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Zwölfuhrläuten

Sie sind die akustischen Visitenkarten tausender Dome, Münster, Kirchen und Kapellen in tausenden von Städten, Märkten, Dörfern und Weilern Bayerns - unsere Glocken. Sie haben Schicksale, erhabene, traurige, wundersame. Wer von Glocken erzählt, erzählt immer auch von Menschen-Geschichte, nicht selten zurück über Jahrhunderte.

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  1. 1000

    Teisbach in Niederbayern

    Die vier Glocken im Turm wurden 1949 von der Landshuter Gießerei Hahn gegossen und tönen weit hinaus ins Isartal. Die größte erklingt zu Ehren des Kirchenpatrons und trägt folgende Inschrift: "Dem heiligen Veit bin ich geweiht, in Glück und Not ruf ich zu Gott."

  2. 999

    Hammelburg in Unterfranken

    Architekt Olaf Gulbransson hat hier ein einzigartiges Werk, übrigens eines seiner letzten, geplant. Gulbransson wollte ursprünglich wenige Fenster in der Kirche setzen, nach seinem Tod wurden allerdings noch fünf lange senkrechte Fenster an der Westseite hinzugefügt. Aus dem Campanile erklingt ein Glockenquartett.

  3. 998

    Königstein in der Oberpfalz

    Von beeindruckender Klangschönheit ist das vierstimmige Geläut von St. Michael. Es ertönt als Idealquartett in den Tönen g, b, c und es und wurde 1969 in der renommierten Heidelberger Gießerei Friedrich Wilhelm Schilling gegossen.

  4. 997

    Neuenmarkt in Oberfranken

    Im Turm der evangelischen Christuskirche läuten drei Glocken - alle von Mitgliedern der Familie Schilling gegossen. Das Gotteshaus wurde für Eisenbahner errichtet, von Eisenbahnern geplant und gebaut. Architekt war Oberregierungsrat Johann Weiß von der Reichsbahndirektion Nürnberg.

  5. 996

    Isen in Oberbayern

    Ein fünfstimmiges Glockenensemble im Turm der Pfarrkirche schickt sein angenehmes Klangbild weit hinaus. Die große Marienglocke von 1948 bildet das klangliche Fundament, während die Zenoglocke aus dem Jahr 1586, ein Werk der Renaissance, dem Geläute eine historische Tiefe verleiht. Gemeinsam entfaltet das Instrumenten-Quintett eine feierliche Stimmung mit Moll- und Durklängen.

  6. 995

    Bösenreutin in Schwaben

    Das Glockenquartett der Nikolauskirche hatte durch die Jahrhunderte etliche Vorgänger. Nach dem letzten Weltkrieg wurde es im Jahr 1950 bei Petit und Edelbrock im münsterländischen Gescher gegossen, es erklingt in der Tonfolge es-g-b-c. Glocke Nummer Drei zeigt dabei im Relief, wie der Erzengel Michael Luzifer zu Boden zwingt.

  7. 994

    Oberscheinfeld in Mittelfranken

    Den Innenraum von St. Gallus bestimmt harmonische Geschlossenheit. Harmonie herrscht auch oben im Kirchturm: Vier Glocken, 1945 von Lotter in Bamberg gegossen, erklingen dort im sogenannten "Idealquartett" und rufen zu Gottesdienst und Gebet.

  8. 993

    Bad Gögging in Niederbayern

    Aus dem Turm der alten Kirche - der Neubau von 1961 besitzt keinen Glockenturm - ertönt ein interessantes, vierstimmiges Geläut. Die tontiefste Glocke wurde 1960 bei Gugg in Straubing gegossen, die drei anderen stammen aus dem 14., 15. und 16. Jahrhundert.

  9. 992

    Sommerach in Unterfranken

    Im Glockenstuhl von St. Eucharius ist Platz für ein gewichtiges Glockenquintett mit über 2,9 Tonnen Gesamtlast. Drei Nachkriegsglocken von 1952 stammen aus Erding, zwei Instrumente wurden Mitte des 17. Jahrhunderts im sauerländischen Arnsberg aus der Gußgrube gehoben.

  10. 991

    Cham in der Oberpfalz

    Im Turm der evangelischen Erlöserkirche verrichten drei Glocken ihren Dienst: eine bayerische, eine schlesische und eine aus Pommern. Eine Reminiszenz an viele Heimatvertriebene, die nach dem Krieg in Cham und der Erlöserkirche eine neue Heimat fanden.

  11. 990

    Pfaffenhofen in Mittelfranken

    1735 wurde die evangelische Ottilienkirche eingeweiht. Später wurde der ursprüngliche barocke Dachreiter durch einen neoromanischen Turm ersetzt. Aus seinem Glockengeschoss ertönt es seit 1950 dreistimmig.

  12. 989

    Palling in Oberbayern

    Weit über den Ort im Alpenvorland hinaus wahrnehmbar ist das Geläut der Pfarrkirche mit seinen sechs 1948 vom Bochumer Verein gegossenen Gussstahlglocken. Deren charakteristisches Klangbild prägt und begleitet bis heute den Tages- und Festlauf der Gemeinde.

  13. 988

    Ronsberg in Schwaben

    Dem modernen Kirchenkubus vorgesetzt und durch die Sakristei mit ihm verbunden ist der schlanke, mit Zwiebelhaube bekrönte hohe Vierkantturm. Vier Glocken wurden von der alten Pfarrkirche übernommen. Die fünfte und größte Glocke rundet das Quintett mit ihrem Basston erst seit 2009 harmonisch ab.

  14. 987

    Ebing in Oberfranken,

    Äußerlich ist das Gotteshaus mit seinem nadelspitzen Turmhelm nahezu schmucklos. Aus ihm ertönen tagein tagaus vier stählerne Glocken. Der Innenraum der Pfarrkirche dagegen erstrahlt mit seiner barocken Ausstattung umso mehr.

  15. 986

    Landshut in Niederbayern

    Im markanten, frisch renovierten Campanile der evangelischen Erlöserkirche schwingen fünf Glocken. Sie wurden 1964 von der örtlichen Gießerei Johann Hahn gefertigt. Die mittlere Glocke trägt die Inschrift: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebet".

  16. 985

    Ebern in Unterfranken

    Die imposante Außenansicht der Pfarrkirche dominiert der fünfgeschossige Westturm. Der Glockenturm ist etwa 48 Meter hoch und wird von einer schiefergedeckten Kuppel mit hoher Laterne abgeschlossen. Zu hören ist dort ein Quartett, das so seit 1949 im Einsatz ist.

  17. 984

    Trausnitz in der Oberpfalz

    Im Glockenstuhl von St. Josef verrichten vier Instrumente ihren Dienst an der Gemeinde. Die größte Glocke, Gußjahr 1892, ist dem Kirchenpatron geweiht und wird jeweils auch zur vollen Stunde geschlagen.

  18. 983

    Pfofeld in Mittelfranken

    Eine Kostbarkeit von St. Michael befindet sich im achteckigen Glockengeschoss des Kirchturms: nämlich eine Glocke von 1569, die der Nürnberger Christof Glockengießer schuf. Ihr Läuten verbindet sich mit dem Klang der vier weiteren, 1963 und 1973 in Heidelberg gegossenen Glocken.

  19. 982

    Bad Heilbrunn in Oberbayern

    Der nach der Restaurierung wieder helle und freundliche Kirchenraum ist reich ausgestattet mit Stuck, Altären und Fresken. Eine barocke Kanzel, spätbarocke und auch spätgotische Plastiken sowie Kreuzwegstationen aus dem 20. Jahrhundert komplettieren die Ausstattung. Im barocken Zwiebelturm läuten vier Glocken.

  20. 981

    Syrgenstein in Schwaben

    Architekt Hubert Schmidtler schuf mit St. Wolfgang einen zeltartigen Bau. Die Einweihung fand 1974 statt. Ein niedriger, dem Gotteshaus vorgelagerter Glockenträger beherbergt vier, 1981 in Passau gegossene Glocken.

  21. 980

    Michelau in Oberfranken

    Den Namen "Johanneskirche" trägt das Gotteshaus erst seit 1994. Ein stattliches Geläut mit fünf Glocken ertönt aus seinem mit einer Kuppelhaube bekrönten Fassadenturm. Es wurde 1954 von Friedrich Wilhelm Schilling in Heidelberg gegossen.

  22. 979

    Loh in Niederbayern

    Die Wallfahrtskirche Zum Heiligen Kreuz gilt als bedeutsames barockes Baudenkmal in ganz Niederbayern, vor allem bekannt für seine reichhaltige Rokoko-Ausstattung und das zentrale Bildthema "Im Kreuz ist Heil".

  23. 978

    Unterschwaningen in Mittelfranken

    Claudius Arnoldt aus Dinkelsbühl schuf 1741 drei der fünf Glocken; er soll sie auf dem Platz vor der Unterschwaninger Kirche gegossen haben. Eine weitere Glocke entstand 1957 in Heidelberg, die fünfte wurde 2011 von einem Konfirmanden-Brüderpaar gestiftet und in Passau gegossen.

  24. 977

    Reichenschwand in Mittelfranken

    Der im 16. Jahrhundert errichtete Kirchturm von St. Alban steht heute noch, das Langhaus wurde zwei Jahrhunderte später neu gestaltet. Darin rufen drei 1951 in Erding gegossene Glocken die Reichenschwander im Te-Deum-Motiv zum Gottesdienst.

  25. 976

    Oberhaching in Oberbayern

    Im Glockenturm erklingen fünf große Bronzeglocken in der harmonischen Tonfolge cis-e-gis-h-cis. Von den ursprünglichen vier Glocken hat allein die Johannes-Glocke beiden Weltkriegen getrotzt. Sie wurde 1887 von Joseph Strasser aus München gegossen und 1948 Johannes dem Täufer geweiht. Die schwerste Glocke wurde 1954 in Erding geschaffen.

  26. 975

    Heroldingen in Schwaben

    In der Turmstube der Martinskirche hängen seit 1951 drei Stahlglocken, auf der größten steht der Bibelspruch "Haltet an am Gebet" sowie "Zum Gedenken an die Gefallenen des 2. Weltkrieges von den Heimkehrern". Eine kleine bronzene vierte Glocke von 1733, in Dinkelsbühl bei Arnold gegossen, wird per Hand exklusiv bei Taufen geläutet, darf heute aber im Quartett mitschwingen.

  27. 974

    Falkenstein in der Oberpfalz

    Ein wohlklingendes Geläut hängt im Glockenturm von St. Sebastian. Die zweitgrößte Glocke stammt von den Gebrüdern Grüninger aus Neu-Ulm, die drei anderen wurden bei Rudolf Perner in Passau gegossen. Zusammen ertönen sie als sogenanntes "Idealquartett" in der Stimmung d, f, g und b.

  28. 973

    Rimpar in Unterfranken

    Das Gesamtensemble Kirche und Gemeindehaus prägt der freistehende, imposante, 18 Meter spitz nach oben zulaufende Glockenturm. Dieser wurde erst im April 2000 geweiht und blieb vier Jahre lang leer, bevor 2004 die drei Perner-Glocken in der Tonfolge d, f und g ihre Arbeit aufnehmen konnten.

  29. 972

    Buchenberg in Schwaben

    Als Teil des Münchner Jakobswegs hat St. Magnus besondere Bedeutung für Pilger und Wanderer. Aus ihrem markanten Glockenturm ertönt ein stattliches Geläut: drei kleine Glocken hat 1953 Schilling in Heidelberg gegossen, die zweitgrößte aus Biberach datiert von 1539. Die große Glocke wurde 1861 bei der Gießerei Hermann in Memmingen in Auftrag gegeben.

  30. 971

    Eggenfelden in Niederbayern

    Drei Stahlglocken, ein Geschenk der Passauer Gemeinde von 1933, verloren im Dachreiter der Reformations-Gedächtnis-Kirche über die Jahrzehnte an Klangfarbe. Am 17. Mai 1992 wurden drei, in Heilbronn bei Bachert neu gegossene Bronze-Instrumente geweiht und in den Kirchturm gehängt.

  31. 970

    Bubenreuth in Mittelfranken

    Das Gotteshaus hat die Form einer Ellipse mit abgeplatteten Schmalseiten. 32 hohe schmale Fenster in den Farben Blau, Violett, Gelb und Rot verleihen der Kirche je nach Sonnenstand eine andere Atmosphäre. Die fünf Glocken in ihrem Turm wurden allesamt 1983 bei Perner in Passau gegossen.

  32. 969

    Oberkotzau in Oberfranken

    In beiden Weltkriegen mussten die Kirchenglocken abgeliefert werden, nur eine blieb erhalten. 1950 wurden zwei neue Instrumente bestellt. 1954 kam die noch fehlende große Bassglocke hinzu. Damit war und ist das frühere Quartett in der Tonfolge f, a, c und d wieder vollständig.

  33. 968

    Bruckmühl in Oberbayern

    Das Gotteshaus wurde im schlichten Neubarock-Stil gebaut und im August 1926 von Kardinal Michael von Faulhaber eingeweiht. Die drei Bochumer Gussstahlglocken aus der Bauzeit ergeben das Te-Deum-Motiv.

  34. 967

    Altenstadt a.d. Waldnaab in der Oberpfalz

    Das besondere "Schmankerl" der Jesus-Christus-Kirche stellt das in mehrerlei Hinsicht ungewöhnliche Geläut im runden Glockenturm dar. Es wurde 1968 von Karl Czudnochowsky in Erding gegossen und setzt sich aus nicht weniger als sechs Instrumenten zusammen. Die spannungsvolle, seltene Tonfolge verbindet die Dur- mit der Moll-Harmonik, alle Glocken wurden zudem in einer für den Gießer unüblichen extrem schweren Ausführung gegossen.

  35. 966

    Adelsdorf in Mittelfranken

    Eine Kirche in Adelsdorf ist anno 1308 erstmals urkundlich verbrieft. Weil sie für die wachsende Pfarrgemeinde zu klein geworden war, entstand in den Jahren 1908 und 1909 die neue Pfarrkirche St. Stephanus. Die fünf Stahlglocken auf dem Turm der St.-Stephanus-Kirche hat der Bochumer Verein 1949 angefertigt.

  36. 965

    Große bayerische Geläute

    Katholische Domkirchen oder evangelische Hauptkirchen verfügen traditionell mit über die mächtigsten Geläute. Heute, am Heiligen Abend, wird es feierlich und prächtig geräuschvoll, denn mehr als 70 Glocken unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Gewichts läuten uns die Weihnacht ein.

  37. 964

    Innernzell in Niederbayern

    Wie so oft, wurde auch das Innernzeller Geläut von St. Nikolaus im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. Die glockenlose Zeit endete 1949, da erhielt die Pfarrei ihr jetziges Bronze-Quartett von der Passauer Gießerei Perner, die Nikolausglocke in der Tonart g erklingt auch heute.

  38. 963

    Huglfing in Oberbayern

    Aus romanischer Zeit datiert der markante Satteldachturm von St. Magnus mit den dreifach gekuppelten Schallarkaden. Die Vier Bronzeglocken sind jüngste Kirchenausstattung und wurden 2024 in Passau gegossen. Das Vorgängergeläut aus Eisenhartguss musste wegen Materialermüdung ersetzt werden.

  39. 962

    Schwebheim in Unterfranken

    In kirchenarchitektonischer Hinsicht erregt die fest im Ortsbild verankerte evangelische Auferstehungskirche Aufsehen. Steht man vor ihr, kommt vielen sofort ein Gedanke in den Sinn: da haben sich Geister verschiedener Epochen den Kopf zerbrochen! Und im Turm verrichten derzeit drei Eisenhartguß-Glocken in einem Moll-Dreiklang ihren Dienst.

  40. 961

    Möhren in Mittelfranken

    Die Möhrener Pfarrkirche ist das Ergebnis einer umfassenden Erneuerung in den Jahren 1726 bis 1729. Viel jünger als das Gotteshaus sind die drei Glocken: 1894 goss Martin Kopfmüller in Eichstätt die große, die beiden kleineren wurden 1963 in Heidelberg aus der Grube gehoben.

  41. 960

    Bogen in Niederbayern

    Den schlichten Innenraum überspannt eine Holzdecke, über dem Altar zieht seit 1960 die moderne, vom bekannten Landshuter Bildhauer Fritz König geschaffene Bronzefigur des Gekreuzigten alle Blicke auf sich. Sie war anfangs in der Gemeinde durchaus umstritten. Inzwischen ist man jedoch stolz auf das Werk aus der frühen Schaffensphase Königs.

  42. 959

    Thumsenreuth in der Oberpfalz

    Das dreistimmige Geläut von Herz Jesu stammt nicht aus der Region, sondern aus dem hohen Norden. Es wurde im Jahr 1948 bei der Gießerei Otto in Bremen-Hemelingen aus der Grube gehoben.

  43. 958

    Rügheim in Unterfranken

    Im mächtig gedrungen wirkenden Glockenturm hingen bis Ende des 20. Jahrhunderts Stahlglocken, die jedoch schadhaft geworden waren. Somit wurden ein nagelneues, rund fünf Tonnen schweres Bronzeglocken-Quartett aus der Heilbronner Gießerei Bachert angeschafft. Im Dezember 2000 wurde es feierlich eingeweiht.

  44. 957

    Rommelsried in Schwaben

    Die Wurzeln von Pfarrei und Kirche reichen ins 13. Jahrhundert zurück. In diese Zeit datiert auch der romanische Unterbau des Chorturms der Pfarrkirche St. Ursula. Im heutigen Turm mit der Zwiebelhaube sind drei Glocken zu hören: zwei davon wurden 1953 von der Gemeinde gestiftet.

  45. 956

    Wolnzach in Oberbayern

    Die drei neuen Glocken der Evangelischen Auferstehungskirche wurden 2009 angeschafft. Sie kommen aus der Glockengießerei Perner in Passau und sind ökumenisch abgestimmt auf das Geläute der benachbarten, katholischen Laurentiuskirche.

  46. 955

    Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz

    Der Regensburger Architekt Friedrich Niedermayer schuf eine imposante, dreischiffige Basilika im neugotischen Stil mit hoch aufragendem Turm. In ihm läutet ein Geläutquartett mit den Schlagtönen d, f, g und b. Es wurde 1946 bei Petit & Edelbrock im westfälischen Gescher gegossen.

  47. 954

    Trommetsheim in Mittelfranken

    Neben vielen Sehenswürdigkeiten im Inneren von St. Emmeram kann man einen weiteren Schatz nur hören: Sehr wertvoll, weil vor etwa 650 bzw. 525 Jahren in Nürnberg gegossen, sind die kleine und die große Glocke des dreistimmigen Geläuts.

  48. 953

    Bindlach in Oberfranken

    Dieses barocke Gotteshaus, erbaut von 1766 bis 1768, gilt als eine der schönsten und angeblich teuersten Markgrafenkirchen Oberfrankens. Im obersten, achteckigen Turmgeschoß ertönt ein harmonisches Vierer-Geläut. Die älteste Glocke ist von 1599.

  49. 952

    Titting in Oberbayern

    Seit dem Jahr 1970 erschallt ein Glockenquartett über den Dächern Tittings. Die drei vorhandenen Glocken der Regensburger Gießerei Hamm von 1929 erhielten Zuwachs durch ein neues Instrument aus Heidelberg. Zusammen erklingen sie in den Tönen f, as, b und c.

  50. 951

    Geretsried in Oberbayern

    Vom fünfstimmigen Geläute hat die Glocke der Evangelischen Petruskirche eine bewegte Geschichte. Sie stammt aus der Christophori-Kirche in Breslau und trägt die Jahreszahl 1702. Mit 66 Kilo ist sie zwar die kleinste Glocke des Geläutes, hat aber mit ihrem Schlagton "gis" die Stimmung für die vier neuen Glocken vorgegeben.

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