Martini 43

PODCAST · society

Martini 43

Was sagt die Taxifahrerin, was erlebt sie mit ihren Fahrgästen? Wie geht's dem Schrotthändler? Und wie ist eigentlich der Bürgermeister so als Mensch? Diesen und anderen Fragen geht WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs im Gespräch mit Bremerinnen und Bremern in "Martini 43" nach, dem Podcast mit und über Menschen der Hansestadt.Alle WESER-KURIER-Podcasts finden Sie aufwww.weser-kurier.de/podcast

  1. 30

    Denkmalpflege in Bremen: Tradition bewahren oder innovativ gestalten?

    In dieser Folge von „Martini 43“ begrüßt Chefreporter Jürgen Hinrichs Christine Onnen, die neue Bremer Landesdenkmalpflegerin. Sie erzählt von ihrer Rückkehr nach Bremen, ihrer Leidenschaft für Denkmäler und ihrer Vision für die Denkmalpflege. Themen sind Sanierung der Silberwarenfabrik Koch und Bergfeld, die Umgestaltung der „Umgedrehten Kommode“ und die Herausforderungen bei der Weiterentwicklung von Denkmälern wie der Kunsthalle oder dem Focke-Museum. Dabei geht es allerdings nicht allein um die schiere Substanz. Denn Denkmalpflege findet in einem schwierigen Spannungsfeld statt: Onnen spricht über die Balance zwischen Tradition und Innovation, die Bedeutung der Wallanlagen und die Frage, wie sich Neubauten in die historische Altstadt einfügen können. Hören Sie rein und erfahren Sie, wie Denkmalpflege die Bremen prägt und weiterentwickelt!

  2. 29

    Wie schmeckt eigentlich eine Grünkohl-Praline, Herr Hahn?

    In Episode 28 von "Martini 43" geht es um den Grünkohl. WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs unterhält sich dazu mit einem ausgewiesenen Experten, dem Oldenburger Grünkohlforscher Christoph Hahn. Er sitzt an der Uni und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Gemüse – durchaus leidenschaftlich, vor allem aber wissenschaftlich. Für "Martini 43" geht es einmal quer durch Grünkohlgarten: Die weit über 100 Sorten, die es gibt, kennt Christoph Hahn praktisch aus dem Effeff – von süßlich-mild über nussig bis hin zu herb-senfig. Und eine Art kennt er besonders genau, seine eigene nämlich. Hahn hat eine Eigenkreation gezüchtet und erzählt. Und noch mehr Fragen rund um den Kohl werden beantwortet: Wie viel Vitamin C hat er? Warum sollte man ihn nicht zu lange kochen? Und die Gretchenfrage beim Grünkohl: Muss wirklich erst ein Frost über das Gemüse gehen, bevor die Ernte starten sollte? Warten Sie bitte nicht den nächsten Frost ab, sondern ernten Sie die neue "Martini-43"-Folge direkt jetzt!

  3. 28

    Was macht die Seele eines Hotels aus, Herr Griesenbeck?

    Markus Griesenbeck ist Chef der Bremer Atlantic-Hotelgruppe, zu der mehr als 20 Häuser in Deutschland und Österreich gehören. Er hat das Geschäft von der Pike auf gelernt und steht seit 1999 an der Spitze der Gruppe, die nicht nur ihren Sitz in Bremen hat, sondern dort auch über sechs Standorte verfügt. Besonders in einem der Häuser kehren Staatsgäste ein oder auch die Profis des FC Bayern München, wenn es auswärts gegen Werder geht. Und genau hier trifft WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs den 59-Jährigen zum Gespräch. Es geht um das Grand Hotel, das am Bredenplatz liegt - also genau im Scharnier zwischen historischer Altstadt und Schlachte. Auf die Wichtigkeit dieses Ortes für das Vier-Sterne-Haus angesprochen zitiert Griesenbeck den Hotel-Magnaten Conrad Hilton: „Lage, Lage, Lage.“ Nach wie vor sei sie einer der großen Trümpfe in der Hotellerie. Aber nicht der Einzige. Chefreporter Hinrichs will nun wissen: Worauf kommt es den Gästen an? Wer bekommt zusätzlich zum Vier-Sterne-Angebot auch mal ein Upgrade? Welche Rolle spielt die hauseigene Gastronomie? Oder kurzum: Was macht die Seele eines Hotels aus? Hören Sie die Antworten und steigen Sie gediegen ab – mit Folge 26 von „Martini 43“.

  4. 27

    Was macht einen Orientteppich so besonders, Herr Abnussi?

    Dieser Mann lebt den Verkauf von Teppichen: Schon in jungen Jahren stand Mohammed Abnussi nach dem Schulunterricht im väterlichen Geschäft in Bremen und brachte edle Auslegware an den Mann oder die Frau. "Als Zwölfjähriger war ich der Topverkäufer und habe Provision bekommen", sagt Abnussi, als Chefreporter Jürgen Hinrichs ihn in seinem Geschäft an der Contrescarpe besucht. "Mein Bruder ging zum Fußball, ich ging ins Geschäft." Abnussi, 67 Jahre alt, steckt voller solcher Geschichten: Der im Iran geborene Bremer knüpft sie in der neuen Folge von "Martini 43" sorgsam aneinander, wie die Fäden eines Teppichs. Da ist die Sache mit dem Einbruch in seinen Laden, als ihm Diebe mehr als 100 sehr wertvolle Teppiche stahlen. Abnussi erzählt außerdem, welchen Aufstieg der Teppichverkauf im Bremen der 60er und 70er Jahre erlebte und er verrät, warum ein Teppich in seinem Kulturkreis wichtiger ist als ein Möbelstück. Was nicht fehlen darf: Was macht einen von Hand gefertigten Orientteppich überhaupt so besonders? Nehmen auch Sie Platz auf einem der Teppiche von Mohammed Abnussi und verknüpfen Sie sich mit "Martini 43"!

  5. 26

    Wie bekämpft man den islamistischen Terror, Herr Neumann?

    In Folge 25 von "Martini 43" ist Peter Neumann zu Gast. Der Terrorismus-Experte lehrt am Londoner King's College und beobachtet insbesondere die jüngsten islamistischen Bestrebungen genau. Spätestens seit der Messerattacke von Solingen mit drei Todesopfern ist islamistischer Terror wieder ein Thema in Deutschland. Im Gespräch mit WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs wirft der Fachmann zunächst auch einen Blick auf Bremen – das für eine Weile als Salafisten-Hochburg galt. Neumann sagt, die Lage habe sich beruhigt, aber verschwunden seien die Islamisten nicht, weder in Bremen noch anderswo. Denn die verstärkte Überwachung durch den Staat habe dazu geführt, dass sich die Aktivitäten der Szene ins Internet verlagerten, wo sich neue Cluster des Terrors bilden können, besonders in den sozialen Medien. Neumann spricht daher von "Tiktok-Terroristen" und warnt vor sich selbst verstärkenden Effekten: Wer im Internet etwa in eine Islamisten-Blase gerät, dem schlägt der Algorithmus mit hoher Wahrscheinlichkeit immer mehr dieser Inhalte vor – digitaler Nährboden für Extremismus, auch anderer Richtungen. Wie geht man nun damit um? Wie sollte die Politik auf die Entwicklungen reagieren? Die Antworten gibt Experte Neumann bei "Martini 43".

  6. 25

    Was gibt es Neues auf dem Freimarkt, Herr Robrahn?

    Am Freitag beginnt der Freimarkt. Elf Jahre noch, und er feiert sein tausendjähriges Jubiläum. Eine Traditionsveranstaltung, das kann man mit Fug und Recht behaupten. Einer, der seit 20 Jahren und länger dazugehört, ist Rudi Robrahn. Er ist Vorsitzender des Schaustellerverbands und mit seiner Familie selbst auch mit Verkaufsständen auf dem Jahrmarkt vertreten. WESER-KURIER Chefreporter Jürgen Hinrichs hat sich für die 25. Folge von "Martini 43" mit Robrahn für einen Rundgang durch die Gassen zwischen den Buden, Zelten und Karussells auf der Bürgerweide getroffen. Mitten in der heißen Aufbauphase. Was ist zu sehen, was gibt es Neues? Wie schmeckt das Freimarktsbier, das zum ersten Mal ausgeschenkt wird? Und was hält Robrahn eigentlich von den Plänen der Stadt, die Standgebühren im kommenden Jahr kräftig anzuheben? Einsteigen und mitfahren bei Martini 43!

  7. 24

    Shoppen Sie selbst eigentlich auch gerne, Frau Mehrtens?

    Wer Weserpark sagt, muss auch Monika Mehrtens sagen. Knapp 20 Jahre hat sie als Center-Managerin die Geschicke des Bremer Einkaufszentrums geleitet und ihm den Stempel aufgedrückt - ungewöhnlich lange für eine Branche, in der solche Top-Positionen durchaus alle Nase lang neu besetzt werden. Nun verabschiedet sich die Center-Managerin mit 67 Jahren in den Ruhestand. Die "Mall" ohne Mehrtens – geht das? WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs fragt sich genau das und unterhält sich kurz vor ihrem Abschied mit ihr. Was unterscheidet den Weserpark von anderen Centern dieser Art? Warum gibt es dort so gut wie keinen Leerstand? Wie hatte es eigentlich angefangen mit Monika Mehrtens und den Einkaufszentren? Die spannende Karriere der Frau war nicht hundertprozentig geradlinig. Es gab so manchen Umweg, zum Beispiel über den Bundestag in Berlin. Eine der Fragen, ganz zuletzt: Geht Monika Mehrtens selbst auch gerne shoppen? Kaufen Sie bei "Martini 43" die Antworten ein!

  8. 23

    Was darf, was muss ein Döner in Bremen kosten, Herr Gülec?

    Der Döner wird immer teurer. In nicht wenigen deutschen Städten werden mittlerweile fast zweistellige Preise für die fleisch- und krautgefüllten Teigtaschen aufgerufen – auch in Bremen. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder brachte bereits eine Dönerpreisbremse ins Spiel, für Bremen forderte die Linke eine Behörde, die über die Lebensmittelpreise wachen soll. Was darf, was muss ein Döner nun kosten? WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs ist schon aus kulinarischen Gründen an der Antwort auf diese Frage interessiert und trifft sich in Folge 22 von "Martini 43" mit Sezer Gülec, der in der Bremer Innenstadt den Dönerladen Kismet führt. Er steht am Drehspieß, seit er ein Teenager war. Gülecs Großvater holt mit 84 Jahren noch immer jeden Morgen in aller Frühe die Zutaten vom Großmarkt und verwahrt nach wie vor das Geheimrezept für die verschiedenen Soßen – die Familie von Sezer Gülec ist seit Jahrzehnten im Geschäft. So geht es im Gespräch nicht nur um die ökonomische Dimension des Döners. Reporter Hinrichs will das ganze Bild: Zu welcher Uhrzeit beginnt der Dönertag? Was essen die Leute in Gülecs Laden besonders gern? Wo kommt das Fleisch für die Teller und Taschen her? Wer es erfahren will, spiele Folge 22 von "Martini 43" ab. Frisch vom Grill und extra-scharf!

  9. 22

    Wie wird ein Pistazieneis richtig gut, Herr Cercena?

    Der Spätsommer bringt in diesem Jahr Temperaturen von bis zu 30 Grad nach Bremen – und Chefreporter Jürgen Hinrichs steht der Sinn nach einer Waffel Eis. Für Folge 21 von "Martini 43" geht es daher nach Findorff, wo Roberto Cercena seine Eisdiele betreibt. Die Cercenas machen in der fünften Generation Eis und leben ihre Familientradition. Roberto Cercena hat immer noch den Eisportionierer, den einst sein Vater schwang. Vor 150 Jahren stieg die Familie ins Geschäft mit dem süßen Schmelz ein. Und so hofft Reporter Hinrichs – Lieblingsssorte Spaghettieis – hier fundierte Antworten auf seine Fragen zu finden: Wie läuft die Eisdielensaison in dem insgesamt ja durchwachsenen Sommer? Ist es für die Verkäufe besser, je heißer es draußen wird? Und: Was ist das Geheimnis von gutem Eis? Gönnen Sie sich doch eine Kugel "Martini 43" und spielen Sie Folge 21 des Podcasts ab!

  10. 21

    "Martini 43" besucht den Knast in Bremen-Oslebshausen - und schon schrillen die Alarmglocken

    "Martini 43" meldet sich in Folge 20 aus dem Knast: Chefreporter Jürgen Hinrichs besucht die JVA in Bremen-Oslebshausen, um sich anzusehen, wie die Zellen der Gefangenen kontrolliert werden. Die Durchsuchungen sind ein wesentliches Sicherheitsmerkmal im Gefängnis. Der eine oder andere Insasse versteckt nicht nur harmlose Dinge, sondern auch Drogen, Handys und dergleichen mehr. Wie so etwas durch die dicken Oslebshausener Anstaltsmauern nach drinnen gelangt. Wie sich die Gefangenen in ihren Zellen einrichten. Und wie wichtig der Resozialisierungsgedanke ist. „Martini 43“ hat die Antworten. Doch bevor es dazu kommt, schrillt erst einmal der Alarm, und das Adrenalin bei den Vollzugsbeamten geht hoch. Hat sich ein Gefangener aus dem Staub gemacht? Ist gar Schlimmeres passiert? Chefreporter Hinrichs weiß es - zunächst - nicht. Denn wie die Gefangenen wird auch er aus Sicherheitsgründen sofort eingeschlossen. Kommt er wieder raus? Hören Sie rein!

  11. 20

    Was ist Ihr touristischer Tipp für Bremer in Bremen, Michael Spring?

    Bremen ist ein Touristenmagnet: Mehr als 2,5 Millionen Übernachtungen hat die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) im vergangenen Jahr gezählt. Rathaus, Dom und Stadtmusikanten sahen damit so viele Besucher wie noch nie. Ein Baustein der touristischen Vermarktung ist die Bremen Information. Sie rührt im Konzert der WFB die Werbetrommel – und ist dafür auch auf Achse. Mit dem Bremen-Mobil geht sie auf Touristenfang. Mal in Berlin, mal ganz in der Nähe. WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs hat das goldfarbene Gefährt am Kutterhafen in Dorum an der Wurster Nordseeküste besucht und sich neben den neuen Bremen-Information-Chef Michael Spring in den Klappstuhl gesetzt. Spring stand ihm Rede und Antwort. Wie läuft die Werbung auf Achse? Wie neugierig sind die Menschen auf Bremen? Und: Was ist eigentlich sein Tipp in Bremen für die Bremer? Nehmen auch Sie Platz am Bremen-Mobil und machen kurz Urlaub mit Folge 19 von "Martini 43".

  12. 19

    Besuch bei der DLRG: Werden Badegäste leichtsinniger, Herr Postulka?

    In den vergangenen Wochen hat es in Bremen drei schwere Badeunfälle gegeben. Die Gründe sind vielfältig: Fahrlässigkeit, Leichtsinn, Überschätzung, Unkenntnis, mangelndes Schwimmvermögen. Chefreporter Jürgen Hinrichs hat für seinen Podcast „Martini 43“, benannt nach der Postadresse des WESER-KURIER, einen Nachmittag am Sportparksee Grambke verbracht. Dort gibt es eine große Wachstation der DLRG. Die Wasserretter mussten an dem See vor gut einer Woche einen schwierigen Einsatz bewältigen: drei Kinder, die regungslos im Wasser trieben. Sie haben überlebt, auch dank des beherzten Eingreifens von Jugendlichen. Mit DLRG-Sprecher Philipp Postulka, der seine ersten Jahre im Ehrenamt am Sportparksee verbracht hat, spricht Hinrichs unter anderem über den Vorfall mit den Kindern. Über den Trend, dass nicht mehr wie selbstverständlich in jungen Jahren das Schwimmen gelernt wird. Über Eltern, die an See oder Fluss nicht gut genug auf ihren Nachwuchs aufpassen. Und über die Regeln. die man im Kopf haben sollte, wenn man einen Ausflug zum Badesee plant. Kommen Sie mit auf den Ausguck der DLRG-Wache in Grambke und hören sie sich fit für den nächsten Badetrip!

  13. 18

    Was ist Ihre Vision für die Bremer Innenstadt, Frau Ünsal?

    Wohin geht die Reise für die Bremer Innenstadt? Eine Frage, die sich WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs immer wieder stellt. Nicht allein aus beruflichen Gründen. Nein, ein kleiner Spaziergang reicht ja schon, um die nicht wenigen Baustellen und Zankäpfel in der City in Augenschein zu nehmen. Wer über den Domshof geht, wird sich an den ewigen Streit um dessen Neugestaltung erinnern, der nach erneutem politischem Hickhack erst kürzlich beendet worden ist. Vorerst. Auf dem Marktplatz fällt einem der Eingang zur Böttcherstraße ins Auge beziehungsweise er selbst tut es nicht, da sich dort zum Ärger einiger zurzeit ein Baugerüst befindet. Und am Brill darf man das (noch) leer stehende Gebäude der Sparkasse bestaunen... Wie es auf diesen und weiteren Schauplätzen der Stadtentwicklung weitergeht, ist Thema in Folge 17 von "Martini 43". Reporter Jürgen Hinrichs hat dazu Bremens Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung Özlem Ünsal zum Meinungsaustausch eingeladen. In ihrem Aufgabenbereich liegen all die Probleme rund um Rathaus und Roland, Domsheide und Domshof, Brill und Bischofsnadel. Welche Vision hat die SPD-Politikerin für die City? Kommen Sie mit auf den Rundgang und hören in die mögliche Zukunft der Innenstadt rein!

  14. 17

    Wie schmecken Erdbeeren am besten, Herr Nüstedt?

    Die Erdbeersaison ist angelaufen und "Martini 43" fährt für die 16. Episode des Podcasts raus zur Ernte. In Bassum vor den Toren Bremens liegt einer der großen Erdbeerhöfe der Region, Landwirt Walter Nüstedt baut dort auf 14 Hektar die beliebte Frucht an. Der Hof ist ein Familienbetrieb, Erdbeer-Erfahrung haben die Nüstedts seit mehr als 70 Jahren. WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs besucht Walter Nüstedt auf dem Feld bei der Ernte und macht direkt die Probe aufs Exempel. "Direkt vom Feld schmecken sie am besten", sagt Walter Nüstedt. Schon ab dem Moment, in dem die Früchte gepflückt werden, verlieren sie nach und nach ihr Aroma, müssen also schleunigst in den Handel. Die Erdbeere, das "Just-in-time"-Erzeugnis. Aber Eile kann der Erdbeere auch schaden. Bei der Ernte selbst gilt absolute Sorgfalt: "Pflücken, nicht reißen. Legen, nicht schmeißen", reimt Walter Nüstedt die oberste Regel für das Ernten der Früchte, zu denen Reporter Hinrichs noch eine ganze Reihe weiterer Fragen hat. Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Anbau aus? Welche Aufregung verspürt der Erdbeerbauer vor der Ernte – ging die Saat auf? Und: Was schmeckt denn besser? Die günstigen Erdbeeren aus Spanien oder doch die aus dem Bremer Umland? Wer die Antworten hören will, pflücke jetzt Folge 16 von "Martini 43" – ganz frisch vom Erdbeerfeld!

  15. 16

    Wie ist es, ein Pilot von "Christoph 6" zu sein, Herr Fahning?

    Marc Fahning ist ein gefragter Mann und ein Treffen mit ihm nicht ganz leicht einzufädeln – jedenfalls dann, wenn man ihn während seiner Arbeitszeit besuchen und porträtieren möchte. Der 50-Jährige ist einer der Piloten des ADAC-Rettungshubschraubers "Christoph 6", der am Bremer Klinikum links der Weser stationiert ist. Da liegt es in der Natur der Sache, dass Fahning einem durchaus mal davonfliegt. WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs hatte es trotzdem probiert und siehe da: Marc Fahning musste direkt nach der Begrüßung zum Helikopter eilen. Sein Melder hatte gepiept und kurz darauf rauschte "Christoph 6" mit Marc Fahning am Steuerknüppel Richtung Rettungseinsatz. Im dritten Versuch schließlich klappte es und Marc Fahning stand dem Zeitungsmann Rede und Antwort – an seinem freien Tag. Denn ansonsten ist der Mann praktisch andauernd in der Luft. Wie zum Beweis muss der diensthabende Pilot mitten in der Podcast-Aufzeichnung starten, Chefreporter Hinrichs gegen den Lärm der Turbinen fast schon anbrüllen. Am Hangar von "Christoph 6" geht es also beinahe zu wie im Taubenschlag. Marc Fahning und seine Kollegen haben Bereitschaftsschichten von bis zu 15 Stunden und müssen dabei durchaus mehrmals am Tag abheben. Der Einsatzort kann praktisch überall im Nordwesten liegen und ist nicht selten kitzlig, wenn etwa auf einer Pferdeweide oder einer Autobahn gelandet werden muss. "Manchmal fahren noch die Autos unter dir durch", berichtet der Pilot von seinem Alltag. Und bleibt dabei ganz gelassen. Chefreporter Hinrichs fragt sich folglich: Wie muss man mental gestrickt sein, um als Rettungspilot zu arbeiten? Wie lebt Marc Fahning mit dem steten Wechsel aus Anspannung und Bereitschaft? Und gibt es Einsätze, die in Erinnerung bleiben? Schnallen Sie sich an, stellen Sie die Rückenlehne senkrecht und heben Sie ab zu Folge 15 von "Martini 43"!

  16. 15

    Da fliegt er! Oder: Wie wir versuchen, uns mit einem Rettungspiloten zu treffen

    WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs würde seine Hörerinnen und Hörer in Folge 15 gerne zu einem Gespräch mit einem Helden des Alltags begrüßen- doch Marc Fahning ist ein gefragter Mann. Als Pilot von Christoph 6, dem am Bremer Klinikum links der Weser stationierten Rettungshubschrauber, geht die Pflicht immer vor. So muss auch "Martini 43" eine kleine Warteschleife drehen und vom gewohnten Flugplan abweichen. Wir wollen die Episode mit Marc Fahning nachreichen, sobald der Rettungspilot wieder sicher gelandet ist.

  17. 14

    Wie heiraten die Bremerinnen und Bremer heutzutage, Sinja Berndt und Johanna Lampe?

    Nun ist er doch noch gekommen, der Frühling. Sahnige Luft, Vogelgezwitscher und in bemerkenswert steigender Frequenz: Hochzeitsglocken. Höchste Zeit also, dass WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs in "Martini 43" in die Branche hineinhört und mit zwei Hochzeitsplanerinnen plauscht. Der Zeitungsmann hatte seinerzeit ganz schlicht geheiratet. Standesamt, Papierkram, das obligatorische "Ja!" und dann ab zu einem netten Frühstück um die Ecke. Ist das unromantisch? Nein. Das war durchaus mal angesagt. Mittlerweile hat sich der Wind aber gedreht. Die Leute von heute machen, je nach Portemonnaie natürlich, wieder größeren Wirbel um den hoffentlich schönsten Tag in ihrem Leben. Für "Martini 43" verraten die beiden Hochzeitsplanerinnen Johanna Lampe und Sinja Berndt, was genau dabei alles dazugehört. Welche Locations steuern die Brautleute an? Wer hat bei der Planung das Sagen? Und, Hand aufs Herz, wie viel kostet das Ganze, wenn man es bei Sinja Berndt und Johanna Lampe in Auftrag gibt? Im Podcast gibt's die Antworten. Hören Sie hin und geben Sie "Martini 43" das Ja-Wort!

  18. 13

    Wann gibt es in Bremen neue Wohnungen, Herr Jaeger?

    Dieses Mal stößt WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs in eine besondere Lücke vor: die Baulücke. Wie steht es um den öffentlichen Bau von Wohnungen in Bremen? Antwort darauf könnte möglicherweise jemand geben, der 42.000 Stück davon "hat" beziehungsweise verwaltet - nämlich der Chef der Gewoba, Christian Jaeger. Im Hintergrundgespräch verrät er, auf welche Orte genau die Wohnungsgesellschaft schaut, wenn sie neue Projekte anpeilt. So viel sei verraten: Die typische Baulücke zwischen zwei Giebeln ist für die Planer eher weniger interessant - man denkt größer. Und auch weiter, nämlich in zeitlich-finanziellen Belangen. Ein Baulöwe wie die Gewoba muss sich schließlich zuverlässig mit Geld versorgen. In Zeiten steigender Kosten und Zinsen ist das eine vertrackte Sache. Warum aber die Zinswende für die Gewoba (erstmal) noch kein Problem ist, wie viele Wohnungen demnächst fertig werden könnten und was die Gewoba künftig vorhat, erfahren die Hörer dieses Fachgesprächs. Denn auch auf "Martini 43" kann man bauen.

  19. 12

    Warum ist Karfreitag für Sie wie Weihnachten, Frau Bodes?

    WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs steht der Sinn nach Fisch. Sein Arzt hat gesagt: Du musst mehr Vitamin D aufnehmen, dich gesund ernähren. Iss mehr Fisch! Kein Problem. In der Mittagspause ist der Fischhandel Bodes in der Bremer Bischofsnadel ein guter Anlaufpunkt. Auch wenn Fisch-Fan Hinrichs dafür eigentlich keine ärztliche Anweisung braucht. Petra Bodes hält im Laden Stellung. Das Fachgeschäft, das zugleich auch ein Imbiss ist, ist ein altes Bremer Familienunternehmen. Der Handel hat eine mehr als 160-jährige Geschichte - bietet neben omega-3-reicher Kost also auch reichlich Gesprächsstoff für die neue Episode von "Martini 43". Und so lässt sich der Reporter von der Fisch-Sommelière - Das gibt es und das ist sie wirklich! - nicht nur einen Mittagsimbiss servieren, sondern filetiert mit seiner Gesprächspartnerin auch die wichtigen Dinge. Petra Bodes kennt sich nicht nur mit Kassen-, sondern auch mit Fischbeständen aus. Wie kann man in Zeiten von Überfischung und ökologischen Katastrophen mit halbwegs gutem Gewissen feinen Fisch essen? Warum sollte man die Fischerei nicht dennoch gleich ganz lassen? Und warum ist Karfreitag für ihr Geschäft wie "kleine Weihnachten"? Petra Bodes hat die Antworten. Welche das sind? Butter bei die Fische gibt's nur mit "Martini 43"!

  20. 11

    Wie kriegt man in Bremen den idealen Komposthaufen hin, Herr Clemen?

    WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs spürt es genau: Der Frühling kommt. Zu seinem Verdruss merkt er das wie viele Bremer leider auch am beginnenden Heuschnupfen. Doch das hält den Reporter nicht davon ab, in Folge 11 von "Martini 43" auf Tuchfühlung mit der Jahreszeit zu gehen. Und wo tut man das am besten? Im Garten! Im Floratrium in Horn-Lehe treffen wir auf den Leiter des dortigen Beratungszentrums, Hartmut Clemen. Der Lehrgarten und der Mann sind bremenweit bekannte Institutionen. Und so geht es im Gespräch gleich ans Eingemachte - oder ans "Gold des Gärtners", wie Chefgärtner Clemen sagt. Er verrät, wie man den idealen Komposthaufen macht. Gartenfreund Hinrichs hat aber noch mehr in petto in der neuen Martini-Folge: Mit Hartmut Clemen spricht er über dessen Beobachtungen zum Klimawandel, begibt sich in eine "Sonnenfalle" (Spoiler: keine fleischfressende Pflanze, sondern im Gegenteil richtig gemütlich.) und: Er isst gemeinsam mit dem Gärtner Salat - direkt vom Feld. Heuschnupfen hin, Heuschnupfen her: "Martini 43" geht raus ins Grüne - gehen Sie mit!

  21. 10

    Mehr als 40 Jahre Klofrau bei Karstadt Bremen: Was bleibt, Frau Knösel?

    Egal wie viel oder wie wenig Geld jemand hat. Oder wie hoch oder gering sein Ansehen ist. Auf Toilette muss jeder mal - da sind wirklich alle gleich. Und wenn er oder sie das in den vergangenen 40 Jahren mal bei Karstadt Bremen "musste", war auch die jüngste Gesprächspartnerin von WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs nicht weit: Paula Knösel. Vier Jahrzehnte lang hat sie in dem Kaufhaus in der Bremer City die Toiletten sauber gehalten - und dabei einiges erlebt. Als sogenanntes Besatzungskind hatte es Knösel von Anfang an nicht leicht im Leben. Ihr Vater war ein schwarzer US-Soldat, "nicht vorzeigen" habe man sie sollen, wie sie über ihre frühe Kindheit berichtet. Was diese Erlebnisse für ihre Sicht auf den heutigen Rassismus bedeuten, kommt im Gespräch dann auch schnell zur Sprache. Das Geschäft mit dem Geschäft führt sie indes nicht mehr selbst – ihr Enkel Dennis Bode ist am Zug. Knösel, das hört man, ist aber eine pragmatisch veranlagte Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Die Entscheidung, die Toiletten bei Karstadt zu machen, kam seinerzeit auf entsprechende Weise zustande. Doch was erlebt man bei dieser Tätigkeit? Gibt es Tricks und Kniffe beim Kloputz? Und: Warum sollte man als Gast nicht knausrig sein und wirklich den Ein-Euro-Obolus entrichten? Auch Martini 43 muss manchmal aufs stille Örtchen - und bringt Antworten auf diese und weitere Fragen mit!

  22. 9

    Wie sieht die Zukunft der Bremer Messen aus, Herr Schneider?

    Hans Peter Schneider hat immer mehrere Fäden gleichzeitig in der Hand. Als Chef von M3B ist er zuständig für die Messen in Bremen, die Veranstaltungen in der ÖVB-Arena und die Märkte in der Stadt. Nicht wenig Arbeit, findet WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs. Also will er von Schneider wissen, wie es ist, all diese Themen gleichzeitig zu managen und was eigentlich gerade so los ist auf den einzelnen Schauplätzen. Wie viel "Messe" braucht Bremen? Warum ist der Wochenmarkt auf dem Domshof so wenig belebt, obwohl er mitten in der Bremer City liegt? Und warum gab es so ein Durcheinander, als die Parkgebühren auf der Bürgerweide angehoben worden waren und etliche Autofahrer sich über den Tisch gezogen fühlten? Messe-Mann Schneider geht geduldig auf jede Frage ein. Eine Vielzahl von gleichzeitig zu bearbeitenden Problemen ist dem gebürtigen Saarländer hörbar nicht fremd. Ein Beleg der etwas anderen Art dafür: Seine private Garage ist voller klassischer Fahrräder, lauter Sammlerstücke - und jedes braucht Zuwendung. Und ab und zu wird auch wieder ein Rad verkauft auf, und hier schließt sich der Kreis, einer Messe. Messen, Märkte, Martini 43. Folge 9 des Podcasts jetzt hören!

  23. 8

    Wie denkt die Chefin der Bremer Arbeitnehmerkammer über das Home-Office, Frau Heyduck?

    Die Bremer Arbeitnehmerkammer ist bundesweit nahezu einzigartig: Nur im Saarland gibt es eine vergleichbare Einrichtung. Sie vertritt im Land Bremen die Interessen von rund 400.000 Beschäftigten. Vom Minijobber bis zum - Sie lesen richtig - Werder-Bremen-Profi. Denn auch der ist abhängig beschäftigt und damit Pflichtmitglied, berichtet Kammer-Chefin Elke Heyduck in Folge 8 von Martini 43. Er könnte sich zwar eher weniger taktische Tipps holen, aber bei der Steuerklärung kann die Kammer zum Beispiel auch einem Werder-Spieler helfen, denn das ist eine der Dienstleistungen, die man dort in Anspruch nehmen kann. Chefreporter Jürgen Hinrichs hat Elke Heyduck in den Newsroom des WESER-KURIER eingeladen, um mit ihr über die Lage der Arbeitnehmer in der Stadt zu sprechen. Wie ist es um Macht und Mitsprache der Beschäftigten bestellt? Wie wirken sich die Umbrüche in Wirtschaft und Gesellschaft auf dem Arbeitsmarkt aus? Und wie denkt die Chefin der Arbeitnehmerkammer über das Home-Office? Ob im Home-Office oder nicht: Hören Sie gerne rein!

  24. 7

    Warum läuft man 5000 Kilometer durch Wüste, Gebirge und Dschungel, Herr Coban?

    Wenn der Bremer Savas Coban die Laufschuhe schnürt, geht es in aller Regel nicht eben nur um den Block. Der Mann ist Extremläufer und seine Trainingseinheiten liegen häufig bei deutlich mehr als 20 Kilometern. Und das ist noch ein Klacks. Jedenfalls im Vergleich zu dem Lauf, den Coban Ende 2022 unternahm. 5170 Kilometer ist der 31-Jährige durch Peru gelaufen, innerhalb von 87 Tagen. Das macht im Schnitt jeden Tag 60 Kilometer. Hitze in der Wüste, klirrende Kälte im Gebirge, Moskitos im Dschungel - nichts hielt Coban bei seinem Ultralauf auf. Wie bereitet man sich auf sowas vor? Welche Dinge erlebt man dabei? Und vor allem: Warum macht man sowas? Martini 43 geht in Folge 7 ans Limit. Gehen Sie mit!

  25. 6

    Wie lange halten die guten Vorsätze im Fitnessstudio, Herr Harms?

    Das neue Jahr hat begonnen, 2024 ist da! Vielerorts strömen die Menschen, gute Vorsätze im Sinn, in die Fitnessstudios, um endlich wieder sportlich aktiv zu sein, nachdem man es sich viel zu lange nur vorgenommen hatte - oder? WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs hat pünktlich zum Jahreswechsel einen Fitnessexperten im Podcast zu Gast, Lars Harms aus Stuhr. Er ist Trainer in einem Studio in der Bremer Überseestadt und macht etwas andere Beobachtungen die guten sportlichen Vorsätze betreffend. Und auch weitere Fitness-Mythen werden in der neuen Folge von Martini 43 genauer angeschaut. Sauna nach der Muckibude - gut oder schlecht? Kein Trainingsfortschritt ohne Belastung? Viel hilft viel? Oder kurzum: Wie wird man denn nun fit, Herr Harms? Martini-43-Hörer wissen mehr.

  26. 5

    Was macht einen echten Weihnachtsmann aus, Herr Lindemann?

    Es gibt ihn wirklich! Zumindest in Form von Peter Lindemann, seines Zeichens Weihnachtsmann in Bremen und seit Jahrzehnten mit rotem Kittel, Rauschebart und Geschenkesack im Geschäft. WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs hat sich zu Beginn der Adventszeit mit ihm getroffen. Lindemann - 63 Jahre alt, mit tiefer, sonorer Stimme - erlaubt dem Reporter sogleich, eine Probe aufs Exempel zu machen, die Bartprobe. Jedes Jahr ab März stellt Lindemann das Rasieren ein, um pünktlich zum Advent mit standesgemäßer Bartpracht als einer der Bremer Weihnachtsmänner durch die Stadt zu ziehen. Am Heiligen Abend selbst stehen dann eine Handvoll Bescherungen an. Aber wie reagiert der Weihnachtsmann, wenn die Kinder nicht an ihn glauben? Woher weiß der Weihnachtsmann die Namen der Kinder, die er im Zweifel ja nie gesehen hat? Und was passiert eigentlich mit denjenigen, die nicht artig waren? Die Geheimnisse des Weihnachtsmannes – nur bei Martini 43!

  27. 4

    Warum sollte man Müßiggänger werden, Herr Quadflieg?

    Sich mit Felix Quadflieg zu treffen, war für den Chefreporter des WESER-KURIER Jürgen Hinrichs gar nicht so einfach. Denn auch der Vorsitzende eines Vereins, der sich die Förderung des Müßiggangs auf die Fahnen geschrieben hat, hat - siehe da - nicht wenige Termine. Doch dann fand der Chef von Otium, Lateinisch für Muße, etwas Zeit. Im Gespräch berichtet er von der Gründung des Vereins - und dessen Notwendigkeit aus Sicht der organisierten Müßiggänger. Dazu gehört auch eine Anekdote Felix Quadfliegs dazu, was er bei einem Besuch mit Otium an einer Schule über die heranwachsende Generation und die Zwänge des auf sie wartenden Erwachsenenlebens erfuhr. Wer mehr darüber hören möchte, gebe sich der Muße hin und spiele die vierte Folge von Martini 43 ab!

  28. 3

    Was die neue Chefin der Bremer Stadtbibliothek mit der Einrichtung vorhat

    Lucia Werder ist die neue Leiterin der Bremer Stadtbibliothek. Die 45-Jährige stammt aus Wangen im Allgäu und lebt seit acht Jahren an der Weser. Das trifft sich gut, mag man bei ihrem Nachnamen vielleicht glauben. Doch wer Werder auf Werder anspricht, wird von ihr vertröstet: Ja, sie war bereits im Stadion. Aber nein, für Fußball interessiere sich sich eher weniger. Ihre Liebe gilt dem Buch. Wie es dazu kam und wie der Weg schlussendlich auf den Leitungsposten der Bibliothek in Bremen führte, verrät sie im Gespräch mit WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs. Buchtipps inklusive!

  29. 2

    Wie die Bremer Stadtmusikanten Juventus Turin einmal Pech brachten

    Es gab Zeiten, da spielte Werder Bremen international. Und schlug im heimischen Weserstadion Clubs wie Juventus Turin. Wie es dazu kam? Heinz Ortmann weiß und erzählt es in der zweiten Folge von Martini 43, dem neuen Podcast des WESER-KURIER. Ortmann ist langjähriger Gästeführer in Bremen und kennt so manche Geschichte, die sich rund um den Roland abspielte. Von US-Amerikanern, die angesichts des Alters des Bremer Rathauses ehrfürchtig zusammenzuckten, versteckten Symbolen im Bronze-Relief in der Böttchergasse und eben die Sache mit Juventus Turin. Dass das Team aus Italien gegen Werder den Kürzeren zog, mag auch an den spielerischen Qualitäten der Bremer gelegen haben. Aber die Skulptur der Stadtmusikanten spielte wohl auch eine Rolle.

  30. 1

    Wie war die Ernte 23? Ein Besuch auf dem Bremer Weinberg an der Mosel

    Frederik Janus, 36 Jahre alt, hat 2022 als Nachfolger von Karl-Josef Krötz das Amt des Bremer Ratskellermeisters übernommen. Bei einem Besuch in Erden an der Mosel, am, wie er ihn nennt, "kleinen, feinen" Weinberg, den der Ratskeller bewirtschaftet, spricht der Neu-Bremer über die Besonderheit des Bremer Weins, aber auch über die Leidenschaft für seinen Beruf und die neue Aufgabe in der Hansestadt.

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Was sagt die Taxifahrerin, was erlebt sie mit ihren Fahrgästen? Wie geht's dem Schrotthändler? Und wie ist eigentlich der Bürgermeister so als Mensch? Diesen und anderen Fragen geht WESER-KURIER-Chefreporter Jürgen Hinrichs im Gespräch mit Bremerinnen und Bremern in "Martini 43" nach, dem Podcast mit und über Menschen der Hansestadt.Alle WESER-KURIER-Podcasts finden Sie aufwww.weser-kurier.de/podcast

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