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mit offenen Augen

In einer Welt der Reizflut vergessen wir, dass alles, was wir für ein "gutes Leben" brauchen, bereits in uns liegt. Wie wir dies wiederentdecken und fördern ist Intention dieses Podcasts. Immer Dienstag - Freitag - Sonntag

  1. 40

    Fühlst Du dich draußen wie Zuhause? (Impuls #47)

    Meist verhalten wir uns so, dass wir negatives Feedback meiden. Wir haben Gedanken an Konsequenzen und wie andere auf uns reagieren könnten. Wir wägen ab, was wir als nächstes tun sollen. Das kann berechtigt sein in Situationen, wo tatsächlich unser materieller Zustand gefährdet wäre, wenn wir negatives Feedback erhalten. Doch ein großer Teil unseres Lebens ist anders. Uns zu verhalten, wie als wären wir Zuhause, hat meist mehr Vorteile. Sowohl für uns als auch für die Umwelt. Schreibe mir für Feedback, Anmerkungen: [email protected] :)

  2. 39

    Mentales Fasten - Weg zu Gelassenheit und Kreativität (Impuls #46)

    Wir können uns 24/7 beschallen lassen. Nie war es so einfach (Musik, Gespräche, etwas lesen, Serien etc.) Doch durch ständigen Input bekommt das Hirn keine Luft zum atmen und keine Zeit, den Input zu verdauen. Stattdessen lernt es, Stille als etwas Ungewohntes und Schlechtes zu sehen. Wenn wir dem Drang nach Beschallung und Input nachgeben, dann geraten wir in einen Strudel von Reizen ohne Intention. Wir verlieren das große Ganze aus den Augen, weil wir ständig im Kleinen verbunden sind. Stille (2/3 Mal für 15 Minuten am Tag) bringt den Geist wieder auf eine Baseline. Mit der Zeit wird geistige Klarheit größer werden. Schreibe mir gerne für Feedback, Anregungen: [email protected]

  3. 38

    Gedanken zu bekämpfen macht sie größer - doch was stattdessen? (Impuls #45)

    Nur mit Gedanken "da zu sein" - sie beobachten. Das Hirn ist eine Maschine. Es produziert Inhalte, die waren oder sein könnten. Wenn wir diese Inhalte nur als einen weiteren Sinneseindruck sehen, dann reißen sie uns nicht mit. Dann bleiben wir empfänglich für Weiteres, dass stattfindet z.B. was es in der Umgebung zu sehen, hören gibt oder auch weitere Gedanken zu neuen Perspektiven. Schreibe mir gerne (Feedback etc.): [email protected]

  4. 37

    3 schnelle Wege um negative Stimmung zu verlassen (Impuls #44)

    Weg 1: die Gedanken und die negative Stimmung nur beobachten. Auch die Reue, Schuldgefühle in ihrem Auftauchen bemerken und nicht bekämpfen. Weg 2: Mache dir bewusst, dass die Realität jetzt gerade auch aus weiteren Teilen besteht. Wenn Du negative Gedanken hast, dann ist währenddessen auch anderes zu sehen, hören, riechen. Mache Dir das bewusst. Weg 3: wenn Reue, Frust zu dir als Person kommt, dann mache dir den "Survivorship-Bias" bewusst. Was denkst Du über diese und andere Episoden? Schreibe mir an : [email protected] :)

  5. 36

    Wie Ernährung auf Stimmung und Fokus wirkt (Impuls #43)

    Die Riegel: https://www.naturally-pam.de/products/naturally-pam-clean-protein-bar-dark-white-einzelriegel https://shop.veganz.de/collections/riegel-1/products/bio-veganz-protein-choc-bar-chocolate-brownie-style-50g https://kriket.be/collections/high-protein-bars/products/coconut-dark-chocolate Ein voller Magen nimmt dem Kopf Energie. Zu wenig Essen schwächt Stimmung und Konzentration. Ein Mittelweg gibt Körper und Mentalem das Nötige. Ein paar Gedanken hierzu in dieser Episode. Schreibe mir gerne: [email protected] :)

  6. 35

    Das schnelle Auto ist nur so gut wie das Vertrauen in seine Bremsen (Impuls #42)

    Was sind wir "Selbst"? Meinungen, dein Name, Job etc. sind Dinge, die zu Dir eine Verbindung haben. Aber sie kommen und gehen. Was bleibt immer da? Die Fähigkeit des Wahrnehmens an-sich. Meinungen, dein Job etc. sind Dinge, die immer zuerst wahrgenommen werden. Sie tauchen auf und werden erst wahrgenommen. Und dies gilt ebenso für Emotionen wie Ärger, Nervosität, Freude. Auch sie tauchen auf - kommen und gehen, ganz automatisch. Wenn wir wissen, dass wir "Selbst" nur der sind, der dies alles wahrnimmt - dann sorgt das für eine Distanz.

  7. 34

    Wie die Suche nach Freude zu Frust und Stress führt (Impuls #41)

    Eine positive Einstellung ist etwas erstrebenswertes. Freude zu suchen ist legitim. Doch wenn dies zur Identität wird, dann wird dieses Streben zu einer Erwartung. Und ein Verpassen dieser Erwartung wäre ein "Fehler unserer Person". Dadurch kommt ein unterbewusster Drang, die Freude oder das Positive zu erzwingen. Und wenn Ärger, Sorge oder Unlust kommen, dann sehen wir dies als "Versagen unserer Person". Dabei sind auch diese eine Facette des Lebens, welche immer auftauchen können. Was wir wollen ist Gelassenheit. Diese kommt durch Akzeptanz. Akzeptanz zu allen Facetten, die da kommen können (von Freude bis hin zu Ärger, Sorge, Schuld...) Und das Nebenprodukt der Akzeptanz ist oft eine positive Einstellung und Freude - sie kommen dann, wenn wir sie nicht direkt anstreben. Mail: [email protected] - Schreibe mir gerne :)

  8. 33

    Was ist deine Absicht? (Impuls #40)

    Wir vergessen oft unsere Absicht und Intention. Wir tun Dinge, gehen Gedanken nach - doch oft wissen wir gar nicht die Absicht, Intention oder das Motiv dahinter. Wenn wir uns fragen "was ist meine Absicht gerade?", dann wird uns bewusst, dass wir das oft gar nicht adhoc sagen können und nicht selten lautet die Antwort "aus Gewohnheit" oder "zur Ablenkung". Wenn wir die Frage nach der Absicht stellen, werden wir achtsam für das, was gerade ist. Du stehst bewusster im Hier und Jetzt und mit dem, was Du als nächstes tust. Meine E-Mail: [email protected] - schreib mir gerne :)

  9. 32

    Warum fast jeder 4-Jährige ein Genie ist und wieso fast kein 30 Jähriger (Impuls #39)

    Ein 4-Jähriger hat vor allem das vor Augen, was gerade stattfindet. Ein 30-Jähriger denkt mit Frust an einen Termin gleich, an einen Einkauf heute Abend, an mögliche Szenarien und dabei ist er zeitgleich auch noch im Hier und Jetzt. Doch durch die Gedanken & Wertungen teilt er sich auf und so bleiben weniger Ressourcen für das, was jetzt gerade stattfindet. Das Hirn verliert nicht das Potential für Kreativität, Ideen und Mut. Es ist nur überladen mit Dingen, die wichtig erscheinen. Lösung: wir betrachten die Gedanken & Meinungen als Besucher, der an unsere Tür klopft. Besucher kommen und gehen. Und wir können sie nur beobachten. Akzeptieren, dass sie gerade vorbeikommen.

  10. 31

    Jeder Mensch hat einen gemeinsamen Nenner. Gelassen in Kommunikation, egal mit wem (Impuls #38)

    In der Interaktion mit Menschen kommen oft Gedanken "wie wirke ich gerade?" oder wir denken an das Ziel, was wir vom anderen wollen. Das tun wir besonders bei Menschen, die wir in höherem Status sehen. Doch diese Gedanken nehmen deinen Fokus weg von der Person vor Dir. Das spürt der Andere und dein Gesagtes wird weniger Gewicht haben. Anderen gefallen wollen führt zu Hemmung. Hemmung führt dazu, dass wir nicht gefallen.

  11. 30

    Ärger, Sorge, Angst werden immer Teil deiner Lebenserfahrung sein (Impuls #37)

    Emotionen wie Angst, Sorge, Frust, Unlust, Langeweile, Unsicherheit, Ärger werden immer mal wieder auftauchen. Egal wie viel wir meditieren oder uns positive Sichtweisen sagen. Und das ist ok. Ihr Auftauchen ist kein Grund, von ihnen mitgerissen zu werden. Angst kann kommen, doch wir müssen nicht ängstlich sein. Frust kann auftauchen, doch wir müssen nicht frustriert sein. Du kannst in eine Beobachterrolle gehen und Emotionen betrachten. Sie nur betrachten statt mit ihnen zu verbinden. Sie zu betrachten, so als würden wir eine Wolke oder Film betrachten.

  12. 29

    Was Menschen ausmacht, die unter hohem Druck gelassen bleiben (Impuls #36)

    Genetik, Kindheit können erklären, warum manche Menschen im Leben besser klarkommen, als andere. Doch ein Faktor ist ebenso wichtig. Und er kann gelernt werden. Der Faktor heißt Distanz. Distanz zu Gedanken, Wertungen, Emotionen. Realisieren, dass sie auftauchen - aber wir ihnen nicht folgen müssen. Soldaten aus den besten Einheiten können genau das. Nur so bleiben sie handlungsfähig.

  13. 28

    Eines, was wir von Tieren lernen können (Impuls #35)

    Tiere sind verbunden mit den Sinneseindrücken. Was sie jetzt sehen, hören, riechen ist ihre ganze Welt. Für sie gibt es die Vergangenheit oder Zukunft nicht. Ihre Präsenz gilt dem, was gerade vor ihnen liegt. Sie grübeln oder fantasieren nicht. Nachdenken, fantasieren sind Fähigkeiten des Menschen. Diese können helfen oder auch hemmen. Ob sie hemmen, können wir steuern. Indem wir distanzieren, wenn uns Gedanken und Wertungen mitreißen.

  14. 27

    Von Ambition und Meinung loslassen (Impuls #34)

    Ziele, Ambitionen, Meinungen, Überzeugungen. Sie alle bieten Orientierung und können hilfreich sein. Doch sie können auch beunruhigen und hemmen. Nicht weil sie auftauchen, sondern wenn wir sie ernst-nehmen. Letzteres können wir steuern.

  15. 26

    Das Leben ist fragil (Impuls #33)

    Sehen, Hören, funktionierende Beine, Gelenke bis hin zu Strom und Wasser. Dies ist immer da. Doch das muss es nicht. Wenn es mal leicht gestört ist, bemerken wir die Fragilität. Dann realisieren wir, aus wie vielen Einzelteilen unser Leben besteht bzw. daraus aufgebaut ist. Und wie wenig wir davon kontrollieren...

  16. 25

    Wenn Du wenig willst, ist alles einfach (Impuls #32)

    Viel Wollen, viel Begehrten führt zu viel Gedanken. Viele Gedanken führen zu Unklarheit. Unklarheit entfernt uns von dem Gewollten. Das führt zu noch mehr Gedanken, Schuldgefühlen etc. Die Lösung: Wenig wollen oder das Gewollte nicht ernst-nehmen Wie das geht: In Distanz die Ziele und Begehren betrachten.

  17. 24

    Leichtigkeit als Haltung statt flüchtiger Emotion (Impuls #31)

    In Leichtigkeit leben wir gerne. Leichtigkeit ist nicht abhängig von äußeren Umständen oder Gedanken. Jedenfalls muss es das nicht. Denn äußere Umstände & Gedanken können wir distanzieren. Dann verlieren sie ihre Schärfe. Auch während Gedankenflut, Unsicherheit, Ablehnung kann Leichtigkeit bewahrt werden. Ein Weg ist das Eingehen in Stille...

  18. 23

    Erschöpfung als Folge von Gedankenflut und nicht Anstrengung (Impuls #30)

    Gedanken & Emotionen können in Spannung versetzen. Doch diese Spannung können wir steuern. Wir können nicht steuern, was an Gedanken auftaucht. Aber ob die Gedanken uns mitreißen - das ist in unserer Hand. Wege um Gedanken zu distanzieren: in dieser Episode.

  19. 22

    Gedanken sind wie Ski - wenn wir fallen, müssen wir sie loslassen (Impuls #29)

    Wir sind bereits geistesgegenwärtig. Wir können nicht anders, als jetzt da zu sein. Gedanken an Vergangenheit und Zukunft finden nur jetzt statt. Doch in Gedankenflut und Emotionen wie Ärger und Sorge verlieren wir die Verbindung zum jetzigen Moment. Es fühlt sich an, als wäre das Leben überfordernd. Doch wir können jeden Gedanken distanzieren und als das sehen, was er ist: eine Information, die automatisch auftaucht. Auf gleicher Ebene wie ein Geräusch, ein Geruch oder das Sehen einer Tasse.

  20. 21

    Wer ist es, der gerade Gedanken hat? (Impuls #28)

    Fragen wie diese schaffen eine Distanz zu Gedanken. Sie zoomen raus. Du realisierst: Ich nehme Gedanken wahr - so wie ich auch einen Stift oder ein Geräusch wahrnehme. Aber ich bin die Gedanken nicht. Und somit muss ich den dortigen Wertungen von gut und schlecht nicht folgen. Das Folgen wird dann zu einer Wahl.

  21. 20

    Ein Gelübde an Dich selbst - eine Zusage an das Leben (Impuls #27)

    Akzeptieren und Vertrauen gegenüber Dir selbst und dem Leben. Das ist meist nicht der Normalzustand. Doch wir können es "einüben". Wir können diesen Zustand zur Gewohnheit machen. Indem wir erinnern, dass wir Gedanken und Emotionen nicht sind, sondern sie nur "bemerken". Ärger, Freude, Sorge, Horrorszenarien können wir nur "beobachten". Und so können sie da sein, ohne Dich mitzureißen. Leben ist Bemerken.

  22. 19

    Warum Distanz zu wahrer Verbindung mit dem Leben führt (Impuls #26)

    Dich von Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücken treiben zu lassen kann an vielen Zeitpunkten in Ordnung sein. Doch sie können uns auch "stören", d.h. uns mitreißen in ein Gefühl, wo wir das Leben als Bürde und Überforderung empfinden. Stören tun sie erst, wenn wir Emotionen oder Gedanken folgen. Doch wir können sie auch distanzieren, d.h. ihr Auftauchen sehen, doch wir lassen sie nicht bestimmen. So als würden wir als Chef den Vorschlag eines Mitarbeiters hören und ihn weder ablehnen noch zustimmen. Sondern nur bemerken.

  23. 18

    Unterhaltung hält unten (Impuls #25)

    Das Video: https://www.youtube.com/watch?v=dXtPKYr-VE4 Unterhaltung als freiwillige Abwechslung statt Ablenkung... Geistesgegenwärtig auf Social Media sein oder eine Serie schauen ist kein Problem. Ein Problem wird es, wenn Unterhaltung als Mittel zur Ablenkung von "ungewollten" Gedanken und Emotionen wird. Sobald wir Gedanken & Emotionen in uns akzeptieren nimmt auch der Drang nach Ablenkung ab. Übrig bleibt die "Unterhaltung", die uns tatsächlich anzieht und die wir dann als freiwillige Abwechslung eingehen.

  24. 17

    Dein Lebensgefühl wird bestimmt von den Fragen, die Du dir stellst (Impuls #24)

    "Warum immer ich?" - "wieso muss mir das passieren?" oder "was finde ich gerade interessant?" - "wieso finde ich das gerade einfach?" Fragen bestimmen unsere Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit bestimmt Gefühlslage und Verhalten. 2 Personen können in der selben Situation sein, jedoch unterschiedlich fühlen und handeln. Und das ist bedingt durch die Fragen, die sie sich stellen. Reflektiere welche Fragen du dir im Alltag unbewusst stellst (sind es Fragen wie "was könnte schlechtes passieren?") Hierdurch wirst Du verstehen, wieso Du dich fühlst, wie Du dich fühlst und handelst wie Du handelst. Das Beste: du kannst steuern, welche Fragen Du dir stellst. Und je häufiger diese Fragen konstruktiv sind, desto mehr werden sie zur Gewohnheit.

  25. 16

    Nichts kann Dich abwerten, und auch nicht aufwerten (Impuls #23)

    Wir denken wir sind unser Name, Job, Familienstatus, Vorlieben, Gedanken oder Emotionen. Doch das können wir gar nicht sein. Denn wir können diese Dinge beobachten. Wir können die Frage stellen "wer ist es, der gerade diesen Gedanken hat?" oder "wer ist es, der gerade unseren Namen hört?" Unser wahres Selbst ist das, was alles wahrnimmt/bemerkt. Und "alles" heißt: Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke. Wir können nicht das sein, was wir beobachten. Bei Gegenständen ist das offensichtlich: wenn ich eine Tasse ansehe, dann sehe ich direkt, dass ich die Tasse nicht bin. Und auch bei Gedanken ist es gleich: Ich kann Gedanken beobachten - z.B. kann ich mir vorstellen wie ich den Gedanken an einen Urlaub nur ansehe statt ihn zu durchleben. (so als würde ich einen Film sehen) Auch bei Emotionen ist es gleich: wenn z.B. Ärger auftaucht, dann kann ich ihn als eine Information beobachten. Ich kann mich fragen "wer ist es gerade, der den Ärger bemerkt?"

  26. 15

    Zufriedenheit ist eine Frage von wenigen Minuten am Tag (Impuls #22)

    10 Min "nichts-tun" - 10 Min in Stille ein paar Mal am Tag. In der Stille nur beobachten, was gerade stattfindet. Was da stattfindet ist "Leben". Leben bedeutet Sinneseindrücke, Gedanken, Emotionen. Oft sind wir von diesen mitgerissen. In Stille realisieren wir, dass wir in Ruhe bleiben können, wenn sie auftauchen. Wir realisieren, dass wir nicht reagieren müssen.

  27. 14

    Gedanken sind wie Tinder-Swipes (Impuls #21)

    Wie Tinder-Vorschläge tauchen auch Gedanken random auf. Du kannst nicht vorhersehen, welche Person bei Tinder als nächstes kommt. Aber Du kannst entscheiden, ob Du auf die Person klickst, dich mit ihrem Profil beschäftigst. So auch mit Gedanken: Sie kommen random - du entscheidest, ob sie dich beschäftigen. Gedanken "wegswipen" müssen wir oft üben. Denn wir sind oft der unbewussten Überzeugung: "Ich bin meine Gedanken" Doch Du bist nur der Raum, in dem Gedanken auftauchen und bemerkt werden können. Zu dieser Realisierung kommen wir z.B. durch Stille (10 Min nur auf eine Wand schauen)

  28. 13

    Langeweile ist das Feuer, in dem das Ego brennt (Impuls #20)

    und dabei werden wir realisieren: der Tod des Ego ist ok. Denn er ist nur ein Teil in Dir - eine Imagination. Du bist nicht deine Gedanken oder Emotionen - sondern nur ein Wesen, dass diese erfährt.

  29. 12

    Stille: ungewohnt, aber essentiell (Impuls #19)

    in Stille sein heißt wenig äußere Reize. Dabei werden innere Reize "lauter". Phase 1 der Stille: oft ein Unwohl-Sein, weil wir plötzlich nicht mehr reagieren, sondern "Nichts-Tun". Phase 2: Gedanken kommen an alles mögliche z.B. was heute noch ansteht, was vorbereitet werden sollte. Emotionen der Unruhe, Sorge, Frust können kommen. Phase 3: Gedanken & Emotionen wirken nur noch distanziert. Wir durchschauen sie als das, was sie sind. Nämlich Erscheinungen, die automatisch ohne unsere Kontrolle kommen und gehen. So wie Wolken, die wir von unten nur beobachten (wobei wir wissen, dass der Himmel dahinter immer da ist) Weiterer Vorteil von Stille: es können Gedanken auftauchen an vergessene Ziele oder kreative Einfälle - diese werden oft im Alltag überlagert.

  30. 11

    Liebe ist Egoismus (Impuls #18)

    der empfohlene Kanal: https://www.youtube.com/@acceptingtheuniverse Liebe im Sinne, dass Du dem anderen Gutes wünschst. "Gutes" heißt zu wünschen, dass der andere sein Leben gerne führt, ehrlich ist, in sich ruht, richtig von falsch unterscheidet und entsprechend handelt. Wenn alle Menschen so leben, dann wäre dies für Dich von Vorteil. Denn dann macht die Interaktion mehr Spaß und die Menschen werden klarer ihre Stärken entwickeln, was dem Fortschritt zugute kommt. Wenn wir hassen, sind wir es selbst, die am meisten Schaden erleiden. Außerdem befeuert Hass impulsives Verhalten, welches ähnliche Gestalt annehmen kann, wie das Verhalten, welches wir beim anderen verachten. Wenn wir allen Gutes wünschen, dann provozieren wir am ehesten, dass sie diesem Beispiel folgen. Gutes zu wünschen ist eine Liebe als Bewusstseinszustand. Diese Liebe darf neben Menschen auch die Lebenserfahrung an-sich einschließen.

  31. 10

    Fokus ist besser als Motivation - wie wir Fokus kultivieren (Impuls #17)

    Wir neigen zu Überdenken. Das Hirn produziert ständig Szenarien. Besonders bei Aufgaben, die uns wichtig sind oder komplex wirken. Doch genau durch das Überdenken werden die Aufgaben erst schwierig, stressig, erschöpfend. Und das blockiert Gelassenheit, Kreativität. Lösung: Tu so als wäre es leicht - stelle einen Timer von 5 Min und kümmere dich hier nur um eine spezielle Frage. Es ist egal, welches Outcome kommt - du machst es dem Hirn leicht, in dieses Thema einzusteigen. Damit bringst du den Stein nach oben und hiernach rollt es leichter. Beispiel: Dir ist es wichtig, Joggen zu gehen. Dann machst du dir einen Timer für 30 Sek, wo du nur deine Schuhe zubindest und die Haustür aufmachst. Danach kannst du als nächstes entscheiden, was du machst (z.B. Timer 3 Min, dann ins Treppenhaus gehen und laufen), nach den 3 Min kannst du wieder nach Hause (wenn du es dann noch willst)

  32. 9

    Gedanken sind nur weitere Sinneseindrücke (Impuls #16)

    Sie sind auf gleicher Ebene wie Geräusche, ein Geruch etc. Auch Emotionen sind nur weitere Eindrücke. Wir können uns fragen "Wer ist es, der gerade diesen Gedanken hat?" Und dadurch beweisen wir: Wir sind keine Gedanken, sondern nur ein Wesen, dass diese bemerken kann. Oft dominieren Gedanken, wir gehen spazieren und sind mehr im Kopf als bei dem, was unsere Augen oder Ohren bemerken. Es ist legitim auf Gedanken zu fokussieren, jedoch kann dies zu Unwohlgefühlen führen (Ärger, Sorge, Schuld etc.) Diese Unwohlgefühle werden entschärft, sobald wir erinnern, dass wir nur ein Bemerker der Gedanken sind und nicht die Gedanken selbst. Mit der Frage "was findet gerade statt?" gehst du in die Vogelperspektive und bemerkst auch andere Eindrücke wie Geräusche, Lichtreize etc. Und wenn du gerade ein Geräusch bemerkst, dann kannst du nicht zeitgleich denken. Ein weiterer Beweis, dass Du mehr als Gedanken bist (nämlich ein Wesen, welches Eindrücke aus verschiedenen Quellen empfängt)

  33. 8

    Es braucht keinen Urlaub, es braucht Stille (Impuls #15)

    Meist sind wir identifiziert mit Gedanken und Emotionen. Oft sind es viele, die uns hin- und herreißen. Sie werden getriggert durch die Reize des Alltags. Oftmals fühlen wir Unwohlsein, Verunsicherung. Das sie auftauchen liegt nicht in deiner Kontrolle. Aber wie Du auf sie reagierst. Sie können da sein, aber schwach wirken. Wie eine Kaffeetasse, die auf deinem Schreibtisch da ist, aber sie dich nicht "bewegt". Sie ist für dich distanziert. Eine Distanz kannst du ebenso zu Gedanken & Emotionen herstellen. 5 Min Stille und dabei nur beobachten, wie "Leben" und Gedanken gerade stattfinden, führen bereits auf diesen Weg.

  34. 7

    Zufriedenheit durch 10 Min Stille? (Impuls #14)

    Sehen, wie das Leben gerade stattfindet. Das Leben äußert sich durch Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke. Wir können mit diesen identifizieren oder sie nur bemerken. Sie bemerken bringt Ruhe und lässt uns realisieren, dass wir Gedanken & Co. nicht sind, sondern nur ein Empfänger dieser. Durch Identifizieren kommt Unruhe, Stress und das verleitet zu Ablenkung (also noch mehr Reizen). Stille ist eine Brücke, die uns ins Bemerken bringt.

  35. 6

    Unzufriedenheit zeigt sich in Körper und Geist - auf beiden Ebenen können wir sie loslassen (Impuls #13)

    Unzufriedenheit (fehlender innerer Frieden) äußert sich auf 2 Arten: Im Körper sind es gespannte Muskeln (Kiefer, Schultern), Juckreiz oder Schwitzen. Im Mentalen haben wir Unklarheit, Fokusprobleme, Überforderung. Dies sind die Anzeichen/Äußerungen. Mit diesen können wir umgehen: Körper: ruhig Atmen, die Muskeln bewusst an- und entspannen oder die Frage stellen "wie fühlt sich mein Körper gerade an?" Mental: du stellst Dir die Frage "welche Emotionen sind gerade als Vorschlag da?" - Fragen wie diese geben eine Distanz zur Unzufriedenheit. Beide Lösungen führen zur Realisierung: Unzufriedenheit ist eine Entscheidung. Nur wenn wir uns ihren Anzeichen ergeben, wird sie dominant. Sie bewusst zu bemerken ist bereits der erste Schritt, von ihr loszulassen.

  36. 5

    In der Beobachtung ist immer Frieden, und Du kannst Emotionen beobachten wie einen Film. (Impuls #12)

    selbst wenn in der Außenwelt alles ruhig ist, können wir innerlich leiden. Wenn Gedanken sich aufdrängen in Begleitung von Emotionen wie Schuld, Ärger, Sorge. Doch Leid kommt nur, wenn wir uns mitreißen lassen. Wir können auch nur bemerken d.h. Emotionen wie Ärger oder ungewollte Szenarien beobachten wie als würdest Du eine Tasse vor dir beobachten. Damit entsteht automatisch eine Distanz. Du kannst nicht sein, was Du beobachtest. Weil du den Stift siehst, kann er nicht "Du" sein. Weil Du Gedanken & Emotionen beobachten kannst, können Sie nicht "Du" sein. Im Beobachten ist immer ein innerer Frieden - Unverwundbarkeit. In Frieden-Sein ist die Essenz eines guten Lebens. Wie wir lernen jederzeit in den "Beobachtungsmodus" zu wechseln, ist Thema dieser Folge und vieler weiterer hier :)

  37. 4

    Überforderung als normaler Zustand (Impuls #11)

    Je mehr Tabs im Browser offen sind, desto langsamer läuft der eine Tab, der jetzt gerade wichtig ist. Je mehr Gedanken wichtig erscheinen, desto unsicherer stehen wir im Moment. Es geht nicht darum, unsere Gedankenwelt still zu legen, sondern nur Weniges als "wichtig" einzustufen. Denn in der heutigen Zeit macht unser Hirn unweigerlich viele Gedanken, Szenarien, Meinungen. Doch wir können die Masse an Gedanken auch als "unwichtig" einstufen und so eine Distanz schaffen. Diese Distanz kommt bereits, wenn wir täglich 10 Minuten in Stille nur beobachten, was an Gedanken auftaucht. Denn was wir beobachten, können wir nicht zeitgleich sein und in dieser Distanz liegt unsere Entscheidung, ob wir sie wichtig nehmen oder wie eine Wolke vorbeiziehen lassen. 10 Minuten Stille...

  38. 3

    Selbstoptimierung als Belastung oder Befreiung (Impuls #10)

    Achtsamkeit, Meditieren, gesunde Ernährung, besser kommunizieren etc. sind an-sich gute Ansätze. Sie sind eine Befreiung, wenn wir sie freiwillig eingehen und gelassen gegenüber Outcomes bzw. Reaktionen der Außenwelt sind. Sie sind Belastung, wenn wir uns verpflichten und Schuld empfinden, wenn wir es verpassen oder nicht das gewünschte Feedback erhalten. Beispiel: Wir beginnen mit Meditieren. Wir können "alles" richtig machen wollen und währenddessen vergleichen, ob wir es denn richtig tun und schauen, ob sich bereits gewünschte Effekte einstellen und wenn nicht, dann denken wir, dass wir es noch mehr probieren müssen. Oder wir beginnen Meditiation mit einer Bereitschaft, dass auch nicht die gewünschten Effekte eintreten und Du tust es nur im Moment freiwillig. Das Loslassen von Verpflichtung und von Verbindung mit Outcomes lässt sich lernen. Mehr dazu in dieser und weiteren Episoden

  39. 2

    Sind deine Ziele ein Grund für Unzufriedenheit? (Impuls #9)

    Ziele, Ideale und Werte sind wichtige Orientierungen. Doch sie können zu Schuld, Stress und Selbstwertverlust führen, wenn wir sie nicht einhalten. Dabei sollten sie eigentlich eine Orientierung sein für Zufriedenheit & Gelassenheit. Die Lösung: Ziele & Co. beibehalten, jedoch als "Vorschlag" statt Pflicht sehen. Paradoxerweise werden wir sie umso leichter einhalten, desto weniger sie uns als Pflicht erscheinen. Wie wir Ziele & Ideale weniger ernst-nehmen und vom Podest der Pflicht runtersetzen ist Thema dieser Episode (und vielen weiteren)

  40. 1

    Wie sehr steuert Dich die Idee deiner Persönlichkeit? (Impuls #8)

    Was Du als Deine Persönlichkeit oder deinen Charakter siehst, ist nur eine gedankliche Wahrnehmung (eine Idee) Oft steht uns diese Idee im Weg ehrlich zu handeln. Sie steht im Weg der Achtsamkeit und dem Fühlen, was uns gerade anzieht oder abstoßt. Wir können diese Idee distanzieren. Ein Impuls dazu in dieser Episode.

  41. 0

    Aufmerksamkeit ist dein ganzes Leben - wie verwendest Du sie? (Impuls #7)

    Aufmerksamkeit kann nur auf einer Sache liegen. Oft sind wir im Alltag in einem schnellen Wechsel zwischen Gedanken, Sinneseindrücken und Emotionen. Dieser schnelle Wechsel (dieses Hin- und Her) ist bei Vielen eine Gewohnheit. Schneller Wechsel von Aufmerksamkeit führt dazu, dass wir zu nichts eine aufrichtige Verbindung aufbauen (denn dies braucht Zeit) und so nur halbherzig im Moment sind. Treiber des schnellen Wechsels sind z.B. Gefühle der Verpflichtung oder des Anspruchs. Mehr dazu in dieser Episode :)

  42. -1

    Bist du gesteuert von deinen Emotionen? (Impuls #6)

    Stelle dir diese Frage: "Wie sehr steuern mich Emotionen?, Welches Verhalten bestimmen sie?, welche Emotionen kommen im Alltag häufiger, welche Gedanken sind dabei und was sind Auslöser?, möchte ich das so weiterführen oder ab sofort anders auf Emotionen reagieren?" Emotionen & Gedanken sind eine Information. Oft verleiten sie dazu, dass wir sie ernst nehmen. Und das kann in Stress und unachtsames Verhalten führen. Regelmäßiges Innehalten, Stille und Reflexion können bewirken, dass Du sie distanzierter betrachtest und sie weniger "mitreißend" sind. Dabei sind die Fragen von oben Beispiele, die Du dir stellen kannst, wenn Du mal nichts tust und keinen Reizen ausgesetzt bist (z.B. still im Zimmer sitzend) - Es reicht aus, diese Fragen nur zu stellen, ohne eine Antwort zu forcieren. Die Frage allein wird bereits etwas in Gang setzen...

  43. -2

    Im Hier & Jetzt - auch während Gedankenflut (Impuls #5)

    "Sei mal mehr im Hier und Jetzt" hört man viele sagen. Dabei können wir gar nicht anders als "hier und jetzt" da zu sein, weil es gar keine andere Existenz oder Realität gibt, als das, was jetzt gerade ist. Wir sind bereits im Hier und Jetzt. Nur sind wir dabei oft im Wechsel zwischen Reizen (z.B. klingelt das Handy, dann hören wir Jemandem zu, dann schauen wir ein Video, essen noch was und denken an ein Meeting heute Nachmittag) Dadurch kommt ein Gefühl nicht "richtig" da zu sein, sondern verloren in einem Raum, in dem viel an uns zieht und zerrt. In diesem Gefühl und "Hin- und Her" erleben wir unser Leben unerfüllt. Die Lösung: deine Aufmerksamkeit auf Weniges richten. Und alles Weitere distanzieren. Denn Reizflut und Gedankenflut wird es immer geben. Doch du kannst trz in einer inneren Ruhe bleiben. Der Weg dorthin gelingt durch Stille und das Realisieren, dass Du auch alles nur "beobachten" kannst. (was das genau bedeutet ist Thema dieser Episode und des Podcasts)

  44. -3

    Schmerz und Leid - warum eines freiwillig ist (Impuls #4)

    Schmerz ist Physisch (durch Reizweiterleitung ans Hirn infolge von Verletzung, Organ-Fehlfunktion) Leid ist Emotional (Ärger, Sorge, starkes Begehren) Emotionen und Gedanken (welche die Emotionen mitbestimmen) können uns mitreißen oder wir beobachten sie. In Beobachtung ist kein Leid, höchstens leichtes Unbehagen. In Beobachtung "sein" bedeutet Distanzieren und damit innere Freiheit gegenüber von Eindrücken (sei es Denken, Fühlen oder auch was wir sehen, hören etc.) In den "Beobachtungs-Modus" zu gehen ist eine Fähigkeit. Deren Erlernen ist Thema dieses Podcasts.

  45. -4

    Dein Erleben ist ein Mix Deiner inneren Stimmen (Impuls #3)

    Innerlich kommen ständig verschiedene Stimmen (d.h. Haltungen, Meinungen bzw. Gedanken & Emotionen) zu dem, was gerade stattfindet. Die dominierende Stimme prägt Stimmung und Verhalten. Doch es gibt auch einen "Bemerker-Modus" bei dem wir die Stimmen nur "bemerken" d.h. wahrnehmen, ohne dass sie stark wirken. Wir betrachten dann die Stimmen (also Gedanken & Emotionen) wie Wolken am Himmel während wir wissen, dass dahinter immer der blaue Himmel ist. Dies gibt eine Ruhe und innere Freiheit. Und damit die Grundlage von dem, was jeder (insgeheim) begehrt.

  46. -5

    Zufriedenheit braucht keine positiven Gedanken (Impuls #2)

    Gelassenheit und Zufriedenheit braucht keine Abwesenheit von negativen Gedanken. Es reicht, wenn Negatives auf Distanz beobachtet wird. Dieses Beobachten auf Distanz kann jeder üben z.B. durch 10 Min in Stille. Irgendwann wirst du realisieren: Gedanken sind auch nur ein Sinneseindruck (wie eine Tasse oder ein Geräusch).

  47. -6

    Being vs. Doing (Impuls #1)

    Es gibt eine tiefe innere Ruhe, die immer da ist. Jedoch vergessen wir sie oft während wir im Modus des "Doings" sind d.h. fixiert auf Ziele, in Gedanken an Erwartungen und im Konsum von äußerem Input. Der Modus des "Being" bringt uns in die Position des wertfreien Beobachters, der uns wieder mit Kraft tanken könnte. Warum beide Modi gut sind und wie wir ins Being kommen, ist Thema dieses Impulses.

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Tim Heyn

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