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PODCAST · education

Die Macht der Schule

🎙️ Die Macht der Schule – Der Podcast für Bildungsgerechtigkeit und DemokratieDemokratie beginnt in der Schule. Sie wird nicht nur im Politikunterricht vermittelt – sie muss erlebt, gelebt und verstanden werden. Schule ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche lernen, mitzubestimmen, Verantwortung zu übernehmen und die Grundlagen für eine demokratische Gesellschaft zu begreifen. Doch wird dieses Potenzial wirklich genutzt?Ich bin Rosetta und in diesem Podcast spreche ich darüber, wie Schule nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Zukunft unserer Gesellschaft mitgestaltet.Schule ist ein zentraler Ort für unsere Demokratie – sie kann gerechte Gesellschaft fördern.✨ Begleite mich auf der Suche nach neuen Ideen für eine Schule, die Bildungsgerechtigkeit und Demokratie nicht nur vermittelt, sondern lebt!

  1. 36

    Schule am KippPunkt - Neue Aufgaben, alte Strukturen

    In dieser Folge nutze ich eine Metapher, die weh tut – weil sie so treffend ist: Schule wie ein Haus, das längst überfüllt ist. Es wird weiter gestapelt, ergänzt, umgeräumt – aber selten wird wirklich Platz geschaffen. Ich zeige, warum genau das der Kern vieler aktueller Probleme ist: Neue gesellschaftliche, politische und technologische Anforderungen landen zuverlässig in der Schule – Demokratiebildung, digitale Bildung, KI, Medienkompetenz, Prävention, Verfahren, Dokumentation – und fast nichts wird dafür verbindlich entlastet. So entsteht ein System, das nach außen „stabil“ wirkt, innen aber immer enger wird: für Lehrkräfte, für Schulleitungen – und vor allem für Kinder und Jugendliche. Dabei geht es mir nicht um „gegen Digitalisierung“ oder „gegen neue Themen“. Im Gegenteil: Viele dieser Themen sind dringend. Aber sie brauchen Raum, Zeit, Struktur – sonst werden sie zum nächsten Projekt, zur nächsten Kiste im Flur. Und genau hier wirkt KI wie ein Verstärker: Sie macht sichtbar, wie sehr Schule an alten Routinen, Aufgabenformaten und Bewertungslogiken festhängt – während die Welt sich längst weiterdreht. Am Ende bleibt die zentrale Frage: Wie schaffen wir es, nicht immer nur zu addieren – sondern endlich zu priorisieren? Was bleibt? Was geht? Und wer trägt diese Entscheidungen, damit Schulen nicht weiter am Anschlag laufen?

  2. 35

    Die Vodafone-Stiftung - Schule im digitalen Umbruch

    Die Vodafone Stiftung – Schule im digitalen Umbruch (Veröffentlicht: 20. März 2026) Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, soziale Netzwerke – Schulen stehen mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Doch wie gelingt dieser Wandel pädagogisch sinnvoll? Und welche Rolle spielen Stiftungen dabei? In dieser Folge spricht Rosetta Scianna mit Matthias von Kielmansegg über die Arbeit der Vodafone Stiftung: über digitale Bildung, Bildungsgerechtigkeit, Teilhabe und die Frage, wie Schulen konkret unterstützt werden können – nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich und strukturell. Ein Gespräch über Chancen, Herausforderungen und darüber, was Schulen im digitalen Wandel wirklich brauchen.

  3. 34

    Die Toolbox – Pädagogische Maßnahmen „à la carte“

    In dieser Folge schließe ich die kleine Einheit „Vom Fehltritt zum Fortschritt“ ab – mit einem Konzept, das eine Lücke füllt, die viele Schulen nur zu gut kennen: Was tun wir pädagogisch, wenn etwas schiefgeht – ohne dass am Ende nur schnelle Sanktionen bleiben? Ich zeige dir eine Toolbox mit pädagogischen Maßnahmen, die nicht „oben drauf“ kommen, sondern Verantwortung ermöglichen. Maßnahmen, die Schülerinnen und Schüler wieder ins System Schule zurückholen – nicht als Belohnung, nicht als Beschäftigung, sondern als Chance auf Wiedergutmachung, Entwicklung und Zugehörigkeit. Dafür schaue ich zuerst auf Schule als System: Schule ist nicht nur Unterricht. Schule ist ein komplexes Gefüge, das jeden Tag funktionieren muss – mit Fachräumen, Material, Mensa, Bibliothek, Pausen, Aufsicht, Sekretariat, Organisation. Und genau dort liegt ein pädagogischer Schlüssel: Wenn Verantwortung im Guten längst über AGs funktioniert – warum nicht auch dann, wenn es schwierig wird? Du bekommst in dieser Folge: • eine klare Struktur, wie die Toolbox aufgebaut ist (in Kategorien statt in einer endlosen Liste), • konkrete Beispiele pro Bereich (im Ich-Auftrag formuliert), • eine Auswahl an „Best-of“-Maßnahmen mit besonders starkem Effekt, • und vor allem die Gelingensbedingungen, damit Maßnahmen nicht verpuffen: Passung, Rahmen, Begleitung, Auswertung. Denn die entscheidende Botschaft ist: Eine Idee allein verändert kein Verhalten. Erst wenn eine Maßnahme sauber vereinbart, begleitet und ausgewertet wird, entsteht Wirkung – und genau darin liegt meine Vision: Nicht „mehr Maßnahmen“, sondern langfristig weniger Störungen, weil Schülerinnen und Schüler erleben: Da schaut jemand hin. Es gibt einen Rahmen. Und ich kann zeigen, dass ich es anders kann. Alle Vorlagen (Checklisten, Reflexionsbögen, Vereinbarungen) und die vollständige Toolbox findest du in den Shownotes.

  4. 33

    Unterrichtsstörungen verstehen - sortieren, benennen und wirksamer reagieren

    🎧 Unterrichtsstörungen gehören für viele Lehrkräfte zum Alltag – mal leise und unterschwellig, mal laut und eskalierend. In dieser Folge sortiere ich: Was verstehen wir eigentlich unter Unterrichtsstörungen? Welche Formen gibt es – von Alltagsunterbrechungen über kommunikative und nonverbale Störungen bis hin zu Gewalt, digitaler Eskalation und „Störungen im System“? 🧭 Ich zeige außerdem, auf welchen Ebenen Schule reagieren kann: direkt im Unterricht, im Gespräch mit dem Kind, im Elternkontakt, in der Abstimmung im Team – und, wenn es nicht besser wird, in der Klassenkonferenz. 🧩 Dabei geht es um Klarheit: Was ist Sofortreaktion, was ist pädagogische Maßnahme – und wann wird eine Ordnungsmaßnahme relevant? 🎯 Am Ende schaue ich kritisch darauf, warum Gespräche, Einträge und Sanktionen so oft ins Leere laufen – und warum Verlässlichkeit, Dokumentation und Zusammenarbeit im Kollegium entscheidend sind, wenn Schule handlungsfähig bleiben will. 🌐 Website: www.diemachtderschule.de 📷 Instagram: die_macht_der_schule ✉️ E-Mail: [email protected]

  5. 32

    Wenn alle bleiben - Der gebundene Ganztag

    Was bedeutet gebundener Ganztag, wenn man ihn konsequent pädagogisch denkt – und nicht nur organisatorisch? In dieser Folge spreche ich mit Jessi und Verena von der Hermann-Ehlers-Schule darüber, wie ein strukturierter Tagesrhythmus, gemeinsames Mittagessen, Fachbüros, Lernhäuser und Verantwortungsübernahme zusammenspielen – und was das konkret für Kinder bedeutet. Es geht um Rhythmisierung statt Taktung, um Lernen in Beziehung, um Selbstwirksamkeit statt Beschäftigung und um die Frage, warum Ganztag nur dann wirkt, wenn er Haltung ist – nicht Zusatz. Eine Folge für alle, die Ganztag nicht verwalten, sondern gestalten wollen.

  6. 31

    KI und Schule (1) – Ist das ein Widerspruch?

    Stell dir vor, eine KI schreibt bessere Aufsätze als deine besten Schüler:innen. Oder erklärt Mathe so, dass plötzlich alle mitkommen. Klingt nach Science-Fiction? Ist aber längst Realität. In dieser Folge geht es nicht um Tools um ihrer selbst willen. Es geht um das, was KI im Kern berührt: Leistung, Bewertung – und damit auch Bildungsgerechtigkeit. Ich spreche darüber, • was eigentlich noch als „eigene Leistung“ gilt, wenn Maschinen mitdenken • wer entscheidet, wie das bewertet wird – und nach welchen Maßstäben • wie wir fair bewerten sollen, wenn längst nicht alle denselben Zugang zu KI haben • und was es mit Kindern macht, wenn „besser“ jederzeit verfügbar ist – und Perfektion plötzlich wie ein Standard wirkt Das betrifft nicht nur Schule. Das betrifft unser Verständnis davon, wie Lernen funktioniert – und wie wir verhindern, dass neue Technik alte Ungleichheiten einfach verstärkt.

  7. 30

    Jahresrückblick 2025 - Warum Haltung alles verändert!

    Warum Haltung alles verändert! – In meinem Jahresrückblick 2025 geht es um die Themen, die meinen Podcast geprägt haben: Demokratie, Inklusion, Bildungsgerechtigkeit, Schulentwicklung, Ganztag und Resilienz. Und um das, was sie verbindet: Haltung. Die Haltung, mit der wir auf Kinder schauen, mit der wir mit Unterschiedlichkeit umgehen – und mit der Schule entscheidet, ob sie begleitet oder nur verwaltet. Am Ende gibt’s einen Ausblick auf 2026. In dieser Folge: • Jahresrückblick 2025: Themen, Gespräche, roter Faden • Haltung als Schlüssel: Warum Konzepte allein nicht reichen • Demokratie im Alltag: Mitbestimmung sichtbar machen und ernst nehmen • Inklusion & Bildungsgerechtigkeit: Rechte, Teilhabe, Unterstützung • Schulentwicklung & Auszeichnungen: Was wirkt – und warum Umsetzung so schwer ist • Ganztag & Resilienz: Bedingungen, unter denen Schule wirklich tragen kann • Ausblick 2026: KI & Schule, Resilienz, Ganztag, Demokratiebildung

  8. 29

    Resilienzpädagogik: Was Kinder mit sich tragen – und wie Schule sie stärken kann

    In dieser Episode beleuchte ich, mit welchen Belastungen Kinder und Jugendliche in unseren Klassenzimmern sitzen – und wie Schule sie entweder stärkt oder zusätzlich verletzen kann. Ich zeige, • mit welchen Krisen viele Kinder bereits in die Schule kommen (Armut, Konflikte zu Hause, Social Media, Einsamkeit), • warum Resilienzpädagogik keine Methode, sondern eine Haltung und eine Frage der Strukturen ist, • wie Kinderarmut im Schulalltag unsichtbar wirkt – und oft tief in Selbstwert und Zugehörigkeit eingreift, • wo Schule ungewollt beschämt: durch Formulare, die bloßstellen, öffentliche Notenrituale, lautes Vorlesen, Kopfrechen-Übungen und andere „Traditionen“, • und welche ersten konkreten Schritte helfen, Kränkungen zu vermeiden und Kinder in ihrer Resilienz zu stärken. Diese Folge bildet den Auftakt der Miniserie „Vom Fehltritt zum Fortschritt – Unterrichtsstörungen als Chance begreifen“. ⸻ ⏱️ Kapitel & Timecodes • 00:00 – 🎧 Hook: Drei Kinder, drei Krisen, drei Leitfragen • 01:56 – 🎙 Begrüßung & Einführung in die Miniserie „Vom Fehltritt zum Fortschritt“ • 03:35 – 🎯 Was bedeutet Resilienzpädagogik? • 05:20 – 🧭 Herausforderungen von Kindern heute: Krisen, Social Media, Überforderung • 07:36 – 🧩 Schutz- und Risikofaktoren: Was Resilienz stärkt – und was sie schwächt • 08:13 – 💬 Kinderarmut als verdeckte Belastung im Schulalltag • 10:45 – 🧩 Wie Schulen unterstützen – ohne zu beschämen: Anonyme Verfahren & Willkommenskultur • 13:23 – 📊 Was bedeutet eigentlich „armutsgefährdet“? • 14:20 – 🌍 Bandbreite gesellschaftlicher Vielfalt im Klassenzimmer • 16:09 – 📌 Andere Formen der Beschämung: Noten & öffentliche Bewertung • 18:54 – ⚠️ Systemische Bloßstellungen im Schulalltag (Vorlesen, Kopfrechenquiz & Co.) • 20:06 – 🧩 Resilienzpädagogik: ein kritischer Blick auf Routinen • 20:26 – 🧩 Was Resilienzpädagogik für mich bedeutet • 20:46 – 🔎 Ausblick auf Folge 2: Unterrichtsstörungen verstehen & als Chance nutzen

  9. 28

    Demokratie als Schulfach

    Zwei Drittel der Deutschen machen sich Sorgen um unsere Demokratie – und das zu Recht. Während rechtspopulistische Bewegungen erstarken, fehlt vielen jungen Menschen das Wissen, die Haltung und die Werkzeuge, um Demokratie zu verstehen, zu verteidigen und zu leben. In dieser Folge fragt Rosetta Scianna: Warum beginnt Demokratiebildung in der Schule so spät – und warum bleibt sie oft ein Randthema? Wie können Geschichte, Sozialkunde und Medienbildung gemeinsam dafür sorgen, dass Demokratie kein abstrakter Begriff bleibt, sondern Teil des Alltags wird? Ein Plädoyer für zwei neue Schulfächer – „Demokratie“ und „Medienerziehung“ – und für einen Geschichtsunterricht, der die Gegenwart erklärt. Denn: Demokratie kann man lernen. Und Geschichte ist der Schlüssel dazu.

  10. 27

    GANZTAG - Zwischen Vision und Realität -

    Ganztagsschule bewegt sich zwischen Vision und Realität. Im Gespräch mit Kerstin Fahr geht es um Lernzeiten, Projekte und die Frage, warum gute Ideen manchmal scheitern – und gerade darin Chancen liegen. Ein Einblick in gelebte Praxis zwischen Anspruch, Alltag und neuen Möglichkeiten.

  11. 26

    Den Ganztag gestalten

    Ganztag gestalten – Lernzeit, Angebote, Rhythmus: Was wirklich wirkt In Teil 2 der Ganztagsreihe geht Rosetta den zentralen Fragen nach: Was macht den Ganztag wirksam? Wie gelingt individuelle Förderung – trotz knapper Ressourcen? Was unterscheidet gute Angebote von bloßer Betreuung? Und wie lässt sich der Schulalltag sinnvoll rhythmisieren? Mit Einblicken in ihre eigene Praxis, aktuellen Forschungsperspektiven und konkreten Beispielen zeigt sie, wie Ganztag gelingen kann – auch ohne „mehr von allem“. Ein persönlicher, fundierter und praxisnaher Blick auf das, was zählt.

  12. 25

    Den Ganztag verstehen

    Ganztagsschule – Chancen am Nachmittag Was steckt wirklich hinter Ganztagsschule? In dieser Folge kläre ich Grundbegriffe, räume mit Mythen auf und zeige, warum Ganztag nicht gleich Ganztag ist. Themen: gebunden, offen, Angebotsform, Unterschiede zwischen Bundesländern, Rechtsanspruch ab 2026 – und warum Qualität mehr ist als Betreuung.

  13. 24

    Der Deutsche Schulpreis 2025 in Berlin

    Ein Fest der Ideen, des Muts und des Gesehenwerdens: 20 nominierte Schulen stehen im Rampenlicht des Deutschen Schulpreises 2025 – und zeigen, was Schule heute leisten kann. Demokratie, Vielfalt und Bildungsgerechtigkeit werden hier nicht nur gelehrt, sondern gelebt. Rosetta Scianna berichtet live aus Berlin – mit Eindrücken, Stimmen und Geschichten, die Mut machen. Sie spricht mit Schüler:innen, Lehrkräften und Preisträger:innen und zeigt, warum Schule weit mehr ist als Unterricht: ein Ort der Begegnung, der Veränderung und der Hoffnung.

  14. 23

    Eine Idee wird Beschluss – demokratisch

    Wie schaffen wir es als Kollegium, dass eine Idee nicht nur in der Kaffeeküche begeistert, sondern am Ende als fester Bestandteil unserer Schule lebt? In dieser Folge nehme ich euch mit auf den Weg von der ersten Idee bis zum endgültigen Beschluss – mit allen Schritten, die dazwischenliegen: Unterstützer:innen finden, Feedback einholen, Hürden erkennen, Prioritäten setzen und den Prozess transparent gestalten. Ihr erfahrt, wie wir in der Schule gemeinsam Entscheidungen treffen, AP-Stunden gezielt einsetzen und Projekte so verankern, dass sie auch in Zukunft bestehen. Denn: Nur im Miteinander steckt die Kraft, Veränderungen nachhaltig umzusetzen.

  15. 22

    Von der Marienschülerin zur Verfechterin der Schule für alle

    Wie wird man zu jemandem, der sich für eine Schule für alle einsetzt – nicht aus Idealismus allein, sondern aus erlebten Brüchen, Aha-Momenten und pädagogischen Erfahrungen? Konstanze Schneider ist Pädagogin mit jahrzehntelanger Erfahrung, war viele Jahre lang Schulleiterin in Hessen, arbeitet heute als systemische Beraterin und Coach und engagiert sich in schulischen Netzwerken für Bildungsgerechtigkeit. In diesem Gespräch erzählt sie nicht einfach ihre Biografie – sie zeigt, wie Haltung entsteht. Wir sprechen über ihre Schulzeit als Protestantin an einer katholischen Marienschule, prägende Erfahrungen aus Studium und Beruf, ihren Weg in die Gesamtschule und ihre heutige Arbeit in Netzwerken und im Coaching. Eine sehr persönliche Bildungsreise – und ein Plädoyer für Schule als lernende Organisation.

  16. 21

    Vom Tiefpunkt zum Neuanfang

    Nach einem schweren Unfall kämpft sich Robin zurück – ins Leben und ins Klassenzimmer. Gemeinsam mit seiner ehemaligen Schulleiterin Rosetta und seinem Oberstufenleiter Christoph spricht er offen über Inklusion, persönliche Rückschläge, Freundschaft und darüber, wie Schule mehr sein kann als nur ein Ort zum Lernen. Eine Geschichte voller Mut, Perspektivwechsel und dem Wunsch, anderen Hoffnung zu geben.

  17. 20
  18. 19

    Mit Politiker:innen im Dialog

    Worum geht’s? Lara Klaes ist 28, Sozialarbeiterin, Grünen-Abgeordnete im Hessischen Landtag und zuständig für Demokratie­bildung, Antidiskriminierung und Rechtsextremismus­prävention. Im Gespräch erzählt sie, wie ein Satz ihrer Großmutter („Sie sind wieder da“) nach der NSU-Selbstenttarnung ihr politisches Feuer entfachte – und warum sie bis heute von „Nazis im Anzug“ spricht. Themen der Folge persönliche Politisierung: Familie, NS-Zeit, NSU, Rassismus­erfahrungen Rechtsextremismus als extremste Form von Diskriminierung digitale Radikalisierung auf TikTok & Co. – und warum Handyverbote in Schulen nicht helfen Demokratiebildung: wo sie in Lehrplänen hakt und welche Projekte (Spiegelbild, Wertvoll-Tour) Wirkung zeigen das geplante hessische Demokratiefördergesetz – Passus, Hürden, Plan B AfD an Schulen / Dialog P: rote Linien im Bildungs­system Jugendräume, Weltschmerz und Laras persönlicher „langen Atem“ Wer sollte reinhören? Lehrkräfte, Schul­leitungen, Studierende, Sozial­arbeiter:innen, Eltern – und alle, die sich fragen, wie Schule demokratischer werden kann.

  19. 18

    Die SchulCharta - Schule demokratisch gestalten

    Mitbestimmung ist großartig – wenn sie wirkt. In dieser Episode zeigen wir, wie die SchulCharta genau das möglich macht: Sie verwandelt gute Ideen aus Klassen- oder Schulrat in verbindliche Regeln, die den Alltag wirklich verändern. Darum geht’s: Was eine SchulCharta ist – und warum sie mehr kann als jede Hausordnung. Die vier tragenden Säulen: wertebasierte Regeln, gemeinsame Grundwerte, ein kollektives Beschluss-Gedächtnis und ein klarer Verfahrensweg. Schritt für Schritt vom Vorschlag zum Beschluss: Initiativ- und Beschlussphase, Gremienrundreise, Rolle der SchulCharta-Kommission, Urkunde & Inkrafttreten. Praxis-Tipps, wie Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen den Prozess anstoßen und begleiten können. Take-away: Demokratie lohnt sich erst dann richtig, wenn Beschlüsse verlässlich umgesetzt werden – und genau dafür sorgt die Schulcharta. Hör rein, lass dich inspirieren und teile die Folge gern mit deinem Kollegium oder der Elternvertretung. Feedback und Fragen an: [email protected].

  20. 17

    Wenn Mitbestimmung ins Leere läuft

    Mitbestimmung ist ein zentrales Versprechen demokratischer Schule – aber was, wenn sie ins Leere läuft? In dieser Episode geht es um Beteiligung, die gewollt ist, aber oft folgenlos bleibt. Um Strukturen, die Engagement verhindern. Und um die Frage: Wie viel Demokratie ist in Schule wirklich möglich? Ich blicke auf die Realität schulischer Mitbestimmung, benenne Hürden – und zeige Wege, wie Demokratie gelingen kann: durch Entrümpelung, neue Formate und eine wertebasierte Schulcharta. Diese Folge gehört zur Staffel „Demokratiebildung in der Schule“.

  21. 16

    Inklusion – Stille Wirksamkeit (Teil 2)

    Folge 8/10 In dieser Folge nehmen wir euch mit in den Schulalltag einer Förderlehrkraft. Marie erzählt, wie ihr Arbeitstag aussieht, wie sie auf Konflikte reagiert, Schülerinnen und Schüler individuell begleitet und mit dem Kollegium zusammenarbeitet. Im Zentrum stehen stille, aber wirksame Prozesse: Beziehungsarbeit, differenzierende Unterstützung, flexible Förderung – oft im Hintergrund, aber für das Gelingen von Inklusion zentral. Wir sprechen über Teamarbeit, typische Herausforderungen im inklusiven System, über Frust und Motivation – und darüber, was es braucht, damit Inklusion im Alltag gelingt. Am Ende der Folge überlegen Marie und ich eine neue Idee: Fallbesprechungen aus dem Schulalltag – vielleicht schon bald als neues Podcastformat?

  22. 15

    Inklusion – Perspektivenwechsel (Teil 1)

    🎧 Folge 7/10 Inklusion – Eine Frage der Perspektive (Teil 1) In dieser Folge spreche ich mit Marie – sie ist Förderlehrerin an einer integrierten Gesamtschule in Hessen. Wir tauchen ein in ihren Weg ins inklusive System: vom ersten freiwilligen sozialen Jahr bis zur heutigen Arbeit mitten im Schulalltag. Ich wollte wissen: 💬 Wie wird man eigentlich Förderlehrkraft? 💬 Was hat Marie geprägt, motiviert, herausgefordert? 💬 Und wie hat sich ihre Rolle über die Jahre verändert? Marie erzählt offen von ihrer Ausbildung, von ihrer Haltung zur Inklusion und vom Wandel ihres Berufsbilds – zwischen Integration, gemeinsamem Unterricht und den Anforderungen eines inklusiven Systems. Ein Gespräch über berufliche Entwicklung, pädagogische Beziehung und die Bedeutung von echter Teilhabe. 🎙️ Persönlich, praxisnah – und sehr ehrlich. ➡️ Teil 2 erscheint als Folge 11 unter dem Titel „Inklusion – Eine Frage der stillen Wirksamkeit“. 📩 Du hast Fragen oder möchtest mir schreiben? Dann erreichst du mich unter: [email protected] 🎧 Direkt zur Folge: 🌐 https://podcaste2870e.podigee.io/s3e10-folge10-perspektive

  23. 14

    Der Deutsche Schulpreis – Im Gespräch mit Konstanze Schneider und Barbara Riekmann

    Konstanze Schneider und ich sprechen über den Deutschen Schulpreis und darüber, was er mit Bildungsgerechtigkeit zu tun hat. Mit dabei: ein eindrucksvolles Interview mit Barbara Riekmann, der ehemaligen Schulleiterin der Max-Brauer-Schule in Hamburg.

  24. 13

    Inklusion – Eine Frage der Diagnostik und der Teamarbeit (Teil 2)

    In Teil 2 unseres Gesprächs mit Prof. Dr. Dr. Olga Graumann geht es um die konkreten Voraussetzungen gelingender Inklusion im Schulalltag: Differenzierung, Diagnostik, Teamarbeit und räumliche Bedingungen. Sie schildert eindrücklich, was Schulen brauchen – und was Politik und Gesellschaft liefern müssten.

  25. 12

    Inklusion – Eine Frage der Haltung (Teil 1)

    In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Dr. Olga Graumann über die Anfänge der schulischen Inklusion in Deutschland – und darüber, was es braucht, damit sie gelingt.

  26. 11

    Inklusion – Eine Frage der Differenzierung

    In dieser Episode spreche ich mit Christoph Holtwiesche über die Herausforderungen und Möglichkeiten der Differenzierung im Schulalltag. Wie kann Unterricht gelingen, wenn die Lernvoraussetzungen der Schüler:innen so unterschiedlich sind? Was spricht für eine innere Differenzierung – und wo stößt äußere Differenzierung an ihre Grenzen? Wir diskutieren, warum die aktuelle Kurslogik nicht immer gerecht ist, welche Rolle Lehrkräfte spielen und wie Bewertung neu gedacht werden könnte.

  27. 10

    Inklusion - Eine Frage der Bewertung

    In dieser Folge spreche ich mit Christoph Holtwiesche – langjähriger Kollege, Freund und ehemaliger Oberstufenleiter – über die Herausforderungen und Möglichkeiten inklusiven Unterrichts in der gymnasialen Oberstufe. Wie kann man Vielfalt gerecht bewerten? Wo liegen die Grenzen? Und welche strukturellen Hürden behindern echte Chancengleichheit? Ein Gespräch mit viel Tiefgang, persönlichen Erfahrungen und kritischen Fragen zur Leistungsbewertung, Differenzierung und dem Spannungsfeld zwischen Anspruch und Realität.

  28. 9

    Inklusion - Eine Frage der Bildungsgerechtigkeit

    Folge 7: Von der Integration zur Inklusion – Als Vielfalt ein Thema wurde In dieser ersten Folge der Mini-Serie zur Inklusion blicke ich zurück auf die Anfänge schulischer Integration in den 1990er-Jahren – und erzähle, wie sich daraus nach und nach der Anspruch auf Inklusion entwickelte. Ich schildere meine ersten Erfahrungen mit Förderkindern, die Herausforderungen im Kollegium, kleine Erfolge – und die Einsicht: Heterogenität war schon immer da. Die Frage war nur, wie wir ihr im Unterricht begegnen. Eine persönliche Spurensuche zwischen Motivation, Unsicherheit und ersten Antworten.

  29. 8

    Wir wollten integrieren – hatten aber keinen Plan

    Kurze Inhaltsbeschreibung: Mitte der 90er Jahre übernahm ich meine erste Integrationsklasse – vier Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, 26 Schüler insgesamt, und keine Anleitung. Wir nannten sie „I-Kinder", sie saßen verteilt im Raum, der Förderkollege lief ständig von Ecke zu Ecke. Wir wollten integrieren – aber wir wussten nicht wie.Dann kam der Wendepunkt: Ein Stationenlauf zur Französischen Revolution. Sabrina, ein schüchternes Mädchen, blühte plötzlich auf. Sie arbeitete konzentriert, half anderen – und ich verstand: Frontalunterricht funktioniert nicht für Inklusion. Offene Lernformen sind der Schlüssel.In dieser Folge erzähle ich, wie ich von „I-Kindern" im Integrationsraum zu Wochenplänen, Helfertafeln und echter Differenzierung kam – und was ich auf diesem Weg lernen musste.

  30. 7

    Das bin ich! Eine persönliche Perspektive

    **Kurze Inhaltsbeschreibung: **In dieser Folge erzähle ich meine Geschichte: Von Sizilien nach Mainz, als Gastarbeiterkind ohne Deutschkenntnisse eingeschult, die Schule ohne Abschluss verlassen – und dann den langen Weg zurück. Alle Abschlüsse nachgeholt, Lehramt studiert, an der Volkshochschule unterrichtet, im Gefängnis gelehrt, schließlich Schulleiterin geworden. Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Schule geprägt. Ich kenne beide Seiten: die der Aussortierten und die der Verantwortlichen. Ich weiß, was es bedeutet, nicht gesehen zu werden – und warum niemand zurückgelassen werden darf. 52.000 Jugendliche verlassen jährlich die Schule ohne Abschluss. Das darf nicht unsere Haltung sein. Wir müssen es anders denken.

  31. 6

    Der Klassenrat – ein Papiertiger

    Der Klassenrat existiert an fast jeder Schule – aber funktioniert er wirklich? Zu oft bleibt er ein Papiertiger: zwei Klassensprecher sollen alles regeln, die Klasse darf kaum mitbestimmen, echte Strukturen fehlen.In dieser Folge zeige ich, wie es anders gehen kann: Der Klassenrat nach dem Vorbild eines Stadtrats. Mit einem gewählten Team statt Einzelkämpfern. Mit klaren Zuständigkeiten – wie Umweltamt, Sozialamt, Verwaltung. Mit echter Mitbestimmung für alle, auch für zurückhaltende Kinder.Ich stelle zwei konkrete Modelle vor, die Verantwortung aufteilen, Inklusion ermöglichen und Demokratie nicht nur simulieren, sondern wirklich erlebbar machen. Denn Stadtrat funktioniert – warum nicht auch Klassenrat?

  32. 5

    Klassensprecherwahl: Gewählt - aber ohne Stimme

    Die Wahl der Klassensprecherin bzw. des Klassensprechers ist oft die erste Erfahrung mit Demokratie. Aber lässt sich dieses demokratische Prinzip nicht noch stärker nutzen? In dieser Folge erfahrt ihr mehr über den Ablauf, die Aufgaben und wie der Prozess transparenter gestaltet werden kann – hin zu einer gelebten demokratischen Struktur, die echte Mitbestimmung ermöglicht.

  33. 4

    Hakenkreuze im Klassenzimmer – Warum Schulen zu spät reagieren

    Hakenkreuze im Klassenzimmer – Warum Schulen zu spät reagieren" Hakenkreuze auf Tischen, antisemitische Kommentare, Schüler, die NS-Symbole nutzen, ohne ihre Bedeutung zu kennen – das ist Alltag an deutschen Schulen. 12 % der 18- bis 29-Jährigen haben noch nie von Holocaust oder Shoah gehört. 40 % wissen nicht, dass 6 Millionen Jüdinnen und Juden ermordet wurden. Wie kann das sein – obwohl der Nationalsozialismus seit 1978 im Lehrplan steht? Das Problem: Schulen kommen zu spät. NS-Unterricht findet erst in Klasse 9/10 statt – aber bis dahin haben sich Jugendliche längst durch Internet, Fake News und rechtsextreme Propaganda eine Meinung gebildet. In dieser Folge spreche ich über Lehrermangel, überfrachtete Lehrpläne, fehlende Elternarbeit und warum Demokratiebildung scheitert. Und darüber, was sich dringend ändern muss – bevor wir eine ganze Generation verlieren.

  34. 3

    Die Macht der Schule – Warum dieser Podcast?

    In dieser ersten Episode erfährst du, warum Schule für mich mehr ist als nur ein Ort der Wissensvermittlung. Schule hat Macht – sie kann unsere Gesellschaft prägen, demokratische Werte vermitteln und echte Teilhabe ermöglichen. Doch nutzen wir dieses Potenzial wirklich? Ich spreche darüber, warum ich diesen Podcast starte, welche Themen dich erwarten und warum Schule und Demokratie untrennbar zusammengehören. ✨ Bleib dran – denn Bildung geht uns alle an!

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