Inside The Rabbithole - Vor und hinter der Bar

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Inside The Rabbithole - Vor und hinter der Bar

Inside The Rabbithole ist ein Podcast über das Betreiben einer Bar – aus der Perspektive derjenigen, die sie führen und auch abends selbst hinter der Bar stehen.Wir sprechen offen über Entscheidungen, Fehler und Verantwortung. Über Drinks, Konzepte, Personal und Zahlen. Über das Spannungsfeld zwischen Anspruch, Alltag und Wirtschaftlichkeit.Unsere Bar „The Rabbithole“ steht dabei im Zentrum: als Ort, als Unternehmen und als Realität.Nicht als Hochglanz-Erfolgsstory, sondern als ehrlicher Einblick in das, was vor und hinter der Bar wirklich passiert.

  1. 9

    Folge 8 - Chef:in sein

    In dieser Folge sprechen Constanze und Flo darüber, wie es wirklich ist, Verantwortung in der Gastronomie zu übernehmen – erst im Team, später als Betreiber einer eigenen Bar.Wie verändert sich die Beziehung zum Team, wenn aus Kolleg plötzlich Führungskräfte werden? Warum fällt Kritik manchmal schwerer als 14-Stunden-Schichten? Und wie schafft man es, zwischen Freundschaft, Klarheit und wirtschaftlicher Realität die Balance zu halten?Außerdem geht es um:– die ersten Jahre im Rabbithole– Führungsfehler nach Corona– Vertrauen im Team– organisatorischen Dauerstress hinter einer Bar– Konflikte, Kommunikation und Verantwortung– warum Selbstständigkeit oft bedeutet, gleichzeitig Feuerwehr, Buchhaltung und Krisenmanagement zu sein00:00 Intro05:10 Vom Teammitglied zur Chefin09:10 Warum Führung am Anfang schwerfiel14:00 Was „Chef:in sein“ im Alltag wirklich bedeutet18:20 Konflikte, Kommunikation & Vertrauen im Team24:00 Welche Eigenschaften Führungskräfte brauchen28:30 Verantwortung übernehmen lernen30:30 Outro

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    Folge 7 - Chef:in werden

    In dieser Folge sprechen Constanze und Flo über den Weg in die Verantwortung: darüber, wie man Chef:in wird, lange bevor es offiziell auf einer Visitenkarte steht.Wann übernimmt man sie zum ersten Mal? Muss man dafür befördert werden – oder nimmt man sie sich mit der Zeit selbst? Constanze blickt zurück auf ihre erste offizielle Führungsrolle im Clockers, Flo auf frühe Verantwortung in Ausbildung, Selbstständigkeit und Unternehmertum. Dabei wird klar: Verantwortung ist selten nur ein Titel. Sie zeigt sich in Organisation, Entscheidungen, Personalführung, wirtschaftlichem Denken – und in der Bereitschaft, sich festnageln zu lassen.Außerdem sprechen die beiden über Self-Assessments im Team, Zielvereinbarungen, über Mitarbeiter:innen, die Verantwortung wollen – und solche, die sie ausdrücklich nicht wollen. Es geht um Förderung, Überforderung, falsche Annahmen, Bequemlichkeit, Ego, betriebliche Blindheit und die Frage, warum es manchmal besser ist, Menschen nicht zu sehr zu entlasten.Eine Folge über Chef:in werden, Verantwortung lernen und darüber, warum gute Führung oft damit beginnt, nicht alles selbst zu machen.2:00 Neue Tradition: Barmoment der letzten 2 Wochen9:40 Verantwortung als Kern von Führung12:40 Zwischen Team, Betreiber:innen und operativer Realität15:30 Nicht jede:r will Verantwortung – und das ist okay20:00 Befördert werden oder Verantwortung selbst nehmen?27:00 Ansagen machen, loslassen und Hilfe zur Selbsthilfe35:00 Ausblick: Chef:in sein

  3. 7

    Folge 6 - Ein Samstagabend in unserer Bar

    Ein Samstagabend im The Rabbithole – und was wirklich dahintersteckt.In dieser Folge sprechen Florian Sonneborn und Constanze Lay darüber, wie ein typischer Abend in der Bar abläuft – von der Vorbereitung am Nachmittag bis zur letzten Schicht.Es geht um Prep und Mise en Place, um Teamstrukturen und klare Rollen im Service und darum, warum ein Abend oft schon entschieden ist, bevor der erste Gast überhaupt durch die Tür kommt.Wie entsteht Flow in einer vollen Bar?Welche Rolle spielen Timing, Kommunikation und Rhythmus im Team?Und warum sind Wartezeiten nicht nur eine Frage von Geschwindigkeit, sondern vor allem von Wahrnehmung?Anhand eines konkreten Samstagabends geht es um Stoßzeiten, Drucksituationen und die Dynamik im Raum – wenn Service, Bar und Host parallel arbeiten und alles ineinandergreifen muss.Gleichzeitig sprechen wir über Erwartungshaltungen von Gästen, typische Missverständnisse im Service und die Frage, warum nicht jeder Abend – trotz guter Abläufe – gleich funktioniert.Und am Ende bleibt noch ein Thema, das oft unterschätzt wird: die Zeit nach der Schicht. Zwischen Schlussdienst, Aufräumen und dem Moment, in dem die soziale Batterie leer ist.00:00 – Ein Samstagabend im Rabbithole | Einleitung03:40 – Vorbereitung & Mise en Place15:33 – Teamstruktur & Abläufe18:23 – Wenn es voll wird22:49 – Gäste & Wahrnehmung30:47 – Schlussphase & Nachbereitung

  4. 6

    Folge 5 - Wie politisch darf eine Bar sein?

    In dieser Folge von Inside The Rabbithole sprechen Florian Sonneborn und Constanze Lay über politische Haltung in Bars und Gastronomie.Wann sollte man sich positionieren? Welche Risiken entstehen für den Betrieb? Und welche Verantwortung haben Barbetreiber:innen gegenüber Team und Gästen?Anhand konkreter Beispiele aus der Barszene geht es um:– Rassismus und klare Haltung („Love Drinks, Hate Racism“)– Hausrecht und der Umgang mit schwierigen Gästen– „Keine Drinks für Nazis“ – Erfahrungen aus der Praxis– Sexismus und gesellschaftliche Verantwortung– Teamführung, Autonomie und Grenzen im Service– Gleichberechtigung und Frauen in der BarbrancheAußerdem sprechen wir über unseren eigenen Code of Conduct und warum wir eine externe Ombudsperson einführen wollen.Eine ehrliche Folge über Führung, Verantwortung und Realität hinter der Bar.00:00 Intro – DBU Roundtable & Vortrag01:37 Erste politische Statements in Bars03:47 Klare Haltung vs. wirtschaftliches Risiko06:25 „Keine Drinks für Nazis“ – eigene Erfahrungen07:42 Fensterdemo11:27 Sexismus & gesellschaftliche Verantwortung15:04 Team-Autonomie & Hausrecht16:48 Selbstbewusstsein im Service20:25 Frauen in der Barbranche27:23 Code of Conduct & OutroFlorian Sonneborn:In dieser Folge geht es um Bars und Politik – und um Politik in Bars. Guten Abend, Constanze.Constanze Lay:Guten Abend, Flo.Florian:Wir kommen von einem langen Arbeitstag. Beim DBU Roundtable haben wir über Kostensenkung und Prozessoptimierung gesprochen.Constanze:Und danach ging es um Sichtbarkeit und Social Media. Der Vortrag lief gut, und ich habe mich wohler gefühlt als erwartet.Florian:Danke an Coco und Annika für die Organisation.Constanze:Der Austausch ist extrem wichtig.Florian:Kommen wir zum Thema: Sollten Bars politisch sein?Ein frühes Beispiel für mich war „Love Drinks, Hate Racism“.Constanze:Den hatten wir lange – und später selbst adaptiert. Eine klare Botschaft.Florian:Wir sind uns einig: Bars sollten Haltung zeigen.Constanze:Ein prägendes Beispiel war die Goldene Bar, die eine AfD-Politikerin rausgeworfen hat.Florian:Mit spürbaren Konsequenzen. Haltung hat ihren Preis.Florian:Wir hatten selbst ein Plakat: „Keine Drinks für Nazis“.Constanze:Und Gäste haben uns darauf angesprochen. Unsere Antwort war klar – und sie sind gegangen.Florian:Es hat funktioniert.Constanze:Aktuell hängen bei uns Plakate gegen sexualisierte Gewalt.Mein Favorit: „Not every man, but every woman.“Florian:Meiner: „Educate your son“.Constanze:Wichtig ist, sich weiterzuentwickeln.Florian:Und klare Grenzen zu setzen.Constanze:Der Gast ist nicht immer König.Florian:Bei uns kann jedes Teammitglied Gäste rauswerfen.Constanze:Niemand soll mit respektlosen Gästen arbeiten.Florian:Das braucht Selbstbewusstsein.Constanze:Und genau das spüren Gäste.Florian:Ein weiteres Thema: Frauen in der Barbranche.Constanze:Viele Frauen in Führungsrollen – aber Veranstaltungen sind oft männlich geprägt.Florian:Eher fehlende Awareness als Absicht.Constanze:Strukturen reproduzieren sich.Florian:Zum Abschluss: Unser Code of Conduct.Constanze:Mit externer Ombudsperson.Florian:Ein wichtiger Schritt.Constanze:Absolut.Florian:Schöne Feiertage – bis in zwei Wochen.Constanze:Tschüss.

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    Folge 4 - Zwischen Feiern, Wachstum und neuen Ideen

    Zehn Jahre The Rabbithole Bar.Zwei Tage nach der großen Jubiläumsfeier sprechen Florian Sonneborn und Constanze Lay über Stolz, Relevanz und Reife einer Bar, die längst erwachsen geworden ist und sich trotzdem immer wieder neu erfindet.Dazu gibt es exklusive Einblicke in ihr neues Projekt Tailormade – einen Ort, an dem Kreativität, Handwerk und Gemeinschaft hinter der Bar aufeinandertreffen.00:00 – Intro01:43 – Zehn Jahre Rabbithole: Rückblick auf die Anfänge05:37 – Eine Geburtstagsparty im Ausnahmezustand11:06 – Stolz, Relevanz & das Gefühl, „fertig“ zu sein19:24 – Das neue Projekt Tailormade24:21 – Junge Talente, Workshops & Ideen für die Zukunft30:49 – Ausblick & VerabschiedungTranskript (gekürzt & überarbeitet)Florian Sonneborn: Hallo Constanze.Constanze Lay: Hallo Flo.Florian Sonneborn: Wie geht’s dir heute, zwei Tage nach unserer Geburtstagsfeier?Constanze Lay: Ich kann wieder halbwegs aus den Augen gucken. Gestern war schlimmer.Florian Sonneborn: Du warst etwas angeschossen.Constanze Lay: Und du auch. Aber schön, dass wir sitzen können.Florian Sonneborn: Herzlich willkommen bei Inside the Rabbithole – Vor und hinter der Bar.Heute: Spätfolgen von Geburtstagsfeiern und neue Türen.Constanze Lay: Wir sind einen Tag zu spät – Aufnahme am Dienstagmittag statt Montagfrüh. Aber wir hatten Gründe: Unsere Bar ist am 15. März 2026 zehn Jahre alt geworden.Florian Sonneborn: Ein Jahrzehnt! Wie war das für dich, da zu stehen?Constanze Lay: Surreal. Es fühlt sich an, als hätte es die Bar schon immer gegeben – und als wäre sie gerade erst eröffnet.Florian Sonneborn: Zehn Jahre Barleben sind keine Selbstverständlichkeit. Ich bin stolz.Constanze Lay: Ich auch. Der zehnte war der erste Geburtstag, den ich wirklich feiern wollte.Florian Sonneborn: Und was für eine Feier! Ich hatte mit 200 Drinks gerechnet, geworden sind’s über 400.Constanze Lay: Und 200 Gäste. Voll bis oben hin – großartig. Nur schade um den geklauten Umschlag aus dem Blumenstrauß.Florian Sonneborn: Wer auf einer Geburtstagsparty klaut, hat den Sinn des Feierns nicht verstanden.Constanze Lay: Insgesamt war’s toll – und zeigt, wie relevant die Bar nach zehn Jahren immer noch ist.Florian Sonneborn: Ja, Relevanz kommt mit innerer Sicherheit. Erst seit zwei Jahren fühlt sich die Bar für mich wirklich fertig an.Constanze Lay: Für mich, seit wir das neue Rückbuffet eingebaut haben.Florian Sonneborn: Für mich war’s der Tresen – Herzstück und Workflow pur.Constanze Lay: Ganz fertig ist man nie. Aber jetzt passt’s. Und apropos neu: Wir haben nicht nur gefeiert, sondern unser neues Projekt eröffnet – das Tailormade.Florian Sonneborn: Ein Labor, Büro und Kreativraum für Schulungen, Tastings und Ideen.Constanze Lay: Genau. Mit mobiler Bar, Projektion, Laborausstattung und Platz für Austausch. Tailormade soll ein Ort für die Community werden.Florian Sonneborn: Unterstützt von Diageo (World Class) und Schott Zwiesel – danke dafür!Constanze Lay: Und inspiriert von der Idee, Wissen zu teilen – offen, gemeinsam, handwerklich.Florian Sonneborn: Nur eines gilt: Blaue Drinks bekommen Punktabzug in der B-Note.Constanze Lay: (lacht) Ich bin zu alt, um mich über blaue Drinks aufzuregen.Beide:Bis zum nächsten Mal – sonnige Tage, gutes Gelingen und gute Drinks!

  6. 4

    Folge 3 - Mitarbeiter:innen

    BeschreibungIn dieser Episode sprechen Florian und Constanze über Mitarbeiter:innen – und darüber, wie sich ihre Haltung über die Jahre verändert hat: vom holprigen Einstieg ohne Struktur bis zu klaren Standards, die heute das Rabbithole-Team prägen.Es geht um Arbeitsverträge, faire Rahmenbedingungen, die Realität von Minijobs, den „hausgemachten“ Fachkräftemangel – und warum vier Tage im Wochenrhythmus oft mehr Sinn ergeben als fünf. Außerdem: Nähe und Distanz im Team, wann Lästern normal (und gesund) ist, und was passiert, wenn Konflikte nicht dort landen, wo sie hingehören.Ein besonders prägender Moment: eine eskalierte Klamottendiskussion nach der Weihnachtsfeier – und warum daraus am Ende eine klare, für alle geltende Regel wurde. Dazu sprechen wir über Probeschichten, Bauchgefühl bei Einstellungen, betriebliche Altersvorsorge und die Frage: Arbeiten wir wirklich „auf Augenhöhe“ – oder ist das eine romantische Vorstellung?Am Ende interessiert uns eure Perspektive: Was macht für euch gute Chefs, gute Teams und gute Zusammenarbeit aus?Kapitel00:00 – Intro: „Mitarbeiter“ vs. „Personal“: Sprache & Haltung01:05 – Die eigenen Erfahrungen als Angestellte12:15 – Regeneration und „social battery“14:15 – Fachkräftemangel: hausgemacht?19:00 – Nähe/Distanz im Team: Arbeiten mit Freunden?20:53 – Konflikte 30:57 – Vom Suchen und Finden38:20 – Wie ein starkes Team entsteht: 43:00 – Weiterentwicklung fördern47:00 – Abschlussfrage: Was ist euch wichtig an guter Zusammenarbeit?Transkript: Das vollständige Transkript zur Folge findet ihr demnächst auf www.the-rabbithole.deIn dieser Folge sprechen wir über unsere Erfahrungen mit Mitarbeitenden in der Gastronomie – von den eigenen Anfängen ohne klare Verträge bis hin zu unserem heutigen Teammodell im Rabbithole.Wir erzählen, wie wir selbst als Angestellte gearbeitet haben: ohne bezahlte Krankheitstage, ohne geregelte Urlaubsansprüche, mit vier bis fünf Tagen Wochenenddienst und wenig Struktur. Wir sprechen über ausbleibende Gehälter, fehlende Verträge und darüber, warum viele Probleme der Branche nicht neu sind – sondern über Jahre hausgemacht wurden.Ein Schwerpunkt der Folge: der viel zitierte Fachkräftemangel. Ist er wirklich ein Mangel – oder eher das Ergebnis schlechter Arbeitsbedingungen? Welche Rolle hat Corona gespielt? Und warum glauben wir, dass sich nur etwas ändert, wenn sich Betriebe ehrlich hinterfragen?Außerdem geht es um:Vier-Tage-Woche in der GastronomieNähe und Distanz im TeamFreundschaft und AbhängigkeitKonfliktkultur und Lästern über ChefsEine eskalierte Dresscode-Diskussion nach einer WeihnachtsfeierWarum klare Kommunikation bei Einstellungen entscheidend istBauchgefühl vs. LebenslaufWarum wir heute nur noch mit Festangestellten arbeitenVerantwortung gegenüber Gästen – und gegenüber dem TeamBetriebliche Altersvorsorge in einer Branche mit begrenzten LöhnenWir sprechen offen darüber, welche Fehler wir gemacht haben, warum wir lange zu optimistisch eingestellt haben – und was sich dadurch verändert hat.Am Ende bleibt die Frage:Arbeiten wir wirklich auf Augenhöhe – oder tragen wir als Inhaber immer die letzte Verantwortung?

  7. 3

    Folge 2 - Vom Einzelunternehmen zur GbR

    Wie wird aus einer Einzelunternehmerin ein Betreiber-Duo – und wie trennt man Beziehung und Geschäft sauber?In Folge 2 sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über die Zeit nach der Gründungsphase von The Rabbithole: über Corona, Rollenverteilung, Teamdynamik und die Entscheidung, gemeinsam Unternehmer zu werden.Nach den ersten stabilen Jahren entwickelte sich The Rabbithole weiter – unter anderem als Zigarrenbar mit klarer Service-Handschrift und strukturierten Abläufen. Dann kam der Lockdown. Die Pandemie brachte Stillstand, Unsicherheit – und gleichzeitig neue Perspektiven.Florian kam zunächst als Unterstützung für Corona-Kontrollen und Gästemanagement ins Abendgeschäft. Aus einer temporären Lösung wurde eine feste Rolle – zunächst als Host, später als Mitgestalter von Abläufen, Technik und baulichen Veränderungen. Parallel entstand die Frage: Wie geht es weiter?Die beiden sprechen offen über:·       Spannungen im Team durch neue Rollen·       Gastgeberverständnis und Serviceoptimierung·       die Entscheidung gegen ein Angestelltenverhältnis·       die Ausarbeitung einer gemeinsamen Gesellschaft·       Machtverteilung, Aufgabenbereiche und Vertragsgestaltung·       die Herausforderung, Paar- und Geschäftsebene zu vereinenEin Gespräch über Vertrauen, Verantwortung, Eitelkeit, Struktur und darüber, warum langfristige Partnerschaften klare Regeln brauchen.Kapitelübersicht00:00 Intro00:30 Etablierung01:35 Thema Stehplätze04:40 Corona07:30 Kennenlernen11:55 Neustart13:30 Host15:10 Spannungen20:30 Strukturarbeit23:20 Beteiligung25:00 Vertragsgestaltung28:00 Partnerschaft30:00 AusblickIn Folge 2 von Inside The Rabbithole – vor und hinter der Bar sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über die Zeit nach der Aufbauphase der Bar und über den Übergang von einer Einzelunternehmerin zu einer gemeinsamen Gesellschaft.Nach der Etablierung als Zigarrenbar mit klarer Servicephilosophie folgte mit Corona ein massiver Einschnitt. Lockdowns, Auflagen und Unsicherheit bestimmten den Alltag. Gleichzeitig entstand Raum für Veränderung: Florian unterstützte zunächst bei Corona-Kontrollen und entwickelte sich schnell zum festen Bestandteil des Abendgeschäfts.Aus praktischer Unterstützung wurde strukturelle Mitgestaltung: Serviceabläufe, Technik, bauliche Optimierungen und strategische Weiterentwicklung wurden gemeinsam gedacht. Doch mit der zunehmenden Einbindung stellte sich die zentrale Frage: Angestelltenverhältnis oder Beteiligung?Die beiden sprechen offen über Eitelkeit, Verantwortung, Machtverteilung und darüber, warum sie sich bewusst gegen eine 50/50-Konstellation entschieden haben. Ein Jahr intensiver Gespräche führte zu einer detaillierten vertraglichen Lösung – inklusive Regelungen für Trennung, Krankheit und Erbfolge.Folge 2 zeigt, wie unternehmerische Klarheit und persönliche Beziehung miteinander vereinbar sein können – wenn Struktur, Kommunikation und Vertrauen stimmen.

  8. 2

    Folge 1 - Die Gründung von The Rabbithole

    Wie gründet man eine Bar – ohne Investor, ohne Blaupause und mit wenig Kapital? In Episode 1 sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über die Entstehung von The Rabbithole in Hamburg: über Bankgespräche, Umbau, Eigenleistung und die Verantwortung, unternehmerische Entscheidungen allein zu tragen.Constanze hat die Bar 2016 allein gegründet. Florian ist fünf Jahre später als Partner eingestiegen. Gemeinsam blicken sie zurück auf die Anfangszeit und ordnen ein, was sie heute anders sehen würden – und was sich bewährt hat.Ein Gespräch über Zahlen, Bauchgefühl und darüber, was es bedeutet, eine Bar nicht nur zu eröffnen, sondern langfristig zu tragen.🎧 Inside The Rabbithole – vor und hinter der Bar ist ein Podcast über Bararbeit, Unternehmertum und das Leben hinter dem Tresen.Zusammenfassung:In dieser ersten Episode von Inside The Rabbithole – vor und hinter der Bar blicken Constanze Lay und Florian Sonneborn ausführlich auf die Entstehungsgeschichte von The Rabbithole zurück.Constanze beschreibt, wie sie 2015/2016 in Hamburg eine Lücke in der Barszene wahrgenommen hat: Entweder legere, qualitativ schwankende Bars oder sehr formelle High-Class-Hotelbars. Ihre Idee war ein Mittelweg – eine Bar mit hohem handwerklichem Anspruch und gutem Service, aber ohne Schwellenangst. Eine Nachbarschaftsbar, in die man im Hoodie genauso gehen kann wie im Anzug.Ein zentrales Thema der Folge ist die Entscheidung zur Selbstständigkeit. Constanze spricht offen darüber, warum sie sich bewusst gegen ein Angestelltenverhältnis entschieden hat und warum sie Verantwortung und Entscheidungsfreiheit als essenziell empfand – auch wenn das bedeutete, alle Risiken selbst zu tragen. Erfahrungen aus früheren Stationen, unter anderem aus dem Aufbau der Clockers Bar, haben diese Haltung maßgeblich geprägt.Ausführlich geht es um das Thema Finanzierung: von einem naiven ersten Businessplan über die Zusammenarbeit mit der Dehoga bis hin zu Bankgesprächen, Absagen, Zusagen und der letztlich erfolgreichen Kreditfinanzierung. Constanze schildert, warum private Darlehen für sie nie infrage kamen und wie sie mit vergleichsweise wenig Kapital den Ausbau der Bar realisiert hat – inklusive Eigenleistung, Hilfe aus dem Freundeskreis und sehr detaillierter Planung.Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den praktischen Herausforderungen der Eröffnung: technische Probleme, unterschätzte Kosten für Kleinteile, Strom- und Starkstromfragen, Lieferprobleme und der komplette Ausbau ohne Handwerksfirmen. Besonders prägend waren dabei Improvisation, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, Fehler in Kauf zu nehmen.Emotional wird es beim Rückblick auf die ersten Betriebsjahre. Die Anfangszeit war geprägt von leeren Abenden, sehr niedrigen Umsätzen und der ständigen Frage, ob man die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Constanze beschreibt offen die Zweifel, die Unsicherheit und den Druck, gerade wenn gut gemeinte Ratschläge von außen dazukommen. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig Geduld, Konsequenz und das Vertrauen in die eigene Idee waren.Zum Ende der Folge reflektiert Constanze, warum es rückblickend ein Vorteil war, nicht sofort mit großem Budget zu starten, sondern den Laden Schritt für Schritt wachsen zu lassen. Viele Entscheidungen, die heute selbstverständlich erscheinen, konnten sich erst durch den laufenden Betrieb entwickeln.Die Episode schließt mit einem Ausblick: In der nächsten Folge geht es um Florians Einstieg während der Corona-Zeit, die Gestaltung der Partnerschaft – vertraglich wie menschlich – und darum, wie sich The Rabbithole in den folgenden Jahren weiterentwickelt hat.00:00 Intro & Vorstellung00:34 Die ursprüngliche Idee von The Rabbithole02:30 Warum Selbstständigkeit?06:00 Finanzierung & Bankgespräche13:00 Ausbau mit wenig Budget17:30 Technische und logistische Probleme21:00 Die ersten Jahre: Zweifel & Durchhalten29:00 Rückblick & Lehren32:40 Ausblick auf Episode 2

  9. 1

    Inside The Rabbithole - Teaser

    Wir machen einen Podcast über das Betreiben einer Bar – nicht theoretisch, sondern aus dem Alltag heraus.Ab Februar legen wir mit den ersten Folgen los. Zum Teil sind wir als Betreiber unter uns, zum Teil werden Gäste dazukommen.Wer einen Einblick haben möchte, kann sich auf der Instagram Seite unserer Bar "The Rabbithole" unsere Reels anschauen.

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Inside The Rabbithole ist ein Podcast über das Betreiben einer Bar – aus der Perspektive derjenigen, die sie führen und auch abends selbst hinter der Bar stehen.Wir sprechen offen über Entscheidungen, Fehler und Verantwortung. Über Drinks, Konzepte, Personal und Zahlen. Über das Spannungsfeld zwischen Anspruch, Alltag und Wirtschaftlichkeit.Unsere Bar „The Rabbithole“ steht dabei im Zentrum: als Ort, als Unternehmen und als Realität.Nicht als Hochglanz-Erfolgsstory, sondern als ehrlicher Einblick in das, was vor und hinter der Bar wirklich passiert.

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The Rabbithole | Cocktailbar Hamburg | Constanze Lay und Florian Sonneborn

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