Podcast de Hans-Claus Ewen

PODCAST · religion

Podcast de Hans-Claus Ewen

Pastor, maestro de la Bíblia, fundador de iglesias

  1. 20

    Sueños e interpretación de sueños

    Una de las maneras cómo Dios se ha comunicado con los hombres son los sueños. El desafío, sin embargo, siempre ha sido la interpretación. La Biblia demuestra que obviamente existen también siempre han existido personas quienes tienen un don sobrenatural para poder descifrar sueños, siendo José y Daniel los dos ejemplos más conocidos. Aparte del don divino también puede ayudar bastante tener un conocimiento amplio del simbolismo que se usa en la Biblia.

  2. 19

    La pastoral del Duelo

    Acompañar a un o una doliente por una pérdida que sufrió es muy importante. Los que lo hacen, deben estar conscientes de ciertas cosas y deben conocer los peligros y el potencial de este proceso doloroso.

  3. 18

    Lobpreis (Teil 1)

    Wenn wir von Lobpreis sprechen, sprechen wir von einem sichtbaren und / oder hörbaren Ausdruck unserer Dankbarkeit oder Bewunderung unseres Gottes. Dieser Dank, diese Freude und diese Haltung müssen natürlich zuerst eine Realität in unseren Herzen sein. Ein Mensch, der stumm und gelähmt ist, kann diesen Lobpreis natürlich nicht mit seiner Stimme und seinem Körper Ausdruck, aber es ist dennoch eine Realität in seinem Herzen und seinen Gedanken und der HERR wird dies sehen. In der Bibel gehen Lobpreis und Musik offensichtlich Hand in Hand. Musik und Gesang sind in der Bibel ganz wichtige Themen. Das längste Bibelbuch, die Psalmen mit 150 Kapiteln, ist ein Liederbuch. Auch im Rest der Bibel taucht das Thema Lobpreis / Musik von Anfang bis Ende immer wieder auf. Musik hat eine besondere Wirkung auf Menschen. Plato wird zitiert: „Gib mir die Musik einer Nation und ich verändere das Denken dieser Nation.“ Ein französischer Philosoph sagte: „Es sind nicht die, die die Gesetze schreiben, die den größten Einfluss auf die Gesellschaft haben, sondern die, die die Lieder schrieben.“ Von der modernen Hirn-forschung wissen wir, dass bei normalen Vorträgen oder Predigten 1-3 drei Areale des Gehirns aktiviert werden. Bei Musik bis zu acht!!! Die Wahrscheinlichkeit sich an ein Lied zu erinnern ist 4-8 mal höher, als den Inhalt einer Predigt. Diese Macht der Musik kann natürlich sowohl zum Guten, als auch zum Schlechten eingesetzt werden. Gott, der diese Befähigung geschaffen hat, möchte, dass die Lieder und die Musik, die wir schreiben, spielen und hören uns zum Guten dienen. ER möchte, dass unser Glaube dadurch nicht nur gefestigt wird, son-dern dass Lobpreis auch zu einer geistlichen Waffe wird. Der Teufel weiß um die Macht der Musik und benutzt sie seit jeher, um Menschen negativ zu beeinflussen. (In der Lutherübersetzung von 1912 erwähnt Hesekiel 28,13, eine Bibelstelle, die als Beschreibung von Satans Schöpfung und Fall verstanden werden kann, folgendes: „Am Tage, da du geschaffen wurdest, mußten da bereitet sein bei dir deine Pauken und Pfeifen.“).

  4. 17

    Aus welchem Holz bist Du geschnitzt?

    „Hört auf mich, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt, die ihr den HERRN sucht! Blickt hin auf den Felsen, aus dem ihr gehauen, und auf den Brunnenschacht, aus dem ihr gegraben seid! Blickt hin auf Abraham, euren Vater, und auf Sara, die euch geboren hat! Denn ich rief ihn als einen einzelnen, und ich segnete ihn und mehrte ihn“ (Jesaja 51,1-2). Ich glaube, dass es uns Christen und unseren Gemeinden gut tut, uns hie und da mal darauf zu besinnen, wer wir eigentlich sind, was uns an Ressourcen tatsächlich zur Verfügung steht und worin unsere Bestimmung während unseres Lebens auf dieser Seite der Ewigkeit eigentlich besteht.

  5. 16

    ALLES und NICHTS in der Bibel

    „Ich sage euch: Selbst wenn euer Glaube nur so groß ist wie ein Senfkorn, könnt ihr zu diesem Berg sagen: ›Rücke von hier nach dort!‹, und er wird dorthin rücken. Nichts wird euch unmöglich sein“ (Matthäus 17,20). „Jesus aber sprach zu ihm: »Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich“ (Markus 9, 23). In der Bibel finden wir mehrfach die Verwendung der Worte „alles“ und „nichts“ in Bezug auf Ver-heißungen. Zwei der bekannteren haben wir anfangs gelesen. Die Auslegung dieser Worte bedarf größter Vorsicht und gesamt biblischer Übersicht, denn Fehlinterpretationen können ernsthafte ne-gative Folgen für die Gläubigen nach sich ziehen. Der erste Fehler wäre grundsätzlich diese Worte rein lexikalisch zu verstehen. Wenn ein Hilfesuchender einem Seelsorger sagt: „Keiner liebt mich oder versteht mich“, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine mathematische Tatsache handelt in der Regel gleich Null. Im allgemeinen Sprachgebrauch verwenden wir diese Worte fast immer in einem bestimmten Zusammenhang und im Prinzip weiß auch jeder, was gemeint ist. Die Mama eines Kleinkindes, welches ihr nach dem Kindergartenbesuch versichert, dass „alle doof sind“, weiß, dass damit weder alle über acht Milliarden Menschen auf der Welt, noch alle Kinder des Kindergartens gemeint sind. Gemeint sind eben nur alle, die doof sind. In der Bibel bestimmen die drei wichtigen Zusammenhänge die Bedeutung unserer beiden Worte: a. der Sinnzusammenhang des unmittelbaren Textes; b. der Zusammenhang des Bibelbuches; und c. der Zusammenhang der ganzen Bibel. Alles und Nichts mit ihren ähnlichen Begriffen bedeuten in der Bibel in recht wenigen Fällen tatsächlich ein absolutes ALLES bzw. NICHTS. Noch schwieriger wird es, wenn wir in diese Formulierungen absolute Automatismen hineininterpretieren und im schlimmsten Fall zu allgemein gültigen Dogmen erheben.

  6. 15

    Die Gesinnung Jesu

    Jesus kam als letzter Adam in diese Welt, um Gottes Willen und Plan für die Menschheit umzusetzen. Während dem ersten Adam seine Frau durch einen souveränen Schöpfungsakt Gottes zur Seite gestellt (oder geordert) wurde, musste Jesus sich in gewisser Weise selbst um seine Frau bemühen. Aus diesem Grund erwählte er sich die ersten zwölf Jünger in erster Linie „damit sie bei ihm seien“, und eben auch um ihre Zahl zu multiplizieren. Jesus versuchte, und tut es bis heute, immer, seine Nachfolger durch sein Vorbild zu motivieren und gewinnen. Durch sein Kommen und Leben als Mensch zeigte er seiner zukünftigen Kirche, dass wahre Autorität durch Unterordnung gewonnen wird. Er kam als „Sklave“, der sich freiwillig und freudig dem Willen seines Vaters unterordnete, um einem größeren Ziel zu dienen, als seinem eigenen Wohlergehen. Seine gesamte menschliche Geschichte, von der Zeugung bis zu seinem Tod am Kreuz, war ein Zeugnis seiner bedingungslosen Hingabe und diese Botschaft vermittelte er seinen ersten Jüngern sehr deutlich: „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich die-nen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben“ (Markus 10,45).

  7. 14

    Warum lässt Gott Leid zu? (Teil2)

    Die als Anklage getarnte Frage, warum Gott Leid zulässt, geht von verschiedenen, aus meiner Sicht, falschen Annahmen aus. Erstens suggeriert sie, dass Gott selbst gar nichts fühlt und dass ihn men-schliches Leid auf der einen Seite nicht interessiert und es auf der anderen Seite nicht nachempfin-den kann. Gott als gefühlloses, kaltes Wesen oder Etwas zu sehen, kann man aus zwei Gründen nicht aufrechterhalten: ❤️ Die Bibel offenbart die Gefühle Gottes mehr als deutlich, und zwar sowohl die positiven, als auch die negativen. Eine der beeindruckendsten Bibelstellen ist in diesem Zusammenhang 1. Mose 6,6: „Und es reute den HERRN, daß er den Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es be-kümmerte ihn in sein Herz hinein“ (Elberfelder 2006). Die Elberfelder von 1905 übersetzte: „es schmerzte ihn in sein Herz hinein.“ Der Satz „es bekümmerte ihn in sein Herz hinein“ sagt viel über Gott aus. Er hat ein Herz, mit wel-chem er Schmerz verspürt. „Bekümmern“ ist im hebräischen das Wort für „schnitzen“, also ein Schnitt ins Fleisch, der definitiv weh tut. Unser Gott empfindet also „Herzschmerz“. Wenn wir in 1. Mose 6 mal nachlesen, was Gott da so weh tat, finden wir folgendes: „Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur bö-se den ganzen Tag“ (1. Mose 6,5). Gott bereute es, den Menschen gemacht zu haben, denn dieser startete seine Existenz mit dem Qualitätsmerkmal: „Sehr gut!“ „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut“ (1. Mose 1,31). Der Sündenfall, der ursprünglich nur darin bestand, dass Adam & Eva von der verbotenen Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hatten, hatte zur Zeit der Sintflut seine volle Entfaltung erreicht. Was mit einer bösen Tat begann, endete hier mit einer von Sünde vollkommen durchdrungenen Menschheit, die 24 Stunden am Tag nur noch Böses im Herzen und im Sinn hatte. Sünde fängt fast immer klein an, aber wenn man ihr nicht wehrt, wird sie einen vollkommen zerstören. „Fangt uns die Füchse, die kleinen Füch- se, die die Weinberge verderben!“ (Hohelied 2,15). Gottes Herz wird verletzt, wenn Menschen genau das tun, wozu sie nie geschaffen wurden - die Sünde, den Egoismus, den Eigensinn und das Bestreben der Unabhängigkeit von Gott. Aber nicht nur dieser Aspekt tut ihm weh, sondern auch die Tatsache, dass der Mensch die negativen Konsequenzen erleben muss, die seine Sünde mit sich bringen wird. Alles Leid der Welt, alle Krankheit, alle Gewalt, alle Ungerechtigkeit und letztendlich auch der physische Tod gehen, wie schon erwähnt, auf den Sündenfall zurück. Als Jesus sich dem Saulus von Tarsus auf dem Weg nach Damaskus offenbart, sagt er u.a.: „Warum verfolgst Du mich?“ Diese Aussage beinhaltet den Aspekt, dass Jesus die schmerzliche Verfolgung seiner Nachfolger, obwohl er im Himmel war, sehr genau wahrnahm und vermutlich ihren Schmerz auch spürte. Es macht Sinn, dass das Haupt den Schmerz des Leibes fühlt. Bei meiner Recherche zur Frage nach den Gefühlen Gottes habe ich, neben dem bereits erwähnten Kummer und Schmerz, folgende weiteren vermeintlich „negativen“ Gefühle in der Bibel entdeckt, sowohl beim Vater, als auch bei seinem Sohn: Zorn / Reue / Eifersucht / genervt sein (Ermüdung) / Reizbarkeit / Kränkung / Abscheu / Hass. Die „negativen“ Gefühle Gottes sind allerdings, im Unterschied zu den menschlichen, immer vollkommen heilig und gerecht.

  8. 13

    Bibelauslegung und Endzeit

    Ein Zeichen der letzten Tage vor der Wiederkunft des HERRN hat mit Bibellehre und -auslegung zu tun, denn 2. Timotheus 4,4 sagt: „Denn es kommt eine Zeit, da werden die Menschen der gesunden Lehre ´des Evangeliums` kein Gehör mehr schenken. Stattdessen werden sie sich Lehrer aussuchen, die ihren eigenen Vorstellungen entsprechen und die ihnen das sagen, was sie hören möchten“ (ngü). Nehemia 8,5-8 Dieser Text stammt aus der Zeit, als die Juden aus der Verbannung in Babylon und Persien nach Israel zurückgekehrt waren. Sie bauten den Tempel auf Erlass des persischen Königs Kyros II.(520- 515 v.Chr.) wieder auf und unter Nehemia wurde die Stadtmauer Jerusalems wiederhergestellt. Als nächstes wurde der Gottesdienst wieder organisiert und die Zurückgekehrten im Gesetz des Moses unterrichtet. In unserem Text berührt mich persönlich die Ehrerbietung , die diese Juden dem Wort Gottes entgegenbrachten: „ als er es öffnete, stand das ganze Volk auf.“ Einige Verse vor unserem Text lesen wir: „So brachte am ersten Tag des siebten Monats der Priester Esra das Gesetz vor die Versammlung, vor Männer und Frauen, und vor jeden, der zu hören verstand. Und er las daraus vor auf dem Platz, der vor dem Wassertor war, vom [ersten Tages]licht bis zum Mittag in Gegenwart der Männer und Frauen und [aller], die es verstehen konnten. Und die Ohren des ganzen Volkes wa-ren auf das Buch des Gesetzes [gerichtet]“ (Nehemia 8,2-3). Sowohl die Leiter der Juden, die geistlichen (zB Ezra) und die regierenden (zB Nehemia), als auch das Volk erkannte die absolute Notwendigkeit ihren Neuanfang als Nation auf der Grundlage des Wortes Gottes und dessen richtiger Auslegung zu beginnen. Noch im selben Kapitel wird darauf hingewiesen, was passiert, wenn das Wort Gottes nicht die Grundlage des Glaubens und des Lebens ist: „Und die ganze Versammlung, [alle], die aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren, machten Laubhütten und wohnten in den Hütten. Denn die Söhne Israel hatten es nicht [mehr] so gehalten seit den Tagen Josuas, des Sohnes Nuns, bis auf jenen Tag. Und es war eine sehr große Freude“ (Vers 17). Das bedeutet, dass Israel ca. 700 (!) Jahre dieses vom Gesetz Mose vorgeschriebene Fest (3. Mose 23) nicht gefeiert hatte. Die 70-jährige babylonische Verbannung ergab sich übrigens aus der Zahl der nicht eingehaltenen Sabbath-Jahre: „Und sie mußten ihm und seinen Söhnen als Sklaven [dienen], bis das Königreich der Perser zur Herrschaft kam, damit erfüllt würde das Wort des HERRN durch den Mund Jeremias, bis das Land seine Sabbate ersetzt bekam. All die Tage seiner Verwüstung hatte es Ruhe, bis siebzig Jahre voll waren“ (2. Chronik 36,20-21). In anderen Worten führte u.a die Nichtbeachtung des einen Gebotes dazu, dass Israel 70 Jahre in Gefangenschaft leben musste. Wer das Wort Gottes nicht kennt, versteht und umsetzt oder einfach ablehnt, wird die Konsequenzen zu tragen haben. Wer regelmäßige und im gewissen Sinne systematische Lehre und Unterweisung im ganzen Wort Gottes aus dem Gemeindeleben verbannt, wird früher oder später einen Preis dafür bezahlen. Die Gläubigen müssen so im Wort Gottes unterwiesen werden, dass keine „geistlichen“ Disziplinen zu toten Routinen oder Ritualen werden, sondern Lebensspender bleiben. Israel hatte in seiner Geschichte mehrfach aufgehört bestimmte Dinge zu tun oder zu feiern, weil sie vermutlich mangels Unterweisung schlicht und ergreifend vergessen hatten, warum und wozu sie sie tun sollten.

  9. 12

    Bibelauslegung und Zeichen der Endzeit

    Nehemia 8,5-8. Dieser Text stammt aus der Zeit, als die Juden aus der Verbannung in Babylon und Persien nach Is-rael zurückgekehrt waren. Sie bauten den Tempel auf Erlass des persischen Königs Kyros II.(520- 515 v.Chr.) wieder auf und unter Nehemia wurde die Stadtmauer Jerusalems wiederhergestellt. Als nächstes wurde der Gottesdienst wieder organisiert und die Zurückgekehrten im Gesetz des Moses unterrichtet. In unserem Text berührt mich persönlich die Ehrerbietung , die diese Juden dem Wort Gottes entgegenbrachten: „ als er es öffnete, stand das ganze Volk auf.“ Einige Verse vor unserem Text lesen wir: „So brachte am ersten Tag des siebten Monats der Priester Esra das Gesetz vor die Versammlung, vor Männer und Frauen, und vor jeden, der zu hören verstand. Und er las daraus vor auf dem Platz, der vor dem Wassertor war, vom [ersten Tages]licht bis zum Mittag in Gegenwart der Männer und Frauen und [aller], die es verstehen konnten. Und die Ohren des ganzen Volkes wa-ren auf das Buch des Gesetzes [gerichtet]“ (Nehemia 8,2-3). Sowohl die Leiter der Juden, die geistlichen (zB Ezra) und die regierenden (zB Nehemia), als auch das Volk erkannte die absolute Notwendigkeit ihren Neuanfang als Nation auf der Grundlage des Wortes Gottes und dessen richtiger Auslegung zu beginnen. Noch im selben Kapitel wird darauf hingewiesen, was passiert, wenn das Wort Gottes nicht die Grundlage des Glaubens und des Lebens ist: „Und die ganze Versammlung, [alle], die aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren, machten Laubhütten und wohnten in den Hütten. Denn die Söhne Israel hatten es nicht [mehr] so gehalten seit den Tagen Josuas, des Sohnes Nuns, bis auf jenen Tag. Und es war eine sehr große Freude“ (Vers 17). Das bedeutet, dass Israel ca. 700 (!) Jahre dieses vom Gesetz Mose vorgeschriebene Fest (3. Mose 23) nicht gefeiert hatte. Die 70-jährige babylonische Verbannung ergab sich übrigens aus der Zahl der nicht eingehaltenen Sabbath-Jahre: „Und sie mußten ihm und seinen Söhnen als Sklaven [dienen], bis das Königreich der Perser zur Herrschaft kam, damit erfüllt würde das Wort des HERRN durch den Mund Jeremias, bis das Land seine Sabbate ersetzt bekam. All die Tage seiner Verwüstung hatte es Ruhe, bis siebzig Jahre voll waren“ (2. Chronik 36,20-21). In anderen Worten führte u.a die Nichtbeachtung des einen Gebotes dazu, dass Israel 70 Jahre in Gefangenschaft leben musste. Wer das Wort Gottes nicht kennt, versteht und umsetzt oder einfach ablehnt, wird die Konsequenzen zu tragen haben. Wer regelmäßige und im gewissen Sinne systematische Lehre und Unterweisung im ganzen Wort Gottes aus dem Gemeindeleben verbannt, wird früher oder später einen Preis dafür bezahlen. Die Gläubigen müssen so im Wort Gottes unterwiesen werden, dass keine „geistlichen“ Disziplinen zu toten Routinen oder Ritualen werden, sondern Lebensspender bleiben. Israel hatte in seiner Geschichte mehrfach aufgehört bestimmte Dinge zu tun oder zu feiern, weil sie vermutlich mangels Unterweisung schlicht und ergreifend vergessen hatten, warum und wozu sie sie tun sollten.

  10. 11

    Christ und Geld

    Armut und Reichtum sind erst an zweiter oder dritter Stelle eine Frage der tatsächlichen Geldsummen. Es ist eine Geisteshaltung. Es gibt armselige Reiche und reiche Arme. Eine Studie hat gezeigt, dass einige Millionäre, die alles verloren hatten und bei Null anfangen mussten, innerhalb von fünf Jahren wieder zu Millionären wurden. Eine andere Studie über einige Lottogewinner zeigte, dass viele nach zwei oder drei Jahren finanziell wieder genau da waren wie vor dem Lottogewinn. Im deutschen Fernsehen wurde einmal über einen Mann berichtet, der zweimal einen Millionen Lotto-Jackpot geknackt hatte und trotzdem kurz darauf zum Sozialfall wurde. Eine große Geldsumme oder eine große Erbschaft führt nicht zur Erfüllung unserer Bestimmung hier auf der Erde, wenn die Person ihre neue Identität in Christus nicht richtig versteht.

  11. 10

    Gnade Gesetz - Gesetzlichkeit Disziplin

    Jeder Christ, der das Wort Gottes liest, wird früher oder später mit der Frage konfrontiert sein, ob man als Gläubiger noch verpflichtet ist, das Gesetz Mose zu halten oder nicht. Ich bekomme öfter Fragen in Bezug auf meine Lehrvideos aus Lateinamerika. Einmal war die Frage: Kommt ein Christ in die Hölle, wenn er seinen Zehnten nicht in die Gemeinde gibt? Diese Frage in Bezug auf das Ge-setz wird im Neuen Testament ganz offen diskutiert und ist im Falle des Briefes an die Galater so-gar das zentrale Thema. Eine falsche Antwort auf diese wichtige Frage kann zu fatalen Schlussfolgerungen führen, die uns von dem eigentlichen Geist des Evangeliums entfernen werden. ´Frei- oder losgekauft sein vom Gesetz´ muss richtig verstanden werden, denn es kann auf keinen Fall bedeuten, dass man als Christ machen kann, was man will und keine Konsequenzen für sündiges Ver-halten mehr zu erwarten hat, weil man ja jetzt ´unter der Gnade´ ist. „Was nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Das sei ferne!“ (Römer 6,15).

  12. 9

    Idolatría hoy

    Desafortunadamente, algunos cristianos piensan que el tema de la idolatría ya no es relevante para ellos hoy en día. Sin embargo, el Nuevo Testamento advierte fuertemente contra esto. El apóstol Juan concluye su primera carta con un llamamiento inequívoco a las congregaciones de su tiempo (es decir, a finales del siglo I) contra la idolatría. Mientras Juan usa una palabra que implica la nece-sidad de aislarse, «guardáos de», Pablo emplea la palabra «huíd de», o bien correr de la idola-tría. El uso de este tipo de lenguaje implica claramente que se trata de un peligro muy gran-de que no se debe tomar a la ligera, más bien, el creyente debe enfrentar la tentación activa-mente guardándose o huyendo.

  13. 8

    Christ und Geld

    Wenn das Thema Geld in evangelikalen Freikirchen angesprochen wird, geht interessanterweise meistens in erster Linie um die Frage von Beträgen und Prozentsätzen, die der treue Gläubige eigentlich geben sollte. Im Vordergrund stehen dann Themen wie der Zehnte (ob vom Brutto oder vom Netto), der Spenden, der Almosen und manchmal sogar dem Zahlen von Steuern. Leider entsteht bei vielen Geschwistern bewusst oder unbewusst die Einstellung, dass man den Zehnten und die Opfergaben zahlen muss oder sollte. Bei vielen stellt sich dadurch öfter mal ein belastetes Ge-wissen ein und im schlimmsten Fall endet man mit der inneren Überzeugung für die Erlösung in Christus doch etwas zahlen zu müssen. Wer in dieser Gesinnung lebt, hat in Bezug auf Geld und die Beziehung zu Gott etwas grundlegend missverstanden. Ein gebender Christ investiert, er zahlt nicht: „Sammelt euch keine Reichtümer hier auf der Erde, wo Motten und Rost sie zerfressen und wo Diebe einbrechen und sie stehlen. Sammelt euch stattdessen Reichtümer im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie zerfressen und wo auch keine Diebe einbrechen und sie stehlen. Denn wo dein Reichtum ist, da wird auch dein Herz sein“ (Matthäus 6,19-21).

  14. 7

    Warum lässt Gott Leid zu? (Teil 1).

    Diese Frage wird Christen öfter von Personen gestellt, die die unbestreitbare Tatsache des menschlichen Leids nicht mit der Botschaft eines allmächtigen, allwissenden und allgütigen Gottes, der sich der Welt im Neuen Testament als liebender, himmlischer Vater präsentiert, vereinen können. Wenn wir ehrlich sind, kämpfen auch wir Christen mehr oder weniger mit dieser unausweichlichen Frage. Ganz konkret gesprochen, stellt sich u.a. die Frage, warum Gott, mit den Wesenszügen und der Macht, die er hat, Leid nicht verhindert bzw. schon entstandenes Leid nicht heilt oder wegnimmt. Vorweggreifend möchte ich bereits an diesem Punkt folgendes bemerken: Das größte Problem dieser Frage ist die Fragestellung selbst, denn sie versucht aus unserer begrenzten, rein menschlichen Wahrnehmung etwas zu verstehen, was seine Ursachen im geistlich-transzendenten, also einer vollkommen anderen Dimension als der unseren, hat. Des Weiteren enthält diese Art der Fragestellung bereits eine unausgesprochene moralische Wertung, in anderen Worten: Es ist falsch, dass Gott Leid zulässt. Juristisch gesprochen wird die ´Unschuldsvermutung´ des Angeklagten übergangen. Diese Predigt erhebt natürlich keineswegs den Anspruch, alle Fragen befriedigend zu beantworten, denn dies ist angesichts der menschlichen Begrenztheit und der göttlichen Unendlichkeit nicht möglich. Sie ist nur der Versuch, unseren Blick auf das größere Bild zu lenken.

  15. 6

    Gozo y paz en el creer

    «Y el Dios de la esperanza os llene de todo gozo y paz en la fe, para que abundéis en esperanza por el poder del Espíritu Santo» (Romanos 15:13). Nuestra fe en Jesús es el mayor y mejor bien que podemos tener de este lado de la eternidad. Pero esto no significa que no sea atacada tanto desde adentro como desde afuera y que estos ataques nos puedan hacer perder tanto nuestra paz como nuestro gozo en la fe. David también oró una vez: «De-vuélveme el gozo de tu salvación…» (Salmo 51:14). Entonces el deseo u oración de Pablo tiene sentido, porque si queremos avanzar como creyentes, necesitamos esperanza, paz y gozo en la fe. Este versículo deja claro que Dios mismo y su Espíritu Santo son la fuente de nuestro gozo, nuestra paz y nuestra esperanza. También implica que Dios quiere darnos esta bendición. El gozo y la paz en la fe y la esperanza desbordante son, por tanto, el resultado de la calidad de nuestra relación con Dios y no tanto de nuestras propias actividades y esfuerzos. Si nos falta gozo, paz y esperanza en nuestra fe, definitivamente no es culpa de Dios, sino culpa nuestra, porque de nosotros depende la intensidad y la calidad de nuestra relación con Dios. 1. Esperanza Aunque lo he dicho muchas veces, es importante recordar que, según la Biblia, la esperanza es la expectativa del bien que Dios tiene planeado para nosotros. Esta esperanza no debe confundirse con nuestras ilusiones. El bien que Dios ha preparado y destinado para nosotros está determinado y definido por ÉL. Nuestra definición del bien suele estar limitada por lo que creemos que es la mejor solución a un problema a corto plazo. Pero Dios mira mucho más allá é incluye, entre otras cosas, también el aspecto de nuestra eternidad con él. Algunos ahora objetarán que los Evangelios también contienen la frase: «Conforme a vuestra fe os sea hecho». Esto plantea la interesante pregunta sobre el origen de la fe. ¿Es una gracia o una habilidad humana? Si puedo usar mi fe como un hechizo mágico, las frases del Señor Jesús: «¡Todo es posible para los que creen!» y «¡…nada será imposible para vosotros!». significan que con nuestra fe tenemos poder ilimitado incluso fuera de la voluntad y el planDios. Personalmente no lo creo. «Esta es la confianza que tenemos en él, que si pedimos alguna cosa conforme a su voluntad, él nos oye» (1 Juan 5:14). Siempre podemos desviarnos como creyentes cuando perdemos de vista el panorama más amplio de la voluntad de Dios, sus planes y propósitos eternos, y su reino. Desconectar nuestras vidas de este panorama eterno conduce a una comprensión egoísta y egocéntrica de la fe y, por lo tanto, a falsas expectativas. La fe y la esperanza están estrechamente vinculadas, como sabemos por Hebreos 11:1: «Es, pues, la fe la certeza de lo que se espera, la convicción de lo que no se ve». La razón de nuestra esperanza es una sustancia invisible, podría decirse espiritual, creada por Dios. En otras palabras, Dios mismo es el origen y fuente de nuestra esperanza. Si Dios no dijo ni creó nada, entonces no hay razón para tener esperanza. Este aspecto se confirma aún más en el siguiente punto. 2. por el poder del Espíritu Santo. La verdadera fuente de nuestra esperanza se declara en este versículo como resultado «del poder del Espíritu Santo». La palabra poder, en griego «dunamis», se usa en círculos pentecostales-carismá-ticos principalmente asociado con señales y prodigios, sanidades y otros poderes sobrenaturales del Espíritu Santo. Aquí aprendemos, sin embargo, que nuestra esperanza también necesita esta obra so-brenatural del Espíritu. Según las conclusiones del Nuevo Testamento, los cristianos llenos del Espí-ritu no son sólo los que hablan en lenguas, profetizan y sanan a los enfermos, sino también los cre-yentes que abundan en esperanza. Así que este tipo de esperanza no es obra del hombre ni el resultado de algunos ejercicios supuesta-mente espirituales. Es sobrenatural y surge de nuestra relación íntima con el Dios de la esperanza. 3. Lleno de todo gozo « ... el reino de Dios no es comida ni bebida, sino justicia, paz y gozo en el Espíritu Santo» (Roma-nos 14:17). Steve Backlund, de la Iglesia Bethel en Redding, California, comentó una vez sobre este pasaje bíblico de la siguiente manera: «La tercera parte del reino de Dios es gozo». Durante un se-minario de fin de semana sobre “Gozo y esperanza” en mi antigua iglesia en el 2014, con su esposa Wendy dejaron muy claro que el gozo en la fe no es una opción sino un componente esencial. Tener gozo es cosa seria ;-) Psicológicamente hablando, el gozo libera fuerzas y ​​ciertamente tiene un efecto sanador en nuestro cuerpo. Salomón ya lo sabía: «El corazón alegre es una buena medicina, pero el espíritu triste seca los huesos» (Proverbios 17:22). El gozo normalmente requiere una razón. Cuando preguntamos a alguien que es evidentemente feliz por qué es feliz, normalmente obtenemos una respuesta sensata. La alegría requiere un motivo. Ca-da gozo momentánea tiene su origen en algo que ya sucedió. Pablo ordena a los creyentes en Fili-penses 4:4: «Regocijaos en el Señor siempre. Otra vez digo: ¡Regocijaos!» ¿Se puede ordenar el go-zo? ¿Puedes incluso controlar las emociones? ¿Cómo reaccionarías si te dijera: «¡Estáte triste ahora mismo!»? Es bien sabido que Pablo escribió este 'mandamiento de gozo' cuando él personalmente tenía muy pocos motivos para estar feliz porque estaba en prisión. Sus circunstancias proporcionaron pocos motivos para un gozo desbordante. Por eso especifica su mandato con la adición «en el Señor». Con ello traslada la razón del gozo que exige de sí mismo y de sus circunstancias a una realidad exterior a él. Estar «en el Señor» puede tener diferentes significados. Se trata de nuestra relación espiritual y posición en relación con Jesús. Desde la perspectiva de Dios, hay realidades de las que no siempre somos conscientes, pero que, cuando las creemos, tienen un gran potencial para hacer-nos gozosos: «No se turbe vuestro corazón; creéis en Dios, creed también en mí. En la casa de mi Padre muchas moradas hay; si así no fuera, yo os lo hubiera dicho; voy, pues, a preparar lugar para vosotros. Y si me voy y os preparo lugar, vendré otra vez y os tomaré a mí mismo, para que donde yo esté, voso-tros también estéis» (Juan 14:1-3). «Antes bien, como está escrito: «Cosas que ojo no vio ni oído oyó ni han subido al corazón del hombre, son las que Dios ha preparado para los que lo aman» (1 Corintios 2:9). «En él también vosotros, habiendo oído la palabra de verdad, el evangelio de vuestra salvación, y habiendo creído en él, fuisteis sellados con el Espíritu Santo de la promesa ...» (Efesios 1:13). «Juntamente con él nos resucitó, y asimismo nos hizo sentar en los lugares celestiales con Cristo Jesús…» (Efesios 2:6). «Porque en él habita corporalmente toda la plenitud de la divinidad, y vosotros estáis completos en él, que es la cabeza de todo principado y potestad» (Colosenses 2:9-10). «Poned la mira en las cosas de arriba, no en las de la tierra, porque habéis muerto y vuestra vida está escondida con Cristo en Dios» (Colosenses 3:2-3). Entonces, incluso si nuestras circunstancias personales no nos brindan un motivo de gozo, como cristianos aún podemos regocijarnos porque somos parte de una realidad que es más grande que nuestras vidas. Los cristianos, si permanecemos en el Señor, nunca podremos perder, ni siquiera en la muerte. Entonces hay tres grandes motivos que pueden darnos alegría independiente de nuestra situación de vida: en el pasado tenemos la obra redentora de Jesús en la cruz del Calvario. en el presente tenemos la palabra de Dios con todas sus promesas y promesas, y la presencia del Espíritu Santo en nuestros cuerpos. en el futuro nos espera el cumplimiento de todo lo que Dios tiene preparado para noso-tros. En relación a Jesus la Biblia habla de un gozo anticipado: «Por tanto, nosotros también, teniendo en derredor nuestro tan grande nube de testigos, despojémonos de todo peso y del pecado que nos ase-dia, y corramos con paciencia la carrera que tenemos por delante, puestos los ojos en Jesús, el autor y consumador de la fe, el cual por el gozo puesto delante de él sufrió la cruz, menospreciando el oprobio, y se sentó a la diestra del trono de Dios» (Hebreos 12:1-2). 4. Lleno de toda paz La palabra paz está en boca de todos, pero no todos la entienden de la misma manera. La paz que Pablo menciona aquí tiene que ver con nuestra fe. Creo que se trata, entre otras cosas, de paz en relación con nuestra relación con Dios y su pueblo, con nosotros mismos, nuestra biografía y nuestro llamado en la vida. Respecto a Dios, sabemos que, por un lado, si estamos en Cristo y hemos confesado nuestros peca-dos, tenemos paz con él: «Justificados, pues, por la fe, tenemos paz para con Dios por medio de nuestro Señor Jesucristo» (Romanos 5:1). Por otro lado, también puede ser que subjetivamente sin-tamos resentimiento, amargura o falta de comprensión hacia Dios por situaciones difíciles de nues-tra vida. Aquí también es importante tener la paz de poder confiar en Dios incluso con respecto a nuestro pasado. Cuando se trata de la iglesia, sabemos que no podemos separar nuestra relación con los hermanos y hermanas en el Señor de nuestra relación con Él. Todo cristiano, lo quiera o no, automáticamente tiene una relación con el Cuerpo de Cristo. «porque por un solo Espíritu fuimos todos bautizados en un cuerpo, tanto judíos como griegos, tanto esclavos como libres; y a todos se nos dio a beber de un mismo Espíritu» (1 Corintios 12:13). El apóstol Juan aborda más que claramente la inseparabilidad de nuestra relación con Jesús y su cuerpo en su primera carta: «Si alguno dice: «Yo amo a Dios», pero odia a su hermano, es mentiroso, pues el que no ama a su hermano a quien ha visto, ¿cómo puede amar a Dios a quien no ha visto? Y nosotros tenemos este mandamiento de él: «El que ama a Dios, ame también a su hermano» (1 Juan 4:20-21). Tenemos que ser realistas sobre este amor y esta exigencia. Romanos 12:18 nos da una pista impor-tante: «Si es posible, en cuanto dependa de vosotros, estad en paz con todos los hombres». No todas las personas, desafortunadamente tampoco todos los cristianos, quieren vivir en paz con nosotros. Es importante para nuestra propia paz haber hecho todo lo posible para sanar relaciones afectadas. Cuando se trata de nosotros mismos, también es importante tener paz. La autoacusación y la falta de perdón hacia uno mismo son definitivamente bloqueadores de gozo y paz. Como es bien sabido, de-bemos amar a Dios y al prójimo como a nosotros mismos. Desde un punto de vista puramente gra-matical, el amor propio es, por así decirlo, la condición previa para poder amar a los demás. ¿Has hecho las paces con los errores, descuidos y fracasos de tu pasado? En cuanto a nuestro propósito, es importante estar llenos del conocimiento de la voluntad de Dios para nuestras vidas. Si falta este conocimiento, se genera intranquilidad por la duda y se puede caer en la gran tentación de compararse con los demás. Esto último nos hace sentir orgullosos porque otros supuestamente son peores o menos exitosos, o sentirnos envidiosos porque los percibimos me-jores. Ambos son pecados que nos agobian y nos privan de nuestra paz con Dios. Palabra final « ... el misterio que había estado oculto desde los siglos y edades, pero que ahora ha sido manifes-tado a sus santos. A ellos, Dios quiso dar a conocer las riquezas de la gloria de este misterio entre los gentiles, que es Cristo en vosotros, esperanza de gloria» (Colosenses 1,26-27). ¿Queremos ser transformados por la presencia de Dios?

  16. 5

    Freude und Frieden im Glauben

    „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!“ (Römer 15,13 elb). Unser Glaube an Jesus ist somit das höchste und beste Gut, das wir auf dieser Seite der Ewigkeit haben dürfen. Dies bedeutet aber nicht, dass er nicht sowohl von innen, als auch von außen angegriffen wird und diese Angriffe dazu führen, dass wir sowohl unseren Frieden, als auch unsere Freude am und im Glauben verlieren. David betete auch einmal: „Laß mir wiederkehren die Freude deines Heils …“ (Psalm 51,14). Der Wunsch bzw. das Gebet des Paulus macht also schon Sinn, denn wenn wir als Gläubige weiterkommen wollen, brauchen wir Hoffnung, Frieden und Freude im Glauben. Dieser Vers macht deutlich, dass Gott selbst und sein Heiliger Geist die Quelle unserer Freude, un-seres Friedens und unserer Hoffnung ist. Er impliziert damit auch, dass Gott uns diesen Segen ge-ben möchte. Freude und Frieden im Glauben und überströmende Hoffnung sind somit Ergebnisse der Qualität unserer Gottesbeziehung und weniger unserer eigenen Aktivitäten und Anstrengungen. Wenn uns Freude, Frieden und Hoffnung im Glauben fehlen, liegt es definitiv nicht an Gott, sondern an uns, denn die Intensität und Qualität unserer Beziehung zu Gott hängt von uns ab.

  17. 4

    Das Abendmahl und der Neue Bund

    Ich möchte heute das Thema Abendmahl unter dem Aspekt des Bundesverständnisses beleuchten. „Denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden“ (Matthäus 26,28) „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird“ (Lukas 22,20). Das Wort Bund kommt fast 300 mal in der Bibel vor und hatte für die damalige Zeit eine Bedeutung, die weit besser verstanden wurde, als wir es heute nachvollziehen können. Einen Bund schließen war damals ein Vertragsabschluss, bei dem beide Seiten Rechten und Pflichten erhielten. Wir kennen alle die Geschichten von Gottes Bünden mit Noah, Abraham, Israel und David. Aber wissen wir auch, was wirklich damit gemeint war? Das einzige uns heute noch vertraute, ähnliche Konzept ist der Ehebund. Allerdings hat auch hier die Bedeutung sehr gelitten, da Ehescheidungen und „Ehevermeidungen“ (das Single-dasein) immer mehr zur Normalität werden.

  18. 3

    Wen Jesus gebrauchen kann

    Die Mission von Jesus und seiner Gemeinde ist größer als unser Leben. Wir dürfen Teil von Gottes Reich werden und nicht umgekehrt. Gottes Gnade ist frei, unverdient und unverdienbar. In dieser Gnade zu leben, darf uns das Leben kosten. Jesus zu folgen, sollte uns demütiger machen, aber auf keinen Fall stolz.

  19. 2

    Sich selbst stärken im HERRN

    „Und David war in großer Bedrängnis, denn das Volk sprach davon, ihn zu steinigen. Denn die Seele des ganzen Volkes war erbittert, jeder war erbittert wegen seiner Söhne und seiner Töchter. Aber David stärkte sich in dem HERRN, seinem Gott“ (1. Samuel 30,6). Kurz nach der Bibelstelle zum Eingang wird David zum König über Judah und Israel eingesetzt. Die Erfahrung in Ziklag wurde in gewisser Weise zur Tür zum Königtum. Deshalb müssen wir uns hier einige Punkte im Zusammenhang seiner Biographie ansehen. Es wird uns nichts Konkretes darüber mitgeteilt, was David genau tat, um sich in seinem Gott zu stärken und es war definitiv auch keine magisch, pfingstlich-charismatische Zauberformel. Es war vielmehr das Resultat einer tiefen, gewachsenen Beziehung zu Gott, die ihn in diesem dunkelsten Moment seines Lebens die Kraft und die Autorität gab, das größere Bild hinter der momentanen Notlage nicht aus den Augen zu verlieren. David war ein Mann nach Gottes Herzen, bevor er zu Ruhm und Ehre kam. Er Mensch, der wie David unterwegs ist, kann folgende Fragen in jeder Situation für sich selbst klar beantworten: Wer ist Gott? Wie ist Gott? Wer bin ich in Gott? Was sind meine Ressourcen? Was ist meine Bestimmung / Berufung?

  20. 1

    Drei schwere Missverständnisse in Bezug auf das Evangelium

    „Ich fürchte jedoch, es könnte euch gehen wie Eva. Eva wurde auf hinterlistige Weise von der Schlange verführt, und genauso könnten auch eure Gedanken unter einen verhängnisvollen Einfluss geraten, sodass die Aufrichtigkeit und Reinheit eurer Beziehung zu Christus verloren gehen. Wenn nämlich jemand kommt und euch einen anderen Jesus verkündet als den, den wir verkündet haben, dann lasst ihr euch das nur allzu gern gefallen. Ihr findet nichts dabei, euch einem anderen Geist zu öffnen als dem, den ihr durch uns bekommen habt, oder ein anderes Evangelium anzunehmen als das, das ihr von uns angenommen habt“ (2. Korinther 11,3-4 ngü). Es gibt ein Evangelium "light", welches einen anderen Jesus predigt und von einem Geist angetrieben wird, der nicht der Heilige Geist ist. Es macht die Leute glücklich, in Wirklichkeit aber krank.

  21. 0

    Sind wir vorbereitet , bereiten wir uns vor?

    Deutsche Predigt mit russischer Übersetzung. Мы готовы, мы готовимся? «Lasst uns jubeln vor Freude und ihm die Ehre geben, denn jetzt wird die Hochzeit des Lammes gefeiert! Seine Braut hat sich ´für das Fest` bereitgemacht» Offenbarung 19:7 ngü. Das Leben und die Bibel lehren uns, dass es notwendig und klug ist, sich auf zukünftige Situationen vorzubereiten. Wenn ich einen Beruf ausüben möchte, muss ich heute lernen oder studieren, wenn ich Gemüse ernten möchte, muss ich es heute etwas anpflanzen. Christen tun gut daran, ihr ganzes Leben als Vorbereitung auf eines ihrer letzten Ziele zu sehen, nämlich unsere Hochzeit mit dem Herrn Jesus. Es ist offensichtlich, dass unsere Vorbereitung auf dieses Ereignis, das unser Leben für die Ewigkeit bestimmen wird, erfolgen muss, bevor wir sterben oder bevor der Herr kommt. So wie ich das Wort Gottes verstehe, werden wir uns bei dieser Hochzeit so präsentieren, wie wir im Moment unseres Todes oder der Wiederkunft sind. Es stellt sich also die Frage: Wie möchtest Du dich bei deiner Hochzeit präsentieren?

  22. -1

    Was ist Gottes Segen?

    4. Mose 6,24-27 Das Wort „segnen“ hat eine weit aus tiefere Bedeutung als die meisten denken. Leider wird es unter Christen oftmals mit dem Vorhandensein materieller Güter (so im amerikanisch geprägten Konzept eines Wohlstandsevangeliums) oder anderen Arten des persönlichen Wohlbefindens wie Gesundheit oder Zufriedenheit gleichgesetzt. Obwohl man diese „Nebeneffekte“ des göttlichen Segens im biblischen Befund nicht verneinen kann, sollte man nie vergessen, dass sie eben Nebeneffekte sind und nicht das Wesentliche des Segens darstellen. Nicht jeder Mensch, der wohlhabend, zufrieden und gesund ist, ist auch im biblischen Sinne gesegnet (Siehe dazu den Psalm 73, in dem Asaph sich über das Wohlergehen der Gottlosen beschwert.) Vom Wort her verstehen die meisten den Begriff „segnen“ als den Zuspruch guter Dinge. Diese Bedeutung kommt von der Griechischen Über-setzung des Hebräischen Begriffs, eulogia, was tatsächlich nichts anderes als „Gutes sprechen“ bedeutet. Im Lateinischen wurde es wörtlich als „benedicere“ übersetzt. Der Hebräische Begriff für Segen uns segnen ist etwas mystischer - barak. Einer seiner Hauptbedeutungen ist „niederknien“. Der erste, der in der Bibel „niederkniet“ ist Gott selbst, als er zuerst die Tiere und dann den Menschen segnet, den Er in seinem Ebenbild geschaffen hat - 1. Mose 1,22 und 26-28. Diese Zuwendung des Schöpfers zu seinen Geschöpfen hin ist sehr bedeut-sam.

  23. -2

    Feigheit überwinden

    Peter Müller, Richter am Bundesverfassungsgericht, sagte in einem Vortrag am 22. Juni 2023, dass er sehr besorgt über die Entwicklungen in unserem Land sei. Diese Sorge teile ich. Es ist Zeit, dass die Kirche des HERNN Jesus Christus aufsteht und das tut, wozu sie in der Gesellschaft berufen: "Stützpfeiler und Bollwerk der Wahrheit" zu sein.

  24. -3

    Der Unterschied zwischen den Propheten des Alten und Neuen Testaments

    In der weltweiten Christenheit wird das Thema Prophetie sehr kontrovers diskutiert. Man findet extreme Richtungen, wie zum Beispiel die Lehre, dass es unter dem Neuen Bund in Jesus Christus keine Propheten mehr gibt bzw. geben kann, bis hin zu Missbräuchen, bei denen prophetische Aussagen mehr Gewicht als die Bibel bekommen und im schlimmsten Fall die Grundlage für neue Lehren werden. Aus meiner Sicht ist all dies so unnötig wie ein Kropf, denn die Bibel unterweist uns recht eindeutig und nachvollziehbar, wie der prophetische Dienst, sei es durch die Gabe der Prophetie oder das Amt des Propheten, in der Gemeinde heute segensreich und frei von Gefahren und Missbräuchen ein- und umgesetzt werden kann. Vom Wort her bedeutet das griechische prophetia: „für bzw. anstelle eines anderen etwas sagen bzw. verkündigen“. Das hebräische nabi bedeutet „der Beauftragte, der Rufer“. Aaron, der Bruder des Moses, war daher „der Prophet“ des Moses, weil er im Auftrag seines Bruders sprach. (2. Mose 7, 1-2). So bedeutet beispielsweise der Name Barnabas wörtlich „Sohn des Propheten“.

  25. -4

    Prophetie verachten ist verboten

    Das griechische Wort, welches die mir bekannten deutschen Übersetzungen mit „geringschätzen oder verachten“ wiedergeben, bedeutet eigentlich wörtlich so etwas wie „für nichts und nichtig erklären.“ Die Strongs Konkordanz beschreibt das Wort wie folgt: ´verachtenswert, verachten, am wenigsten geschätzt, zunichte gemacht´(meine Übersetzung aus dem Englischen). Obwohl sich dieser Vers offensichtlich auf bereits ausgesprochene Prophetien bezieht, glaube ich vom Gesamtkontext des Neuen Testaments urteilen zu können, dass hiermit auch Prophetie im allgemeinen gemeint ist. 1. Korinther 14,1 (elb) ist eine recht unmissverständliche Aufforderung, die Operation die-ser Gabe innerhalb der Gemeinde anzustreben: „Strebt nach der Liebe; eifert aber nach den geist-lichen [Gaben], besonders aber, daß ihr weissagt.“ Das Gegenteil dieser Aufforderung wäre, Prophetie zu verachten, bevor sie überhaupt stattfindet. (Eine weitere, abgeschwächte Form der Geringschätzung wäre, Prophetie ausschließlich der göttlichen Souveränität zu überlassen, d.h. keine Eigeninitiative zu ergreifen, wie sie in 1. Korinther 14,1 gefordert wird).

  26. -5

    Fallbeispiel Prophetie

    Der Wert der Prophetie Fallbeispiel Timotheus Timotheus war ein geistlicher Sohn des Apostel Paulus, der ihn auf einer seiner Reisen durch die heutige Türkei kennengelernt und für den Dienst am Evangelium „angeheuert“ hatte. Was wenige wissen, ist, dass Timotheus später lange Zeit der erste Bischof der Gemeinde in Ephesus war und von Paulus als Apostel angesehen wurde. Aus den Briefen des Paulus geht weiterhin hervor, dass Timotheus wohl eher ängstlich war und auch nicht der gesündeste. Seine Herkunft als Sohn einer jüdischen Mutter und einem griechischen Vater war sicherlich auch nicht immer hilfreich und eher kompliziert, besonders nachdem er sich zum Christentum bekehrt hatte. Für Paulus wurde er, trotz seiner Schwächen, zu einem seiner wichtigsten und treusten Mitarbeiter zudem er offensichtlich ei-ne tiefe persönliche Beziehung hatte. In den beiden des Paulus an seinen geistliche Ziehsohn wird der Wert der prophetischen Rede drei-mal erwähnt. Alle drei Stellen beziehen sich auf ein Ereignis, bei welchen offensichtlich für Timo-theus unter Auflegung der Hände des Apostels Paulus und einer Ältestenschaft gebetet und geweis-sagt. Es handelte sich wahrscheinlich um die offizielle Einsetzung des Timotheus in den Dienst der Gemeinde, höchstwahrscheinlich Ephesus. Dort beauftragte Paulus ihn mit der Leitung der Gemein-de, aber darüber hinaus auch mit der schwierigen Aufgabe, den neuen Widerständen gegen das Evangelium aus jüdischer Theologie und griechischer Philosophie zu widerstehen. Es ist doch manchmal erstaunlich, welche Menschen der HERR für seinen Dienst auswählt. Menschlich gese-hen war ein junger, ängstlicher und etwas kränklicher Mann kein Kandidat für solche Leitungsauf-gaben, aber was interessiert Gott die menschliche Bewertung (?). Das prophetische Wort hatte im Leben diesen jungen Mannes eine zentrale Aufgabe … 1. 1. Timotheus 1,18-19: „So sieht also der Auftrag aus, den ich dir anvertraue, Timotheus, mein lieber Sohn; er stimmt mit den prophetischen Aussagen überein, die seinerzeit über dich gemacht wurden. Gestärkt durch diese Zusagen, sollst du den guten Kampf kämpfen, indem du am Glauben festhältst und dir ein reines Gewissen bewahrst.“ Die Elberfelder übersetzt das griechische hier genauer mit: „damit du durch sie den guten Kampf kämpfst“. Die prophetische Rede, die Timotheus erhalten hatte, sollte ihn also stärken und befähi-gen, den guten Kampf zu kämpfen. Die Sprache ist hier aus gutem Grund sehr militärisch und be-nutzt die griechischen Wörter von denen wir unser Wort Strategie ableiten. Leider haben heute viele Christen vergessen, dass wir uns in einem „Krieg“ befinden. Um aber in einem Krieg wirklich standhaft zu sein, brauchen wir tiefe innere Überzeugungen und eine klare Vision. Letztere können nicht aus einem theoretischen Wissen erlangt werden. Sie brauchen ein unmissverständliches Reden Gottes, wie sie in einer wahren Weissagung (Prophetie) geschieht. Die Kraft, die wir brauchen, um unseren persönlichen Kampf gut zu führen, am Glauben festzuhalten und mit reinem Gewissen zu leben, kommt aus einem solchen prophetischen Wort. Unser Leben als Gläubige an Jesus kann von Schwächen jeder Art begleitet sein - körperliche, see-lische und einfach die Überforderung der großen Aufgabe und Verantwortung, die wir haben. In uns selbst werden wir die notwendige Kraft nicht finden und deswegen brauchen wir prophetische Rede so dringend, weil diese uns eben zeigt, wir man seine Gesamtsituation aus Gottes Sicht bewerten sollte. Das prophetische Wort hilft uns, Hoffnung zu haben, wo es menschlich gesehen keine gibt, uns unserer Berufung hinzugeben, selbst wenn man keine Frucht sieht und die Vision zu haben, dass alles einen Sinn hat, obwohl wir wie im Nebel unterwegs sind. 2. 1. Timotheus 4,14: „Lass die Gabe nicht ungenutzt, die dir durch Gottes Gnade geschenkt worden ist. Du hast sie ja aufgrund eines prophetischen Wortes und unter Handauflegung der Ältestenschaft bekommen.“ Offensichtlich hat Timotheus bei dieser Gelegenheit eine Gnadengabe (Gr. charisma) empfangen. Welche diese genau war, verschweigt das NT. Vom Wort charisma und seiner Anwendung im NT ausgehend kann man aber sagen, dass es sich um eine der Gabe gehandelt haben muss, die in Römer 12,3-8 und 1. Korinther 12,7-10 erwähnt werden: „Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben nach der uns verliehenen Gnade, [so laßt sie uns gebrauchen]: es sei Weissagung, nach dem Maß des Glaubens; es sei Dienst, im Dienen; es sei, der lehrt, in der Lehre: es sei, der ermahnt, in der Ermahnung; der mitteilt, in Einfalt; der vorsteht, mit Fleiß; der Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit.“ „Dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; einem anderen aber Glauben in demselben Geist, einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist, einem anderen aber [Wunder-]Kräfte, einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen aber [verschiedene] Arten von Sprachen, einem anderen aber Auslegung der Sprachen.“ Die prophetische Rede hat also in Verbindung mit der Handauflegung das Potential, übernatürliche Gnadengaben in den Gläubigen freizusetzen, damit sie durch diese dem Leib Christi effektiver die-nen. Es bleibt zu bemerken, dass es sich bei Timotheus offensichtlich um ein von seinen Leitern ge-plantes Ereignis gehandelt haben muss. Dies bedeutet, dass man nicht auf ein souveränes Handeln Gottes warten muss, damit sich solche Dinge ereignen. 3. 2. Timotheus 1,6 (elb): „Um dieser Ursache willen erinnere ich dich, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die in dir durch das Auflegen meiner Hände ist.“ Obwohl das Wort Prophetie hier nicht erwähnt wird, bezieht sich auch dieser Vers auf das Ereignis, von dem wir bereits gesprochen haben. Im Römer 11,29 lesen wir: „und wenn Gott in seiner Gnade Gaben gibt oder jemand beruft, macht er das nicht rückgängig.“ Auch wird das Wort Charisma ver-wendet. Wenn Gott einem seiner Kinder übernatürliche Gaben gibt, dann nimmt er sie nicht wieder weg. Sie sind in uns und können zu jeder Zeit aktiviert werden und gerade hier ist ein Knackpunkt. Der Einsatz der uns gegebenen Gaben ist von unserer Entscheidung abhängig. Es ist unsere Verant-wortung, die Gaben wie ein geschenktes Kapital zu investieren. Gott erwartet dies von uns, wie einige der Gleichnisse Jesu es sehr deutlich machen. Gnadengaben sind wie ein Feuer, welches man so betreuen sollte, dass die Flamme nicht ausgeht. Der Normalzustand eines Christen sollte, gemäß Paulus wie folgt sein: „brennend im Geist“ (Römer 12,11 elb). Das Gefahr besteht, wie unser Vers zeigt, dass das Feuer ausgeht und die Leidenschaft verschwindet. Auch hier hilft die prophetische Rede, bzw. das Erinnern oder Erinnert-Werden durch Geschwister, die sie nicht vergessen haben. (Aus diesem Grund plädiere ich dafür, Prophetie immer in einem öf-fentlichen Rahmen zu praktizieren.) Das Leben und Lebenswerk des Timotheus ist also ein Vorbild für den unsagbaren großen Wert von prophetischen Reden in der Gemeinde. Wer Prophetie verhindert und behindert versündigt sich, denn der Ratschlag Gottes ist eindeutig: „Das soll also euer Ziel sein: ein Leben, das von der Liebe bestimmt wird. Bemüht euch aber auch um die Fähigkeiten, die uns durch Gottes Geist gegeben werden, und wenn ich das sage, denke ich vor allem an die Gabe des prophetischen Redens“ (1. Korinther 14,1). © 2022 Hans-Claus Ewen Alle Bibelstellen, bis auf die besonders gekennzeichneten, sind er Neuen Genfer Übersetzung entnommen. elb - Elberfelder Übersetzung

  27. -6

    Bibellesen ist mehr als nur dran!

    „Forscht im Buch des HERRN nach und lest!“ (Jesaja 34,16). Seit der Herr mich Ende 2017 zum Schreiben ermutigt hat, beobachte ich, dass das Lesen allmäh-lich aus unserem Leben verschwindet. Die meisten lesen nur, was sie lesen müssen. Das Lesen als Gewohnheit geht verloren. Zum Teil ist diese traurige Entwicklung den sozialen Netzwerken geschuldet, in denen die Kommunikation auf ein Minimum reduziert wird. Statt ganze Wörter oder Sätze zu schreiben, werden Abkürzungen und Emicons verwendet, zum Beispiel LG = Liebe Grüße. Obwohl es eine anerkannte Tatsache ist, dass Menschen, Kulturen und Gesellschaften mehr gedei-hen, wenn sie das Lesen als Lebensgewohnheit haben, hat die überwiegende Mehrheit diese gute Gewohnheit aufgegeben, insbesondere in europäischen Ländern. Neue Studien zeigen, dass die Nationen, die heute die meiste Zeit mit Lesen verbringen, Indien mit 10 Stunden 42 Minuten pro Woche, gefolgt von Thailand (9:24 Stunden) und China (8 Stunden) sind. Länder in Europa einschließ-lich der Vereinigten Staaten, die früher für ihr hohes Bildungsniveau bekannt waren, erscheinen mit deutlich niedrigeren Zahlen. Spitzenreiter ist Tschechien mit 7:24 Stunden. Spanien ist Nummer 20 (5:48 Stunden), Deutschland Nummer 22 (5:42 Stunden) genau wie wie die Vereinigten Staaten. Das Vereinigte Königreich liegt mit (5:18 Stunden) auf Platz 26. Bestes Land in Lateinamerika ist Venezuela, Nummer 14 mit 6:24 Stunden. Wirklich traurig und meiner Meinung nach tragisch ist die Tatsache, dass auch Christen, die sich bewusst sein sollten, ein Volk zu sein, das seinen Glauben auf das wichtigste Buch der Welt, die Bibel, stützt, ihre Lektüre auf ein gefährliches Minimum reduziert haben. Die Bibel ermutigt überall zum Lesen und fügt in ihrem letzten Buch, der Offenbarung, eine Seligpreisung für diejenigen hinzu, die diesem einfachen Gebot gehorchen: „Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrie-ben ist! Denn die Zeit ist nahe.“ (Offenbarung 1,3). 1. Gottes Volk und Lesen sind untrennbar Als das Volk Israel Ägypten verlassen hatte und schließlich den Berg Sinai erreichte, geschah etwas sehr Wichtiges. Gott gab sein Gesetz, die zehn Gebote, in schriftlicher Form, eingraviert auf den beiden Steintafeln, die Moses vom Berg herunterbrachte. Wir alle haben diese Geschichte schon gehört oder gelesen, aber nur wenige von uns haben darüber nachgedacht, was dies auch bedeutete. Gott übergibt sein Gesetz und seinen Willen in schriftlicher Form einem Volk des Altertums, unter dem sicher nur wenige lesen und schreiben konnten. In der Zeit um 1500 vor Christus beherrschten nur sehr wenige Menschen das Lesen und Schreiben ihrer jeweiligen Volksgruppen. Der Ursprung des Volkes Israel war semitisch, das heißt Völker, die in den Wüsten lebten und deren Kultur überwiegend durch mündliche Kommunikation funktionierte. Gott tat dann etwas ziemlich Revolutionäres, indem er sich Israel durch ein schriftliches Dokument offenbarte. Zwischen den Zeilen sagte Gott zu dem auserwählten Volk: ´Willst du mich kennenlernen? Dann lerne lesen!´ Wenn man sich die Geschichte der Menschheit ansieht, ist es ziemlich offensichtlich, dass Kulturen, die es geschafft haben, ihrer Sprache eine Schriftform zu geben, diejenigen sind, die sich am weitesten entwickelt haben. Im Falle Israels wurde dieses Volk semitischen Ursprungs wenige Jahrhunder-te nach dem sie aus der Sklaverei in Ägypten herausgekommen waren, zur Zeit von König David und seinem Sohn Salomo, zu einer starken Nation und einer dominierenden Kultur. Eines der Geheimnisse von Israels Erfolg als Nation und Kultur war die Tatsache, dass sie lesen konnten und die Macht der Meditation über das geschriebene Wort Gottes erkannt hatten. Gott hatte denen, die sich dafür entschieden, regelmäßig über sein Wort nachsinnen, in jeder Hinsicht Erfolg versprochen. Voraussetzung für das Nachsinnen über Gottes Wort war natürlich, dass man es vorher lesen konnte. ´Wenn ihr als Einzelne und als Nation gedeihen wollt, lest und meditiert über mein Wort!´ Schauen wir uns das „Ausmaß“ des Erfolgs an, das den gehorsamen Leser und „Nachsinner“ erwartet: Josua 1,8: „Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darin geschrieben ist; denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben.“ Psalm 1,1-3: „Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm.“ Bevor Israel einen König hatte, schrieb Gott im Gesetz des Mose, wie sich ein zukünftiger König zu verhalten hätte. Das tägliche Lesen des Gesetzes war aus Gottes Sicht eine der wichtigsten Aufgaben: „Und es soll geschehen, wenn er auf dem Thron seines Königreiches sitzt, dann soll er sich eine Abschrift dieses Gesetzes in ein Buch schreiben, aus [dem Buch, das] den Priestern, den Leviten, vor[liegt]. Und sie soll bei ihm sein, und er soll alle Tage seines Lebens darin lesen, damit er den HERRN, seinen Gott, fürchten lernt, um alle Worte dieses Gesetzes und diese Ordnungen zu bewahren, sie zu tun, damit sein Herz sich nicht über seine Brüder erhebt und er von dem Gebot weder zur Rechten noch zur Linken abweicht, damit er die Tage in seiner Königsherrschaft verlängert, er und seine Söhne, in der Mitte Israels“ (5. Mose 17,18-20). Heute repräsentiert die Nation Israel nur 0,2 % der Weltbevölkerung. Im Vergleich dazu machen die arabischen Volksgruppen etwa 20% aus. Der wirtschaftliche Wohlstand der Juden ist seit Jahrhunderten eine bekannte Tatsache, aber ihre Überlegenheit in Bezug auf ihre Beiträge zur Verbesserung der Menschheit muss ebenfalls anerkannt werden. Wikipedia informiert uns, dass von den mehr als 900 verliehenen Nobelpreisen mindestens 20 % von Juden gewonnen wurden. Bis zum Jahr 2021 wurden genau 232 Nobelpreise an Juden aus 18 Ländern verliehen. Im Vergleich dazu hat die mus-limische Welt 13 Nobelpreise oder 1,4 % aller gewonnenen Nobelpreise gewonnen. Das vollständige Predigt Konzept ist erhältlich unter [email protected] )

  28. -7

    Die Zungenrede

    „Um das Ganze zusammenzufassen, liebe Geschwister: Bemüht euch um die Gabe des prophetischen Redens, und hindert keinen daran, in Sprachen zu reden, ´die von Gott eingegebenen sind`“ (1. Kor. 14,39). In meinem demnächst erscheinenden Buch über Zungenrede und ihren Gebrauch gehe ich von folgender These aus: Zungenreden gehören nicht an den Rand des christlichen Wandels, sondern ins Zentrum. Als persönliches Zeugnis kann ich sagen, dass die beiden Gaben, die mein Leben am positivsten beeinflusst haben, die Prophetie und das Sprechen, Beten und Singen in Zungen sind. Die Kontroverse, die der Leib Christi bezüglich dieser Gabe des Heiligen Geistes geführt hat, scheint nie zu enden, obwohl die Tatsache, dass so viel Theologie dagegen spricht, uns zu der Frage nach dem warum führen sollte. Kaum eine andere Gabe wird theologisch und psychologisch so angegriffen. Meine erste Frage heute ist: Wer kann ein Interesse daran haben, Gläubige davon abzuhalten, eine göttliche Gabe zu suchen und zu praktizieren?

  29. -8

    Gnade und Arbeit

    „Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin; und seine Gnade mir gegenüber ist nicht ver-geblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes, [die] mit mir [war]“ (1. Korinther 15,10 elb). Vor zwei Wochen predigte ich im Jesus Haus Düsseldorf und stellte auf Grund der Kommentare danach wieder einmal fest, wie sehr die Themen Gnade, Gesetz, Gesetzlichkeit, Freiheit und Diszi-plin die Geschwister beschäftigen. Offensichtlich werden immer noch bestimmte Begriffe missverständlich benutzt, obwohl die Bibel diese doch recht klar beschreibt und damit auch definiert. Doch Vorsicht! Die Bedeutung eines Wortes in der Bibel darf nicht ausschließlich einem Lexikon entnommen werden. In den meisten Fällen definiert der Zusammenhang des Textes in welchem das Wort benutzt wird (Kontext), die Bedeutung des Wortes. Es gibt in der Bibel Begriffe, die mehrere Bedeutungen und Bedeutungsebenen haben können. Daher möchte ich mir hier den Begriff Gnade ansehen, wie er in unserem Text benutzt wird. Gnade ist mehr als Begnadigung! Obwohl der Aspekt der Begnadigung definitiv Teil der Gesamtbedeutung des biblischen Konzepts der Gnade beinhaltet, wird dieser leider doch sehr überbetont und die anderen Bedeutungsebenen werden gleichzeitig unterbelichtet. Einfach erklärt bringt uns die Vergebung der Sünden, also Gottes Barmherzigkeit und sein Wunsch, uns zu begnadigen, aus unserem alten Leben heraus, welches von unserer Sündernatur und unseren Sünden bestimmt wurde. Die Begnadigung bringt uns sozusagen aus den „roten Zahlen“ heraus auf eine „schwarze Null“. Das ist der wunderbare Aspekt der Gnade, der sich um unsere Vergangenheit vor unserer Wiedergeburt in Christus „kümmert“. Durch das stellvertretende Opfer Jesu Christi können wir durch Gottes Begnadigung nicht nur Vergebung für die Schuld unserer Vergangenheit empfangen, sondern auch die Veränderung unserer Identität. Christen haben nicht mehr die selbe Identität, die sie vor ihrer Wiederge-burt hatten: „Gott hat … auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr errettet!“ (Epheser 2,4-5). Wie waren Sünder, sind aber jetzt Gerechte, Kinder Gottes.

  30. -9

    Ein Aufruf zur Umkehr

    Der Aufruf zur Buße und zum Glauben war die erste Predigt Jesu. Obwohl es sich um Entscheidun-gen und Aktivitäten handelt, die unseren Weg als Christen beginnen, sollten sie wirklich zu Lebens-stilen werden, während wir auf diesem Planeten sind: „Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm (…)“ Kolosser 2,6. Insbesondere der Aufruf zur Buße war auch die letzte aufgezeichnete Botschaft Christi an einige der sieben Gemeinden, die in Offenbarung 2-3 erwähnt werden. Das Wort Buße erscheint siebenmal in den Sendschreiben. Das Wort Buße bedeutet eine radikale Änderung unserer Denkweise. Es ist nicht in erster Linie ein Gefühl, sondern eine Entscheidung, die auf der Grundlage bestimmter von Gott geschaffener Tatsachen getroffen wird. Die biblische Busse des Neuen Testaments beinhaltet immer zwei sehr entscheidende Faktoren: Zeit und Reflektieren. Gott schafft Tatsachen, über die sich der Mensch eine zeitlang Gedanken machen soll, bevor er oder sie entscheidet. „Und ich gab ihr Zeit, damit sie Buße tue …“ Offenbarung 2,21. Buße tun stellt dann eine 180°-Wende dar. Der Beweis für eine wahrhafte Umkehr ist ein Verhalten, das nicht mehr dasselbe tut wie zuvor. Aus biblischer Sicht be-deutet sündigen, von der Umkehr umzukehren. Gott ruft uns zur Buße in vier Punkten auf: Vergessen Mangel an Erkenntnis Gleichgültigkeit Persönliche Interessen

  31. -10

    Schöpfer - Vater - Papa

    Johannes 14:6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Jesus ist der Weg, der Vater ist das Ziel! Im CZH Kirchberg hatten wir uns als Motto unserer Zwei-Jahres Feier 2002 den Satz, „Ich such Dich, Dein Papa“ ausgewählt. Dieser Satz gilt für die, die glauben und die, die noch nicht glauben, denn die meisten von uns haben keine klare und entspannte Beziehung zu Gott als unser Vater. In all unserer Begeisterung für das Erlösungswerk Jesu am Kreuz und das Wirken des Heiligen Geistes in unserer Mitte, geht Gott, der Vater, oft unter. Jesus lehrt uns jedoch ziemlich klar, dass das Ziel unserer Erlösung eine versöhnte Beziehung zum Vater ist. Jesus ist zwar der Weg, die Wahrheit und das Leben, aber der Vater ist das Ziel. Paulus drückt dies ähnlich aus: „Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.“ (Römer 5:1). Wenn der Friede mit Gott durch den Glauben an Jesus wiederhergestellt werden kann, bedeutet dies, dass die Beziehung zum Vater Gott vorher nicht versöhnt war. Was war passiert, dass die Beziehung zwischen Mensch und Gott unter Druck geriet? Die Bibel stellt uns Gott mit vielen Attributen vor, von denen wir heute die drei wichtigsten betrachten möchten: Gott ist unser Schöpfer, Gott will unser Vater sein und Gott kann unser Papa werden.

  32. -11

    Prophetie (1)

    Prophetie (1) „Strebt nach der Liebe; eifert aber nach den geistlichen [Gaben], besonders aber, daß ihr weissagt“ …. Daher, Brüder, eifert danach, zu weissagen, und hindert das Reden in Sprachen nicht (1. Korin-ther 14:1 und 39). Einleitung In meinem demnächst erscheinenden Buch „Prophetie und Zungenrede“ schreibe ich in der Einlei-tung: „Jede Lehre oder Lehrmeinung, die versucht, den Einsatz der Gaben der Prophetie und der Zungenrede zu be- oder verhindern, sei es auf persönlicher Ebene oder im Rahmen der christlichen Gemeinschaft, agiert nicht im Geist Gottes, der uns in der Schrift über diese Gaben unterweist: „Be-müht euch um die Gabe des prophetischen Redens, und hindert keinen daran, in Sprachen zu reden, „die von Gott eingegebenen sind” (1. Korinther 14,39 (ngü)). Es ist bemerkenswert und sollte uns nachdenklich machen, dass der Heilige Geist diesen beiden Gaben ein ganzes Kapitel im Neuen Testament widmet. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die doch sehr konkreten Unterweisungen in Bezug auf den individuellen und kollektiven Einsatz von Prophetie und Glossolalie (Zungenrede) nur dazu dienen sollen, den Christen zu erklären, dass sie nicht mehr relevant sind.“ Sinn und Zweck der Gnadengaben, zu denen Prophetie definitiv gehört, ist die Erbauung der Ge-meinde: „So auch ihr, da ihr nach geistlichen Gaben eifert, so strebt danach, daß ihr überströmend seid zur Erbauung der Gemeinde“ (1. Korinther 14,12). Der Begriff „Erbauung“ bezieht sich nicht, auf ein gutes Gefühl, was man nach einem Gottesdienst haben könnte, sondern auf konkrete Veränderungen bzw. die Einleitung von Veränderungsprozessen. Wörtlich übersetzt bedeutet „oikodemeo“ „Haus bauen“ und wird auch für die physische Errichtung eines Gebäudes benutzt: Lukas 7,5. Das Substantiv ERBAUUNG und das Verb ERBAUEN kommen im Neuen Testament 21 mal vor, davon allein siebenmal in 1. Korinther 14! Ein erbauliches Gefühl wird verfliegen, aber Er-bauung ist etwas, was man sehen bzw. wahrnehmen kann. Wenn Christen oder auch ganze Gemeinden stagnieren und sich in keiner Weise weiter entwickeln, ist dies ein klares Symptom für mangelnde oder eben abwesende tatsächliche Erbauung. Genau wie bei einem Hausbau der Fortschritt sichtbar ist, sollte dies auch bei uns für andere wahrnehmbar stattfinden. Übrigens wird Stagnation der Erfahrung nach immer zu Rückschritt führen. Es gibt kein dynamisches Stagnieren. Eine Definition von Prophetie: Vom Wort her bedeutet das griechische prophetia „für bzw. anstelle eines anderen etwas sagen bzw. verkündigen“. Das hebräische Nabi bedeutet „der Beauftragte, der Rufer“. Aaron, der Bruder des Moses, war daher „der Prophet“ des Moses, weil er im Auftrag seines Bruders sprach. (2. Mose 7,1-2). So bedeutet beispielsweise der Name Barnabas wörtlich „Sohn des Propheten“. Hieraus ergibt sich, dass der Auftraggeber der prophetischen Rede immer ein anderer ist als der Redende, wobei der Auftraggeber dabei nicht im Verborgenen bleibt. Weiterhin sind die Worte der prophetischen Rede nicht die Meinung des Sprechenden, sondern einfach nur die wiedergegebene Botschaft eines anderen.

  33. -12

    Das missverstandene Evangelium

    Als ich aufwuchs erhielt meine Familie jeden Tag die Tageszeitung und im Unterhaltungsteil waren immer diese zwei Bilder, von denen das eine das Original war und das andere eine bestimmte Zahl von Fehlern beinhaltete, die man dann finden musste. In der Zeitung war immer das linke Bild das Original und das rechte die Fälschung. Diese Art von Unterhaltung gab und gibt es bis heute auch noch in anspruchsvollen Varianten, bei denen die Fehler nicht so offensichtlich sind und man eine ganze Zeit lang intensiv suchen muss. Fälschungen von Originalen kennen wir aus der Kunstwelt oder der Mode, das ist nichts Neues. Manchmal wird auch die Ursprungsintention einer Sache ver-fälscht. Ein berühmtes Beispiel ist ein Bild von Albrecht Dürer, das weltweit un-ter dem Titel „Betende Hände“ bekannt wurde. Wenn man allerdings die Ge-schichte hinter diesem Bild recherchiert, stellt sich heraus, dass es sich nicht um ein religiöses Motiv handelt. Es sind die Hände von Albrecht Dürers Bruder Al-bert, der, um das Kunststudium seines Bruder Albrecht zu finanzieren, vier Jahre lang in einer Mine nahe Nürnberg gearbeitet hatte. Ihr Deal war, dass, nachdem sie eine Münze geworfen hatten, der Verlierer in die Mine geht um dem anderen das Studieren zu ermöglichen. Danach sollte dann der Verlierer auch die Gelegenheit bekommen, ein Kunststudium zu machen. Das Problem war, dass die Hände und Fingerknochen Alberts bei der Arbeit in der Mine mehrfach gebrochen waren und er nach vier Jahren nicht mehr fähig war, einen Pinsel zu halten, geschweige denn Künstler zu werden. Zu Ehren seines Bruders und dessen Opfer malte Albrecht dann seine Hände. Die Originalzeichnung Dürers nannte er ganz schlicht „Hände“. Der religiöse Bezug wurde später hinzugedichtet. In der Regel haben vorsätzliche Fälschungen immer etwas bösartiges. Die Fälscher wollen täuschen und sich selbst einen Vorteil verschaffen oder andere Menschen mit ihren Lügen in die falsche Richtung lenken. Als Bibel-gläubige wissen wir um die Existenz des Widersachers Gottes, dem Teufel, der u.a. „Va-ter der Lügen“ genannt wird. Alles, was Gott unternimmt, um die Menschheit wieder zu Ihm zurückzubringen, wird seit jeher vom Teufel imitiert und verfälscht dargestellt. Aus diesem Grund warnt das Neue Testament vor einem falschen Evangelium, vor falschen Aposteln, Propheten, Lehrern und Pastoren, und natürlich vor einem falschen Christus, dem Antichristen. Die Vorsilbe „anti“ kann vom griechischen her nicht nur mit „gegen“ übersetzt werden, sondern auch mit „anstatt“. Der Erfolg des antichristlichen Geistes besteht nicht darin, den größtmöglichen Widerspruch zum original Christentum herzustellen, sondern (leider) die größtmögliche Ähnlichkeit um dadurch so viele Menschen wir möglich von der Wahrheit in Christus wegzubringen. Das Unterscheiden zwischen Original und Fälschung ist sehr wichtig, wenn es um das Evangelium geht. Ich erinnere an die Bilder aus der Zeitung. Wenn man hingehen würde und sie vertauscht, würde die Fälschung zum Original und das Original zur Fälschung werden. Meiner Meinung und meiner langjährigen Erfahrung als Pastor und internationaler Prediger nach ist genau dies in Bezug auf das Original-Evangelium bis heute immer wieder geschehen. Das tragische darin ist, dass heute das Verständnis des Evangeliums vieler Aussenstehender, aber auch Gläubiger, auf einer Fälschung des Originals gründet. Aus diesem Grund möchte ich ein paar sehr grundlegende Aspekte ansprechen, die das Evangelium, so wie es das Neue Testament offenbart, erläutern.

  34. -13

    Verführungen

    Verführungen „Er aber sprach: Seht zu, daß ihr nicht verführt werdet! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin es, und die Zeit ist nahe gekommen! Geht ihnen nicht nach!“ Lukas 21,8. Verführungen für Christen gibt es seit 2000 Jahren, also nichts Neues unter der Sonne. Dennoch scheint das Neue Testament darauf hinzuweisen, dass diese gegen Ende der Zeit zunehmen werden. Diese Zunahme hat letztendlich zwei Gründe: I. Satan weiß, dass ihm die Zeit ausgeht um Schaden anzurichten, und II. die Explosion der Kommunikationsmöglichkeiten hat zu einer quantitativ sehr viel größeren Ausbreitung von antichristlichem Gedankengut geführt. Es gibt einen großen Unterschied zwischen einer Versuchung und einer Verführung. Jesus wurde beispielsweise in allem versucht, aber nie verführt. Versuchungen haben in der Regel mit konkreten Situationen zu tun, die unseren Glauben in diesem Moment herausfordern. Dies können klassische Versuchungen zum Bösen sein, also man wird versucht, die Gebote Gottes, wie zum Beispiel „Du sollst nicht stehlen“ etc., zu übertreten. Andere wäre das Zweifeln an unserer Erlösung oder unser Umgang mit menschlich herausfordernden, leidvollen Umständen. Eine Verführung ist im Neuen Testament, anders als unser umgangssprachlicher Gebrauch des Wortes, ein Abkommen vom Weg, und deshalb wesentlich ernsthafter und gefährlicher. Wer als Christ einer Versuchung zum Bösen erliegt, wird schnell durch das Gewissen und das Wirken des Heiligen Geistes darauf hingewiesen und normalerweise schnell zur Umkehr geführt. Wer aber verführt wird, merkt oft nicht sofort, dass man vom ursprünglichen Weg abgekommen ist. Wenn man aber vom Weg abkommt, wechselt man unwillkürlich die Richtung und verfehlt letztendlich auch das Ziel. Während Versuchungen uns unangenehme Momente verschaffen können, bringen uns Verführungen früher oder später in eine Richtung, die nicht dem Weg des Glaubens und dessen Ziel entsprechen. Während also eine Versuchung uns zu einer falschen Handlung führen kann, wird eine Verführung es darauf anlegen, uns auf einen falschen Weg zu bringen, der uns dann auch noch das Ziel verfehlen lässt.

  35. -14

    Pentecostés: Lo que antecedió, lo que sucedió y cómo se comprueba lo sucedidio

    Una enseñanza o doctrina no solamente debería basarse en la Biblia, sino también debería contribuir a la edificación del cuerpo de Cristo, no causándole confusión y polémicas pseudobíblicas é infructíveras. Un criterio para la sana doctrina es que sean palabras buenas «para la necesaria edificación, a fin de dar gracia a los oyentes» (Efesios 4:29). La polemica teológica sobre cuándo el creyente es llenado del Espíritu Santo, o al recibir a Cristo como Señor, o como una se-gunda experiencia aparte del nuevo naci-miento, realmente no ayuda, ni es necesaria. El Nuevo Testamento enseña de forma explícita que pueden suceder los dos casos: Hechos 8:14-17; 10:44-48 y 19: 1-7. Además la sana doctrina no se interesa tanto por el momento cuando haya sucedido esto, sino más bien por el resultado en la vida del cre-yente. «Por los frutos os conocerán», y no tanto por la exactitud de su teología. Tristemente los mensajes sobre el Pentecostés, sea el histórico o el individual, a menudo se han venido reduciendo al hablar del don de hablar en lenguas. Pentecostés es, sin embargo, muchísmo más que la manifestación de lenguas. Tomando en cuenta toda la Biblía, el Pentecostés es un multiple cambio de paradigma en cuanto lo que es la fe en Dios.

  36. -15

    The power of the spoken word

    Death and life are in the power of the tongue, and those who love it will eat its fruits. (Proverbs 18:21). Everything God has created he did my speaking things into existence. Genesis 1:3. Creation and redemption are related to spoken words (Romans 10:8-10). The quality and truth of our faithful speaking will determine the quality and impact of our lives (Mark 11,22-25).

  37. -16

    Wandelt im Geist

    Das griechische Wort, das hier mit ´wandeln´ übersetzt wurde, bezieht sich im Neuen Testament meistens auf ein gewohnheitsmässiges Verhalten. Paulus benutzt dieses Wort immer im übertrage-nen, nie aber in seinem wörtlichen Sinn (rundherum zu treten). Man kann dieses Wort mit einem Trampelpfad durch den Wald oder in einer Wiese am besten beschreiben, denn ein solcher entsteht, weil man denselben Weg immer wieder geht. Wandeln im Geist bezieht sich also nicht auf gelegentliche Erfahrungen, die ein Gläubiger mit dem Heiligen Geist macht, sondern um einen regelrecht eintrainierten Lebensstil. Markus 7,5 benutzt dieses Wort und die Elberfelder übersetzt es wie folgt: „Warum leben deine Jünger nicht nach der Überlieferung der Ältesten …“

  38. -17

    Unterwegs ins Gelobte Land (1)

    Stell Dir mal vor, Du wärst Teil einer Gemeinde, die jeden Tag sichtbare Wunder Gottes erlebt (übernatürliche Phänomene), in der niemand krank oder schwach wird, deren Kleidung und Schuhe sich niemals abnutzen, in der alle materiell wohlhabend sind und in der niemand sich Sorgen um die Versorgung seiner Bedürfnisse machen muss. Ihre einzige Verantwortung besteht im Grunde darin, auf Gott zu schauen und Ihm zu folgen. Dies, und natürlich viel mehr, beschreibt das Volk Israel auf ihrem Weg von Ägypten ins Gelobte Land. Gemäß Google Maps beträgt die Entfernung von Kairo, Ägypten, nach Jerusalem 761 Kilometer. Mit dem Auto würdest Du 9 Stunden 28 Minuten brauchen, zu Fuss 152 Stunden. Wenn man also 8 Stunden täglich gehen würde, könnte man die Strecke in 19 Tagen schaffen. Das Volk Israel war aber um die 38 Jahre unterwegs und drehte wohl eine ganze Reihe von unnötigen „Ehrenrunden“, obwohl Gott für alle sichtbar immer gegenwärtig war. Folgender Bibeltext verbindet die Geschichte Israels mit dem christlichen Glauben und mahnt davor, die gleichen Fehler zu machen. Für uns Christen geht es nicht mehr um das Erreichen eines physischen Landes, aber es geht definitiv darum, dass wir uns in Christus auf einem Weg befinden, den wir so gut wie möglich verstehen sollten. Obwohl unser Endziel ein Leben mit Christus in seiner Herrlichkeit ist, dürfen wir in unseren Herzen in dieser jetzigen Zeit der Weisheit des bekannten Spruches folgen: Der Weg ist das Ziel! Dieser Weg wird von Jesus wie folgt definiert: „Ich bin der Weg ...“ (Johannes 14,6). Lesen 1. Korinther 10,1-13 ngü „Ihr dürft nämlich nicht vergessen, Geschwister, wie es unseren Vorfahren ´zur Zeit des Mose` erging. Über ihnen allen war die Wolkensäule, und alle durchquerten sie das Meer, sodass sie alle ge-wissermaßen eine Taufe auf Mose erlebten – eine Taufe durch die Wolke und durch das Meer. Sie aßen alle dieselbe Nahrung – das Brot vom Himmel, das Gott ihnen gab –, und tranken alle densel-ben Trank – einen Trank, den Gott ihnen gab, das Wasser aus dem Felsen (wobei der wahre Fels, der sie begleitete und von dessen Wasser sie tranken, Christus war). Und trotzdem hatte Gott an den meisten von ihnen keine Freude, sodass er sie in der Wüste umkommen ließ. Was damals mit unse-ren Vorfahren geschah, ist eine Warnung an uns: Unser Verlangen darf nicht auf das Böse gerichtet sein, wie es bei ihnen der Fall war. Werdet keine Götzendiener, wie manche von ihnen es waren. Es heißt ja in der Schrift: »Das Volk feierte ein Fest zu Ehren des goldenen Stieres; man setzte sich nie-der, um zu essen und zu trinken, und dann wurde wild und zügellos getanzt.« Auch auf Hurerei dür-fen wir uns nicht einlassen, wie manche von ihnen es taten. ´Ihre Unmoral wurde damit bestraft,` dass an einem einzigen Tag dreiundzwanzigtausend von ihnen umkamen. Wir müssen uns davor hü-ten, Christus herauszufordern, wie manche von ihnen es taten, worauf sie von Schlangen gebissen wurden und starben. Hütet euch auch davor, euch gegen Gott aufzulehnen und ihm Vorwürfe zu machen, denn manche von ihnen wurden deshalb von dem Engel des Gerichts getötet. Aus dem, was mit unseren Vorfahren geschah, sollen wir eine Lehre ziehen. Die Schrift berichtet davon, um uns zu warnen – uns, die wir am Ende der Zeit leben. Wer also meint, er stehe fest und sicher, der gebe Acht, dass er nicht zu Fall kommt. Die Prüfungen, denen ihr bisher ausgesetzt wart, sind nicht über ein für uns Menschen erträgliches Maß hinausgegangen. Und Gott ist treu; er wird euch ´auch in Zukunft` in keine Prüfung geraten lassen, die eure Kraft übersteigt. Wenn er euren Glauben auf die Probe stellt, wird er euch auch einen Weg zeigen, auf dem ihr die Probe bestehen könnt.“ Beim Nachsinnen über diesen Text fiel mir auf, dass drei sündhafte Verhalten Israels erwähnt wer-den, die zu deren Sturz und Bestrafung führten. Interessanterweise betreffen diese Sünden den Geist, die Seele und den Körper des Menschen. Götzendienst ist eine Sünde des Geistes, Hurerei eine Sünde des Körpers und Murren (Gott Vorwürfe machen) eine Sünde der Seele.

  39. -18

    Understanding Hope

    „May the God of hope fill you with all joy and peace in believing, so that by the power of the Holy Spirit you may abound in hope!“ Romans 15,13. This verse is a prayer. Why am I emphasizing this? The prayers of the New Testament reveal our true potential in Christ. They show us what, who and how we can be. If we want to understand and enjoy our faith, we cannot without understanding hope. In the Bible, the two are almost like Siamese twins who cannot (or should not) really be separated. They are mentioned several times next to each other in the scriptures, the best-known are probably: 1. Corinthians 13,13: „So now faith, hope, and love abide, these three; but the greatest of these is love.“ Hebrews 11,1: „Now faith is the assurance of things hoped for, the conviction of things not seen.“ Biblical hope is not to be confused with our everyday use of the word, where it often means wishful thinking or an expectation of what is not totally certain to be received. In the New Testament, hope is something sure and firm, like an anchor: „So when God desired to show more convincingly to the heirs of the promise the unchangeable character of his purpose, he guaranteed it with an oath, so that by two unchangeable things, in which it is impossible for God to lie, we who have fled for re-fuge might have strong encouragement to hold fast to the hope set before us. We have this as a sure and steadfast anchor of the soul, a hope that enters into the inner place behind the curtain, where Jesus has gone as a forerunner on our behalf, having become a high priest forever after the order of Melchizedek“ Hebrews 6,17-20.

  40. -19

    Vivir la vida desde su fin

    Vivir la vida desde su final «Enséñanos de tal modo a contar nuestros días que traigamos al corazón sabiduría» (Salmo 90:12). «Por tanto, también vosotros estad preparados, porque el Hijo del hombre vendrá a la hora que no pensáis» (Mateo 24:44). Hace unos meses, un joven amigo evangelista de Mendoza, Argentina hizo la siguiente pregunta en su sitio web: «¿Qué es lo mejor que le puede pasar a un cristiano?» Le respondí basado en mi comprensión de las Escrituras: «¡Morir!» > Filipenses 1:21: «porque para mí el vivir es Cristo y el morir, ganancia». ¿Qué responderías? Hay dos eventos futuros para los que los cristianos deberían estar preparados en todo momento ya que no se puede saber cuándo ocurrirán: > tu muerte. > el regreso de nuestro SEÑOR Jesús.

  41. -20

    Hoffnung verstehen

    „Darum ist es mein Wunsch, dass Gott, die Quelle aller Hoffnung, euch in eurem Glauben volle Freude und vollen Frieden schenkt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes im-mer unerschütterlicher wird“ (ngü) . Dieser Vers ist ein Gebet. Warum betone ich das? Die Gebete des Neuen Testaments offenbaren uns unser wahres Potential in Christus. Sie zeigen uns was, wer und wie wir sein können. Wenn wir unseren Glauben verstehen und genießen wollen, kommen wir nicht an dem Begriff Hoffnung vorbei. Die beiden sind in der Bibel fast wie siamesische Zwillinge, die man nicht wirklich trennen kann (bzw. sollte). Sie werden in der Schrift mehrfach nebeneinander erwähnt, die bekann-testen sind wohl: 1. Korinther 13,13: „Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.“ Hebräer 11,1: „Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.“ Biblische Hoffnung darf nicht mit unserem alltäglichen Gebrauch dieses Wortes verwechselt werden, wo es oft eher Wunschdenken oder eine Erwartung dessen ist, was man nicht mit Sicherheit auch empfangen wird. Im Neuen Testament ist Hoffnung etwas sicheres und festes wie ein Anker: „Auch Gott hat sich mit einem Eid ´für die Zuverlässigkeit seiner Zusage` verbürgt. Er wollte de-nen, die das versprochene Erbe bekommen sollen, unmissverständlich klarmachen, dass nichts sei-nen Plan umstoßen kann. Nun ist es zwar sowieso unmöglich, dass Gott lügt, doch hier hat er sich gleich in doppelter Weise festgelegt – durch die Zusage und durch den Eid, die beide unumstößlich sind. Das ist für uns eine starke Ermutigung, alles daranzusetzen, um das vor uns liegende Ziel unserer Hoffnung zu erreichen. Diese Hoffnung ist unsere Zuflucht; sie ist für unser Leben ein sicherer und fester Anker, der uns mit dem Innersten des himmlischen Heiligtums verbindet, dem Raum hinter dem Vorhang. Dorthin ist Jesus uns als Wegbereiter vorausgegangen – er, der für alle Zeiten Hoherpriester wurde, ein Hoherpriester von derselben priesterlichen Ordnung wie Melchisedek“ (Hebräer 6,17-20 ngü). Wir sind Teil der Agenda Gottes geworden, deren Ziele über dieses jetzige Leben hinausgehen. Wenn Paulus in unserem Text unserem Gott den Titel „Gott der Hoffnung“ gibt, dann drückt er da-mit deutlich aus, dass Gott die Quelle und der Grund wahrer Hoffnung ist. Christliche Hoffnung gründet sich, wie der Autor des Hebräerbriefes es ausdrückt, auf zwei ´unveränderlichen Dingen´: Seiner Zusage und Seinem Schwur an Abraham: „Ich schwöre bei mir selbst, spricht der HERR, deshalb, weil du das getan und deinen Sohn, deinen einzigen, [mir] nicht vorenthalten hast, darum werde ich dich reichlich segnen ...“ (1. Mose 22,16-17a). Unsere Erlösung, die wir durch den Glauben an Jesus bekommen haben, geschah „auf Hoffnung hin“: „Und sogar wir, denen Gott doch bereits seinen Geist gegeben hat, den ersten Teil des künf-tigen Erbes , sogar wir seufzen innerlich noch, weil die volle Verwirklichung dessen noch aussteht, wozu wir als Gottes Söhne und Töchter bestimmt sind: Wir warten darauf, dass auch unser Körper erlöst wird. Unsere Errettung schließt ja diese Hoffnung mit ein. Nun ist aber eine Hoffnung, die sich bereits erfüllt hat, keine Hoffnung mehr. Denn warum sollte man auf etwas hoffen, was man schon ´verwirklicht` sieht? Da wir also das, worauf wir hoffen, noch nicht sehen, warten wir un-beirrbar, ´bis es sich erfüllt`“ (Römer 8,23-25 ngü). Die Elberfelder übersetzt: „Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden.

  42. -21

    Entscheidungen !?

    Wir leben in spannenden, vielleicht sogar entscheidenden, Zeiten was die Zukunft angeht. Während unter unseren Geschwistern die einen uns schon im "Tal der Entscheidung" sehen, sehen andere die Entwicklungen in unserer Welt nicht so dramatisch Fakt ist aber, dass wir alle mit den unterschied-lichsten Meinungen direkt oder indirekt konfrontiert werden, die uns in gewisser Weise Entscheidungen abverlangen, auch wenn es nur bedeutet, dass wir entscheiden, nichts zu entscheiden. Ein Beispiel aus meiner letzten Woche: Mir wurde die Links von verschiedenen Videos mit der Bitte zugesandt, meine Meinung dazu abzugeben. Ein zentrales Thema dieser Beiträge war die für mich neue Entwicklung unter nicht wenigen Christen, sich an sicheren Orten "Archen" als Zu-fluchtsorte zu bauen. Als Gründe für diese "Flucht" wurden u.a. genannt die Freiheitsberaubung durch die Corona Maßnahmen mit der möglichen Impfpflicht, die Tatsache, dass unsere Kinder schon im frühsten Schulalter mit Fragen zu ihrer sexuellen Identität konfrontiert werden und die zu-nehmende Feindseligkeit der Gesellschaft unseren christlichen Werten gegenüber. Die Beiträge rie-fen Christen recht deutlich dazu auf, "Babylon" zu verlassen und sich an sicheren Orten Bauernhöfe oder Gehöfte zu kaufen, um dort christliche Siedlungen zu gründen, die sich selbst vor Ort versorgen können. Abgesehen von den Reaktionen der Christen gibt es tatsächlich eine neue Situation auf der Welt, die uns alle bereits betrifft, besonders, wenn wir tanken gehen. Wie geht es weiter? Kommt der dritte Weltkrieg oder Jesus? Alles berechtigte Fragen …

  43. -22

    Mach Dir keine Sorgen

    Der einzige Grund warum Christen sich Sorgen machen müssten, ist, wenn sie sich Sorgen machen … Sich Sorgen zu machen, mag zwar menschlich gesehen normal sein, ist aber von der Bibel her eine sinnlose und auch gefährliche Investition von Kraftressourcen in eine Notsituation, die zwar theore-tisch vorstellbar, aber noch nicht Realität geworden ist. Das spanische Wort dafür ist „preocuparse“, was wörtlich bedeutet, „sich vorher mit etwas beschäftigen“, also im Sinne, bevor es eintrifft. Das fast schon absurde daran ist die Tatsache, dass man, während man isst, sich sorgen macht, ob man nächste Woche auch noch essen wird. Ein solcher Gedankengang führt dazu, dass man vergisst, für das, was man im Moment hat, dankbar zu sein und dass man es nicht so richtig genießen kann. Jesus beginnt seinen kleinen Vortrag zum Thema Sorgen mit dem Hinweis auf eine Unmöglichkeit: „Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lie-ben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ Sorgen sind somit niemals eine Sache der Umstände, sondern eine Frage des Herzens. Wem oder was diene ich? Jesus beschreibt in den folgenden Versen wie sich Gott sogar in der Schöpfung, der Tierwelt und der Pflanzenwelt, als Versorger offenbart und formuliert daraus die Frage an den Men-schen, wem er denn vertrauen möchte. Sein Fazit ist, dass genauso so wenig, wie man Gott und dem Mammon gleichzeitig dienen kann, kann man sich auch nicht Sorgen machen und gleichzeitig an Gott als unseren wahren Versorger zu glauben. Das Wort, das in diesem Text mit "besorgt sein" übersetzt wird, bedeutet im griechischen wörtlich "ängstlich sein". Es bezieht sich nicht auf eine reale aktuelle Bedrohung, wie zum Beispiel eine Krebsdiagnose mit schlechter Prognose, sondern auf Situationen in der Zukunft, die noch gar ein-getreten sind. Angst zu haben ist eine schöpfungsgegebene Fähigkeit, die uns beispielsweise vor tatsächlichen Gefahren warnen kann. Gott hat den menschlichen Körper so angelegt, dass in sol-chen Situationen Adrenalin ausgeschüttet wird, welches uns befähigt mit bedrohlichen Situationen umzugehen und beispielsweise schier übernatürliche Kräfte zu entwickeln. Unser Text spricht aber von Ängsten, die man sich einbildet. Leider können diese Gedanken sich schnell auf unsere Gefühle übertragen und uns in jeder Beziehung, aber ohne Not, krank machen.

  44. -23

    Ordnung und Herrlichkeit

    „Denn weil beim ersten Mal nicht ihr [es getan habt], machte der HERR, unser Gott, einen Riß unter uns, weil wir ihn nicht nach der Vorschrift gesucht haben“ (1. Chronik 15,13). Unser Vers hat mit Ordnung und Herrlichkeit zu tun, welche in der Bibel in einer recht eindeutigen Beziehung stehen. Unter Herrlichkeit verstehe ich in diesem Vortrag die wahrnehmbare und wirk-same Gegenwart Gottes mitten unter seinem Volk. Gottes manifeste Gegenwart ist in der Bibel in der Regel nie passiv: Gott spricht, Er offenbart, Er wirkt. Ist Ordnung eine Voraussetzung für Herrlichkeit? In der Bibel finden wir mehrere Hinweise auf diesen Zusammenhang. Natürlich dürfen wir nicht ver-gessen, dass unser Gott souverän ist und Seine Herrlichkeit wann, wo und wie Er möchte manifestieren kann. Nichtsdestotrotz sollten wir aber auch nicht mit dem Hinweis auf die Zeit der Gnade, in der wir uns wir seit Jesus Christus befinden, schlussfolgern, dass Christen keinerlei Verantwortung in Bezug auf ihre Gottesbeziehung haben. Die wichtigsten Beispiele für den Zusammenhang zwischen Ordnung und der Manifestation der Herrlichkeit Gottes haben, sicher nicht zufällig, alle mit dem Überbegriff Tempel zu tun.

  45. -24

    Die Hausaufgaben machen - den Geist sensibilisieren

    Möchtest Du direkten Kontakt zu Gott? Denke nicht, dass das eine dumme Frage ist. Jesus hat einmal einen Mann, der seit 38 Jahren krank war, gefragt, ob er gesund werden möchte. Vom Befund der Bibel her wissen wir, dass der direkte Kontakt zu Gott in der Regel immer zu tiefgreifenden Veränderungen führen wird, die mitunter weitreichende Entscheidungen beinhalten. Es ist eher selten, dass Begegnungen mit Gott keinerlei Veränderungen in unserer Lebensführung in Gang setzen. Ein Direktkontakt mit Gott wird uns mehr über uns selbst lehren, als über Gott. Diese Konfrontation mit uns selbst kann sehr befreiend, offen-barend und lebensverändernd sein, es wird aber in der Regel nicht schmerzfrei für unseren Stolz und unseren alten Menschen sein. Wollen wir diesen Preis bezahlen? Bist Du bereit zu investieren? Römer 12,1-2 beschreibt einen wesentlichen Aspekt unseres neuen Lebens in Christus: „Ich ermah-ne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. Und seid nicht gleich-förmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“ Liegt unser Leben in seiner Gesamtheit (Geist, Seele, Körper) auf dem Altar Gottes zu dessen freier Verfügung? Sind wir bereit unser Denken zu erneuern? Wie sehr wollen wir wissen, was Gottes guter, wohlgefälliger und vollkommener Wille für uns persönlich ist? Wenn Du das willst, dann hast Du Hausaufgaben zu erledigen ...

  46. -25

    Los dones sobrenaturales - ¿Porqué escasean y porqué urgen?

    Los dones sobrenaturales de los capítulos 12-14 de Primera Corintios siempre han sido tema de discusiones teológicas. La ignorancia y el absuso han contribuido mucho a la triste realidad que ya no se practican en muchas iglesias. Lo que se pierde por esto es lo que todos los creyentes é iglesias necesitan esencialmente: edificación.

  47. -26

    Die Qualität des Glaubens

    „Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben ...“ Hebräer 10,38. Ich habe kürzlich über ZOOM in einer kleinen Kirche in Extremadura, Spanien, gepredigt. Nach meinem Vortrag über ´die Mentalität eines wahren Jüngers Jesu´ gab es Zeit für Fragen, und ein Bruder stellte mir eine sehr gute und sehr aufrichtige Frage: "Könnte es ein Mangel an Glauben sein, der es uns so schwer macht, als wahre Christen und Jünger Jesu Christi zu leben?" Ich denke, diese Frage haben sich die meisten von uns, die an Jesus Christus glauben seit wir wiedergeboren wurden, schon ein- oder viele Male gestellt. Bei der Fragestellung, wie aufrichtig sie auch gemeint sein mag, schwingt nichtsdestotrotz oft ein bedeutsames Missverständnis mit. Wenn wir ehrlich sind, verstehen viele von uns, bewusst oder unbewusst, den Glauben als eine Leistung, die wir brin-gen müssen und die auch erwartet wird. Ich starte mal mit einer These, die ich im Lauf meines Vortrages begründen möchte: „Die Qualität unseres Glaubens beruht nicht auf uns selbst, sondern auf der Wahrhaftigkeit der Substanz, auf die er sich gründet.“

  48. -27

    Was ein gottloses Land braucht

    „Und Elia, der Tischbiter, aus Tischbe [in] Gilead, sagte zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe, wenn es in diesen Jahren Tau und Regen geben wird, es sei denn auf mein Wort!“ 1. Könige 17,1. Der Prophet Elia taucht in der Bibel wie aus dem Nichts auf, ähnlich wie Melchizedek, aber dann direkt mit einem richtigen Knaller, wie eben gelesen. Das wäre so, als wenn ein völlig unbekannter Mann einen Termin bei Olaf Scholz macht und diesem mitzuteilen, dass es in Deutschland nicht mehr regnen wird, bis er es wieder zulässt. Elia lebte zur Zeit des vom Glauben an den Gott Israels abgefallenen König Ahab im nördlichen Israel. Wahrscheinlich angestachelt von seiner heidnischen Frau Isebel hatte dieser König in Israel den Baals- und Ascherakult eingeführt: „Es hat in der Tat keinen wie Ahab gegeben, der sich so verkauft hätte, um zu tun, was in den Augen des HERRN böse ist. Ihn hatte seine Frau Isebel ver-führt“ (1. Könige 21,25). Die prophetische Botschaft ist keine willkürliche Sache, denn in der ka-naanäischen Religion war Baal die Gottheit, die für die Versorgung des Landes mit Regen verant-wortlich war. Es war also nicht nur die Ansage einer Naturkatastrophe, sondern auch eine offenen Herausforderung an alle, die an Baal glaubten. Der Baalskult muss damals allgegenwärtig gewesen sein, denn im nächsten Kapitel, als sich Elia den Baalspriestern stellt, ist das Verhältnis 1 zu 450! Die Bedeutung des Namens BAAL ist auch sehr wichtig, denn Baal übersetzt das kanaanäische Wort für „Eigentümer / Herr“. Man könnte ja jetzt fragen, was diese fast dreitausend Jahre alte Geschichte mit uns Christen im 21. Jahrhundert zu tun haben könnte. Nun, sowohl Elia, als auch Isebel werden im Neuen Testament erwähnt, der Prophet ganz am Anfang im Zusammenhang mit dem Dienst Johannes, des Täufers, und diese böse Frau am Ende im Sendschreiben an die Gemeinde in Thyatira in Offenbarung 2,20- 23. Wenn wir dann geistlich die Zeit des Elia mit unserer Zeit vergleichen, werden wir ohne große An-strengung Parallelen erkennen können. Die ganz große Mehrheit unseres Landes Deutschland beugt ihre Knie nicht mehr vor dem Herrn der Herren Jesus Christus, sondern vor den Baalen unserer Zeit. Ein einzelner hätte in unserer Gesellschaft keine Chance eine nachweisliche Wahrheit durch-zusetzen, weil er von der Mehrheit niedergeschrien werden würde. Wenn in einer Gesellschaft die Wahrheitsfindung nur noch durch Mehrheiten geschieht, ist die Wahrheit verloren gegangen. Die Wahrheit hat dann nur noch eine Chance, wenn man sie übernatürlich nachweist. Elia konfrontierte die 450 Baalspriester nicht mit Argumenten, sondern mit der übernatürlichen Kraft Gottes. Schon Paulus weisst daraufhin, dass Worte allein oft nicht überzeugend genug sind: „und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft ..“ (1. Korinther 2,4). Wir sollten uns als Gemeinde wieder dem Gebet der Christen aus Apostelgeschichte 4,29-30 anschließen: „Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden; und strecke deine Hand aus zur Hei-lung, und daß Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.“

  49. -28

    Das Gebet der Gerechten

    „ ... viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung“ (Jakobus 5,16b). Wenn wir von Gebet sprechen, geht es uns meistens um die Frage des TUNS, also beispielsweise Fragen nach dem WIE, WANN, WO und WIEVIEL. Christliche Bücher über Gebet handeln in der Regel von unterschiedlichen Arten und Weisen des Betens, so dass die meisten Kapitel dann von Themen wie Bittgebet, Fürbittegebet, Dankgebet etc... handeln. Dies ist selbstverständlich auch vollkommen berechtigt, weil die Bibel viele Arten des Gebets erwähnt. Der Vers in Jakobus steht zwar in direktem Zusammenhang zum Gebet der Ältesten einer Gemeinde für die Kranken die offensichtlich so geschwächt sind, dass sie allein nicht mehr weiterkommen, bildet aber gleichzeitig die Überleitung zum großen Vorbild des Propheten Elia. Sowohl Vers 16b als auch das Beispiel aus dem Leben des Propheten heben die Identität des Beters hervor. Die Schrift betont hier also nicht die Handlungsweise eines Betenden, sondern die Frage danach, wer er oder sie ist. Die Wirkung des Gebets wird hier in direkte Verbindung mit der Identität des Beters, und nicht in erster Linie mit der Aktivität des Beters gebracht. Ich würde sogar weitergehen und sagen, dass die Qualität des Gebets von dem Bewusstsein des Betenden abhängig ist, mit welcher Identität er vor Gott kommt.

  50. -29

    Die Freude an Gottes Heil

    Wir leben in einer Zeit, in der unser normaler, früherer Freudenpegel etwas in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Wer sehnt sich nicht nach der Zeit vor Corona zurück? War vor Corona alles bes-ser? Die Bibel warnt im Buch Prediger 7,10 interessanterweise selbst vor dieser Fragestellung: "Sage nicht: Wie kommt es, daß die früheren Tage besser waren als diese? Denn nicht aus Weisheit fragst du danach." Paulus lehrt im Philipperbrief, den er bekanntlicherweise aus der Gefängniszelle schrieb, dass man sich auch in den schlimmsten Lebenslagen noch freuen kann und offensichtlich soll: "Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch!" (Phil. 4,4). Alle Bibelkundigen kennen den 51.ten Psalm und die Geschichte dahinter. König David hatte schwer gesündigt indem er mit der Frau des Urias Ehebruch beging und danach sogar noch ihren Mann in den sicheren Tod schickte. Diese Sünde belastete seine Gottesbeziehung schwer und der Psalm beschreibt seine diesbezüglichen Gedankengänge und Gefühle. Was der Psalm nicht erwähnt, sind die Umstände, die zu diesem dramatischen, moralischen Absturz führten. David versagte, weil er nicht im Willen Gottes unterwegs war. 2. Samuel 11,1 erwähnt, dass es wohl eine Zeit gab, in denen „die Könige ins Feld ausziehen“, d.h. Krieg führten. Anstatt dessen blieb David Zuhause und befand sich zur Zeit der Versuchung nicht an dem Ort, wo er eigentlich hingehörte - an die Spitze seines Heeres. Bill Johnson kommentiert diese Situation wie folgt: „Wenn wir einem Kampf aus dem Weg gehen, den Gott für uns vorgesehen hat, werden wir in einen verwickelt werden, für den wir nicht vorbereitet sind.“

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