PODCAST · health
mit offenen Augen
by Tim Heyn
In einer Welt der Reizflut vergessen wir, dass alles, was wir für ein "gutes Leben" brauchen, bereits in uns liegt. Wie wir dies wiederentdecken und fördern ist Intention dieses Podcasts. Immer Dienstag - Freitag - Sonntag
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Gedanken sind wie Ski - wenn wir fallen, müssen wir sie loslassen (Impuls #29)
Wir sind bereits geistesgegenwärtig. Wir können nicht anders, als jetzt da zu sein. Gedanken an Vergangenheit und Zukunft finden nur jetzt statt. Doch in Gedankenflut und Emotionen wie Ärger und Sorge verlieren wir die Verbindung zum jetzigen Moment. Es fühlt sich an, als wäre das Leben überfordernd. Doch wir können jeden Gedanken distanzieren und als das sehen, was er ist: eine Information, die automatisch auftaucht. Auf gleicher Ebene wie ein Geräusch, ein Geruch oder das Sehen einer Tasse.
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Wer ist es, der gerade Gedanken hat? (Impuls #28)
Fragen wie diese schaffen eine Distanz zu Gedanken. Sie zoomen raus. Du realisierst: Ich nehme Gedanken wahr - so wie ich auch einen Stift oder ein Geräusch wahrnehme. Aber ich bin die Gedanken nicht. Und somit muss ich den dortigen Wertungen von gut und schlecht nicht folgen. Das Folgen wird dann zu einer Wahl.
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Ein Gelübde an Dich selbst - eine Zusage an das Leben (Impuls #27)
Akzeptieren und Vertrauen gegenüber Dir selbst und dem Leben. Das ist meist nicht der Normalzustand. Doch wir können es "einüben". Wir können diesen Zustand zur Gewohnheit machen. Indem wir erinnern, dass wir Gedanken und Emotionen nicht sind, sondern sie nur "bemerken". Ärger, Freude, Sorge, Horrorszenarien können wir nur "beobachten". Und so können sie da sein, ohne Dich mitzureißen. Leben ist Bemerken.
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Warum Distanz zu wahrer Verbindung mit dem Leben führt (Impuls #26)
Dich von Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücken treiben zu lassen kann an vielen Zeitpunkten in Ordnung sein. Doch sie können uns auch "stören", d.h. uns mitreißen in ein Gefühl, wo wir das Leben als Bürde und Überforderung empfinden. Stören tun sie erst, wenn wir Emotionen oder Gedanken folgen. Doch wir können sie auch distanzieren, d.h. ihr Auftauchen sehen, doch wir lassen sie nicht bestimmen. So als würden wir als Chef den Vorschlag eines Mitarbeiters hören und ihn weder ablehnen noch zustimmen. Sondern nur bemerken.
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Unterhaltung hält unten (Impuls #25)
Das Video: https://www.youtube.com/watch?v=dXtPKYr-VE4 Unterhaltung als freiwillige Abwechslung statt Ablenkung... Geistesgegenwärtig auf Social Media sein oder eine Serie schauen ist kein Problem. Ein Problem wird es, wenn Unterhaltung als Mittel zur Ablenkung von "ungewollten" Gedanken und Emotionen wird. Sobald wir Gedanken & Emotionen in uns akzeptieren nimmt auch der Drang nach Ablenkung ab. Übrig bleibt die "Unterhaltung", die uns tatsächlich anzieht und die wir dann als freiwillige Abwechslung eingehen.
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Dein Lebensgefühl wird bestimmt von den Fragen, die Du dir stellst (Impuls #24)
"Warum immer ich?" - "wieso muss mir das passieren?" oder "was finde ich gerade interessant?" - "wieso finde ich das gerade einfach?" Fragen bestimmen unsere Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit bestimmt Gefühlslage und Verhalten. 2 Personen können in der selben Situation sein, jedoch unterschiedlich fühlen und handeln. Und das ist bedingt durch die Fragen, die sie sich stellen. Reflektiere welche Fragen du dir im Alltag unbewusst stellst (sind es Fragen wie "was könnte schlechtes passieren?") Hierdurch wirst Du verstehen, wieso Du dich fühlst, wie Du dich fühlst und handelst wie Du handelst. Das Beste: du kannst steuern, welche Fragen Du dir stellst. Und je häufiger diese Fragen konstruktiv sind, desto mehr werden sie zur Gewohnheit.
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Nichts kann Dich abwerten, und auch nicht aufwerten (Impuls #23)
Wir denken wir sind unser Name, Job, Familienstatus, Vorlieben, Gedanken oder Emotionen. Doch das können wir gar nicht sein. Denn wir können diese Dinge beobachten. Wir können die Frage stellen "wer ist es, der gerade diesen Gedanken hat?" oder "wer ist es, der gerade unseren Namen hört?" Unser wahres Selbst ist das, was alles wahrnimmt/bemerkt. Und "alles" heißt: Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke. Wir können nicht das sein, was wir beobachten. Bei Gegenständen ist das offensichtlich: wenn ich eine Tasse ansehe, dann sehe ich direkt, dass ich die Tasse nicht bin. Und auch bei Gedanken ist es gleich: Ich kann Gedanken beobachten - z.B. kann ich mir vorstellen wie ich den Gedanken an einen Urlaub nur ansehe statt ihn zu durchleben. (so als würde ich einen Film sehen) Auch bei Emotionen ist es gleich: wenn z.B. Ärger auftaucht, dann kann ich ihn als eine Information beobachten. Ich kann mich fragen "wer ist es gerade, der den Ärger bemerkt?"
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Zufriedenheit ist eine Frage von wenigen Minuten am Tag (Impuls #22)
10 Min "nichts-tun" - 10 Min in Stille ein paar Mal am Tag. In der Stille nur beobachten, was gerade stattfindet. Was da stattfindet ist "Leben". Leben bedeutet Sinneseindrücke, Gedanken, Emotionen. Oft sind wir von diesen mitgerissen. In Stille realisieren wir, dass wir in Ruhe bleiben können, wenn sie auftauchen. Wir realisieren, dass wir nicht reagieren müssen.
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Gedanken sind wie Tinder-Swipes (Impuls #21)
Wie Tinder-Vorschläge tauchen auch Gedanken random auf. Du kannst nicht vorhersehen, welche Person bei Tinder als nächstes kommt. Aber Du kannst entscheiden, ob Du auf die Person klickst, dich mit ihrem Profil beschäftigst. So auch mit Gedanken: Sie kommen random - du entscheidest, ob sie dich beschäftigen. Gedanken "wegswipen" müssen wir oft üben. Denn wir sind oft der unbewussten Überzeugung: "Ich bin meine Gedanken" Doch Du bist nur der Raum, in dem Gedanken auftauchen und bemerkt werden können. Zu dieser Realisierung kommen wir z.B. durch Stille (10 Min nur auf eine Wand schauen)
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Langeweile ist das Feuer, in dem das Ego brennt (Impuls #20)
und dabei werden wir realisieren: der Tod des Ego ist ok. Denn er ist nur ein Teil in Dir - eine Imagination. Du bist nicht deine Gedanken oder Emotionen - sondern nur ein Wesen, dass diese erfährt.
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Stille: ungewohnt, aber essentiell (Impuls #19)
in Stille sein heißt wenig äußere Reize. Dabei werden innere Reize "lauter". Phase 1 der Stille: oft ein Unwohl-Sein, weil wir plötzlich nicht mehr reagieren, sondern "Nichts-Tun". Phase 2: Gedanken kommen an alles mögliche z.B. was heute noch ansteht, was vorbereitet werden sollte. Emotionen der Unruhe, Sorge, Frust können kommen. Phase 3: Gedanken & Emotionen wirken nur noch distanziert. Wir durchschauen sie als das, was sie sind. Nämlich Erscheinungen, die automatisch ohne unsere Kontrolle kommen und gehen. So wie Wolken, die wir von unten nur beobachten (wobei wir wissen, dass der Himmel dahinter immer da ist) Weiterer Vorteil von Stille: es können Gedanken auftauchen an vergessene Ziele oder kreative Einfälle - diese werden oft im Alltag überlagert.
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Liebe ist Egoismus (Impuls #18)
der empfohlene Kanal: https://www.youtube.com/@acceptingtheuniverse Liebe im Sinne, dass Du dem anderen Gutes wünschst. "Gutes" heißt zu wünschen, dass der andere sein Leben gerne führt, ehrlich ist, in sich ruht, richtig von falsch unterscheidet und entsprechend handelt. Wenn alle Menschen so leben, dann wäre dies für Dich von Vorteil. Denn dann macht die Interaktion mehr Spaß und die Menschen werden klarer ihre Stärken entwickeln, was dem Fortschritt zugute kommt. Wenn wir hassen, sind wir es selbst, die am meisten Schaden erleiden. Außerdem befeuert Hass impulsives Verhalten, welches ähnliche Gestalt annehmen kann, wie das Verhalten, welches wir beim anderen verachten. Wenn wir allen Gutes wünschen, dann provozieren wir am ehesten, dass sie diesem Beispiel folgen. Gutes zu wünschen ist eine Liebe als Bewusstseinszustand. Diese Liebe darf neben Menschen auch die Lebenserfahrung an-sich einschließen.
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Fokus ist besser als Motivation - wie wir Fokus kultivieren (Impuls #17)
Wir neigen zu Überdenken. Das Hirn produziert ständig Szenarien. Besonders bei Aufgaben, die uns wichtig sind oder komplex wirken. Doch genau durch das Überdenken werden die Aufgaben erst schwierig, stressig, erschöpfend. Und das blockiert Gelassenheit, Kreativität. Lösung: Tu so als wäre es leicht - stelle einen Timer von 5 Min und kümmere dich hier nur um eine spezielle Frage. Es ist egal, welches Outcome kommt - du machst es dem Hirn leicht, in dieses Thema einzusteigen. Damit bringst du den Stein nach oben und hiernach rollt es leichter. Beispiel: Dir ist es wichtig, Joggen zu gehen. Dann machst du dir einen Timer für 30 Sek, wo du nur deine Schuhe zubindest und die Haustür aufmachst. Danach kannst du als nächstes entscheiden, was du machst (z.B. Timer 3 Min, dann ins Treppenhaus gehen und laufen), nach den 3 Min kannst du wieder nach Hause (wenn du es dann noch willst)
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Gedanken sind nur weitere Sinneseindrücke (Impuls #16)
Sie sind auf gleicher Ebene wie Geräusche, ein Geruch etc. Auch Emotionen sind nur weitere Eindrücke. Wir können uns fragen "Wer ist es, der gerade diesen Gedanken hat?" Und dadurch beweisen wir: Wir sind keine Gedanken, sondern nur ein Wesen, dass diese bemerken kann. Oft dominieren Gedanken, wir gehen spazieren und sind mehr im Kopf als bei dem, was unsere Augen oder Ohren bemerken. Es ist legitim auf Gedanken zu fokussieren, jedoch kann dies zu Unwohlgefühlen führen (Ärger, Sorge, Schuld etc.) Diese Unwohlgefühle werden entschärft, sobald wir erinnern, dass wir nur ein Bemerker der Gedanken sind und nicht die Gedanken selbst. Mit der Frage "was findet gerade statt?" gehst du in die Vogelperspektive und bemerkst auch andere Eindrücke wie Geräusche, Lichtreize etc. Und wenn du gerade ein Geräusch bemerkst, dann kannst du nicht zeitgleich denken. Ein weiterer Beweis, dass Du mehr als Gedanken bist (nämlich ein Wesen, welches Eindrücke aus verschiedenen Quellen empfängt)
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Es braucht keinen Urlaub, es braucht Stille (Impuls #15)
Meist sind wir identifiziert mit Gedanken und Emotionen. Oft sind es viele, die uns hin- und herreißen. Sie werden getriggert durch die Reize des Alltags. Oftmals fühlen wir Unwohlsein, Verunsicherung. Das sie auftauchen liegt nicht in deiner Kontrolle. Aber wie Du auf sie reagierst. Sie können da sein, aber schwach wirken. Wie eine Kaffeetasse, die auf deinem Schreibtisch da ist, aber sie dich nicht "bewegt". Sie ist für dich distanziert. Eine Distanz kannst du ebenso zu Gedanken & Emotionen herstellen. 5 Min Stille und dabei nur beobachten, wie "Leben" und Gedanken gerade stattfinden, führen bereits auf diesen Weg.
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Zufriedenheit durch 10 Min Stille? (Impuls #14)
Sehen, wie das Leben gerade stattfindet. Das Leben äußert sich durch Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke. Wir können mit diesen identifizieren oder sie nur bemerken. Sie bemerken bringt Ruhe und lässt uns realisieren, dass wir Gedanken & Co. nicht sind, sondern nur ein Empfänger dieser. Durch Identifizieren kommt Unruhe, Stress und das verleitet zu Ablenkung (also noch mehr Reizen). Stille ist eine Brücke, die uns ins Bemerken bringt.
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Unzufriedenheit zeigt sich in Körper und Geist - auf beiden Ebenen können wir sie loslassen (Impuls #13)
Unzufriedenheit (fehlender innerer Frieden) äußert sich auf 2 Arten: Im Körper sind es gespannte Muskeln (Kiefer, Schultern), Juckreiz oder Schwitzen. Im Mentalen haben wir Unklarheit, Fokusprobleme, Überforderung. Dies sind die Anzeichen/Äußerungen. Mit diesen können wir umgehen: Körper: ruhig Atmen, die Muskeln bewusst an- und entspannen oder die Frage stellen "wie fühlt sich mein Körper gerade an?" Mental: du stellst Dir die Frage "welche Emotionen sind gerade als Vorschlag da?" - Fragen wie diese geben eine Distanz zur Unzufriedenheit. Beide Lösungen führen zur Realisierung: Unzufriedenheit ist eine Entscheidung. Nur wenn wir uns ihren Anzeichen ergeben, wird sie dominant. Sie bewusst zu bemerken ist bereits der erste Schritt, von ihr loszulassen.
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In der Beobachtung ist immer Frieden, und Du kannst Emotionen beobachten wie einen Film. (Impuls #12)
selbst wenn in der Außenwelt alles ruhig ist, können wir innerlich leiden. Wenn Gedanken sich aufdrängen in Begleitung von Emotionen wie Schuld, Ärger, Sorge. Doch Leid kommt nur, wenn wir uns mitreißen lassen. Wir können auch nur bemerken d.h. Emotionen wie Ärger oder ungewollte Szenarien beobachten wie als würdest Du eine Tasse vor dir beobachten. Damit entsteht automatisch eine Distanz. Du kannst nicht sein, was Du beobachtest. Weil du den Stift siehst, kann er nicht "Du" sein. Weil Du Gedanken & Emotionen beobachten kannst, können Sie nicht "Du" sein. Im Beobachten ist immer ein innerer Frieden - Unverwundbarkeit. In Frieden-Sein ist die Essenz eines guten Lebens. Wie wir lernen jederzeit in den "Beobachtungsmodus" zu wechseln, ist Thema dieser Folge und vieler weiterer hier :)
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Überforderung als normaler Zustand (Impuls #11)
Je mehr Tabs im Browser offen sind, desto langsamer läuft der eine Tab, der jetzt gerade wichtig ist. Je mehr Gedanken wichtig erscheinen, desto unsicherer stehen wir im Moment. Es geht nicht darum, unsere Gedankenwelt still zu legen, sondern nur Weniges als "wichtig" einzustufen. Denn in der heutigen Zeit macht unser Hirn unweigerlich viele Gedanken, Szenarien, Meinungen. Doch wir können die Masse an Gedanken auch als "unwichtig" einstufen und so eine Distanz schaffen. Diese Distanz kommt bereits, wenn wir täglich 10 Minuten in Stille nur beobachten, was an Gedanken auftaucht. Denn was wir beobachten, können wir nicht zeitgleich sein und in dieser Distanz liegt unsere Entscheidung, ob wir sie wichtig nehmen oder wie eine Wolke vorbeiziehen lassen. 10 Minuten Stille...
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Selbstoptimierung als Belastung oder Befreiung (Impuls #10)
Achtsamkeit, Meditieren, gesunde Ernährung, besser kommunizieren etc. sind an-sich gute Ansätze. Sie sind eine Befreiung, wenn wir sie freiwillig eingehen und gelassen gegenüber Outcomes bzw. Reaktionen der Außenwelt sind. Sie sind Belastung, wenn wir uns verpflichten und Schuld empfinden, wenn wir es verpassen oder nicht das gewünschte Feedback erhalten. Beispiel: Wir beginnen mit Meditieren. Wir können "alles" richtig machen wollen und währenddessen vergleichen, ob wir es denn richtig tun und schauen, ob sich bereits gewünschte Effekte einstellen und wenn nicht, dann denken wir, dass wir es noch mehr probieren müssen. Oder wir beginnen Meditiation mit einer Bereitschaft, dass auch nicht die gewünschten Effekte eintreten und Du tust es nur im Moment freiwillig. Das Loslassen von Verpflichtung und von Verbindung mit Outcomes lässt sich lernen. Mehr dazu in dieser und weiteren Episoden
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Sind deine Ziele ein Grund für Unzufriedenheit? (Impuls #9)
Ziele, Ideale und Werte sind wichtige Orientierungen. Doch sie können zu Schuld, Stress und Selbstwertverlust führen, wenn wir sie nicht einhalten. Dabei sollten sie eigentlich eine Orientierung sein für Zufriedenheit & Gelassenheit. Die Lösung: Ziele & Co. beibehalten, jedoch als "Vorschlag" statt Pflicht sehen. Paradoxerweise werden wir sie umso leichter einhalten, desto weniger sie uns als Pflicht erscheinen. Wie wir Ziele & Ideale weniger ernst-nehmen und vom Podest der Pflicht runtersetzen ist Thema dieser Episode (und vielen weiteren)
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Wie sehr steuert Dich die Idee deiner Persönlichkeit? (Impuls #8)
Was Du als Deine Persönlichkeit oder deinen Charakter siehst, ist nur eine gedankliche Wahrnehmung (eine Idee) Oft steht uns diese Idee im Weg ehrlich zu handeln. Sie steht im Weg der Achtsamkeit und dem Fühlen, was uns gerade anzieht oder abstoßt. Wir können diese Idee distanzieren. Ein Impuls dazu in dieser Episode.
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Aufmerksamkeit ist dein ganzes Leben - wie verwendest Du sie? (Impuls #7)
Aufmerksamkeit kann nur auf einer Sache liegen. Oft sind wir im Alltag in einem schnellen Wechsel zwischen Gedanken, Sinneseindrücken und Emotionen. Dieser schnelle Wechsel (dieses Hin- und Her) ist bei Vielen eine Gewohnheit. Schneller Wechsel von Aufmerksamkeit führt dazu, dass wir zu nichts eine aufrichtige Verbindung aufbauen (denn dies braucht Zeit) und so nur halbherzig im Moment sind. Treiber des schnellen Wechsels sind z.B. Gefühle der Verpflichtung oder des Anspruchs. Mehr dazu in dieser Episode :)
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Bist du gesteuert von deinen Emotionen? (Impuls #6)
Stelle dir diese Frage: "Wie sehr steuern mich Emotionen?, Welches Verhalten bestimmen sie?, welche Emotionen kommen im Alltag häufiger, welche Gedanken sind dabei und was sind Auslöser?, möchte ich das so weiterführen oder ab sofort anders auf Emotionen reagieren?" Emotionen & Gedanken sind eine Information. Oft verleiten sie dazu, dass wir sie ernst nehmen. Und das kann in Stress und unachtsames Verhalten führen. Regelmäßiges Innehalten, Stille und Reflexion können bewirken, dass Du sie distanzierter betrachtest und sie weniger "mitreißend" sind. Dabei sind die Fragen von oben Beispiele, die Du dir stellen kannst, wenn Du mal nichts tust und keinen Reizen ausgesetzt bist (z.B. still im Zimmer sitzend) - Es reicht aus, diese Fragen nur zu stellen, ohne eine Antwort zu forcieren. Die Frage allein wird bereits etwas in Gang setzen...
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Im Hier & Jetzt - auch während Gedankenflut (Impuls #5)
"Sei mal mehr im Hier und Jetzt" hört man viele sagen. Dabei können wir gar nicht anders als "hier und jetzt" da zu sein, weil es gar keine andere Existenz oder Realität gibt, als das, was jetzt gerade ist. Wir sind bereits im Hier und Jetzt. Nur sind wir dabei oft im Wechsel zwischen Reizen (z.B. klingelt das Handy, dann hören wir Jemandem zu, dann schauen wir ein Video, essen noch was und denken an ein Meeting heute Nachmittag) Dadurch kommt ein Gefühl nicht "richtig" da zu sein, sondern verloren in einem Raum, in dem viel an uns zieht und zerrt. In diesem Gefühl und "Hin- und Her" erleben wir unser Leben unerfüllt. Die Lösung: deine Aufmerksamkeit auf Weniges richten. Und alles Weitere distanzieren. Denn Reizflut und Gedankenflut wird es immer geben. Doch du kannst trz in einer inneren Ruhe bleiben. Der Weg dorthin gelingt durch Stille und das Realisieren, dass Du auch alles nur "beobachten" kannst. (was das genau bedeutet ist Thema dieser Episode und des Podcasts)
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Schmerz und Leid - warum eines freiwillig ist (Impuls #4)
Schmerz ist Physisch (durch Reizweiterleitung ans Hirn infolge von Verletzung, Organ-Fehlfunktion) Leid ist Emotional (Ärger, Sorge, starkes Begehren) Emotionen und Gedanken (welche die Emotionen mitbestimmen) können uns mitreißen oder wir beobachten sie. In Beobachtung ist kein Leid, höchstens leichtes Unbehagen. In Beobachtung "sein" bedeutet Distanzieren und damit innere Freiheit gegenüber von Eindrücken (sei es Denken, Fühlen oder auch was wir sehen, hören etc.) In den "Beobachtungs-Modus" zu gehen ist eine Fähigkeit. Deren Erlernen ist Thema dieses Podcasts.
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Dein Erleben ist ein Mix Deiner inneren Stimmen (Impuls #3)
Innerlich kommen ständig verschiedene Stimmen (d.h. Haltungen, Meinungen bzw. Gedanken & Emotionen) zu dem, was gerade stattfindet. Die dominierende Stimme prägt Stimmung und Verhalten. Doch es gibt auch einen "Bemerker-Modus" bei dem wir die Stimmen nur "bemerken" d.h. wahrnehmen, ohne dass sie stark wirken. Wir betrachten dann die Stimmen (also Gedanken & Emotionen) wie Wolken am Himmel während wir wissen, dass dahinter immer der blaue Himmel ist. Dies gibt eine Ruhe und innere Freiheit. Und damit die Grundlage von dem, was jeder (insgeheim) begehrt.
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Zufriedenheit braucht keine positiven Gedanken (Impuls #2)
Gelassenheit und Zufriedenheit braucht keine Abwesenheit von negativen Gedanken. Es reicht, wenn Negatives auf Distanz beobachtet wird. Dieses Beobachten auf Distanz kann jeder üben z.B. durch 10 Min in Stille. Irgendwann wirst du realisieren: Gedanken sind auch nur ein Sinneseindruck (wie eine Tasse oder ein Geräusch).
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Being vs. Doing (Impuls #1)
Es gibt eine tiefe innere Ruhe, die immer da ist. Jedoch vergessen wir sie oft während wir im Modus des "Doings" sind d.h. fixiert auf Ziele, in Gedanken an Erwartungen und im Konsum von äußerem Input. Der Modus des "Being" bringt uns in die Position des wertfreien Beobachters, der uns wieder mit Kraft tanken könnte. Warum beide Modi gut sind und wie wir ins Being kommen, ist Thema dieses Impulses.
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