaktoren ;) (und nicht wie ich falsch ausgedrückt in der Folge "das geronnene Plasma" genannt habe) In dieser Folge sprechen wir über eines der meistdiskutierten Themen in der Pferdegesundheit: Blutwerte. Was sagt ein großes Blutbild eigentlich wirklich aus? Warum können Tierarzt und Therapeut manchmal zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen? Und bedeutet ein Wert im Referenzbereich automatisch, dass alles optimal ist? Ich erkläre, warum Blutwerte immer nur eine Momentaufnahme sind, welche Faktoren die Ergebnisse beeinflussen können und weshalb ich Blutwerte als wichtiges Puzzleteil betrachte – aber niemals als die ganze Wahrheit. Außerdem sprechen wir über: - den Unterschied zwischen kleinem und großem Blutbild - Referenzwerte und Optimalbereiche - Serum oder Vollblut – wo liegt der Unterschied? - Einfluss von Stress, Training, Jahreszeit und Fütterung - häufige Fehler vor der Blutabnahme - warum wir Pferde behandeln und nicht Laborzettel Wie immer geht es nicht um Schwarz-Weiß-Denken, sondern darum, Zusammenhänge besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen für die Gesundheit unserer Pferde zu treffen.
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Darmgesundheit beim Pferd: Warum das Mikrobiom unterschätzt wird
In dieser Folge spreche ich mit Alexandra von Biomequine über ein Thema, das in der Pferdegesundheit immer noch teils unterschätzt wird, gleichzeitig aber eine zentrale Rolle spielt: die Darmgesundheit beim Pferd und das equine Mikrobiom. Ein zentraler Gedanke dieser Folge: Darmgesundheit ist nicht alles - aber ohne Darmgesundheit ist alles nichts. Wir sprechen darüber, warum der Darm weit mehr ist als nur ein Verdauungsorgan und welche Auswirkungen er auf Stoffwechsel, Immunsystem und die gesamte Regulation hat. Dabei geht es um: - die Bedeutung der Diversität im Mikrobiom, - warum viele Pferde mehrere Probleme gleichzeitig entwickeln, - Hufrehe und Fruktan - typische Missverständnisse rund um Anweiden und Weidemanagement, - warum Fütterung allein oft nicht ausreicht und - warum Therapie kein Sprint ist, sondern eine Begleitung auf dem Weg zur Darmgesundheit. Diese Folge ist für dich, wenn du Pferdegesundheit wirklich verstehen willst – und bereit bist, über einzelne Symptome hinauszudenken.
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Darmgesundheit beim Pferd: Warum das Mikrobiom unterschätzt wird
Ursachen eines gestörten Mikrobioms Unterstütze das Mikrobiom deines Pferdes Auswirkungen der Darmgesundheit auf den gesamten (Pferde-) Körper / Magenprobleme Fruktan und Hufrehe / Mythen und Fakten In dieser Folge spreche ich mit Alexandra von Biomequine über ein Thema, das in der Pferdegesundheit immer noch teils unterschätzt wird, gleichzeitig aber eine zentrale Rolle spielt: die Darmgesundheit beim Pferd und das equine Mikrobiom. Ein zentraler Gedanke dieser Folge: Darmgesundheit ist nicht alles – aber ohne Darmgesundheit ist alles nichts. Wir sprechen darüber, warum der Darm weit mehr ist als nur ein Verdauungsorgan und welche Auswirkungen er auf Stoffwechsel, Immunsystem und die gesamte Regulation hat. Dabei geht es um: die Bedeutung der Diversität im Mikrobiom, warum viele Pferde mehrere Probleme gleichzeitig entwickeln, Hufrehe und Fruktan – typische Missverständnisse rund um Anweiden und Weidemanagement, warum Fütterung allein oft nicht ausreicht und warum Therapie kein Sprint ist, sondern eine Begleitung auf dem Weg zur Darmgesundheit. Diese Folge ist für dich, wenn du Pferdegesundheit wirklich verstehen willst – und bereit bist, über einzelne Symptome hinauszudenken.
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Zu viele Pferdetherapeuten? Warum Konkurrenz nicht dein Problem ist.
„Ich bilde meine eigene Konkurrenz aus und habe keine Angst davor.“ Ein Satz, der erstmal irritiert. Denn gerade im Bereich der Pferdetherapie hört man oft: „Es gibt doch schon so viele Therapeuten…“ In dieser Folge teile ich meine ehrlichen Gedanken als Dozentin in der Pferdephysiotherapie. Ich spreche darüber: - warum Konkurrenz aus meiner Sicht nicht das eigentliche Problem ist - weshalb eine Ausbildung immer nur ein Anfang sein kann - was vielen nach der Ausbildung fehlt – und warum Unsicherheit entsteht - wie wichtig es ist, Zusammenhänge im Körper wirklich zu verstehen - und warum ich bewusst Wissen weitergebe, statt es zurückzuhalten Außerdem nehme ich dich mit in meinen eigenen Weg: von Zweifeln in der Schulzeit über das Gefühl „jetzt weiß ich alles“ bis hin zu der Erkenntnis, dass echte Entwicklung erst in der Praxis beginnt. Eine Folge über Anspruch, Entwicklung, Kollegialität – und darüber, warum es nicht darum geht, besser zu sein als andere, sondern zu verstehen, was man tut. Für Pferdetherapeut:innen, die mehr wollen als nur Techniken.
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„Entgiftung“ ist keine Kur – Was im (Pferde-)Körper wirklich passiert
Entgiftung ist ein Thema, das aktuell sehr präsent ist – sowohl im Humanbereich als auch in der Pferdetherapie. Oft wird dabei ein sehr vereinfachtes Bild vermittelt: Ein Produkt, eine Kur, ein paar Wochen – und der Körper ist „entgiftet“. So einfach ist es nicht. In dieser Folge spreche ich darüber, was im Körper tatsächlich passiert, wenn wir von Entgiftung sprechen – oder genauer gesagt: von Biotransformation. Du erfährst: - warum Entgiftung kein einzelner Prozess, sondern ein kontinuierlicher Vorgang in jeder Zelle ist - welche Rolle Darm, Leber und Niere wirklich spielen - warum Toxinbinder sinnvoll sein können – aber oft falsch eingesetzt werden - und weshalb die Reihenfolge entscheidend ist, wenn wir den Körper unterstützen wollen Ich teile außerdem meine Gedanken zu Umweltgiften, Detox, zunehmender Belastung und warum wir lernen müssen, differenzierter auf dieses Thema zu schauen – ohne in einfache Lösungen zu verfallen. Diese Folge ist keine Anleitung für eine „Entgiftungskur“. Sondern eine Einladung, Zusammenhänge besser zu verstehen.
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Was, wenn das Problem deines Pferdes nicht die bildgebende Diagnose ist, sondern der Umgang damit
"Das muss tierärztlich abgeklärt werden.“ - ein Satz, den wir alle kennen ... und der in vielen Fällen absolut richtig ist. Aber was passiert eigentlich danach? Was passiert, wenn Probleme immer wieder auftreten? Wenn Sehnen dauerhaft auffällig sind, Pferde immer wieder fühlig laufen oder Rückenschmerzen einfach nicht verschwinden? In dieser Folge spreche ich darüber, warum eine tierärztliche Diagnose oft nicht ausreicht und warum die eigentliche Herausforderung häufig nicht im Befund liegt, sondern im Umgang damit. Anhand von Fallbeispielen zeige ich dir, warum Bildgebung nicht immer das widerspiegelt, was im Pferd passiert, und weshalb es so wichtig ist, Symptome im Zusammenhang zu betrachten. Du erfährst: – warum „tierärztlich abgeklärt“ kein Endpunkt sein sollte – weshalb wiederkehrende Probleme fast immer eine tiefere Ursache haben – welche Rolle Themen wie Stoffwechsel, Training, Haltung und Stress spielen – warum es entscheidend ist, das erste Symptom zu verstehen – und nicht nur das aktuelle Problem zu behandeln Diese Folge richtet sich an Therapeuten und Pferdebesitzer, die nicht nur Symptome managen wollen, sondern lernen möchten, Zusammenhänge zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Wenn du deine therapeutische Arbeit auf ein neues Level bringen willst ... weg von reiner Symptombehandlung, hin zu Ursachenarbeit ... dann bist du hier genau richtig. Mehr Inhalte, Webinare und fachliche Tiefe findest du auf https://horse-therapy-academy.de
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PPID, Hufrehe, Insulinresistenz, Gelenkprobleme – kann ein Eisenüberschuss beim Pferd eine Rolle spielen?
Viele Pferdebesitzer machen sich Sorgen über mögliche Mineralstoffmängel und ergänzen deshalb verschiedene Spurenelemente in der Fütterung. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein anderes Bild: Beim Spurenelement Eisen liegt beim erwachsenen Pferd meist kein Mangel, sondern eher ein Überschuss vor. Eisen ist für den Körper zwar lebenswichtig. Es spielt eine zentrale Rolle im Sauerstofftransport im Blut, in verschiedenen Enzymsystemen und im Energiestoffwechsel. Gleichzeitig kann ein dauerhaft erhöhter Eisenspiegel im Körper jedoch problematisch sein. Heu enthält oft bereits relativ hohe Eisenmengen. Zusätzlich kann auch Brunnenwasser eine wichtige Quelle sein. Da Pferde täglich etwa 30 bis 50 Liter Wasser trinken, kann sich darüber im Laufe der Zeit eine relevante Eisenaufnahme ergeben. Ein Eisenüberschuss wird zunehmend im Zusammenhang mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen diskutiert, unter anderem mit: - Insulinresistenz und Equinem Metabolischen Syndrom (EMS) - PPID (Cushing beim Pferd) - Hufrehe - Leberbelastung - entzündlichen Prozessen - sowie möglichen Auswirkungen auf Gelenke, Sehnen und Bänder Außerdem kann ein Überangebot an Eisen die Aufnahme anderer wichtiger Spurenelemente wie Zink und Kupfer beeinträchtigen und dadurch zu weiteren Stoffwechselproblemen beitragen. In dieser Podcastfolge spreche ich darüber: - warum Eisenmangel beim Pferd selten ist - warum Eisenüberschüsse häufiger vorkommen als gedacht - welche Rolle Heu und Trinkwasser spielen können - warum Mineralstoff-Ungleichgewichte entstehen - und weshalb gerade Pferde mit PPID, Insulinresistenz oder Hufrehe genauer hinschauen sollten. Wenn du dich intensiver mit den Zusammenhängen zwischen Verdauung, Stoffwechsel und Fütterung beschäftigen möchtest, dann ist meine Masterclass „Pferdemagen“ ein sehr guter Einstieg. Dort schauen wir uns die physiologischen Grundlagen und wichtige Einflussfaktoren ausführlich an. Mehr Informationen zu neuen Inhalten und Webinaren bekommst du außerdem über meinen Newsletter, den du über den Link in den Shownotes abonnieren kannst.
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„Da müssen Sie durch“ – Von PMDS, chronischen Prozessen und der Zwiebeltherapie
Das Thema dieser Folge hat auf den ersten Blick nichts mit Pferden zu tun: PMDS, das prämenstruelle dysphorische Syndrom. Anhand der eigenen, jahrelangen Gesundheitsgeschichte wird gezeigt, wie vielschichtig chronische Beschwerden sein können – und warum Therapie eher wie eine Zwiebel funktioniert als wie ein Schalter, den man einfach umlegt. Das gilt für Menschen genauso wie für Pferde mit chronischen Themen, und genau darin liegt die Verbindung zur eigentlichen Arbeit als Pferdetherapeutin. 00:00 Intro: Was PMDS mit Pferdetherapie zu tun hat 03:05 PMDS ist nicht einfach ein stärkeres PMS 05:20 Meine eigene Geschichte als Beispiel für einen langwierigen Prozess 08:09 Auf der Suche nach Ursachen statt Normwerten 11:17 Was ich von den Pferden gelernt habe 14:12 Die Diagnose und der Umgang damit 20:05 Eigene Verantwortung und ein individueller Weg 23:31 Was das für meine Arbeit als Therapeutin bedeutet
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Was habe ich als Therapeut bei einem lahmen Pferd zu suchen?
In dieser Folge spreche ich über eine der häufigsten und zugleich sensibelsten Fragen in der Pferdetherapie: "Was habe ich als Therapeut bei einem lahmen Pferd zu suchen?" Akute Lahmheiten gehören selbstverständlich in die tierärztliche Abklärung. Doch was ist mit wiederkehrenden Lahmheiten, unklaren Befunden oder Problemen, die trotz Therapie immer wieder auftreten? Ich beleuchte: - den Unterschied zwischen struktureller und funktioneller Lahmheit - warum Bildgebung nicht automatisch Ursache bedeutet - was wir aus der Humanmedizin über Bandscheibenvorfälle und Arthrose lernen können - warum Belastung und Belastbarkeit entscheidend sind - welche Rolle Stress, vegetatives Nervensystem und stille Entzündungen spielen - und wo die Grenzen – aber auch der Wert – der physiotherapeutischen Arbeit liegen Diese Folge richtet sich an Pferdetherapeuten, die nicht nur Symptome behandeln möchten, sondern Zusammenhänge verstehen wollen. Wenn du lernen möchtest, Ursachen klarer zu erkennen und Belastbarkeit systematisch zu beurteilen, findest du weiterführende Inhalte in der Horse Therapy Academy.
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Defizite in der Aufzucht von Pferden – Ein stabiles Fundament ist unsere Verantwortung.
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Caro Voß-Stemping vom Hiesterhof über ein Thema, das in der Pferdehaltung leider oft unterschätzt wird, aber massive Auswirkungen hat: die Aufzucht. Wir beleuchten, warum Defizite in der Aufzucht später nicht einfach aufgeholt oder „wegtherapiert“ werden können – weder im Bewegungsapparat noch im Sozialverhalten oder im Stoffwechsel. Caro erklärt, welche Basics eine gute Aufzucht wirklich braucht und warum ein stabiles Fundament unsere Verantwortung als Züchter, Halter und Ausbilder ist. Eine Folge für alle, die Pferde langfristig gesund erhalten wollen und verstehen möchten, wo viele Probleme ihren Ursprung haben.
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Schulpferde gesund halten – zwischen Struktur, Verantwortung und Realität.
Didi vom Rummlerhof hat den elterlichen Reitschulbetrieb 2017 übernommen und seitdem konsequent nach den Bedürfnissen der Pferde weiterentwickelt. In dieser Folge geht es darum, wie feste Regeln, flexible Herdenhaltung und eine mehrwöchige Winterpause Schulpferde langfristig gesund halten. Außerdem: warum Wirtschaftlichkeit keine Gegenspielerin von Tierwohl ist, sondern seine Voraussetzung – und weshalb ein Schulpferd kein stumpfes Werkzeug, sondern ein geduldiger Lehrmeister ist. 00:00 Intro: Vorstellung Didi und der Rummlerhof 02:35 Struktur des Betriebs: Verträge, feste Gruppen, Herdenhaltung und die Basics 11:36 Feste Regeln für die Pferde: Gewichtsgrenze, Bodenarbeit, Ruhephasen 15:36 Vier Wochen Winterpause und die Wirtschaftlichkeit dahinter 21:43 Eigene Grenzen und Ressourcen als Betriebsführerin 26:36 Pflegebeteiligung, Bodenarbeit-Tools und Pferdeankauf 33:50 Illusionen über Schulbetriebe und der Mythos vom "stumpfen" Schulpferd 43:22 Ausblick und Fazit: langlebige Schulpferde
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Zahlst du drauf? Preise, Wert und warum Pferdetherapie mehr sein darf als die Zeit vor Ort
Zahlst du als Pferdetherapeut in deinen Behandlungen drauf – ohne es zu merken? In dieser Podcast-Folge spreche ich offen und ehrlich über ein Thema, das viele im Pferdetherapie-Bereich betrifft, aber selten klar benannt wird: Preiskalkulation, Unterbewertung und die wirtschaftliche Realität selbstständiger Pferdetherapeut:innen. Ich rechne in dieser Folge realistisch vor, was von einer Behandlung tatsächlich übrig bleibt – inklusive Fahrzeit, Organisation, Buchhaltung, Fortbildungen, Krankenversicherung, Altersvorsorge, Umsatzsteuer und Einkommensteuer. Dabei wird deutlich, warum viele Therapeut:innen – vor allem im Nebenerwerb – unbewusst dazu beitragen, den Markt zu verzerren, obwohl sie eigentlich helfen wollen. Gleichzeitig geht es um eine zentrale Frage der Zukunft: 👉 Was ist der eigentliche Wert einer Behandlung? Nicht die Minuten vor Ort am Pferd, sondern der langfristige Mehrwert für die Pferdegesundheit. Ich spreche darüber, - warum Therapie nicht nur „Behandlungszeit“ ist - weshalb Beratung des Pferdebesitzers ein wesentlicher Teil professioneller Therapie sein muss - was Opportunitätskosten in der Pferdetherapie bedeuten - und warum interdisziplinisches, ganzheitliches Denken (Haltung, Fütterung, Training, Management) entscheidend ist, damit Therapie nachhaltig wirkt. Diese Folge richtet sich an: - Pferdephysiotherapeut:innen - Pferdeosteopath:innen - Therapeut:innen im Neben- oder Haupterwerb - alle, die Therapie professionell, tragfähig und zukunftsfähig gestalten wollen Ziel dieser Folge ist keine Kritik an Einzelpersonen, sondern Klarheit: für Therapeuten, für Kollegen – und letztlich auch für Pferdebesitzer.
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Der schwierige Weg lohnt sich – Jungpferde, Selbstständigkeit & Eigenverantwortung mit Anna Hübner
Wie geht Jungpferdeausbildung, wenn man dem Pferd zuhört statt es zu reparieren? Im Gespräch mit Anna Hübner, die "Feines Reiten" und das Stress- und Mentalcoaching-Modell "Focus and Feel" entwickelt hat, geht es um ein als unreitbar abgestempeltes Pferd, das durch Gelassenheitstraining zum Musterschüler wurde, um eine Stresslevel-Skala von null bis zehn und darum, warum Hilfen dazu da sind, dass sie helfen und nicht überfordern. Außerdem: warum Rittigkeitsprobleme oft am Boden beginnen, wie aus klassischem Reitunterricht ganzheitliches Stress- und Mentalcoaching für Menschen wurde, und warum Anna sich feste "Anna-Zeit" in den Kalender einträgt. 00:00 Intro: Vorstellung Anna Hübner und der Fall Don Rosario 06:56 Vom klassischen Dressurstall zum Gelassenheitstraining 12:48 Jungpferdeausbildung als Kern: von der Symptombehandlerin zur Ursache 15:45 Zwei Pferde im Vergleich: geprägt durch die Jungpferdejahre 22:57 Die Stresslevel-Skala: Hilfen, die wirklich helfen 28:32 Vom Reitunterricht zum Stress- und Mentalcoaching 36:55 Wirtschaftlichkeit, Trainer stärken Trainer und die eigene Vision 41:15 Annas Grenzen, Ressourcen und die "Anna-Zeit" 47:06 Der Weg, der nicht genommen wurde: Grundschullehrerin 50:13 Abschluss: Pferde nicht vermenschlichen
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Was mach ich bei … Thema Kotwasser beim Pferd
Kotwasser beim Pferd – was tun bei Kotwasser oder Durchfall? Kotwasser gehört zu den häufigsten und gleichzeitig verunsicherndsten Themen in der Pferdegesundheit. Viele Pferdebesitzer suchen nach schnellen Lösungen – doch genau hier liegt das Problem: Kotwasser ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom. In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, - warum man Kotwasser und Durchfall klar unterscheiden muss, - weshalb pauschale Futterempfehlungen oft nicht helfen – oder das Problem sogar verschlimmern können, - und warum die Frage „Was mache ich bei Kotwasser?“ ohne Ursachenklärung keine seriöse Antwort zulässt. Du erfährst unter anderem: - welche Unterschiede zwischen Kotwasser und Durchfall bestehen - welche Rolle Dickdarm, Fütterung, Stress, Zahnstatus und Management spielen - warum gut gemeinte Maßnahmen (z. B. Kräuter, Mikroorganismen, Hausmittel) problematisch sein können - und weshalb eine individuelle, strukturierte Ursachenanalyse der einzige sinnvolle Weg ist Diese Folge richtet sich an Pferdebesitzer und Therapeuten, die verstehen wollen, warum Kotwasser entsteht – statt nur Symptome zu unterdrücken. Mehr fundierte Informationen, Weiterbildungen und meinen ganzheitlichen Ansatz in der Pferdetherapie findest du auf meiner Homepage: horse-therapy-academy.de Wenn du genug hast von schnellen Versprechen und stattdessen echte Zusammenhänge verstehen möchtest, ist diese Folge für dich.
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Nicht alles ist der Magen – wie ich therapeutische Klarheit finde
Ein Jahr mit drei Jobs gleichzeitig – freiberufliche Pferdeosteotherapie, Dozentur und der Aufbau der Horse Therapy Academy – hat den neuen Kurs "Masterclass Pferdemagen" hervorgebracht. In dieser Folge geht es darum, warum Therapie und Training so oft an fehlenden Basics scheitern, und wie funktionelle Medizin die Schulmedizin sinnvoll ergänzt statt ihr zu widersprechen. Vier Säulen müssen vor jeder erfolgreichen Behandlung stimmen: Haltung, Fütterung, Training und Nervensystem. Außerdem: warum Wissen teilen wichtiger ist als es zurückzuhalten – und was die Masterclass Pferdemagen konkret vermittelt. 00:00 Intro: Warum Therapie ohne Basics scheitert 01:29 Warum der Kurs so lange gedauert hat 07:06 Wie es zum Thema Fütterung und funktionelle Medizin kam 11:00 Was der Kurs bietet 15:11 Wie die Arbeit als Therapeutin aussieht 22:35 Abschluss und Ausblick auf die nächste Folge (Kotwasser)
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Echte Pferdetherapie beginnt dort, wo wir aufhören, einfache Antworten zu erwarten.
Wenn eine schnelle Antwort erwartet, aber nicht gegeben wird, kommt schnell der Vorwurf, es gehe nur ums Geldverdienen. In dieser Folge geht es darum, warum es für chronische Themen keine Standardlösung gibt, anhand eines Fallbeispiels, bei dem eine erhoffte Behandlung nicht wie beim Nachbarpferd funktionierte. Im Kern steht die Epigenetik: warum dieselbe Therapie bei unterschiedlichen Pferden unterschiedlich wirkt, und warum Ernährung und Bewegung die größten epigenetischen Stellschrauben sind. 00:00 Intro: Echte Therapie beginnt, wo Antworten aufhören 02:46 Die Erwartung der schnellen Antwort 06:35 Warum es keine Standardlösung gibt 10:50 Ein Fallbeispiel 16:08 Epigenetik und therapeutisches Denken
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Aktiv zuhören statt Show-Therapie – ein unterschätzter Erfolgsfaktor in der Pferdetherapie
Wer glaubt, schon alles zu wissen, hört auf, wirklich zuzuhören, sowohl beim Pferd als auch beim Pferdebesitzer. In dieser Folge geht es um die osteopathische Listening-Technik als eine Form des aktiven Zuhörens, warum stille, unspektakuläre Behandlungen oft die wirkungsvollsten sind, und warum die Gespräche vor und nach der Behandlung genauso wichtig sind wie die Arbeit am Pferd selbst. Außerdem: das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun, und warum Expertentum ohne Demut zum Stillstand führt. 00:00 Intro: Wenn du glaubst, alles zu wissen 03:12 Die Brücke zur Osteopathie: die Listening-Technik 07:27 Warum meine Behandlung still ist – keine Show-Therapie 09:30 Zuhören gegenüber dem Pferdebesitzer 11:10 Das Kommunikationsquadrat 13:47 Wenn man glaubt, Experte zu sein 16:29 Fazit: ein Appell zum bewussten Zuhören
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Selen, Social Media und das Jungpferd, das fast in eine toxische Überversorgung rutschte
Ein junges, engagiert aufgepäppeltes Pferd rutschte fast in eine toxische Selenüberversorgung – ein Fallbeispiel, das zeigt, warum schnelle Empfehlungen aus sozialen Medien gefährlich sein können. In dieser Folge geht es um die genaue Rechnung hinter dem Fall, deutlich über der toxischen Grenze, und darum, wer eigentlich die Verantwortung trägt, wenn gut gemeinte Fütterung nach hinten losgeht. Außerdem: warum sich Wachstumsfutter, hoher Selengehalt und ein bestehender Wurmbefall gegenseitig verstärkt haben, und warum osteopathische Behandlung allein hier nicht gereicht hätte. 00:00 Intro: Wenn Aufpäppeln zur Überversorgung wird 03:06 Ein Fallbeispiel: gut gemeint, aber riskant umgesetzt 06:32 Wie es zur Überversorgung kam 11:03 Die Rechnung: deutlich über der toxischen Grenze 13:49 Wen trifft die Verantwortung? 15:07 Die Gesamtsituation des Pferdes 17:49 Selenüberschuss: Symptome und regionale Besonderheiten 20:13 Wie sich die Probleme gegenseitig verstärkten 22:19 Warum ich nie nur osteopathisch schaue 23:19 Ein Blick über das Pferd hinaus 26:50 Fazit
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Die Zähne wurden gerade „gemacht“ – warum der Pferdebesitzer und Therapeut bei den Zähnen genauer hinsehen sollte
Eine Zahnbehandlung ist für viele Pferdebesitzer erledigt, sobald der Zahnarzt da war und Haken und Kanten entfernt hat. In dieser Folge geht es darum, warum eine wirklich gründliche Untersuchung deutlich mehr umfasst – von der Schleimhautfarbe über den Geruch bis zur Beweglichkeit von Ober- und Unterkiefer. Außerdem: warum Pferde Zahnschmerzen ganz anders zeigen als Menschen, und ein Fallbeispiel, bei dem ein frisch kontrollierter Zahn trotzdem die eigentliche Ursache war. 00:00 Intro: Mehr als Haken und Kanten 03:22 "Die Zähne wurden gemacht" 04:14 Was eine gründliche Untersuchung bedeutet 09:07 Zahnschmerzen anders gezeigt als beim Menschen 13:12 Ein Fallbeispiel 17:15 Mein Appell
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Zwischen Herz und Haltung – ursachenorientierte Pferdetherapie mit Janine Kettlitz
Ein ehrliches Gespräch mit Janine Kettlitz über Haltung, Verantwortung und die Kunst, als Therapeut:in klar und authentisch zu bleiben. Wir sprechen über die Bedeutung von Mindset, Grenzen und ursachenorientiertem Denken – und darüber, was wahre Professionalität mit Wertschätzung und dir selbst zu tun hat. Wenn dich die folgenden Themen interessieren, solltest du diese Folge nicht verpassen: Mindset Pferdetherapeut, Pferdetherapie Ausbildung, professionell arbeiten mit Pferden, Business für Pferdetherapeuten, ganzheitliche Pferdetherapie, Ursachenorientierung, Selbstständigkeit Pferdetherapie, Pferdetherapeut werden, Grenzen setzen im Pferdebusiness, Erfolg im Pferdeberuf https://horse-therapy-academy.de Transkript: Zwischen Herz und Haltung: Ursachenorientierte Pferdetherapie mit Janine Kettlitz Denise Hallo und herzlich willkommen zu meinem Podcast "Pferde, Schäfer und Menschen". Mein Name ist Denise, ich bin Pferde-Osteotherapeutin, Humanphysio und Sporttherapeutin und habe die Horse Therapy Academy gegründet, um anderen Therapeuten zu mehr Wissen und Tiefe zu verhelfen und ihr Business besser zu strukturieren. Heute habe ich einen Gast: Janine Kettlitz. Sie ist Pferdephysiotherapeutin, Huforthopädin und bildet sich aktuell zur Chiropraktikerin weiter, dazu bietet sie Faszientraining für Pferde und klassische Handarbeit an. Sie kommt aus der Gegend Bremerhaven-Loxstedt, gut zweieinhalb Stunden von mir im nördlichen Münsterland entfernt. Ich habe Janine sehr intuitiv eingeladen, nachdem ich sie in einer Podcast-Folge von Equibiz gehört hatte – es geht dort ums Pferde-Business und Coaching. Ein Satz auf ihrer Instagram-Seite hat mich besonders angesprochen: "Ich möchte, dass du mich als Pferdebesitzer so wenig wie möglich brauchst." Das ist genau meine Wellenlänge, weil es nicht um dauerhaftes Symptome-Behandeln geht, sondern um Ursachenarbeit. Janine, schön, dass du da bist! Magst du dich kurz vorstellen – wer bist du, was machst du, und wie ist dieser Satz entstanden? Janine Hallo Denise, danke, dass ich dabei sein darf. Der Satz ist entstanden, weil ich in meinem Umfeld ganz viel sehe, dass es bei Pferdetherapeuten gang und gäbe ist, alle paar Wochen vorbeizukommen, kurz etwas am Pferd zu machen und vielleicht noch zu sagen, massier mal hier oder da – aber das löst das eigentliche Problem nicht. Ich war selbst als Pferdebesitzerin betroffen, das ist auch der Grund für meine ganze Ausbildung: Ich wollte wirklich wissen, warum mein Pferd eine bestimmte Baustelle hat, wie ich ihm am besten helfe, ob ich vielleicht einen anderen Trainer brauche – und was sich langfristig ändern muss, statt alle paar Wochen Geld für dasselbe Problem auszugeben. Ich bin Pferdetherapeutin aus dem Raum Bremerhaven, ursprünglich auch dort geboren, außerdem Huforthopädin, mache Faszientraining und klassische Handarbeit – ich versuche, einen möglichst ganzheitlichen Blick zu haben. Denise Du warst also selbst Pferdebesitzerin und hast eigentlich erstmal für dich selbst verstehen wollen, was mit deinem Pferd los ist – nicht mit dem Ziel, dich voll selbstständig zu machen, was du seit 2021 bist. Ich kenne das gut: Ich habe mein eigenes Pferd damals durch eine nicht ganz korrekte Reitweise selbst vergurkt und hätte mir gewünscht, dass mir jemand ehrlich sagt, dass sich etwas ändern muss. Was sind die Fragen oder Probleme, über die du am häufigsten aufklärst? Janine Das hat sich bei mir stark in eine Richtung entwickelt, wahrscheinlich auch, weil ich selbst betroffen war: Mein älterer Wallach Leo hat seit vier, fünf Jahren einen Fesselträgerschaden. Ich bin nur draufgekommen, weil ich durch meine eigene Ausbildung angefangen habe, Dinge zu hinterfragen – zum Beispiel, dass die natürliche Schiefe bei ihm nicht zu den Symptomen passte. Ein sehr guter Tierarzt hat das dann bestätigt. Aber die Therapeuten, die ich vorher hatte, hatten das nicht gesehen. Hätte das früher jemand angesprochen, wäre er wahrscheinlich noch voll reitbar. Ich habe ihn auch selbst kaputt geritten, zu sehr Richtung Versammlung, das hat ihm nicht gutgetan. Deswegen spreche ich solche Themen mit meinen Kunden offen an. Von zehn Pferden, die mir vorgestellt werden, sind mindestens neun lahm – und häufig schon seit Langem, sodass die Hilfe manchmal zu spät kommt. Denise Vielleicht trauen sich auch viele Therapeuten nicht, das offen auszusprechen, aus Sorge vor Ablehnung. Bei mir ist das ähnlich: Wenn Pferde 23 Stunden in der Box stehen ohne Heu und Wasser, sage ich klar, dass ich dann eigentlich gar nicht zum Behandeln kommen muss, weil die Ursache woanders liegt. Ist das bei dir auch so, oder hältst du dich eher zurück? Janine Auf Fortbildungen, gerade bei Ganganalysen, sehe ich oft, dass andere ein unharmonisch bewegtes Becken diagnostizieren, wo ich sofort sage: Das Pferd ist lahm. Ich glaube, das wird in vielen Schulen einfach nicht so gelehrt, und bis man das wirklich sieht, dauert es – Pferde kompensieren zu gut. Es gibt sicher auch Therapeuten, die sich nicht trauen, etwas zu sagen, weil man als voll Selbstständige einen bestimmten Umsatz braucht. Das Wort "Lahmheit" macht vielen Besitzern Angst, man muss es manchmal vorsichtig verpacken. Ich habe früher konsequent meine Linie durchgezogen und dadurch tatsächlich Kunden verloren – manche kamen nach ein, zwei Jahren zurück, nachdem es bei anderen Therapeuten nicht besser wurde. Ich nehme meinen Pferden auch nicht gerne die Kompensation, die sie im Moment vielleicht sogar brauchen. Denise Das ist frustrierend – wenn man in eine Dauertherapie geht, obwohl das eigentliche Problem ein ganz anderes ist. Ich schicke Besitzer manchmal in die Klinik, wenn ich massive Zahnprobleme vermute, auch wenn "die Zähne gerade erst gemacht wurden" – gemacht heißt oft nur, Haken und Kanten wurden entfernt, aber niemand hat nach Entzündungen geschaut. Kurzfristig ist das teuer, aber langfristig spart es Geld. Ich glaube, viele Besitzer fühlen sich dann auch schuldig. Janine Ich habe oft Kunden mit einem fünfzehnjährigen Pferd, das sie erst vor zwei Jahren gekauft haben. Da kann ich ehrlich sagen: Was dein Pferd hat, hatte es wahrscheinlich schon vorher, das hat sich über Jahre aufgebaut, du bist daran nicht schuld. Das sind oft Liebeskäufe – ich nehme mich da nicht raus, meinen Leo hätte ich nach heutigem Wissen wahrscheinlich auch nicht gekauft. Aber man kann aus allem das Beste machen. Denise Ich glaube, ein großer Teil unserer Arbeit ist mittlerweile, Besitzer aufzuklären und zu beruhigen. Ein Thema, das mir noch wichtig ist: Wir wünschen uns beide, dass Pferde während der Behandlung wirklich kommunizieren dürfen, statt am Halfter festgehalten zu werden. Wie ist das bei dir entstanden? Janine Das war in der Ausbildung schon ein Thema, aber nicht in der Tiefe, wie ich es heute mache – das kam eher durch meine Trainerin und viele Fortbildungen. Mir ist wichtig, dass Pferde in der Behandlung kommunizieren dürfen. Besitzer sind manchmal erschrocken, wenn ich sage, es ist in Ordnung, wenn das Pferd nach mir schnappt – ich passe natürlich auf, dass es mich nicht erwischt, aber wie soll das Pferd sonst sagen, dass etwas unangenehm ist? Ohren anlegen, Nase rümpfen, notfalls ein Schnappen – das ist erlaubt, und ich bestehe darauf, dass Besitzer ihr Pferd dafür nicht bestrafen. Ich möchte auch nicht, dass Pferde während der Behandlung angebunden sind, sie sollen sich frei bewegen können, deshalb brauche ich meistens viel Platz. Bei manchen unruhigen Pferden behandle ich sogar in der Bewegung, zum Beispiel mit Handgriffen aus dem tensegralen Training. Therapie ist eben auch ein bisschen Ausprobieren, nicht Schema F – man muss individuell auf jedes Pferd eingehen. Denise Genau das ist mir auch wichtig – die Zeit vor und nach der Behandlung gehört dem Besitzer, aber während der Behandlung arbeite ich erstmal allein mit dem Pferd, das darf sich bewegen. Ich hasse es auch, wenn eine Technik auf Fortbildungen als die eine Wunderlösung verkauft wird. Stattdessen biete ich dem Pferd meine Hände an und schaue, worauf es reagiert – und kann oft gar nicht erklären, was ich gerade mache, während ich es tue, weil ich die ganze Zeit mit dem Pferd interagiere. Hattest du schon mal ein richtig schwieriges Erlebnis, wo du die Behandlung abbrechen musstest? Janine Ja, noch in der Ausbildung, an einem Übungspferd. Ich war noch sehr auf meine Technik fixiert, habe am Widerrist plump zu mir rübergezogen – die Antwort war Steigen. Die Besitzerin hatte einen viel zu engen Sattel auf dem Pferd, und es ist wirklich auf mich losgegangen. Danach bin ich nicht mehr an das Pferd rangekommen. Heute beobachte ich Pferde viel besser, weil ich nicht mehr auf meine Technik fixiert bin. Ich mache auch nicht bei jedem Pferd erst die volle Gelenkstestung – manchmal muss ich direkt an einen bestimmten Punkt, das ergibt sich im Moment. Denise Ich lasse auch mal ganze Bereiche aus, wenn ich merke, dass sich zum Beispiel im Kopfbereich schon so viel löst, dass sich hinten im Becken vieles von selbst erledigt hat. Spannend finde ich, wenn frische Therapeutinnen im Mentoring bei jeder kleinen Schiefe hängen bleiben – dabei hat jedes Pferd irgendwo eine Schiefe, das ist nicht automatisch das Hauptproblem. Ging es dir am Anfang auch so, dass du dachtest, du müsstest alle Gelenke einzeln abarbeiten? Janine Ja, ich hatte auch immer Angst, etwas zu übersehen. Wenn ein Pferd am Anfang die Beine nicht hochheben konnte, dachte ich, dann kann ich das Becken gar nicht behandeln, weil mir der passende Handgriff fehlte. Heute, mit viel mehr Techniken im Repertoire, ist das egal – irgendetwas findet sich immer, und man muss nicht jedes Mal jedes Bein hochheben. Denise Als Huforthopädin ist das sicher nochmal schwieriger, wenn ein Pferd das Bein nicht gibt. Janine Das ist auch in der Huforthopädie ein Thema. Ich habe gerade ein sehr durchtrittiges Pferd übernommen, das massive Probleme hat,...
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Training beginnt mit Körpergefühl – bei Mensch und Pferd
"Du brauchst ja auch kein Fitnessstudio mehr" – ein Satz, der zeigt, wie oft körperliche Arbeit mit echtem Training verwechselt wird. In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen Bewegung und Training, um Superkompensation und Regeneration, und um die grundlegenden Trainingsprinzipien, die für Mensch und Pferd gleichermaßen gelten. Außerdem: warum "der geht doch auf die Wiese" als Bewegung nicht ausreicht, und warum Rumpfkraft die Voraussetzung für schnelle, gesunde Extremitäten ist. 00:00 Intro: Warum Bewegung nicht gleich Training ist 02:14 Körperliche Arbeit ist nicht dasselbe wie Training 03:32 Superkompensation und Regeneration 05:22 Warum gezielte Reize auch für mich selbst wichtig sind 08:54 Bewegung ist Leben, Training ist Anpassung 10:09 "Der geht doch auf die Wiese" reicht nicht 11:34 Die grundlegenden Trainingsprinzipien 15:48 Funktionelles Training statt isolierter Übungen 20:27 Ein Appell: eine Sache nach der anderen 21:20 Rumpfkraft vor Extremitätenkraft 22:56 Vielseitigkeit, Regeneration und das Nervensystem 25:48 Trainingspausen sind okay – planloses Training nicht
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„Ich will lieber mit Tieren arbeiten“ – Warum das kein guter Grund ist, Therapeut zu werden
Die meisten werden Pferdetherapeut, weil sie mit Tieren statt mit Menschen arbeiten möchten – aber genau das reicht als alleiniger Beweggrund nicht aus. In dieser Folge geht es darum, warum der Faktor Mensch, also die Kommunikation mit dem Pferdebesitzer, mindestens so wichtig ist wie die Arbeit am Pferd selbst. Außerdem: warum soziale Erschöpfung bei introvertierten Therapeuten eine reale Belastung ist, und wie sich die eigene Selbstständigkeit trotzdem so gestalten lässt, dass sie zur eigenen Persönlichkeit passt. 00:00 Intro: Warum Tierliebe allein nicht reicht 01:50 Der häufigste Beweggrund 03:13 Warum Meckern über Pferdebesitzer nicht weiterhilft 05:44 Die Realität nach der Ausbildung 06:57 Meine eigene Erfahrung mit sozialer Erschöpfung 09:15 Die eigene Selbstständigkeit gestalten 11:49 Der Faktor Mensch bleibt entscheidend 13:44 Kommunikation als Werkzeug 15:21 Grenzen setzen als Teil des Berufs 16:06 Fazit
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PSSM, MIM, MFM beim Pferd – Warum Genetik nicht alles entscheidet
PSSM1, PSSM2 (heute MIM genannt) und MFM werden im Alltag oft durcheinandergeworfen – dabei handelt es sich um unterschiedliche, teils noch wenig erforschte Muskelerkrankungen beim Pferd. In dieser Folge geht es um den aktuellen Forschungsstand, die Rolle von Genetik und Epigenetik, und warum ein positiver oder negativer Gentest allein wenig über die tatsächliche Ursache aussagt. Außerdem: warum vor jedem Spezialtest erst die Basics in Haltung, Fütterung und Training stimmen sollten. 00:00 Intro: Wenn Diagnosen wichtiger werden als das Pferd 02:38 Was wir heute wissen – und was nicht 03:48 PSSM1, PSSM2 und die Umbenennung zu MIM 06:24 Eine gefährliche Vereinfachung im Netz 09:13 PSSM1 im Detail 12:49 Von PSSM2 zu MIM 15:41 Was die aktuelle Forschung zeigt 19:52 Die P-Varianten der ehemaligen PSSM2 28:14 Wann macht so ein Test überhaupt Sinn? 30:46 Antioxidantien und Stoffwechsel 33:42 Der Zusammenhang zwischen Magen und Muskulatur 35:48 Epigenetik als Brücke zwischen Genetik und Alltag 37:20 Ein Mythos zum Schluss 40:07 Fazit
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Ist das wirklich Osteopathie, was da im Pferdebereich angeboten wird?
Ein Human-Osteopath beobachtete vor Jahren eine Behandlung und sagte danach nur: gute manuelle Therapie, aber keine Osteopathie. Dieser Satz wurde zum Wendepunkt für die eigene Arbeit und ist Ausgangspunkt dieser Folge. Es geht um den ehrlichen Unterschied zwischen dem Sammeln einzelner Techniken und einer wirklich osteopathischen Denkweise, und darum, warum die Bezeichnung "Pferde-Osteopath" nicht geschützt ist und entsprechend vorsichtig verwendet werden sollte. 00:00 Intro: Ist das, was wir machen, wirklich Osteopathie? 01:36 Der Moment, der alles veränderte 02:25 Was Osteopathie nicht ist 03:44 Was Osteopathie stattdessen ist 05:04 Riesiger Respekt vor der Human-Osteopathie 05:59 Ein Vergleich: Lymphdrainage im Pferde- und Humanbereich 09:00 Eine ehrliche Selbsteinschätzung 10:24 Eine ungeschützte Bezeichnung 11:25 Was ich mir wünschen würde 13:28 Ein Beispiel aus der eigenen Praxis 14:51 Fazit
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Selbstständig oder teilselbstständig als Pferdetherapeut? Nur, wenn du bereit bist, an dir zu arbeiten
Gute Pferdetherapie braucht mehr als fachliches Wissen – sie braucht auch Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, die eigenen Schwachstellen zu kennen. In dieser Folge geht es um Präzision als Grundhaltung, um die eigene Persönlichkeit als Werkzeug im Beruf, und um einen besonders mitnehmenden Stallbesuch, der zeigt, wo die eigenen Grenzen als Therapeutin liegen. Außerdem: warum die Frage "Was kostet deine Behandlung?" oft schon viel über die passende Kundschaft verrät. 00:00 Intro: Warum Mindset und Kommunikation zum Beruf gehören 02:03 Zuhören als Quelle für neue Impulse 02:48 Das heutige Thema: Kommunikation und Mindset 04:00 Präzision als Grundhaltung 05:31 Was das mit dem Mindset zu tun hat 08:11 Ein Stallbesuch, der mich mitgenommen hat 11:55 "Was kostet deine Behandlung?" 14:14 Was mich wirklich mitgenommen hat 16:58 Wer wirklich von meiner Arbeit profitiert 19:42 Mein Appell
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Ganzheitlich – das meist missbrauchte Wort in der Pferdetherapie?
Der Begriff "ganzheitlich" ist in der Pferdetherapie so wichtig wie abgenutzt – aber was bedeutet er eigentlich konkret? In dieser Folge geht es darum, warum rein lokale, symptomatische Arbeit langfristig nicht reicht, und wie sich ganzheitliches Arbeiten mit einer klaren fachlichen Spezialisierung verbinden lässt. Dazu gehört der Blick auf den Pferdebesitzer, auf die Stimmung im Stall und auf ungewöhnliche Stressoren, die selten mitgedacht werden. 00:00 Intro: Was "ganzheitlich" wirklich bedeutet 00:50 Warum lokale, symptomatische Arbeit allein nicht reicht 03:16 Was "ganzheitlich" aus Sicht der Osteopathie bedeutet 05:53 Mein eigener, erweiterter Ansatz 08:30 Der Pferdebesitzer gehört mit in den Blick 11:53 Was der Stall selbst verrät 13:51 Die eigenen Sinne schulen statt zu verkopft arbeiten 15:46 Auch ungewöhnliche Stressoren gehören dazu 16:59 Fazit
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Schwarz-Weiß-Denken im Pferdebereich: Symptom-Therapie ist keine Lösung
Schwarz-Weiß-Denken im Pferde- und Therapiebereich zeigt oft nur, wie wenig differenziertes Wissen eigentlich vorhanden ist. In dieser Folge geht es darum, warum das Pferd kein Baukasten aus isolierten Systemen ist, sondern ein Organismus, in dem alles zusammenhängt – von Faszien über Biomechanik bis zur Psyche. Außerdem: warum Bewegung nicht gleich Training ist und warum Weidegang allein nicht ausreicht, um ein Pferd dauerhaft gesund zu halten. 00:00 Intro: Warum Schwarz-Weiß-Denken nicht weiterhilft 01:15 Gute Basis statt Dauertherapie 05:03 Das Pferd ist kein Baukasten 07:57 Warum Differenzierung statt Schwarz-Weiß-Denken zählt 08:37 Reitweise, Biomechanik und die Grenzen einfacher Erklärungen 10:22 Faszien-Fokus versus Gesamtbild 11:19 Bewegung ist nicht gleich Training 13:56 Weidegang allein reicht nicht 14:37 Warum ich Schubladendenken kritisch sehe
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Arthrose – „Da kann man nichts machen“ – ach wirklich? Ein anderer Blick auf Gelenkerkrankungen
Ist Arthrose wirklich nur mechanischer Verschleiß, oder steckt dahinter viel öfter ein entgleister Stoffwechsel? In dieser Folge geht es darum, warum Gelenkerkrankungen ganzheitlich betrachtet werden sollten, warum Genetik nur zu einem kleinen Teil über Gesundheit entscheidet, und welche Rolle Ernährung, Bewegungsqualität und Stress bei Entstehung und Verlauf von Arthrose spielen. Außerdem: warum der Schmerz nicht direkt aus dem Knorpel kommt und wieso Regeneration zumindest in Teilen möglich ist. 00:00 Intro: Ist Arthrose ein Stoffwechselproblem? 02:54 Ganzheitliche Sicht statt rein mechanisch 05:25 "Ich habe nicht studiert" – und trotzdem darf ich das sagen 13:19 Genetik oder Epigenetik: wer hat die Kontrolle? 17:48 Woher der Schmerz wirklich kommt 18:12 Bewegung im Wachstum 24:36 Entzündungshemmende Ernährung 41:56 Regeneration und Stressreduktion
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Was ich früher als Pferdetherapeut belächelt hätte – Heute trägt es meine Arbeit.
Rückblickend hätte es geholfen, früher auf Dinge zu hören, die damals belächelt wurden. In dieser Folge geht es um Struktur, Preisfindung und Klarheit als Pferdetherapeutin – warum ein Preis kalkuliert statt gefühlt sein sollte, und warum eine Preisanpassung nicht automatisch die Kunden verliert, die man wirklich behalten möchte. Außerdem: ein ehrlicher Blick auf Rückschläge, die zum Beruf dazugehören, egal wie viel Erfahrung man mitbringt. 00:00 Intro: Was ich früher belächelt habe 04:04 Was ich lange nicht hören wollte 07:55 Wunschkunden statt Jedermanns Freund 09:56 Was Preise wirklich abbilden müssen 12:26 Selbstsabotage und der eigene Wert 15:33 Warum ich mein Business verändert habe 16:49 Struktur bedeutet Freiheit
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Dauerlärm am Stall – Zu laut für Heilung
Nach ein paar stillen Tagen im Urlaub wird auffällig, wie viel akustischer Stress im Alltag – und im Stall – eigentlich normal geworden ist. In dieser Folge geht es um Lärm als Dauerstress für Pferde: welche Frequenzen sie besonders wahrnehmen, was Studien zu Cortisol und Herzfrequenzvariabilität bei Dauerbeschallung zeigen, und warum das Ruheverhalten der Pferde dabei eine zentrale Rolle spielt. Außerdem: typische Geräuschquellen im Stall und was sich mit kleinem Aufwand verändern lässt. 00:00 Intro: Wie viel Lärm im Stall normal geworden ist 01:52 Die eigene Auszeit als Anstoß 04:24 Meine eigene Lärmempfindlichkeit 06:35 Was ich an lauten Reitställen beobachte 09:34 Warum das Ruheverhalten der Pferde eine Rolle spielt 10:47 Was Pferde hören – und warum das relevant ist 13:16 Was Studien zeigen 15:39 Typische Geräuschquellen im Stall 18:30 Was sich verändern lässt 20:31 Warum Dauerlärm das vegetative Nervensystem belastet 23:10 Nicht dogmatisch, sondern differenziert 25:10 Fazit
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Zwischen Ist-Zustand und Geschichte – wie wir Pferde wirklich sehen sollten
Ob Therapeut, Tierarzt, Schmied oder ein Forum im Internet – schnelle Urteile über Pferde sind überall verbreitet, und genau das ist gefährlich. In dieser Folge geht es darum, warum ein Pferd immer eine Vorgeschichte hat, die sich nicht in wenigen Minuten erfassen lässt, und warum Gründlichkeit langfristig mehr wert ist als ein schnelles, günstiges Urteil. Außerdem: warum sich Entwicklung nur über die Zeit beurteilen lässt, nicht anhand einer einzelnen Momentaufnahme. 00:00 Intro: Warum schnelle Urteile über Pferde gefährlich sind 02:14 Der erste Eindruck ist nur der Anfang, nicht das Ergebnis 04:02 Gründlichkeit hat einen höheren Wert als der Preis 05:06 Entwicklung über Zeit sehen, nicht nur die Momentaufnahme 06:50 Vorsicht mit vorschnellen Verurteilungen 08:40 Der eigene Blickwinkel als Grenze, nicht als Endpunkt
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Basics im Pferdemanagement – warum die Therapie der Zukunft ganzheitlich ist
Warum kann die beste Behandlung nichts bewirken, wenn die Basics nicht stimmen? In dieser Folge geht es um die Grundbedürfnisse jedes Pferdes, von Raufutter über Wasser und Bewegung bis zu sozialen Kontakten, und warum es dabei selten am Willen der Besitzer fehlt, sondern eher an Wissen und Differenzierung. Außerdem: warum fachliche Tiefe bei allen Dienstleistern rund ums Pferd entscheidend ist, warum Trainingsprinzipien im Reitunterricht oft zu kurz kommen, und warum Ruhe am Stall zu den unterschätzten Basics gehört. 00:00 Intro: Die Basics im Pferdemanagement 00:44 Warum ich mich so intensiv mit den Grundlagen beschäftige 07:26 Die Grundbedürfnisse: Raufutter, Wasser, Bewegung, soziale Kontakte 15:35 Fachliche Tiefe bei allen Dienstleistern rund ums Pferd 17:43 Die Rolle des Therapeuten 21:04 Trainingsprinzipien im Reitunterricht 24:00 Achtsamkeit und Ruhe am Stall
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Zwischen Pferd und Postleitzahl – Warum Tourenplanung kein Feierabendhobby ist
Tourenplanung klingt nach Kleinkram, ist für mobil arbeitende Pferdetherapeuten aber oft die größte Herausforderung im Job. In dieser Folge geht es sehr persönlich um eine anstrengende Phase durch PMDS und darum, wie viel Zeit und Geld die reine Fahrerei tatsächlich kostet, wenn Anfahrtskosten, Fahrzeugverschleiß und ausgefallene Termine ehrlich mitgerechnet werden. Außerdem: warum eine Preisanpassung nötig wurde, warum klare Absageregeln dazugehören, und warum der Weg zunehmend über Wissen statt reine Vor-Ort-Zeit führt. 00:00 Intro: Zwischen Pferd und Postleitzahl 01:36 Ein persönlicher Einblick: PMDS und warum diese Woche anders läuft 05:21 Die Realität der mobilen Arbeit 08:45 Warum 30 Cent pro Kilometer nicht reichen 10:25 Was am Ende wirklich übrig bleibt 11:49 Wunschkunden statt Preisvergleich 15:05 Klare Regeln bei Terminausfällen 16:33 Wissen statt Zeit verkaufen
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Schluss mit Technik-Sammeln: So wird Pferdetherapie wirklich sinnvoll
Wenn man weiß, wie es geht, ist es einfach – dieser simple Satz steckt voller Tiefe für die Pferdetherapie. In dieser Folge geht es darum, warum echtes Verstehen von Anatomie und Biomechanik wichtiger ist als die hundertste Technik, und warum Grundlagenwissen langfristig mehr bringt als die nächste neue Methode. Außerdem: warum ein ruhiger, unaufgeregter Weg in Fortbildung und Podcast genauso trägt wie ein lauter. 00:00 Intro: Wenn du weißt, wie es geht, ist es einfach 01:25 Warum die Technik nicht das Entscheidende ist 03:54 Warum ich Grundlagen vermittle statt der nächsten Methode 05:44 Verstehen statt auswendig lernen 07:31 Ein ruhiger Weg statt lauter Methoden 09:41 Warum echtes Verstehen im Alltag hilft 12:25 Verstehen statt auswendig lernen – auch in der Vermittlung
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Großbaustelle Pferd: Wo fange ich an zu behandeln?
Wie finde ich als Therapeut heraus, was mit dem Pferd wirklich los ist? Diese Frage begegnet vor allem jüngeren Pferdephysiotherapeuten und -osteopathen immer wieder – und eine Abkürzung gibt es dafür nicht. In dieser Folge geht es um den Weg von der fundierten Anatomie- und Physiologie-Basis über die Anamnese bis zur vollen Präsenz während der eigentlichen Behandlung. Dazu gehört auch, warum nicht jeder Röntgenbefund automatisch das eigentliche Problem des Pferdes ist. 00:00 Intro: Wie finde ich heraus, was das Pferd hat? 00:46 Es führt kein Weg an der Basis vorbei 07:45 Warum es die eine Technik nicht gibt 08:29 Ursachenorientiert behandeln, nicht Symptome verwalten 09:16 Der Moment vor dem ersten echten Patienten 12:31 Woran ich mich orientiere: die Anamnese 14:14 Der erste Eindruck, bevor die Hände das Pferd berühren 16:10 Volle Präsenz während der Behandlung 18:08 Nicht jeder Befund ist das eigentliche Problem 19:56 Der eigene rote Faden 21:22 Fazit
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Ursachen hinter Ursachen – Warum die Frage nach dem Warum wichtig für langfristige Gesundheit ist
Die wichtigste Frage in jeder Behandlung lautet: Warum? In dieser Folge geht es anhand mehrerer Fallbeispiele darum, wie tief man graben muss, um die eigentliche Ursache hinter einer Ursache zu finden – von einer berührungsempfindlichen Stute mit einer Zahnextraktion in der Vorgeschichte bis zu einem jungen Wallach mit Taktstörungen. Ein besonders persönliches Beispiel aus der eigenen Gesundheitsgeschichte zeigt zusätzlich, wie sich hinter Depression und Schilddrüsenthematik noch eine weitere, tiefer liegende Ursache verbergen kann. 00:00 Intro: Die wichtigste Frage lautet: Warum? 01:28 Der erste Eindruck vor der Haustür 03:13 Der Magen als häufiger, aber selten alleiniger Faktor 05:23 Warum Struktur in der Behandlung so wichtig ist 08:07 Bewegungsmangel: ein Problem für Pferd und Mensch 10:26 Fallbeispiel: die berührungsempfindliche Stute 19:01 Fallbeispiel: der junge Wallach mit Taktstörungen 25:24 Immer weiterfragen 27:37 Ein Beispiel aus dem Humanbereich 31:01 Ursache hinter der Ursache hinter der Ursache 34:53 Eine lange Reise statt einer schnellen Lösung
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Kann mein Pferd ohne Rationsberechnung überleben? Was ist das richtige Ergänzungsfutter?
Kann mein Pferd auch ohne Heuanalyse gesund bleiben? Diese Frage stellen sich viele verunsicherte Pferdebesitzer. In dieser Folge geht es darum, wann eine exakte Rationsberechnung wirklich nötig ist und wann die Basics in Haltung, Fütterung und Bewegung erst einmal wichtiger sind. Außerdem: warum eine Rationsberechnung immer nur Orientierung geben kann, keine Garantie, und worauf es bei Mineralfutter und Kräutern wirklich ankommt. 00:00 Intro: Geht es auch ohne Heuanalyse? 02:50 Kann mein Pferd auch ohne Heuanalyse und Rationsberechnung überleben? 05:20 Wann eine exakte Berechnung (noch) nicht nötig ist 10:05 Wann sich eine Rationsberechnung wirklich lohnt 14:29 Individueller Bedarf ist von vielen Faktoren abhängig 18:21 Rationsberechnung gibt Orientierung, keine Garantie 20:05 Rationsberechnung ist auch nur ein Baustein 22:35 Mein Vorgehen im Gesamtkontext 23:50 Worauf ich bei Mineralfutter und Kräutern achte
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Hilfe, mein Pferd ist schief. Was Einseitigkeit, Lateralität und Schiefe über dein Pferd verrät.
Hilfe, mein Pferd ist schief – aber was bedeutet Schiefe eigentlich wirklich? In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen angeborener und erworbener Schiefe, und um ein weit spannenderes Feld: die sensorische Lateralität, also welche Gehirnhälfte und welches Auge ein Pferd bevorzugt nutzt, wenn es neue oder bedrohliche Reize einschätzt. Anhand mehrerer Praxisbeispiele wird gezeigt, warum eine plötzlich auftretende Schiefe oft mehr über Stress und mentales Befinden aussagt als über den Bewegungsapparat. 00:00 Intro: Was Schiefe beim Pferd wirklich bedeutet 02:55 Warum "Schiefe" ein diffuser Begriff ist 05:26 Angeborene Schiefe 07:05 Erworbene Schiefe 10:49 Persönlichkeit und Gehirnhälften 13:25 Was eine Studie zur sensorischen Lateralität zeigt 16:57 Was sensorische Lateralität konkret bedeutet 22:22 Drei Praxisbeispiele 30:13 Woran sich linksseitige Präferenz erkennen lässt 33:40 Wie sich das Pferd unterstützen lässt 36:30 Fazit
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Schmerz und Stress beim Pferd – Warum dieses Wissen nicht nur für Therapeuten unerlässlich ist
Wie zeigen Pferde eigentlich Schmerz – und warum übersehen wir das so oft? Als Herdentiere zeigen Pferde Schmerz nur sehr subtil, weil auffälliges Verhalten in freier Wildbahn schnell zum Nachteil werden könnte. In dieser Folge geht es um Feinsignale von Schmerz und Stress, um wissenschaftliche Instrumente wie das Ridden Horse Pain Ethogram und die Horse Grimace Scale, und darum, warum Vertrauen zwischen Pferd und Mensch die Voraussetzung dafür ist, dass sich Schmerz überhaupt zeigt. 00:00 Intro: Wie Pferde Schmerz wirklich zeigen 01:54 Warum wir die Sprache der Pferde verstehen müssen 05:09 Wenn Schmerz für Ungehorsam gehalten wird 06:59 Ein Beispiel aus der Behandlung 09:12 Warum Symptome oft erst zu Hause auftauchen 10:34 Wissenschaftliche Instrumente zur Schmerzerkennung 13:21 Warum das für Therapeuten so wichtig ist 16:05 Ein Angebot für Therapeuten und Trainer
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Erfahrungen in der Therapie mit Pferd und Mensch
HOSTED BY
Denise Schäfer
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