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PODCAST · comedy

Die Prozess Philosophen

Die Moderatoren des Podcasts "Die Prozess Philosophen" Matúš Mala (alias Chief Magic Officer), Daniel Matka (als euer Hobby-Musiker) und Christoph Piller (alias Process Wizard) versuchen auf lockere und unterhaltsame Art und Weise über Dinge aus der aktuellen Welt der Digitalisierung zu diskutieren. Seien Sie jede Woche gespannt auf Buzzwords aus unserer Welt, wie BPM, Hyperautomation, Business Process Automation, Digital Process Automation, Robotic Process Automation (RPA), Process Mining, Artificial Intelligence ... und unsere Meinung dazu.

Publisher-supplied feed metadata · PodParley refreshed May 14, 2026 · Source feed

  1. 107

    Flucht nach vorn! (BPM & KI)

    Schnell ein neues ERP einführen, Standardprozesse übernehmen und den Rest von KI erledigen lassen? Genau diese Abkürzungen machen Unternehmen oft langsamer statt zukunftsfähiger. Matúš und Daniel sprechen mit Simone Glitzsch darüber, warum gutes Prozessdesign nicht bei Tools beginnt, sondern bei Klarheit: Welche Prozesse gibt es wirklich, wie greifen Organisationseinheiten ineinander und wo entsteht Wert für den Kunden? Simone zeigt, weshalb Prozesslandschaften wie ein Straßennetz funktionieren – schnelle Autos helfen wenig, wenn die Infrastruktur fehlt. Es geht um Silodenken im C-Level, die Grenzen von Organigrammen, unterschätzte Vorarbeit bei ERP-Transformationen und die riskante Hoffnung, KI werde unklare Abläufe einfach selbst verstehen. Besonders konkret wird es bei Kostensenkungen und Verlagerungen: Wer nur Personalkosten betrachtet, ohne Auswirkungen auf Wissen, Abhängigkeiten und Prozessleistung zu prüfen, optimiert womöglich am falschen Ende. Du erfährst, warum ganzheitliches Denken, gemeinsame Begriffe und mutige Transparenz die Basis für echte Verbesserung sind. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und deinem Netzwerk.

  2. 106

    BPM, KI und der Mut, "verrückt zu sein"!

    Dieselben Probleme wie vor 30 Jahren – aber endlich bessere Werkzeuge, sie zu lösen. Warum bleibt Prozessmanagement trotzdem so oft in Boxen und PDFs stecken? In dieser Folge sprechen Matúš und Daniel mit Thi, der bei SAP das Thema Business Transformation aus Singapur heraus verantwortet und davor viele Jahre bei Siemens war. Du erfährst, warum KI dem Prozessmanagement gerade den größten Schub seit Jahren gibt, was der Unterschied zwischen AI Agents und agentic AI wirklich bedeutet und warum in Asien risikofreudiger experimentiert wird als bei uns. Thi erklärt, warum BPM eine unterschätzte Commodity mit echtem Value ist, weshalb dem deutschen Markt oft die Dringlichkeit fehlt und wie ein Koch-Vergleich zeigt, dass aus Knappheit die besten Ideen entstehen. Dazu: der Generationenwechsel, die Rolle als Coach statt Besserwisser – und warum Mut und Intention kein Talent brauchen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  3. 105

    Recruiting auf Autopilot

    Ein Bewerber liegt nachts um drei wach, sieht deine Anzeige, trägt sich ein – und wird sofort von einer KI angerufen, die ihn in wenigen Minuten qualifiziert. Klingt nach Zukunftsmusik, läuft aber längst: In dieser Folge sprechen Matúš und Daniel mit Christian, der bei einer rund 80-köpfigen Personalberatung mit Fokus Baubranche ein kleines Automatisierungsteam leitet. Du erfährst, wie ein KI-Call-Agent Leads rund um die Uhr qualifiziert, warum die KI beim Fachjargon vom Bau ins Halluzinieren gerät und wie Buchhaltung, Backoffice und Onboarding automatisiert werden. Genauso offen geht es um die Schattenseiten: Datenschutz als Dauerbaustelle, die Tücken beim Vibe Coding am eigenen CRM und die unbequeme Frage, warum viele mit KI plötzlich mehr statt weniger arbeiten. Zum Schluss wird sortiert – underrated vs. overrated, von echtem Prozessdenken bis zu explodierenden Token-Kosten. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  4. 104

    Innovation als Superkraft?

    In dieser Episode tauchen wir tief in die Welt der Prozess- und Innovationsmanagements bei der NordLB ein. Unser Gast Gregor, Innovationsmanager und Softwarearchitekt, teilt seine Erfahrungen und seine Visionen für die Zukunft der Automatisierung, AI und Orchestrierung in großen Organisationen. Hauptthemen: Bedeutung und Herausforderungen von Prozessautomatisierung in großen Banken Integration von KI, Microservices und Prozessmanagement Flexibilität und Innovation durch experimentelles Arbeiten und Prototyping Kulturelle Veränderungen in Organisationen: Offene Kommunikation und Hierarchiefreiheit Kompetenzen junger Talente: Offenheit, Teamplay und lebenslanges Lernen

  5. 103

    Object Centric Process Mining?

    In dieser Episode diskutieren Matus, Daniel und Christoph Piller die neuesten Entwicklungen im Bereich Business Process Management, insbesondere um KI-hilfreiche Tools, Object-Centric Process Mining und die Herausforderungen in der digitalen Automatisierung. Warum es wichtig ist, den menschlichen Kontext zu wahren und welche Fehler in der Digitalisierung häufig gemacht werden, verraten wir hier.

  6. 102

    Zukunftsorientiertes Prozessdesign

    In dieser Episode diskutieren wir die Zukunft des Prozessmanagements im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz (AI) und digitaler Innovation. Unsere Experten tauchen tief in Themen ein wie hybride Prozessstrukturen, die Bedeutung von Prozesslandkarten und die Herausforderungen bei der Datenverfügbarkeit. Erfahre, wie Unternehmen mithilfe von Technologie, Maps und Visualisierung den Überblick behalten und Transformationsprozesse effizient gestalten können.

  7. 101

    Green BPM - Nachhaltigkeit?

    Ist Nachhaltigkeit nur ein Schlagwort? Wie sieht es mit nachhaltigem BPM aus? 🤔 Tag someone who needs to think about this! In der heutigen Episode haben wir Andreas zu Gast, der uns in die Welt des nachhaltigen Geschäftsprozessmanagements (BPM) einführt. 🏢🌱 Er teilt seine Einsichten darüber, wie Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsleistung verbessern können und welche Rolle BPM dabei spielt. Von der Reduzierung der CO2-Emissionen bis hin zur Stärkung positiver Nachhaltigkeitsauswirkungen - Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Trend, sondern ein Muss für Unternehmen. Bleib dran, um zu erfahren, wie du auch in deinem Unternehmen nachhaltiger werden kannst. **Abschließende Worte:** Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge. Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald! **Kontakt & weiterführende Links:** Habt ihr Fragen oder möchtet mehr über die besprochenen Themen erfahren? Kontaktiert uns gerne über unsere LinkedIn-Profile. **Matúš:** [https://www.linkedin.com/in/matusmala/](http://https://www.linkedin.com/in/matusmala/) **Daniel:** [http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/](http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/) **Andreas:** [https://www.linkedin.com/in/andfritsch/](https://www.linkedin.com/in/andfritsch/) **Process Academy:** [Website](https://www.process-academy.org)

  8. 100

    KI, Mut und schlechter Service

    Viele Unternehmen reden über KI und Digitalisierung – aber die Basis stimmt noch nicht. Matúš und Daniel sprechen mit Prozess- und Organisationsexpertin Natascha Merkel darüber, warum KI-Einführung ohne solide Prozessgrundlage scheitert und was wirklich dahintersteckt, wenn Konzerne Entlassungen mit Automatisierung begründen. Du erfährst, wie Natascha ihren Weg vom Einzelhandel über die Konzernwelt ins Prozessmanagement gefunden hat und warum sie überzeugt ist, dass Organisationsentwicklung und Digitalisierung zusammengedacht werden müssen. Die drei diskutieren, welchen Reifegrad Unternehmen brauchen, bevor KI sinnvoll eingesetzt werden kann, und warum Change Management dabei kein nettes Beiwerk ist, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor. Anhand konkreter Erfahrungen mit miserablem Kundenservice wird deutlich, was passiert, wenn Automatisierung Kosten senken soll, statt Qualität zu verbessern. Außerdem geht es um die Frage, wie Innovation in Deutschland stärker gefördert werden kann – und warum die Angst vor Veränderung oft teurer ist als das Scheitern selbst. Eine ehrliche Folge ohne Schönfärberei. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  9. 99

    Chancendenker - Kundenerlebnis als Prozessziel

    Prozessmanagement ist mehr als Governance, Kontrolle und Dokumentation. In dieser Folge sprechen Daniel und Matúš mit David Ibl darüber, wie Prozesse zum echten Hebel für digitale Transformation werden können – wenn man sie als Wertschöpfung, Kundenerlebnis und Organisationsentwicklung versteht. David gibt Einblicke, wie Prozessmanagement, Projektmanagement, Customer Experience und Plattformentwicklung zusammenspielen und warum Customer Voice, UX, Experimente und kleine MVPs oft mehr bewegen als große Programme. Es geht um agile Produktentwicklung, Product Owner mit echter Verantwortung, nutzerzentrierte Software, Prozesslandkarten, Capabilities und die Frage, warum ROI nicht immer nur in Euro gerechnet werden darf. Eine Folge für alle, die Prozesse nicht verwalten, sondern Unternehmen resilienter, kundennäher und handlungsfähiger machen wollen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk. **Abschließende Worte:** Danke, dass ihr wieder eingeschaltet habt! Eure Meinung ist uns wichtig! Schreibt uns gerne euer Feedback und eure Gedanken zur heutigen Folge. Wir hoffen, dass euch diese Folge genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Freut euch auf die nächste Episode, wo wir euch mehr über uns und unsere Erfahrungen erzählen werden. Bleibt neugierig und bis bald! **Kontakt & weiterführende Links:** Habt ihr Fragen oder möchtet mehr über die besprochenen Themen erfahren? Kontaktiert uns gerne über unsere LinkedIn-Profile. **Matúš:** [https://www.linkedin.com/in/matusmala/](http://https://www.linkedin.com/in/matusmala/) **Daniel:** [http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/](http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/) **David:** [https://www.linkedin.com/in/david-ibl/](https://www.linkedin.com/in/david-ibl/) **Process Academy:** [Website](https://www.process-academy.org)

  10. 98

    BPM 2032 mit Prof. Dr. Michael Rosemann

    Was passiert, wenn Prozessmanagement nicht mehr nur Engpässe jagt, Papier eliminiert und Durchlaufzeiten drückt, sondern plötzlich Zukunft gestaltet? In dieser Folge der Prozess Philosophen sprechen Matúš und Daniel mit Michael Rosemann aus Brisbane über einen radikal anderen Blick auf BPM: weg vom reinen Ist-Prozess, hin zu Ambition, Opportunity Points und Prozessen als Asset. Es geht um Deutschland als Ingenieursland, Australien als Experimentierraum, um „Soll vor Ist“, Future Literacy, AI on the Process, Augmented Design und die Frage, warum Kostenreduktion zwar notwendig, aber längst nicht mehr ausreichend ist. Michael zeigt anhand greifbarer Beispiele, wie Unternehmen Prozesse nutzen können, um neue Umsatzkanäle, Vertrauen, emotionale Performance und echte Zukunftsfähigkeit zu schaffen. Eine Folge für alle, die Prozessmanagement nicht verwalten, sondern gestalten wollen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  11. 97

    Sei ein Mensch!

    KI ist kein Zauberstab, Digitalisierung kein Selbstläufer und Kommunikation kein nettes Beiwerk. In dieser Folge sprechen Matúš und Daniel mit Sabine Gillessen über genau die Themen, die Unternehmen gerade gleichzeitig überrollen: Daten, KI, digitale Strategie, Kommunikation, Geopolitik und die Frage, warum so viele Organisationen noch an Digitalisierung arbeiten, während schon der nächste Hype durch die Tür kommt. Es geht darum, warum KI ohne Datenstrategie und saubere Prozesse kaum echten Nutzen bringt, weshalb Weiterbildung mehr sein muss als eine gekaufte Lizenz und warum Unternehmen lernen müssen, neugieriger, mutiger und ehrlicher zu experimentieren. Sabine bringt eine klare Perspektive mit: Wer in digitalen Zeiten bestehen will, braucht Kommunikation, Szenarien, Lust auf Neues und den Mut, hinter die Kulissen zu schauen. Ein BPM Podcast über Technologie, Menschen und Zukunftsfähigkeit. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  12. 96

    BPM ohne Architektur? Willkommen im Workflow-Wildwuchs

    Was passiert, wenn jedes Tool plötzlich eine Workflow-Komponente hat, aber niemand mehr den Überblick behält? In dieser Folge sprechen Matúš, Daniel und Roland Woldt über genau diesen blinden Fleck moderner Organisationen: Prozesse entstehen überall, aber Architektur, Governance und klare Verantwortung fehlen oft. Roland bringt seine Perspektive als Buchautor und Enterprise-Architekt ein und sortiert, warum Frameworks, Methoden, Notationen und Referenzinhalte nicht dasselbe sind – und warum BPMN allein noch keine Strategie ist. Es geht um Tool-Wildwuchs, Schatten-IT, Low-Code, Zielarchitektur versus Ist-Architektur und die Frage, warum schnelle Lösungen oft länger bleiben, als geplant war. Der zentrale Aha-Moment: Wer Prozesse nur in einzelnen Tools automatisiert, optimiert vielleicht lokal, verliert aber schnell das große Gesamtbild. Eine Folge für alle, die Workflows nicht nur bauen, sondern wirklich beherrschbar machen wollen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  13. 95

    n8n ohne Hype!

    Wie viel ist bei n8n echte Produktivität – und wie viel nur Buzz? Genau darüber sprechen Matúš, Daniel und ihr Gast Rudolf Häusler in dieser Folge. Es geht um die Faszination eines Tools, mit dem du extrem schnell Prototypen bauen, Datenquellen verbinden und wiederkehrende Aufgaben automatisieren kannst – privat genauso wie im Unternehmenskontext. Gleichzeitig wird klar: Der erste Workflow ist schnell gebaut, aber der Weg in eine saubere produktive Nutzung ist deutlich härter, als viele Posts und Demos vermuten lassen. Die drei sprechen über Home Automation, Jira- und Teams-Zusammenfassungen, KI-gestützte Auswertungen, Sicherheitsfragen, Credentials, Governance und die Frage, wo n8n im Mittelstand und im Enterprise wirklich sinnvoll ist. Dazu kommt ein klarer Appell in Richtung digitale beziehungsweise europäische Souveränität. Eine Folge über Chancen, Grenzen und den Unterschied zwischen Spielwiese und ernsthaftem Einsatz. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk. **Matúš:** [https://www.linkedin.com/in/matusmala/](http://https://www.linkedin.com/in/matusmala/) **Daniel:** [http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/](http://https://www.linkedin.com/in/danielmatka/) **Rudolf:** [https://www.linkedin.com/in/rudolf-häusler-663b851b3/](https://www.linkedin.com/in/rudolf-häusler-663b851b3/) **Process Academy:** [Website](https://www.process-academy.org)

  14. 94

    Wie Prozessmanagement endlich nützlich wird

    Was bringt Prozessdokumentation eigentlich noch, wenn niemand sie nutzt? In dieser Folge diskutieren Matúš, Daniel und ihr Gast Tom genau dort, wo es für viele Unternehmen weh tut: zwischen veralteten Prozesslandkarten, schwer bedienbaren Tools, RPA-Hype und der Frage, wie Prozesse in Zukunft wirklich verstanden, gepflegt und genutzt werden. Tom erzählt aus seiner Promotion rund um Robotic Process Automation und Robotic Process Mining und erklärt, warum Fachbereiche oft gar nicht wissen, was sie automatisieren sollen. Gleichzeitig wird es grundsätzlich: Brauchen wir in Zukunft überhaupt noch klassische Flowcharts oder eher flexible, nutzerbezogene Sichten auf Prozesse? Die drei sprechen über fehlende Usability, Tool-Silos, veraltete Dokumentation, Single Source of Truth und darüber, warum gute Prozessinformationen oft wichtiger sind als schöne Modelle. Eine Folge über Prozessmanagement jenseits von Methodenromantik – mit klaren Meinungen, starken Thesen und konkreten Denkanstößen für alle, die Prozesse nicht nur dokumentieren, sondern wirklich besser machen wollen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  15. 93

    Workflow-Blumenstrauß: Zu viele Tools, zu wenig Klarheit?

    Hier noch ein Tool, da noch eine Automatisierung, dort noch ein SaaS-Produkt, dazu ein bisschen KI, ein bisschen N8N, ein bisschen DMS, ein bisschen RPA — und am Ende weiß keiner mehr so genau, wo eigentlich welcher Prozess läuft. Wir diskutieren, warum die Tool-Landschaft gerade explodiert, weshalb viele Teams das falsche Tool für den falschen Use Case wählen und warum Innovation zwar wichtig ist, aber ohne Governance, Architektur und Verantwortlichkeiten schnell in Schatten-IT 2.0 kippt. Die unbequeme Wahrheit: Nicht jedes neue Tool ist ein Fortschritt. Nicht jede Automatisierung ist sinnvoll. Und nur weil etwas schnell gebaut ist, ist es noch lange nicht zukunftsfähig. Wenn du dich gerade fragst, wie Unternehmen zwischen Experimentierfreude und Kontrollverlust navigieren sollen, ist die Folge für dich. Hör rein und schick die Episode an die Person weiter, die gerade das nächste Workflow-Tool einkaufen will.

  16. 92

    Zwischen Kontrollverlust und Veränderungsmut

    Veränderung ist gerade überall – und genau deshalb scheitert sie so oft. In dieser Folge sprechen Matúš, Daniel und ihr Gast Leona darüber, warum Change heute für viele Menschen nicht nach Aufbruch, sondern nach Überforderung klingt. Leona bringt ihre Perspektive aus Psychologie und Change Management mit ein und erklärt, warum Kontrollverlust, Informationsflut und fehlende positive Erfahrungen Veränderung so schwer machen. Gemeinsam diskutieren sie, warum Prozesse allein oft zu abstrakt bleiben, Technologie aber helfen kann, Veränderung greifbar zu machen. Es geht um menschliche Grundbedürfnisse, unterschiedliche Reaktionen auf Wandel, den Wert von Feedback-Schleifen und die Frage, warum gute Veränderung nicht am Ende eines Projekts beginnt, sondern von Anfang an mitgedacht werden muss. Eine Folge über Change, der nicht auf PowerPoint endet, sondern bei Menschen ankommt. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  17. 91

    100 Folgen sind kein Zufall – und gutes Prozessmanagement auch nicht

    100 Folgen sind kein Zufall, sondern Ausdauer, Reibung und ziemlich viel ehrlicher Austausch. In dieser Jubiläumsfolge blicken Matúš, Daniel und Christoph nicht nur kurz auf ihre bisherigen Podcast-Momente zurück, sondern sprechen vor allem darüber, was ihnen das Format wirklich gebracht hat: neue Kontakte, mehr Community, mehr Sichtbarkeit für Prozessmanagement – und die Bestätigung, dass gute Diskussionen oft wertvoller sind als jeder Buzzword-Hype. Gleichzeitig wird es fachlich: Die drei fragen sich, welche Rollen Prozessmanagement wirklich braucht, warum ein Sponsor, ein Kümmerer und der Blick auf den Kundennutzen entscheidend sind und weshalb viele Organisationen Prozesse immer noch unnötig kompliziert machen. Dabei geht es auch um Ownership, Verantwortung und die Frage, warum man nicht jahrelang analysieren sollte, wenn eigentlich längst klar ist: Man muss einfach anfangen. Eine persönliche, reflektierte und gleichzeitig ziemlich motivierende Folge über 100 Episoden Podcast, Community und den Mut, ins Doing zu kommen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  18. 90

    Prozess-Owner, Teamleiter oder doch der Geschäftsführer?

    Kurz vor der 100. Folge wird es bei den Prozess Philosophen nochmal richtig grundsätzlich. In dieser Episode diskutieren Matúš, Daniel und Christoph eine Frage, die in vielen Unternehmen gerne elegant umschifft wird: Wer trägt eigentlich wirklich Verantwortung für Prozesse? Geht sie automatisch an Teamleiter, an fachliche Expert:innen oder am Ende doch an die Geschäftsführung? Genau an diesem Spannungsfeld arbeiten sich die drei entlang und sprechen darüber, warum Rollen wie Process Owner oft überhöht werden, gleichzeitig aber trotzdem für Klarheit sorgen können. Es geht um Entscheidungsbefugnisse, klassische Organisationsstrukturen, Matrix-Modelle und die Frage, warum Transparenz in vielen Firmen immer noch mehr Angst als Fortschritt auslöst. Nebenbei wird auch klar: Nicht jede prominente Rolle ist automatisch die richtige Rolle. Eine Folge über Verantwortung, Macht, Prozessmanagement und die unbequeme Wahrheit, dass am Ende immer irgendjemand entscheidet – selbst wenn offiziell niemand zuständig sein will. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  19. 89

    N8N, OpenClaw & BPM-Hackathons!

    Hast du dich je gefragt, wie BPM Hackathons wirklich funktionieren? Lass uns darüber reden! 👉 Tag jemanden, der das wissen sollte! In dieser Episode diskutieren wir die Bedeutung von Kreativität und Teamdynamik in BPM-Prototyping Sessions. Es ist nicht nur wichtig, die richtigen Tools zu beherrschen, sondern auch, kreative Köpfe ins Boot zu holen, die über den Tellerrand hinausblicken. Die besten Ergebnisse kommen von Teams, die sowohl kreative Denker als auch technische Experten vereinen. 💡 Wie siehst du die Rolle von Kreativität in Prozessmanagement-Projekten? Folge uns für tiefere Einblicke! #BPM #Prototyping #Hackathon #Prozessmanagement #Innovationen

  20. 88

    Warum fehlen Menschen wirklich – und was hat das mit Prozessen zu tun?

    In Folge 97 der Prozess Philosophen zerlegen wir einen zugespitzten LinkedIn-Post über Krankentage und Work-Life-Balance – und landen da, wo es wirklich wehtut: Systemdesign, Demografie, Arbeitsbedingungen und Führung. Du erfährst, warum „Faulheit“ als Erklärung zu kurz greift, wie Prozess-Transparenz Überlastung sichtbar macht und warum Mitarbeiterzufriedenheit kein Feelgood-Thema ist, sondern ein harter Hebel für Qualität, Kunden und Umsatz. Und ja: Ohne Konsequenzen nach Feedback bleibt jede Initiative nur Show. Hör rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  21. 87

    BPM-Change & Software-Defined Organization

    In dieser Folge wird’s unbequem für alle, die Prozessmanagement immer noch als Modellier-Disziplin fürs Audit sehen. Matúš und Daniel sprechen mit Dr. Markus Schlobohm darüber, was passiert, wenn KI nicht nur „oben drauf“ geklebt wird – sondern Organisationen grundsätzlich neu gedacht werden müssen. Markus bringt die Perspektive aus großen Transformationen (u. a. Lufthansa, Techniker Krankenkasse) und aus seiner heutigen Arbeit als Berater mit: Du erfährst, warum FOMO-Aktionismus („mach AI, egal wofür“) Unternehmen in ein Schatten-Universum aus Tools und Initiativen treibt – und warum die eigentliche Arbeit bei Strategie, Business Pain und echter Fokussierung beginnt. Außerdem geht’s um Change als Muskel: nicht als HR-Beilage, sondern als Kernkompetenz von Transformationsteams – inklusive der Frage, was das „Change-Objekt“ wirklich ist, bevor du losrennst. Hör rein, teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  22. 86

    Prozess-Enabler statt Schwarzer Peter

    Viele reden über BPM, aber scheitern im Alltag nicht an Tools, sondern daran, dass niemand die Rolle leben kann. In dieser Folge bekommst du einen ehrlichen Blick darauf, wie eine interne Prozess-Community entsteht, warum benannte „Prozess-Experten“ anfangs oft nur Zusatzaufgaben bekommen – und was sich ändern muss, damit daraus echte Motivation wird. Du erfährst, warum Management-Commitment und klarer Nutzen die Basis sind, wie viel Zeit realistisch eingeplant werden sollte, und warum genau die Abteilungen ohne Freiraum bei Optimierung nicht vorankommen. Außerdem geht’s um Gamification, kleine Challenges und Vergleichbarkeit über Dashboards als pragmatische Hebel, um Energie in der Community zu halten. Im Gespräch mit Daniel und Matúš zeigt Fenike, warum Sichtbarkeit für Prozessmanagement fehlt, wie man junge Talente besser erreicht – und weshalb Prozesswissen eigentlich alle im Unternehmen brauchen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  23. 85

    „Automesse für BPM“

    Du kennst das Gefühl: In der eigenen Organisation bist du Prozess-Einzelkämpfer, während IT, QM, Projektmanagement und Data ihre eigenen Welten bauen. In dieser Folge nehmen Matúš und Daniel dich mit nach Hamburg – direkt aus dem Hotelzimmer, direkt von der „All About Process Management“ (Hamburg Edition). Mit dabei: Russel und Mirko, die nicht nur erzählen, wie so ein kompaktes Halbtags-Format funktioniert, sondern warum genau solche Events ein Energie-Boost für die Community sind. Du bekommst Einblicke, warum Austausch und Netzwerk oft mehr bringen als der hundertste Vortrag – und warum Prozessmanagement als Disziplin viel offener gedacht werden muss: Qualität, IT, Enterprise Architecture, Mining, Automatisierung. Das Gespräch landet bei einer provokanten These: Wir bräuchten eine gemeinsame „Automesse für BPM“, statt dass jeder Tool-Anbieter sein eigenes Silo füttert. Dazu kommen Learnings aus den Roundtables – von Innovations-Inkubatoren über Rapid Prototyping bis zur Frage, wie man eine prozessgetriebene Organisation wirklich aufbaut. Hör rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  24. 84

    25. März in München! Start der BPM-Alliance

    Du willst KI in Prozessen nutzen, aber in deiner Organisation weiß kaum jemand, welche Prozesse es überhaupt gibt, wer Verantwortung trägt und wie daraus echte Automatisierung wird? Genau diese Lücke nehmen Daniel, Etienne und Mirko auseinander – und sie sagen ziemlich klar: Kein AI ohne Prozesse. Statt Bullshit-Bingo und Tool-Communities geht’s um die Basics, die niemand sexy findet, aber alle brauchen: Prozessarchitektur, Verantwortlichkeiten, Prozesskultur, Prozesslandkarten – und wie du daraus Mining, Automation und KI sinnvoll ableitest. Im Gespräch wird auch deutlich, warum BPM seit Jahrzehnten existiert und trotzdem viele Teams immer wieder bei Modellierung und Methoden hängen bleiben, statt messbaren Wertbeitrag zu liefern. Die Hosts zeigen, wie wichtig Austausch im geschützten Rahmen ist – und lüften den Vorhang: Am 25. März 2026 startet in München das erste Community-Treffen der Business Process Management Alliance (e.V.), toolneutral und ohne Sales, von Anwendern für Anwender. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  25. 83

    Prozessmanagement zwischen Scanner und Cloud

    Papier ist nicht das Problem. Der Prozess dahinter ist es. In dieser Folge holen die Hosts mit Christian Heckmann einen Gast aus einer Branche an den Tisch, die viele unterschätzen: Druck- und Dokumentenwelt. Und genau da wird’s plötzlich hochrelevant, weil Scanner, PDFs und DMS-Systeme in der Praxis oft der eigentliche Prozessstarter sind. Du erfährst, wie sich die Reise von „Kopierer liefern“ hin zu Cloud, Low-Code und KI-gestützter Automatisierung entwickelt – und warum Datensouveränität dabei immer stärker zum Entscheidungskriterium wird. Im Gespräch geht es auch um den PDF-Moloch, Schattenprozesse im Backoffice, und warum „ein PDF ablegen“ noch lange keine Digitalisierung ist. Außerdem bekommst du ein greifbares Beispiel, wie allein über Scan-Daten Prozesspotenziale sichtbar werden können – inklusive der Diskussion, was passiert, wenn Unternehmen Papier loslassen, aber Prozesse nicht mitdenken. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  26. 82

    Neue Dinge wagen: Prozesse, KI-Tools und FOMO im Griff

    In dieser Folge wird es persönlich und gleichzeitig ziemlich nerdig: Im Gespräch mit Matúš, Christoph und Daniel geht es darum, wann sie zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht haben – vom ersten Gin-Ansatz über den Airfryer bis hin zum Vereinsgründungspapier. Daraus leiten sie die Frage ab, in welchen Branchen sie als Prozessmenschen gerne mehr verändern würden: Landwirtschaft, kleine Handwerksbetriebe, Hausarztpraxen, Public Sector und Biologie-Labore stehen ganz oben auf der Wunschliste. Du erfährst, warum dort noch riesiges Potenzial für Prozessmanagement, Transparenz und Automatisierung schlummert und wie KI-Tools wie Microsoft Copilot, Claude Code/Cowork oder lokale Modelle das Aufgabenmanagement im Backoffice komplett verändern können. Außerdem geht es um sinnvolle Weiterbildung in der KI-Flut, T-Shape-Skills statt Overload und warum du dich nicht von FOMO treiben lassen solltest. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  27. 81

    Agenten-Hype, Tool-Chaos und echte Veränderung

    Agenten überall, Single-Tool-Versprechen an jeder Ecke – aber was davon trägt dein Prozessmanagement 2026 wirklich? In dieser Folge zerlegen Matúš, Christoph und Daniel die großen BPM- und KI-Predictions der Toolhersteller und schauen ehrlich darauf, was davon schon heute Realität ist und wo noch viel Marketing im Spiel ist. Du erfährst, wie Agentic AI und KI-Agenten wirklich eingesetzt werden (von Code-Generierung bis Kinder-Gute-Nacht-Geschichten), wo Governance, Haftung und Sicherheit komplett unterschätzt werden und warum „Model to Execution“ in BPMN längst keine Revolution mehr ist. Die Hosts sprechen über Simulation und Digital Twins als Basis für bessere Entscheidungen, über den Traum von der einen „Unified BPM Suite“ und die harte Realität aus Zukäufen, Tool-Wildwuchs und Protokoll-Chaos. Dazu geht es um Skills, Kulturwandel, Change Fatigue und die Frage, warum Fleiß, saubere Prozesse und Daten auch 2026 wichtiger sind als jeder Hype. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  28. 80

    Keine Liebesbriefe mehr!

    Neues Jahr, neue Realität: 2026 wird zum Stresstest für Prozesse, Mittelstand und Digitalisierung. In dieser Folge sprechen Matúš, Christoph und Daniel darüber, warum „abwarten und Tee trinken“ für Unternehmen endgültig vorbei ist – und wieso dich das als Prozess- oder BPM-Verantwortliche:n direkt betrifft. Du erfährst, was hinter der aktuellen Welle an Führungswechseln, Abfindungen und Selbstständigkeiten steckt, warum 2025 bereits ein starkes KI- und Prozessjahr war und wieso viele Organisationen jetzt brutal merken, dass sie ihre Hausaufgaben bei Prozess- und Datenstrukturen nicht gemacht haben. Die Hosts diskutieren das radikale Beispiel Dänemark ohne staatliche Briefzustellung, die Rolle von eID, SEPA und Wero und warum Deutschlands digitale Verwaltung so hinterherhinkt, obwohl es längst mehr Möglichkeiten gibt, als in den Nachrichten ankommen. On top: die Prozess Philosophen sind jetzt auch auf YouTube sichtbar. Hör jetzt rein, denk deine eigene Digitalstrategie weiter und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und deinem Netzwerk.

  29. 79

    Neustart 2026: KI-Hype, BPM-Predictions und Community-Pläne

    Zum Jahresauftakt wird es sehr konkret: Die Hosts blicken nach vorn und sprechen darüber, was 2026 im Prozessmanagement wirklich auf dich zukommt – jenseits von Marketing-Slides und KI-FOMO. Du erfährst, warum der aktuelle KI-Hype voraussichtlich einen Dämpfer bekommt, wieso Governance, Compliance, Sicherheit und Datenstrukturen beim Einsatz von KI in Prozessen plötzlich ganz oben auf der Agenda stehen und weshalb viele Unternehmen jetzt zurück zu den Grundlagen von BPM müssen. Im Gespräch mit Matúš, Christoph und Daniel geht es außerdem um persönliche Ziele zwischen Ironman-Vorbereitung, gesundem Leben und dem ehrlichen Umgang mit Neujahrsvorsätzen. Die drei sprechen offen über ihre Wünsche für die BPM-Community, die Rolle der Business Process Management Alliance, die All About Process Management Konferenz in Stuttgart mit Hackathon und warum echte Begegnungen auf Events und Meetups Underrated sind. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  30. 78

    Weihnachtsfolge: Geschenke, Prozesse und 10.000 Downloads später

    In dieser Weihnachtsepisode wird es persönlich und ziemlich ehrlich: Matúš, Christoph und Daniel sprechen über die Geschenke, die ihr Leben geprägt haben – von Nintendo, Lego-Technik und Saxophon bis zum ersten eigenen PC – und was das mit Wertschätzung, Arbeit und langfristigen Investitionen zu tun hat. Von dort aus geht es direkt hinter die Kulissen der Prozess Philosophen: über 500 Hörer:innen, mehr als 10.000 Downloads, neue Mikrofone und Kameras dank Black Friday und die Frage, was wirklich zählt – Technik oder Content. Du erfährst, warum Konsistenz wichtiger ist als Perfektion, wieso gemeinsame Aufnahmetage Underrated sind, welche Formate sich die drei für die Zukunft wünschen (von OMR-inspirierten Industrie-Interviews bis Shorts und Quizduell-Ideen) und wie du über Spotify-Kommentare aktiv Einfluss auf den Podcast nehmen kannst. Hör jetzt rein, gönn dir etwas Prozess-Philosophie unterm Weihnachtsbaum und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  31. 77

    Supportprozesse automatisieren?

    Was haben Zahnputzroutine, Zahnarztangst und HR-Onboarding gemeinsam? Mehr, als du auf den ersten Blick denkst. In dieser Folge sprechen Matúš, Daniel und Christoph darüber, wie stark „unscheinbare“ Supportprozesse darüber entscheiden, ob dein Unternehmen wirklich gut funktioniert oder nur so tut, als wäre alles im Griff. Ausgangspunkt ist Matúš’ Lehrveranstaltung an der Technischen Hochschule in Augsburg: Studierende modellieren echte Prozesse – von Bürgerbeschwerde über Produkttest und Podcastproduktion bis zum Onboarding – und merken schnell, wo Automatisierung easy ist und wo es plötzlich richtig komplex wird. Im Gespräch geht es darum, warum Produktentwicklung, Testing, Instandhaltung und Projektmanagement sehr wohl prozessfähig sind, wieso Standard- und Benchmarkprozesse aus Tools nur ein Startpunkt sind und wie Kultur, Standort und Größe eines Unternehmens Supportprozesse prägen. Du erfährst, warum Automatisierung gerade hier enormes Potenzial hat und weshalb „alle machen das so“ eine gefährliche Ausrede ist. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  32. 76

    1900 dokumentierte Prozesse

    In dieser Folge wird es sehr konkret: Alex Zehr, Prozessarchitekt bei den Schweizerischen Bundesbahnen, erzählt Matúš, Christoph und Daniel, wie ein Konzern mit jahrzehntelanger Prozessmanagement-Historie sein Operating Model neu aufsetzt – und warum Dokumentation allein fast nichts bringt. Du erfährst, wie die SBB seit 2020 ein zentrales Prozessmanagement aufbaut, politische Grabenkämpfe zwischen Divisionen auflöst und warum Alleingänge genauso scheitern wie endlose Demokratie. Alex nimmt dich mit in den wohl komplexesten Use Case: einen Projektgenehmigungsprozess mit über 1.000 Einzelschritten, verschiedenen Projektarten, Betragsgrenzen in Millionenhöhe, Eskalationen und automatischen Weiterläufen, umgesetzt auf der Tim Workflow Engine mit einem Mini-Team. Dazu geht es um 1.900 dokumentierte Prozesse, knappe Ressourcen durch SAP-Transformation, den echten Mehrwert von Automation, den Einfluss von KI im Wissensmanagement und die Frage, warum du über Abläufe reden solltest, ohne das Wort „Prozess“ zu benutzen. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  33. 75

    Digitale Kollegen, BPMN und KI?

    Du willst verstehen, wie sich dein Job im Prozessmanagement in den nächsten Jahren verändern wird? In dieser Folge sprechen Matúš und Daniel mit Andreas Mucke, Gründer von Mr. Know und Inspire Technologies, über seinen Weg vom Atari und Gartenschlauch-Editor bis zu digitalen Fachkräften im öffentlichen Sektor. Du erfährst, wie aus Formularen echte Workflows wurden, warum BPMN für ihn trotz KI-Hype unverzichtbar bleibt und welches Drei-Level-Modell er für digitale Kollegen sieht – von regelbasierten Assistenten bis zu lernenden Avataren, die eigenständig Entscheidungen treffen. Andreas erklärt, wie digitale Kollegen Fachkräftemangel und Verrentung abfedern können, was hinter der Mr. Know Community Edition steckt und warum Community-Building wichtiger ist als der nächste Tool-Hype. Außerdem geht es darum, warum „kostenlos“ kein Ersatz für sauberes Prozessdenken ist und wie du heute pragmatisch mit Automatisierung starten kannst. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  34. 74

    Warum dein Unternehmen Prozesse braucht!

    Vom reservierten Sonnenbett mit Handtuch bis zum drei Monate blockierten SAP-System: In dieser Folge zeigen dir Matúš Mala, Daniel Matka und Christoph Piller mit Gast Martin Holling, wie absurd und gleichzeitig entscheidend Prozesse im Unternehmensalltag sein können. Du erfährst, warum Business Process Management immer beim Menschen anfängt, weshalb „Prozesse haben wir nicht“ eine gefährliche Illusion ist und wieso zu frühe Tool- und KI-Fixierung mehr schadet als nutzt. Martin nimmt dich mit durch 20 Jahre Prozessmanagement – von Siemens über ERP-Desaster bis hin zum Bauunternehmen, das plötzlich merkt, dass „haben wir schon immer so gemacht“ nicht mehr reicht. Im Gespräch geht es um Rollen, Verantwortlichkeiten, Prozess-Communities und einen pragmatischen Weg, modernes BPM in einem 2.000-Personen-Unternehmen aufzubauen, bevor du automatisierst. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  35. 73

    KI im Prozessmanagement

    In dieser Folge wird es unbequem ehrlich: Wie viel Gamechanger steckt wirklich in KI für Prozessmanagement – und wo beginnt der reine Tool-Hype? Matúš, Daniel und Christoph starten mit einem neuen Icebreaker-Format, bevor sie tief in den BPM-Lifecycle eintauchen und klären, was aktuelle KI-Modelle wie Gemini 3 in der Praxis wirklich bringen. Du erfährst, wie Prozessmanager heute schon mit Custom-KI-Assistenten Prozesse erfassen, dokumentieren und anhand von Verschwendungsarten analysieren – und warum diese Assistenten eher Sparringspartner als Autopilot sind. Die drei diskutieren, wo Tools beim automatischen Generieren von BPMN-Modellen aus Text scheitern, warum Confluence-Wikis als „Prozessstaubsauger“-Quelle kritisch sind und wieso ohne Fachexperten keine sauberen Prozesse entstehen. Dazu kommt eine klare Vision: weniger manuelles Modellieren, mehr kontextabhängige Sichten auf eine gemeinsame Prozesslandkarte und endlich schöne, nutzbare Prozessmaps statt Industrie-Standard-Hässlichkeit. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  36. 72

    BPM - Change Management

    Alle reden über Change – aber nur die wenigsten setzen ihn so um, dass wirklich etwas im Unternehmen passiert. In dieser Folge sprechen Matúš, Daniel und Christoph darüber, warum klassisches „Wir rollen das jetzt mal an alle aus“-Change Management bei Prozessmanagement, Automatisierung und KI oft komplett ins Leere läuft. Stattdessen geht es um dicht vernetzte Pilotteams, bewusste Redundanz beim Aufsetzen von Trainings und Projekten und die Frage, wie sich Veränderung wirklich durch eine Organisation frisst – statt am Intranet-Banner zu sterben. Daniel und Matúš bringen Beispiele aus Banken, Innovation Labs und dem Alltag von Prozessmanager:innen, Christoph ergänzt die Perspektive aus Open-Source- und Tool-Welt. Klar wird: Change kostet Zeit, Nerven und gute Leute – und lässt sich nicht einfach von der Konkurrenz kopieren. Wenn du Prozesse, Kultur und Zusammenarbeit wirklich drehen willst, ist diese Episode Pflichtprogramm. Hör jetzt rein und teile die Folge mit deinen Kolleg:innen und in deinem Netzwerk.

  37. 71

    Process Workout

    In dieser Episode wird aus „Hackathon“ endlich ein Format, das Prozessmenschen verstehen – und lieben: das Process Workout. Mit Gast Manuel Hummler (frisch zugeschaltet aus dem Camper in Portugal) reden wir darüber, wie Teams in kurzer, fokussierter Zeit echte Prozess-Prototypen bauen, anstatt monatelang auf perfekte Konzepte zu warten. Warum das wichtig ist? Weil Effizienz nicht aus PowerPoints entsteht – und weil Beispiele wie Amazons gnadenlose Prozessoptimierung zeigen, dass Wirkung aus Try-and-Learn kommt, nicht aus Big-Bang-Plänen. Wir nehmen dich mit hinter die Kulissen unseres ersten BPM-Hackathon-Formats und denken es neu: Ideation/Disruption Day für die Use-Case-Auswahl, danach das Process Workout als kompaktes, zweitägiges Sprintformat – vom Modell bis zur Low-/No-Code-Automation, gern auch mit Mining statt Code. Wir sprechen über den Namen (R.I.P. „Jam“, hello Process Workout), warum „schnell scheitern, schnell lernen“ günstiger ist als der nächste Perfektionsmarathon, und wie Referenzen aus der Community bei Tool-Entscheidungen mehr bringen als jedes Quadranten-Poster. Manuel teilt, warum intensive Fokuszeit ohne Meetings mehr Wert schafft als Theorieunterricht, und weshalb solche Formate Menschen befähigen, statt sie in Rollen und Gremien festzunageln. Am Ende gibt’s unser klassisches Overrated/Underrated – mit einer klaren Ansage: Innovation muss man trainieren. 🎧 Hör rein, schick die Folge an Kolleg:innen, die gerade Use Cases auswählen oder eine Automation starten – und teile den Podcast in deinem Netzwerk.

  38. 70

    Community – warum BPM nur gemeinsam gewinnt

    In Folge 79 holen wir das Thema hoch, das in unserer Inbox und auf Konferenzen am meisten vibriert: Community. Matúš, Daniel und Christoph starten mit Hörer-Feedback aus der LinkedIn-Bubble, erzählen, warum jemand tatsächlich bei Folge 1 anfängt (Mut!), und biegen dann auf die große Frage ein: Wie bauen wir in DACH eine lebendige BPM-Community, die über Einzelkämpfer-Meetups hinausgeht? Wir sprechen offen über die Praxis hinter lokalen Treffen – Räume, Sponsoring, Gastgeber – und weshalb echte Wirkung nur entsteht, wenn Menschen vor Ort Verantwortung übernehmen. Aus dieser Perspektive stellen wir die Initiative für einen gemeinnützigen Verein vor, die Business Process Management Alliance (BPMA): niedrigschwellige Mitgliedschaft, rechtssicherer Austausch, regelmäßige Präsenz- und Online-Formate, Best-Practice-Transfer statt Buzzword-Bingo. Im zweiten Block nehmen wir den neuen Gartner Magic Quadrant für “Business Orchestration & Automation Technologies (BOAT)” auseinander. Wir diskutieren, warum Quadranten und Hype-Bilder als Orientierung nett sind, in der Toolauswahl aber oft an der Realität vorbeigehen – Kosten, Use Case, Branche, Team-Skillset und Integrationsfähigkeit entscheiden. Unser Fazit: Quadranten sind gutes Aufwärmprogramm, aber der Unterschied zwischen Folie und Wirkung entsteht im Handwerk – und in der Community, die Wissen, Referenzen und Learnings teilt. Zum Abschluss gibt’s unseren Underrated/Overrated-Take: Overrated sind pauschale Rankings, underrated sind echte Netzwerke, die Meetups aus dem Boden stampfen, Newcomer reinziehen und Champions weiterbringen. Hör rein, wenn du wissen willst, wie wir BPM in DACH gemeinsam größer machen – und teile die Folge mit Kolleg:innen, die gerade Tool- oder Community-Entscheidungen auf dem Tisch haben.

  39. 69

    Zwischen Hype & Handwerk

    In dieser Folge sind wir wieder in Originalbesetzung am Start: Matúš, Daniel und Christoph Piller – „Die Prozess Philosophen“. Für alle, die zum ersten Mal reinhören: Wir reden nicht über Tools um der Tools willen, sondern darüber, wie Unternehmen mit Prozessen echte Wirkung erzielen. Heute nehmen wir den neuen Gartner Hype Cycle für Enterprise Process Automation auseinander und fragen uns, was davon morgen wirklich im Betrieb landet – und was nur gutes Marketing ist. Wir starten persönlich (Kaffeemaschinen-Drama inklusive) und landen schnell bei den Themen, die euch gerade umtreiben: AI Agents am Erwartungs-Peak, Orchestration-Frameworks, No-Code und Citizen Development zwischen Versprechen und Realität, sowie Process Mining in zwei Ausprägungen – von „Plattform im Tal der Enttäuschung“ bis „Object-Centric als frischer Innovation-Trigger“. Wir diskutieren, warum Mining alleine selten das Ziel ist, wie ihr Mining, Orchestrierung und Automatisierung sinnvoll verheiratet und weshalb „Hyperautomation“ als Label wenig hilft, wenn Strategie, Rollen und Kultur fehlen. Ein Schwerpunkt ist der „Digital Twin of an Organization“: lebendige Stücklisten in der Fertigung, digitale Zwillinge, die Veränderungen wirklich abbilden – und wo KI heute schon beim Dokumentieren, Abgleichen und Aktualisieren hilft (statt euch im Hotline-Bot-Pingpong zu verlieren). Zum Schluss unser „Overrated/Underrated“: Hype-Bilder als Gesprächsanstoß ja, Entscheidungsgrundlage nein; menschliche Interaktion bleibt unterschätzt; und warum Juniors nicht weniger, sondern anders gefragt sind – als Orchestrator:innen, die Tools, Daten und Prozesse zusammenbringen. Hör rein, wenn du eine kompakte, ehrliche Einordnung willst: Was ist Buzzword, was bringt Produktivität – und wie machst du aus beidem ein belastbares Betriebsmodell? Wenn dir die Folge gefällt, teile sie in deinem Netzwerk und markiere Kolleg:innen, die gerade vor Tool- oder Architekturentscheidungen stehen.

  40. 68

    Prozesse > Hype: BPM360 zu Gast – Strategie, Kultur, Execution

    In Folge 77 treffen die Prozess Philosophen Matúš, Daniel und Christoph Piller auf Dr. Russell Gomersall und Caspar Jans vom BPM360 Podcast – live im Umfeld der All About Process Management. Wir sprechen darüber, warum IBPMS, RPA, Mining und KI Mittel sind und nie das Ziel: Ohne abgestimmte Strategie, gelebte Kultur und das Yin-Yang aus IT und Prozessen bleibt jede „Wunder-Technik“ ein stumpfes Schwert. Heraus kommt eine sehr ehrliche, internationale Perspektive darauf, wie echte Execution gelingt – jenseits von Buzzwords und mit Lust aufs Ausprobieren.

  41. 67

    Christoph Pacher - State of Process Automation

    Live von der All About Process Management sprechen Matúš, Daniel und Christoph Piller mit Christoph Pacher (State of Process Automation) darüber, wie man Automatisierung vom Buzzword befreit. Statt „KI löst alles“ geht’s um den Dreiklang aus Strategie, Kultur und dem Yin-Yang von IT & Prozessen, um Change, der wirklich trägt, und um Formate, die Menschen ins Tun bringen – von Konferenz bis Hackathon.

  42. 66

    Hinter den Kulissen der All About Process Management Konferenz

    Fünf am Mikro, viel Herzblut im Raum: Wir sprechen mit David Glock und Stefan Bantscheff von der Messe Stuttgart über die Idee, den Aufbau und den Spirit hinter der All About Process Management. Warum sie bewusst auf persönliches Format statt XXL-Show setzen, wieso Good Coffee und echte Pausen produktiver sind als straffe Taktung, und wie ein offener Hackathon Studierende, Young Professionals und Tool-Hersteller in zwei Tagen messbar voranbringt. Statt Buzzword-Bingo geht’s um Community, ehrlichen Austausch und bezahlbare Qualität – unabhängig, methodenübergreifend und nah an der Praxis.

  43. 65

    Vom Hype zur Wirklichkeit: Process Mining - Roland Woldt

    In dieser Folge holen wir Roland Woldt ans Mikro – BPM-Autor, Podcaster und Pragmatiker. Nach einem kurzen Warm-up über verpasste Konferenzpläne und ein rebellisches Knie tauchen wir direkt ein: Was bringt Process Mining wirklich, wenn man es fernab der Buzzwords anpackt? Roland erklärt, warum das Thema laut Gartner im „Early Mainstream“ angekommen ist, aber viele Firmen dennoch am Einstieg scheitern – meist an Datenqualität, falschen Erwartungen und zu großen Big-Bang-Vorhaben. Wir zerlegen gemeinsam den Weg von der Idee zur Wirkung: kleine, vier- bis sechswöchige Iterationen statt Mammutprojekte, klare Hypothesen („Where does it stink?“), sauberes Datenmodell statt schöner Dashboards, und drei essenzielle Rollen im Team, die Business, Daten und Moderation zusammenbringen. Roland zeigt, wie sein neues Buch „Successful Process Mining Projects“ genau dort hilft: mit einem sechs-stufigen Vorgehen vom ersten Blick auf den Prozess über Analyse und Visualisierung bis zu priorisierten Verbesserungen – inklusive realistischem Beispieldatensatz, Checkliste und frei nutzbaren Grafiken. Wir sprechen über Toolauswahl jenseits des Dogmas, wie man Momentum im Unternehmen aufbaut, warum „Plug & Play“ ein Mythos ist, und weshalb Process Mining nur dann zählt, wenn am Ende sichtbare Changes passieren. Zum Ausklang gibt’s noch ein Blick über den Tellerrand: Prozessintelligenz statt Toolzirkus – und Rolands Einladung, das Gelernte sofort praktisch zu testen.

  44. 64

    Therapeuthisches Podcasten

    Diese Episode ist unser Blick hinter die Kulissen: Wie entsteht bei den Prozess Philosophen eine Folge – schnell, schlank und ohne Buzzword-Bingo? Gemeinsam mit Christof Layher sprechen wir darüber, warum „Prozess“ oft verbrannt klingt, wie man mit kleinen, belastbaren Bausteinen statt endloser Ketten arbeitet und wieso gute Ausführung wichtiger ist als jeder Hype. Es geht um Akquise, Aufnahme, Postproduktion, Publishing – und um das eine Prinzip, das alles trägt: klare Verantwortung + einfache Standards = wiederholbare Qualität. Wir starten bei der Gäste-Akquise, die bewusst simpel bleibt: spannende Menschen ansprechen, Zusagen sichern, Termine direkt über Calendly blocken. Am Aufnahmetag zählt Rhythmus statt Ritual: kurzes Warm-up, dann freies Gespräch in Riverside, eine klare Zielgerade mit zwei festen Schlussfragen – fertig. Den Schnitt und den Feinschliff geben wir an ein spezialisiertes Team ab; daraus entstehen auch die Shorts für LinkedIn und YouTube. Veröffentlicht wird freitags nach Checkliste – Texte, Assets, Links und Posts in einem Rutsch. Christof erklärt, warum modulare „Inseln“ besser funktionieren als lange Prozessketten, weshalb man Digitalisierung nicht mit Formularfriedhöfen verwechseln darf und wie man Urlaubs-Vertretungen, Freigaben und DMS-Staus prozessual sauber löst. Automatisierung verstehen wir als Entlastung für nervige, repetitive Handgriffe – nicht als Menschenersatz. Und weil Chaos die Vorbereiteten bevorzugt, sind Datenqualität, Ownership und kleine Standards die wahren Product-Market-Fit-Hebel im Podcast-Alltag. Unser Fazit: Weniger Tool-Shine, mehr Ausführung – dann wird jede Woche lieferbar. Am Ende bleibt unsere Bitte: Reinhören, im Team teilen und auf Social Media weiterverbreiten – damit gute Prozesse Schule machen.

  45. 63

    Sekt, Daten & Prozesse - Wie Rotkäppchen BPM & KI wirklich im Handel nutzt

    Wir sprechen mit Lars Hamann (Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien) darüber, wie ein traditioneller Marktführer Prozesse modernisiert, ohne dem nächsten Hype blind hinterherzulaufen. Statt Buzzwords: echte Vertriebspraxis, klare KPIs und ein sehr bodenständiger Blick auf Automatisierung. Warum Kultur, Führung und Dankbarkeit den Unterschied machen – und wieso KI erst dann wirkt, wenn die Datenbasis stimmt. Im Gespräch nehmen wir dich mit an die Supermarkt-Regale: Lars erklärt, wie der Außendienst heute Regale und Kühlungen fotografiert, eine KI die Produkte erkennt und die Ergebnisse automatisch ins System fließen. Auf dieser Basis steuert Rotkäppchen-Mumm den Perfect-Store-Score mit KPIs wie Regalanteil und Zweitplatzierungen – Human-in-the-Loop inklusive, damit Erkennungsfehler nicht zur Steuerungsfalle werden. Wir sprechen über Tourenplanung als Eigenentwicklung, Datenqualität statt Excel-Wildwuchs, Produktionsinnovationen wie die Entalkoholisierungsanlage und darüber, warum Prozessautomatisierung derzeit unterschätzt und KI-Agenten eher überschätzt sind. Quintessenz: Nicht „Wo können wir KI einsetzen?“, sondern „Wo drückt der Schuh – und welche Kombination aus Prozess, Automatisierung und KI löst ihn?“. Jetzt reinhören und gern in euren Netzwerken teilen!

  46. 62

    Mirko Kloppenburg: Menschen vor Hype! #KI

    In unserer 70. Folge holen wir mit Mirko Kloppenburg einen der bekanntesten Stimmen aus der BPM-Szene ans Mikro. Vom Modellierer bei Lufthansa über Methodik, Rollen und Forschung bis hin zu New Process und seinem eigenen Podcast – Mirko steht für einen menschenzentrierten Blick auf Prozesse. Heute baut er dieses Verständnis bei der Techniker Krankenkasse weiter aus. Gemeinsam mit Matúš und Daniel sprechen wir darüber, warum nachhaltige Veränderung nicht mit Tools, sondern mit Menschen beginnt. Wir steigen bei Mirkos Werdegang ein und landen schnell bei seinem Kernprinzip: Human-Centric BPM. Statt „höher, schneller, AI“ zeigt Mirko, wie Co-Creation, einfache Sprache und gelebte Prozesskultur den Unterschied machen – und warum Prozessowner, Architekturen und Governance zuerst kommen müssen, bevor Mining, Automatisierung oder Agenten greifen. Wir reden über Medienbrüche, die jeder kennt, über Lernkultur statt Schuldfrage, über Community-Power statt Rad neu erfinden und darüber, wie Management-Generationen mit echter Prozesserfahrung heute andere Entscheidungen treffen. Mirkos Wechsel zur TK gibt Einblick, was „Impact at Scale“ bedeutet; sein internationales Netzwerk erklärt, warum Austausch über Ländergrenzen hinweg gerade jetzt so wertvoll ist. Am Ende bleibt unser gemeinsamer Appell: Erst verstehen, dann automatisieren – und Prozesse so gestalten, dass Menschen sie mittragen.

  47. 61

    Zwischen Hörsaal, Whiteboard und Engine: Woher die nächsten BPM-Talente kommen

    In Folge 69 sprechen wir mit Manuel Hummler darüber, wie Deutschlands Hochschulen Geschäftsprozessmanagement wirklich lehren – und was davon in der Praxis ankommt. Manuel hat für seine Masterarbeit 219 Universitäten gescreent und 55 Antworten ausgewertet. Herausgekommen ist ein ehrlicher Blick auf Notationen, Tools und die Lücke zwischen Modellieren und Automatisieren. Für alle, die neu reinhören: Wir bleiben unserem Pragmatismus treu – weniger Buzzwords, mehr Substanz. Im Gespräch klären wir, welchen Background gute BPM-Profile mitbringen und warum Wirtschaftsinformatik oft passt, Quereinsteiger:innen aber genauso gefragt sind – sofern eine echte IT-Affinität und Prozessdenken vorhanden sind. Manuel führt uns durch seine Ergebnisse: BPMN wird deutlich häufiger gelehrt als EPKs, und fast die Hälfte der Lehrstühle geht über das Zeichnen hinaus und automatisiert tatsächlich. Beim Modellieren liegen Signavio und Camunda vorn, in der Ausführung dominiert Camunda, während Signavio – wenig überraschend – kaum für Automation genutzt wird. Wir sprechen darüber, warum CMMN in der Lehre unter Wert läuft, wieso Architektur wichtig ist (Stichwort Process Driven Approach nach Prof. Stihl) und was passiert, wenn Teams zu früh eine Engine wählen: An Manuels Open-Source-Projekt zeigt sich, wie Kogito als Technik-Overhead enden kann – und BPMN dann eher als Kommunikationsartefakt hilft. Daraus leiten wir ab, was die Industrie konkret beitragen muss, damit Lehre und Bedarf besser zusammenfinden, und warum Prozess- bzw. algorithmisches Denken schon früh trainiert werden sollte. Zum Schluss blicken wir auf die Community, Konferenzen und unseren Hackathon – mit einem freundlichen Reminder, den Rabattcode PROCESSACADEMY2025 zu nutzen. Hör rein, gib uns Feedback und teil die Folge gern mit deinem Netzwerk auf Social Media – so wächst die Community und wir holen mehr Talente in die Prozesswelt.

  48. 60

    Fehlendes Grundlagenwissen, AI-Agents & Konferenzen

    🎟️ Rabatt für die All About Process Management mit Code: PROCESSACADEMY2025 In der 68. Folge sind Matúš, Christoph und Daniel endlich wieder in Originalbesetzung am Mikro und nehmen euch mit in die Realität hinter den KI-Agenten-Hypes. Christoph berichtet frisch aus der S-BPM One – der wissenschaftlichen Konferenz für "Prozessnerds" – und erklärt, wie man KI-Agenten heute schon mit BPMN und PASS-Modellen fundiert modellieren kann. Neben seiner neuen Rolle als Head of Digital Transformation & AI bei 9Point gewährt Christoph auch spannende Einblicke in Herausforderungen mit Vektor-Datenbanken, Kontext-Engineering und dem Mythos der „Agenten-Magie“. Matúš und Daniel bringen die Realität zurück in die Bubble: Was passiert, wenn Prozessmanagement nur noch im Windschatten der KI finanziert wird? Wie viel Grundlagenarbeit wird übersehen? Und was sagt eigentlich der Vater der KI, Jürgen Schmidhuber, zur Entwicklung von 1990 bis heute? Und dann ist da noch das Tram-Event mit Schnaps, Professoren wie Michael Rosemann, Christian Stary und Albert Fleischmann, geplante Urlaube und der Countdown zur All About Process Management mit Rabattcode. Klingt wild? Ist es auch. Jetzt reinhören – und gerne mit euren LinkedIn-Heinis teilen. 😄

  49. 59

    Etienne Kneschke - Das BPM-Haus auf Sand gebaut?

    In Folge 67 treffen Daniel und Matúš auf einen Gast, der Prozesse nicht nur modelliert, sondern lebt: Etienne Knechte, Buchautor, BPM-Vordenker und Head of Business Process Management bei Karl Storz – einem weltweit aktiven Medizintechnikunternehmen mit über 70 Gesellschaften. Etienne nimmt uns mit auf seine 22-jährige Reise: vom ersten Visio-Modell bis zum integrierten System aus Prozessdatenbank, Mining-Plattform und Governance-Strukturen. Dabei erklärt er, warum BPM mehr ist als bunte Kästchen und warum echte Veränderung nur mit Ausdauer, Struktur und strategischer Rückendeckung gelingt. Wir sprechen über Prozess-Reifegrade, Fehlerkultur, Unternehmensstrategie, Werkstudenten als Modellierer (bitte nicht!) – und darüber, wie man BPM endlich aus der Tool-Ecke holt. Ein Gespräch für alle, die BPM ernst meinen – und verstehen wollen, warum viele Projekte immer noch scheitern, obwohl wir es eigentlich längst besser wissen müssten.

  50. 58

    Prof. Dr. Guido Fischermanns - Methodenmaschine trifft KI

    In Folge 66 der Prozessphilosophen begrüßen Matúš und Daniel erneut Prof. Dr. Guido Fischermanns, um die Methodik hinter strategischem Prozessmanagement auf ein neues Level zu heben. Ganz ohne Fachlatein führt Guido uns durch die vier Fenster des „Prozessfensters“, zeigt anschaulich, warum herkömmliche Prozesslandkarten oft in Silos steckenbleiben, und wie eine echte End‑to‑End‑Denkweise den Blick auf Kundenbedürfnisse schärft. Dabei wird klar: Nur wer sein Ziel kennt und die richtige Methodentriage beherrscht, kann entscheiden, ob Prozessoptimierung inkrementell im KVP‑Modus oder disruptiv im Projekt umgesetzt wird. Inhalt & Highlights: Wir starten mit einem kritischen Blick auf klassische Prozesslandkarten – sie gleichen häufig funktionsorientierten Organigrammen und versäumen das echte Ende‑zu‑Ende‑Denken. Guido erläutert, wie Sie mit Unternehmens‑ und End‑to‑End‑Landkarten parallel arbeiten und warum datenbankgestützte Tools diese Perspektiven flexibel zusammenführen. Anschließend geht es um die Priorisierung: Mit der „Big Wall“ im agilen Mindset identifizieren Sie schmerzhafte Prozesse mit größtem Hebel und orchestrieren Ihre Optimierungsmaßnahmen – vom KVP‑Schritt bis zur methodischen Roadmap. Ein ganzes Kapitel widmet sich den Prozesskennzahlen: Produktivität, Effizienz, Nettoerlös, Transparenz und Beschleunigung – das Penta‑Modell liefert 15 klar definierte Metriken für Ihre Analysen. Bevor Sie ins Design des Soll‑Prozesses einsteigen, zwingt eine saubere Ursachenanalyse per Fischgrätendiagramm und Checklisten‑gestützte Heuristiken (4×8 Prozessheuristiken) zum genauen Hinschauen. Schließlich werfen wir einen Blick auf die Automatisierung: Von BPMN‑basierten Workflow‑Engines über DMN‑Entscheidungstabellen bis hin zu RPA‑Bots und generativer KI. Prof. Fischermanns zieht ein eindrucksvolles Praxisbeispiel heran, in dem eine Bank mittels Ad‑hoc‑Subprozessen und KI‑Agenten Transaktionen in Echtzeit abwickelt. Trotz aller Innovation bleibt das Erfolgsgeheimnis: solide Prozessmethodik, gezielte Use‑Cases und ein agiler, iterativer Ansatz – selbst im KI‑Zeitalter unverzichtbar.

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Die Moderatoren des Podcasts "Die Prozess Philosophen" Matúš Mala (alias Chief Magic Officer), Daniel Matka (als euer Hobby-Musiker) und Christoph Piller (alias Process Wizard) versuchen auf lockere und unterhaltsame Art und Weise über Dinge aus der aktuellen Welt der Digitalisierung zu diskutieren. Seien Sie jede Woche gespannt auf Buzzwords aus unserer Welt, wie BPM, Hyperautomation, Business Process Automation, Digital Process Automation, Robotic Process Automation (RPA), Process Mining, Artificial Intelligence ... und unsere Meinung dazu.

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