Digitales Management

PODCAST · business

Digitales Management

Wie gestalten Unternehmen ihre Zukunft in einer stark digitalisierten und von KI geprägten Welt, die ständig im Wandel ist?Digitales Management ist der Podcast für Führungskräfte, ManagerInnen und Studierende, die in einer sich dynamisch verändernden Wirtschaftswelt zukunftsfähig bleiben wollen. Basierend auf dem gleichnamigen Springer-Fachbuch diskutieren wir praxisnahe Ansätze, Erfolgsrezepte und Herausforderungen im Zeitalter der Transformation.Mit Unterstützung moderner KI-Technologie bringen wir die Perspektiven der BuchautorInnen direkt zu Dir als Stimmen aus dem Buch.

  1. 93

    Evolution im Dialog: Vom Chatbot zur Conversational AI

    Basierend auf dem Beitrag von Julia Lehmann:Die Evolution hin zur nächsten Generation der Mensch-Maschine-Interaktion revolutioniert die klassische Kundenkommunikation durch die konsequente Integration von Large Language Models (LLMs) in Conversational AI, um die Grenzen starrer Chatbots zu überwinden und eine hyperpersonalisierte Customer Experience sowie operative Effizienzsprünge zu realisieren.Diese Erkenntnisse machen die Operationalisierung intelligenter virtueller Assistenten effektiver und nachhaltiger, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie einer LLM-spezifischen Strategie, fortgeschrittenem „Prompt Engineering“ und dem Einsatz von Retrieval-Augmented Generation (RAG) zur Faktenvalidierung abhängt. Angesichts der Herausforderungen wie Halluzinationen, Datenschutzrisiken und Bias fokussieren sich Unternehmen auf verantwortungsvolle Implementierungsstrategien und kontinuierliche Evaluationsprozesse, um das Vertrauen zu sichern und die „Compliance“ der KI-Interaktionen langfristig zu gewährleisten.Dieses Kapitel skizziert die technologischen Grundlagen und die Transformer-Architektur von LLMs, analysiert den erweiterten Entwicklungsprozess von der Konzeption bis zum MLOps-Betrieb und erörtert zentrale Evaluierungskriterien sowie Risiken bei der organisatorischen Integration.Zudem wird am Ausblick auf autonome KI-Agenten und Multimodalität aufgezeigt, wie proaktive Systeme die Lücke zwischen reiner Informationsbereitstellung und komplexer Aufgabenbewältigung schließen und so die Zukunft der Unternehmensautomatisierung gestalten.

  2. 92

    KI in der Innovation - von der Effizienzsteigerung zur Transformation

    Basierend auf dem Beitrag von Teresa Valerie Mandl und Helen Yuanyuan Cao:Die Evolution hin zur nächsten Generation der Innovationsentwicklung revolutioniert die klassischen Prozesse durch den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), die sich vom bloßen Effizienzwerkzeug hin zum „Co-Creator“ und autonomen Innovationspartner entwickelt, um kreative Hürden zu überwinden und die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle zu beschleunigen.Diese Erkenntnisse machen die Operationalisierung der KI-gestützten Innovation effektiver und nachhaltiger, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie einer intelligenten Mensch-KI-Kollaboration („Hybrid Intelligence“), der Verfügbarkeit qualitativer Daten und dem Aufbau entsprechender KI-Kompetenzen in den Teams abhängt. Angesichts der Herausforderungen wie mangelndem Kontextverständnis, ethischer Risiken („Bias“) und urheberrechtlicher Unsicherheiten fokussieren sich Unternehmen auf klare Zieldefinitionen und Transparenz, um die Akzeptanz zu sichern und die Validität der KI-generierten Ergebnisse zu gewährleisten.Dieses Kapitel skizziert die innovationsrelevanten KI-Konzepte (wie Generative KI und Machine Learning), analysiert deren Anwendung entlang der sieben Phasen des Innovationsprozesses – von der Strategieentwicklung bis zur Vermarktung – und erörtert zentrale Erfolgsfaktoren sowie die notwendige Transformation von Rollenbildern und Organisationsstrukturen.Zudem wird mit dem Ausblick auf „Agentic AI“ (agentische KI) aufgezeigt, wie proaktive KI-Agenten und Multi-Agenten-Systeme künftig die Lücke zwischen reaktiver Werkzeugnutzung und autonomer Innovationsführerschaft schließen könnten.

  3. 91

    Tokenisierungsansatz im E-Commerce in Form von Loyalty Programmen

    Basierend auf dem Beitrag von Philipp Riedlinger:Die Evolution hin zur nächsten Generation des E-Commercerevolutioniert die klassischen Mechanismen der Kundenbindung durch die konsequente Tokenisierung von Vermögenswerten und Interaktionen, um Intermediäre zu überwinden und neue Formen der Wertschöpfung sowie Transparenz in der Lieferkette zu ermöglichen.Diese Erkenntnisse machen die Operationalisierungdezentraler Ökosysteme effektiver und nachhaltiger, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie einem fundierten Tokenomics-Design, der Förderung von „Psychological Ownership“ und interoperablen Partnernetzwerken abhängt. Angesichts der Herausforderungen wie Skalierbarkeitsengpässen und Datenschutzrisiken fokussieren sich Unternehmen auf strukturierte Einführungsstrategien und technologische Lösungsansätze, um die Akzeptanz zu sichern und die Konformität digitaler Transaktionen langfristig zu gewährleisten.Dieses Kapitel skizziert die technologischen Grundlagen undStandards der Blockchaintechnologie, analysiert die Erweiterung zu gemeinschaftsbasierten Tokenökonomien und Dezentralen Autonomen Organisationen(DAOs) und erörtert zentrale Erfolgsfaktoren sowie Risiken bei der organisatorischen Implementierung im digitalen Handel.Zudem wird am Praxisbeispiel von Nike x RTFKT aufgezeigt,wie nichtfungible Token (NFTs) und digitale Eigentumsrechte die Lücke zwischenphysischem Produkt und virtueller Community-Interaktion schließen.

  4. 90

    Potenzielle Anwendungen des Metaverse im B2B-Vertrieb

    Basierend auf dem Beitrag von Leon Kahl:Die Evolution hin zu immersiven Vertriebskanälen revolutioniert die klassische Interaktion zwischen Anbieter und Kunden im B2B-Sektor durch die Nutzung des Metaverse und Extended Reality (XR), um physische Limitationen zu überwinden und Verkaufsprozesse bei komplexen Investitionsgütern effizienter zu gestalten.Diese Erkenntnisse machen die Operationalisierung der digitalen Transformation im Vertrieb nachhaltiger, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie dem gezielten Aufbau von Know-how und der Fokussierung auf wertstiftende Anwendungsfelder, insbesondere in der Pre-Sales-Phase, abhängt. Angesichts der Herausforderungen wie hoher Hardwarekosten und rascher technologischer Entwicklungszyklen fokussieren sich Unternehmen auf inkrementelle Einstiegsstrategien und Pilotprojekte, um Akzeptanz zu schaffen und die Zukunftsfähigkeit des Vertriebsmodells zu gewährleisten.Dieser Beitrag skizziert die theoretischen Grundlagen des digitalen Vertriebs im Kontext von Web3, identifiziert sechs zentrale Einsatzfelder – von 3D-Produktpräsentationen bis zu virtuellen Messen – und validiert deren Potenzial sowie Praxisrelevanz durch qualitative Experteninterviews,.Zudem wird anhand konkreter Handlungsempfehlungen aufgezeigt, wie immersive 3D-Showrooms und virtuelle Kollaborationsformate die Lücke zwischen technischer Komplexität und verständlicher Kundenkommunikation schließen und dabei helfen, hybride Vertriebsstrukturen kosteneffizient zu skalieren.

  5. 89

    The Economics of Digital Multinational Enterprises

    Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Bernd Ebersberger und Dr. Bernhard Dachs:Die Evolution hin zu digitalen multinationalen Unternehmen (Digital MNEs) revolutioniert die klassischen Theorien der Internationalisierung und Wertschöpfung durch die konsequente Nutzung digitaler Technologien als Basis des Geschäftsmodells, um physische Standortabhängigkeiten zu überwinden und globale Märkte unmittelbar als „Born Globals“ zu erschließen.Diese Erkenntnisse machen das Verständnis der neuen ökonomischen Gesetzmäßigkeiten unerlässlich, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie der Nutzung von Information als nicht-rivalem Rohstoff, steigenden Skalenerträgen bei sinkenden Grenzkosten und der effektiven Ausnutzung von Netzwerkeffekten abhängt. Angesichts der Herausforderungen wie der Entstehung von „Winner-Takes-All“-Märkten, Datenschutzrisiken und aggressiver Steuervermeidung fokussieren sich politische Akteure zunehmend auf regulatorische Konzepte und technologische Souveränität, um den Wettbewerb zu sichern und gesellschaftliche Nachteile langfristig zu begrenzen.Dieses Kapitel skizziert die theoretischen Abgrenzungen zwischen traditionellen „Lehrbuch-Firmen“ und digitalen MNEs, analysiert die Funktionsweise von Plattformen in zweiseitigen Märkten und erörtert zentrale ökonomische Mechanismen wie Bundling, Versionierung und Lock-in-Effekte.Zudem wird am Beispiel aktueller EU-Regulierungen wie dem Digital Markets Act aufgezeigt, wie die Spannung zwischen dem Nutzen für Konsumenten und der Marktmacht dominanter „Superstar-Firmen“ künftig durch strengere politische Rahmenbedingungen neu austariert werden muss.

  6. 88

    Skalierung in Großkanzleien: Scrum als Schlüssel zur erfolgreichen KI-Adaption und technischen Skalierung von Big Law

    Basierend auf dem Beitrag von Aleksandar Savanovic:Die Transformation hin zur technischen Skalierung durch generative KI revolutioniert das klassische Geschäftsmodell von Großkanzleien durch die konsequente Ausrichtung auf agile Arbeitsweisen (Scrum) und die Überwindung starrer Hierarchien sowie des Waterfall-Ansatzes, um Produktivitätspotenziale jenseits linearer Personalzuwächse zu erschließen.Diese Erkenntnisse machen die Adaption von Large Language Models (LLMs) effektiver und nachhaltiger, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von einer geeigneten soziotechnischen Umwelt abhängt: Dies erfordert die Neudefinition von Führungsrollen (Partner als Product Owner“), eine transparente Aufgabenverwaltung durch Backlogs und die partizipative Einbindung des gesamten Teams – von der Assistenzkraft bis zum Anwalt – als gleichberechtigte „Developer“.Angesichts des „War for Talents“ und des Margendrucks („Sandwich-Position“) fokussieren sich Kanzleien auf die Abkehr vom „Push-Prinzip“ hin zu einem „Pull-Ansatz“, der einen „Sense of Ownership“ schafft und durch regelmäßige „Sprint Reviews“ Arbeitsfortschritte (Inkremente) sichtbar macht, um die Akzeptanz der KI-Integration zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit durch exponentielle Skalierung langfristig zu steigern.Dieses Kapitel skizziert die Grenzen des linearen Wachstumsmodells sowie die theoretischen Grundlagen der KI-gestützten Skalierung, veranschaulicht die Anwendung des Scrum-Frameworks am Beispiel eines M&A-Teams und erörtert zentrale Erfolgsfaktoren, wie die Auflösung der Trennung zwischen Berufsträgern und Nicht-Berufsträgern sowie die Integration des Sprachmodells als vollwertiges Teammitglied.

  7. 87

    Custom AI von der Stange: KI-Bausteine im Datenlebenszyklus und in Ablaufprozessen

    Basierend auf dem Beitrag von Malte Horstmann, Nils Kaper und Fotios Karamitsos:Die Transformation hin zur Nutzung von Custom AI revolutioniert die Optimierung von Unternehmensprozessen durch die konsequente Ausrichtung auf den Datenlebenszyklus und die Abkehr von generischen Einheitslösungen, um in einer datengetriebenen Welt durch präzise, anwendungsorientierte KI-Lösungen und den Schutz von Geschäftsgeheimnissen zu bestehen.Diese Erkenntnisse machen die Integration künstlicher Intelligenz effektiver und nachhaltiger, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie einer konsistenten Datenqualität, der Einbindung spezifischen Domänenwissens und der Berücksichtigung von Governance-Richtlinien und ethischen Prinzipien abhängt.Angesichts der oft unrealistischen Erwartungshaltung an eine „Superintelligenz“ und der Notwendigkeit des Datenschutzes fokussieren sich Unternehmen auf pragmatische Technologien wie Retrieval Augmented Generation (RAG), die das Risiko von Halluzinationen minimieren und unternehmensinternes Wissen gezielt nutzen, um die Akzeptanz zu sichern und die Prozessgenauigkeit langfristig zu steigern.Dieser Beitrag skizziert die theoretischen Grundlagen der Verknüpfung von Custom AI mit dem Datenmanagement, präsentiert sieben diverse Praxisbeispiele – von der Dokumentenklassifikation im Vertrieb bis zum sprachgesteuerten „Maschinentagebuch“ – und erörtert zentrale technische Komponenten wie Vektordatenbanken sowie die ethische Notwendigkeit der menschlichen Kontrolle.

  8. 86

    Die nächste Generation datengetriebener Unternehmensentscheidungen: : KI als Treiber von Self-Service Business Intelligence und Analytics

    Basierend auf dem Beitrag von Sebastian Moll und Gabriel Alain Fechir-Oertel:Die Evolution hin zur nächsten Generation datengetriebener Unternehmensentscheidungen revolutioniert die klassische Aufgabenverteilung zwischen IT und Fachbereich durch die konsequente Befähigung von Anwendern zu Self-Service Business Intelligence (SSBI) und Analytics, um Engpässe zu überwinden und evidenzbasierte Entscheidungen zu beschleunigen.Diese Erkenntnisse machen die Operationalisierung der Demokratisierung von Daten effektiver und nachhaltiger, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie einer klaren Rollendefinition, der Förderung von „Data Literacy“ und etablierten Quality Gates durch Power User abhängt. Angesichts der Herausforderungen wie Datenschutzrisiken und der Entstehung von „Technical Debt“ fokussieren sich Unternehmen auf inkrementelle Einführungsstrategien und Governance-Konzepte, um die Akzeptanz zu sichern und die Validität dezentraler Analysen langfristig zu gewährleisten.Dieses Kapitel skizziert die theoretischen Grundlagen und Reifegrade von SSBI, analysiert die Erweiterung zum KI-getriebenen „Self-Service BI und Analytics“ (SSBIA) und erörtert zentrale Erfolgsfaktoren sowie Risiken bei der organisatorischen Implementierung. Zudem wird am Praxisbeispiel von Microsoft Fabric aufgezeigt, wie generative KI-Assistenten (Copilot) die Lücke zwischen technischer Komplexität und fachlicher Anwendung schließen.

  9. 85

    KI-gestützte Neukundengewinnung im Mittelstand

    Basierend auf dem Beitrag von Dr. Thomas Link:Die Transformation hin zur KI-gestützten Neukundengewinnung revolutioniert das klassische Vertriebsverständnis im Mittelstand durch die konsequente Ausrichtung auf automatisierte Sprachmodellanwendungen (LLMs) und die Überwindung manueller, ineffizienter Prozesse, um in einem ressourcenbeschränkten Umfeld durch gesteigerte Skalierbarkeit und Datenqualität zu bestehen.Diese Erkenntnisse machen das Management der Leadgenerierung effektiver und datenbasierter, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie der synergetischen Verbindung von Mensch und KI (hybrider Ansatz), einer strukturierten Datenbasis und der Fokussierung der Vertriebsteams auf den Beziehungsaufbau abhängt.Angesichts der Komplexität unstrukturierter Datenmengen und der Grenzen traditioneller Suchmethoden fokussieren sich Unternehmen auf gezielte KI-Strategien (wie das BASIIG-Konzept), die durch Methoden wie Retrieval-Augmented Generation (RAG) Validität schaffen und massive Effizienzgewinne realisieren, um die Akzeptanz zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu steigern.Dieses Kapitel skizziert die funktionsweise großer Sprachmodelle im Vergleich zu klassischer Software, präsentiert Ergebnisse eines Praxisbeispiels mit einer Zeitersparnis von 96,5 % und erörtert zentrale Erfolgsfaktoren, wie die strategische Implementierung hybrider Workflows und die Notwendigkeit, KI als kreativen und analytischen Partner im Akquiseprozess zu etablieren.

  10. 84

    KI und Kreativität – Mit dem Creator Mindset zu mehr Leistung, Innovation und Teamdynamik

    Basierend auf dem Beitrag von Simone Lafargue und Lea Weber:Die Transformation hin zum Konzept des „Lean Growth“ revolutioniert das klassische Arbeitsverständnis durch die strategische Integration von KI-Agenten zur Automatisierung transaktionaler Aufgaben und die konsequente Fokussierung auf menschliche Kreativität, um in einem technologisierten Umfeld durch gesteigerte Innovationskraft und Effizienz zu bestehen.Diese Erkenntnisse machen das Management des tiefgreifenden Wandels effektiver und nachhaltiger, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie der Entwicklung eines „Creator Mindsets“, der Verbindung von analytischem und kreativem Denken sowie der Förderung von Resilienz und Lernbereitschaft abhängt. Angesichts der Komplexität der KI-Transformation und der Gefahr, den menschlichen Faktor zu vernachlässigen, fokussieren sich Unternehmen auf gezielte Interventionen und eine offene Unternehmenskultur, die Mitarbeitende befähigt, KI als Werkzeug zu nutzen und transformative Wertschöpfung zu betreiben.Dieses Kapitel skizziert die theoretischen Grundlagen des Creator Mindsets anhand von sieben zentralen Konstrukten, präsentiert Ergebnisse einer Studie mit Vorher-nachher-Messung zur Wirksamkeit einer Team-Intervention und erörtert zentrale Erfolgsfaktoren, wie die Implementierung der sieben „CREATOR-Schritte“ und praxisnahe Empfehlungen zur Symbiose von KI und menschlicher Kompetenz.

  11. 83

    Avatare des Vertrauens? Eine Studie zur Wahrnehmung der Glaubwürdigkeit virtueller Influencer

    Basierend auf dem Beitrag von Yasmin Merz, Ulrich Föhl und Sarah Regelmann:Die Studie zu „Avataren des Vertrauens“ untersucht die Wahrnehmung virtueller Influencer durch die Generation Z und analysiert, wie das visuelle Setting und der „Uncanny-Valley“-Effekt die Glaubwürdigkeit digitaler Charaktere beeinflussen. Diese Erkenntnisse machen die Inszenierung virtueller Markenbotschafter effektiver und glaubwürdiger, indem sie belegen, dass Avatare in einer virtuellen Umgebung als deutlich attraktiver, vertrauenswürdiger und kompetenter wahrgenommen werden als in einem realistischen Umfeld.Angesichts der rasanten Entwicklung von KI-Technologien und der noch vorhandenen Zurückhaltung in Deutschland fokussieren sich Marketingstrategien auf die Reduktion von Unbehagen („Uncanniness“), um durch eine positive Einstellung die Kaufabsicht und Weiterempfehlungsbereitschaft der Konsumenten zu maximieren.Dieses Kapitel stellt ein empirisches Forschungsmodell vor, präsentiert Ergebnisse einer Onlinebefragung von 586 Teilnehmern und erörtert die überraschende Feststellung, dass das Setting zwar die Glaubwürdigkeit stärkt, jedoch keinen direkten Einfluss auf das empfundene Unbehagen hat.

  12. 82

    Die systematische Geschäftsmodell-Validierung als Erfolgsfaktor in der Bewertung von Startups

    Basierend auf dem Beitrag von Hannes Schubert und Dennis Schlegel:Die Integration der systematischen Geschäftsmodell-Validierung in die Unternehmensbewertung erweitert klassische Verfahren wie die Discounted-Cashflow-Methode (DCF), um die spezifischen Unsicherheiten von Startups besser abzubilden und das Fehlen historischer Finanzdaten zu kompensieren.Diese Erkenntnisse machen die Bewertung junger Unternehmen fundierter und objektiver, indem sie den Validierungsgrad zentraler Hypothesen direkt in die Risikobemessung einbeziehen und somit helfen, „bloße Vermutungen in belastbare Fakten“ zu verwandeln. Angesichts der hohen Scheiterraten von Startups und der Informationsasymmetrie zwischen Gründern und Investoren bietet der Ansatz eine strukturierte Lösung, um das Investitionsrisiko zu minimieren und den Unternehmenswert präziser an den tatsächlichen Reifegrad des Geschäftsmodells zu koppeln.Dieses Kapitel stellt das „Lean-Startup-Valuation-Model“ vor, erläutert dessen dreistufigen Prozess von der Potenzialanalyse bis zum Risiko-Assessment mittels Business Model Canvas und demonstriert, wie ein höherer Validierungsgrad durch reduzierte Risikoabschläge den Firmenwert signifikant steigert.

  13. 81

    Erfolgsfaktoren der Transformation zur vollumfänglichen Prozessorganisation

    Basierend auf dem Beitrag von Michael Hepp und Katharina Scherzinger:Die Transformation hin zur vollumfänglichen Prozessorganisation revolutioniert das klassische Organisationsverständnis durch die konsequente Ausrichtung auf End-to-End-Prozesse und die Überwindung funktionaler Silos, um in einem VUCA-Umfeld durch gesteigerte Flexibilität und Kundenorientierung zu bestehen.Diese Erkenntnisse machen das Management des tiefgreifenden Wandels effektiver und nachhaltiger, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie der aktiven Vorbildfunktion des Topmanagements, einer transparenten Kommunikationsstrategie und der partizipativen Einbindung der Belegschaft abhängt.Angesichts der Komplexität organisationaler Veränderungen und der Gefahr von Mitarbeiterwiderständen fokussieren sich Unternehmen auf gezielte Change-Management-Strategien, die einen „Sense of Urgency“ schaffen und Erfolge sichtbar feiern, um die Akzeptanz zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu steigern.Dieses Kapitel skizziert die theoretischen Grundlagen und Reifegrade der Prozessorganisation, präsentiert Ergebnisse einer qualitativen Studie auf Basis von elf Experteninterviews und erörtert zentrale Erfolgsfaktoren, wie die strategische Verankerung der Transformation und die Notwendigkeit, dem Wandel ausreichend Zeit einzuräumen

  14. 80

    Was bewegt User zum Liken? Ein Erklärungsansatz des User Engagements der Beiträge von Mikro-, Makro- und Mega-Influencern

    Basierend auf dem Beitrag von Franziska Frese, Anna SophieHollstein, Tanja Fink, Michael Schade und Christoph Burmann: Die Analyse des Userengagements auf Instagram verändert das Verständnis von Influencer-Marketing durch die Untersuchung von Faktoren wie Brand-Prominence, Quellenglaubwürdigkeit und der Followerzahl als moderierende Größe. Diese Erkenntnisse machen die Zusammenarbeit mit Influencern fundierter, zielgerichteter und effektiver, indem sie aufzeigen, welche visuellen und glaubwürdigkeitsbezogenen Merkmale tatsächlich Likes generieren. Angesichts der steigenden Budgets im Influencer-Marketing und der Herausforderung, geeignete Markenbotschafter zu identifizieren, setzen Unternehmen auf differenzierteStrategien für Mikro-, Makro- und Megainfluencer, um die Interaktionsraten zu maximieren und Fehlallokationen zu vermeiden. Dieses Kapitel stellt den konzeptionellen Rahmen der Source-Credibility vor, präsentiert eine empirische Studie auf Basis von 488 Instagram-Posts und erörtert überraschende Ergebnisse, wie den negativen Einfluss zu starker Markenpräsenz und die unterschiedlicheWirkung von Attraktivität je nach Influencer-Größe.

  15. 79

    Lead Generierung mit KI: Ein Leitfaden für moderne Unternehmen

    Basierend auf dem Beitrag von Stephan Sigloch: Die Lead-Generierung mit KI verändert die moderneKundengewinnung durch Technologien wie Chatbots, Predictive Analytics, automatisierte E-Mail-Kampagnen und generative KI. Diese Innovationen machen die Identifikation und Ansprache von Interessenten präziser, effizienter undskalierbarer, indem sie tiefere Einblicke in Verhaltensmuster und Präferenzen ermöglichen. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung und der Notwendigkeit, große Datenmengen in Echtzeit auszuwerten, setzen Unternehmen auf diese intelligenten Lösungen, um Ressourcen zu optimieren, die Marketingkommunikation zu personalisieren und die Conversion-Raten signifikantzu steigern. Dieses Kapitel stellt die grundlegenden Mechanismen und Tools der KI-gestützten Lead-Generierung vor, präsentiert vier Erfolgsgeschichten aus der Praxis und erörtert Best Practices, zentrale Herausforderungen sowieZukunftsvisionen für eine erfolgreiche Implementierung.

  16. 78

    Blockchain basiertes Wallet-Marketing – Chancen und Implikationen durch zielgruppenspezifische Ansprache

    Basierend auf dem Beitrag von Valeria Sparla: Das blockchainbasierte Walletmarketing verändert diedigitale Kundenkommunikation durch Technologien wie Mobile Wallets, Blockchain, Geofencing und Bluetooth Low Energy (BLE). Diese Innovationen machen Marketingmaßnahmen personalisierter, transparenter und zielgerichteter, indem sieHyperkontext-Informationen nutzen. Angesichts der globalen Verbreitung von Smartphones, desAufstiegs der Blockchain-Technologie und strengerer Datenschutzanforderungen (DSGVO) setzen Unternehmen auf diese dezentralen Lösungen, um die Kundenbindung zu stärken, Dateneigentum zu gewährleisten und neue Interaktionsmöglichkeitenzu schaffen. Dieses Kapitel stellt die technischen Unterschiede zwischenklassischen und blockchainbasierten Wallets vor, präsentiert mit der VisitorApp ein konkretes Praxisbeispiel und erörtert die zentralen Chancen, Implikationen und Herausforderungen für eine erfolgreiche Einführung des Walletmarketings.

  17. 77

    Potenzielle Anwendungen des Metaverse im B2B-Vertrieb

    Basierend auf dem Beitrag von Leon Kahl:Die Evolution hin zu immersiven Vertriebskanälen revolutioniert die klassische Interaktion zwischen Anbieter und Kunden im B2B-Sektor durch die Nutzung des Metaverse und Extended Reality (XR), um physische Limitationen zu überwinden und Verkaufsprozesse bei komplexen Investitionsgütern effizienter zu gestalten.Diese Erkenntnisse machen die Operationalisierung der digitalen Transformation im Vertrieb nachhaltiger, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie dem gezielten Aufbau von Know-how und der Fokussierung auf wertstiftende Anwendungsfelder, insbesondere in der Pre-Sales-Phase, abhängt. Angesichts der Herausforderungen wie hoher Hardwarekosten und rascher technologischer Entwicklungszyklen fokussieren sich Unternehmen auf inkrementelle Einstiegsstrategien und Pilotprojekte, um Akzeptanz zu schaffen und die Zukunftsfähigkeit des Vertriebsmodells zu gewährleisten.Dieser Beitrag skizziert die theoretischen Grundlagen des digitalen Vertriebs im Kontext von Web3, identifiziert sechs zentrale Einsatzfelder – von 3D-Produktpräsentationen bis zu virtuellen Messen – und validiert deren Potenzial sowie Praxisrelevanz durch qualitative Experteninterviews.Zudem wird anhand konkreter Handlungsempfehlungen aufgezeigt, wie immersive 3D-Showrooms und virtuelle Kollaborationsformate die Lücke zwischen technischer Komplexität und verständlicher Kundenkommunikation schließen und dabei helfen, hybride Vertriebsstrukturen kosteneffizient zu skalieren.

  18. 76

    Potenzielle Anwendungen des Metaverse im B2B-Vertrieb

    Basierend auf dem Beitrag von Leon Kahl:Die Evolution hin zu immersiven Vertriebskanälen revolutioniert die klassische Interaktion zwischen Anbieter und Kunden im B2B-Sektor durch die Nutzung des Metaverse und Extended Reality (XR), um physische Limitationen zu überwinden und Verkaufsprozesse bei komplexen Investitionsgütern effizienter zu gestalten.Diese Erkenntnisse machen die Operationalisierung der digitalen Transformation im Vertrieb nachhaltiger, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie dem gezielten Aufbau von Know-how und der Fokussierung auf wertstiftende Anwendungsfelder, insbesondere in der Pre-Sales-Phase, abhängt. Angesichts der Herausforderungen wie hoher Hardwarekosten und rascher technologischer Entwicklungszyklen fokussieren sich Unternehmen auf inkrementelle Einstiegsstrategien und Pilotprojekte, um Akzeptanz zu schaffen und die Zukunftsfähigkeit des Vertriebsmodells zu gewährleisten,.Dieser Beitrag skizziert die theoretischen Grundlagen des digitalen Vertriebs im Kontext von Web3, identifiziert sechs zentrale Einsatzfelder – von 3D-Produktpräsentationen bis zu virtuellen Messen – und validiert deren Potenzial sowie Praxisrelevanz durch qualitative Experteninterviews.Zudem wird anhand konkreter Handlungsempfehlungen aufgezeigt, wie immersive 3D-Showrooms und virtuelle Kollaborationsformate die Lücke zwischen technischer Komplexität und verständlicher Kundenkommunikation schließen und dabei helfen, hybride Vertriebsstrukturen kosteneffizient zu skalieren.

  19. 75

    Digitalisierung trifft Industrialisierung: Wie KI die Immobilienprojektentwicklung nachhaltig verändern kann

    Basierend auf dem Beitrag von Christian Schulz , Sarah Maâfi , Gernot Strube und Alexander Kappes: Die Immobilienprojektentwicklung ist ein komplexer und ressourcenintensiver Prozess, der von der Konzeptualisierung über die Planung bis zur Ausführung reicht. Die Anforderungen an die Planung sind durch geänderte Nutzungsbedürfnisse, gestiegene regulatorische Vorgaben und die Notwendigkeit nachhaltiger Lösungen gestiegen. Trotz dieser zunehmenden Komplexität ist die Digitalisierung in der Immobilienentwicklung weniger weit fortgeschritten als in anderen Branchen. Künstliche Intelligenz (KI) bietet jedoch erhebliches Potenzial, um Durchlaufzeiten, Planungszeiten und die Planungsqualität zu verbessern. Dieser Beitrag untersucht den Einsatz von KI-Methoden und Softwarelösungen in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung und zeigt das Potenzial dieser Technologie, insbesondere in Verbindung mit seriellen und modularen Bausystemen auf.

  20. 74

    Digital Health: Transforming Healthcare through Technology

    Basierend auf dem Beitrag von Helen Yuanyuan Cao und Dan Ma: Die digitale Gesundheit verändert die Gesundheitsversorgung durch Technologien wie Telemedizin, künstliche Intelligenz, tragbare Geräte und elektronische Gesundheitsakten. Diese Innovationen machen die Gesundheitsversorgung patientenorientierter, zugänglicher und effizienter. Angesichts steigender Nachfrage aufgrund der alternden Bevölkerung, steigender Gesundheitskosten und Personalmangels setzen Gesundheitsorganisationen und -dienstleister auf digitale Lösungen, um die Versorgungsqualität zu verbessern, Ressourcen zu optimieren und die Arbeitsbelastung auszugleichen. Dieses Kapitel stellt die Kerntechnologien der digitalen Gesundheit vor, präsentiert zwei Fallstudien aus der Praxis und erörtert die wichtigsten Herausforderungen, Anforderungen und Zukunftsvisionen für eine erfolgreiche Einführung der digitalen Gesundheit.

  21. 73

    Dekarbonisierung großer Gebäudebestände: Kollaborativ und digital

    Basierend auf dem Beitrag von Dr. Martin Handschuh, Markus Bofinger, Luis Dario Stephan und Dr. Constantin Greiner: Die Dekarbonisierung großer Gebäudebestände muss kostengünstiger und schneller werden. Kooperationen und Digitalisierung ermöglichen substanzielle Verbesserungen und schnelle Erfolge sind möglich. Die Dekarbonisierung großer Gebäudebestände muss kostengünstiger und schneller werden, um relevante Klimaziele zu erreichen. Neue, innovative Formen der Zusammenarbeit von Wohnungs- und Immobilienunternehmen sowie Anbietern von Dekarbonisierungsleistungen ermöglichen substanzielle Verbesserungen. Damit können relevante Schwierigkeiten wie Marktfragmentierung und-intransparenz überwundenund Effektivitäts- sowie Effizienzpotenziale realisiert werden. Um dies zu schaffen, sind konsistente Daten und Funktionalitäten für Simulation, Entscheidungsunterstützung sowie Prozessvereinfachung und-automatisierung essenziell. In unserem Artikel stellen wir dar, wie kollaborative, digital unterstützte Verbesserungen erzielt werden können. Die gute Botschaft dabei ist: Schnelle Erfolge sind möglich.

  22. 72

    Planspiele für das Digitale Management: Komplexität wahrnehmen, Kompetenzen entwickeln, Transformation gestalten

    Basierend auf dem Beitrag von Manuel Pflumm: Die digitale Transformation stellt Führungskräfte und Organisationen vor die Herausforderung, mit wachsender Komplexität, Unsicherheit und dynamischen Veränderungen umzugehen. Dabei sind Unternehmen und Hochschulen gleichermaßen damit konfrontiert, ihre Belegschaft bzw. Studierende im Bereich des digitalen Managements zu befähigen. Die Versiertheit im Umgang mit der digitalen Transformation entsteht durch das Zusammenspiel von kognitiven, sozialen und persönlichen Kompetenzen. Dieser Beitrag zeigt, wie Planspieltrainings als erfahrungsbasierte Lernformate diese Kompetenzen im Kontext digitaler Transformationsprozesse fördern.

  23. 71

    Intelligente Vertriebslösungen: KI-gestützte Use Cases im B2B-Vertrieb

    Basierend auf dem Beitrag von Kathrin Kern und Dr. Detlev Herbst: Der Beitrag untersucht die strukturelle Integration künstlicher Intelligenz (KI) im B2B-Vertrieb entlang technologischer, organisatorischer und epistemischer Dimensionen. Ziel ist es, das Wechselspiel zwischen datenbasierter Entscheidungsunterstützung, strategischer Vertriebsarchitektur und kulturellem Wandel herauszuarbeiten. Der Text beleuchtet, wie KI-Systeme Vertriebsprozesse verändern, menschliche Rollen neu rahmen und Verantwortung umverteilen. Anwendungsbeispiele und vertiefende Analysen – etwa zu Agentic Voice AI – veranschaulichen Potenziale, Herausforderungen und notwendige Governance-Strukturen. Der Beitrag schließt mit einer kritischen Reflexion zu Legitimität und Entscheidungsfähigkeit in KI-gestützten Organisationen.

  24. 70

    Digitales Management von Multi-Channel-Verhandlungen

    Basierend auf dem Beitrag von Dr. oec. Saira Moinuddin-Huber: Mit der Zunahme an Verhandlungsmedien steigt die Bedeutsamkeit eines digitalen Verhandlungsmanagements. Die in diesem Beitrag beschriebene Forschungsstudie belegt, dass ein digitales Verhandlungsmanagement der Stellhebel für Erfolg in internationalen Geschäftsverhandlungen ist. Die Ergebnisse dieser Studie geben speziell Aufschlüsse hinsichtlich eines strategischen Einsatzes eines digitalen Managements in Multi-Channel-Verhandlungen. Die Daten für diese Forschungsstudie wurden über eine Befragung von 733 internationalen Verhandlungsexperten generiert. Durch eine qualitative Inhaltsanalyse wurden diese Datensätze zur Einführung eines digitalen Managements im Verhandlungskontext inhaltlich ausgewertet und validiert.

  25. 69

    KI-Integration im Product Experimentation Lifecycle

    Basierend auf dem Beitrag von Nils Stotz: Produktmanagementteams stehen vor der Herausforderung, Innovationen zu schaffen, die den Kundennutzen steigern, ohne die Wartungskosten zu erhöhen. A/B-Tests haben sich dabei als zentrale Methode etabliert, um Entscheidungen auf Basis realer Nutzerdaten zu treffen. Künstliche Intelligenz bietet großes Potenzial, den gesamten Experimentationsprozess effizienter und skalierbarer zu gestalten – von der Ideenfindung über die Hypothesenbildung bis hin zur Analyse und Umsetzung der Ergebnisse. Dieser Beitrag zeigt, wie KI in allen Phasen des Product Experimentation Lifecycle integriert werden kann und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

  26. 68

    Digitale Consumer-Insights – netnografische Methoden in Theorie & Praxis

    Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Lucina Odoi und Dr. Mijka Ghorbani: Digitale Consumer-Insights als handlungsrelevante Einblicke in Wünsche, Werte und Verhalten von Konsument:innen sind essenziell für die moderne Unternehmensführung. Dieser Beitrag erläutert, wie Netnografie als Methode der qualitativen Social-Media-Forschung genutzt wird, um tiefe und kontextreiche Consumer-Insights zu generieren. Erstens werden theoretische Grundlagen und Charakteristika der Netnografie erklärt. Zweitens werden Praxisbeispiele aus B2C- und B2B-Kontexten vorgestellt. Drittens wird die Anwendung digitaler Consumer-Insights für die Markenführung beleuchtet. Abschließend werden Potenziale sowie auch mögliche Barrieren der Netnografiemethode verglichen, und es wird ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz gegeben.

  27. 67

    Social-Media-Recruiting mit Künstlicher Intelligenz

    Basierend auf dem Beitrag von Felix Fuchslocher und Prof. Dr. Michael Hepp: Die zunehmende Digitalisierung und der Wandel der Arbeitswelt stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen in der Personalgewinnung. Social-MediaRecruiting hat sich dabei als zentrale Strategie etabliert, um insbesondere jüngere Zielgruppen effektiv anzusprechen. Der vorliegende Beitrag beleuchtet die Potenziale des Einsatzes sozialer Medien im Recruitingprozess. Anhand von Praxisbeispielen wird gezeigt, wie Unternehmen soziale Netzwerke strategisch nutzen können, um Sichtbarkeit als Arbeitgeber zu erlangen, Bewerbungsprozesse zu optimieren und die Candidate Experience zu verbessern. Gleichzeitig werden rechtliche, technische und kommunikative Hürden thematisiert, die mit dem Social-Media-Recruiting einhergehen. Abschließend gibt der Beitrag Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Implementierung im betrieblichen Kontext.

  28. 66

    Verantwortungsvoller Umgang mit KI: Wir brauchen ein gemeinsames (Spiel-)Verständnis

    Basierend auf dem Beitrag von Ulla Coester und Laura Anderle: KI-Lösungen und -Systemen wird im wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Kontext zunehmend Bedeutung beigemessen. Doch aufgrund damit verbundener Implikationen darf die Diskussion hinsichtlich der Verantwortung beispielsweise mit Blick auf die Haftung für die Verursachung von Schäden nicht ausbleiben. Die Frage ist jedoch: Wer trägt die Verantwortung wofür? Insbesondere unter dem Aspekt, dass sich Verantwortung nicht umfassend reglementieren lässt. Zur Beantwortung und entsprechender Handlungsweise bedarf es hier eines gemeinsamen Spielverständnisses aller Beteiligten – denn nur so lässt sich gewährleisten, dass KI verantwortungsvoll eingesetzt werden kann, auch mit Blick auf die Zukunft. Im Beitrag wird hierfür ein Lösungsansatz vorgestellt.

  29. 65

    Impulse zur integrierten Umsetzung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Von der Twin Challenge zur Twin Transformation

    Basierend auf dem Beitrag von Dr. Kendra Pöhlmann und Dr. Julia Hodapp: Der Beitrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Digitalisierung und künstlicher Intelligenz (KI) auf der einen und Nachhaltigkeit auf der anderen Seite. Er geht dabei auf die sogenannte Twin Challenge ein, die sich für Digitalisierungsansätze und KI-Anwendungen bei der Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft auftun, und bietet gleichzeitig Managementimpulse, wie dieser Challenge begegnet werden kann, um zu einer Twin Transformation zu gelangen. Dabei wird z. B. die Hegemonialisierung von Nachhaltigkeit und der Stellenwert von Diversität für eine inklusive und gerechte Entwicklung von KI-Anwendungen unterstrichen. Zugleich werden wichtige Kompetenzen und Skills für eine neue Lesart des digitalen Managements abgeleitet.

  30. 64

    Führen in Komplexität – Ist geteilte Führung das Ende der Hierarchie?

    Basierend auf dem Beitrag von Manuel Pflumm und Sabine Kluge: Im digitalen Zeitalter müssen Führungskräfte ihr Verhalten an die vier Führungskontexte einfach, kompliziert, komplex und chaotisch situativ anpassen. Da Führung zunehmend auf komplexe Fragestellungen trifft, wird eine stärkere Teilung von Führung unabdingbar. Hierarchische Führung wird hierfür nicht aufgelöst, sondern sinnvoll mit geteilter Führung kombiniert. Die Entscheidungsverantwortung hat weiterhin bei der hierarchischen Führungsrolle zu verbleiben, während die operative Entscheidungsbefugnis in Abhängigkeit des Führungskontexts auf mehrere Personen verteilt werden kann. Durch die Integration von KI können Entscheidungsprozesse in der geteilten Führung noch adaptiver und damit komplexitätsrobuster erfolgen.

  31. 63

    Digital- und KI-Know-how als Kernmanagementkompetenzen

    Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Stefan Detscher und Lena Englert: Unternehmen stehen durch die digitale Disruption, insbesondere durch KI-Anwendungen, vor Herausforderungen in der Transformation ihrer Managementansätze und Geschäftsmodelle. Dieser Beitrag zeigt die wesentlichen Gründe für die zunehmende Digitalisierung in verschiedenen betrieblichen Bereichen auf und beschreibt die wichtigsten dafür relevanten Technologien. Des Weiteren werden die notwendigen Kompetenzen in den Bereichen digitales Management, digitale Geschäftsmodelle und digitale Vermarktung hergeleitet, die für Fach- und Führungspositionen in der digitalisierten und KI-geprägten Arbeitswelt am relevantesten sind.

  32. 62

    KI-basiertes Brand-Value-Management

    Basierend auf dem Beitrag von Jörg Forthmann und Arne Westermann: Der Brand Value ist die zentrale Steuerungsgröße für Marketing und Kommunikation. Denn er liefert einen harten Fakt dazu, wie hoch der Mehrwert von Marketing und Kommunikation in Euro ist. Bislang wurde für die Brand-Value-Ermittlung vorzugsweise die Marktforschung genutzt, die allerdings verhältnismäßig aufwändig und teuer ist, sodass Brand Values nur selten ermittelt werden. Was man allerdings nur selten misst, kann man schlecht managen. Hier liefert die künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten, um den Brand Value neartime zu erheben und ihn tatsächlich für das Brand-Value-Management nutzen zu können.

  33. 61

    Wachstumspotenziale im E-Commerce für Luxusmarken: Onlinekaufverhalten von Luxuskäufern

    Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Dario Müller: Die Präsentation einer Luxusmarke über den E-Commerce-Kanal ist eine große Herausforderung, da eine Luxusmarke im direkten Widerspruch zu einer jederzeitigen Erreichbarkeit stehen muss, wie sie aber internetbasierten Angeboten zu eigen ist. Es ist also zu prüfen, wie eine Luxusmarke eine Digitalstrategie implementieren kann, die kohärent ist und im Einklang mit ihren Werten steht. Hier ist insbesondere auf die Eigenheiten der Luxusgüterkonsumenten einzugehen und ihr Verhalten sehr genau zu erfassen, damit die Strategie erfolgreich ist. Des Weiteren muss über den weltweiten Trend zur Demokratisierung des Luxus nachgedacht werden. Dieser bietet einer etablierten Marke enormes Wachstumspotenzial, insbesondere über den E-Commerce-Kanal.

  34. 60

    Erfolgsfaktoren für die Nutzung von Blockchain-basierten Anwendungen in der digitalen Vermarktung

    Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Stefan Detscher und Michelle Knapp: Die in diesem Beitrag beschriebene Studie untersuchte Erfolgsfaktoren für die Nutzung von Blockchain-basierten Anwendungen im digitalen Marketing von Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Dabei wurden nötige Voraussetzungen und Umsetzungshürden empirisch analysiert, um daraus zentrale Erfolgsfaktoren entsprechend abzuleiten. Darauf basierend werden umfassende Handlungsempfehlungen hinsichtlich der künftigen Umsetzung von Blockchain-basierten Konzepten und der Etablierung entsprechender Anwendungsfälle für Marketingfach- und Führungskräfte sowie für Entscheidungsträger auf Gesamtunternehmensebene formuliert und zentrale Handlungsfelder priorisiert.

  35. 59

    Von der Cloud bis zur GenAI-Revolution: Lehren aus zehn Jahren digitaler Transformation

    Basierend auf dem Beitrag von Jochen Ditsche, Edeltraud Leibrock, Andreas Ruppen und David Born: Der Beitrag beleuchtet fünf prägende digitale Trends der vergangenen zehn Jahre und erläutert Hintergründe wie auch Ursachen für deren Scheitern oder langfristigen Erfolg. Dabei kommt dem „Faktor Mensch“ weit größere Bedeutung zu als den technologischen Neuerungen selbst. So führen unklare oder fehlende strategische Ziele, schlechte Steuerung und das Verharren in traditionellem Denken und Handeln immer wieder dazu, dass Transformationsprojekte nicht die angestrebten Ziele erreichen. Auch fehlende Anpassungen in der Organisation und Defizite in der Führung spielen eine zentrale Rolle. Unternehmen sollten diese Erkenntnisse nutzen, wenn es darum geht, mithilfe generativer künstlicher Intelligenz neue Effizienzgewinne und Wettbewerbsvorteile zu erschließen.

  36. 58

    Wertebasierte Geschäftsmodellentwicklung: Digitale Geschäftsmodelle mit dem Menschen im Mittelpunkt

    Basierend auf dem Beitrag von Johannes Ellenberg und Karin Pfisterer: Viele Unternehmen und Branchen stehen vor der Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle an die sich ändernden Anforderungen der digitalen Welt anzupassen oder sogar von Grund auf neu entwickeln zu müssen. Digitale Technologien rücken dabei völlig zu Recht immer mehr in den Mittelpunkt. Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz scheint der Mensch zunehmend an den Rand gedrängt und aus dem Fokus verloren zu werden. Doch das muss so nicht sein. Zukunftsfähige digitale Unternehmen und Geschäftsmodelle können von Beginn an mit dem Menschen im Mittelpunkt gedacht, entwickelt und geführt werden.

  37. 57

    Digitale und nachhaltige Organisationsentwicklung: Agile Steuerung, Führung und Personalentwicklung in der VUKA- und BANI-Welt

    Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Stefan Detscher: Unternehmen stehen durch digitale Disruption und die KI-Revolution vor immensen Herausforderungen in der Transformation ihrer Organisationen, um im Zuge desdigitalen Darwinismus in der sogenannten VUKA- bzw. BANI-Welt zu überleben. Das Dreieck aus agiler Zielsteuerung, agiler Führung und agiler Personalentwicklunghat ein synergetisch-exponentielles Zusammenwirken hinsichtlich der Veränderungsgeschwindigkeit und Umsetzungskonsequenz zur Folge. Dazu werden indiesem Beitrag insbesondere die Ansätze Objectives & Key Results (OKR) zur Unternehmenssteuerung, Multiplier als Leadership-Ansatz und Top Grading für Personalmanagement vorgestellt und kritisch analysiert.

  38. 56

    Die Rolle von Design Thinking bei der Einführung von künstlicher Intelligenz (KI) in Organisationen

    Basierend auf dem Beitrag von Alexander Thalmann, Mara Milena Suter, Lukas Bosch und Jan Neuenschwander: Mit der Innovationsmethode Design Thinking (DT) werden unter Einbezug menschlicher Kernkompetenzen – wie Empathie oder Kreativität – Innovations- und Veränderungsprozesse gestaltet. Das Aufkommen und die Popularisierung diverser Ansätze künstlicher Intelligenz (KI) stellen die Frage, wie sich DT und KI integrieren lassen. Da der DT-Prozess diverse divergente und konvergente Methoden miteinander verknüpft, welche abstrakt betrachtet weite Teile der Wissensarbeit verkörpern, kann er als Labor für die Erprobung von KI genutzt werden. Dieses Kapitel beinhaltet einen Praxisbericht eines MBA-Kurses der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen und untersucht, unter welchen Bedingungen optimale Synergien zwischen KI und menschlichen Kompetenzen im DT-Prozess entstehen.

  39. 55

    Innovation durch Kollaboration – Ecosystem Development & Management am Beispiel des Legal Ai Network

    Basierend auf dem Beitrag von Dr. Martin Allmendinger und Patrik Walter: Das Legal Ai Network ist ein aus eigener Kraft gewachsenes, strategisches Innovationsnetzwerk für den Mittelstand, das Wirtschaftskanzleien und Unternehmen vernetzt, um gemeinsam mandantenzentrierte Lösungen zu entwickeln. Es fördert die Zusammenarbeit von Rechts- und Technologieexperten und ermöglicht die Weiterentwicklung innovativer Rechtsprodukte. Durch praxisorientierte Formate wie Hackathons und Austauschprogramme stärkt das Netzwerk den interdisziplinären Wissensaustausch. Der Orchestrator OMM Solutions gestaltet die strategische Ausrichtung und Koordination. So trägt das Legal Ai Network zur digitalen Transformation im Rechtsmarkt bei.

  40. 54

    E-Commerce für Lebensmittel: Grundlagen, aktuelle Entwicklungen und das Erfolgsbeispiel Reishunger

    Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Barbara Kleine-Kalmer: Der E-Commerce-Markt für Lebensmittel bringt spezifische Anforderungen mit sich: die Sicherstellung von Frische und Qualität, die Bewältigung komplexer logistischer Anforderungen und die Erfüllung hoher Erwartungen der Kund:innen. Dieser Beitrag untersucht die Besonderheiten des Lebensmittel-E-Commerce und beleuchtet die zentralen Herausforderungen sowie entscheidende Erfolgsfaktoren. Im Mittelpunkt steht das Omnichannel-Konzept als Schlüsselstrategie. Am Beispiel der Marke Reishunger wird die gezielte Umsetzung des Konzepts veranschaulicht.

  41. 53

    Ein digitales Vertriebskonzept von Fahrzeugen im „Metaverse“

    Basierend auf dem Beitrag von Luise Schwing: Die Automobilbranche durchläuft aufgrund des digitalen Wandels einen tiefgreifenden Umbruch. Ein verändertes Käuferverhalten, die Digitalisierung und hohe Vertriebskosten erfordern innovative, personalisierte und flexible Ansätze, um den klassischen Vertrieb zu ergänzen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Das „Metaverse“ gilt als zukunftsweisendes Netzwerk mit hohem Wachstumspotenzial, trotz bestehender Herausforderungen. Im folgenden Beitrag wird analysiert, wie eine innovative Customer Journey ein digitales Vertriebskonzept im „Metaverse“ ermöglicht. Basierend auf theoretischen Grundlagen, Trendrecherche und Experteninterviews werden neue Potenziale für den Automobilvertrieb aufgezeigt.

  42. 52

    Einsatz von Echtzeit-3D-Technologien im Web zur Schaffung von immersiven Erlebnisräumen und zur innovativen Produktdarstellung

    Basierend auf dem Beitrag von Philipp Roth: Die stetige Entwicklung von Echtzeit-3D-Technologien wie WebGL, Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) verändert das Web grundlegend. Diese Technologien erlauben es, immersive und interaktive Erlebnisse direkt im Browser zu schaffen, die Nutzer stärker in das digitale Geschehen einbinden. Nachfolgend werden Einsatzmöglichkeiten von Echtzeit-3D-Technologien im Web dargestellt, deren Einfluss auf die Erstellung von immersiven Erlebnisräumen und die innovative Produktdarstellung beleuchtet und aufgezeigt, wie diese Technologien in der Praxis angewendet werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Nutzung von Virtual Twins zur Erstellung von 3D-Daten auf Basis von Konstruktionsdaten sowie KI-gestützten Modellgenerierungsprozessen. Darüber hinaus werden die technischen Herausforderungen und zukünftigen Entwicklungen in diesem Bereich analysiert.

  43. 51

    Smarte Transformation für nachhaltiges Wachstum mit KI

    Basierend auf dem Beitrag von Melanie Stütz: Was bedeutet Transformation heute? Nachhaltigkeit und Wachstum – passt das zusammen? Kann künstliche Intelligenz (KI) helfen, in neuen „Mustern“ für Geschäftsmodelle zu denken? Diese undweitere Fragen zum Digital Business Management werden in diesem Beitrag beleuchtet.

  44. 50

    Firmenwissen mit Künstlicher Intelligenz durchsuchen

    Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Burkhard Hoppenstedt und Alexander Hafner: Künstliche Intelligenz revolutioniert das Wissensmanagement, indem sie Transparenz und Effizienz im Umgang mit Unternehmensdaten steigert. Dieser Beitrag beginnt mit einer Erläuterung der Grundlagen von Wissenssystemen und den Phasen des Wissensmanagements. Anschließend wird eine Auswahl von KI-Methoden vorgestellt, gefolgt von der Beschreibung eines Fallbeispiels zur Implementierung einesentsprechenden Systems.

  45. 49

    Impact of Process Mining on Competitive Advantage

    Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Michael Hepp und Carmen Schöllhorn: The primary purpose of this paper is to examine if the implementation of process mining significantly impacts a company’s competitive advantage based on the purposes and areas along the value chain in which it is applied. Therefore, an exploratory case study was conducted based on ten in-depth expert interviews containing representatives of various industries. The study highlights that process mining is recognized as an innovative and supportive approach to enhance process transparency facilitating the ease of identifying improvement areas along a company’s value chain on a holistic end-to-end perspective. Thus, businesses use process mining to yield the creation of monetary and non-monetary values by deploying an iterative cycle of continuous improvement. Hence, value potentials are realized by transforming actionable insights obtained into suitable actions serving as enablement for value capture. Despite that, process mining impacts organizations on different levels, whereas such impacts potentially affect a company’s competitive advantage through several paths. Implications for research and managerial practice focus on leveraging process mining for sustained value creation.

  46. 48

    Der Einsatz von konversationalen Agenten im Einzelhandel

    Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Dirk Funck und Dr. Maximilian Perez Mengual: Dieser Beitrag untersucht die Wirkungsmechanismen, Gestaltungsbereiche, Potenziale und Herausforderungen von konversationalen Agenten im stationären Handel anhand eines systematischen Literaturreviews sowie der Fallstudie des „Plantfinder-Chatbots“. Während konversationale Agenten im stationären Handel die Effizienz im Verkauf steigern und personalisierte Beratung ermöglichen, stellen Nutzenerwartung, Datenschutz und Interaktionsqualität zentrale Herausforderungen dar. Wesentliche Einflüsse resultieren aus der Art der Technologienutzung, den Eigenschaften der Nutzenden sowie der Menschenähnlichkeit des Agenten. Aus Handelssicht besonders bedeutsam ist die Interaktion an der Schnittstelle Agent, Mitarbeitende und Kund:innen.

  47. 47

    Suchen und gefunden werden: Wie KI den Zugang zu Informationen verändert

    Basierend auf dem Beitrag von Henning Schürig: Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI) verändert sich die Informationssuche grundlegend. Suchmaschinen verstehen Anfragen zunehmend kontextbasiert, während KI-Assistenten wie Chatbots dialogorientierte Sucherlebnisse schaffen. Gleichzeitig liefern Systeme immer häufiger direkte Antworten (Zero-Click), ohne dass Websites besucht werden. Für Unternehmen bedeutet dieser Wandel der Suche neue Herausforderungen im digitalen Gefundenwerden: Klassische Search Engine Optimization (SEO) muss um Answer Engine Optimization (AEO) ergänzt werden, damit man in KI-generierten Ergebnissen sichtbar bleibt. Der Beitrag zeigt, wie sich die Suche im KI-Zeitalter verändert und wie Unternehmen ihre Inhalte gezielt an die neue Suchära anpassen können. Ein Ausblick beleuchtet, wie sich die Rolle von Google möglicherweise ändert.

  48. 46

    Von Likes zu Leads: Die Rolle von Influencern im Automotive Marketing

    Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Malte Ackermann und Pius Hölldampf: Die vorliegende Untersuchung basierend auf zwölf Experteninterviews im Automobil-Influencer Segment offenbart ein komplexes Spannungsfeld zwischen Authentizität und Monetarisierung. Die befragten Influencer verstehen sich als Experten mit hoher Verantwortung gegenüber ihrer Community. Anders als in klassischen Influencer-Bereichen funktionieren übliche Geschäftsmodelle wie Affiliate-Marketing nicht. Stattdessen dominieren unbezahlte Kooperationen mit Herstellern, was die Glaubwürdigkeit stärkt, aber Vergütung erschwert. Die Analyse zeigt die wachsende Bedeutung dieser Influencer als Informationsquelle für Kaufentscheidungen und zeigt die heterogenen und unausgereiften Strategien der OEMs (Original Equipment Manufacturer – Automobilhersteller) in Zusammenarbeit mit diesen.

  49. 45

    Neuropsychologische Ansätze zur Stärkung der Kundenbeziehungen in der sich wandelnden Automobilindustrie

    Basierend auf dem Beitrag von Celine Schuhmacher: Der Strukturwandel in der Automobilindustrie und die damit einhergehende Reduzierung des Teileportfolios führen zu einem noch intensiveren Wettbewerb unter den Automobilzulieferern sowie zu einer Fokussierung auf wenige ausgewählte Lieferanten. Die Kunden erwarten ein proaktiveres, schnelleres und noch kundennäheres Kommunikationsverhalten. Bei der Auftragsvergabe werden zunehmend weiche Faktoren wie Kommunikation, Kundenzufriedenheit und Kundenbeziehungen berücksichtigt. Um Kundenbeziehungen zu stärken, können neuropsychologische Ansätze in den gesamten Kundenbeziehungslebenszyklus integriert werden, denn auch in der technischen Welt der Automobilindustrie spielen Emotionen und der Faktor Mensch eine bedeutende Rolle.

  50. 44

    Dynamisches und personalisiertes Pricing – Anwendungsszenarien und Algorithmen

    Basierend auf dem Beitrag von Dr. Michael Schleusener: Dynamisches und personalisiertes Pricing wird in der Wissenschaft mit einer Vielzahl von Modellen untersucht. Doch der Transfer in die Praxis gelingt nur bedingt, da auf Seiten der Anwender Unsicherheiten über die für sie richtigen Ansätze überwiegen und ganz unterschiedliche Anforderungen aus unterschiedlichen Marktsituationen heraus an die Umsetzung bestehen. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Ansätze der meistdiskutierten Algorithmen dargestellt, sodass sich ein besseres Verständnis für die Einsatzanforderungen für dynamisches und personalisiertes Pricing ergibt und Umsetzungsvorschläge fundiert eingeschätzt werden können.

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Wie gestalten Unternehmen ihre Zukunft in einer stark digitalisierten und von KI geprägten Welt, die ständig im Wandel ist?Digitales Management ist der Podcast für Führungskräfte, ManagerInnen und Studierende, die in einer sich dynamisch verändernden Wirtschaftswelt zukunftsfähig bleiben wollen. Basierend auf dem gleichnamigen Springer-Fachbuch diskutieren wir praxisnahe Ansätze, Erfolgsrezepte und Herausforderungen im Zeitalter der Transformation.Mit Unterstützung moderner KI-Technologie bringen wir die Perspektiven der BuchautorInnen direkt zu Dir als Stimmen aus dem Buch.

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Prof. Dr. Stefan Detscher, Prof. Dr. Michael Hepp

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