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PODCAST · business

Das Kundenerlebnis Managen

Entdecken Sie, wie Sie unvergessliche Kundenerlebnisse gestalten können – mit diesem aufschlussreichen Kurs, der auf The Customer Science Handbook von Alexander Chernev basiert, Professor für Marketing an der Kellogg School of Management der Northwestern University.Dieser Kurs zeigt die bewährte Wissenschaft hinter außergewöhnlichen Customer Journeys und vereint jahrzehntelange Forschung aus der Psychologie, der Verhaltensökonomie und dem Marketing. Sie lernen, wie Sie das Management von Kundenerfahrungen von reiner Intuition und Vermutungen in eine datenbasierte, strukturierte und messbare Strategie überführen, die echte geschäftliche Ergebnisse liefert.Anhand praxisnaher Frameworks und realer Anwendungsbeispiele lernen Sie, transformative Erlebnisse zu gestalten, die das Kundenverhalten beeinflussen, das Engagement stärken und langfristige Loyalität fördern. Der Kurs führt Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Lebenszyklus der Kundenerfahrung – von der Identifikation latenter

  1. 45

    Deskriptive Forschung durchführen: Datenanalyse zur Gewinnung von Markteinblicken

    Erfahren Sie, wie deskriptive Forschung strukturierte und unstrukturierte Daten nutzt, um Kundenverhalten zu analysieren, Märkte zu segmentieren und strategische Entscheidungen zu steuern. Diese Episode zeigt, wie Unternehmen Webverkehr, Verkaufszahlen und Geolokalisierungsdaten auswerten, um Marktpotenziale zu beurteilen und Angebote zu personalisieren. Sie erläutert den Einsatz von Regressions- und Zeitreihenanalysen für strukturierte Daten sowie Methoden wie natürliche Sprachverarbeitung und Metadatenanalyse für unstrukturierte Quellen wie soziale Medien. Praxisbeispiele – von Targets Vorhersagen zur Schwangerschaft bis zu Google Flu Trends – verdeutlichen sowohl das Potenzial als auch die Risiken prädiktiver Analyse. Deskriptive Forschung verwandelt Rohdaten in verwertbare Marktintelligenz.

  2. 44

    Experimentdesign: A-B-Tests und Versuchsplanung zur Bestimmung von Kausalität

    Erfahren Sie, wie experimentelle Forschung zur Bestimmung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen genutzt wird, um fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen. Diese Episode erklärt den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität und stellt drei Bedingungen für Kausalität vor: Kovarianz, zeitliches Vorangehen und das Fehlen alternativer Erklärungen. Sie behandelt A-B-Tests, kontrollierte und natürliche Experimente sowie den Einsatz realer Experimente durch Plattformen wie Amazon und Netflix zur Prüfung von Preis-, Messaging- und Produktveränderungen. Durch die Isolierung von Variablen und den Einsatz vergleichbarer Stichproben können Unternehmen den tatsächlichen Einfluss von Veränderungen identifizieren, wodurch Experimente zur verlässlichsten Entscheidungsgrundlage werden.

  3. 43

    Planung explorativer Studien: Beobachtung, Umfragen und Interviews

    Erkunden Sie, wie explorative Studien frühe Kundenerkenntnisse aufdecken, Ideen generieren und die Richtung der Marktforschung bestimmen. Diese Episode beschreibt zentrale Methoden wie Beobachtung, Umfragen, aktivitätsbasierte Aufgaben, persönliche Interviews und Fokusgruppen. Sie erklärt, wie die Beobachtung realen Verhaltens oder digitaler Muster authentische Einsichten liefert, während Interviews und Gruppendiskussionen tiefere Motivationen durch Techniken wie Nutzen-Laddering offenlegen. Aktivitätsbasierte Methoden ermöglichen kreative Zugänge zu unausgesprochenen Einstellungen. Auch wenn explorative Forschung nicht zur Quantifizierung oder zur Feststellung von Kausalität dient, bildet sie die Grundlage für Hypothesenbildung und vertiefte Analysen.

  4. 42

    Das Geschäftsproblem definieren und die Forschungsfrage formulieren

    Lernen Sie, wie komplexe geschäftliche Herausforderungen in umsetzbare Forschungsfragen überführt werden können, indem Lücken im Kundenerlebnis identifiziert werden. Diese Episode untersucht, wie spezifische Probleme – etwa bei Bedarfsaktivierung, Bekanntheit, Wertwahrnehmung oder Loyalität – aufdecken, wo ein Unternehmen bei der Wertschöpfung scheitert. Sie führt einen strukturierten Ansatz zur Formulierung von Forschungsfragen ein, die relevant, umsetzbar, konkret und einfach sind. Diese Fragen lenken Entscheidungsprozesse und ermöglichen zielgerichtete, kosteneffiziente Lösungen. Durch die Ausrichtung geschäftlicher Ziele an präzisen Markteinblicken können Unternehmen die Kundenzufriedenheit verbessern, Reibungsverluste im Kaufprozess reduzieren und effektivere Strategien entwickeln.

  5. 41

    Strategien zur Gewinnung von Kundenwissen: Wie Marktforschung, Datenanalyse und Künstliche Intelligenz bessere Entscheidungen ermöglichen

    Erkunden Sie, wie Marktforschung und künstliche Intelligenz tiefgehende Kundenerkenntnisse liefern, die Geschäftsprobleme lösen und strategische Entscheidungen lenken. Diese Episode zeigt, dass effektive Forschung mit der klaren Definition eines Problems beginnt und mit datengestützten Handlungen endet. Sie beschreibt die Rollen von Führungskräften, Forschern und Analysten bei der Erhebung und Auswertung von Daten mithilfe von Umfragen, Experimenten oder Werkzeugen der künstlichen Intelligenz. Praxisbeispiele wie Look-Alike-Matching zeigen, wie Automatisierung Zielgruppenansprache und Personalisierung verbessert. Gleichzeitig wird vor blindem Vertrauen in künstliche Intelligenz gewarnt und die Bedeutung klassischer Methoden zur Validierung betont, um sicherzustellen, dass entscheidungsrelevante Erkenntnisse im Geschäftskontext verankert bleiben.

  6. 40

    Kundenmanagement zur Förderung von Loyalität: Servicelücken schließen und unzufriedene Kunden handhaben

    Erfahren Sie, wie Kundenloyalität durch das Management der Servicequalität und den professionellen Umgang mit Unzufriedenheit aufgebaut werden kann. Diese Episode stellt das Servicelückenmodell vor und erläutert fünf zentrale Lücken – von falsch eingeschätzten Erwartungen bis hin zu inkonsistenter Leistungserbringung –, die das Kundenerlebnis untergraben. Sie zeigt, wie Unternehmen diese Lücken systematisch identifizieren und schließen können, um Servicequalität und Kundenbindung zu verbessern. Bei auftretenden Fehlern können Wiederherstellungsstrategien wie Ursachenanalyse, maßgeschneiderte Lösungen, schnelle Reaktionen und faire Behandlung unzufriedene Kunden in loyale Fürsprecher verwandeln. Durch Verantwortungsübernahme und Transparenz können Marken negative Erfahrungen in kraftvolle Momente der Loyalitätsbildung verwandeln.

  7. 39

    Verhaltensbezogene Loyalität: Wie Gewohnheiten und Routinekäufe die Markenbindung prägen

    Verstehen Sie, wie verhaltensbezogene Loyalität durch Routinekäufe, minimale Entscheidungsfindung und starke Gewohnheitsbildung entsteht. Diese Episode erläutert, wie häufige, einfache und konsistente Verhaltensweisen sich zu automatisierten Kaufmustern entwickeln, angetrieben durch intuitives Denken und Trägheit. Praxisbeispiele wie Coca-Cola und Tropicana zeigen, wie visuelle Hinweise wie Farbe, Verpackung und Logo-Konsistenz diese Gewohnheiten verstärken oder stören können. Lernen Sie, wie Unternehmen verhaltensbezogene Loyalität aufrechterhalten, indem sie Reibung minimieren, visuelle Vertrautheit bewahren und Veränderungen schrittweise einführen. Diese Strategien stellen sicher, dass loyale Kunden weiterhin kaufen, ohne Alternativen neu zu bewerten.

  8. 38

    Identitätsbasierte Loyalität: Wie persönliche Relevanz tiefe Markenbindung fördert

    Erfahren Sie, wie identitätsbasierte Loyalität entsteht, wenn Kunden eine Marke als Teil ihrer selbst wahrnehmen und sie mit ihren Werten, Zielen und ihrem Selbstbild in Einklang bringen. Diese Episode zeigt, wie identitätsgetriebene Loyalität funktionale und emotionale Bindungen übertrifft, indem sie tiefere Bedürfnisse nach Selbstausdruck, Status und Zugehörigkeit erfüllt. Reale Kampagnen – von „Don’t Mess with Texas“ über „Just Do It“ bis „Keep Walking“ – verdeutlichen, wie Marken starke Bindungen aufbauen, indem sie mit zentralen Identitäten resonieren. Zudem wird hervorgehoben, wie symbolisches Branding, Community-Engagement und werteorientierte Kommunikation nachhaltige Loyalität fördern – selbst auf die Gefahr hin, bestimmte Zielgruppen zu polarisieren – um authentische und dauerhafte Markenbeziehungen zu schaffen.

  9. 37

    Emotionale Loyalität: Wie Gefühle tiefere Kundenbindungen schaffen

    Entdecken Sie, wie emotionale Loyalität Kundenbindungen über funktionale Zufriedenheit hinaus vertieft, indem sie Gefühle von Freude, Glück und sozialer Verbundenheit aktiviert. Diese Episode erklärt, wie intuitive, emotionale Reaktionen logische Bewertungen oft überwiegen und Loyalität prägen, wobei Beispiele zeigen, wie emotionale Erinnerungen wiederholtes Verhalten steuern. Von der Neupositionierung von Febreze bis zur ikonischen „Got Milk?“-Kampagne und den Bord-Erlebnissen von Southwest Airlines wird deutlich, dass emotionales Engagement für nachhaltige Loyalität entscheidend ist. Diese Geschichten verdeutlichen, wie Vergnügen, Humor und soziale Nähe alltägliche Interaktionen in unvergessliche Erlebnisse verwandeln und starke emotionale Bindungen zwischen Kunden und Marken schaffen.

  10. 36

    Funktionale Loyalität: Wie Zufriedenheit, Belohnungsprogramme und Wechselkosten die Kundenbindung fördern

    Erfahren Sie, wie funktionale Loyalität die Kundenbindung stärkt, indem Zufriedenheit, strategische Belohnungen und Wechselbarrieren geschaffen werden. Diese Episode untersucht, wie Kundenzufriedenheit davon abhängt, sowohl Bedürfnisse als auch Erwartungen zu erfüllen, wobei das Erwartungs-Desbestätigungs-Modell aufzeigt, wie positive oder negative Überraschungen die langfristige Loyalität prägen. Zudem wird die Psychologie von Belohnungsprogrammen beleuchtet und erklärt, wie harte und weiche Vorteile, Zielannäherungseffekte und gestufte Statussysteme das Engagement steigern. Abschließend wird gezeigt, wie Wechselkosten – finanzieller, kognitiver und psychologischer Art – Loyalität festigen können, wobei davor gewarnt wird, dass schlecht gemanagte Restriktionen kontraproduktiv wirken können. Diese Taktiken schaffen einen Loyalitätsmotor, der wiederholtes Verhalten und nachhaltigen Kundenwert fördert.

  11. 35

    Kundenloyalität verstehen: Wie Denken, Gefühle, Selbstbild und Gewohnheiten die Markenbindung formen

    Erforschen Sie, was Kundenloyalität antreibt und wie Unternehmen durch Psychologie, Verhalten und Identitätsausrichtung dauerhafte Beziehungen aufbauen können. Diese Episode erläutert den Unterschied zwischen psychologischer und verhaltensbezogener Loyalität und erklärt, warum echte Loyalität sowohl eine emotionale Bindung als auch wiederholtes Verhalten erfordert. Sie deckt zudem häufige Loyalitätsbarrieren auf, wie Präferenzverschiebungen, wahrgenommene Wertminderung und das Streben nach Abwechslung. Abschließend werden vier Loyalitätswege vorgestellt – funktionale, emotionale, identitätsbezogene und verhaltensbezogene Loyalität – die jeweils damit verknüpft sind, wie Kunden denken, fühlen, sich identifizieren und handeln. Diese Erkenntnisse zeigen, wie eine loyale Kundenbasis aufgebaut werden kann, die sich konsequent für Ihre Marke entscheidet.

  12. 34

    Erinnerungen schaffen: Wie Höhepunkte und Enden das Kundenerlebnis prägen

    Lernen Sie, unvergessliche Kundenerlebnisse zu schaffen, indem Sie sich auf das konzentrieren, was Erinnerungen wirklich formt – Höhepunkte und kraftvolle Abschlüsse. Diese Episode untersucht den Unterschied zwischen Echtzeit- und erinnerten Erfahrungen und zeigt, dass dauerhafte Eindrücke weniger von der Dauer als von Intensität und Abschluss abhängen. Mit Prinzipien wie der Peak-End-Regel und Dauervernachlässigung wird erklärt, warum Momente hoher emotionaler Wirkung und letzte Eindrücke das größte Gewicht haben. Anhand von Forschung und Beispielen aus der Praxis erfahren Sie, wie Sie herausragende Momente kreieren, die Kundenzufriedenheit, zukünftige Entscheidungen und Markenloyalität nachhaltig beeinflussen.

  13. 33

    Emotionale Bindung fördern: Wie Erregung, Flow und identitätsrelevante Erlebnisse Engagement erhalten

    Erkunden Sie, wie emotionale Bindung Kunden energetisiert und Habituation durch Erregung, Flow und identitätsbasierte Verbindungen entgegenwirkt. Diese Episode zeigt, wie Marken Erlebnisse gestalten können, die Begeisterung wecken oder mit der persönlichen Identität harmonieren, um langfristiges Engagement zu sichern. Taktiken umfassen den Einsatz hoch erregender Inhalte, den Aufbau immersiver Flow-Zustände durch Interaktivität und die Ansprache des Selbstbilds über Status-, Persönlichkeits- oder Berufsbranding. Zudem wird hervorgehoben, wie Zugehörigkeit – etwa durch Marken-Communities – die Loyalität vertieft. Ob durch Nervenkitzel, Relevanz oder soziale Bindungen: Diese Strategien halten Kunden emotional verbunden und engagiert.

  14. 32

    Konsum über die Zeit verbessern: Habituation überwinden und Kunden engagiert halten

    Erfahren Sie, wie Habituation überwunden und das Engagement durch Vielfalt und emotionale Auslöser aufrechterhalten wird. Diese Episode beleuchtet die psychologischen Wurzeln der Habituation und vergleicht sie mit sensorischer Anpassung und abnehmender Dopaminreaktion über die Zeit. Sie stellt wirksame Strategien wie die Segmentierung von Erlebnissen vor – genutzt in Werbung, Architektur und Unterhaltung – um Wahrnehmungen aufzufrischen. Reale Beispiele sind Teslas Software-Updates und Frank Lloyd Wrights dynamische Architektur. Diese Techniken durchbrechen Routinen, beleben die Aufmerksamkeit und sichern Zufriedenheit, sodass Marken Langeweile vermeiden und den Wert ihrer Angebote erneuern.

  15. 31

    Konsum managen: Wie Nutzungssituationen und Produktdesign Verhalten beeinflussen

    Erkunden Sie, wie die Definition von Konsumsituationen und das Management der Konsummenge das Kundenverhalten steuern. Diese Episode untersucht, wie strategische Positionierung – etwa die Verknüpfung eines Produkts mit Alltags- oder besonderen Anlässen – die Nutzungsfrequenz erhöht. Reale Markenbeispiele zeigen Herausforderungen und Vorteile der richtigen Momentwahl. Zudem wird analysiert, wie Produktgröße, Design und Nutzungshinweise die Konsummenge beeinflussen – von Portionskontrolle bis Nachfüllzeitpunkt. Lernen Sie, wie Anpassungen an Verpackung, Anweisungen und Verbraucheraufklärung die Gewohnheitsnutzung fördern und den Absatz steigern können, ohne das Produkt selbst zu verändern.

  16. 30

    Konsum als Erlebnis: Wie Antizipation und Nutzung Kundenwert schaffen

    Erkunden Sie, wie Vorfreude und Produktinteraktion das gesamte Konsumerlebnis prägen. Diese Episode zeigt, wie Wert nicht nur während der Nutzung entsteht, sondern vom ersten Antizipieren über Unboxing und Einrichtung bis zur Nutzung und sogar Entsorgung. Sie verdeutlicht, wie emotionaler Aufbau, nahtlose erste Eindrücke sowie funktionale und hedonische Vorteile die langfristige Zufriedenheit beeinflussen. Praxisbeispiele – von Apple-Verpackungen bis zu nachhaltigen Recyclingprogrammen – zeigen, wie Unternehmen bleibende Eindrücke gestalten. Erfahren Sie, warum das Management der Antizipation, die Vereinfachung der Nutzung und die Erleichterung der Entsorgung entscheidend für ein ganzheitliches, zufriedenstellendes Kundenerlebnis sind.

  17. 29

    Implementierungsbarrieren der Wahl: Warum die Straffung von Kundenaktionen zählt

    Entdecken Sie, warum Käufer nach der Entscheidung ins Stocken geraten – und wie man ihnen hilft, zu handeln. Diese Episode untersucht Implementierungsbarrieren, also praktische Hindernisse, die die Umsetzung verhindern. Zwei Haupttypen werden behandelt: Implementierungsunsicherheit (Unklarheit über das „Wie“) und Implementierungsviabilität (ob sich der Aufwand lohnt). Beispiele zeigen, wie vereinfachte Prozesse, klare Schritte und reduzierte Reibung – etwa der Verzicht auf Zwangsregistrierung – die Konversionsraten stark erhöhen können. Strategien wie Implementierungsplanung, Habit-Integration und Kanalgestaltung schließen die Lücke zwischen Wahl und Kauf effektiv.

  18. 28

    Emotionale Barrieren der Wahl: Wie antizipierte Reue den Kauf verhindert

    Erkunden Sie, wie die Angst vor zukünftiger Reue Kunden vom Kauf abhält. Diese Episode beleuchtet emotionale Barrieren – insbesondere antizipierte Reue – und erklärt, wie zukunftsgerichtete Emotionen das Käuferverhalten beeinflussen. Im Gegensatz zur Nachkaufreue entsteht antizipierte Reue aus der Vorstellung dessen, „was schiefgehen könnte“, besonders wenn eine Wahl vom Status quo abweicht. Die Episode zerlegt, wie kontrafaktisches Denken diese Gefühle antreibt und warum Menschen Untätigkeit oft weniger bereuen als Handeln. Das Verständnis dieser emotionalen Auslöser hilft, Zögern zu reduzieren und den Weg von der Entscheidung zur Handlung zu ebnen.

  19. 27

    Kognitive Barrieren bei Kaufentscheidungen: Überwindung von Leistungs-, Präferenz- und Wahlunsicherheit

    Entdecken Sie mentale Blockaden, die Käufe selbst nach der Entscheidung verzögern. Diese Episode stellt drei zentrale kognitive Barrieren vor: Leistungsunsicherheit (funktioniert es?), Präferenzunsicherheit (brauche ich es wirklich?) und Wahlunsicherheit (habe ich das Beste gewählt?). Diese Zweifel entstehen aus der Wahrnehmung von Produkteigenschaften, der Einschätzung eigener Bedürfnisse oder dem Vergleich von Alternativen. Mit Strategien wie Proben, Storytelling, Garantien und sozialer Bewährtheit können Unternehmen Unsicherheit reduzieren und das Vertrauen stärken. So wird Zögern in Handeln verwandelt.

  20. 26

    Handlungstreiber und Handlungsbarrieren: Motivation vs. Reibung

    Erfahren Sie, was Kunden zum Handeln antreibt – und was sie zurückhält. Diese Episode beleuchtet zwei mächtige Kräfte: Handlungstreiber und Handlungsbarrieren. Treiber wie das Sichtbarmachen unerfüllter Bedürfnisse oder die Steigerung der Attraktivität durch Promotions und Knappheit motivieren zum Kaufabschluss. Im Gegensatz dazu können Barrieren – von situativen Faktoren wie Preiserhöhungen oder Lieferengpässen bis zu psychologischen Reibungen wie Reue oder Unsicherheit – Entscheidungen verzögern oder stoppen. Durch Abbau von Reibung und Steigerung der Motivation können Unternehmen Kunden über die Ziellinie von der Absicht zur Handlung führen.

  21. 25

    Von der Entscheidung zur Handlung: Die Lücke zwischen Wahl und Kauf schließen

    Verstehen Sie, warum die Produktauswahl nicht immer zum Kauf führt – und wie sich diese Lücke schließen lässt. Diese Episode untersucht die Diskrepanz zwischen Entscheidung und Handlung und zeigt, wie Zeitverzögerungen, sozialer Einfluss, Werbung, persönliche Veränderungen und der Kaufkontext die Kaufabsicht verschieben oder untergraben können. Sie führt das Konzept des „Nudging“ ein und zeigt, wie subtile Hinweise in der Umgebung Menschen zu gesünderen, profitableren oder zeitgerechteren Entscheidungen lenken. Durch Entscheidungs- und Verhaltensnudges – etwa Layout, Standardplatzierung oder Erinnerungen – können Unternehmen Kunden nicht nur zur Auswahl, sondern auch zur Umsetzung führen.

  22. 24

    Entscheidungsfindung in Geschäftsmärkten: B2B-Käuferverhalten verstehen

    Erkunden Sie, wie Geschäftskunden entscheiden und was den Wert in B2B-Märkten bestimmt. Diese Episode erklärt, dass Einkaufsentscheidungen häufig mehrere Stakeholder einbeziehen – mit Rollen wie Initiator, Gatekeeper, Influencer, Entscheider, Käufer oder Endnutzer. Sie zeigt, wie Manager sowohl funktionale als auch finanzielle Vorteile betrachten und warum Wert oft monetär ausgedrückt werden muss, um Entscheidungen zu beeinflussen. Der Vergleich von Geschäfts- und Konsumgütermärkten macht deutlich, dass B2B-Käufer zwar tendenziell rationaler und informierter sind, ihre Entscheidungen jedoch weiterhin von verhaltensökonomischen Prinzipien geprägt werden. Lernen Sie, diese komplexe Landschaft für bessere Ergebnisse zu navigieren.

  23. 23

    Die Macht der Defaults: Wie Standardoptionen die Kundenwahl prägen

    Lernen Sie, wie Standardoptionen unsere Entscheidungen durch psychologische Abkürzungen und strategisches Design stillschweigend beeinflussen. Diese Episode zeigt die starke Rolle von Defaults bei der Verhaltenssteuerung – von Organspenderquoten bis zur Teilnahme an Rentensparplänen. Defaults vereinfachen Entscheidungen, indem sie kognitiven Aufwand reduzieren, Verlustaversion nutzen und antizipierte Reue minimieren. Ob „harte“ Defaults, die gelten, sofern man sie nicht ändert, oder sanfte Anstöße wie hervorgehobene Menüpunkte oder empfohlene Auswahl – diese Voreinstellungen lenken Entscheidungen stärker, als uns bewusst ist. Die Episode erläutert, wie Unternehmen und Politik Defaults nutzen und warum deren Gestaltung tiefgreifende gesellschaftliche Auswirkungen haben kann.

  24. 22

    Die verborgenen Kosten der Wahl: Informationsüberflutung und Entscheidungserschöpfung

    Erkunden Sie, wie zu viele Optionen kontraproduktiv sein können und zu Wahlüberlastung und Entscheidungserschöpfung führen. Die Episode erläutert die psychologischen Kosten großer Sortimente und zeigt, wie eine Überfülle an Optionen häufig Unentschlossenheit, Reue und geringere Zufriedenheit verursacht. Studien aus der Praxis – von Marmeladenauswahlen bis zu Altersvorsorgeplänen – belegen, dass weniger, gut kuratierte Optionen oft bessere Ergebnisse liefern. Zudem wird Entscheidungsfatigue behandelt und aufgezeigt, wie wiederholte Entscheidungen kognitive Energie erschöpfen, die Selbstkontrolle beeinträchtigen und Verhaltensweisen wie Impulskäufe fördern. Entdecken Sie Strategien wie Default-Optionen, Entscheidungsvereinfachung und Präferenzlenkung, um Überlastung zu vermeiden und bessere Entscheidungen zu treffen.

  25. 21

    Wie Kontext Kundenentscheidungen prägt: Framing, Decoys und Social Proof

    Erfahren Sie, wie Entscheidungsfindung von unsichtbaren Kräften wie Framing, Köderoptionen (Decoys) und sozialer Bewährtheit geprägt wird. Diese Episode beleuchtet die starken psychologischen Effekte, die unsere Wahl beeinflussen – von der Formulierung von Produktbeschreibungen bis zur Manipulation der Wahrnehmung durch Umgebungsoptionen mittels Ähnlichkeits-, Anziehungs-, Kompromiss- und Decoy-Effekten. Reale Beispiele – von Preisstrategien bei Luxusmatratzen bis zu Abomodellen – zeigen, wie Marketer und Entscheidungsarchitekten das Verhalten subtil lenken. Zudem wird untersucht, wie soziale Bewährtheit, etwa durch Peer-Einfluss und kulturelle Normen, Entscheidungen beeinflusst, selbst wenn es den Einzelnen nicht bewusst ist. Lernen Sie, wie kleine Kontextverschiebungen Ergebnisse dramatisch verändern können.

  26. 20

    Begründungsbasierte Wahl: Wie Wahlarchitektur Kundenentscheidungen beeinflusst

    Entdecken Sie, wie Menschen Entscheidungen nicht durch sorgfältige Berechnungen treffen, sondern indem sie sich auf Gründe und den Kontext stützen. Diese Episode zeigt, warum Verbraucher häufig Optionen wählen, die sich rechtfertigbar anfühlen, selbst wenn die Gründe schwach oder irrational sind. Erfahren Sie, wie kleine Promotions nach hinten losgehen können, wie widersprüchliche Gründe die Attraktivität mindern und wie funktionale, psychologische und monetäre Motive Entscheidungen beeinflussen. Tauchen Sie ein in das Konzept der Wahlarchitektur – wie die Präsentation von Optionen Entscheidungen verändert – und sehen Sie, wie Marketer und Designer Verhalten steuern können, indem sie die Entscheidungsumgebung gestalten, ohne die Wahlfreiheit einzuschränken.

  27. 19

    Denken und Entscheiden: Heuristiken, Abwägungen und mentale Buchführung

    19 5-1 Denken und Entscheiden: Heuristiken, Abwägungen und mentale BuchführungErkunden Sie, wie Menschen denken und entscheiden, und entdecken Sie die Lücke zwischen Modellen rationaler Wahl und realer Entscheidungsfindung. Diese Episode stellt die ökonomische Sicht logisch-nutzenmaximierender Entscheidungen der psychologischen Realität von Heuristiken und mentalen Abkürzungen gegenüber. Erfahren Sie, wie „Satisficing“, merkmalsbasierte Entscheidungen und lexikografische Regeln die Wahl vereinfachen, dabei aber die Genauigkeit verzerren können. Zudem befasst sich die Episode mit mentaler Buchführung – warum wir Geld je nach Herkunft oder Verwendungszweck unterschiedlich behandeln – was zu irrationalem Finanzverhalten führt. Reale Beispiele zeigen, wie wir Aufwand gegen Bequemlichkeit eintauschen, oft auf Kosten besserer Ergebnisse.

  28. 18

    Schlussfolgerungen ziehen: Wie Alltagsüberzeugungen Kundenentscheidungen prägen

    Erfahren Sie, wie Kunden Entscheidungen auf Grundlage von Schlussfolgerungen statt Fakten treffen, indem sie mentale Abkürzungen wie den Halo-Effekt und kompensatorisches Denken nutzen. Diese Episode untersucht, wie positive Merkmale – wie Preis oder Verpackung – Erwartungen über nicht direkt beobachtbare Eigenschaften beeinflussen und wie Schwächen durch die Nullsummenlogik kompensatorischer Schlussfolgerungen in vermeintliche Stärken umgedeutet werden können. Reale Beispiele – von Weinverkostungen und Energy-Drinks bis hin zu Listerine und Buckley’s – veranschaulichen, wie Wahrnehmung oft über der Realität steht. Entdecken Sie, wie Marken Schlussfolgerungen gezielt einsetzen, um Urteile zu beeinflussen, Glaubwürdigkeit aufzubauen und durch das strategische Offenlegen von Schwächen Vertrauen und Präferenz zu stärken.

  29. 17

    Denken in Kategorien: Wie mentale Abkürzungen Kundenentscheidungen beeinflussen

    Erkunden Sie, wie kategoriales Denken das Kundenverhalten beeinflusst – von der Preiswahrnehmung bis zur Lebensmittelauswahl. Diese Episode zeigt, wie Menschen mentale Abkürzungen verwenden, um Entscheidungen zu vereinfachen, was häufig zu verzerrten Urteilen führt, etwa zum „Laster-Tugend-Effekt“ bei Diäten oder zur Einheitsverzerrung beim Einkaufen. Lernen Sie, wie wir Preise aufgrund von Veränderungen der linken Ziffer falsch einschätzen, Mengenunterschiede unterschätzen und sogar unser Verhalten anhand von Verpackungshinweisen verändern. Anhand realer Beispiele und Studien wird aufgezeigt, wie Stereotypisierung, zeitliche Segmentierung und qualitatives Denken zu Fehlwahrnehmungen und fehlerhaften Konsumentscheidungen führen.

  30. 16

    Dimensionen des Kundenwerts: Wie funktionaler, psychologischer und monetärer Wert das Kundenerlebnis prägen

    Ergründen Sie die drei Dimensionen des Kundenwerts – funktionaler, psychologischer und monetärer Wert – und erfahren Sie, wie sie Kundenentscheidungen und Loyalität beeinflussen. Diese Episode untersucht, wie Produkte wie Elektroautos, Smartwatches und Rasierer Wert über reine Leistung hinaus schaffen, indem sie Emotionen, Identität und Kostenüberlegungen ansprechen. Reale Beispiele zeigen, wie Marken scheitern können, wenn sie eine Dimension überbetonen und andere vernachlässigen. Entdecken Sie, warum ein ausgewogener Ansatz zur Wertschöpfung entscheidend ist, wie abnehmende Erträge auf einen Strategiewechsel hinweisen können und wie neue Wettbewerber erfolgreich sein können, indem sie bislang vernachlässigte Wertbereiche gezielt adressieren.

  31. 15

    Das Prinzip des abnehmenden Grenzwerts: Warum mehr nicht gleich besser bedeutet

    Entdecken Sie, wie der abnehmende Grenzwert die Wahrnehmung von Verbesserungen bei Produkten und Dienstleistungen beeinflusst, von längerer Akkulaufzeit bis zu Preissenkungen. Diese Episode erklärt, warum gleich große Verbesserungen nicht immer den gleichen Wert erzeugen, und zeigt auf, dass anfängliche Verbesserungen einen größeren wahrgenommenen Nutzen bringen als spätere. Lernen Sie, warum das Trennen von Gewinnen und das Zusammenfassen von Verlusten das Nutzungserlebnis optimieren kann und wie strategische Kommunikation von Erfolgen oder Rückschlägen die Zufriedenheit beeinflusst. Veranschaulichte Beispiele – von Elektrofahrzeugen bis hin zu Finanzberatung – zeigen, warum das Verständnis der Kurve des abnehmenden Werts entscheidend für intelligentes Produktdesign und wirkungsvolles Kundenengagement ist.

  32. 14

    Das Prinzip der Verlustaversion und die Psychologie von Gewinnen und Verlusten

    Erkunden Sie das kraftvolle psychologische Konzept der Verlustaversion – die Tatsache, dass die Angst vor Verlust schwerer wiegt als die Freude über einen Gewinn – und wie diese Verzerrung Entscheidungsprozesse in verschiedensten Bereichen beeinflusst, vom Glücksspiel bis zum Einkaufsverhalten. Diese Episode beleuchtet die Asymmetrie zwischen Gewinnen und Verlusten, die bekannten Framing-Experimente, den Besitzeffekt sowie die Tendenz, vertraute Optionen risikoreichen Alternativen vorzuziehen, selbst wenn dies zu schlechteren Ergebnissen führt. Praxisnahe Beispiele aus Preisstrategien und globalen Produkteinführungen veranschaulichen, wie tiefgreifend die Verlustaversion das Verhalten prägt. Entdecken Sie, wie Konsistenzstreben, Risikovermeidung und defensive Entscheidungsfindung auf diese kognitive Verzerrung zurückzuführen sind.

  33. 13

    Das Prinzip der Referenzpunktabhängigkeit: Wie Referenzpunkte subjektiven Wert prägen

    Erfahren Sie, wie Menschen Nutzen und Kosten durch die Linse von Referenzpunkten bewerten, anstatt sie auf absoluten Fakten zu basieren. Diese Episode untersucht die Referenzpunktabhängigkeit und zeigt, wie frühere Erfahrungen, Erwartungen oder sogar zufällige Hinweise den wahrgenommenen Wert beeinflussen. Von Produkterlebnissen bis hin zu finanziellen Entscheidungen interpretieren Menschen Ergebnisse als Gewinne oder Verluste in Abhängigkeit von ihren Referenzpunkten. Entdecken Sie, wie der Ankereffekt zu verzerrten Urteilen führt, die auf anfänglichen Informationen beruhen, selbst wenn diese irrelevant sind. Anhand eindrucksvoller Beispiele – wie olympischen Medaillen, Preisentscheidungen und schnellen Berechnungen – wird aufgezeigt, wie unser Geist den Kontext nutzt, um Wert zu formen, und wie subtile Veränderungen im Framing Entscheidungen und Zufriedenheit lenken können.

  34. 12

    Kundenwert verstehen: Von Produkteigenschaften zu Kundennutzen

    Erkunden Sie, wie Kundenwert entsteht, indem die Eigenschaften eines Angebots mit den individuellen Bedürfnissen und Wahrnehmungen der Kunden in Einklang gebracht werden. Diese Episode erklärt, dass Wert nicht im Produkt selbst verankert ist, sondern durch die subjektive Bewertung des Kunden entsteht, wie gut das Produkt seine Bedürfnisse erfüllt. Lernen Sie den Unterschied zwischen Produkteigenschaften und wahrgenommenem Nutzen kennen und verstehen Sie, warum diese Unterscheidung entscheidend für die Gestaltung erfolgreicher Kundenerlebnisse ist. Die Episode führt die Wertfunktion ein und hebt dabei die Abhängigkeit vom Referenzpunkt, die Verlustaversion sowie den abnehmenden Grenzwert hervor. Sie zeigt außerdem, wie Kunden Gewinne und Verluste interpretieren. Durch die Fokussierung auf kundenzentrierte Ergebnisse können Unternehmen den wahrgenommenen Wert steigern und wirksamere Angebote entwickeln.

  35. 11

    Die Involvement-Lücke: Wie Einfachheit Kundenaufmerksamkeit gewinnt

    Lernen Sie, wie die Diskrepanz zwischen der Denkweise von Führungskräften und Kunden überwunden werden kann, indem Angebote für Entscheidungen mit geringem Involvement gestaltet werden, die vom schnellen Denksystem gesteuert sind. Diese Episode untersucht die Involvement-Lücke, bei der Führungskräfte das Engagement der Kunden überschätzen und dadurch zu komplexe Produkte und Botschaften entwickeln. Sie zeigt den Unterschied zwischen einem maximierenden und einem zufriedenstellenden Ansatz und erklärt, warum die meisten Kunden einfache, ausreichend gute Lösungen bevorzugen. Übermäßige Funktionalität und komplizierte Werbung können bei wenig aufmerksamen Zielgruppen kontraproduktiv wirken. Um heutige kognitive Sparsamkeit zu berücksichtigen, müssen Vermarkter Angebote vereinfachen und Geschichten entwickeln, die echtes Interesse wecken.

  36. 10

    Die Macht der Assoziationen: Unsichtbare Kräfte, die unsere Überzeugungen formen

    Erforschen Sie, wie mentale Assoziationen Überzeugungen formen, Verhalten beeinflussen und starke Markenbindungen schaffen. Diese Episode stellt zwei Hauptwege zur Bildung von Assoziationen vor – zentrale, logisch begründete Argumente und periphere, unbewusste Signale – und zeigt, wie beide in der Überzeugungsarbeit wirken. Lernen Sie, wie Bilder, Farben und subtile Botschaften wie Produktplatzierungen und Empfehlungen Widerstände umgehen und nachhaltige Eindrücke erzeugen. Zudem wird erklärt, wie Assoziationen im Gedächtnis verankert werden, indem Angebote mit häufigen Bedürfnissen, vertrauten Verhaltensweisen oder bekannten Kategorien verknüpft werden. Anhand von Beispielen bekannter Marken wird gezeigt, wie sie sich im Gedächtnis verankern und Entscheidungen beeinflussen.

  37. 9

    Fokus, Primacy-Effekt und Verarbeitungsflüssigkeit: Wie Aufmerksamkeit Entscheidungen formt

    Entdecken Sie, wie Fokus, der Vorrang erster Informationen und die Leichtigkeit der Verarbeitung Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Entscheidungsfindung beeinflussen. Diese Episode erklärt, warum das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wichtiger erscheint, wie die Reihenfolge der Informationsdarstellung Bewertungen prägt und wie einfache Verarbeitung Sympathie und Vertrauen steigert. Von der Konfiguration eines Autos bis zur Beurteilung einer Marke wird gezeigt, warum zuerst wahrgenommene oder leicht verarbeitbare Informationen mehr Gewicht erhalten. Erfahren Sie, wie Vermarkter Wiederholung, Reime und visuelle Einfachheit nutzen, um Glaubwürdigkeit und Erinnerungswert zu erhöhen.

  38. 8

    Die Psychologie der Aufmerksamkeit: Was unsere Konzentration fesselt und hält

    Decken Sie die Wissenschaft hinter der Funktionsweise von Aufmerksamkeit auf und erfahren Sie, was in einer Welt der Informationsüberflutung wirklich die Aufmerksamkeit der Kunden gewinnt. Diese Episode erklärt, wie das schnelle Denksystem den Großteil der visuellen Reize filtert und nur solche Reize das Bewusstsein erreichen, die als aufmerksamkeitswürdig gelten. Lernen Sie, wie visuelle Merkmale wie Farbe, Größe, Bewegung und Auffälligkeit – sowie Bedeutungen, die mit funktionalen, emotionalen oder identitätsbezogenen Bedürfnissen verknüpft sind – bestimmen, was hervorsticht. Erfahren Sie, wie Gedächtnis und mentale Abkürzungen wie die Verfügbarkeitsheuristik und affektive Einschätzung Einfluss darauf nehmen, woran wir uns erinnern und wie wir Entscheidungen treffen. Von Regalplatzierung über Verpackung bis hin zu Medienreizen wird gezeigt, wie Vermarkter diese Erkenntnisse nutzen können, um Aufmerksamkeit zu gewinnen und Verhalten zu beeinflussen.

  39. 7

    Schnelles und langsames Denken: Intuition und Vernunft

    Erkunden Sie, wie das menschliche Gehirn Entscheidungen über zwei Denksysteme verarbeitet – ein schnelles, intuitives System und ein langsames, analytisches System. Diese Episode zeigt, wie jedes System Urteilsprozesse beeinflusst, von schnellen Heuristiken bis zu bewusster Analyse, und wie das Gehirn Geschwindigkeit und Genauigkeit im Alltag ausbalanciert. Lernen Sie, warum das schnelle System oft unbewusst das Verhalten steuert und wie selbst informierte Entscheidungen durch automatische Reaktionen geprägt sind. Anhand anschaulicher Beispiele wie optischer Täuschungen, Werbung und Geschmackstests wird verdeutlicht, wie Vermarkter und Einzelpersonen Entscheidungsprozesse besser verstehen und beeinflussen können, wenn sie das Zusammenspiel von Intuition und Vernunft erkennen.

  40. 6

    Identitätsauslöser: Wie das Selbstbild das Kundenverhalten steuert

    Entdecken Sie, wie identitätsbezogene Auslöser Kundenentscheidungen beeinflussen, indem sie Status und Selbstdarstellung ansprechen. Diese Episode zeigt, wie Marken identitätsgetriebenes Marketing einsetzen, um tiefere Bedürfnisse nach Anerkennung, Zugehörigkeit und Authentizität zu bedienen. Statusauslöser richten sich an das Streben nach Prestige und gesellschaftlicher Stellung, wie es im Luxusmarketing sichtbar wird und in historischen Strategien wie der Kartoffelkampagne von Friedrich dem Großen. Persönlichkeitsauslöser hingegen betonen Individualität und Werte, wie sie bei der Neupositionierung von Betty Crocker und Nescafé zur Anpassung an das Selbstbild der Konsumenten zu sehen ist. Lernen Sie, wie Identitätsbedürfnisse Präferenzen formen und warum wirksames Marketing sich an kulturelle Veränderungen anpassen muss, um moderne Zielgruppen zu erreichen.

  41. 5

    Emotionale Auslöser: Mit Emotionen Handlungen auslösen

    Erfahren Sie, wie emotionale Auslöser Kundenentscheidungen prägen, indem sie kraftvolle Gefühle aktivieren, die Verhalten beeinflussen. Diese Episode untersucht, wie Auslöser positiver Emotionen – wie sinnlicher Genuss, Liebe, Nostalgie und seelische Ruhe – starke Markenbindungen schaffen, während Auslöser negativer Emotionen – wie Angst und Sorgen – unerfüllte Bedürfnisse hervorheben und Handlungsdruck erzeugen. Von der romantischen Symbolik von De Beers bis zur angstbasierten Kampagne von Listerine gegen Mundgeruch wird gezeigt, wie Marken emotionale Appelle nutzen, um Kunden von passiver Wahrnehmung zu aktivem Engagement zu bewegen. Durch das Verständnis beider Seiten emotionaler Motivation können Vermarkter tiefere Verbindungen aufbauen und bedeutungsvolle Reaktionen hervorrufen.

  42. 4

    Utilitaristische Auslöser: Handeln durch funktionale und preisbezogene Signale fördern

    Erkunden Sie, wie utilitaristische Auslöser das Kundenverhalten aktivieren, indem sie funktionale Vorteile und Möglichkeiten zur Kosteneinsparung hervorheben. Diese Episode vertieft sich in die zwei Hauptarten utilitaristischer Auslöser – funktionale und monetäre – und veranschaulicht, wie Marken wie Ginsu, TiVo und Dollar Shave Club erfolgreich schlummernde Kundenbedürfnisse aktiviert haben. Funktionale Auslöser machen Leistungslücken sichtbar, während monetäre Auslöser den Fokus auf Einsparungen lenken und so zum Handeln motivieren. Die Diskussion zeigt, wie die Ausrichtung der Produktkommunikation auf unerfüllte praktische Bedürfnisse oder finanzielle Sorgen den Wert greifbarer macht, Kunden zu Kaufentscheidungen bewegt und Wettbewerbsvorteile in überfüllten Märkten schafft.

  43. 3

    Wie Auslöser Kunden zum Handeln bringen: Schlummernde Bedürfnisse sichtbar machen

    Entdecken Sie, wie passive Kunden durch die Gestaltung von Auslösern zu aktiven Käufern werden, die verborgene Bedürfnisse wecken und sofortiges Handeln auslösen. Diese Episode erläutert die Psychologie von Handlungsauslösern – inneren und äußeren – und erklärt, wie sie unerfüllte Bedürfnisse aufdecken, Wert vermitteln und Verhalten lenken. Von physiologischen und psychologischen Impulsen bis hin zu situativen Hinweisen und Marketingkampagnen spielen Auslöser eine entscheidende Rolle dabei, Gleichgültigkeit in Kaufabsicht zu verwandeln. Lernen Sie, wie Sie utilitaristische, emotionale und identitätsbezogene Auslöser strategisch auswählen und gestalten, die nicht nur Aufmerksamkeit erzeugen, sondern auch mit den tieferliegenden Motivationen der Kunden übereinstimmen, um Engagement zu fördern und die Akzeptanz zu erhöhen.

  44. 2

    Kundenmotivation entschlüsseln: Bedeutungsvolle Auslöser gestalten

    Lernen Sie, wie Sie bedeutungsvolle Auslöser für Kunden gestalten, indem Sie die Psychologie der Bedürfnisse und deren Einfluss auf das Verhalten verstehen. Diese Episode zeigt, wie unerfüllte Bedürfnisse – utilitaristischer, emotionaler und identitätsbezogener Art – Konsumentscheidungen prägen, und erklärt, wie Vermarkter dieses Wissen nutzen können, um Nachfrage zu aktivieren. Sie führt die Hierarchie und Dynamik der Bedürfnisse ein und zeigt, wie unterschiedliche Bedürfniszustände – Freude, Gleichgültigkeit, Unbehagen und Problemzustand – die Bereitschaft der Kunden zu handeln beeinflussen. Durch das Erkennen, wann und wie Bedürfnisse aktiv werden, können Vermarkter präzise Auslöser entwickeln, die schlummernde Wünsche in dringenden Handlungswillen verwandeln und die Produktakzeptanz steigern, indem sie reale Probleme ansprechen, die Kunden lösen möchten.

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    Das Kundenerlebnis Managen: Von Intuition zur Wissenschaft

    Erschließen Sie die Geheimnisse des Managements der Kundenerfahrung, indem Sie Intuition mit Verhaltenswissenschaft verbinden, um Loyalität aufzubauen und das Engagement zu steigern. Diese Episode untersucht, wie Unternehmen den Übergang von der ausschließlichen Abstützung auf das Bauchgefühl von Führungskräften hin zu einem wissenschaftlichen und strategischen Ansatz für die Gestaltung der Kundenerfahrung vollziehen können. Sie stellt ein ganzheitliches Rahmenmodell vor – das Customer Experience Canvas –, das die sieben Phasen der Kundenreise abbildet: Aktivierung des Bedarfs, Suche, Bewertung, Auswahl, Kauf, Konsum und Wiederkauf. Durch die Anwendung verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse in jeder Phase können Führungskräfte die psychologischen Treiber hinter Kundenentscheidungen verstehen, wirkungsvolle Kommunikationsstrategien entwickeln und durch Strategien zur Förderung der Loyalität wiederholte Käufe anregen.

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Entdecken Sie, wie Sie unvergessliche Kundenerlebnisse gestalten können – mit diesem aufschlussreichen Kurs, der auf The Customer Science Handbook von Alexander Chernev basiert, Professor für Marketing an der Kellogg School of Management der Northwestern University.Dieser Kurs zeigt die bewährte Wissenschaft hinter außergewöhnlichen Customer Journeys und vereint jahrzehntelange Forschung aus der Psychologie, der Verhaltensökonomie und dem Marketing. Sie lernen, wie Sie das Management von Kundenerfahrungen von reiner Intuition und Vermutungen in eine datenbasierte, strukturierte und messbare Strategie überführen, die echte geschäftliche Ergebnisse liefert.Anhand praxisnaher Frameworks und realer Anwendungsbeispiele lernen Sie, transformative Erlebnisse zu gestalten, die das Kundenverhalten beeinflussen, das Engagement stärken und langfristige Loyalität fördern. Der Kurs führt Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Lebenszyklus der Kundenerfahrung – von der Identifikation latenter

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Entdecken Sie, wie Sie unvergessliche Kundenerlebnisse gestalten können – mit diesem aufschlussreichen Kurs, der auf The Customer Science Handbook von Alexander Chernev basiert, Professor für Marketing an der Kellogg School of Management der Northwestern University.Dieser Kurs zeigt die bewährte...

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